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2010-09-01 Jung und auf See

Aktualisierung 21.08.2018 21:25:34 Anzahl Tage: 7
01.09.2010 Kos / Marina
02.09.2010 Kos / Marina – Psérimos / O. Vathy
03.09.2010 Psérimos
/ O. Vathy – Léros / O. Xirókampos

04.09.2010 Léros / O. Xirókampos – Lipsi / N. Makronísi – Arkí / Tiganáki
05.09.2010 Arkí / Tiganáki – Patmos / Hafen Skála
06.09.2010 Patmos / Hafen Skála – Télendos
07.09.2010 Télendos – Psérimos / O. Psérimos (Avlakia) – Kos / Marina

Crew:
Lamprecht Matthias
Tötterström Patrick
Cervicek Natascha
Cervicek Dominic
Gradinger Petra

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 24:12 Strecke: 114,7 Seemeilen Ø Fahrt: 4,7 Knoten


01.09.2010 Mittwoch
Kos / Marina
18.10: Flugzeug von Wien nach Kos landet pünktlich in Kos.
Petra und Dominic setzten sich in das Lokal beim Flughafen, während ich mit Nati, Matthias, den Einkäufen, die Papa und ich vorher beim Lidl gekauft haben und den Taschen zur Marina fahre. In der Marina tragen wir alles zum Boot und ich mach mich gleich wieder am weg zum Flughafen. Am Weg dorthin tanke ich um 10€ was bei den Benzinpreisen etwas weniger als 7 Liter bedeutet (es war aber die billigste Tankstelle am Weg). Als ich dann wieder zum Flughafen komm ist es schon am dunkel werden. Die Zwei zahlen ihr getränk und wir fahren nach Kos. Währenddessen haben Nati und Matthias schon die Betten überzogen und die Einkäufe verstaut. Nach noch einer kurzen Eingewöhn-Phase gehen wir dann zur Taverne gegenüber der Marina. Es ist gewohnt gut. Im Anschluss sind wir dann noch in die Stadt gegangen und haben uns ein zwei Getränke im „Global Cafe“ genehmigt. Danach sind wir aufs Boot gegangen und haben die Nachtruhe angetreten.


02.09.2010 Donnerstag
12:46 Ankunft
12:57 Pserimos / O. Vathy Karte Motor aus
Zeit unterwegs: 01:38 Strecke: 7,6 Seemeilen Ø Fahrt: 4,7 Knoten


Ich bin um 8.45 aufgestanden. Der „Windfinder“ hat vorausgesagt das der Wind am Nachmittag stärker werden würde, also war der Plan klar, dass wir so bald wie möglich Aufbrechen würden um nach Pserimos zu kommen. Vorher war allerdings noch einiges zu erledigen: Lebensmittel einkaufen, Bei der marina versuchen eine Reservierung zu bekommen und zur Hafen Polizei. Einkaufen war bei Kostas schnell erledigt wobei zu erwähnen ist, dass er uns ausgefragt hat ob wir auch wirklich mit dem Boot hier sind. Kann man dort nicht einkaufen gehen wenn man nicht in der Marina liegt?? Nach einigen blöden Fragen hab ich ihm klar gemacht , dass wir tatsächlich für das Boot einkaufen. In der Marina Rezeption haben Matthias und ich Neuigkeiten erfahren. Man kann sehr wohl reservieren, dass man auch sicher einen Platz bekommt man muss allerdings die Hälfte der Liegegebühren die man dann zahlen muss als Anzahlung leisten. Es kann also nur vor Ort reserviert werden. Das haben wir dann nicht gemacht und uns entschieden, das bisherige System zu verwenden. Bei der Hafen Polizei lief alles wie erwartet. Danach hieß es dann aus der Marina ablegen. Dann ging es hinaus aufs Meer. Nach eineinhalb Stunden Fahrt sind wir in Vathi angekommen und haben uns für den gewohnten Platz zum Ankern entschieden. Nach einer kurzen Einweisung der Crew in die Funktion des Ankers, haben wir unseren ersten Ankerversuch dieses Törn gestartet, welcher auch auf Anhieb funktioniert hat. Der restliche Tag ist gemütlich verlaufen. Wir sind schwimmen gegangen haben uns ins Netz gelegt und am Abend haben wir uns Nudeln gekocht und gemütlich am Boot gegessen.


03.09.2010 Freitag
16:37 Léros / O. Xirókampos Karte An Boje
Zeit unterwegs: 03:42 Strecke: 19,2 Seemeilen Ø Fahrt: 5,2 Knoten


Wir sind gemütlich aufgestanden haben das Morgenritual vollzogen: Aufwachplaylist, Frühstücken, Schwimmen. Nachdem das erledigt war sind wir relativ bald schon aufgebrochen, da sich vor unseren Ankerplatz eine Motoryacht hingelegt hat, bei der der Besitzer selber fährt und der sein Boot einfach nicht im Griff hat. Beim Anlegen gestern hat die Crew vom nebenanliegenden Gullet ihm zu Hilfe kommen müssen. Damit wir auf jeden fall vor ihm weg sind, bevor er ablegt, sind wir schon früher weg.
Unser Ziel an diesem Tag ist Xirokampus auf Leros. Auf der Fahrt dorthin spielen wir laut Musik und die Stimmung ist Trotz des Wellenganges gut. In der Einfahrt der Bucht komm ich am GPS an der „MOB“-Taste (Man Over Board) an und bekomm kurz die Panik weil ich nicht weis was diese macht. Wie sich aber dann herausstellt lässt sie sich relativ leicht aus dem GPS löschen. In der Bucht nehmen wir uns eine Boje von der Taverne Aloni, zu der Wir am Abend auch essen gehen. Vorher war aber noch schwimmen angesagt. Es wird der mit Beton ausgegossene Kühlschrank, der als Bojenstein dient, begutachtet. Dann wird das Dingi zu Wasser gelassen und es besteht die 4 Personen Prüfung. Es ist also Möglich unter Motor mit dem kleinen Schlauchboot zu viert zu fahren. Nach einem kleinen Einkauf gehts dann in die Taverne und nachher dann wieder gemütlich aufs Boot. Dominic Matthias und ich starten noch eine „Nachtschnorchel-Aktion“.


04.09.2010 Samstag
18:14 Arkí / Tiganáki Karte Ankern
Zeit unterwegs: 04:53 Strecke: 23,4 Seemeilen Ø Fahrt: 4,8 Knoten


Wir haben eine längere Fahrt vor uns also fahren wir nicht zu spät los. Wie jeden Tag wird In der Früh die „guten morgen welt“- Playlist gespielt. Wir wollen nach Tiganaki. Vorher Fahren wir aber nach Makronisi. Dort ankern wir in der Nordbucht, da wellen und wind nicht all zu stark sind. Aber um sicher zu gehen das nichts passiert lassen wir die Motoren laufen und zuerst bleibt Matthias am Boot während die anderen zur Insel schwimmen. In dem natürlichen Becken erkunden wir zu erst eine Höhle, wo Petra eine kurze Schnorcheleinweisung bekommt. Danach geht es rauf auf die Klippen um dann von diesen runter zu springen. Nachdem ich zweimal gehupft bin wechsle ich mich mit Matthias ab. Insgesamt sind Dominic (trotz Höhenangst) und Matthias auch zwei mal gehupft und Petra hat es uns alle gezeigt und eine Arschbombe runter gemacht. Nach dem Badestopp sind wir nach Tiganaki aufgebrochenund haben dort auf unserer üblichen Stelle geankert. in der Nacht waren wir dort alleine. Am abend haben wir die glorreiche Idee gehabt im freien zu schlafen. Wir haben uns alle einen schlafsack geschnappt und sind dort eingeschlafen. Als ich aber um 2.30 aufgewacht bin war ich schon alleine und bin auch in meine Kajüte gegangen.


05.09.2010 Sonntag
12:27 Patmos / Hafen Skála Karte Ankunft
12:50 Patmos / Hafen Skála Karte Motor aus
Zeit unterwegs: 02:01 Strecke: 10,6 Seemeilen Ø Fahrt: 5,2 Knoten


Um nicht zu spät nach Patmos zu kommen haben wir noch schnell abgewaschen und sind dann losgefahren. Gefrühstückt haben wir auf der Fahrt . In Patmos war mehr als genug Platz also haben wir uns einen großzügigen Platz ausgesucht. Das Anlegen selbst war ein wenig stressig, aber letztendlich sind wir dann gut gelegen. Wir haben es uns dann im Cockpit gemütlich gemacht und sind dann am Nachmittag zur Chora hinaufgefahren. Hinauf sind wir mit dem Bus , haben uns dort alles angeschaut und sind dann zu Fuß runter gegangen. Im Anschluss war großes Duschen am Boot angesagt. Es wurde die Woche davor so gut Wasser gespart, dass das kein Problem war. Der Hunger war schön groß also sind wir in die Taverne gegangen. Nach dem guten Mal sind die Burschen in eine Bar gegangen während Petra und Nati die Geschäfte in Patmos durchforstet haben. Sie sind dann auch nachgekommen und wir hatten einen netten Abend.


06.09.2010 Montag
16:36 Ankunft
17:00 Télendos / Ort Karte Motor aus
Zeit unterwegs: 04:45 Strecke: 27,3 Seemeilen Ø Fahrt: 5,7 Knoten


Zu Mittag haben wir uns aufgemacht den Hafen von Patmos zu verlassen. Das Ablegemanöver hat wunderbar funktioniert, als wir aber dann bei der Küstenwache vorbeigekommen sind, hat ein Grieche lauthals in unsere Richtung geschrien. Nachdem keiner bei uns war um die Hafengebühren zu kassieren hab ich angenommen das er derjenige wäre der diesen machen will. wir haben das Schauch ins Wasser gegeben und Matthias und Dominc sind hinüber gepaddelt. Drüben angekommen hat ihm dann der Mensch erklärt das er einem Cousin gerufen habe. Auch recht! Wir haben zwar um sonst diese Aktion gestartet aber wir haben wenigstens nichts zahlen müssen. Wir haben also die Fahrt nach Telendos aufgenommen. Nach einer Weile haben wir beschlossen, dass es gut Voraussetzungen wären um zu Segeln Wir haben die Segeln aufgezogen und die Motoren reduziert (wegen dem Kühlschrank aber nicht abgedreht). Während des Segelns haben und dann Delfine die Ehre ihrer Anwesenheit gegeben und es war wie immer eine Freude ihnen Beim schwimmen zuzusehen. Nachdem der Wind dann in wenig gedreht hat mussten wir nach einem kurzen Gastauftritt der Segel wieder auf reinen Motoren umstellen. IN Teledos Nehmen wir wie immer den letzten Anleger und ankern mit langer Kette. Es wird schwimmen gegangen und eine gemütliche Zeit am Boot verbracht. Am Abend gehen wir zu George’s Taverna.Sehr gutes Esses wie immer.


07.09.2010 Dienstag
10:43 Pserimos / O. Psérimos (Avlakia) Karte Anker fertig
15:14 Kos / Marina Karte Tanken bei Tankstelle
15:35 Kos / Marina Karte Ankunft
Zeit unterwegs: 07:11 Strecke: 26,6 Seemeilen Ø Fahrt: 3,7 Knoten


Matthias weckt mich bald auf. Der Anker ist gerutscht und der Wind ist stärker geworden. Der Wind kommt zwar von der Seite, wo das Boot mit den Leinen am Anleger befestigt ist, aber wir beschließen trotzdem gleich zu fahren, da wir doch instabil liegen. Wir entscheiden uns wenn wir schon so früh unterwegs sind nichtdirekt nach Kos zu fahren sondern einen Halt in Pserimos „Stadt“ zu machen. nachdem wir eine Weile gefahren sind überkommt mich die Müdigkeit und ich leg mich nochmals kurz hin. Matthias übernimmt das Steuer. Kurz vor Pserimos steh ich wieder auf und wir legen uns in die Mitte der Bucht auf schönen Sandgrund. sobald der Anker gefallen ist kommt auch die restliche Crew aus den Betten. beim Frühstück schauen wir uns das Spektakel an wie die Ausflugsboote anlegen und das kleine Örtchen überfluten. Wir gehen gmütlich schwimmen und lassen uns Zeit. Irgendwann brechen wir dann nach Kos auf. Wir fahren tanken und bekommen dann in der Marina einen Platz.Am Abend gehen wir zur üblichen Taverna essen.