{"id":1221,"date":"2018-08-20T10:16:49","date_gmt":"2018-08-20T08:16:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1221"},"modified":"2018-08-20T10:16:49","modified_gmt":"2018-08-20T08:16:49","slug":"2007-08-14-santorin-kos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2007-2\/2007-08-14-santorin-kos\/","title":{"rendered":"2007-08-14 Santorin &#8211; Kos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2007-2\/2007-08-14-santorin-kos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 02:47:35 Anzahl Tage: 16<br \/>\n<a href=\"#2007-08-14\">14.08.2007 Santorin \/ Bucht SW von A. Mesa Vouno (Perissa) &#8211; An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-15\">15.08.2007 An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u &#8211; An\u00e1fi \/ O. M\u00e9gas Potam\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-16\">16.08.2007 An\u00e1fi \/ O. M\u00e9gas Potam\u00f3s &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-17\">17.08.2007 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-18\">18.08.2007 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; Astyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi E-Seite<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-19\">19.08.2007 Astyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi E-Seite<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-20\">20.08.2007 Astyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi E-Seite &#8211; T\u00e9lendos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-21\">21.08.2007 T\u00e9lendos &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-22\">22.08.2007 Kos Nord \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-23\">23.08.2007 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-24\">24.08.2007 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia)<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-25\">25.08.2007 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia)<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-26\">26.08.2007 Ps\u00e9rimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-27\">27.08.2007 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-28\">28.08.2007 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2007-08-29\">29.08.2007 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 50:52 Strecke: 174,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,4 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-14\">14.08.2007 Dienstag<\/strong><br \/>\nSantorin \/ Bucht SW von A. Mesa Vouno (Perissa) &#8211; An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u<br \/>\nBevor wir um 13:30h ablegen fahre ich noch Brot einkaufen. Dann legen wir ab, setzen sofort Segel und kommen bei \u00f8 15kn Wind gut voran. Dabei lasse ich die Motoren bei 1500 rpm mitlaufen, weil die K\u00fchlschranktemperatur inzwischen fast 16\u00b0 erreicht hat. Nach 2,5 Stunden ankern wir vor dem kleinen Hafen von An\u00e1fi. Beate schwimmt an Land und kann berichten, dass die wenigen H\u00e4uschen keinen besonderen Eindruck machen aber dass es zwei tavernen\u00e4hnliche Lokale g\u00e4be. Wir beobachten die anderen 9 hier vor Anker liegenden Segelboote, insbesondere den riesigen Segelkatamaran ARAWA, der als Besonderheit nicht nur aus Stahl gebaut den Eindruck eines Dickschiffes verbreitet, sondern auch am Heck eine Vorrichtung hat &#8211; nein nicht f\u00fcr ein Beiboot sondern f\u00fcr einen Minihubschrauber! Wir stellen auch fest, dass hier eine ungew\u00f6hnliche Katamaran-Konzentration vorhanden ist &#8211; 40%, genau so viel wie Italiener, was wir an den Flaggen sehen.<br \/>\nKurz vor Sonnenuntergang fahren wir zum Hafen, um etwas zu trinken und Mezedes zu essen. Wir entscheiden uns f\u00fcr die \u201eTaverna\u201c, weil in der Snack-Bar der Wind pfeift. An einem windgesch\u00fctzten Tisch rauchen wir gem\u00fctlich und beobachten das Treiben, besonders die Warenlieferung f\u00fcr das Lokal. Als sich nach einer halben Stunde noch niemand um uns gek\u00fcmmert hat, fahren wir zum Boot zur\u00fcck und essen und trinken an Bord das was wir im Lokal bestellt h\u00e4tten.<br \/>\nAm Abend werden die Fallwinde immer st\u00e4rker und es ist gar nicht mehr gem\u00fctlich. Der Anker h\u00e4lt aber bombenfest im feinen Sandgrund.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-15\">15.08.2007 Mittwoch<\/strong><br \/>\n13:30 An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b020'38''+025\u00b046'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 21:30 Strecke: 2,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: ,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Weil der Wind heute stark und morgen schw\u00e4cher werden soll, beschlie\u00dfen wir, die \u00dcberfahrt nach Astypalea, immerhin 34 sm, auf morgen zu verschieben. Wir fahren blo\u00df 2,5 sm in die n\u00e4chste \u201eBucht\u201c, die genauso nur eine minimale Einbuchtung wie die vorige ist. Hier soll man vor Melt\u00e9mi besser gesch\u00fctzt sein, laut griechischem Kartenbuch. Entweder ist die Aussage falsch oder es ist kein Melt\u00e9mi. Denn es ist grauslich. die Fallwinde treffen uns wie Watschen und das ganze Boot zittert. Immer wieder denke ich, einen verschonteren Platz erblickt zu haben und so kurven wir herum und ankern f\u00fcnf Mal an verschiedenen Pl\u00e4tzen. So bald wir kurz neu geankert haben, ergibt sich, dass die vorhin glatte Wasseroberfl\u00e4che vom Wind in dunkle Falten mit Schaumkronen gelegt wird, mal von links, mal von rechts. In meinem \u00c4rger muss ich eingestehen, dass es das erste Mal in diesem Sommer passiert und das hat wirklich Seltenheitswert. Trotzdem, Anafi kann ich niemandem empfehlen. Es sei denn, die von uns nicht besuchte Chora hoch oben auf dem Berg w\u00fcrde ein Juwel sein, vielleicht mit der besten Taverna in den Kykladen. Aber das kann ich wirklich nicht glauben.<br \/>\nDas beste Essen in den Kykladen bereitet sowieso Beate: Eierspeise mit Speck, Zucchini, Tomaten und Feta. Mit dem richtig temperierten Assyrtico hinuntergesp\u00fclt schmeckt es herrlich und fliegt auch nicht vom Teller trotz des Windes.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-16\">16.08.2007 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:00 An\u00e1fi \/ O. M\u00e9gas Potam\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b021'10''+025\u00b049'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:46  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n14:42  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n15:07  <em>Motor aus<\/em><br \/>\n15:46  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n16:20  <em>Motor aus<\/em><br \/>\n17:08  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n18:00 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'29.58''+26\u00b023'7.86''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:00 Strecke: 36,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Am Ankerplatz bl\u00e4st es ordentlich. Keine Watschenb\u00f6en sondern Wind mit 20 bis 30 kn. Das Boot liegt ruhig und Beate schl\u00e4ft ebenso und lange. Der Morgenschwimm f\u00e4llt jeweils nur ganz kurz aus, weil das Wasser so aufgew\u00fchlt ist. Um 12h lichten wir den Anker und bereiten uns geistig vor, entweder eine harte \u00dcberfahrt zu haben oder umzukehren. Aber als wir auf offenes Wasser kommen, gibt es ganz unerwartet wenig Wind und Wellen. Wir setzen volle Segel und kommen mit 7 kn bei 13 kn Wind gut voran. Bis zum SW-Kap von Astypalea haben wir eine angenehme Segelfahrt, wobei wir zwischendurch 2 Mal f\u00fcr jeweils ca. eine halbe Stunde die Motoren dazu schalten, weil der Wind so schwach ist. Beim Kap bergen wir die Segel, da gar kein Wind mehr da ist. Aber als wir es umrunden glauben wir unseren Augen nicht: S\u00fcdlich der Insel herrscht Nordwind, der st\u00e4rker als auf der gesamten 28 sm langen \u00dcberfahrt zum Kap. In Griechenland findet der Wind folglich im Lee der Inseln statt.<br \/>\nWir ankern in der Bucht Maltezana gemeinsam mit 7 anderen Booten. Der ablandige Wind hier nahe des Ufers ist sehr sanft und es gibt keine Wellen &#8211; endlich wieder Ruhe!<br \/>\nAbends rudern wir an Land, gehen ein wenig herum auf der Uferstra\u00dfe und der zweiten Stra\u00dfe der Ortschaft. Das Lokal Kokkino Piperi scheint neu zu sein und wert ausprobiert zu werden. Das machen wir auch und sind recht zufrieden. Auf dem R\u00fcckweg sehen wir, dass am Strand vor der sehr dezent gebauten Hotelanlage \u201eMaltezana\u201c eine Bar und eine Musikanlage aufgebaut wird &#8211; 100m direkt vor unserem Boot. Uns schwant \u00dcbles.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-17\">17.08.2007 Freitag<\/strong><br \/>\n13:55 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'29.58''+26\u00b023'7.86''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:52 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:57 Strecke: 3,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bis 2h schlafen wir bestens, dann schl\u00e4gt das \u00dcble zu. Die Jugendlichen am Strand haben genug getrunken, um alles lustig zu finden und ihr br\u00fcllendes Lachen durchdringt m\u00fchelos den Bootsrumpf, was die recht dezente Musik nicht tut. Aber noch \u00fcbler sind die M\u00fccken, die \u00fcber uns herfallen. Ein paar Stunden versuchen wir abwechselnd zu schlafen, M\u00fccken zu t\u00f6ten und die Lachsalven zu ignorieren. Erst als wir um ca. 5h Baygon-Spray zur M\u00fcckent\u00f6tung einsetzen und die Jugendlichen sich verzogen haben, k\u00f6nnen wir wieder schlafen.<br \/>\nDer Versuch, ein Moped bei einem der Verleiher, deren Telefonnummern wir gestern aufgeschrieben haben, scheitert. Daher besichtigen wir die Insel mit der Blodughadda. Wir tuckern langsam in die Hafenbucht hinein und gleich wieder hinaus. Es stinkt nach der brennenden M\u00fcllhalde etwas weiter \u00f6stlich. Nach der Umrundung der Halbinsel mit dem Kastell werfen wir Anker im feinen Sand der Livadia-Bucht, die mit bescheidenem Badebetrieb und einigen Tavernen am Strand einen netten Eindruck macht. Wie in der Hafenbucht kommt hier eine sanfte D\u00fcnung herein, die aber nicht st\u00f6rt, wenn man ankert.<br \/>\nWir rudern zum Strand, sehen uns die vielen Strandlokale und 2 Gesch\u00e4fte an. Die Inhaber der Gesch\u00e4fte sind \u00fcberdurchschnittlich freundlich. Wir setzen uns in eine Strandbar auf Capuccino und Frappee.  Auf dem Strand gleich unterhalb des M\u00e4uerchens der Bar hat eine griechische Gro\u00dffamilie den Platz mit zahlreichen Strandsesseln belegt. Sie unterhalten sich in bester Laune lautstark und wild gestikulierend. Wir versuchen herauszufinden, welches Kind zu welchen Eltern geh\u00f6rt, kommen aber zum Schluss, dass eine hagere 50-j\u00e4hrige die Mutter aller Kinder sein muss &#8211; eine SOS-Kinderdorf-Mama?<br \/>\nDann kaufen wir Wasser und Bier bei einem der Gesch\u00e4fte ein und fahren, bzw. schwimmen (Beate) zum Boot zur\u00fcck. Danach folgt ein Schachspiel und eine Malsession der Beate. Der Hauptort oben auf dem H\u00fcgel mit dem ihm \u00fcberragenden Kastell ist wirklich malerisch in der Abendsonne. Ich mache den Bericht des vorigen T\u00f6rns fertig und sende ihn per E-Mail ab.<br \/>\nDer leichte Wind verschwindet gemeinsam mit der Sonne. F\u00fcr eine m\u00fcckenfreie Nacht schlie\u00dfen wir alle Fenster und die Au\u00dfent\u00fcr und sprayen ordentlich Baygon herum. Dann rudern wir wieder zum Strand und essen guten Salat und einen k\u00f6stlichen Fisch zu einem moderaten Preis. Auch der Hauswein aus der Box ist gut. Wir sind uns einig, dass wir an diesem Ort gerne eine Woche Urlaub verbringen w\u00fcrden, wenn wir kein Boot h\u00e4tten und zwar in einem Appartement der Mour\u00e1s Studios (Tel. +30-22430-61127).<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-18\">18.08.2007 Samstag<\/strong><br \/>\n14:51 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:11 Astyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'52.7''+026\u00b028'08.7''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:19 Strecke: 7,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Herrlich gut geschlafen ohne M\u00fccken! Wir rudern wieder zum Strand und gehen in 20 Minuten zum Hauptplatz der Chora mit den 8 Windm\u00fchlen hinauf. Dann gehen wir eine halbe Stunde im Ort unterhalb der Festung herum bevor wir uns ins Caf\u00e9 am Hauptplatz zum abschwitzen setzen. Wir finden die Post aber keine B\u00e4ckerei &#8211; soll hei\u00dfen die B\u00e4ckerei gegen\u00fcber der Post hat kein Brot mehr. Als wir den R\u00fcckweg antreten wollen, kommt gerade der Bus und wir steigen ein. Die Fahrt ist lohnend, weil wir das sch\u00f6ne Livadi-Tal sehen, da der Bus einen Umweg f\u00e4hrt aufgrund der Steilheit des direkten Weges. Im zweiten Supermarkt kaufen wir Proviant ein, stellen fest, dass die Leute hier wirklich sehr freundlich sind und rudern zur\u00fcck zum Boot.<br \/>\nWir \u00fcberlegen, was wir in den kommenden Tagen unternehmen sollen. Der Sepp bei Amorgos hat von der Hisar\u00f6n\u00fc K\u00f6rfezi, S der Dat\u00e7a-Halbinsel in der T\u00fcrkei geschw\u00e4rmt. Ich studiere den Turkish Waters Pilot, kann mich aber beim besten Willen nicht erw\u00e4rmen daf\u00fcr. Dann f\u00e4llt mir ein, dass S von Astypalea einige kleine Inseln vorhanden sind. N. Kunupi, ganz im SE ist mit Detailplan aber keinerlei Beschreibung im griechischen Kartenatlas vertreten. Daf\u00fcr kann ich mich sehr erw\u00e4rmen und wir brechen sogleich auf.<br \/>\nDas Inselchen (in Finnland w\u00e4re es eine gro\u00dfe Insel) besteht eigentlich aus zwei Teilen, einen n\u00f6rdlichen und einen viel kleineren s\u00fcdlichen, die durch eine schmale und niedrige Sandbank mit einander verbunden sind. Die W-Seite der Landenge wird vom NNW-Wind, der inzwischen mit 15-16 kn bl\u00e4st, wenig freundlich behandelt. Daher umrunden wir den S-Teil. Zun\u00e4chst wirkt es so, als ob keine Ankerm\u00f6glichkeit best\u00fcnde, weil eine verr\u00fcckte Kreuzsee in der Einfahrt zur E-Bucht vorhanden ist. Aber drinnen liegt ein Ausflugsboot, das nicht sehr stark schaukelt. Wir fahren an diesem vorbei und bemerken, dass die Wellen immer weniger werden und werfen den Anker auf 2,2 m Tiefe. Auf der Landzunge tummeln sich zahlreiche Badeg\u00e4ste, die alsbald zum Ausflugsboot und danach sicher nach Astyp\u00e1lea gebracht werden. Dann sind wir mit den Ziegen allein. Wir beschlie\u00dfen in dieser interessanten Bucht zu \u00fcbernachten und bringen daher den Heckanker hinaus, weil die Bucht so schmal ist, dass es ein Problem geben k\u00f6nnte, wenn der Wind seine Richtung \u00e4ndert. Vor Sonnenuntergang kommen noch einige griechische Badeg\u00e4ste mit Schlauchbooten zum baden (und lachen). Die Beschnorchelung ergibt, dass der Grund aus Schlick mit dar\u00fcber liegendem Schotter besteht, der sehr gut h\u00e4lt. Stellenweise (sehr kleine Stellen) ist reiner Sand und stellenweise &#8211; inbes. an der N-Seite und im Seichten &#8211; Felsplatten, die entweder gar nicht oder den Anker f\u00fcr ewig halten. Es ist hier wirklich nur Platz f\u00fcr ein einziges Boot mit max. 2m Tiefgang vor Anker. An der stabilen Ausflugsbootboje k\u00f6nnte sich noch wer hinh\u00e4ngen bis das Boot wieder kommt. An der anderen Seite der Landzunge ist \u00fcbrigens auch eine Boje f\u00fcr Ausflugsboote, die ab ca. 18h ben\u00fctzt werden kann.<br \/>\nWir essen ein wahrlich seltenes Gericht: Gebackene Zucchini mit deutschen Grillbratw\u00fcrsten und gekochten Erd\u00e4pfeln. Jedes schmeckt f\u00fcr sich gut und eigentlich kann man sogar alles gemeinsam essen, mit griechischem Senf.<br \/>\nUm 1\/2 11 machen wir den Laden dicht und gehen schlafen. Es weht noch ein leichter Wind mit ca. 5-10 kn \u00fcber die Landzunge und von der anderen Seite kommen leichte Wellen herein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-19\">19.08.2007 Sonntag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi E-Seite<br \/>\nNach den k\u00f6stlichen Fr\u00fchst\u00fcckstoast checke ich die Motoren w\u00e4hrend Beate abw\u00e4scht. Bei beiden muss \u00d6l nachgef\u00fcllt werden. Am Bb ist der Stand bereits auf Minimum, am Stb knapp unter der H\u00e4lfte. Au\u00dferdem verliert der Bb-Motor nach wie vor K\u00fchlfl\u00fcssigkeit, die im Ausgleichsbeh\u00e4lter ebenfalls am Minimum angekommen ist. Warum das so ist, ist mir r\u00e4tselhaft. Sonst scheint alles ok zu sein.<br \/>\nDann fahre ich mit dem Schlauch zum Strand, klettere auf die S-seitige Inselh\u00e4lfte und fotografiere den un\u00fcblichen Ankerplatz. Bald erscheint ein kleines Schlauchboot mit zwei Leuten, die sich im Boot sonnen lassen. Sp\u00e4ter ankern zwei weitere Yachten recht weit drau\u00dfen. Das Ausflugsboot kommt heute nicht, vielleicht weil Sonntag ist.<br \/>\nWir lesen und diskutieren die Theorien der historischen Wirtschaftswissenschafter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2007-08-19__09-52-34.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2007-08-19__09-52-34.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-20\">20.08.2007 Montag<\/strong><br \/>\n10:00 Astyp\u00e1lea \/ N. Kounoupi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'52.7''+026\u00b028'08.7''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:20  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n13:52  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n15:12  <em>Motor aus<\/em><br \/>\n16:00  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n16:20 T\u00e9lendos \/ Ort <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b059'50''+026\u00b055'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:20 Strecke: 37,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 10h fahren wir los. Der Wind bl\u00e4st mit 20 kn. Ich vermute, dass es sich wieder um den Landleewind handelt und daher motoren wir eine Stunde lang hinaus, weil ich unschl\u00fcssig bin, ob und welches Reff ich das Gro\u00dfsegel einbinden soll. Drau\u00dfen ist aber der Wind genau gleich und so setzen wir die Segel mit einem Reff. Es geht wunderbar dahin mit \u00fcber 8 kn Fahrt. Nach 2\/3 der Strecke dreht der Wind mehr auf W und wird sehr viel schw\u00e4cher. Ich schalte die Motoren dazu und \u00e4ndere den Kurs und unser Ziel. Nach 6 Stunden haben wir die 38 sm abgespult und ankern mit Buganker und Heckleinen am Kopf des ersten Anlegers von T\u00e9lendos. Der Anker h\u00e4lt im hohen Seegras nicht und so schicken wir uns an, am Anleger l\u00e4ngsseits zu gehen. Das d\u00fcrfen wir aber nicht, weil der Platz reserviert sei f\u00fcr ein \u201ebig boat\u201c, wie eine herbeieilende Dame sagt. Ich habe keine Lust, \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit von Parkplatzreservierungen zu diskutieren und daher legen wir uns nochmals so wie vorhin. Der Anker h\u00e4lt jetzt genau so wenig. Aber es ist nicht anzunehmen, dass der Wind von 0-2kn viel mehr zulegen wird und wenn, dann am ehesten ein ablandiger. Also lassen wir den Anker auf dem Seegrasrasen liegen. Nach 11 Tagen haben wir wieder die M\u00f6glichkeit, ohne Schlauchboot an Land zu gehen. Das machen wir auch aber es tut mir gar nicht gut. Als wir in eine enge Stichgasse einbiegen, schaukeln die H\u00e4userw\u00e4nde und der Boden, dass es mir fast schlecht wird. Entlang der Uferpromenade geht es besser. Wir gehen dieser entlang bis zum anderen Ende der kleinen auto- und mopedfreien D\u00f6rfchens und dar\u00fcber noch etwas hinaus bis zu einem neuerbauten kleinen Hotelanlage. Seit dem letzten Besuch sind einige neue Tavernen entstanden und 2 neue Anleger gebaut worden. Gegen\u00fcber unserem Anleger ist die Barba Stathis Sea View Taverna neu. Nach Sonnenuntergang suchen wir diese auf und essen weder teuer noch lecker. Dabei bem\u00fchen sich die Leute sehr mit kostenloser Aufstrichvorspeise und Weintrauben als Nachspeise.<br \/>\nDie Luft ist extrem feucht und das Boot genau so nass wie nach einem Regen als wir recht bald schlafen gehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-21\">21.08.2007 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:00 T\u00e9lendos \/ Ort <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b059'50''+026\u00b055'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:35 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:35 Strecke: 22,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach einer absolut windstillen und ruhigen Nacht ist um 8:30h noch alles ganz nass. Wir genie\u00dfen noch das Fr\u00fchst\u00fcck und die liebliche Aussicht auf die Ortschaft bevor wir um 12h abfahren. 3,5 Stunden sp\u00e4ter kommen wir in der Marina an.<br \/>\nDie herbeigesehnte Putz-und Waschorgie beginnt mit dem Durchsp\u00fclen der Wassertanks, zuerst mit Chlor dann mit Frischwasser. Das Restwasser im Tank hat schon einen so starken Edelstahlgeschmack, dass er sich auf die ganze Tankf\u00fcllung auswirkt. Die Tanks sind sowieso fast leer und so lasse ich die Wasserh\u00e4hne offen und stelle den Frischwasserzulauf \u00fcber den Schlauch so ein, dass die Menge ungef\u00e4hr dem entspricht, was die Wasserpumpe schafft. Nach ein paar Stunden schmeckt das Wasser wieder frisch.<br \/>\nWir bringen einen riesigen Berg W\u00e4sche in die W\u00e4scherei und sch\u00e4tzen anschlie\u00dfend die warme Dusche sehr ausgiebig. Mit Stelio, der uns bereits am Steg bei der Ankunft begr\u00fc\u00dft hat, gehen wir ins Marina Caf\u00e9 zum Plaudern. Er wollte heute mit seinen S\u00f6hnen auslaufen, aber sie wollten lieber lange schlafen und dann in den Swimmingpool des Hotels Okeanis gehen, mit dessen Besitzer er gut befreundet ist. Wir erz\u00e4hlen \u00fcber unsere Rauferei mit den Fischern auf Mykonos und er best\u00e4tigt, dass die Polizei den Fischer nicht in Haft h\u00e4tte nehmen m\u00fcssen. Das nur wenn Blut geflossen w\u00e4re, um die Identit\u00e4t und alle Umst\u00e4nde genau zu kl\u00e4ren.<br \/>\nAbends essen wir in der Taverna Koakon und diskutieren \u00fcber unsere Befindlichkeiten. Im Jazz Club Caf\u00e9 nehmen wir einen Drink oder besser gesagt zwei, weil hier wie auch \u00fcberall sonst bis 24h happy hour mit zwei Drinks zum Preis von einem (\u20ac 7,-) serviert wird.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-22\">22.08.2007 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck und Provianteinkauf f\u00e4ngt die Bootwascharbeit an. Beate kn\u00f6pft sich das grindige Schlauchboot am Steg vor und ich setze die Blodughadda unter Wasser und Geschirrsp\u00fclmittel. Nach 2,5 Stunden kann sich das Resultat sehen lassen. Auch die Leinen bekommen S\u00fc\u00dfwasserb\u00e4der, damit sie wieder geschmeidig werden.<br \/>\nAls wir fertig sind, bittet mich der Marinero Stavros, ihm zu helfen, die Leinen eines ankommenden Segelbootes entgegen zu nehmen. Das Segelboot Charivari bekommt den Platz neben uns. Die Leute kommen uns bekannt vor und sie best\u00e4tigen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass wir sie voriges Jahr in Lipsi gesehen haben. Wir kommen ins Gespr\u00e4ch und bald sitzen Frank und Petra Haidinger aus Putzbrunn bei M\u00fcnchen bei uns im Cockpit. Wir plaudern, tauschen Segelerfahrungen aus und verstehen uns auf Anhieb gut.<br \/>\nAbends gehen Beate und ich in die Stadt, stellen fest, dass hier wirklich Hochsaison herrscht und essen gut und g\u00fcnstig in einem Touristenlokal. Danach sitzen wir im Cockpit und h\u00f6ren dem Konzert zu, das im Marina Caf\u00e9 stattfindet. Die Musik gef\u00e4llt uns so gut, dass wir hingehen und die letzten Lieder der 4-mann Combo stehend mitverfolgen. Es ist lustig zu sehen, wie ein kleiner Mann der Marina darauf dr\u00e4ngt, dass sie aufh\u00f6ren sollen und dauernd auf die Uhr schaut. Um 1\/2 1 ist schluss und die Marina dreht die \u00fcbliche Musikberieselung auf. Sie ist lauter als das Konzert vorhin&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-23\">23.08.2007 Donnerstag<\/strong><br \/>\n14:50 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:23 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:32 Strecke: 9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir wollen nicht zu sp\u00e4t aufbrechen, weil wir so weit wie m\u00f6glich Richtung norden fahren wollen. Aber als ich die Navigationsinstrumente einschalte, gibt das Tridata-Ger\u00e4t (Logge, Tiefe, Wassertemperatur) nur ein lautes Pfeifen von sich und zeigt gar nichts an. Ich \u00fcberpr\u00fcfe alle Kabelverbindungen und baue das Ger\u00e4t aus. Mit Hilfe von Frank stelle ich fest, dass das Plastikgewinde f\u00fcr eine der vier Schrauben, die das Geh\u00e4use zusammenhalten, gebrochen ist und daher bei der gestrigen Waschorgie Wasser in das Ger\u00e4t hineingekommen ist. Ich spr\u00fche es mit Kontakt 60 gut ein und lasse es offen in der Sonne trocknen. Zu meiner \u00dcberraschung hilft das tats\u00e4chlich.<br \/>\nNachdem wir mit den netten Nachbarn unsere Adressen ausgetauscht haben, k\u00f6nnen wir um 14:50h endlich ablegen. Wir f\u00fcllen den Dieseltank an der Tankstelle mit 111 Liter auf und nehmen Kurs auf Pserimos. 1,5 Stunden sp\u00e4ter ankern wir in der Vathy-Bucht an \u201eunserer\u201c Stelle, etwas Abseits der Scheitel der Bucht, wo es tiefer ist und wo die \u00fcbrigen 8 Boote auf angenehmem Abstand von uns sind.<br \/>\nEs ist herrlich, wieder ins Meer hupfen zu k\u00f6nnen. Weniger herrlich ist, dass es sehr warm ist, 33\u00b0, und dass hier seit langer Zeit wieder Mal bei\u00dfende Ziegen-Fliegen vorhanden sind. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-24\">24.08.2007 Freitag<\/strong><br \/>\n12:26 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:55 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'57''+027\u00b007'57''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:29 Strecke: 7,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Wetterbericht um 9h gibt Sturmwarnung in der Zentral\u00e4g\u00e4is. Der Melt\u00e9mi ist wieder da. Bei uns ist es nicht wirklich schlimm. Wir sehen uns die ungew\u00f6hnlich vielen Boote in der Bucht an, 8 St\u00fcck, und stellen wieder die hohe Italienerbeteiligung fest.<br \/>\nUm 12:20h legen wir los Richtung E. Leider ist die See zu aufgew\u00fchlt, um bequem nordw\u00e4rts zu fahren. Daher kehren wir um und umrunden Ps\u00e9rimos auf der S Seite, wo der Wind auch ganz ordentlich pfeift. Auch in der Einfahrt zur Hafenbucht von Ps\u00e9rimos-Ort geht es ganz sch\u00f6n zu. Aber wir finden einen angenehmen Platz auf 2,3m Wassertiefe neben dem Katamaran Su, eine Bahia von Fountaine-Pajot mit USA-Flagge, wo die Fallb\u00f6en nicht so arg sind.<br \/>\nIch schwimme zum Anker, um diesen und Beate zum Strand, um den Ort zu inspizieren. Beide sind mit dem Ergebnis zufrieden.<br \/>\nNach kurzer Zeit st\u00fcrmen die Ausflugsboote aus Kos und Kalymnos in den Hafen und pl\u00f6tzlich ist der Strand voll mit Menschen. Zwei Stunden sp\u00e4ter fahren sie wieder und um 17h verl\u00e4sst das letzte Ausflugsboot den Hafen. Das Wasserschiff, die Arbeitsplattform f\u00fcr die Erneuerung der Mole und zwei Segelboote treffen ein. Darunter ein deutscher Einsamsegler auf dem Boot Nina, dem ich zurufe, wo er am besten den Anker fallen l\u00e4sst. Ich schnorchle zu ihm hin\u00fcber, um zu sehen, ob mein Tipp gestimmt hat &#8211; hat er. Wir plaudern kurz zwischen Wasser und Boot und ich lade ihn zu einem Drink zu uns ein. Tats\u00e4chlich kommt er alsbald daher geschwommen. Er hei\u00dft Helmut und ist Dozent f\u00fcr Sport an der Uni in K\u00f6ln auf dem Weg nach Rodos, um dort seine Familie zu treffen, die anschlie\u00dfend drei Wochen in einem Appartement (Nina) auf Chalki verbringen werden. Er erz\u00e4hlt auch, dass der kleine Hafen Fanes an der NW-K\u00fcste von Rodos neuerdings ausgebaggert worden sei. Vor zwei Jahren war er so versandet, dass wir dort stecken geblieben sind.<br \/>\nUm 19:54h kommt Takis mit Familie in einem Motorboot in den Hafen. Er hat seinen Urlaub bei Arki und Lipsi verbracht, wie er sp\u00e4ter nach dem Abendessen erz\u00e4hlt, als wir ihn in einer Taverna sehen.<br \/>\nPserimos hat Stra\u00dfenbeleuchtung bekommen. Mindestens 10 Laternen s\u00e4umen die Staubstra\u00dfe, die mindestens einen Kilometer lang vom Strand ins Inselinnere f\u00fchrt. Als wir alles abgegangen sind, fahren wir wieder zum Boot zur\u00fcck, bzw. Beate schwimmt wie so oft.<br \/>\nM\u00f6glicherweise ist es nicht der letzte Schwimm, denn um 23h hat es noch 30\u00b0 bei wenig Wind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-25\">25.08.2007 Samstag<\/strong><br \/>\nPserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia)<br \/>\nTats\u00e4chlich hupfen wir um 1\/2 1 in der Nach nochmals ins Wasser und schlafen danach sehr gut. Der Wetterbericht um 9h verspricht Nordwind mit 7 Beaufort. Weil es bei diesem Wind keine bessere schnell erreichbare Stelle gibt und weil es hier sch\u00f6n ist, beschlie\u00dfen wir heute noch da zu bleiben.<br \/>\nWir machen einen faulen Tag, lesen viel, schwimmen, essen einen Thunfischsalat und besuchen das Strandcaf\u00e9 Annas. Wegen des Windes kommen heute gar keine Ausflugsboote. Helmut macht sich um 14h auf dem Weg nach Kos und im Laufe des Tages kommen 4 weitere Boote, die an der Stelle der Ausflugsboote anlegen. Sonst ist nix los, au\u00dfer Wind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-26\">26.08.2007 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:30 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'57''+027\u00b007'57''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:00 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:30 Strecke: 19,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir fr\u00fchst\u00fccken gem\u00fctlich und beobachten die ab 10:30h ankommenden Ausflugsboote. Um 12h starte ich die Motoren. Das K\u00fchlwasser aus dem stbd-Motor gleicht nur mehr einem Rinnsal und l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass die K\u00fchlwasserpumpe demn\u00e4chst den Geist aufgeben wird. Ich tausche die Pumpe gegen die Reserve aus, was kaum 15 Minuten dauert. Dann blubbert das K\u00fchlwasser wieder mit sattem Ton aus dem Auspuff. Der Mechaniker hat angeblich beide K\u00fchlwasserpumpen und die in Reserve w\u00e4hrend des Winters gewartet und mit neuen Impellern versehen. Nach 107 Motorstunden ist also eine wieder hin (Z\u00e4hlerstand 2305,0). Es w\u00fcrde mich wirklich interessieren, welche Standzeit Yanmar f\u00fcr den Impeller angibt.<br \/>\nUm 12:35h fahren wir los. Der Wetterbericht hat Wind aus N mit 6 Beaufort versprochen. Wir haben einen 5-er Wind aus NW, also genau auf die Nase. Aber die Wellen sind nicht sonderlich gro\u00df. Nach genau 3,5 Stunden ankern wir vor dem netten Ort Pant\u00e9li auf Leros. Das Boot ist jetzt salzig statt sandig.<br \/>\nIm Laufe des Nachmittags kommen noch viele Segelboote. F\u00fcnf dr\u00e4ngen sich in den Fischerhafen, wo sie l\u00e4ngsseits im Doppel- und Dreierpack liegen und noch mehr ankern um die Ecke vor dem Strand Vrom\u00f3lithos und drei hinter uns.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-27\">27.08.2007 Montag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck rudern wir zum Strand, um ein Leihauto aufzutreiben. Der erste Verleiher entlang der Stra\u00dfe nach Platanos hat nur mehr Mopeds aber Kallas Rent a Car in Spilia etwas h\u00f6her oben am Hang (Tel. 22470 23356) hat einen Citro\u00ebn Saxo um \u20ac35,- pro Tag. Wir erkunden zuerst das Johanniterkastell im Osten der Insel, dann den S\u00fcden und danach den Norden. Es ist etwas ganz anderes, die vielen Buchten vom Land her anzusteuern. Vor allem geht es viel schneller als mit dem Boot. Nach f\u00fcnf Stunden haben wir schon fast alles gesehen und setzen uns auf eine Sandwich-Jause in die Taverna Vareladiko am N-Ufer der Alinta-Bucht. Trotz Hochsaisons ist hier sehr wenig los und die Preise sind \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstig. Trotzdem ist diese gro\u00dfe Bucht bei Melt\u00e9mi f\u00fcr Segelboote unbrauchbar: An der N-Seite kommen die Fallb\u00f6en mit rasender Geschwindigkeit vom Berg herunter und an der S-Seite peitscht der Wind die See zu einem Hexenkessel.<br \/>\nWir fahren wieder zur\u00fcck zum Boot, um uns zu erfrischen bevor wir am Abend zum Essen nach Lakk\u00ed fahren. Zwar finden wir keine uns zusagende Taverna aber ein K\u00fcchenutensiliengesch\u00e4ft, wo wir witziges Servierbesteck kaufen. Die Mezedes-Taverna Dimitris zwischen  Panteli und Vrom\u00f3lithos hoch oben mit toller Aussicht sagt uns sehr zu aber auch vielen anderen, so dass wir nur einen Tisch ohne Aussicht bekommen w\u00fcrden. Also suchen wir weiter, finden einen B\u00e4cker, der uns ein Brot schenkt und kehren wieder nach Panteli zur\u00fcck, wo wir diesmal in die Nachbartaverna Psaopoula gehen. Das Essen ist gut und noch besser die Aussicht auf die Tische direkt am Strand, wo sich griechische Familien zum Plaudern und Essen, dass sich die Tische biegen, treffen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-28\">28.08.2007 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:51 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:00 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:08 Strecke: 19,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ich bringe das Auto zur\u00fcck und kurz darauf machen wir uns auf den Weg. Nach 3 Stunden sind wir wieder an unserem Platz in O. Vathy. Der sch\u00f6ne Tag wird mit einem guten Resteessen und dem Austrinken der letzten Weinflasche beendet.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2007-08-29\">29.08.2007 Mittwoch<\/strong><br \/>\n13:30 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:00 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:30 Strecke: 9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Das schwei\u00dftreibende Aufr\u00e4umen und Einpacken machen wir in der Bucht, um zwischendurch schwimmen zu k\u00f6nnen. Um 13:30h fahren wir los. Der R\u00fcckenwind schiebt uns schnell voran und 1,5 Stunden sp\u00e4ter liegen wir am Pier D mit bereits aufgef\u00fclltem Dieseltank. Ich gehe gleich zur Hafenpolizei in der Marina, um den Ankunftsstempel zu bekommen und dann ins Marina Caf\u00e9 um ein teueres Bier zu bekommen. Dann suche ich den Takis auf, damit ich mit ihm die Arbeitsliste auf dem Boot besprechen kann. Beate putzt das Schlauchboot und ich r\u00e4ume herum bis er daher kommt. Wir gehen die anstehenden Arbeiten durch, was gute zwei Stunden dauert. Dann spritze ich alles Salz vom Boot mit Frischwasser weg und verstaue das Schlauchboot auf dem Bugnetz. Ich habe n\u00e4mlich vor, das Schlauchboot samt Motor zu verkaufen und ein neues mit kleinerem Motor zu kaufen. Daf\u00fcr habe ich eine Verkaufsanzeige gebastelt, die ich auf die Pinwand der Marinarezeption h\u00e4nge. Takis wird sich um alles k\u00fcmmern und eine 10%-ige Provision kassieren.<br \/>\nUm 22h sind wir mit allem fertig und k\u00f6nnen noch etwas entspannen bevor uns das Taxi um 23h abholt. Die Fahrt kostet inzwischen bereits \u20ac 27,- und das Gep\u00e4ck wird neuerdings auch in Kos genau abgewogen. So d\u00fcrfen wir auch noch \u20ac 48,- f\u00fcr 12kg \u00dcbergep\u00e4ck zahlen. Vielleicht h\u00e4tten wir einige sch\u00f6ne Steine doch nicht mitnehmen sollen.<\/p>\n<p>So ist wieder ein wundersch\u00f6ner Segelbootsommer zu Ende. So entspannend war er lange nicht, weil der Melt\u00e9mi erst in den letzten 14 Tagen aufgekommen ist und das auch ziemlich sanft. Und weil bis auf drei Kleinigkeiten (Schlauchboot kleben, Autohelm Tridata undicht und K\u00fchlwasserpumpenaustausch) keine technischen Probleme aufgetreten sind. <\/p>\n<p>Arbeitsliste f\u00fcr Takis:<br \/>\n1. 2 neue Heckklampen f\u00fcr Springs und Heckanker<br \/>\n2. 2 neue Drainagel\u00f6cher, damit \u00fcberkommendes Wasser vom Deck nicht in den Cockpit flie\u00dft<br \/>\n3. Erneuerung der 4 Biminibasen, weil schon ausgeschlagen<br \/>\n4. Aufh\u00e4ngevorrichtung und Steckdose f\u00fcr Cockpitlampe<br \/>\n5. Aufh\u00e4ngbrett f\u00fcr Au\u00dfenborder an Bb-Heckkorb<br \/>\n6. Bb-Fensternetz teilen und Druckkn\u00f6pfe erneuern<br \/>\n7. Bb-Fensterdichtung mit nicht abf\u00e4rbenden Material \u00fcberziehen<br \/>\n8. Fixier\u00f6se f\u00fcr Schlauchbootsicherungsleine am Heck<br \/>\n9. Motorenservice und Reparatur der Ersatzpumpe<br \/>\n10. Autohelm Instrumente checken<br \/>\n11. Segel abschlagen und verstauen, falls ich in Oktober nicht mehr nach Kos komme<br \/>\n12. Monatlicher Bootscheck bis zum Fr\u00fchjahr<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fr\u00fchling, wenn das Boot aus dem Wasser gehoben wird:<br \/>\n1. Antifouling-Anstrich erneuern<br \/>\n2. Rumpf polieren<br \/>\n3. Scheuerleiste an Bb reparieren<br \/>\n4. Anschlagplatten am Querbaum beim Anker erneuern<br \/>\n5. Stopfen f\u00fcr Rumpfloch der Videokamera anfertigen<br \/>\n6. Salontisch abschleifen und neu lackieren<br \/>\n7. Opferanoden erneuern<\/p>\n<p>Anschaffen:<br \/>\n1. Neue Kapok-Kissen<br \/>\n2. Neues Schlauchboot samt Motor und Persenning<br \/>\n3. Neue Toilette<br \/>\n4. evtl. neue kleinere Propeller<br \/>\n5. Kochtopfdeckel 18cm<br \/>\n6. Neue Fender\u00fcberz\u00fcge<br \/>\n7. Cockpitlampe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 02:47:35 Anzahl Tage: 16 14.08.2007 Santorin \/ Bucht SW von A. Mesa Vouno (Perissa) &#8211; An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u 15.08.2007 An\u00e1fi \/ Hafenbucht O. Ag. Nikol\u00e1u &#8211; An\u00e1fi \/ O. M\u00e9gas Potam\u00f3s 16.08.2007 An\u00e1fi \/ O. M\u00e9gas Potam\u00f3s &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana 17.08.2007 Astyp\u00e1lea \/ O. 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