Aktualisierung 29.09.2025 18:04:07 Anzahl Tage: 11
08.09.2025 Léros / Lakkí Marina – Léros / Lakkí Kuluki
09.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki – Levítha / O. Levítha
10.09.2025 Levítha / O. Levítha – Amorgós / N. Nikouria / O. Kalotíri
11.09.2025 Amorgós / N. Nikouria / O. Kalotíri – Schinousa / Livadi
12.09.2025 Schinousa / Livadi – Náxos / O. Réna – Náxos / O. Panermos – Donousa / Kalotarítisa
13.09.2025 Donousa / Kalotarítisa – Patmos / O. Meloï
14.09.2025 Patmos / O. Meloï
15.09.2025 Patmos / O. Meloï – Patmos / Hafen Skála – Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay)
16.09.2025 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) – Lipsi / O. Katsadiá
17.09.2025 Lipsi / O. Katsadiá
18.09.2025 Lipsi / O. Katsadiá – Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate
Bürgler Herbert
Bürgler Silvia
Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 30:25 Strecke: 166,1 Seemeilen Ø Fahrt: 5,5 Knoten
08.09.2025 Montag
14:26 Léros / Lakkí Marina Karte
14:34 Léros / Lakkí Kuluki Karte
Zeit unterwegs: 00:08 Strecke: ,2 Seemeilen Ø Fahrt: 1,5 Knoten
Mit dem Leihwagen Seat Ibiza von Leros Rent A Car machen wir Einkäufe und frühstücken bei Mike’s Bäckerei. Für das abgerissene Lukenverriegelungsgegenstück in der stbd Mittelkabine erhalten wir bei NAVAL Nieten mit 4,8 x 10 mm, was Herbert und ich mit einem Bier in Leon Limani begießen, und kurze Zeit später kann die Luke wieder wasserdicht geschlossen werden.
Nach Auffüllung der Wassertanks verlegen wir uns wieder nach Kuluki, damit wir schwimmen können.
Abend: Schlauchboot zum Strand, Fahrt mit dem Auto nach Xirkomampos. Essen in Trehantiri. Auto zurück geben. Ouzo im La Palma.
09.09.2025 Dienstag
11:40 Léros / Lakkí Kuluki Karte
12:20 segel setzen
15:17 Motoren an
16:03 Levítha / O. Levítha Karte An Boje
Zeit unterwegs: 04:23 Strecke: 21 Seemeilen Ø Fahrt: 4,8 Knoten
Schönes Segeln nach Lavitha. Fischessen in der Bauernhoftaverne.
10.09.2025 Mittwoch
09:21 Levítha / O. Levítha Karte
09:45 segel setzen
12:45 motoren dazu
15:27 Amorgós / N. Nikouria / O. Kalotíri Karte Ankern
Zeit unterwegs: 06:06 Strecke: 33 Seemeilen Ø Fahrt: 5,4 Knoten
Segeln und Motorsegeln nach Amorgos. Umrunden der NE-Spitze geht gerade noch bei ca. 12-15 Kn Wind. Obwohl auch da die Wellen fürchterlich aus allen Richtungen kommen.
Guter Ankerplatz auf 12 m Tiefe 250 m E vom Strandkiosk. Dieser schließt am Abend. Also essen an Bord.
11.09.2025 Donnerstag
11:17 Amorgós / N. Nikouria / O. Kalotíri Karte Abfahrt
14:53 Schinousa / Livadi Karte Ankern
Zeit unterwegs: 03:36 Strecke: 21,9 Seemeilen Ø Fahrt: 6,1 Knoten
Trage Blogbuch nach. Schreiben schmerzt im lädierten rechten Oberarm. Daher nur mehr Telegrammstil.
Herrlich windstiller Morgen mit Schwimm und Frühstück. Dann Abfahrt bei sehr wenig Wind.
In Schinousa Livadi als erstes Boot ankern außerhalb der Schwimmbereichsbojenkette auf 7 m Sand.
Elegantes Abendessen im Ort oben im Deli nach 20 Min Fußmarsch bergauf auf Staubstraße und Einkauf.
Ouzo-Absacker in der schönen Livadi Taverna.
12.09.2025 Freitag
10:33 Schinousa / Livadi Karte Abfahrt
11:34 Náxos / O. Réna Karte Badestopp
11:57 Náxos / O. Réna Karte Weiterfahrt
12:27 Náxos / O. Panermos Karte Pause
15:08 Náxos / O. Panermos Karte Weiterfahrt
18:43 Donousa / Kalotarítisa Karte Ankern
Zeit unterwegs: 05:06 Strecke: 28,5 Seemeilen Ø Fahrt: 5,6 Knoten
Gerne wären wir noch ein paar Tage an diesem wunderbaren Platz geblieben, aber die Windvorhersage drängt zur Eile.
In Rena kurzer Badestopp neben zwei Ausflugsbooten mit Badegästen.
In Panermos eine etwas längere Pause. Beim Ankeraufholen kommt ein alter vierarmiger Fischerbootanker mit herauf, um den sich unsere Ankerkette gewickelt hat. Nach ca. 30 Minuten sind wir den wieder los.
Motorsegeln mit 2 Reffs im Groß hoch am recht starken Wind nach Donousa.
In Kalotarítisa sonst kein Boot und guter Ankerplatz vor dem Strand auf 5 m.
Passables Abendessen in der einzigen Taverna.
13.09.2025 Samstag
07:09 Donousa / Kalotarítisa Karte Abfahrt
07:44 segel setzen
08:40 Genua weg, Motoren an
14:28 Patmos / O. Meloï Karte Ankern
Zeit unterwegs: 07:19 Strecke: 41,3 Seemeilen Ø Fahrt: 5,6 Knoten
Frühe Abfahrt bei viel Wind. Sogleich Groß mit 2 Reffs. Danach Genua dazu und Motoren aus. Nach ca. 1 Stunde Wind zu schwach, Genua weg, Motoren an.
Ab 1,5 Stunden vor Patmos sehr große Wellen, aber nicht unangenehm. Kreuzworträtsel lösen.
In Meloi Stammplatz bekommen. Abends gutes Essen in der Taverna.
14.09.2025 Sonntag
Patmos / O. Meloï
Frischwasserpumpe läuft immer wieder kurz an. Irgendwo am Wasserzähler tropft es. Herbert und ich suchen, finden und reparieren die undichte Stelle mit neuen Dichtungen.
Die Bb-Bilge hat wieder Wasser – Süßwasser. Und das nicht wenig. Wir saugen es mit der Wolfcraft Pumpe aus. Es kann nur vom großen Wassertank kommen, aber wie?
Abends zu Fuß nach Skala, Bier im Boutique Café, Essen im Yiamas, div. Einkäufe, Taxi nach Meloi.
15.09.2025 Montag
13:28 Patmos / Hafen Skála Karte
14:10 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) Karte
Zeit unterwegs: 00:42 Strecke: 4,1 Seemeilen Ø Fahrt: 5,9 Knoten
Das Boot braucht Wasser, beide Tanks sind leer. Gestern habe ich mich bei der Marina-Dame erkundigt, dass es kein Problem wäre, für eine Stunde anzulegen, um Wasser zu tanken. Ein starker Seitenwind ist allerdings ein Problem beim Anlegen. An der neuen Pier gibt es beim Knick einen Platz für uns, bei dem man rückwärts gegen den Wind anlegen kann. Das ist kein Problem. Der Knick aber schon. Nach einem herzhaften Sprung bringt Herbert die Bb Heckleine um den Poller und dann dauert es etwas, bis wir die Passarella landgangsfertig machen können.
Im Kiosk der Marina melde ich unser Ankommen an der Versorgungssäule 38 an. Um 5 Euro könnten wir 500 Liter Wasser tanken. Wir füllen aber nur 200 in den großen Tank, was für die restlichen Tage ausreichen wird.
Mittlerweile haben Beate und Silvia Einkäufe getätigt und wir treffen uns im Café gegenüber der Pierwurzel.
Wir legen wieder ab und ankern in Livadia Geranou bei immer noch starkem Wind. Gutes Essen an Bord.
16.09.2025 Dienstag
12:10 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) Karte
12:20 Genua setzen, Motoren aus
14:18 Lipsi / O. Katsadiá Karte
Zeit unterwegs: 02:08 Strecke: 10,4 Seemeilen Ø Fahrt: 4,9 Knoten
Bei viel raumem Wind segeln wir nur mit der Genua zur Lipsi Südspitze. Ein guter etwas windgeschützter Ankerplatz im West der Bucht bietet sich an.
Am Abend gehen wir in die einzige Taverna weit und breit. Weil sehr viele Segelboote hier ankern habe ich sicherheitshalber für 19h einen Tisch in Dilaila reserviert. Das war unnötig. Als wir ankommen sind keine Gäste da. Und später kommen auch nur wenige. Es wird bald klar warum: Es gibt kaum was zu essen und das zu horrenden Preisen. Mit 106,50 € wird es das teuerste Essen dieses Törns und das für zwei seltsame – aber schon große – Salate, eine seltsame Saganaki, grauslich gewürzte Sepia auf Spaghetti, was statt auf Spaghetti als Risotto serviert wird, einige kalte Fischli und eine Flasche Wein. Die war aber gut. Also nie wieder dieses Lokal!
17.09.2025 Mittwoch
Lipsi / O. Katsadiá
Um 17 h bringe ich Herbert und Silvia zum Strand. Sie gehen in 30 Minuten zum Lipsi Ort über den recht hohen Bergsattel. Beate und ich folgen knapp zwei Stunden später. Wir haben Glück. Kaum aus dem Schlauchboot ausgestiegen treffen wir auf ein deutschen Ehepaar, das auf ein Taxi wartet. Es kommt alsbald und wir können mitfahren.
Wir steigen aus dem Taxi aus und sehen schon Herbert und Silvia. Das Essen in To Pefko ist um Längen besser und preiswerter als gestern.
Zurück nach Katsadia bestellen wir eines der zwei Taxis auf der Insel, auf das wir allerdings 20 Minuten am Taxistandplatz im argen Wind warten müssen.
18.09.2025 Donnerstag
06:58 Lipsi / O. Katsadiá Karte
07:55 Léros / O. Parthéni Agmar Marine Karte
Zeit unterwegs: 00:57 Strecke: 5,7 Seemeilen Ø Fahrt: 6 Knoten
Kurz nach Sonnenaufgang fahren wir los, um rechtzeitig um 8 bei der Marina zu sein. Per E-Mail wurde meinem Wunsch entsprochen, als erstes Boot aus dem Wasser gehoben zu werden. Die Windprognose verspricht nämlich seit Tagen zunehmenden Wind für später. Als uns um 8:45 h gewinkt wird, bläst es böig mit bereits 20-25 Knoten, zum Glück fast direkt ins Travelliftbecken. Mit 6,3 m ist es nur etwa 35 cm breiter als die Blodughadda. Die Einfahrt gelingt aber perfekt, wenn auch mit Herzklopfen.
Das Boot bekommt den besten Platz direkt beim Marinator mit Betonuntergrund und das Wächterhäuschen auf der anderen Seite der Einfahrt.
Alsbald kommt auch Giannakós mit dem bestellten Leihwagen. Wir packen alles Sachen fürs Hotel und für die Wäscherei ins Auto (Huyndai i20 zum Special-Price von € 30 per Tag für 9 Tage).
In Hotel Alinda können wir unsere Zimmer 3 und 6 im erhöhten Erdgeschoß gleich beziehen. Sehr schön neu renoviert mit Balkon zum Garten. Abendessen im Hotelrestaurant sehr gut.
Nachtrag:
Aufenthalt im Hotel war angenehm und das Einwintern vom Boot hat bestens geklappt.
In Österreich habe ich gleich den den Orthopäden konsultiert: Schleimbeutelentzündung in der rechten Schulter.
Geht schon langsam besser, aber gewisse Bewegungen sind immer noch schmerzhaft, zB Schreiben am Computer…