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2009-08-12 3 Burschen nach Samos

Aktualisierung 21.08.2018 21:31:05 Anzahl Tage: 9
12.08.2009 Patmos / Hafen Skála – Patmos / O. Meloï
13.08.2009 Patmos / O. Meloï
14.08.2009 Patmos / O. Meloï – Patmos / Psili Ammos – Lipsi / Hafen
15.08.2009 Lipsi / Hafen – Foúrnoi / O. Kámpos
16.08.2009 Foúrnoi / O. Kámpos – Foúrnoi / O. Kasteláki – Foúrnoi / O. Tourkolimiónas – Sámos / Marathókampos
17.08.2009 Sámos / Marathókampos – Sámos / O. Ag. Kyriakis
18.08.2009 Sámos / O. Ag. Kyriakis – Sámos / Nsis Samiopoúla / O. Ag. Pelagía – Sámos / Hafen Pythagório
19.08.2009 Sámos / Hafen Pythagório
20.08.2009 Sámos / Hafen Pythagório

Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate
Lamprecht Matthias
Schillab Lukas
Germani Jakob

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 18:38 Strecke: 90,2 Seemeilen Ø Fahrt: 4,8 Knoten


12.08.2009 Mittwoch
15:51 Patmos / Hafen Skála Karte
16:21 Patmos / O. Meloï Karte
Zeit unterwegs: 00:29 Strecke: 1,6 Seemeilen Ø Fahrt: 3,2 Knoten


Ein Mal im Monat soll man doch einen Stempel von der Hafenpolizei holen. Weil mir das in Lipsi nicht gelungen ist, gehe ich jetzt in das kleine Büro gleich beim Fähranleger. Zwei freundliche junge Damen kopieren wieder alle Papiere, stempeln sie ab und berechnen die offizielle Hafengebühr – 5,39 Euro. Weil sie auf 7 Euro nicht herausgeben können, dürfen sie den Rest in die Kaffeekassa geben.

Inzwischen hat die andere Polizei ungerecht zugeschlagen und dem Moped von Matthias einen Strafzettel wegen Parkens in der Halteverbotszone ausgestellt – 40 Euro! Alle anderen Mopeds haben 20 Euro aufgebrummt bekommen, nur das von Jakob und Lukas gar nichts. Das soll mal wer verstehen.

Nach einem kleineren Einkauf im Supermarkt und beim Bäcker sowie Dieseltank auffüllen vom gerade vorbeikommendem Tankwagen legen wir um 15:50 ab. Die einzige Möglichkeit herauszukommen ist eindampfen in die Vorspring. Weil aber keine Poller vorhanden sind, ist diesmal die Vorspring 20 Meter lang. Beate und ich fahren los und die Burschen bergen die Leine, die wir hier nicht auf Slip legen konnten. Sie werden sie später mit dem Moped bringen.

Wir fahren gerade ein Mal um die Ecke und biegen dann in die Nachbarbucht Meloi ein. Der Platz wo es Sandgrund gibt, ist frei und so werfen wir den Anker nicht in das hohe Seegras obwohl ich die Haltekraft des neuen Ankers darauf gerne getestet hätte.

Das Schlauchboot wird geputzt und dabei entdecke ich, dass der Heckspiegel nicht mehr gut verklebt ist. Ca. 10 cm von oben hat sich die Verklebung mit der das Brett an der Gummihalterung befestigt ist, aufgelöst. Ich verfluche die miese Qualität, montiere aber trotzdem den Motor. Jetzt kann man also bald weder rudern noch den Außenborder verwenden – wirklich tolles Beiboot, das gerade Mal zwei Monate im Betrieb ausgehalten hat! Ich hatte doch gehofft, dass ein billiges Boot (600 Euro) ein wenig länger halten würde.

Wir schwimmen und genießen die schöne Aussicht und den erfrischenden aber nicht starken Wind auf dem „Balkon“, sprich wir setzen uns neben einander in die neuen bequemen Strandsesseln auf die Holzplattform und trinken ein Glas Retsína und rauchen eine Zigarette.

Um 20h hole ich Jakob vom Strand ab, der das Moped zurück gegeben hat. Die anderen müssen das Moped etwas später retournieren, wonach wir uns im Gasthaus des Campingplatzes/Mopedverleihs treffen. Wir sind überrascht, wie voll das Lokal ist und danach, wie gut das Essen ist und danach, wie günstig – 57 Euro für 5 Personen, alles zusammen und so viel, dass wir nicht alles aufessen können.


13.08.2009 Donnerstag
Patmos / O. Meloï
Morgen soll der wind wieder abflauen aber heute sieht man vor der Bucht nur weiße Kämme. Es wird daher ein Reparatur- und Putztag. Zuerst testen wir die Klebstoffe an den kaputten Sandalen von Matthias. Der 2-komponenten Epoxikleber scheint kaputt zu sein – wird einfach nicht hart. Mit dem Kontaktkleber geht es besser. Der darf also für die Schlauchbootreparatur herhalten. Damit er sicher hält, unterstützen ihn 8 Schrauben. Hoffentlich hält das diesen Sommer noch.
Dann checke ich den stb. Motor und spanne den Wasserpumpenkeilriemen. Matthias und Lukas machen sich auf den langen Fußweg, in Skala Brot zu holen. Jakob macht Fenderservice, pumpt sie auf und putzt sie. Dann wird die Gasflasche getauscht, 4 Aufhängvorrichtungen für die wichtigsten Leinen im Ankerkasten montiert und die Schrauben der Ankerkastenscharniere festgezogen. Matthias und Lukas kommen zurück und Beate macht einen leckeren Salat mit 5-kornmischung (von Merkur in Österreich – leider schon aus), Hörnchen, Thunfisch und Gemüse. Es bleibt sogar was übrig!

Lukas entdeckt beim Schwimmen, dass das Boot verdreckt ist und bittet um Putzmittel. Die bekommt er natürlich sehr gerne. Jakob unterstützt seine Initiative und sie schrubben beide Bootsseiten und auch das Deck blitzblank. Eine Leine von Bug bis Heck ist dafür sehr nützlich. Es sieht witzig aus, wie sie darauf sitzen und putzen.

Mittlerweile ankert ein uns bekanntes Boot in der Bucht. Es ist die ca. 10m lange, dunkelblaue DELFIN, die wir schon in Lipsi gesehen haben und einem Österreicher gehört, mit dem wir eine Weile geplaudert haben. Er ist allein an Bord. Ich fahre zu ihm hinüber, um ihn zu fragen, ob er am Abend in die Taverne mitkommen möchte. Wir könnten ihn dann abholen, damit er sein faltbares Banana-Boat nicht in Betrieb nehmen muss. Er nimmt gerne an und wir verabreden uns für ca. acht Uhr.

Andere Boote, eigentlich nur italienische, kommen in die Bucht, machen einige Ankerversuche und ziehen dann wieder ab. Mit einem Delta- oder Pflugscharanker ist es praktisch unmöglich auf dem Seegrasboden zu ankern. Wir haben unseren ja auf den einzigen Sandfleck gesetzt. Der Bügelanker vom DELFIN hält aber gut, wobei er im E-teil der Bucht liegt, wo das Gras viel kürzer ist.

Wie vor 6 Jahren hupfen Matthias und Lukas vom Boot auf die Luftmatratze und haben dabei die größte Gaudi, natürlich diesmal von Jakob assistiert, wenn nicht sogar angeführt. Diesmal gelingt es ihnen aber nicht, die Matratze kaputt zu machen. Apropos Matratze: Beate entdeckt im Internet, dass Quelleversand alle Matratzen um den halben Preis abverkauft. Sie bestellt gleich eine als Ersatz für unsere bereits ziemlich lädierte zur Lieferung wenn sie nach Hause gekommen ist. Tolle Zeiten, nicht wahr!

Um 20h holen wir also Karl-Heinz Hopfgartner aus Greifenburg im Drautal von seinem Boot ab und gehen wieder in die Campingplatztaverna. Es wird ein längerer Abend. Nicht nur, weil es viel zu reden gibt, sondern auch weil die Küche so überlastet ist, dass es bis nach Mitternacht dauert, bis Jakob und Lukas die bestellte Schoko-Banane-Palatschinke bekommt. Karl-Heinz ist auch Lehrer und zwar in der HLW in Lienz für Italienisch und Bildnerische Erziehung aber derzeit in Karenz, um das 13 Jahre lang selbst ausgebaute Segelboot so richtig ausnützen zu können. Seine Frau und 5-jährige Tochter werden in ca. 14 Tagen nachkommen und dann bleiben sie bis Ende Oktober in der Gegend. Aber das Witzigste: Er kennt sowohl Matthias’ Tante, Magdalena Keuschnig als auch ihren Mann, Gerhard, der Taufpate von Matthias. Was auch bemerkenswert ist und besonders den Lukas interessiert: Er hat ein Mal 1,5 Jahre auf einem Fischerboot in Kythnos gearbeitet und kann darüber viel erzählen.

Das Essen ist wieder sehr gut und günstig – 10 Euro pro Person, wobei wir nicht wenig trinken und außerdem eine riesige Platte mit Wasser- und Honigmelone bekommen. Tipp: Hamburger um 2 Euro oder einen Hamburger Special um 3,50 – beide riesengroß und sehr lecker. Auch der Bougiurdi (geschmolzener Feta und Gaudakäse mit Tomatenstücken) und die gebratenen Zucchinileibchen sind wirklich außergewöhnlich gut.

Beate und ich schwimmen in der Nacht wieder zurück zum Boot.


14.08.2009 Freitag
12:05 Patmos / O. Meloï Karte
13:10 Patmos / Psili Ammos Karte
14:35 Patmos / Psili Ammos Karte
16:25 Lipsi / Hafen Karte
Zeit unterwegs: 02:54 Strecke: 18,9 Seemeilen Ø Fahrt: 6,5 Knoten


Wie die Vorhersage angekündigt hat, ist der Meltémi heute nicht mehr da. Es weht ein angenehm leichtes Lüftchen. Um 12h fahren wir los, um den tollen Strand Psili Ammos an der SW-Seite von Patmos zu erkunden.
Es ist so wenig Wind, dass wir vor dem herrlichen Strand ankern können. Aber den Burschen interessiert der Strand gar nicht. Sie schnorcheln los mit ihren Harpunen der südlichen Felsküste entlang. Beate und ich schwimmen zum Strand, gehen ihn auf und ab und setzen uns hin, um auf die Schnorchler zu warten. Auf dem Boot schaukelt es doch etwas zu viel und so fahren wir gleich los als alle wieder an Bord sind.
Es geht kaum ein Wind, herrlich. Die Überfahrt nach Lipsi, wo wir 100 Minuten später längsseits am Anlegerkopf fest machen.
Sofort beginnt Beate, die hungrige Mannschaft zu versorgen – mit Speck, Würstchen, Baked Beans und Ei.

Ich sehe mir die Wasserversorgungssituation an. Auf den Säulen klebt ein handgeschriebener Zettel, der auf griechisch und irgendein Englisch besagt, dass es heute kein Wasser gibt wegen Abwesenheit. Das klingt nicht gut auch wenn es seltsam klingt, dass der Wassermann keine Vertretung hat, wenn er nicht da ist. Wir setzen uns also in die lässige Ouzeri und beobachten die Szenerie. Der Kellner sagt, der Wassermann sei schon da und würde bald kommen – na bitte. Nicht viel später rückt er schon aus mit dem riesigen Plastiksack gefüllt mit den verschiedenfärbigen Plastiksäcken für die Mülltrennung. Er erklärt, dass er kein Wasser an die Boote abgeben darf, weil die Insel so wenig habe. Möglicherweise komme morgen das Wasserschiff und dann könnten wir 6 Stunden später Wasser bekommen. Aber er glaube, es würde erst am Nachmittag kommen und dann könnten wir erst am Sonntag Wasser bekommen. Es ist also das Wasser, das abwesend ist und nicht der Mann. Das ist blöd. Hätten wir das geahnt, hätten wir in Patmos tanken und einkaufen und dann weiter nach Furni fahren können. Aber Strom gibt es zumindest.

Beate geht in den Supermarkt, begleitet von Lukas und Matthias, die anschließend den Einkaufswagen direkt zum Boot rollen und die Einkäufe einräumen. Die Burschen kochen sich Spaghetti mit Sugo und Pesto aber Beate und ich gehen in die Taverna Tholari auf einen Salat und einen Käse. Als wir zum Boot zurück kommen, beginnen die Burschen mit einem DKT-Spiel. Beate und ich machen was ganz Neues: Wir nehmen unsere zwei Strandsesseln, Weingläser, Resína und einen Teller mit Käse und Soletti und setzen uns auf den Betonanleger gleich beim Boot. Der große Poller dient als Tisch. Das sieht sicher witzig aus, weil alle, die vorbei kommen uns freundlich grüßen und lächeln. Zwei Urlauberinnen aus Wien, die gerade angekommen sind dabei. Ich frage den deutschen im Nachbarboot, ob er sich zu uns setzen möchte. Das nimmt er gerne an, bringt einen Faltbaren Regiesessel, eine Weinflasche und einige Bierdosen mit. Er lang und hager, vielleicht so zwischen 65 und 70 und heißt Eckhard Wittmer, kommt aus Duisburg und segelt dieses Jahr erstmals allein, weil seine Frau Rosi voriges Jahr verstorben ist. Es wird ein langer, unterhaltsamer Abend. Als wir um halb zwei schlafen gehen, ist das DKT-Spiel immer noch im Gang, jede Straße mit Hotelburgen vollgebaut. Die Luft ist extrem feucht.


15.08.2009 Samstag
13:35 Lipsi / Hafen Karte
17:34 Foúrnoi / O. Kámpi Karte
Zeit unterwegs: 03:59 Strecke: 23,6 Seemeilen Ø Fahrt: 5,9 Knoten


Das Rasseln einer schweren Ankerkette weckt mich kurz vor 7. Ein Blick bestätigt meine Vermutung: Das Wasserschiff! Also besteht die Hoffnung, doch nicht nach Patmos zurück fahren zu müssen, um die Wassertanks aufzufüllen. Etwas später stehe ich auf und fahre mit dem Scooter zum Bäcker. Beate und ich frühstücken und beobachten die Ouzeri an der anderen Seite des Anlegers. Wir wissen ja jetzt, dass der Wassermann dort arbeitet. Als ich ihn erblicke, gehe ich zu ihm, um nach dem Wasser zu fragen. Er meint, so ca. um 13h könnten wir Wasser bekommen. Während das Schiff entladen wird, ist kein Wasserdruck da. Daher müssen wir warten, bis der Wasserbehälter aufgefüllt ist. Also haben wir viel Zeit, um auch mit Eckhard zu plaudern. Man merkt, dass es ihm gut tut, sich wieder Mal mit jemandem unterhalten zu können.

Eine seltsame Allergie überfällt mich. Ich muss ununterbrochen niesen und die Nase rinnt wie verrückt. Erst als wir das Wasser bekommen, wecken wir die Burschen auf. Wir haben uns schon gewundert, wie sie so lange schlafen können, erfahren aber dann, dass sie um halb drei in die Musicbar gegenüber gegangen sind. Als wir um 13:35 mit vollen Tanks ablegen, rinnt die Nase noch immer.

Das Meer ist zwar nicht gerade spiegelglatt aber fast kein Wind vorhanden. Wir können also Kurs auf die Furni Inseln nehmen. Allerdings schaukelt es wirklich ordentlich, was darauf hindeutet, dass weiter vorne mehr Gegenwind sein wird.

Um 16:02:02, ca. 3,7 sm vor Furni stelle ich fest: Es kam kein Wind. Aber alle werden von der Schaukelei furchtbar müde und schlafen und lesen abwechselnd. Nur ich nicht, obwohl es mich auch ordentlich auf die Augenlider drückt. Ein Kaffee wird wohl dagegen helfen. Jedenfalls ist das Nasenrinnen vorbei.

Um 17:30 legen wir längsseits am kleinen Anleger in O. Kampos an. Die Badegäste hören dadurch auf, gerade hier ins Wasser zu hupfen. Ein Mann mit Lederhut erklärt uns, in einer halben Stunde käme ein Boot, das die Badegäste von hier in den Hauptort bringen wird und wir sollten dafür Platz machen – kein Problem. Inzwischen plaudere ich mit dem Griechen, der mit seinem in Wien registrierten Segelboot PAPPENGO am selben Anleger mit Buganker und Heckleinen liegt. Er sagt, vor ein paar Tagen waren die seitlichen Fallböen so heftig, dass der Anker nicht gehalten hat. Würden wir längsseits auf seiner Leeseite liegen, könnte diese Situation zu einer Beschädigung führen. Besser also, den Anker zu verwenden obwohl der Ankergrund mit hohem Seegras ganz schlecht ist. Na gut, das Badegästetaxi kommt und wir legen ab. Als wir draußen warten, legt allerdings ein kleines Motorboot (mit „nur“ 100 PS Außenborder) ab, das längsseits an der N-Seite des L-förmigen Anlegers gelegen ist. Den Platz nehmen wir uns sofort und er ist sowohl dem Nachbarn als auch dem Taxibootorganisator sehr recht. Uns auch.
Nun liegen wir also da und ich schreibe diese Zeilen, aber niemand hupft ins Wasser obwohl Lukas’ Stoffwechselprodukte schon längst mit der Strömung verschwunden sein müssten.

Das Abendessen in der Taverna direkt oberhalb des Anlegers fällt nicht so toll aus. Die Portionen sind mickrig und das Briam (Gemüse im Ofen zubereitet) der Beate ungenießbar. Sie macht dafür am Boot Palatschinken. Aber leider ist nur mehr Mehl für fünf Stück vorhanden.

Am Anleger fangen einige Griechen Minifische mit Käschern. Das fasziniert den Lukas so sehr, dass er seine Palatschinke beinahe in einem Stück verschlingt und dann sofort zur Tat schreitet. Jakob und Matthias sind auch gleich dabei und innerhalb einer Stunde haben sie so an die drei Kilo gefangen. Der glückliche Nutznießer ist ein alter Grieche, dem sie den Fang schenken. Das macht mich auch sehr glücklich.

Beate und ich sitzen wärend dessen wieder in unseren bequemen Strandsesseln am Anleger im Windschatten des Bootes und bewundern den Sternenhimmel und die vielen Sternschnuppen. Als sie schlafen geht, diskutiere ich mit Matthias noch die bedeutende Frage, ob die Erde im Laufe der Jahrmilliarden schwerer geworden ist oder nicht. Vorläufiges Ergebnis: Nein, bis auf das, was vom Himmel auf die Erde gefallen ist minus dem, was in das All geschossen wurde. Lass mich Mal googeln…


16.08.2009 Sonntag
14:15 Foúrnoi / O. Kámpi Karte Abfahrt
15:45 Foúrnoi / O. Kasteláki Karte Ankern
19:13 Foúrnoi / O. Kasteláki Karte Abfahrt
19:46 Foúrnoi / O. Tourkolimiónas Karte An Boje
23:10 Foúrnoi / O. Tourkolimiónas Karte Abfahrt
Zeit unterwegs: 02:03 Strecke: 10,5 Seemeilen Ø Fahrt: 5,1 Knoten


In der Nacht kommt der Meltémi zurück. Das Boot wird ordentlich gerüttelt und wir mit ihm. Es ist laut und unangenehm. Die Wellen klatschen gegen das Heck wie Trommelschläge. Aber irgendwie kann jeder schlafen. Meine früher tolle Meinung über diesen Platz muss ich revidieren. Bei viel Wind, kommt er hier in sehr starken Böen, mal vom Meer, mal vom Land her. Die Tavernas heißen ja auch nichts.
Der Wetterbericht um neun gibt Sturmwarnung für dieses Gebiet „seven, locally eight“ und danach sieht es wirklich aus. Vor dem Frühstück überlege ich also, wohin mit uns. Ursprünglich wollte ich nach Ikaria. Aber bei diesem Wind kann man dieses Ansinnen vergessen. Ich studiere alle Internetprognosen. Alle drei tun so, als ob hier kaum Wind wäre. Ich beschließe, die Ostseite von Furni zu erkunden und checke dann wieder die Fender. Da kommt gerade der Nachbar vorbei und ich erzähle ihm von meinem Vorhaben. Er hat gleich einen guten Tipp parat: Bei der kleinen Ortschaft Kamári würden Bojen vorhanden sein, die nur im Winter von den Einheimischen genützt werden. Dort könne man ganz sicher und bequem liegen. Damit ist klar, wohin mit uns heute und ich kann in Ruhe frühstücken, wobei darauf zu achten ist, dass der Käse nicht vom Brot weg fliegt.

Matthias, Lukas und Jakob machen sich auf den Weg über den Bergsattel in die nördliche Nachbarbucht, um im Hauptort Mehl, Marmelade und Schinken zu kaufen. Als sie um 13:30 zurück kommen und gleich mit Juhee ins Wasser hupfen, gehen Beate und ich auf ein Getränk in das „Strandcafé“, sprich einige tische am Sandstrand.

Um 14:15 fahren wir los. Wir fahren Richtung Süden um die Insel zu umrunden und werden vom Wind ganz schön geschoben. Trotz 7,5 kn Fahrt zeigt der Anemometer immer noch 25 bis 30 kn Wind, also 32,5 bis 37,5 kn wahrer Wind. Die erste Bucht an der E-Seite, O. Votsiliá, sehen wir uns aus der Nähe an. In der Karte steht „with meltemi“ und in der Tat ist es hier ziemlich ruhig und wäre für eine Übernachtung geeignet. Gut zu wissen, falls der Tipp vom Nachbar doch nicht so gut sein wird.
Die nächste Bucht ist nicht so gut. Als wir wieder aus ihr hinaus fahren, kommt der Wind und vor allem die Wellen wirklich peitschend entgegen. Aber hinter der nächsten Huk öffnet sich die Kasteláki-Bucht. In der N-Einbuchtung ist eine kleine Kapelle, irgend ein Häuschen und ein Fischerboot. In der W-Einbuchtung ist ein kleiner Sandstrand, vielleicht 20 lang mit wildromantischen Felsen links und rechts. Auf Sandgrund in 3,5 m Tiefe werfen wir den Anker und bringen zwei Landleinen aus. Es darf geschwommen und geschnorchelt werden.

Im Laufe des Nachmittags nimmt der Wind draußen ab und in unserer kleinen Bucht zu. Die Windrichtung hat sich wohl so geändert, dass der Wind eine Düse gefunden hat, weil draußen in der anderen Buchthälfte fast gar kein Wind zu sehen ist. Um 19:13 habe ich genug. Wir legen ab. Ins Wasser will niemand, um die Landleinen los zu machen. Aber Matthias opfert sich.

Wir fahren eine halbe Stunde über sehr vielruhigeres Wasser und finden die Bojen hinter der Streusiedlung. Wir nehmen eine gelbe, die an einem betongefüllten Kühlschrank hängt. Es gibt Essen und anschließend Otto und Ö3 Callboy im Cockpit. Der Wind nimmt wieder zu und die Böen kommen teilweise sehr heftig daher. Nach einer Weile wundern wir uns, dass wir achteraus Lichter sehen, es kann nur Samos sein. Ich wundere mich ganz besonders darüber, dass das Boot quer zum Wind steht und gehe Mal nachschauen. Die einzige Straßenlaterne oberhalb des Bojenfeldes ist weit weg und der Tiefenmesser zeigt 45 Meter! Wir haben also die Ganze Boje samt Stein auf das Meer hinaus geschleppt ohne es zu bemerken. Da heißt es Motoren anwerfen und retour fahren. Mit Hilfe des einzigen hier an einer anderen Boje liegenden Fischerbootes, das den Scheinwerferstrahl schön reflektiert, und der Laterne als Orientierungspunkte gelingt es, die Boje ziemlich genau an ihrem ursprünglichen Platz abzusetzen. Aber was nun? Hier ankern oder eine andere Boje nehmen scheidet aus. Es ist zu böig und zu finster um den Anker auf unbekannten Grund mitten in einem Bojenfeld fallen zu lassen und bei den Windböen würde wohl jede dieser Bojen slippen. Zurück geht auch nicht. Der letze Platz kann nur bei Tageslicht angefahren werden. Also kommt ein weiterer Tipp zum Tragen, nämlich der von Karl-Heinz: Marathokampos auf Samos. Es ist eine fast schnurgerade Strecke dorthin und die Koordinaten des Ansteuerungspunktes sind schnell ins GPS eingegeben.

Die Überfahrt ist ganz problemlos und 5 Meilen vor Samos hören Wind und Wellen sogar auf. Die ganze Küste ist beleuchtet, wie wir ja schon vorher auf Furni gesehen haben. Das GPS zeigt uns den weg zu einem Punkt außerhalb des Hafens. Aber wie die Einfahrt finden? Meine Unterlagen erzählen nichts von Hafeneinfahrtslichtern. Am Ansteuerungspunkt angekommen ändern wir den Kurs auf direkt Nord und tatsächlich nach einer Weile sehen wir ein rotes und ein grünes Licht, das von einer starken Quecksilberdampflampe am Strand dahinter überstrahlt werden. Ein gutes Fernglas ist wirklich was Wichtiges. Hier kann man im Hafenbecken ankern und das machen wir um 1:05h zwischen drei anderen Segelbooten. Zufrieden stellen wir fest, dass wir jetzt sicher liegen und resümieren die Geschehnisse. Mit dem Fernglas mache ich noch einen Rundblick und sehe, dass eines der Boote die DELFIN des Tippgebers Karl-Heinz ist.


17.08.2009 Montag
01:05 Sámos / Marathókampos Karte
14:50 Sámos / Marathókampos Karte Abfahrt
18:48 Sámos / Limnionas Karte Ankern
Zeit unterwegs: 05:53 Strecke: 16,1 Seemeilen Ø Fahrt: 2,7 Knoten


Um ca. 2h früh bin ich mit der Zusammenfassung der Tagesereignisse fertig. Alle anderen schlafen. Dann setzt ein irrer Wind ein. Der italienische Doppelmaster neben uns schliert weg. Der anker hält aber nach 100 Metern wieder, weshalb es nicht in den Wellenbrecher knallt. Ich beobachte noch bis 2:30h ob unser Anker hält. Das tut er und ich gehe schlafen.
Um 8:30 werden wir von italienischen Flüchen geweckt. Die schlierende Ketsch hat größte Mühe, den Anker zu bergen, weil jede Menge Leinen und noch ein weiterer Anker herauf kommen.

Nach dem Frühstück fahren wir an Land mit dem Schlauchboot. Auf dem Weg mache ich einen Zwischenstopp bei Karl-Heinz. Er ankert hier schon seit zwei Tagen und wartet darauf, dass der Wind nachlässt, damit er Mal an Land mit seinem Banana-Boat fahren kann. Er braucht aber nichts und so setzen wir die wasserspritzende Fahrt zum Ufer fort.

Im sehr gut sortierten Supermarket kaufen wir Proviant, beim Bäcker Brot und setzen uns anschließend ins Café. Hier weht der Wind gerade angenehm. Wir kommen ins Gespräch mit einem Österreicher aus Kirchdorf an der Krems, der seit 1,5 Jahren hier lebt. Er mietet ein Haus mit 5 Zimmern direkt am Meer für 300 Euro pro Monat und scheint recht zufrieden damit zu sein, obwohl für ihn allein zu groß, wie er sagt. Ein paar Jahre will er noch hier bleiben, sonst hat er aber keine Pläne – in Paradebeispiel für „irgendwann bleib ich mal dort…“

Der Mopedverleiher hätte zwei Mopeds á 15 Euro pro Tag, aber wir fahren heute lieber in die Linmionas-Bucht am W-Ende der riesigen Marathokampos-Bucht. Tatsächlich liegt diese Bucht im Windschatten des fast 1.500 m hohen Berges Kérkis. Es tut gut, wieder weniger Wind um die Ohren zu haben. Ich rufe den Karl-Heinz über VHF an und erzähle ihm das. Er will gleich nachkommen.

Lukas packt die Angel aus und fängt doch tatsächlich einen Fisch der sich auszahlt, zuzubereiten. Karl-Heinz kommt an und braucht drei Versuche, bis der Anker hält, also bis er einen Sandfleck erwischt. Dann schwimmt er zu uns und bekommt einen Kaffee. Es ist sehr nett mit ihm zu plaudern und als er erzählt, dass er gerne in finnischen oder schwedischen Gewässern segeln würde, müssen wir ihm natürlich die Fotos von Finnland am Computer vorführen. Bis nach Sonnenuntergang dauert die Vorführung. Mittlerweile hat Lukas ganze 15 ordentliche Fische geangelt. Karl-Heinz sagt, die heißen auf Griechisch „Gopa“. Ich schaue im Wörterbuch nach: Gründling, Ochsenfisch, aber auch Zigarettenstummel. Er beschreibt auch, wie man sie am besten putzt bevor er wieder auf sein Boot zurück schwimmt.

Die Fische werden in Mehl gewendet und gebraten. Sie schmecken ganz ausgezeichnet und haben kaum Gräten. Danach setze ich mich auf das Deck mit der Beate in die Strandsesseln während Matthias und Jakob Karten spielen und Lukas liest. Der Abend ist herrlich mit ganz wenig Wind und gar kein Tau.


18.08.2009 Dienstag
11:15 Sámos / Limnionas Karte
12:46 Sámos / Nsis Samiopoúla / O. Ag. Pelagía Karte Ankern
14:10 Sámos / Nsis Samiopoúla / O. Ag. Pelagía Karte
15:55 Sámos / Pythagório Hafen Karte
Zeit unterwegs: 03:16 Strecke: 19,5 Seemeilen Ø Fahrt: 6 Knoten


Auch in der Früh ist das Wetter absolut perfekt. Nach dem Frühstück schwimmt Karl-Heinz wieder zu uns herüber und wir unterhalten uns im Wasser. Es geht vor allem um die Fische und Fischer. Er hat nachgesehen und den deutschen Namen „Blöker“ für Gopa gefunden. Also noch ein dritter Name für denselben Fisch. Über die Fischer erzählt er, dass diese in ganz Griechenland unterwegs sind und jeweils Häfen anlaufen, wenn sie ihren Fang verkaufen wollen. Entweder rufen sie einen Fischgroßhändler an, der zum vereinbarten Termin mit einem Auto zum Hafen kommt und die ganze Ladung abkauft. Oder sie verkaufen selbst an Endkunden im örtlichen Fischmarkt, wenn vorhanden, sonst vom Boot weg.
Er hat auch herausgefunden, dass in Ireo, ganz im W der Tigani-Bucht, an deren anderen Ende Pythagorio liegt, eine kleine Anlegemöglichkeit besteht, die er sich ansehen will. Das ändert unseren gestern ausgeheckten Plan, Mopeds in Marathókampos auszuleihen und wieder hierher zurück zu fahren. Auf dem Straßenplan ist nämlich zu sehen, dass bei Ireo „Wassersport“ vorhanden ist, sprich Verleih von Jetski, Windsurfbrettern, etc. Das interessiert ja auch. Und wenn solche Sachen zu mieten sind, gibt es dort garantiert auch Mopeds.

Um 11:15h fahren wir los. Die ersten zwei Seemeilen ist es ganz ruhig, doch wie gestern, gibt es eine scharfe Grenze zwischen Starkwind und Schwachwind etwa in der Höhe von Votsalákia. Um 12:45 erreichen wir die kleine Insel Samiopoula S von Samos und ankern in der einzigen, nach W offenen Bucht. Ein kleiner Sandstrand und einige Badegäste befinden sich hier. Die Bucht wird beschnorchelt. Sie ist wirklich nett und der Sandstrand sehr schön mit feinem Sand so weit man noch stehen kann. Nach einigen Ins-Wasser-Hupf-Übungen werden die Toasts, die die Beate zubereitet, vertilgt.

Wir legen wieder ab und umrunden Samiopoula auf der S-Seite. Die muss man sich nicht ein weiteres Mal ansehen. Bei SE-Kap Asprokavos überholen wir die Delfin des Karl-Heinz. Von Samipoula bis hierher war wieder Windschatten. Aber bei der Annäherung von Ireo kommt wieder Wind auf – aus NE, also direkt auf den Ort zu. Dieser hat zwar einen Wellenbrecher gegen Süd, der aber bei diesem Wind nichts ausrichtet. Ohne anzuhalten fahren wir daher weiter und erreichen Pythagório kurz vor vier. Ein katamarangroßer Platz bietet sich an. Den nehmen wir sogleich und liegen bald direkt am Haupttrampelpfad ca. 5,3m entfernt von der nächsten Café-Bar.

Beim Spaziergang finden Beate und ich einen Autovermieter, „MotoEurope“, der ein kleines Auto (Hyundai Atos) um 65 Euro für 2 Tage her gibt. Den nehmen wir. Die Burschen sind damit auch zufrieden und fahren gleich los, um am Strand beim Flughafen JetSki zu fahren. Beate und ich setzen uns in eine Cafe-Bar etwas weiter weg und bestellen Teures zu trinken. Karl-Heinz kommt vorbei, will aber kein kleines Bier um 3 Euro trinken. Also gehen wir wo anders hin. Beim Kiesstrand außerhalb des Hafens aber eigentlich direkt daneben finden wir die Taverna Tarsanas. Zuerst trinken wir nur Bier und Ouzo. Aber dann kommen auch die 3 Burschen daher und wir bleiben gleich da zum Abendessen. Das Lokal erweist sich als Volltreffer. Es ist unglaublich gut und nicht teuerer als sonst.


19.08.2009 Mittwoch
Sámos / Hafen Pythagório
Alle schlafen lange. Der gestrige Abend ist doch viel länger geworden als üblich. Erst um 12:30h fahren die Burschen los, um Samos mit dem Leihauto zu erkunden. Weil ich die Telefonnummer eines Segelmachers auf einem Aufkleber an der Versorgungssäule sehe, rufe ich dort an und erzähle, dass die Genua einen kleinen Riss hat, der repariert werden sollte. Der Segelmacher würde vorbei kommen, wird mir gesagt. Nach etwas einer Stunde ruft eine Frau am Kai „Hallo“. Ich gehe aus dem Salon hinaus und antworte desgleichen. Dann sie: „Did you call the sailmaker?“ ich: „yes“, sie: „I’m the sailmaker“, ich: „ooh very good“, sie: are you from Finland?“, ich: „yes“, sie: „voidaanko puhua suomea?“, ich: „kyllä“. Eine Finnin als Segelmacherin in Samos! und keine unhübsche auch noch. Es fällt mir zwar nicht leicht, mein Anliegen auf Finnisch zu erklären. Aber es gelingt ihr um so besser, mich zu überzeugen, dass ein großes Segelservice sinnvoll wäre inklusive Erneuerung des Sonnenschutzstreifens (finnisch „juvi“), der mehrfach zerrissen ist. Es würde ganze 500 Euronen kosten und spätestens am Freitag Vormittag fertig sein. Weil die Beate damit einverstanden ist, noch eine Nacht im Hafen zu verbringen, bin ich auch einverstanden obwohl ich die wirklich notwendige Reparatur mit so ca. 50 Euro geschätzt hatte. Aber eine finnische Segelmacherin wird für einen finnischen Kunden sicherlich keine schlechte Arbeit leisten, denke ich. Während wir gemeinsam das Segel zusammenfalten erzählt sie, dass sie mit einem Griechen verheiratet ist und schon seit 20 Jahren auf Samos lebt und dass auch sie selten Finnisch spricht. Mit ihren Kindern, ein Sohn ca 10-12 Jahre alt ist dabei, spricht sie Griechisch. Zum Schluss gibt sie mir ihre Karte: Anitta Kyrgeorgiou, tel +30 22730 91400, mob +30 693 287 64 14, e-mail: kyrgeorgiou(at)hotmail(dot)com.

Am Abend kommt wieder Karl-Heinz vorbei und wir gehen wieder zum „Tarzan“ als die Burschen wieder da sind.


20.08.2009 Donnerstag
Sámos / Hafen Pythagório
In der Früh stelle ich fest, dass ich vergessen hatte, die Internetverbindung um Mitternacht abzudrehen und es erst um 2h durch das Zusammanklappen des Computers gemacht hatte. Das Abo für die pauschale Internetverbindung ist um Mitternacht abgelaufen. Obwohl die Verbindung also nur 2 Stunden aufrecht war und niemand im Internet etwas gemacht hat, ist dadurch das Guthaben um 14,64 Euro von 8,48 auf -6,16 geschrumpft. 2 Stunden Internet ohne andere Tätigkeit als ein paar Spam-E-Mails automatisch abrufen kosten also mehr als eine Woche ständig im Internet mit Abo und praktisch unlimitiertem Datenvolumen (7 GB).

Heute müsen alle früher aufstehen, weil die Bettwäsche in die Wäscherei gebracht werden muss. Beate, Matthias und ich liefern einen Sack voll ab für waschen und trocknen. In der stylishen Wäscherei in Kos Marina kostet das 8 Euro, hier in der schmuddeligen Bude 11. Naja, was soll man machen.

Wir sehen uns die Marina an und holen eine Preisliste – teuerer als in Kos! Das Bootszubehörgeschäft hat nicht viel, aber neue Salingflaggen sind vorhanden. Dann geht es weiter zum Lidl. Wir kaufen ordentlich viel ein und es passt gerade noch ins Auto, vor allem Trinkwasser, weil wir mit dem Auto direkt vor dem Boot parken können.

Während dessen machen Lukas und Jakob Bootsputz. Dann bleibt nur noch Zeit für ein kurzes Schwimmen bevor Beate sie zum Flughafen bringt.