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2017-06-21 16 Tage allein

Aktualisierung 20.08.2018 00:01 Anzahl Tage: 17
21.06.2017 Léros / O. Xirókampos
22.06.2017 Léros / O. Xirókampos
23.06.2017 Léros / O. Xirókampos
24.06.2017 Léros / O. Xirókampos
25.06.2017 Léros / O. Xirókampos
26.06.2017 Léros / O. Xirókampos
27.06.2017 Léros / O. Xirókampos – Astypálea / O. Livadia
28.06.2017 Astypálea / O. Livadia
29.06.2017 Astypálea / O. Livadia
30.06.2017 Astypálea / O. Livadia
01.07.2017 Astypálea / O. Livadia
02.07.2017 Astypálea / O. Livadia
03.07.2017 Astypálea / O. Livadia – Kos / Kefalos, Kamari
04.07.2017 Kos / Kefalos, Kamari
05.07.2017 Kos / Kefalos, Kamari
06.07.2017 Kos / Kefalos, Kamari
07.07.2017 Kos / Kefalos, Kamari

Crew:
Tötterström Tom

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 12:09 Strecke: 83,4 Seemeilen Ø Fahrt: 6,9 Knoten


21.06.2017 Mittwoch
Léros / O. Xirókampos
Ich fahre nach Lakkí zurück und kaufe einiges ein, vor allem neue Reffleinen beim Piperis. Dann bringt mich der Giannakos wieder nach Xirokampos.
Es ist gar nicht so einfach, die neuen Reffleinen in den Baum einzuziehen. Ich mache das aber auch recht umständlich mit einer Hilfsschnur. Auf gar keinem Fall möchte ich, dass die Leine im Baum hängen bleibt bzw. die Verbindung beim Einziehen abreißt.
Und weil ich mich mit den Seilen und Leinen beschäftige, werde ich animiert, eine Inventur zu machen. Ich hole alle aus der Ankerkiste und fange an, sie zu kontrollieren, abzumessen und zu beschriften. Das dauert.


22.06.2017 Donnerstag
Léros / O. Xirókampos
Die Seilinventur geht weiter und artet in einer generellen Ankerkastenaufräumaktion aus. Dann habe ichs aber. Alles schön sortiert und die Seile schön geordnet nach Länge, alle an jedem Ende mit der Länge beschriftet und an Kopp Kabelbindern Wraptor nach Länge kategorisiert im Ankerkasten hängen.
Es sind 8 zwischen 4 und 7m, 6 von 8 bis 9m und 5 von 10 bis 21m. Dazu noch eine Landleine mit 106m, 2 Festmacher mit 14m, 2 Hecksprings mit 11 und 12m, Bojenstangenseil mit 14m und Bojenseil mit 9m. Also insgesamt 26 Leinen mit in Summe 352,5m zum Vertäuen des Bootes (Leinen für die Segel nicht mitgerechnet). Das dürfte reichen. Also brauche ich die sieben alten seit über 10 Jahren nicht mehr verwendeten dicken unhandlichen Festmacher nicht mehr. Mama Veta kann sie aber gut als Mooringleinen für die Bojen verwenden und ich schenke sie ihr.

Ich frage sie auch, ob die Leute vom abgeschleppten Boot irgendwas gezahlt hätten. Aber nein. Ein Dankeschön war alles. Dabei haben sie die Mooring versenkt und hätten eigentlich auch einen ordentlichen Bergelohn an das Abschleppboot zahlen müssen. Also vollkommene Idioten, die von Seemannschaft keine Ahnung haben.

Alte Festmacher
Alte Festmacher

Ankerkasten
Ankerkasten

Seilbeschriftung
Seilbeschriftung


23.06.2017 Freitag
Léros / O. Xirókampos
Ich fange an, das Blogbuch nachzutragen. Eigentlich hatte ich vor, nach Astypálea zu segeln. Aber das eilt nicht. Hier ist es auch schön. Das Wetter ist mittlerweile auch schön warm mit wenig Wind. Soll die nächsten 8 Tage so bleiben. Ist mir sehr recht!
Zwischendurch mache ich Service an den Ankerrolle, putze den Bolzen und schmiere ihn ordentlich ein. Damit sollte das elendigliche Quitschen hoffentlich aufhören.


24.06.2017 Samstag
Léros / O. Xirókampos
Blogbuch schreiben geht weiter. So langsam erinnere ich mich, wie ich das voriges Jahr gemacht habe, also vor allem mit den Bildern.
Ich beobachte natürlich auch die ankommenden und abfahrenden Boote. Meine Meinung, die Italiener wären die schlechtesten Skipper, muss ich revidieren. Die Türken legen noch eins drauf. Wahrscheinlich sind es Erdogan Fans.
Am Abend esse ich wieder bei Mama Veta Guakamole und Spinat im Tontopf. Ich erfahre, dass die Chefin nicht Veta, sondern Viktoria heißt. Ihre Mutter ist die Veta, die aber mit ihrem Mann wieder nach Bulgarien zurück gekehrt ist.


25.06.2017 Sonntag
Léros / O. Xirókampos
Mich freuts noch immer nicht, weiter zu fahren. Hab ja noch Zeit. Die nicht funktionierende Pumpe für das Duschwasser in der Nasszelle macht mir zu schaffen. Was passt nicht? Der Schalter, die Kabelverbindung oder die Pumpe selbst? Ich checke alles durch und im Endeffekt zeigt sich, dass der Elektromotor irgendwie stecken geblieben ist. Mit ein paar herzhaften Schlägen drauf mit einem Schraubenziehergriff springt sie wieder an. Und wenn ich schon dabei bin, wird alles mit WD40 eingesprüht und die Kabelverbindung echt professionell gemacht.
Dann folgt Plexiglaspolieren. Die Tür und das Fenster zwischen Cockpit und Salon sind ja schon lange unansehnlich. Ich packe meine aus Ö mitgenommenen und bei Amazon bestellten Acryl- und Plexiglaspoliermittel und -schwämme der Firma Rot Weiß heraus. Das Resultat kann sich wirklich sehen lassen! Wie neu sind die Scheiben allerdings natürlich nicht, aber alle Schlieren entfernt. Diesbezüglich wird noch viel zu tun sein. Immerhin hat die Blodughadda 16 Plexiglasscheiben…

Den mittlerweile wackeligen Steuerstandsitz kann ich relativ leicht wieder arretieren. Es ist nur ein „Tauchgang“ mit einer 17-er Nuss aus der Stbd Achterkabine notwendig. Zwei Arme und ein Kopf passen allerdings nicht zugleich ins Zugangsloch.

Ich tüftle mit der Verbindung zwischen dem neuen Garmin GPS 73 Empfänger und dem Autopiloten herum. Meine Vermutung ist, dass eine im GPS eingegebene Route vom Autopiloten erkannt und die Wegpunkte automatisch zielgenau angesteuert werden. Dazu müssen aber die Kabel entsprechend gelegt werden. Das ist schwierig! Der Autopilot hat zwar einen einigermaßen von der Seite gut erreichbaren NMEA 0183 Ein- und Ausgang auf einer Klemmschiene, wo alle Anschlüsse neben einander vorhanden sind. Es ist auch leicht zu erkennen, wo die neuen Kabeln angeschlossen werden müssen aber nicht wie man die Klemmschiene dazu bringt, das Maul aufzureißen, um das Kabel entgegen zu nehmen. Mit Stirnlampe, Spiegel und Schraubenzieher hocke und fluche ich lange bis ich die richtige Stelle zum Hineindrücken finde. In der Installationsanleitung ist das typischerweise nicht beschrieben.

Dann kommt Herbert vorbei in einem weißen Schlauchboot, spricht mich an und ich bitte ihn an Bord zu kommen. Er ist ein allein segelnder Oberösterreicher, der auf seiner 49 Jahre alten Yawl ILLIRIA unterwegs ist und schräg hinter der Blodughadda ankert. In achtjähriger Arbeit hat er sein Holzboot selbst restauriert, mit einer Epoxihaut überzogen und ist dann die Donau hinunter ins Schwarze Meer und von dort in die Ägäis gesegelt. Wir plaudern lange. Die Wellenlänge stimmt auf Anhieb. Also beschließen wir, am Abend in Aloni gemeinsam zu essen. Es wird fast Mitternacht bis ich ihn zu seinem Boot zurück bringe.

ILLIRIA, die Yacht von Herbert
ILLIRIA, die Yacht von Herbert


26.06.2017 Montag
Léros / O. Xirókampos
Ich bastle den ganzen Tag mit den Kabeln zwischen GPS, Autopilot und Garmin GMI 10 Instrument herum. Naja, fast nur damit. So wie es laut Anleitung funktionieren sollte, funktioniert es nicht. Der Autopilot NMEA Ausgang gibt keine Daten weiter ans GMI. Ich probiere alle möglichen – naja fast alle – Anschlusskombinationen aus und erreiche zumindest, dass der Autopilot die Richtung zum nächsten Wegpunkt erkennt und dorthin steuern will. Und dass der GMI auch GPS Daten empfängt und anzeigt. Allerdings nicht alle. Na gut, morgen werden wir sehen, wie sich das auf der Fahrt nach Astypálea bewährt.

Das Geschäft eingangs des Ortes hat sich gemausert. Gehört jetzt zum „Vretos Markt Konzern“ und hat gar kein schlechtes Sortiment. Auch frisches Brot, wenn auch nur am Vormittag. Danach esse ich einen Quinoa Salat und Saganaki bei Mama Veta und kehre noch vor Sonnenuntergang zum Boot zurück. Es ist absolut windstill, feucht und mit 24° angenehm kühl.

Kabelverbindungversuchsanordnung
Kabelverbindungversuchsanordnung


27.06.2017 Dienstag
08:15 Léros / O. Xirókampos Karte
15:08 Astypálea / O. Livadia Karte
Zeit unterwegs: 06:53 Strecke: 47,3 Seemeilen Ø Fahrt: 6,9 Knoten


Die Tagesroute ist im GPS gewählt. Ich fahre los und bin neugierig, wie der Autopilot die GPS Daten verarbeiten wird, wenn ich auf TRACK drücke. Das mag er scheinbar gar nicht. Fängt an zu piepsen und zeigt irgendwas Kryptisches. Außerdem zeigt der GMI nicht Entfernung und Peilung zum nächsten Wegpunkt an. Na gut, dann halt Autopilot wie bisher manuell einstellen.

Wellen und Wind sind kaum vorhanden, andere Boote gar nicht.

Dann entdecke ich zwei Sachen: 1. Man muss die TRACK Taste zwei Mal drücken. Dann hört das Piepsen auf und der Autopilot steuert so, dass der XTE (Cross Track Error) Null wird, also perfekt. 2. Der GMI zeigt die Daten zum nächsten Wegpunkt nicht an, weil die in Base Camp am Computer erstellte und aufs GPS per USB übertragene Route zwar Wegpunkte enthält, diese aber nicht dezidiert als Wegpunkte speichert. GPS zeigt natürlich den nächsten Punkt auf der Route und der Autopilot erkennt ihn auch, der GMI aber nicht. Wähle ich einen im GPS gespeicherten Wegpunkt als Ziel, erkennen ihn beide – seltsam.

Etwa auf halber Strecke nimmt der Wind auf so 14-15 Knoten zu. Ich rolle die Genua aus, um mehr Speed zu bekommen. Bringt heiße 0,2 Knoten. Ich überlege auch kurz, das Großsegel zu setzen, bin aber doch zu faul dazu. Der Autopilot hält mit XTE 0,00 auf den Wegpunkt an der SE Spitze von Astypálea zu und als er erreicht wird, korrigiert er auch den Kurs zum nächsten Punkt. Allerdings sehr bedächtig und fährt einen großen Bogen.

Dann kommt der Wind mit 10 Knoten mehr als kurz zuvor. Ich mache drei misslungene Versuche, die Genua einzurollen, zwei mit und einen gegen den Wind. Nach ca. 1/4 bleibt sie einfach stecken. Also fahre ich mit gereffter Genua weiter. Im Lee des kleinen niedrigen Inselchens außerhalb von Skala ist tatsächlich endlich weniger Wind. Ich fahre mit dem Wind, rolle die Genua komplett aus und dann ganz problemlos komplett ein. Große Erleichterung.

In Livadia ankern bereits drei Segelboote und zwar in der Nähe von UNSEREM Ankerplatz – unerhört! Ich ankere daher weiter südlich. Eigentlich eh schöner, da hat man einen noch besseren Blick auf die Chora und die Burg.

Astypalea Chora -immer eine Augenweide
Astypalea Chora -immer eine Augenweide

Die Luft hat hier 30°, kurz vor Astypálea waren es 23. Vielleicht mit ein Grund, weshalb der Wind im Lee der Insel so viel heftiger ist.

Kurz vor Sonnenuntergang fahre ich an Land. Der Ort wirkt irgendwie traurig. Kaum Leute, das Royal Café und Mojito haben (noch) geschlossen, kein Motorbootverleih mehr und der Busfahrplan ist stark gekürzt worden. Ich setze mich ins Korkodilos am Strand und esse natürlich Tabulé. Es gibt auch frischen Thunfisch und davon esse ich ein Riesensteak. Die Kellnerin ist neu und sowas von nett und aufmerksam. Kommt vier Mal vorbei und fragt, ob alles in Ordnung ist und ob ich noch was möchte. Geht in Griechenland also doch auch. Nach der Wassermelone „zum Zähneputzen“, wie die Kellnerin sagt, bin ich mehr als satt.


28.06.2017 Mittwoch
Astypálea / O. Livadia
Vom gestrigen Ziehen an den Genuareffleine habe ich einen Mordsmuskelkater in der rechten Schulter. Sogar schwimmen geht fast gar nicht. Also beschäftige ich mich mit dem GPS, dem entsprechenden Computerprogramm und mit einigen Kundenanrufen. Letztere sind schnell erledigt, erstere nicht. Ich ärgere mich grün und blau darüber, was auch renommierte Firmen wie Garmin in ihre Anleitungen schreiben. Selbstverständliches wird erklärt, alles andere nicht. Vermutlich wird davon ausgegangen, dass eh niemand die Anleitung liest. Aber alibihalber wird wohl irgend ein Unterschackl dazu verdonnert, das was ohnehin klar ist, mit möglichst wenigen Worten zu beschreiben. Hintergrundinformation absolut Null, zB was der technische Unterschied zwischen Wegpunkt, Routenpunkt und Zwischenziel ist – diese Begriffe werden abwechselnd verwendet aber nirgends genau erläutert.

Weil der rechte Arm praktisch unbrauchbar ist, versuche ich erst gar nicht an Land zu fahren.


29.06.2017 Donnerstag
Astypálea / O. Livadia
Den rechten Arm kann ich wieder einigermaßen gebrauchen. Die Matratze in der BB-Kabine aber nicht mehr. Sie ist schon komplett flach und ich wache wie schon oft mitten in der Nacht mit Hüftschmerzen auf. Ich übersiedle ins Trampolinnetz mit Kapokkissen und einer Decke. Der Sternenhimmel ist fantastisch und das kühle Lüfterl sehr angenehm. Nur einige Jugendliche, die lautstark einen Nachtschwimm veranstalten, und der nebenan ankernde Italiener mit seinem Blinklicht statt ordnungsgemäßem Ankerlicht versuchen den Schlaf zu stören. Gelingt ihnen aber nicht wirklich. Vom Kikeriki der Hähne und der aufgehende Sonne geweckt zu werden, hat auch was.

Ich bringe in Erfahrung, dass es auf Kos zwei Matratzenschneider gibt. Also werde ich nächsten Freitag eine Bestellung aufgeben. Schweißtriefend gelingt es mir, die riesige Matratze und die noch nie benutzte aus der BB Vorderkabine auf die Heckplattform zu bugsieren, wo ich sie bürste und wasche. Ein Teppichpracker wäre dabei auch ganz hilfreich gewesen. Dann messe ich alles für die neue Matratze aus. Sie wird nicht mehr aus einem extrem unhandlichen Stück bestehen, sondern aus drei.

Leider muss ich dieses Scheißding von Matratze wieder in die Kabine bringen. Es ist fast unmöglich. Die Bugkabinenmatratze lege ich oben auf. Wird wohl dann weich genug für meine alten Knochen sein.

Die rechte Schulter hat sich beruhigt und ich kann wieder das Schlauchboot bedienen, um an Land zu fahren. Leider ist die supernette Kellnerin nicht da. Der Red Salad schmeckt trotzdem herrlich.


30.06.2017 Freitag
Astypálea / O. Livadia
Heute feiert die Blodughadda ihren 20. Geburtstag! In allen Anleitungen der von der Werft eingebauten Geräten ist der Stempel 30 JUIN 1997.
Ich mag sie ja wirklich sehr, meine Blodughadda. Wir haben uns gut zusammengelebt. Und wenn ich sie ansehe und mit den aktuell gebauten Katamaranen vergleiche, denke ich immer, wie schnittig sie doch im Vergleich zu den heutigen kantigen Häusern auf zwei Kufen aussieht. Dabei war sie 1997 im Vergleich zu den früheren Fountaine-Pajots Katamaranen bereits klobig und unsportlich. Heute baut die Werft nur mehr Katamarane 40 Fuß und größer. Klingt nicht viel größer als 35 Fuß. Ist es aber. Die Blodughadda hat ein Leergewicht von 4,5 Tonnen. Die kleinste derzeit aktuelle Type Lucia 40 bringt es auf 8,9 Tonnen, also praktisch das Doppelte.
Kleine (wobei ich die Blodughadda überhaupt nicht als klein empfinde) Fahrtenkatamarane werden serienmäßig von den französichen Werften gar nicht mehr gebaut. Auch der Bestseller und kleinste Type von Lagoon, die 380, ist im Vergleich ein Mordsbröckerl mit 7,26 Tonnen Leergewicht.
Deshalb wahrscheinlich stehen kleinere gebrauchte Katamarane hoch im Kurs. Der Wiederverkaufspreis der Blodughadda dürfte den wenigen Gebrauchtbootinseraten zufolge nicht viel niedriger sein als der Preis, den ich zu Ostern 2001 gezahlt habe. Soll mir recht sein, aber verkaufen will ich dich trotzdem nicht, meine liebe Blodughadda und alles Gute zum Geburtstag!


01.07.2017 Samstag
Astypálea / O. Livadia
Gestern eine Liebeserklärung an die Blodughadda, heute eine an Astypálea: Diese Insel ist für mich wirklich die schönste und sympathischste in ganz Griechenland. Alle griechischen Inseln sind schön und auf ihre Weise sympathisch. Aber diese Insel hat alles, was man sich wünscht und nichts, was man sich nicht wünscht. Vor allem ist sie vollkommen frei von jeder Hektik und jedem lächerlichen oder lästigen Kniefall vor dem Tourismus. Fast überall in Griechenland hat man das Gefühl, willkommen zu sein, aber hier ganz besonders.

Frühabends fahre ich an Land und gehe zur Chora hinauf. Dabei lasse ich den Daumen heraushängen und kann tatsächlich zur Chora hinauf mitfahren. Ein junger Schweizer mit seinen zwei griechischen Freunden waren in Livadia baden. Ich gehe etwas herum, sehe, dass im Hafen nur zwei Segelboote liegen, kaufe ein wenig ein und setze mich dann auf die Mauer bei den Windmühlen. Es ist noch echt wenig los, trotzdem eine gute Stimmung. Die Menschen wirken glücklich, lächeln einem zu oder grüßen freundlich und sind alle adrett angezogen. Keine 0815 Touris in Flipflops und Fußballergwand.

Auf dem Rückweg setze ich mich in die Café-Bar Archipelagos und genieße die Aussicht und den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein und angenehmer dezenter Musik. Zurück in Livadia esse ich diesmal nicht am Strand, sondern auf der kleinen Terrasse von Korkodilo ein perfekt gegrilltes und gewürztes Kotlett. Auch hier spielt die Musikanlage kein Greek Pop oder Touristenunterhaltungssirtakirembetikomusik sondern Ali Farka Touré. Es fällt mir ein, dass in keinem der Lokale hier die sonst übliche griechische Berieselungsmusik gespielt wird. Auch das spricht für diese Insel.
Die supernette Kellnerin heißt übrigens Christina.

Livadia und Blodughadda
Livadia und Blodughadda
Astypálea bei Sonnenuntergang
Astypálea bei Sonnenuntergang
Astypálea nach Sonnenuntergang
Astypálea nach Sonnenuntergang
Astypálea bei Nacht
Astypálea bei Nacht

02.07.2017 Sonntag
Astypálea / O. Livadia
Der ganze Vormittag wird mit Kundenbetreuung verbracht – jawohl, obwohl Sonntag. Aber gut, bringt Geld in die Kassa.
Es ist wie die letzten Tage sehr warm, 36° im Cockpit, 34° an der Mastspitze. Der Wind kühlt daher nicht wirklich. Gut, dass der größte Swimmingpool der Welt nur 6 Schritte und drei Stufen entfernt ist.
Obwohl ich mich nie in der Sonne aufhalte, fängt die Haut wie üblich nach drei Wochen an, sich auf die veränderte Umgebung anzupassen und zu erneuern. Sie juckt leicht und die alte Haut lässt sich abrubbeln. Vor allem an den Oberarmen und Schultern. Sieht aus wie Schmutz, ist aber sicher keiner.

Ich studiere die Windprognosen. Von Dienstag bis Freitag wird es sehr ordentlich Nordwind geben. Da sind sich alle einig. Aber für morgen verspricht Windfinder nicht so wenig Wind aus NW bis WNW während Poseidon praktisch kein Wind aus S vorhersagt. Bin neugierig, wer recht hat. Jedenfalls werde ich morgen nach Kos Kefalos abfahren.

16:00h Korrektur: Herunten 38°, an der Mastspitze 36°. Das Wasser hat aber angenehme 26°.

Am Abend fahre ich an Land und natürlich setze ich mich wieder auf die Terrasse von Korkodilo. Ich beobachte, wie die jüngere Kellnerin Kräuter zupft und die Blätter in eine Schüssel wirft. Christina, also die supernette, erklärt, das sei Glistrida und würde im Red Salad verwendet. Aha. Wikipediaseidank finde ich heraus, was das ist, nämlich Portulak. Also eine Jahrtausende alte Heilpflanze, die ungemein gesund ist aber als Wildpflanze heute sonst kaum genutzt wird. Natürlich bestelle ich dann einen Red Salad. Schmeckt köstlich und mit den dazu servierten vier Scheiben gerösteten Brot mit Olivenöl und Kräutern reichts als Mahlzeit.


03.07.2017 Montag
07:05 Astypálea / O. Livadia Karte
12:21 Kos / Kefalos, Kamari Karte Ankunft
Zeit unterwegs: 05:16 Strecke: 36,1 Seemeilen Ø Fahrt: 6,9 Knoten


Vor Sonnenaufgang bin ich schon munter. Der Schlaf im Netz war herrlich. Der tägliche Morgenschwimm ist im spiegelblanken Wasser heute ein besonderer Genuss. Ich checke die Motoren, übertrage die Tagesroute ins GPS und fahre los.
Die Windprognose von Poseidon stimmt genau. Es gibt keinen. Später kommt dann ein Haucherl aus SW. Und vor allem gibt es praktisch keine Wellen. Die Blodughadda schaukelt gemächlich, der Speed ist top, der Autopilot steuert und korrigiert automatisch, auch der GMI zeigt jetzt Entfernung und Peilung zum nächsten Wegpunkt. Alles wäre perfekt, wäre die Luft trockener. 70% relative Luftfeuchtigkeit bei 30°C Temperatur ist ein wenig unangenehm.

Was am gestrigen Red Salad noch bemerkenswert ist: Seine Verweildauer im Körper lässt sich mit ca. 14 Stunden ziemlich genau bestimmen. Das sieht man an der Klospülwasserfarbe eindeutig.

Ich erreiche Kos Kefalos und muss kein einziges Mal das Steuerrad oder den Autopiloten berühren. Das ist schon sensationell. Befriedigt den männlichen Spieltrieb ungemein.

Am Anleger in Kamari sind nur zwei Segelboote. Ich beschließe daher, anzulegen nachdem der italienische Nachbar sich bereit erklärt hat, mit den Leinen helfen zu wollen. Geht eh, nur mache ich das sehr umständlich. An der Wasserlinie stehen neuerdings Baueisen aus dem Betonkai heraus. Da möchte ich auf gar keinem Fall mit dem Boot ankommen. Es dauert eine ganze Stunde bis die Blodughadda endlich so liegt, dass ich zufrieden bin und auch vom Boot aus schwimmen gehen kann, ohne von den Eisenstangen aufgespießt zu werden.

Nach 16 Tagen an der Boje bzw. am Anker kann (könnte) ich wieder direkt an Land gehen. Ich dachte, das wäre eine nette Abwechslung. Bereue es aber schon bevor ich an Land gegangen bin. Die einheimischen Jugendlichen haben 20 Meter entfernt ihren bevorzugten Schwimmplatz und ein jeder muss mit waghalsigen Sprüngen aber vor allem mit Schreien in maximaler Lautstärke auf sich aufmerksam machen. Wer in der glücklichen Lage ist, ein Moped zu haben, verwendet es als Aufmerksamkeitsverstärkungsgerät und demonstriert, wie man auch mit einem Krewecherl Wheelies machen kann oder zumindest wie die Hupe funktioniert oder wie laut der Auspuff sein kann. Die Lärmkulisse ist enorm. Der Kinderspielplatz in Mödling ist dagegen nichts.

Am Abend beruhigt sich alles. Auch der mittlerweile aufgekommene Wind und die Luftfeuchtigkeit wird angenehm. Ich gehe ins Faros, wo ich mich mit Lisa und Roland treffe, Österreicher, die mit ihrem Segelboot Lyra auf der anderen Seite des Italieners liegen. Roland ist der, den ich mit Herbert und Silvia am ersten Abend in Archangelos getroffen habe. Wir plaudern nett und essen gut.


04.07.2017 Dienstag
Kos / Kefalos, Kamari
Der angekündigte Starkwind setzt ein und ruckelt das Boot unangenehm. Den halben Vormittag lang versuche ich die Leinen zu verbessern. Roland hilft mit an Land. Erst als 7 Leinen gelegt sind, wird es erträglich. Die starken Windböen und der leichte Schwell wollen das Boot immer hin und her und vor und zurück bewegen. Das wäre nicht so schlimm, wären da nicht diese grauslichen Eisenstangen an der Betonpier.

Bootsfeindliche Betoniereisen in Kamari
Bootsfeindliche Betoniereisen in Kamari

Da hört die Neubetonierung auf
Da hört die Neubetonierung auf

Blodughadda gut verzurrt
Blodughadda gut verzurrt

Das Netz hinten bewährt sich wieder bestens. Hält Wind, Sonne und Blicke ab. Macht all das erträglicher.

Der Bursche vom Hafenamt, der 25,48 Gebühr für fünf Tage Liegeplatz kassiert, erklärt, dass diese Stangen voriges Jahr für die Neubetonierung des Piers eingesetzt wurden. Dann wurden die Arbeiten eingestellt, wahrscheinlich, weil das Geld ausgegangen ist. Ich sage, dass meine Hafengebühr hoffentlich dazu beitragen wird, dass die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Er sagt, Kos hätte schon Geld genug. Aber dieses dürfe nicht ohne Genehmigung von oben ausgegeben werden. Und die Genehmigung sei äußerst kompliziert und zeitraubend. Ein Dilemma. Ich glaube ihm sogar.
Es ist schon ärgerlich. Fast die gesamte Pier ist neu betoniert worden. Nur an der S-Seite, wo die Yachten liegen, noch nicht. Und die Möglichkeiten, Festmacherleinen vernünftig anzubringen, sind wie seit je her katastrophal schlecht.

Eine Charteryacht legt an, wo vorher der Italiener war. Es sind Finnen! Nun liegen hier also Österreicher, Finnen und ein Finn-Österreicher.

Abends gehe ich zur Autovermietung Manolis. Es gibt ein Fiat Doblo für Freitag und Samstag um erträgliche 100 Euro. Den reserviere ich und beschließe damit, am Freitag nicht zur Kos Marina zu fahren. Auf dem Rückweg sehe ich in unser Stammsupermarket vorbei. Ist neu renoviert, pipifein, bestens sortiert und heißt jetzt „Kefalos Markt“, statt früher „Better than ASDA“.

Danach gibt es wieder Abendessen im Faros mit Lisa und Roland. Beim Abmarsch komme ich mit den Finnen ins Gespräch, die auch hier essen. Zwei Männer und zwei Frauen von ziemlich starker Statur außer einer der Männer, der eher leptosom ist. Sie sind aus Helsinki bzw. Espoo und schon seit Jahren öfter in der Gegend mit Segelboot unterwegs. Für drei Wochen haben sie jetzt eine Bavaria Cruiser 41 gechartert. Zu meiner Erleichterung sprechen sie auch gut Schwedisch


05.07.2017 Mittwoch
Kos / Kefalos, Kamari
Ich rufe die Wäscherei an, die eine Werbetafel im Hafen hängen hat +30 22420 71393. Kommt auch bald danach und holt die Wäsche ab. Soll wieder um 19h geliefert werden. Lisa und Roland schließen sich mit einem Wäschesack an.
Die Finnen wollen Strom aus der Versorgungssäule beziehen, haben aber kein ausreichend langes Kabel. Ich borge meine 50m Trommel und anschließend gebe ich ihnen Tipps, wo sie schöne Plätze im Dodekanes finden können. Auf Astypálea waren sie noch nie, ein Wahnsinn!

Die gewaschene Wäsche kommt pünktlich um 19:35h und kostet 30 Euro für zwei Maschinen. Der Lieferant kann auch für morgen 9:30h einen Dieseltankwagen organisieren. Seltsam, dass die Tankstelle kein Schild im Hafen hat.

Lisa und Roland wollen unbedingt wieder ins Faros essen gehen. Ich aber nicht und außerdem will ich die Füße vertreten und Geld vom Bankomaten für die morgige Diesellieferung holen. Auf dem Weg treffe ich Babis, den Einheimischen, der voriges Jahr gemeinsam mit Jannis und Vassilis mit uns zum Fischen hinaus gefahren ist, siehe Bericht. Er spricht schlechter englisch als ich griechisch, was eine Unterhaltung praktisch unmöglich macht. Wir rufen Vassilis in Saloniki an, damit er übersetzen kann. Babis ist auf dem Weg zum Café seines Bruders und ich solle doch mitkommen. Mach ich und wir marschieren zuerst zum Bankomaten und dann in die Café-Cocktailbar Melody schräg gegenüber dem Autovermieter Manolis. Es gibt bequeme gepolsterte Korbsesseln, zwei riesige Fernseher, zum Essen Sandwich, Toast, Pizza Margerita oder Pizza Special und ist eine recht gut besuchte rein griechische Familienangelegenheit. Ich werde dem Bruder von Babis und seinen zwei Neffen vorgestellt, die hier als Kellner arbeiten. Die können gut englisch und dürfen übersetzen. Die Fischfahrt voriges Jahr dürfte das Erlebnis des Jahres gewesen sein und ich bin jetzt offenbar auch eine interessante Abwechslung. Es wird nicht viel geredet aber doch mit Blicken, Mimik und Gesten kommuniziert. Das gegenseitige Wohlwollen ist stark spürbar.

Ich bestelle ein Bier und Pizza Margerita. Füllt zumindest den Magen. Auf dem Fernseher vor mir läuft auf Eurosport ein super spannender Snookerwettkamp zwischen einem kleinen dicken Chinesen und einem großen dicken Brasilianer. Der Chinese gewinnt. Auf dem Fernseher hinter mir ein amerikanischer Actionfilm mit griechischen Untertiteln. Da schauen die anderen hin. Babis besteht darauf, mich einzuladen und ich nehme dankend an. Alles andere wäre eine Beleidigung. Dann marschieren wir wieder meist schweigend zurück und verabschieden uns vor dem Haus von Babis.

Lisa und Roland vor dem Faros
Lisa und Roland vor dem Faros

06.07.2017 Donnerstag
Kos / Kefalos, Kamari
Der Dieselmann kommt überpünktlich. Zuerst mit dem Moped, um zu fragen, ob ich wirklich Diesel haben will und wie viel, dann mit dem Tankwagen. Der Schlauch hat keine Zapfpistole am Ende, sonder ein sehr unhandliches Einfüllrohr mit einem Dosierhebel. Natürlich schwappt was über in die Backskiste. Das nehme ich dann zum Anlass, die Backskiste zu säubern, Altes Zeug wegzuschmeißen und neu zu ordnen.

Ich will dann Motoröl und Ölfilter wechseln. Es gelingt mir aber weder das Öl abzusaugen noch den Filter abzuschrauben. Der Filter sitzt sehr fest, befindet sich sehr unzugänglich unter der Lichtmaschine und ich habe kein passendes Werkzeug dafür. Würde ich den Motor warm laufen lassen, könnte die von mir mit einem dünnen Ansaugschlauch angepasste Wolfkraftpumpe für den Akkuschrauber es vielleicht doch schaffen. Mit Wasser funktioniert sie ja. Aber wenn der Filter eh nicht zu wechseln geht, lasse ich es sein und beschließe, den Wechsel von den Mechanikern in Leros machen zu lassen, wenn ich das mittlerweile dort angekommene Paket und die neue Steuerstandabdeckung abhole.

Am Abend plaudere ich mit dem deutschen Nachbarn Tom auf seinem Boot Liberté. Er ist schon viel herumgesegelt, vier Mal über den Atlantik, in der Karibik, auf den Kanaren und im Mittelmeer fast schon überall. Nur im Dodekanes noch nicht und hier gefällt ihm alles sehr gut, was er bisher gesehen hat. Das wundert mich nicht.


07.07.2017 Freitag
Kos / Kefalos, Kamari
Von der Autovermietung Manolis werde ich abgeholt, um den bestellten Fiat Doblo zu übernehmen. Ich stelle fest, dass das Auto nicht geeignet ist, fünf Personen + Gepäck von 4 zu transportieren. Es hat 3 Sitzreihen für insgesamt 7 Personen, aber die letzte Reihe lässt sich nicht heraus nehmen. Sie kann nur zusammengefaltet werden und nimmt dann zu viel Platz im Kofferraum weg. Es gibt noch einen Huyndai Tucson (oder so ähnlich) mit riesigen Kofferraum, den ich statt dessen bekommen kann. Aber nur bis morgen früh. Gut, kostet auch nicht mehr.

Ich fahre zur Kos Marina und sehe mir die drei Yachtzubehörgeschäfte an. Was ich kaufen will, haben sie nicht, bis auf eine griechische und eine österreichische Salingflagge. Der Segelmacher hinter der Marina hat nicht genug Material für die neue Matratze, die ich bestellen will. Pierre im Geschäft daneben erklärt mir, wo es einen anderen Matratzenschneider gibt, den Dimitris. Der hat um diese Jahreszeit weniger als der Segelmacher zu tun und ist außerdem weit günstiger. Allerdings nicht leicht zu finden. Er ist ein sympathischer Kerl, der sehr gut englisch spricht. Kein Problem, er wird mir bis nächsten Freitag die Matratze in drei Teilen anhand meiner Skizze machen. Weil ich den Pierre kenne, braucht er keine Anzahlung.

Etwas weiter Richtung Flughafen kaufe ich bei Lidl Getränke ein und das nicht zu knapp. Praktisch, mit dem Auto direkt vor dem Boot parken zu können.
Lisa und Roland haben mich gebeten, Leukoplast und eine Salbe von der Apotheke mitzunehmen. Zu meiner Überraschung ist die Apotheke beim Flughafen geschlossen und hat alle Rollläden unten. Unweit beim Optiker frage ich nach, wo es eine andere gäbe. In Kardámena, 7 km ist die nächste, die auch durchgehend offen hat. So ist es und ich kann die Sachen einkaufen.

Nachdem die Getränke verstaut sind, mache ich Bootsputz, aber nur innen. Um 19:30h fahre ich los, um Beate, Erich und Töchter vom Flughafen abzuholen und nehme die Lisa mit. Sie wird mit derselben AUA-Maschine nach Wien fliegen.

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7 Kommentare Empfänger "2017-06-21 16 Tage allein"

#1 Kommentar Von Herbert berauer am 2017-06-27 um 13:52 Uhr

Danke Tom für den Zugang zu deinem blog. Habe natürlich gleich gelesen. Schön, interessant. Auch die netten worte zu unserem zusammentreffen. Ja das war schön. Ich schicke dir auch meine beiden berichte aus diesem jahr. Hier ist es schön, hab locker meine premiere beim bojenanlegen hingekriegt. Fahre morgen weiter nach kos. Wär schön, wenn wir uns wieder mal wo treffen.lg Herbert

#2 Kommentar Von herbert bürgler am 2017-07-01 um 18:30 Uhr

Liebe Blodughadda,
alles Gute zu Deinem runden Geburtstag. Bleib so gesund und fit und toll, wie Du Dich uns zuletzt präsentiert hast. Liebe Grüße an Deinen Skipper. Silvi und Herbert

#3 Kommentar Von Heinrich Pech am 2017-07-03 um 16:02 Uhr

Happy Birthday Blodughadda !!!!!
Wir erinnern uns gerne, dass wir einen Tag mit dir mitfahren durften. War der schönste Tag unseres Urlaubs !
Gratulation und Grüße an Deinen Besitzer !
Heinrich

#4 Kommentar Von Tom am 2017-07-03 um 18:19 Uhr

Servus Heinrich!
Ich dachte mir schon, dass der treueste Blogbuchleser sich irgendwann melden würde. Bin jetzt ganz erleichtert.
Liebe Grüße zurück.
Tom

#5 Kommentar Von Heinrich Pech am 2017-07-12 um 20:14 Uhr

Hi Tom, was ist passiert ? letzter Eintrag war 6.7.! Seit einer Woche kein update !Bist du in einer schumrigen Bar versumpft ?
Liebe Grüße
Heinrich

#6 Kommentar Von Tom am 2017-07-12 um 23:09 Uhr

Sorry, ich komme nicht dazu, zu schreiben. Es ist alles bestens.
Stelle mal einen leeren Törn herein. Beschreibungen folgen später.

#7 Kommentar Von Heinrich Pech am 2017-07-15 um 9:29 Uhr

Video ! Super!!!
Liebe Grüße und immer eine Handvoll Wasser unter dem Kiel !
Heinrich