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2003-08-18 Kos – Kalymnos – Kos

Aktualisierung 20.08.2018 12:30:46 Anzahl Tage: 7
18.08.2003 Kos / Marina
19.08.2003 Kos / Marina – Psérimos / O. Vathy
20.08.2003 Psérimos / O. Vathy – Kálymnos / O. Paliónisos
21.08.2003 Kálymnos / O. Paliónisos
22.08.2003 Kálymnos / O. Paliónisos – Kálymnos / O. Vathy
23.08.2003 Kálymnos / O. Vathy – Kálymnos / O. Vlychádia
24.08.2003 Kálymnos / O. Vlychádia – Kos / Marina

Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate
Lamprecht Matthias
Hajo Maria
Hajo Camilla
Hajo Jan

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 9:24 Strecke: 56,3 Seemeilen Ø Fahrt: 6 Knoten


18.08.2003 Montag
Kos / Marina


19.08.2003 Dienstag
12:00 Kos / Marina Karte Ablegen
13:30 Pserimos / O. Vathy Karte Anlegen
Zeit unterwegs: 01:30 Strecke: 8,6 Seemeilen Ø Fahrt: 5,7 Knoten


Gefrühstückt, Trinkwasser eingekauft, Ausklariert, Segelreparatur bezahlt, Wasser nachgebunkert und nach der Sicherheitseinweisung fahren wir um 12h los. Der Wind ist wie üblich aber die Wellen nicht besonders hoch. So erreichen wir Psérimos nach 1,5 Stunden. Wir legen ganz in der Bucht ganz innen mit Buganker und Heckleine auf 1,2m Wassertiefe. Für Camilla und Jan blasen wir die riesigen Wassertiere auf und hängen sie mit langen Schnüren am Boot fest. Es folgt ausgiebiges Wassertierreiten, Schwimm- und Schnorchelübungen und ich nutze die Gelegenheit, die Wasserlinie der Blodughadda zu putzen.
Als die Fallböen unangenehm werden verlegen wir uns an die bewährte Stelle etwas weiter westlich. Die Kinder spielen Schach, Skip-Bo und gehen wieder schwimmen. Beate kocht, wir essen und anschließend folgt der Abwasch, den Matthias, Camilla und Jan erledigen.


20.08.2003 Mittwoch
06:15 Pserimos / O. Vathy Karte Abfahrt
09:00 Kálymnos / O. Paliónisos Karte Ankunft
Zeit unterwegs: 02:45 Strecke: 14,1 Seemeilen Ø Fahrt: 5,1 Knoten


In der Hoffnung, frühmorgens weniger Wind vorzufinden, lege ich um 6:15h ab. Nach der Landabdeckung bläst aber der Nordwind mit 20 Knoten auf die Nase. Es schüttelt kräftig und nach und nach kriecht die schlafende Mannschaft aus den Kojen. Camilla ist schlecht und die Wundertablette hat keine Zeit zu wirken. Nur Matthias schläft in der Achterkajüte bis ihn Beate aufweckt als wir um 9h in Paliónisos ankommen.
Ein Gulet macht uns Platz am Anlegesteg und so bekommen wir wieder den besten Platz in der Bucht.


21.08.2003 Donnerstag
Kálymnos / O. Paliónisos
Wir bleiben den ganzen Tag in der Bucht und beobachten abfahrende und ankommende Boote mit italienischer Besatzung.


22.08.2003 Freitag
10:00 Kálymnos / O. Paliónisos Karte Abfahrt
11:00 Kálymnos / O. Vathy Karte Ankunft
Zeit unterwegs: 01:00 Strecke: 7,2 Seemeilen Ø Fahrt: 7,2 Knoten


Als wir um 10h aufbrechen, müssen wir uns nochmals über die italienischen Chartergäste ärgern, weil ihre Landleine genau unter dem BB-Motor gespannt ist. Das Ablegemanöver gelingt trotzdem bestens.
Da der Wind und vor allem die Wellen kaum abgenommen haben, fahren wir entlang der Südostküste von Kálymnos in die schöne Vathy-Bucht. Es gelingt uns, einen hervorragenden Platz an der neuen Kaimauer an der einzigen dort vorhandenen Boje zu ergattern, sodass wir hier keinen Anker benötigen. Wir schauen zu und helfen andere Boote beim Landemanöver. Es sind nur Eigenerboote mit entsprechend erfahrenen Skippern, die sich heute hierher wagen. Bald kommen auch unsere Berliner Bekannte hereingetuckert. Wir bieten ihnen wieder einen Platz neben der Blodughadda an, damit sie keinen Anker benötigen.


23.08.2003 Samstag
12:40 Kálymnos / O. Vathy Karte Ablegen
14:10 Kálymnos / O. Vlychádia Karte Ankern
Zeit unterwegs: 01:30 Strecke: 8 Seemeilen Ø Fahrt: 5,3 Knoten



24.08.2003 Sonntag
12:56 Kálymnos / O. Vlychádia Karte Abfahrt
15:35 Kos / Marina Karte Ankunft
Zeit unterwegs: 02:39 Strecke: 18,4 Seemeilen Ø Fahrt: 6,9 Knoten


Um 2h wache ich von einem seltsamen Geräusch auf: Es ist still. Ich stehe auf und stelle fest, dass es absolut windstill ist! Auch in der Früh hält die Stille an und ich stehe auf um 7:30h, schwimme eine Runde während die Sonne über den Berg im Osten der Bucht aufgeht.
Nach und nach stehen auch die anderen auf, schwimen und fahren Schlauchboot.
Um 12:50 machen wir uns auf den Weg, d.h. auf das fast windlose Wasser. Eigentlich hatte ich einen schönen Segelschlag zurück nach Kos geplant aber daraus wird mangels Wind (!) nichts. 
Um 15 h erreichen wir die Marina, füllen den Dieseltank auf und fahren dann zum Pier E, wo uns Stavros einen schönen aber sehr engen Platz zuweist. Wir quetschen uns in die Lücke mit Hilfe des Marina-Schlauchbootes, das das NAchbarboot zur Seite zieht.
Dann heißt es einpacken und alles vorbereiten, um das Boot für längere Zeit alleine lassen zu können.
Der windreiche Sommerurlaub geht zu Ende.