{"id":1203,"date":"2018-08-20T01:15:18","date_gmt":"2018-08-19T23:15:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1203"},"modified":"2018-08-20T01:15:18","modified_gmt":"2018-08-19T23:15:18","slug":"2008-07-31-brenners","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2008-2\/2008-07-31-brenners\/","title":{"rendered":"2008-07-31 Brenners"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2008-2\/2008-07-31-brenners\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 02:14:22 Anzahl Tage: 9<br \/>\n<a href=\"#2008-07-31\">31.07.2008 Peloponnes \/ Patras &#8211; Festland \/ Nafpaktos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-01\">01.08.2008 Festland \/ Nafpaktos &#8211; Trizonia &#8211; Festland \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-02\">02.08.2008 Festland \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi &#8211; Festland \/ Galaxidi Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-03\">03.08.2008 Festland \/ Galaxidi Hafen &#8211; Festland \/ Galaxidi-E-Bucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-04\">04.08.2008 Festland \/ Galaxidi-E-Bucht &#8211; Festland \/ Paralias Saranti<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-05\">05.08.2008 Festland \/ Paralias Saranti &#8211; Alkyon\u00eddes \/ Daskali\u00f3 &#8211; Alkyon\u00eddes \/ Zoodochos Pigi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-06\">06.08.2008 Alkyon\u00eddes \/ Zoodochos Pigi &#8211; Peloponnes \/ Korinth-Kanalbeh\u00f6rde &#8211; Peloponnes \/ Palea Epidavros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-07\">07.08.2008 Peloponnes \/ Palea Epidavros &#8211; Angistri \/ Drive in Swimmingpool<\/a><br \/>\n<a href=\"#2008-08-08\">08.08.2008 Angistri \/ Drive in Swimmingpool &#8211; Egina \/ Hafen<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nBrenner Johan<br \/>\nBrenner Agneta<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 29:44 Strecke: 135,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,5 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-07-31\">31.07.2008 Donnerstag<\/strong><br \/>\n17:30 Peloponnes NNW \/ Patras <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b014'56''+021\u00b043'58''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n19:30 Festland S\u00fcd \/ Nafpaktos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b023'33''+021\u00b049'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:00 Strecke: 10,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Johan ruft an und erz\u00e4hlt, dass sie gerade nach Patras hereinfahren. Ich gehe die 300m zum Gittertor und stelle mich zwischen Stra\u00dfe und Gleis der Lokalbahn. Keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter bremst sich das Taxi neben mir ein. Wir gehen durch das Tor, das mit einer Kette so angeh\u00e4ngt ist, dass es nur ca. 50cm auf geht.<br \/>\nVor den Augen der Hafenpolizisten, die gerade ihr Boot festmachen, steigt die neue Crew an Bord. An ein ordentliches Ein- und Ausklarieren denke ich erst gar nicht. Ich will nur so schnell wie m\u00f6glich weg von hier.<br \/>\nVon Patras Traffic erhalte ich per VHF Kanal 13 die Anweisung, die s\u00fcdliche Hafenausfahrt zu nehmen, um nicht im Weg f\u00fcr eines der vielen F\u00e4hrschiffe zu sein, die sich gerade im Aufbruch befinden.<br \/>\nWir nehmen Kurs auf die neue Rio-Br\u00fccke und erhalten Anweisung per VHF Kanal 14, die s\u00fcdliche Durchfahrt zu nehmen. Kaum sind wir durch, kommt der Wind aus SSE mit guten 5 Windst\u00e4rken entgegen. Wir fahren trotzdem nach Nafpaktosund tats\u00e4chlich, ein paar Seemeilen davor dreht der Wind auf die versprochene Richtung aus NE und wir k\u00f6nnen wie geplant vor dem Sandstrand des Ortes ankern. Von der herrschenden D\u00fcnung lassen wir uns nicht abschrecken sondern rudern mit dem neuen Schlauchboot an Land. Zu viert geht es gerade noch aber die Strecke ist ziemlich weit.<br \/>\nDer Ort ist sehr nett mit vielen Bekleidungsgesch\u00e4ften und sehr vielen Tavernas und Bars versammelt rund um den stimmungsvollen alten kleinen Hafen innerhalb der venezianischen Festung. Wir drehen eine Runde und setzen uns dann in eine dieser Tavernas. Es gibt nichts auszusetzen aber weil alle ziemlich m\u00fcde sind, machen wir uns bald auf die Heimruderreise. Bereits kurz nach 23h schlafen alle.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-01\">01.08.2008 Freitag<\/strong><br \/>\n11:34 Festland S\u00fcd \/ Nafpaktos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b023'33''+021\u00b049'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:14 Trizonia \/ &#8222;Marina&#8220; <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'11''+022\u00b004'31''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n17:23 Trizonia \/ &#8222;Marina&#8220; <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'11''+022\u00b004'31''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:01 Festland S\u00fcd \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b020'07''+022\u00b010'12''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:17 Strecke: 19,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 11:30h fahren wir los. Der Wind ist noch immer so wie gestern, also mit wei\u00dfen Schaumkronen aus SE. Auf dem Peloponnes faucht der Wind einen veritablen Waldbrand an. Ein ganzer Berghang brennt, produziert eine gewaltige Rauchwolke und die Flammen sehen wir mit freiem Auge obwohl sie 13 km entfernt sind.<br \/>\nKurz vor der Insel Trizonia kommen Wind und Wellen fast direkt aus S\u00fcd. Aber N der Insel ist es gleich ruhiger. Wir fahren um die Ecke und erreichen die \u201eMarina\u201c. Diese ist wieder ein dreckiges Beispiel griechischer Unf\u00e4higkeit. Um Millionen ist hier vor ca. 10 Jahren eine Ankerbucht in eine gro\u00dfz\u00fcgige Marina umgebaut und diese nie fertiggestellt worden. Die Betonstege sind vorhanden aber sonst nichts. Fast alle Boote ankern l\u00e4ngsseits, um den Anker nicht in den bereits ausgelegten Mooringketten am Grund zu verheddern. Viele Boote d\u00fcrften hier schon seit Jahren unbewegt und kostenlos liegen. Einige davon so voll mit Muscheln bewachsen, dass schon eine Ernte f\u00e4llig w\u00e4re.<br \/>\nWir legen auch l\u00e4ngsseits an und gehen die 200m in den sehr kleinen und netten Ort, der haupts\u00e4chlich aus Tavernen direkt beim Wasser bestehen. Eine betreibt sogar einen \u201eSupermarkt\u201c (Eingang hinten bei den Toiletten, dann links und dann rechts). Wir kaufen das Notwendigste ein, um am Abend einen Griechischen Salat machen zu k\u00f6nnen und gehen dann in diese Taverna auf Mussakas und Veal in Red Sauce (gulasch\u00e4hnlich).<br \/>\nWir suchen anschlie\u00dfend vergeblich nach einem Badestrand, finden aber eine Kirche und einen Friedhof. Dort, wo die Leute Baden, kann man nicht von Badestrand sprechen. Zur\u00fcck auf dem Boot \u00fcberlegen wir, wohin wir fahren k\u00f6nnten, um auch schwimmen zu k\u00f6nnen. Das Festland direkt im E hat einen Sandstrand und anschlie\u00dfend eine Bucht, die gesch\u00fctzt sein m\u00fcsste. Wir fahren um 17:20h los und k\u00e4mpfen uns langsam gegen die Wellen. Der Strand erweist sich als unbrauchbar, da bis kurz davor noch 20m tief. Au\u00dferdem ist hier viel Wind. Die anschlie\u00dfende tiefer eingeschnittene Bucht ist genau so.<br \/>\nDie Bucht Ag. Nikolaos (auch Skala Kallitheas) auf der anderen Seite der Halbinsel ist zwar offen nach S aber im griechischen Hafenhandbuch steht \u201eShelter also from the SE winds\u201c. Also schauen wir hinein. Eine kleine Einbuchtung davon scheint tats\u00e4chlich gesch\u00fctzt zu sein, aber wir warten mit dem Ankern, um zu sehen, was sich tut. Nach nicht vielen Minuten kommen die B\u00f6en auch da hinein. Der Platz ist also nicht gesch\u00fctzt und vor allem sehr eng.<br \/>\nEs geht weiter. Nun wird es etwas kritisch, weil es in etwas mehr als zwei Stunden dunkel wird und da sollten wir sp\u00e4testens in einer gesch\u00fctzten Bucht sein. Aber bei dem Wind bietet sich die n\u00e4chste erst in ca. 13sm an. Zur\u00fcck nach Trizonia wollen wir aber nicht, also versuchen wir unser Gl\u00fcck Richtung E. Dieses ereilt uns bereits nach einer Seemeile: Hinter dem Inselchen Glaronisi, auf der W-Seite der Halbinsel Psaromyta befindet sich eine Bucht, die brauchbar aussieht. Wir fahren hinein und stellen fest: Etwas Wellen und etwas Wind, aber von beiden nicht zu viel. Der Anker geht in den Sandgrund auf 4,5m Tiefe und h\u00e4lt auf Anhieb. Erleichtert werfen wir uns in die Fluten. Johan und Agneta schwimmen zum Kiesstrand und kehren mit einer Menge sch\u00f6ner Steine zur\u00fcck.<br \/>\nAm Abend essen wir den Griechischen Salat und trinken den ebenfalls eingekauften Rets\u00edna mittlerweile ohne Wind und kaum Wellen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-02\">02.08.2008 Samstag<\/strong><br \/>\n13:15 Festland S\u00fcd \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b020'07''+022\u00b010'12''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:30 Festland S\u00fcd \/ Galaxidi Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'35''+022\u00b023'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:15 Strecke: 14,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Auch heute weht der Wind laut Vorhersage aus NE aber tats\u00e4chlich aus ESE und das nicht gerade wenig. Mit reduzierter Geschwindigkeit schaukeln wir in drei Stunden nach Galaxidi. Wieder sehen wir unterwegs einen Waldbrand. Diesmal viel kleiner auf der Festlandseite. Aber jetzt k\u00f6nnen wir auch beobachten, wie zwei L\u00f6schflugzeuge den Brand bek\u00e4mpfen indem sie Wasser dar\u00fcber sch\u00fctten. Sie werden irgendwo weit im Osten mit Wasser bef\u00fcllt, wohin sie nach dem m\u00e4chtigen Wasserlassen abfliegen.<br \/>\nIm Galaxidi Hafen ist Platz genug vorhanden aber auch ein ordentlicher Seitenwind aus NE &#8211; hier ist er also. Nach dem Anlegen gehen wir auf ein Bier in die OK-Caf\u00e9-Bar, wo auch schon der Diesel-Wassermann Grivas Fotios sitzt. Per Telefon habe ich ihn von unterwegs f\u00fcr 17h bestellt (Tel. +306977 682576). Der Dieseltank ist schnell aufgef\u00fcllt aber die Wassertanks dauern etwas l\u00e4nger. Endlich kann ich auch das Deck ordentlich abspritzen.<br \/>\nBeim einzigen Autoverleiher des Ortes, Alexis, Tel.: +30693 2245438, bestelle ich ein Auto. Der Vermieter wei\u00df genau, dass er der einzige ist, und dass ein Taxi nach Delfi jedenfalls sehr teuer ist. 60 Euro f\u00fcr einen Tag f\u00fcr einen Opel Corsa ist definitiv ein Wucherpreis aber der Alexis l\u00e4sst nicht mit sich handeln. Ein junger Mann holt mich ab und bringt mich zur Verleihfirma, die eine im Hinterhof versteckte Garage ist. Das Auto hat fast 120.000 km auf dem Z\u00e4hler und ist entsprechend ausgelaugt. Aber es f\u00e4hrt, wenn auch mit einer Unwucht an einem der vorderen R\u00e4der.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-03\">03.08.2008 Sonntag<\/strong><br \/>\n18:15 Festland S\u00fcd \/ Galaxidi Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'35''+022\u00b023'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:30 Festland S\u00fcd \/ Galaxidi-E-Bucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'37''+022\u00b023'43''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:15 Strecke: ,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um den Tag zu n\u00fctzen, sind wir bereits kurz nach 9h unterwegs Richtung Delfi. In Itea machen wir einen Zwischenstopp, um ein Buch \u00fcber Delfi zu kaufen, aber der Shop hat noch nicht ge\u00f6ffnet. Wir fahren auch bei einem gro\u00dfen Champion-Supermarkt vorbei und freuen uns auf einen Einkauf auf dem R\u00fcckweg.<br \/>\nDelfi wirkt auch noch verschlafen aber wir finden sowohl einen offenen Touristenshop als auch ein Caf\u00e9, in dem wir fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen. Danach fahren wir das kurze St\u00fcck zum wirklich sehenswerten Museum und Ausgrabungsgel\u00e4nde vor. Diesmal banne ich die Eindr\u00fccke auf Videoband.<br \/>\nDer Zugang zur Kastalischen Quelle ist wegen Steinschlaggefahr leider gesperrt aber an einem Brunnen bei der Stra\u00dfe k\u00f6nnen wir ihr k\u00fchles und gutes Wasser trinken. F\u00fcr mich ist diese Quelle das wahre Heiligtum, denn ohne sie w\u00e4re hier nichts.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg kaufen Agneta und Johan eine sch\u00f6ne Porzellanschale in Delfi. Und dann bleiben wir am Aqu\u00e4dukt stehen, das Wasser von den Bergseen westlich von hier bis nach Athen transportiert. Die Betonrinne mit ca. 3x3m im Querschnitt ist fast voll mit ziemlich schnell flie\u00dfendem Wasser. Und dieses ist ziemlich voll von str\u00e4hnigen, grauslichen Algen. Wenn daraus Trinkwasser werden soll, dann Mahlzeit!<br \/>\nIn Itea haben die sch\u00f6nen Superm\u00e4rkte am Sonntag leider nicht ge\u00f6ffnet. So m\u00fcssen wir im sauteuren Mini-Markt in Galaxidi einkaufen. Aber immerhin k\u00f6nnen wir den Wassereinkauf bis zum Boot mit dem Auto transportieren. Dann fahre ich tanken und vereinbare die \u00fcbliche R\u00fcckgabe des Autos, also nicht absperren und Schl\u00fcssel unter dem Fahrerteppich.<br \/>\nUm 18:15 fahren wir los, um nach 0,8sm in der Nachbarbucht zu ankern. Diese ist wie f\u00fcr uns gemacht: Sehr seicht, sehr gut haltender Ankergrund (Lehm mit kurzem Gras) ein wenig Badebetrieb und keine anderen Boote. Es kann also ausgiebig geschwommen werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-04\">04.08.2008 Montag<\/strong><br \/>\n13:06 Festland S\u00fcd \/ Galaxidi-E-Bucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b022'37''+022\u00b023'43''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:50  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n15:32  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n16:27  <em>Motoren aus<\/em><br \/>\n19:30  <em>Ankunft<\/em><br \/>\n20:11 Festland S\u00fcd \/ Paralias Saranti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b014'09''+022\u00b053'14''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:04 Strecke: 28,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 13h fahren wir los. Der Wind kommt heute fast schon aus S und so versuchen wir es mit Segeln. Wir kommen zeitweise ganz gut vorw\u00e4rts aber nicht voran. Um das Kap Makry-Nikolas umrunden zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir die Motoren dazu schalten. Danach geht es aber ganz gut bis das bisschen Wind auch abstirbt. Seltsamerweise kommen trotzdem noch Wellen daher wie wenn es irgendwo ordentlich blasen w\u00fcrde. Die Wellen sind hier im Golf von Korinth \u00fcberhaupt sehr merkw\u00fcrdig &#8211; als ob sie mit dem Wind nichts zu tun h\u00e4tten. Ich nenne sie ab sofort \u201eKorintwellen\u201c.<br \/>\nUm 19:30h erreichen wir den weitl\u00e4ufigen Saranti-Strand (paralia = Strand). Zahlreiche Leute sind im Wasser, der kleine Hafen voll mit Fischerbooten und keine einzige Yacht ist zu sehen. Wir fahren entlang des ganzen Strandes auf der Suche nach einem geeigneten Ankerplatz, kehren aber wieder zur\u00fcck und werfen den Anker auf 6m Tiefe ca. 60m au\u00dferhalb des Leuchtfeuers des Hafens. \u00dcberall sonst ist es zu tief. Nur vor dem Campingplatz im E-Teil der Bucht war eine Stelle mit 4m Tiefe.<br \/>\nAn der Wasserfront sind zahlreiche Caf\u00e9s und Tavernen zu denen wir erst nach 21h hin\u00fcber rudern. Wir spazieren entlang des Standes zur letzten Taverna und wieder zur\u00fcck. Der Wirt ist sichtlich erfreut \u00fcber unseren Besuch in seiner Taverna, die sicherlich selten Nicht-Griechen empf\u00e4ngt. Speisekarte gibt es nicht und der Wirt spricht nur Griechisch. Die Bestellung gelingt trotzdem bestens und der wei\u00dfe Wein und die Schweinskotletts sind auch gut. Als Nachspeise erhalten wir eine riesige Melonenplatte vom Haus. Teuer war es auch nicht. Anschlie\u00dfend im Caf\u00e9 wird der Beweis erbracht, dass es sich hier nur um einen Ferienort f\u00fcr Einheimische handeln kann: Die junge Serviererin kann auch kein Englisch und als sie nicht Mal versteht, dass ich Nescaf\u00e9 und Metaxa haben will, schickt sie ihre Mutter (oder Gro\u00dfmutter?), die in der Lage ist, mein Bestellgriechisch zu deuten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-05\">05.08.2008 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:00 Festland S\u00fcd \/ Paralias Saranti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b014'09''+022\u00b053'14''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:49 Alkyon\u00eddes \/ Daskali\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b007'16''+022\u00b059'06''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n17:18 Alkyon\u00eddes \/ Daskali\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b007'16''+022\u00b059'06''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:30 Alkyon\u00eddes \/ Zoodochos Pigi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b006'46''+022\u00b059'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:01 Strecke: 8,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck hole ich frisches Brot vom Supermarkt und Croissants vom B\u00e4cker, den ich erst nachher entdecke. Auch bei Tag pr\u00e4sentiert sich Saranti als ein reiner Ferienort f\u00fcr Griechen, haupts\u00e4chlich Pensionisten, die gerne mit Hut und Sonnenbrille im Wasser bis zum Hals stehend sich laut mit einander unterhalten.<br \/>\nF\u00fcr Segelboote haben sie hier offenbar nichts \u00fcbrig. Einerseits sind die Bojen, die den Schwimmbereich markieren so weit drau\u00dfen, dass es davor zu tief zum Ankern ist. Andererseits gibt es hier auch Ferieng\u00e4ste, die sich irgendwie dar\u00fcber aufregen, dass wir da ankern, wo wir ankern, n\u00e4mlich am einzig m\u00f6glichen Platz. Ein anderer regt sich furchtbar auf, weil wir das Abwaschwasser ins Meer kippen. Er kann sogar Greek-Englisch und schreit \u201eno water in the water\u201c.<br \/>\nJohan und Agneta rudern mit dem Mist zum Strand und gehen anschlie\u00dfend was einkaufen und ins Caf\u00e9.<br \/>\nAls sie zur\u00fcck sind, fahren wir um 14h los. Es ist fast windstill. Wir erreichen die Alkyoniden etwa 2 Stunden sp\u00e4ter. An der NE-Seite der ersten Insel lacht uns ein Sandstrand an. Wir sehen uns diesen n\u00e4her an und werfen den Anker. Etwas sp\u00e4ter sind wir schon alle 4 auf dem etwa 100m langen Sandstrand, der au\u00dfer Mist auch noch ein aufblasbares Krokodil beherbergt. W\u00e4hrend Beate und ich zum Boot zur\u00fcckschwimmen, gehen Agneta und Johan hinauf auf die Insel und machen dort einen Rundgang. Es gibt hier nichts au\u00dfer jede Menge Heuschrecken erz\u00e4hlen sie sp\u00e4ter. Das Boot ist inzwischen von den Fliegen entdeckt worden. Sie \u00fcberfallen uns regelrecht und die Fliegenklatschen klatschen die ganze Zeit. Nach einer Stunde kehren wir die erste Schicht toter Fliegen weg. Nach einer weiteren Stunde fl\u00fcchten wir in die Nachbarbucht, eigentlich zur Nachbarinsel. Die zwei Inseln sind durch eine seichte Sandbarre mit einander verbunden. Damit ist praktisch eine Bucht vorhanden, jedenfalls was den Schutz vor Korintwellen betrifft, die am vorigen Platz immer wieder dahergekommen sind.<br \/>\nFliegen gibt es hier aber auch und von der Fischzucht an der Nachbarinsel kommen gelegentlich nicht so angenehme D\u00fcfte her\u00fcber. Es ist sonst sch\u00f6n und unheimlich zugleich. Die Inseln sind ganz dunkel, die zwei wei\u00dfen H\u00e4user, je eines auf jeder Insel, sind unbewohnt, ein verrosteter Traktor steht mitten in der Botanik. Auch hier schwimmen Johan und Agneta zum Sandstrand. Als sie im seichten Wasser gehen, erlebt Johan eine Premiere: Ein Oktopus schlingert sich um seinen Fu\u00df. Er glaubt zuerst, es w\u00e4re eine Qualle. Aber bei n\u00e4herer Betrachtung sehen sie ganz deutlich, wie der Oktopus davon schwimmt und sich dann unter einem Stein versteckt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-06\">06.08.2008 Mittwoch<\/strong><br \/>\n10:10 Alkyon\u00eddes \/ Zoodochos Pigi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b006'46''+022\u00b059'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:20 Posidonia <em>Warten auf Kanaleinfahrt<\/em><br \/>\n13:01 Posidonia <em>Kanaleinfahrt<\/em><br \/>\n14:29 Peloponnes Nordost \/ Korinth-Kanalbeh\u00f6rde <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b055'00''+023\u00b000'30.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n14:50 Peloponnes Nordost \/ Korinth-Kanalbeh\u00f6rde <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b055'00''+023\u00b000'30.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n18:26 Peloponnes Nordost \/ Palea Epidavros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'16''+023\u00b009'31''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:56 Strecke: 38,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach absolut windstiller und ruhiger Nacht knattern ein paar Fischerboote knapp an uns vorbei und \u00fcberqueren die Sandbarre. Um 8:05h landet die erste Fliege auf meiner Schulter. Es wird Zeit aufzustehen und eine ausgiebige Schwimmtour im herrlichen Meer zu machen. Bald sind auch die anderen dort.<br \/>\nNach dem J&#038;A-Abwasch fahren wir um 10:10h los. Es gibt weder Wind noch Korintwellen. Um 12:20h sind wir vor Posidonia, der E-Einfahrt des Korinth-Kanals. Zwei andere Segelboote sind schon da und warten auf die Einfahrt. Aber weit drau\u00dfen wartet ein Containerschiff, das offensichtlich auch durch den Kanal fahren will. So ist es auch. Es dauert bis nach 13h bis es im Schlepptau eines Bugsierbootes endlich in den Kanal einf\u00e4hrt. Inzwischen sind es 10 Sportboote, die auch auf die Durchfahrt warten und den Befehl \u00fcber Funk bekommen, hinter dem Frachtschiff zu fahren. Dieses Raucht ganz f\u00fcrchterlich aus den Schornsteinen und daher reihen wir uns an die letzte Stelle der Bootskolonne. Diese Entscheidung war goldrichtig. Einerseits haben wir keinen Rauch, andererseits f\u00e4hrt der Schlepper mit nur 2kn durch den Kanal. Wir haben nach hinten freie Sicht auf den Kanal, den wir bei dieser Geschwindigkeit 1,5 Stunden lang genie\u00dfen k\u00f6nnen.<br \/>\nAuf der Isthmus-Seite ist der Platzeinweiser im Stress. Alle Boote m\u00fcssen hier die Geb\u00fchr entrichten. Es sind so viele, dass nicht alle Platz am Anleger haben. Wir bekommen den letzten. Die gr\u00f6\u00dfere Motoryacht vor uns muss zuerst ankern und darf erst nachher zahlen. W\u00e4hrend ich zum B\u00fcro gehe, preschen die ersten Boote schon in die Gegenrichtung in den Kanal. Nach der Kleinigkeit von 134 Euro Kanalgeb\u00fchr fahren wir sogleich wieder weiter.<br \/>\nEs ist w\u00e4rmer auf dieser Seite des Kanals. Das im Cockpit aufgeh\u00e4ngte Thermometer zeigt 36\u00b0. An der NE-Spitze vom Peloponnes machen wir ein Badestopp in der Bucht Mikr\u00f3 Amm\u00f3ni (Dim\u00e1ni). Das Wasser ist hier tief. Die Motoren d\u00fcrfen laufen w\u00e4hrend wir abwechselnd bei 20m Tiefe hinein hupfen. Am Kiesstrand zum Ende der Bucht w\u00e4re eventuell eine Ankerm\u00f6glichkeit gegeben.<br \/>\nDie Weiterfahrt geht \u00fcber absolut glattes Wasser bei sehr diesiger Sicht bis wir kurz nach 18h in die gro\u00dfe Bucht von Palea Epidavros. Weil alle baden wollen, versuchen wir erst gar nicht einen Platz am Kai zu bekommen, sondern ankern vor dem Ort im \u201e\u00e4u\u00dferen Hafen\u201c. Die Wassertemperatur ist hier mit 28,5\u00b0 wieder wenig erfrischend. Die zahlreichen dunkelbraunen Quallen und das fast undurchsichtige Wasser tragen auch nicht wirklich zur Badefreude bei. Die einzige M\u00f6glichkeit, sich abzuk\u00fchlen, ist, nach dem Schwimmen das Wasser auf der Haut trocknen zu lassen.<br \/>\nMit dem Schlauch rudern wir nach Sonnenuntergang ans Ufer, machen einen kurzen Spaziergang durch den Ort und landen in einer der Tavernas direkt beim Wasser, wo wir zum normalen Preis (\u20ac 15,- pro Person f\u00fcr alles) eher unterdurchschnittlich gut essen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-07\">07.08.2008 Donnerstag<\/strong><br \/>\n15:50 Peloponnes Nordost \/ Palea Epidavros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'16''+023\u00b009'31''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:40 Angistri \/ Drive in Swimmingpool <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'06''+023\u00b019'22''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern mit Landleine<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:50 Strecke: 8,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verlegen wir das Boot von der Reede zum Kopf des Anlegers. Johan und Agneta fahren mit dem Bus zum antiken Theater. Beate und ich gehen einkaufen. Dann mache ich mich dar\u00fcber schlau, wie die neuen Versorgungss\u00e4ulen funktionieren. Eine junge Frau im Stadtverwaltungskiosk erkl\u00e4rt es bereitwillig: Schl\u00fcssel mit Einsteck-Karte mit einem Guthaben aufladen. Dieses kann beliebig hoch sein, muss aber mindestens 10 Euro enthalten. Das ist der Pfand f\u00fcr den Schl\u00fcssel. Das Wasser kostet 15 Euro pro 1.000 Liter. Was der Strom kostet frage ich gar nicht, weil ich keinen brauche. Ich zahle also 15 Euro und kann damit die Tanks auff\u00fcllen und noch das Deck ein wenig abspritzen. So ist es dann auch. Die junge Dame macht an der Versorgungss\u00e4ule einen regelrechten Crash-Kurs mit mir. Ich muss alles unter ihrer Beobachtung nochmals wiederholen. Es ist ja nicht wirklich schwierig. Nur muss man mitbekommen, dass man die Dialogsprache mit der OK-Taste ausw\u00e4hlt und dass man den Schl\u00fcssel abziehen muss, wenn man dazu aufgefordert wird. Aber ja nicht vorher, weil dann das Guthaben angeblich futsch ist.<br \/>\nEntlang des Hafens sind mehrere solche Versorgungss\u00e4ulen seit etwa zwei Monaten in Betrieb. Als Griechenlandkenner wundere ich mich dar\u00fcber, a) dass sie \u00fcberhaupt in Betrieb gegangen sind, b) dass sie noch funktionieren. Ich hoffe, dass es so bleiben wird. Denn der Preis f\u00fcr herrlich gutes Trinkwasser ist in der Tat sehr g\u00fcnstig. Ich f\u00fclle die drei Trinkwasserkanister ebenfalls auf, die noch seit Spanien an Bord sind.<br \/>\nDann gehen wir in das Caf\u00e9 Blue auf frisch gepressten Orangensaft und frisch gezapftes Bier. Beide schmecken vorz\u00fcglich. Die Orangen stammen garantiert aus den weitl\u00e4ufigen Plantagen hinter dem Ort. Dazu bekommen wir automatisch einen gro\u00dfen Krug mit dem guten Leitungswasser und Eisw\u00fcrfeln. Ich glaube, hier gibt es das beste Leitungswasser Griechenlands, weshalb die Plastikflaschen mit Trinkwasser hier auch besonders g\u00fcnstig sind (1,40 f\u00fcr 6 x 1,5 Liter).<br \/>\nAgneta und Johan kommen mit dem Taxi vom Asklepion zur\u00fcck und nach einer weiteren Runde im Blue fahren wir um 15:50h ab.<br \/>\nNach 1:40h \u00fcber fast blankes Wasser erreichen wir die SW-Ecke von Angistri. Pl\u00f6tzlich ist hier Wind aus NW, also in die Bucht hinein. Trotzdem will ich probieren, mit Heckanker und Landleine hier zu bleiben. Johan darf schwimmen und Leine befestigen. Bald liegen wir leicht schr\u00e4g wie gew\u00fcnscht da aber mit dem Wind auf die bb-Seite. Jphan inspiziert den Britany-Heckanker und teilt mit, dass er sich nur mit einer Flunke eingr\u00e4bt und nicht besonders gut h\u00e4lt. Der Schwimmdrang ist aber gro\u00df. W\u00e4hrend ich an Bord bleibe, hupfen die anderen in den Drive-In-Swimmingpool, der jetzt gar nicht so gem\u00fctlich vom Wind behandelt wird. Ich merke bald, dass der Abstand zum Ufer abnimmt, dass also der Heckanker nicht h\u00e4lt. Ich verstehe das zwar nicht, weil der Ankergrund hier bester Sand ist und der Winddruck nicht wirklich so arg ist. Aber wir m\u00fcssen weg. Ich rufe dem Johan zu, die Landleine loszumachen und dann auf das Boot zu kommen. Mit den beiden Motoren gelingt es trotz der ung\u00fcnstigen Befestigungspunkte der Leinen auf dem Boot, den Bug gegen den Wind zu stellen so dass er die Leine gefahrlos entfernen kann. Er schwimmt zur\u00fcck, holt die Leine herauf und dann den Heckanker. Dabei sehe ich, dass sich der Sch\u00e4kel, mit dem der Kettenvorlauf befestigt ist, sich vert\u00f6rnt hat und der Anker daher unter starkem Zug seitlich aufgestellt wird. Daher die fehlende Haltekraft. Wie \u00fcblich kleine Ursache, gro\u00dfe Wirkung.<br \/>\nWir ankern nochmals normal mit dem Buganker, befinden es aber doch f\u00fcr etwas zu ungem\u00fctlich und au\u00dferdem ist die Bucht zu eng, um ohne Landleine sicher zu liegen. Wir umrunden die kleine Halbinsel und finden bei den anderen Booten einen brauchbaren Ankerplatz direkt vor der Taverna und der Einfahrt in den winzig kleinen Fischerbootshafen auf 5m Tiefe mit Sandgrund. Einige Meter weiter drau\u00dfen w\u00e4re es schon doppelt so tief mit Seegrasgrund. Dementsprechend haben Boote, die noch ankommen, Schwierigkeiten mit dem Anker, insbesondere ein Stealth-Bomber-Motorboot, \u00fcber den wir uns lustig machen. Der Wind legt sich nach Sonnenuntergang nicht, wie ich erwartet hatte. Es ist aber kein Problem, die kurze Distanz zum Betonsteg der Taverna zu rudern. Wir essen Fisch, weil es etwas anderes nicht gibt und trinken einen Wein aus der Bouteille, weil es weder offenen Wein noch Rets\u00edna gibt. Johan und Agneta laden an ihrem letzten Abend ein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2008-08-08\">08.08.2008 Freitag<\/strong><br \/>\n06:50 Angistri \/ Drive in Swimmingpool <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'06''+023\u00b019'22''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n07:55 Egina \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b044'44''+023\u00b025'39''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:05 Strecke: 6,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ziemlich schlaftrunken fahren wir um 6:50 los. Der Wind ist immer noch da. Wir schaukeln in 1:05h zu Hafen Egina. Hier ist kein Wind und auch kein Platz. Die Segelboote stehen bereits in zwei Reihen an der N-Seite des Hafenbeckens. Drei davon mit schwedischer Flagge unter der Saling sind voll mit schlafenden Leuten an Deck. Dabei ist es schon sehr hell und ziemlich laut. Die vergangene Nacht wird keine trockene gewesen sein.<br \/>\nWir warten bis das Tragfl\u00fcgelboot um 8h ablegt bis wir Johan und Agneta \u00fcber den Bug auf die Kaimauer \u00fcbersteigen lassen ohne anzulegen. Bald darauf kommt das 8:30h-Boot mit dem sie nach Pir\u00e4us innerhalb von 40 Minuten fahren werden.<br \/>\nWir warten bis es so weit ist und verabschieden uns nochmals mit Winki-Winki.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 02:14:22 Anzahl Tage: 9 31.07.2008 Peloponnes \/ Patras &#8211; Festland \/ Nafpaktos 01.08.2008 Festland \/ Nafpaktos &#8211; Trizonia &#8211; Festland \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi 02.08.2008 Festland \/ Bucht bei Inselchen Glaronisi &#8211; Festland \/ Galaxidi Hafen 03.08.2008 Festland \/ Galaxidi Hafen &#8211; Festland \/ Galaxidi-E-Bucht 04.08.2008 Festland \/ Galaxidi-E-Bucht &#8211; Festland \/ [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1197,"menu_order":3,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1203","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1203\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}