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2021-10-24 Abschluss mit Johan

Aktualisierung 11.11.2021 01:11:04 Anzahl Tage: 12
24.10.2021 Kos / Kefalos, Kamari
25.10.2021 Kos / Kefalos, Kamari – Astypálea / O. Maltezana
26.10.2021 Astypálea / O. Maltezana
27.10.2021 Astypálea / O. Maltezana – Kálymnos / Póthia Hafen
28.10.2021 Kálymnos / Póthia Hafen
29.10.2021 Kálymnos / Póthia Hafen – Kálymnos / Emboriós
30.10.2021 Kálymnos / Emboriós – Léros / O. Pantéli
31.10.2021 Léros / O. Pantéli
01.11.2021 Léros / O. Pantéli – Léros / O. Parthéni Agmar Marine
02.11.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
03.11.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
04.11.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine

Crew:
Tötterström Tom
Brenner Johan

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 16:36 Strecke: 102,8 Seemeilen Ø Fahrt: 6,2 Knoten

24.10.2021 Sonntag
Kos / Kefalos, Kamari
Johan kommt fast pünktlich an. Wir fahren zum Kefalos Market Proviant einkaufen und dann weiter zum Boot. Von der Tankstelle holen wir sichherheitshalber 22 Liter Diesel im Kanister, bringen ihn zum Boot und fahren dann zu Manolis Car Rental das Auto zurück geben. Schräg gegenüber in der Taverna Kampos essen wir als einzige Gäste. Der griechische Salat ist riesig und gut. Das Kleftiko und das Schweinkotlett überzeugen aber nicht.

Der Wind hat schon ordentlich zugenommen als wir wieder beim Boot ankommen. Wir verlegen es daher zum Ankerplatz, um besser schlafen zu können.
Johan ist zwar schon um 3 Uhr aufgestanden und meint, er müsse früh ins Bett. So früh wird es doch nicht. Wir haben viel zu besprechen. Immerhin ist es mehr als zwei Jahre her, dass wir einander zuletzt gesehen haben .

25.10.2021 Montag
12:30 Kos / Kefalos, Kamari Karte Abfahrt
12:59 segel setzen
17:10 Segel weg Motoren an
17:23 Astypálea / O. Maltezana Karte Längsseits anlegen
Zeit unterwegs: 04:53 Strecke: 32,3 Seemeilen Ø Fahrt: 6,6 Knoten

Die Windprognose sagt für heute NNW Wind mit 20 bis 25 Knoten voraus, für die Tage danach kaum noch Wind. Also passt es gut mit einem langen Segelschlag nach Astypalea.
Die Segel setzen wir in der nächsten Bucht. Nach Umrundung der Kos Südspitze können wir Kurs auf Astypalea nehmen. Der Wind frischt bald auf und ab etwa halber Strecke wird es richtig wild. Dabei hatten alle drei Windprognosen abnehmenden Wind am Nachmittag vorausgesagt. Wir segeln mit 7 bis 8 Knoten über große Wellen, die immer wieder das komplette Boot und uns auch vollspritzen. Es ist aber nicht kalt, das fliegende Wasser hat 23°C.

Bei einem solchen Brecher muss es passiert sein. Ich entdecke ca. 10 sm vor Astypalea, dass das Bugnetz nur mehr an zwei Seiten befestigt ist und vorne und an der Stbd-Seite ins Wasser hängt. Vermutlich ist das Boot so stark in eine Welle eingetaucht, dass die Verschnürung den Wasserdruck nicht mehr standgehalten hat. Ich mache mir Sorgen, ob die zwei restlichen Seiten halten werden. Das Netz komplett verlieren wäre natürlich extrem unangenehm. Also ziehe ich mir die Automatik-Schwimmweste an, hänge mich mit dem Lifebelt an die Genuaschot und befestige eine Sicherungsleine an einer Ecköse des Netztes. Dabei werde ich natürlich komplett geduscht. Sollten die zwei restlichen Verschnürungen auch brechen, müsste das Netz noch in der Sicherungsleine hängen bleiben, aber wir müssten es sofort bergen. Daher sitze ich praktisch die ganze restliche Fahrt drinnen und beobachte durch das Fenster, was sich tut. Johan steht im Cockpit, hält sich fest und duckt sich, wenn wieder die Gischt durch die Luft fliegt.
Große Erleichterung als wir endlich die SE-Spitze von Astypalea erreichen und die Wellen aufhören und man sich bewegen kann, ohne sich dauernd festzuhalten. Der Wind bläst aber immer noch mit 25-30 Kn. Erst kurz vor Maltezana nimmt er ab und wir können längsseits an der Fischerpier anlegen. Ankern bzw. Anker heraufholen wäre sowieso schwer möglich gewesen.

Nach einem ordentlichen Gin-Tonic als Manöverschluck und Körper von der Salzkruste entfernen, gehen wir zur am Hügel hell beleuchteten Taverna 7 Asteria. Die ist aber geschlossen, spielt aber über die ganze Gegend schallende Marschmusik. Also wieder zurück und zu Ilias und Irini. Zur Auswahl gibt es Fleischbällchen mit Reis, Spaghetti Bolognese oder Fisch. Wir essen keinen Fisch, aber die zwei anderen Speisen und Salat dazu.

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Wir segeln mit fast voller Genua und Groß im 2. Reff in Wind mit 30 bis 35 Knoten, Spitzenwert 38,4, Höchstgeschwindigkeit laut Garmin GPS 9,5 Knoten. Die Wellen sind ca. 2 – 2,5 Meter hoch, was man auf den Videos nicht wirklich sieht:

Drinnen ist es zwar nicht gemütlich aber trocken:

Am Abend wollen wir in die Taverna 7 Asteria essen gehen. Trotz voller Beleuchtung hat sie schon geschlossen, spielt stattdessen ohrenbetäubende Marschmusik:

26.10.2021 Dienstag
Astypálea / O. Maltezana
Wir reparieren das Bugnetz. Dazu muss ich zuerst den Stbd GFK-Stab aus 5 m Tiefe herauftauchen, der aus dem Netz gerutscht ist. Glücklicherweise genau unter dem Boot nach dem Anlegen. Sonst hätten wir wirklich ein Problem gehabt. Es gibt noch genug schwarze 6 mm Gummischnur, sogar um die weiße an der Bbd-Seite zu ersetzen, die nach drei Monaten bereits komplett verbraucht aussieht. Das Netz spannen wir jetzt nicht so stark wie zuletzt. Es sinkt beim Betreten zwar jetzt tiefer ein, aber dafür wird es wohl besser nachgeben können, wenn das nächste Mal die Wellen mit voller Wucht dagegen schlagen. An den vorderen Ecken montiere ich noch eine kurze nicht gespannte kräftige Leine, die hoffentlich das Netz am Platz halten, sollte die Verschnürung trotzdem wieder reißen.

Es ist ein sehr schöner sommerlicher Tag. Wir bleiben in Maltezana und essen am Abend den Fisch bei Ilias und Irini – sehr gut aber teuer.

2021-10-26 Astypalea Maltezana Bugnetzverschnürung gerissen
Astypalea Maltezana Bugnetzverschnürung gerissen
2021-10-26 Astypalea Maltezana Bugnetzverschnürung gerissen
Astypalea Maltezana Bugnetzverschnürung gerissen
2021-10-26 Astypalea Maltezana das Bugnetz ist wieder repariert
Astypalea Maltezana das Bugnetz ist wieder repariert
2021-10-26 Abmontierte Gummischnur von Bugnetzverschnürung
Abmontierte Gummischnur von Bugnetzverschnürung

27.10.2021 Mittwoch
11:10 Astypálea / O. Maltezana Karte Abfahrt
17:45 Kálymnos / Póthia Hafen Karte Anlegen
Zeit unterwegs: 06:35 Strecke: 41,1 Seemeilen Ø Fahrt: 6,2 Knoten

Problemlos motoren wir bei wenig Wind nach Kalymnos. Am Kai ist massenhaft Platz. Kaum angelegt, kommt eine junge Frau die Hafengebühr kassieren. Ich staune nicht schlecht: 23,95 Euro! Weil die Blodughadda ein Katamaran ist, müssen wir den doppelten Preis zahlen, weil wir doppelten Platz benötigen. Mein Argument, dass beidseitig des Bootes noch mindestens je 50 m freier Platz ist, lässt die Dame nicht gelten.
Der frühere Hafenschackl Yannis schlendert vorbei und ich begrüße ihn. Vielleicht erkennt er mich auch wieder. Jedenfalls erklärt er, dass die Preise neu bestimmt wurden – no na! -und wir jetzt für zwei Tage bezahlt hätten. Denn man zahlt per Kalendertag. Wir könnten also ohne Aufpreis bis morgen spätabends da bleiben.

Beim Schlendern durch die Stadt entdecken wir ein Restaurant in der schmalen Fußgängergasse hinter der Wasserfront, das sehr nett aussieht. Wir setzen uns sogar hinein und müssen unsere Covid-19 Impf-QR-Codes scannen lassen. Das Lokal ist wirklich sehr schön, die Bedienung perfekt und das Essen bestens. Es heißt Bakalogatos.

2021-10-27 Kalymnos Pothia Restaurant Bakalogatos Tsipuradiko-Mezedopolio
Kalymnos Pothia Restaurant Bakalogatos Tsipuradiko-Mezedopolio
2021-10-27 Kalymnos Pothia Restaurant Bakalogatos Tsipuradiko-Mezedopolio
Kalymnos Pothia Restaurant Bakalogatos Tsipuradiko-Mezedopolio

28.10.2021 Donnerstag
Kálymnos / Póthia Hafen
Der Tag fängt mit Kirchenglockengeläute und Blasmusik an. Es ist der griechische Nationalfeiertag. Johan schaut sich die Paraden der Schulkinder und Kranzniederlegungen am Denkmal an während ich wieder Mal am Computer arbeite.
Am Nachmittag legt neben uns die Sea Diana mit finnischer Flagge an. Ich helfe mit den Leinen und werde anschließend auf ein Ouzo eingeladen. Johan kommt alsbald dazu und wir unterhalten uns gut mit dem Skipper Markku Lehtinen und seiner neuen Crew, zwei Damen beide namens Leena.
Am Abend gehen wir mit ihnen ins Stoukas essen und anschließend auf ein paar Drinks ins Café Yalimithos.

29.10.2021 Freitag
08:42 Kálymnos / Póthia Hafen Karte
10:44 Kálymnos / Emboriós Karte
Zeit unterwegs: 02:02 Strecke: 12,4 Seemeilen Ø Fahrt: 6,1 Knoten

Im windstillen Hafen kommt plötzlich eine so arge Bö von der Seite, dass das Boot am Kai leicht anstößt. Da wir außerdem nicht Hafengebühr für heute zahlen wollen, fahren wir bereits vor dem Frühstück los.
In Emborios nehmen wir eine Boje und haben einen schönen Tag an dem ich wieder arbeiten muss. Ich schließe auch den neuen Victron Inverter an. Er funktioniert praktisch lautlos. Vorläufig zumindest gibt es keinen Reklamationsgrund. Bin erleichtert.

Am Abend paddeln wir mit genau 50 Schlägen zum Anleger, klettern über eine kurze Stahlleiter hinauf, gehen eine Runde und essen sehr gut und gut betreut bei Captain Kostas. Es ist noch recht viel Betrieb aufgrund der vielen Kletterer, die noch hier sind. Hauptsächlich hört man Österreichisch.

30.10.2021 Samstag
11:35 Kálymnos / Emboriós Karte
13:25 Léros / O. Pantéli Karte
Zeit unterwegs: 01:50 Strecke: 9,5 Seemeilen Ø Fahrt: 5,2 Knoten

Bei wenig Wind fahren wir nach Panteli. Der Fischerhafen ist voll. Gegenüber der Einfahrt ist ein kleiner Betonsteg. Vorsichtig reversieren wir an den heran, um zu sehen, ob es am Kopf tief genug zum Anlegen ist. Ist es (später beim Schwimmen festgestellt: 1,5 m) und wir bekommen einen sehr komfortablen Platz. Wir gehen ca. 37,5 m zur Strandbar auf ein Schinken-Käse Toast und beobachten die Badegäste, die den schönen Tag noch ausnützen.
Später hupfen wir auch ins komplett ruhige und klare Wasser, gehen dann etwas auf und ab und essen sehr gut im Zorbas.

2021-10-30 Leros Panteli Platz am Betonsteg
Leros Panteli Platz am Betonsteg
2021-10-30 Leros Panteli Platz am Betonsteg
Leros Panteli Platz am Betonsteg
2021-10-30 Leros Panteli Platz am Betonsteg
Leros Panteli Platz am Betonsteg

31.10.2021 Sonntag
Léros / O. Pantéli
Weil heute Regen angesagt ist und der Platz passt, bleiben wir da. Kurz nach unserem Club-Sandwich in der Strandbar kommt der Regen und nicht zu knapp. Er dauert aber nicht lange.
Um 18 Uhr kommt der nächste Guss.

Wir gehen wieder ins Zorbas. Der junge Inhaber erklärt und zeigt stolz, wie das Lokal voriges Jahr komplett renoviert wurde und wie sauber seine Küche ist. Draußen ist es zu kalt und wir essen drinnen nur Vorspeisen und einen Salat. Alles wieder sehr gut.

2021-10-31 Leros Panteli Johan wäscht ab
Leros Panteli Johan wäscht ab
2021-10-31 Leros Panteli vor dem Regen
Leros Panteli vor dem Regen

Regen:

01.11.2021 Montag
07:20 Léros / O. Pantéli Karte
08:36 Léros / O. Parthéni Agmar Marine Karte
Zeit unterwegs: 01:16 Strecke: 7,5 Seemeilen Ø Fahrt: 5,9 Knoten

Ohne Hast machen wir uns auf den Weg. Mir wurde gesagt, dass heute viele Boote gekrant werden und deshalb sehe ich keine Notwendigkeit bereits um 8h an der Boje vor der Werft zu sein.
Als wir die Boje nehmen warten vier bereits Boote. Wir stellen uns auf eine längere Wartezeit ein und frühstücken. Die Genua wird herunter geholt und zusammengefaltet. Das Wetter ist schön.

Um 13:40 kommen wir als letztes Boot dran. 40 Minuten später steht die Blodughadda auf einem guten Platz bei den anderen Katamaranen nahe dem Segelwaschplatz. Wir legen sofort mit dem Waschen des Unterwassers los, um die spärlich aber doch vor allem nahe der Wasserlinie vorhandenen Algen zu entfernen. Mit Wasser und Schwamm geht das so kurz nach dem Herausheben sehr gut obwohl natürlich auch viel schwarze Farbe abgewaschen wird.

Alle Seile und Festmacher werden im Schlauchboot gewaschen, wo wir sie auch bis morgen lassen als wir um 17h mit dem vom Giannakos inzwischen gebrachten Leihwagen zum gebuchten Hotel Crithonis Paradise fahren. Das Stammhotel Alinda hat schon für die Saison geschlossen und die Inhaberin Soula hat dieses empfohlen. Es ist im Vergleich riesig und das einzige 4-Sterne Hotel auf Leros und sicherlich eines der wenigen, die noch offen haben. Mit 40 Euro pro Nacht und Einzelzimmer inkl. Frühstück ist der Preis zumindest in dieser Nichtsaison erträglich. Dank Soulas Empfehlung zahlen wir sogar nur 33.

Das Hotel hat aber einen Fehler: Es wackelt! Als ich die Stufen zum zweiten Stock Zimmer 127 hinauf gehe, wird mir fast schlecht und geradeaus auf dem langen Korridor gehen gelingt mir gar nicht. Ist schon klar, dass es die Landkrankheit der Seeleute ist, die ich schon oft hatte, aber so arg war es noch nie.

Eine ausgiebige warme Dusche und danach ein Schläfchen in einem sehr bequemen Bett fühlen sich fantastisch an. Im Liegen wackelt das Hotel nicht.

Um 19h fahren wir los und bringen drei volle Lidl-Einkaufstaschen zur Wäscherei Efraim in Lakkí. Bei Kritikos kaufen wir Wasserflaschen, weil das tolle 4-Starnhotel nicht einmal irgendwas zum Trinken im Zimmer zur Verfügung gestellt hat. Im leider geschlossenen Hotel Alinda würde uns selbstverständlich eine Wasserflasche und dazu noch Wasserkocher, Teesackerl und Neskafébriefchen erwarten.
Bei der BP-Tankstelle vereinbare ich einen Liefertermin für ca. 100 L Diesel morgen um ca. 10h, damit der Tank über den Winter voll ist und möglichst sich kein Kondenswasser darin bildet.
Und wohin jetzt zum Abendessen? Das Zorbas hat schon geschlossen, hat der Inhaber uns gestern erzählt. Mir kommt Dimitris o Karaflas hoch oben zwischen Panteli und Vromolithos in den Sinn, von vielen viel gelobt, aber von mir noch nie besucht. Hat auch offen und zwar nur für geimpfte. Schild an der Tür: Entry only in vaccination. Kein Problem für uns und wir dürfen wieder den grünen Pass vorzeigen. Als ich dies tue höre ich jemanden „Tomi“ rufen. Es ist Markku Lehtinen, der mit einer neuen Damenmannschaft (äh, geht das genderingmäßig?) an einem Tisch sitzt. Wir setzen uns dazu und wie in Pothia wird es ein netter Abend. Die drei Damen sind allerdings etwas schrullig und nicht so lustig wie die zwei in Pothia.

Johan erklärt mir danach, wie Markku die Damen auftreibt, was ich nicht so richtig mitbekommen hatte: Über Facebook und dort über eine Gruppe „Single-Sailors“ oder so für Singles, die segeln wollen. Angeblich gibt es dort solche Gruppen für alles mögliche.

Das Essen war gut aber lange nicht so gut wie in Zorbas.

02.11.2021 Dienstag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Nach langem Schlaf und gutem Frühstück fahren wir zum Boot um weitere Punkte auf der Checkliste abzuhaken. Inspiriert von einem anderen Katamaran kommen wir auf eine neue Idee, wie das Schlauchboot über den Winter aufbewahrt werden kann. Statt es mühsam komplett leer zu pumpen, zusammenzurollen und verkehrsbehindernd im Salon zu verstauen, hängen wir es verkehrt herum unter der Blodughadda auf. Bekommt ihm wahrscheinlich besser als zusammengerollt zumal es dort auch vor Sonne geschützt ist. Die Luft lasse ich außerdem so weit heraus, dass zwar die Form erhalten bleibt aber praktisch kein Druck mehr vorhanden ist.

Um 17h haben wir genug, fahren die 6,5 km zum Hotel und nach dem Schläfchen nach Agia Marina zum Abendessen in Suvlapolio Krupia. In der sehr netten Café-Bar Petro genehmigen wir uns anschließend einen Abendouzo.

2021-11-02 Leros Krithoni Aussicht von der Terrasse Hotel Crithonis Paradise
Leros Krithoni Aussicht von der Terrasse Hotel Crithonis Paradise
2021-11-02 Leros Partheni Schlauchbootaufhängung
Leros Partheni Schlauchbootaufhängung

03.11.2021 Mittwoch
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Heute ist Motortag. Die beiden Dieseln dürfen zuerst mit der bewährten Methode in Frischwasser aus der Wäschetonne 15 Minuten lang laufen, das Kühlsystem von Salz befreien und sich aufwärmen. Dann nehme ich den voriges Jahr angeschafften Pela Oil Extractor erstmals in Betrieb. Sensationell! Mit nur 15 Pumpenhüben wird im Behälter ein solcher Unterdruck erzeugt, dass der durch die Ölmessstaböffnung gesteckte dünne Schlauch das gewärmte Öl wirklich gut in den Behälter befördert. Ein paar Pumpenhübe sind dann schon noch notwendig und es dauert eine gute Viertelstunde bis die ca. 2 Liter Öl aus dem Motor in den Behälter gewandert sind, komplett sauber und ohne Kraftanstrengung oder Körperverrenkungen.
Was man vom Ölfilterwechsel leider nicht sagen kann.
Die anschließende Spülung der Impellerpumpe und des Kühlsystems mit zwei Liter antikorrosiver Kühlflüssigkeit ist aber ein Klacks und benötigt nur ein paar Sekunden Motorlaufzeit. Womit die Motoren für den Winter gut vorbereitet sind.
Beide Motorbilgen wische ich noch einigermaßen sauber, also zumindest trocken. Dass sich in beiden etwas Öl und Wasser befinden, ist nicht gut.

Nach getaner Arbeit fahren wir wieder um ca. 17h los und nach dem Schläfchen nach Lakkí, die Wäsche abzuholen. Dann essen wir in der von vielen hochgelobten Taverna Lyxnari. Kann man vergessen.

2021-11-03 Leros Partheni Pela Oil Extractor im Einsatz
Leros Partheni Pela Oil Extractor im Einsatz

04.11.2021 Donnerstag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Heute ist Abflugtag. Um halb neun sind wir beim Boot. Ich sortiere die Wäsche und packe meinen Koffer fertig. Dann noch die letzten Punkte auf der Checkliste erledigen bevor wir die paar hundert Meter zum Flughafen fahren. Nach dem üblichen Procedere samt unüblicher Kontrolle der Impfung gegen Covid-19 setzen wir uns auf einen Elleniko ins gegenüber liegende Archontiko und warten auf die Ankunft des Fliegers, der um 11:35h abheben soll.

Statt des bisher üblichen Dash DHC-8-100 ist es diesmal eine modernere ATR 42-600, komplett ausgebucht. Weil ich mit der AUA weiter fliege, muss ich in Athen den Koffer abholen, hinausgehen und dann wieder zum Abflugschalter gehen. Ein Griechenland-Abschieds-Ouzo geht sich aber noch im Lokal vor der Abflughalle aus.

2021-11-04 Leros Krithoni 4 weitere Frühstücksgäste
Leros Krithoni 4 weitere Frühstücksgäste
2021-11-04 Leros Partheni Liegeplatz Blodughadda 2021-22 Solarmodul Winterinstallation
Leros Partheni Liegeplatz Blodughadda 2021-22 Solarmodul Winterinstallation
2021-11-04 Leros Partheni Liegeplatz Blodughadda 2021-22
Leros Partheni Liegeplatz Blodughadda 2021-22