{"id":1231,"date":"2018-08-20T10:28:01","date_gmt":"2018-08-20T08:28:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1231"},"modified":"2018-08-20T10:28:01","modified_gmt":"2018-08-20T08:28:01","slug":"2006-10-04-hehe-2006","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-10-04-hehe-2006\/","title":{"rendered":"2006-10-04 HeHe 2006"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-10-04-hehe-2006\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 11:24:12 Anzahl Tage: 13<br \/>\n<a href=\"#2006-10-04\">04.10.2006 Kos Nord \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-05\">05.10.2006 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-06\">06.10.2006 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy &#8211; Lipsi \/ N. Makron\u00edsi &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-07\">07.10.2006 Lipsi \/ Hafen &#8211; M\u00e1ratho &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-08\">08.10.2006 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-09\">09.10.2006 36\u00b049.25\u2019N,026\u00b045.35\u2019E &#8211; Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-10\">10.10.2006 Chalki &#8211; Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-11\">11.10.2006 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 &#8211; Symi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-12\">12.10.2006 Symi \/ Hafen &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-13\">13.10.2006 Nisyros \/ P\u00e1li &#8211; Gyali<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-14\">14.10.2006 Gyali &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-15\">15.10.2006 Kos Nord \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-10-16\">16.10.2006 Kos Nord \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nSchillab Christian<br \/>\nKickinger Wolfgang<br \/>\nWild Christian<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 37:34 Strecke: 230,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-04\">04.10.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nWir fliegen \u201eprivat\u201c mit Lauda Air. Die 4 Crewmitglieder haben sich n\u00e4mlich vorgenommen, alle 7 (in Worten: sieben) Passagiere per Namen pers\u00f6nlich zu betreuen. So ist es dann auch und wir werden unglaublich verw\u00f6hnt.<br \/>\nUm 17h treffen wir mit dem Taxi in der Marina ein. Das Wetter ist herrlich. Die Blodughadda ist am Pier E im besten Zustand und wir richten uns ein.<br \/>\nDann folgt eine Einkaufsberatschlagung bei einem Bier im Marina Caf\u00e9 und anschlie\u00dfend der Gro\u00dfeinkauf beim Kostas. Wie immer hat alles irgendwo Platz im Boot. Dann wollen die Christians und ich in die Stadt gehen aber Wolfgang kann uns mit aufgeschnittener Wurst, K\u00e4se, Oliven, Paradeisern etc. \u00fcberreden, doch noch eine Weile an Bord zu bleiben.<br \/>\nErst um 22:30h brechen wir auf, um das Ausklarieren bei der Hafenpolizei durchzuf\u00fchren. Ist auch schnell erledigt, obwohl wieder kabarettreif. Auf dem Heimweg m\u00fcssen wir noch die Happy Hour im Jazz-Blues-Caf\u00e9 ausn\u00fctzen bevor wir kurz nach Mitternacht zum Boot zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-05\">05.10.2006 Donnerstag<\/strong><br \/>\nKos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<br \/>\nDie windstille Nacht war angenehm k\u00fchl. Zwischen 9 und 10h kriechen wir aus den Kojen, duschen in den Marinaduschen, fr\u00fchst\u00fccken English Breakfast im Marina Caf\u00e9. Dann kaufen wir noch Brot ein und melden uns im Marinab\u00fcro ab. Chriswild w\u00e4scht das Deck und kommt dann noch zu uns im Caf\u00e9. Als das Deck wieder trocken ist, gehen wir an Bord und legen um 13h ab. Es ist so gut wie windstill, wolkenlos mit 25\u00b0 Lufttemperatur. Auch die Sicht ist sommerlich, also ziemlich diesig.<br \/>\nKaum eine Stunde nach Abfahrt entdecken wir einen Delfin, dem wir zwecks Fotosession eine Zeit lang nachfahren. Und pl\u00f6tzlich ist auch noch eine Robbe zu sehen. Sie hat einen gro\u00dfen Fisch gefangen und hat Schwierigkeiten, diesen zu schlucken. Es sieht wirklich witzig aus, wie sie den Kopf senkrecht h\u00e4lt und unter heftigem Zucken versucht, den zu gro\u00dfen Fisch dessen Schwanzflosse aus dem Mund herausragt, zu schlucken. So haben wir einen Delfin auf der einen, eine Robbe auf der anderen Seite des Bootes. Kein schlechter Auftakt f\u00fcr einen Segelt\u00f6rn!<br \/>\nUm 15:40h liegen wir l\u00e4ngsseits in Vathy K\u00e1lymnos an. Ich gehe ins Wasser, die Logge und die Unterwasser-Videokamera putzen. Das Wasser ist noch herrlich warm. Dann richtet und Chrislab eine gute Jause her, die wir uns gut munden lassen.<br \/>\nKurz vor 19h will eine Oceanis 51 in Vathy anlegen. Zuerst meinen die Holl\u00e4nder, per Buganker und Heckleinen in die kleine L\u00fccke zwischen unserem Bug und der Nachbaryacht anlegen zu wollen. Aber dann k\u00f6nnen wir sie davon \u00fcberzeugen, dass es besser ist, an unserer Au\u00dfenseite l\u00e4ngsseits zu gehen. Das machen sie dann auch, wobei zahlreiche Passanten ihren Senf dazu geben m\u00fcssen.<br \/>\nAbend essen wir in der Taverna direkt neben dem Boot und gehen kurz nach Mitternacht schlafen. Die Holl\u00e4nder neben uns haben ihre Gaudi noch viel l\u00e4nger.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-06\">06.10.2006 Freitag<\/strong><br \/>\n12:35 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'25''+027\u00b001'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:20 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n17:59 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>weiter<\/em><br \/>\n18:15 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:00 Strecke: 26,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>So lange das 51,2 Fu\u00df Segelboot an unserer Au\u00dfenseite liegt, k\u00f6nnen wir nicht ablegen und haben es entsprechend wenig eilig und schlafen lange. Nur der Chriswild macht sich um 8:30h auf dem Weg, die Bucht von oben anzusehen. Dazu klettert er zur Stra\u00dfe, die weit oben am Berghang zum Hauptort f\u00fchrt, hinauf.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck montiere ich die neue Telefonhalterung und verbinde sie mit der GSM-Antenne am Masttopp. Die sowieso schon guten Empfangsbedingungen m\u00fcssten also noch besser werden.<br \/>\nUm 12h machen sich die Nachbarn auf den Weg und wir folgen um 12:35h. Es ist wieder sehr diesig und so gut wie kein Wind.<br \/>\nUm 16:20h werfen wir den Anker bei N. Makronisi. Beide Christians und ich schwimmen zum \u201eBinnensee\u201c. Als Chriswild durch den Unterwassertunnel auf die andere Seite der Insel taucht, traue ich mich auch dasselbe zu tun. Die schroffen Felsen auf der anderen Seite sehen in der Nachmittagssonne besonders spektakul\u00e4r aus. Wir schwimmen dort durch den nat\u00fcrlichen Torbogen hindurch zur Stelle, wo man zu Fu\u00df wieder zur\u00fcck gehen kann. Chriswild muss noch einen Sprung von der hohen Felskante ins Becken des \u201eBinnensees\u201c machen.<br \/>\nUm 18h fahren wir wieder weiter und erreichen den Hafen Lipsi 15 Minuten sp\u00e4ter, wo wir uns l\u00e4ngsseits innen an die Mole legen. Obwohl der Wind kaum sp\u00fcrbar ist, gibt es Wellen, die das Boot bl\u00f6d schaukeln lassen.<br \/>\nUm 19:30H  gehen wir in den Ort essen und anschlie\u00dfend auf einen Kaffee ins \u201cThe Rock\u201c. Wir bleiben aber nicht lange und nachher machen Chriswild und ich noch einen Spaziergang hinauf in den Ort, wo wir in einem Lokal allerdings dann doch l\u00e4nger bleiben weil der wei\u00dfe Hauswein so gut ist und die Leute im Lokal so nett sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-07\">07.10.2006 Samstag<\/strong><br \/>\n13:30 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:30 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n17:15 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:30 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:15 Strecke: 8,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wieder schlafen wir lange. Chrislab holt Brot vom B\u00e4cker f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck. Chriswild schreibt Ansichtskarten, Wolfgang putzt und ich beobachte alles.<br \/>\nUm 13:30h fahren wir los und kommen genau eine Stunde sp\u00e4ter in Mar\u00e1thi an. Diesmal legen wir uns nicht zur Piratentaverna sondern l\u00e4ngsseits am eleganten Steg der Taverna Pantelis. Wir essen ganz k\u00f6stlich aber mit \u20ac 16,75 pro Person nicht gerade billig. Ich kann Chriswild davon \u00fcberzeugen, dass Katsikaki meistens gut schmeckt und so ist es auch. Hier merkt man sehr, dass die Hauptsaison schon lange vorbei ist. Nur an einem anderen Tisch sitzen Leute und der ganze Sandstrand ist menschenleer.<br \/>\nNach dem Essen gehen wir noch zur verfallenen Ortschaft mit dem noch intakten Kirchlein hinauf bevor wir um 17:15 wieder ablegen. 15 Minuten sp\u00e4ter ankern wir bei Tigan\u00e1ki. Es folgt ausgiebiges Schwimmen und waschen. Die windstille Ruhe wird nur von einigen Ziegen, die mit ihren Glocken in der Ferne klimpern, durchbrochen.<br \/>\nDanach schauen und h\u00f6ren wir diverse humoristische Sachen am Computer an und genie\u00dfen den Vollmond und das spiegelblanke Wasser.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-08\">08.10.2006 Sonntag<\/strong><br \/>\n11:30 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:15 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n18:50 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:41  <em>Weniger Touren<\/em><br \/>\n24:00 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b049.25'N,026\u00b045.35'E&#038;z=12\" target=\"_blank\">36\u00b049.25&#8217;N,026\u00b045.35&#8217;E<\/a> <em>Unterwegs<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:55 Strecke: 43,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Nacht kommt SE-Wind auf, der Wolken bringt. Um 8h zieht eine gro\u00dfe Ziegenherde vorbei und begl\u00fcckt uns mit einem Glockenkonzert. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gibt es ein ungew\u00f6hnliches Ger\u00e4usch: Regentropfen auf das Deck.<br \/>\nAls wir um 11:30h abfahren hat der Regen aufgeh\u00f6rt und die Sonne versucht sich durch die geschlossene Wolkendecke durchzuk\u00e4mpfen. Es ist so diesig, dass man Patmos gar nicht sehen kann, obwohl nur 8 sm entfernt. Nat\u00fcrlich ist der Wind irgendwo, nur nicht hier.<br \/>\nUm 13:15h ankern wir am Yachtkai in Skala \/ Patmos. Wir st\u00e4rken uns in einem Internet-Caf\u00e9 und holen die Wettervorhersage f\u00fcr heute Nacht und die kommenden Tage. Schwacher S\u00fcdwind und im Laufe der Woche ganz wenig Wind aus allen Richtungen. Wir kaufen noch Essen und Mitbringsel ein bevor wir um 18:50h ablegen. In der Abendd\u00e4mmerung steuern wir Richtung S entlang der Inselk\u00fcste. Aus dem erhofften Segel setzen wird nichts. Es ist einfach nur ein Minimalgegenwind da. Daf\u00fcr folgen die Vorbereitungen zum gro\u00dfen Spaghettiessen. Chrislab erweist sich als flexibel. Er wechselt \u00fcbergangslos vom Navigator zum Koch.<br \/>\nWir lassen es uns munden w\u00e4hrend wir \u00fcber das spiegelglatte Meer dampfen. Bald kann der Mond durch die Wolkenschleier hindurchscheinen abe die Sicht bleibt trotzdem schlecht. Nur der Chriswild sieht alles. Es ist unwahrscheinlich, welche Lichter er schon sieht bevor wer anderer sie auch nur mit dem Fernglas erahnen kann.<br \/>\nAuf genau 37\u00b0 n\u00f6rdliche Breite, direkt E der Insel Levitha, beschlie\u00dfen wir, direkt nach Chalki zu fahren und den Zwischenstopp auf Astyp\u00e1lea zu streichen. So wird aus der geplanten 55sm \u00dcberfahrt eine mit ca. 90sm. Au\u00dferdem werden wir bei Tageslicht in Chalki einlaufen, was bei Astyp\u00e1lea nicht der Fall w\u00e4re.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-09\">09.10.2006 Montag<\/strong><br \/>\n00:14 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b049.25\u2019N,026\u00b045.35\u2019E&#038;z=12\" target=\"_blank\">36\u00b049.25\u2019N,026\u00b045.35\u2019E<\/a> <em>weiter<\/em><br \/>\n08:47  <em>Ankunft<\/em><br \/>\n08:54 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 08:39 Strecke: 57,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bei immer noch spiegelglattem Meer beginnt der neue Tag. Es sind auch kaum Schiffe zu sehen.Als Chriswild und ich um 2h unsere Wache gerade beenden, entdeckt er, dass wir von Delfinen umzingelt sind. Im diffusen Mondschein sind sie knapp am Bug deutlich zu sehen und noch deutlicher zu h\u00f6ren als sie nach Luft schnappen. Sie begleiten uns eine ganze Weile.<br \/>\nWolfgang und Chrislab \u00fcbernehmen die Wache und ich falle todm\u00fcde ins Bett und schlafe bereits im Hinlegen ein. Nach absolut ereignislosen 4 Stunden werde ich um 6h wieder geweckt und Chriswild und ich sind wieder dran. Wolfgang bleibt noch auf, weil er den Sonnenaufgang genie\u00dfen will. Kurz vor 7h ist es so weit aber Wolken verh\u00fcllen die aufgehende Sonne. Daf\u00fcr taucht Chalki am Horizont auf.<br \/>\nUm 8:30h fahren wir au\u00dferhalb der Bucht P\u00f3tamos im spiegelglattem Meer durch einen gro\u00dfen Fischschwarm. Die ziemlich gro\u00dfen Fische h\u00fcpfen immer wieder kurz aus dem Wasser. Der Gedanke, die Angel auszupacken kommt kurz auf, l\u00e4sst sich aber schnell wieder verdr\u00e4ngen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fisch auch mitten im Schwarm anbei\u00dft ist erfahrungsgem\u00e4\u00df auch minimal.<br \/>\nKurz vor 9h legen wir l\u00e4ngsseits am Schwimmsteg im Chalki Hafen nach einer \u00dcberfahrt von 91,2sm in 14:04 Stunden an. Der Wetterbericht verspricht Sturm in Nord\u00e4g\u00e4is aber bei uns soll es bei Flaute bleiben.<br \/>\nWir machen uns auf dem Weg zum B\u00e4cker. Daraus wird ein l\u00e4ngerer Spaziergang bei dem wir neugierig die Bau- und Renovierungsarbeiten an den h\u00fcbschen H\u00e4usern und die sch\u00f6ne Aussicht oberhalb des Ortes betrachten. Zur\u00fcck am Boot wird geschlafen, geschwommen, gewaschen, gegessen, getrunken, geemailt &#8230;<br \/>\nDann sehe ich nach, ob wir Strom bekommen k\u00f6nnen und verlegen sogar das Boot, damit das Kabel ausreicht. Aber als ich dann anstecke, flie\u00dft kein Strom. Es dauert eine Weile, bis ich feststelle, dass der ganze Ort keinen Strom hat.<br \/>\nDann trudeln noch einige Segelboote ein und mit 5 Booten l\u00e4ngsseits ist der Schwimmsteg voll. Um 16h wechselt das Wetter und es sieht sehr nach Regen oder Gewitter aus. Der Wind kommt schon mit ganzen 15 Knoten aus E, man h\u00f6rt Donner in der Ferne und es ist total bew\u00f6lkt. Dann kommen noch einige Segelboote herein und um 18h sind es insgesamt 9 St\u00fcck &#8211; mehr als jemals in der Hochsaison.<br \/>\nAls der Strom wieder da ist, machen sich Chrislab und ich daran, herauszufinden, warum die 230V-Steckdosen bei Landstrom nicht zu verwenden sind \u2013 der FI f\u00e4llt sobald man sie einschaltet. Der Elektriker hatte Anfang des Sommers das Batterieladeger\u00e4t verd\u00e4chtigt aber schon damals konnte ich feststellen, dass es ein anderer Fehler sein muss. Mit der methodischen Vorgangsweise von Chrislab finden wir heraus, dass die elektrische Heizpatrone im Warmwasserboiler einen Kurzschluss zwischen Nulleiter und Masse haben muss und es daher nicht hilft, ihn an der Phase abzuschalten. Als wir alle Dr\u00e4hte zum Boiler abh\u00e4ngen funktioniert wieder alles bestens, au\u00dfer die Warmwasseraufbereitung mit Landstrom nat\u00fcrlich.<br \/>\nAbends gehen wir in die Taverna \u201eThe Black Sea\u201c ganz am anderen Ende des Hafens. Es schmeckt k\u00f6stlich und kostet wenig. Als wir anschlie\u00dfend in der Bar bei Kaffee und Metaxa sitzen, fallen doch noch einige wenige Regentropfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-10\">10.10.2006 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:35 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:10 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'16''+027\u00b052'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:35 Strecke: 22 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Als wir aufstehen sind schon fast alle Boote wieder weg. Nur das holl\u00e4ndische Ehepaar auf der LIMANIMOU am Steg gegen\u00fcber sind noch da. Aber sie sind es schon seit \u00fcber einer Woche und werden vermutlich noch l\u00e4nger bleiben.<br \/>\nEs ist so sch\u00f6n, dass alle gleich baden gehen. Dann folgt noch eine Rettungsaktion f\u00fcr das Handtuch vom Chriswild, das er unvorsichtigerweise ohne W\u00e4scheklammern auf die Reling geh\u00e4ngt hat. Binnen Sekunden sinkt es auf den Grund ab. Bei 8,5m Tiefe ist an Tauchen nicht zu denken. Aber mit dem Draggen klappt die Bergeaktion schon beim zweiten Versuch.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit ger\u00f6stetem Brot gehen die anderen einkaufen w\u00e4hrend ich mich um die erste Motorreparatur des T\u00f6rns k\u00fcmmere: In der BB-Motorbilge hat sich einiges an Wasser gesammelt und sich mit dem dort schon l\u00e4nger schwappenden \u00d6llackerl zu einer Br\u00fche vermischt. Ich gie\u00dfe noch ordentlich Sp\u00fclmittel dazu und sch\u00f6pfe die ca. 10 Liter aus. Dann stelle ich fest, dass das Wasser vom Schlauch zwischen Wasserpumpe und Motor tr\u00f6pfelt. Die Ursache ist schnell gefunden und die Reparatur leicht: Unter der Schlauchklemme ist ein kleines Loch entstanden. 3 cm vom Ende abgeschnitten und den Schlauch wieder zur\u00fcck montiert, behebt den Schaden.<br \/>\nDann f\u00fcllen wir noch die Wassertanks auf und verlassen Chalki um 14:35h. Jetzt fahren wir genau mit dem Wind aber nur wenig langsamer als dieser weht. Wir versuchen, die Genua auszurollen aber die Wirkung ist genau null. Hinter uns scheint sich wieder ein Gewitter zu bilden, k\u00f6nnte aber auch nur allgemein schlechtes Wetter sein. Wolfgang richtet uns eine Nachmittagsjause her, die wir schnellstens mit Genuss verdr\u00fccken.<br \/>\nDie Wolken holen uns zwar ein aber au\u00dfer 23 Regentropfen kurz nachdem wir um 18:10h in Seskl\u00ed l\u00e4ngsseits am kleinen Betonsteg angelegt haben sind nicht drin &#8211; glaube ich zuerst. Dann kommen aber noch mindestens 123 w\u00e4hrend wir mein Tunfischsugo mit Spaghetti essen.<\/p>\n<p>Und als ich den neuesten Bericht auf den Server stellen will, funktioniert die Internet-Verbindung schon wieder nicht. Es ist eigentlich skandal\u00f6s, wie schlecht sie funktioniert im Vergleich dazu, wie viel sie kostet. Also: trotz voller Feldst\u00e4rke ist GPRS nicht m\u00f6glich in Seskli. <\/p>\n<p>Wir verbringen den Abend mit Suchen und lautem Abspielen von oiden hoatn hodern. Die einsame Bucht ist danach mit Smoke On The Water ein wenig weniger idyllisch. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-11\">11.10.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\n12:21 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'16''+027\u00b052'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:47  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n13:02  <em>Wind weg, Motor an<\/em><br \/>\n14:35 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Tanken bei Tankstelle<\/em><br \/>\n15:02 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>weiter<\/em><br \/>\n15:20 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:32 Strecke: 10,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem Aufstehen schwimmen wir ausgiebig im 25\u00b0 warmen Meer. Auch das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00e4llt ausgiebig aus. Erst um 12:20h legen wir ab. Ostwind mit 15 Knoten ist aufgekommen und macht den Liegeplatz ungem\u00fctlich aber verspricht, endlich segeln zu k\u00f6nnen. Das machen wir dann auch sogleich und nehmen Kurs Richtung N. Die Freude dauert ganze 14 Minuten. Dann ist der Wind weg. Die Wellen aber nicht. Wir fahren auf Windsuche Richtung E und finden auch den Wind, der jetzt aus N kommt, also genau auf die Nase mit weniger als 10 Knoten. Nach ein paar j\u00e4mmerlichen Versuchen, mit und ohne Motorunterst\u00fctzung die Segel mit Wind zu f\u00fcllen, geben wir die Segelei f\u00fcr heute auf.<br \/>\nWir sehen uns die spektakul\u00e4re Bucht Thessal\u00f3na an. Zwei Boote liegen da vor Anker und schaukeln recht eifrig in der D\u00fcnung. Daher wollen wir es gar nicht probieren, sondern setzen die Fahrt gleich fort.<br \/>\nBevor wir in den Hafen Symi einlaufen, tanken wir Diesel an der Tankstelle vor dem Ort. Um 15:20h liegen wir mit Buganker und Heckleinen an der N-Seite der Hafenbucht, wobei der Mooringman Leftheris uns tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt. Er l\u00e4sst sich das auch bezahlen und statt der verlangten 3 gebe ich ihm 10 Euro, damit er das n\u00e4chste Mal uns auch wohl gesonnen sein wird. Jedenfalls lacht er zufrieden mit seinen 5 langen Vorderz\u00e4hnen. Es kommen massenweise Boote herein und wir verbringen den restlichen Nachmittag damit, die hereinkommenden Boote zu beobachten.<br \/>\nAls dann der t\u00e4gliche Regenschauer mit Wind\u00f6en aus allen Richtungen eintrifft, gibt es Bewegung unter den Booten. Zahlreiche Anker halten nicht in der sehr tiefen Ankerbucht und viele Boote m\u00fcssen ihn wieder neu setzen. Unser Anker h\u00e4lt noch. Aber auf 22m Tiefe ist es immer die Frage, wie lange. Die Wolkenstimmung ist f\u00fcr Gewitterb\u00f6en nicht ungeeignet und deshalb bringen Wolfgang und ich den Zweitanker mit dem Schlauchboot hinaus so lange der Wind noch beherrschbar ist &#8211; falls er \u00fcberhaupt heute Nacht was anderes werden sollte. Mit 10m Kette und 45m Leine am Britany-Anker mit der Ankerwinde fest angezogen sollte mit dem Hauptanker gemeinsam einiges aushalten.<br \/>\nNach der Aktion kommt zuerst Regen und dann Wind. Beides nicht wenig aber zun\u00e4chst auch nicht Besorgnis erregend viel. So bleibt es auch und der Wind schl\u00e4ft ein aber der Regen bleibt noch eine Weile.<br \/>\nAbends essen wir im Restaurant Catherinettes genau gegen\u00fcber unserem Liegeplatz weder gut noch g\u00fcnstig. Und anschlie\u00dfend muss ich nat\u00fcrlich wieder in die Vapori-Bar.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-12\">12.10.2006 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:15 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:20 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:04 Strecke: 31,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 6h kommt das Gewitter. Es kracht und sch\u00fcttet ganz f\u00fcrchterlich. Auch der Wind ist nicht ohne. Aber unsere beiden Anker halten obwohl sie zwei Boote halten m\u00fcssen. Unser Nachbarboot lehnt sich n\u00e4mlich so kr\u00e4ftig an die Blodughadda, dass ich in der Koje sp\u00fcre, wie die Au\u00dfenhaut seitlich eingedr\u00fcckt wird.<br \/>\nDer Regen ist wirklich sehr ergiebig. Die ganze Stra\u00dfe steht unter Wasser und die Treppen, die zwischen den H\u00e4usern zur n\u00e4chsten Reihe nach oben f\u00fchren, verwandeln sich in Sturzb\u00e4che.<br \/>\nWir kaufen zwischen den Regeng\u00fcssen Brot und Schokocroissants beim B\u00e4cker mit dem Holzofen f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck ein. Um 12h legen wir mit Hilfe des inzwischen sehr freundlichen Leftheris ab. Es funktioniert bestens, zuerst den Hauptanker und dann den Zweitanker \u00fcber die Ankerwinde herauf zu holen. Wir motoren bei 15kn Ostwind westw\u00e4rts. Weil ich den Windverh\u00e4ltnissen in Inseln\u00e4he nicht traue, warten wir mit dem Segelsetzen bis wir weiter drau\u00dfen sind. Dann ist es aber schon zu sp\u00e4t, weil der Regen mit unglaublicher Wucht niederprasselt. Mit kurzen Unterbrechungen regnet es die ganze Zeit bis Nisyros in unterschiedlichen Intensit\u00e4ten. Auch ein Gewitter zieht herum und erschreckt uns mit einem Donnerblitz, der sich gewaschen hat. Wir sind froh, dass nur der Autopilot waschelnass wird und lassen uns im Salon schaukeln. Die rollende Bewegung der schr\u00e4g von hinten kommenden Wellen machen dem Chriswild zu schaffen nachdem er seine Ansichtskarten geschrieben hat. Aber nach einem Stutgeron und dem verordneten Frischluftbad geht es ihm gleich wieder besser.<br \/>\nWir erreichen Pali \/ Nisyros kurz nach 17h und ich muss entsetzt feststellen, dass \u201emein\u201c Platz l\u00e4ngsseits an der E-Mole besetzt ist. Ein h\u00e4ssliches t\u00fcrkisches Gulet, ein Ausflugsboot und ein Fischerboot reichen haben alles besetzt. Wir legen uns daher per Buganker und Heckleinen an die N-Mole.<br \/>\nDie Christians und ich gehen noch immer bei Regen auf ein Bierchen in die Psaroteverna w\u00e4hrend Wolfgang klar Schiff macht. Als wir aufbrechen, kommt ein Bus mit amerikanischen Ex-Nisyroten, die unter der Leitung des B\u00fcrgermeisters ihre Heimatwurzeln besuchen. Sie finden es offenbar irrsinnig lustig, in Tr\u00f6ten zu blasen und Knallk\u00f6rper abzufeuern. Chriswild, der inzwischen versucht, ein Nickerchen machen, findet es weniger lustig. Alle anderen auch.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-13\">13.10.2006 Freitag<\/strong><br \/>\n21:35 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n22:53 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:18 Strecke: 3,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Das schlechte Wetter ist wieder verschwunden und p\u00fcnktlich um 10h wird unser bestelltes Leihauto zum Boot geliefert. Das kleine gelbe Ding von Manos K (Tel.: +30 22420 31029, GSM: +30 694 580 8104) um \u20ac 30,- erweist sich erstaunlicherweise als gro\u00df genug f\u00fcr uns vier. Wir sehen uns zuerst das halb verfallene Emporios am Rand der Vulkankaldera an. Dann geht es steil hinunter in die Kaldera und 2km flach bis zum Krater Stefanos. Am Trampelpfad in Serpentinen wandern wir die ca. 40m hinunter zum Boden des Kraters, der mit einem Durchmesser von ca. 300m nicht gerade klein ist. Vom gestrigen Regen hat sich in der Mitte ein riesiger See gebildet. Die hei\u00dfen D\u00e4mpfe haben also genug Material zu verdampfen. Entsprechend brodelt es im \u00f6stlichen Teil des Kraters, wo die meisten D\u00e4mpfe entweichen.<br \/>\nDann geht es mit einem Abstecher hinunter nach Avlaki am Meer wieder hinauf zu Niki\u00e1 dem anderen Ort am Rande der Kaldera. Avlaki erinnert mich sehr an die steile Lavak\u00fcste von Lanzarote mit dem zwischen Lavasteinen betonierten Badesteg. Die wenigen H\u00e4user sind bis auf eines total verfallen. In Niki\u00e1 sehen wir uns den Krater von oben an und setzen uns dann auf eine Soumada (Mandelsaft) am stimmungsvollen Hauptplatz.<br \/>\nBevor wir in den Hauptort Mandraki fahren, sehen wir uns noch das nie fertig gestellte riesige Kurhotel in P\u00e1li und die Festungsruine oberhalb von Mandraki an. Wir sind von ihrer noch gut erhaltener Wehrmauer fasziniert. Sie besteht aus riesigen ganz dunklen Basaltsteinbl\u00f6cken, die so genau gemei\u00dfelt sind, dass praktisch nirgends auch nur eine Messerklinge zwischen den Steinen platz h\u00e4tte. So steht die Mauer mit den Steinen nur auf einander gestapelt seit 2.400 Jahren!<br \/>\nIn Mandraki essen wir was in Tonys Taverna am Meer, machen einen kleinen Rundgang, und passend zum Sonnenuntergang gehen wir zum Chochlaki-Strand mit den gro\u00dfen rundgeschliffenen Lavasteinen. Im Caf\u00e9 Ficus am Ilikomeni Platz unter den riesigen B\u00e4umen lassen wir die Stimmung des h\u00fcbschen Ortes bei einem Kaffee auf uns wirken. Sie wirkt auch gut, denn alsbald sind wir wieder beim Witze erz\u00e4hlen.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg m\u00fcssen wir uns durch eine Wahlversammlung durchk\u00e4mpfen. Am Sonntag sind Land- und Gemeinderatswahlen in Dodekanes und entsprechend aktiv sind die Parteien. Gerade als ich unter dem Balkon gehe, auf dem der Redner steht, applaudiert die Menge. Ich bedanke mich h\u00f6flich und trage damit zur Aufheiterung bei.<br \/>\nUm 21h lassen wir das Auto am \u201eHauptplatz\u201c von P\u00e1li mit dem Schl\u00fcssel unter der Fahrermatte wie vereinbart stehen und gehen zum Boot zur\u00fcck. Ich staune dar\u00fcber, dass jemand die zwei Kugelfender hinter dem bb-Heck als Schutz gegen Anschlagen gebunden hat. Dann stelle ich fest, dass die Ankerkette locker ist. Ich starte die Motoren und hole die Kette ein. Nach 10m h\u00e4lt der Anker wieder bestens. Also kann nur jemand anderer den Anker herausgehoben haben. Ich frage die Nachbarn am Steuerbord ob sie was w\u00fcssten und sie geben auch sofort zu, dass sie beim Ankerman\u00f6ver unseren Anker erwischt h\u00e4tten. Um die Fender h\u00e4tte sich wer anderer gek\u00fcmmert, der sowieso auf unserem Boot war. Die Nachbarn auf der anderen Seite wissen auch nicht, wer der hilfreiche Geist war.<br \/>\nEs weht ein mittelstarker NW-Wind, der einen unangenehmen Schwell ins Hafenbecken sendet. Au\u00dferdem wollen wir gerne noch in einer einsamen Bucht sein, bevor wir nach Hause fahren. Also legen wir ab und nehmen Kurs auf Gyali. Es ist recht spannend, weil wir zwischen unbeleuchteten riesigen Festmachertonnen f\u00fcr die Bimsstein-Lastschiffe und einem Riff navigieren m\u00fcssen. Mit vereinten Sehkr\u00e4ften und zwei GPS geht alles bestens und um 22:50h ankern wir auf 3m vor dem langen Sandstrand.<br \/>\nDem Chriswild plagt wieder der Hunger, was uns anderen in Form von Spaghetti zu gute kommt. Danach diskutieren und scherzen wir noch lange im Cockpit. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-14\">14.10.2006 Samstag<\/strong><br \/>\n15:36 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:54  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n18:23  <em>Wenden + Motoren an<\/em><br \/>\n19:50 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:13 Strecke: 26,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Bagger vom Bimssteinbruch wecken uns mit ihren R\u00fcckw\u00e4rtsfahrpiepsern auf. Es folgt schwimmen, ein m\u00e4chtiges Fr\u00fchst\u00fcck mit Heinz Baked Beans, Speck und einer Eierspeise aus 12 Eiern. Wir f\u00fcttern Fische, versuchen sie zu fotografieren und genie\u00dfen den letzten Tag am Meer und das gute Wetter. Es folgt noch ein Reparaturversuch am obersten Mastrutscher, der eine starke Reibung hat und es sehr schwer macht, das Segel zu setzen bevor wir um 15:36h abfahren. Gleich an der E-Spitze von Gyali setzen wir die Segel mit einem Reff im Gro\u00df. Der Wind passt wunderbar mit ca. 20 Knoten aus NW und wir machen gute Fahrt. Am Anfang steht allerdings eine l\u00e4stige Kreuzsee. Als wir entlang der S-K\u00fcste von Kos in geh\u00f6riger Entfernung segeln nimmt der Wind immer mehr zu und wir m\u00fcssen auch die Genua reffen. Entgegen meiner Erwartung bleibt der Wind stark auch als wir nicht mehr im Bereich der Fallwinde von Kos sind und schon voll auf die T\u00fcrkei zusteuern. Dabei erreicht er bis zu 34kn, was uns eine Spitzengeschwindigkeit von 8,7kn beschert. Als die Sonne unter geht wenden wir in Richtung Marina. Ohne Motor haben wir aber keine Chance diese direkt anzusteuern. Nicht viel sp\u00e4ter holen wir auch die Segel herunter so lange noch ein wenig Tageslicht vorhanden ist. Es folgt eine nicht besonders angenehme Motorfahrt fast gegen den Wind, die nur Chrislab in Cockpit aush\u00e4lt, weil er entsprechende Regenbekleidung hat.<br \/>\nKurz vor 20h weist uns Stavros in den von ihm freigehaltenen Platz auf Pier E ein und kommt etwas sp\u00e4ter zu uns auf einen Plausch. Ich gebe ihm die mitgebrachte Weinflasche samt Rapid-Ice-K\u00fchler und er strahlt.<br \/>\nDann folgt die Reinigungssession in den Marinaduschen und das Abendessen in der Taverna.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-15\">15.10.2006 Sonntag<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nMit vollem Einsatz und gro\u00dfer Begeisterung helfen alle mit, die Einwinterungsarbeiten zu machen. Am Abend fahren wir mit dem Leihauto nach Plat\u00e1ni, wo wir im t\u00fcrkischen Lokal ARAP ganz k\u00f6stlich essen und Abschied feiern.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-10-16\">16.10.2006 Montag<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nMit dem Leihauto von Stamatis bringe ich die beiden Christians um 8h zum Flughafen. Dann melde ich noch die Ankunft bei der Hafenpolizei an und bekomme den begehrten Stempel.<br \/>\nWolfang und ich machen dann die restlichen Arbeiten, mit denen wir um 18:30h fertig sind. Wir vergessen sogar, irgendwas zu essen. So waren also 6 intensive Manntage notwendig, um die Blodughadda f\u00fcr den Winter vorzubereiten.<\/p>\n<p>Beim Takis kann ich auch seine T\u00e4tigkeiten w\u00e4hrend des Winters bestellen (\u20ac 300,- Anzahlung gegeben):<br \/>\n&#8211; Standard- Motorservice an beiden Motoren<br \/>\n&#8211; \u00dcberpr\u00fcfung des bb-Motors wg. K\u00fchlfl\u00fcssigkeitsverlust und Diesel in der Bilge<br \/>\n&#8211; Winterdienst (monatlich Motoren starten, l\u00fcften, auf Leckagen checken)<br \/>\n&#8211; Anfertigung eines Fallen- und Reffleinenbeutels zu befestigen am Salondach hinter dem Mast.<br \/>\n&#8211; Ersatzstopfen f\u00fcr Autohelm-Rumpfdurchl\u00e4sse besorgen und statt Videokamera u Logge einsetzen<\/p>\n<p>Hier die <b>Checkliste<\/b> f\u00fcr das n\u00e4chste Mal:<br \/>\nT\u00fccher:<br \/>\n&#8211; Segel aufziehen, mit Frischwasser abspritzen, im Wind trocknen lassen, herunter holen, von den Mastrutschern abschrauben, Segellatten herausziehen, zusammenlegen und unter Salontisch verstauen<br \/>\n&#8211; Lazybag waschen, trocknen, abmontieren und verstauen im stbd-Bug (kleine Reparatur des Zipferschlusses von Takis sofort gemacht)<br \/>\n&#8211; Gro\u00df- und Genuaschoten + Lazyjacks abmontieren<br \/>\n&#8211; Alle Leinen ausgiebig mit Frischwasser waschen (im Schlauchboot), trocknen lassen, aufschie\u00dfen und im Ankerkasten verstauen<br \/>\n&#8211; Bimini waschen, abzippen, zusammenfalten, verstauen<br \/>\n&#8211; Fensternetze und Steuerstandabdeckung waschen und wieder montieren<\/p>\n<p>Schlauchboot:<br \/>\n&#8211; waschen, auslassen, zusammenfalten, einpacken, im Salon verstauen<br \/>\n&#8211; Au\u00dfenborder mit Frischwasser sp\u00fclen und durchsp\u00fclen und unter stb. Koje verstauen<br \/>\n&#8211; Paddel sp\u00fclen u im Ankerkasten verstauen<\/p>\n<p>Fl\u00fcssigkeiten:<br \/>\n&#8211; Dieseltank auff\u00fcllen, Biodiesel dazugeben<br \/>\n&#8211; Wassertanks und -leitungen mit Chlorwasser durchsp\u00fclen, leeren<br \/>\n&#8211; Bilgen trocken wischen<br \/>\n&#8211; Gasflasche absperren<\/p>\n<p>Anker:<br \/>\n&#8211; Ankerkette hochbinden, damit sie nicht auf dem Trampolin liegt<br \/>\n&#8211; Kettenschutznetz abmontieren, waschen, trocknen, verstauen<\/p>\n<p>Waschen\/wischen und hereinholen:<br \/>\n&#8211; Gro\u00dfschotbl\u00f6cke<br \/>\n&#8211; Flaggen<br \/>\n&#8211; Cockpitteppich<br \/>\n&#8211; Lifesling- S\u00e4cke<br \/>\n&#8211; Winschkurbeln<br \/>\n&#8211; Heckduschenkopf<br \/>\n&#8211; Wassersportkiste<br \/>\n&#8211; Landstromkabel<\/p>\n<p>Au\u00dfen:<br \/>\n&#8211; Baum mit Plastiks\u00e4cken verstopfen (gegen Vogelnester) und gegen Schlagen sichern<br \/>\n&#8211; Niro-Teile waschen und mit NevrDull behandeln (Relingst\u00fctzen, Bug- und Heckk\u00f6rbe, Biminigestell, Wantenbeschl\u00e4ge, GPS-Stange, Sitzfu\u00df, Lenkrad, Steckdosenklappe)<br \/>\n&#8211; Luken auf Dichtheit pr\u00fcfen, s\u00e4ubern, absperren<br \/>\n&#8211; Befestigungskn\u00f6pfe f\u00fcr Fensternetze und Steuerstandabdeckung schmieren<\/p>\n<p>Mit Frischwasser gr\u00fcndlich sp\u00fclen:<br \/>\n&#8211; Rollreffanlage<br \/>\n&#8211; Mastrutscher<br \/>\n&#8211; Winschen, Klemmen, Genuaschottraveller, Gro\u00dfschottraveller<br \/>\n&#8211; Deck, Fenster, T\u00fcr, Cockpit, Holzplattform<br \/>\n&#8211; Anker, Ankerkette, Fender, Bugnetz<br \/>\n&#8211; Ankerkasten innen<br \/>\n&#8211; Fallen und Reffleinen<\/p>\n<p>Salon:<br \/>\n&#8211; K\u00fchlschrank + T\u00fcr waschen und offen lassen<br \/>\n&#8211; Pantry putzen und aufr\u00e4umen, Herd, Sp\u00fclbecken und Wasserhahn polieren<br \/>\n&#8211; Boden wischen<br \/>\n&#8211; Sitzbankp\u00f6lster klopfen, Auflagefl\u00e4chen wischen<br \/>\n&#8211; B\u00fccher wegr\u00e4umen, Ablage wischen<br \/>\n&#8211; Tisch + Kartentisch aufr\u00e4umen, wischen<br \/>\n&#8211; Verderbliche und abgelaufene Lebensmittel entsorgen (auch unter Sp\u00fclbecken!)<br \/>\n&#8211; Eingangsteppich s\u00e4ubern, trocknen<br \/>\n&#8211; Fernglas, Icom-Hand-VHF und Kurzwellenradio verstecken<br \/>\n&#8211; Batterien aus allen Ger\u00e4ten entfernen (Fernglas, Radio, Thermometer, Taschenlampen) <\/p>\n<p>Nasszelle:<br \/>\n&#8211; Spiegel, W\u00e4nde, T\u00fcren, Waschbecken, Toilette, Boden mit Reinigungsspray behandeln und abduschen<br \/>\n&#8211; Armatur und Handdusche polieren<br \/>\n&#8211; Toilette mit Toilet bowl cleaner and lubricant durchsp\u00fclen<br \/>\n&#8211; Seeventil unter Waschbecken schlie\u00dfen<br \/>\n&#8211; Bodenrost beidseitig waschen<\/p>\n<p>Kaj\u00fcten:<br \/>\n&#8211; Matratzen + Kopfp\u00f6lster klopfen, trocknen, in stbd-Kaj\u00fcte hochkant stellen bzw. was darunter legen<br \/>\n&#8211; Teppiche klopfen<br \/>\n&#8211; Boden wischen<br \/>\n&#8211; Bettw\u00e4sche, Handt\u00fccher, Geschirrt\u00fccher putzen lassen und in entsprechende S\u00e4cke schlichten<br \/>\n&#8211; Detto f\u00fcr Bekleidung<\/p>\n<p>Motorraum<br \/>\n&#8211; Sachen in Kaj\u00fcten umschlichten, damit Motorr\u00e4ume f\u00fcr Service u Inspektion zug\u00e4nglich sind<br \/>\n&#8211; Stromversorgung abschalten: Alle Schalter senkrecht<\/p>\n<p>Zum Schluss:<br \/>\n&#8211; Fender, Mooring- und Festmacherleinen kontrollieren, auf Heckkorb aufschie\u00dfen<br \/>\n&#8211; Ersatzfestmacher in Backskiste legen<br \/>\n&#8211; Ankerkasten versperren mit Niroschloss<br \/>\n&#8211; T\u00fcr versperren<br \/>\n&#8211; Passarella auf Holzplattform legen<br \/>\n&#8211; Schl\u00fcssel bei der Rezeption hinterlegen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 11:24:12 Anzahl Tage: 13 04.10.2006 Kos Nord \/ Marina 05.10.2006 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. 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