{"id":1235,"date":"2018-08-20T10:33:02","date_gmt":"2018-08-20T08:33:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1235"},"modified":"2018-08-20T10:33:02","modified_gmt":"2018-08-20T08:33:02","slug":"2006-08-02-lesvos-umrundung-kos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-08-02-lesvos-umrundung-kos\/","title":{"rendered":"2006-08-02 Lesvos Umrundung &#8211; Kos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-08-02-lesvos-umrundung-kos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 11:31:41 Anzahl Tage: 15<br \/>\n<a href=\"#2006-08-02\">02.08.2006 L\u00e9svos \/ Plom\u00e1ri &#8211; L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-03\">03.08.2006 L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1 &#8211; L\u00e9svos \/ S\u00edgri<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-04\">04.08.2006 L\u00e9svos \/ S\u00edgri &#8211; L\u00e9svos \/ N. S\u00edgri (Megalon\u00edsi, Nis\u00f3pi) &#8211; L\u00e9svos \/ M\u00f3lyvos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-05\">05.08.2006 L\u00e9svos \/ M\u00f3lyvos &#8211; L\u00e9svos \/ Sk\u00e1la Sykamini\u00e1 &#8211; Ayvalik Limani \/ Alibey Hafen &#8211; Ayvalik Archipel \/ Ankerbucht Mosko Adasi SE<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-06\">06.08.2006 Ayvalik Archipel \/ Ankerbucht Mosko Adasi SE &#8211; Bademli Limani \/ Kalem Adasi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-07\">07.08.2006 Bademli Limani \/ Kalem Adasi &#8211; Oino\u00fasses \/ O. Kalami\u00e1nis &#8211; Oino\u00fasses \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-08\">08.08.2006 Oino\u00fasses \/ Hafen &#8211; Ch\u00edos \/ Limen\u00edskos Katatarr\u00e1ktis <\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-09\">09.08.2006 Auf See &#8211; Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros &#8211; Ikar\u00eda \/ Th\u00e9rma &#8211; Ikar\u00eda \/ Hafen Ag. K\u00edrykos &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-10\">10.08.2006 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpos &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-11\">11.08.2006 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; M\u00e1ratho &#8211; Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-12\">12.08.2006 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s &#8211; Lipsi \/ N. Makron\u00edsi &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-13\">13.08.2006 Lipsi \/ Hafen &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-14\">14.08.2006 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Limion\u00e1ri &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-15\">15.08.2006 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-08-16\">16.08.2006 Kos Nord \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nLamprecht Matthias<br \/>\nLamprecht Harald<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 62:27 Strecke: 317,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-02\">02.08.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\n16:10 L\u00e9svos \/ Plom\u00e1ri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b058'27''+026\u00b022'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n17:48 L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b001'04''+026\u00b011'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:38 Strecke: 10,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Patrick und Tina haben wir in der Fr\u00fch zum Flughafen gebracht und Harald und Matthias von dort abgeholt. Beate und ich sehen uns noch die Ouzobrennerei Varvayannis und ihr Museum an und bringen dann das Leihauto zur\u00fcck. Der \u00fcberaus freundliche Autovermieter erz\u00e4hlt, dass er fr\u00fcher mit einem Ausflugsboot von Plom\u00e1ri aus Tagesausfl\u00fcge unternommen hat. Wir fragen ihn, ob man bei dem im Prospekt abgebildeten und vom Hafenpolizisten angepriesenen Stelle Panagi\u00e1 Kryft\u00ed ankern und \u00fcbernachten k\u00f6nne. Er skizziert den Platz und erkl\u00e4rt, wie das m\u00f6glich w\u00e4re. Dann fahren wir mit seinem Sohn zur\u00fcck zum Boot und tanken unterwegs. Dieser Wagen hat nur 7,9 l\/100km verbraucht obwohl die Stra\u00dfen viel steiler als auf Chios waren.<br \/>\nBeate und Harald gehen einkaufen und ich zur Hafenpolizei zum Abmelden. Heute ist der Chef da und er ist genau so freundlich wie sein j\u00fcngerer Kollege. Er empfiehlt die Umrundung der Insel im Uhrzeigersinn. Dann bekomme ich noch volle Wassertanks zum Nulltarif und nach einem Besuch ein der Caf\u00e9-Bar hinter dem Park gemeinsam mit Wolfgang legen wir um 16:10h bei Windstille ab. Wir steuern das 4,5 sm entfernte Panagi\u00e1 Kryft\u00ed an aber kurz vorher ist pl\u00f6tzlich der W-Wind mit 20 kn da. Die Stelle ist viel zu eng, um bei diesem Wind sicher ankern, geschweige denn \u00fcbernachten zu k\u00f6nnen und deshalb fahren wir weiter. Am 9 km langen Sandstrand von Vater\u00e1 lassen wir um 17:50h den Anker fallen und k\u00f6nnen endlich wieder ins Meer hupfen. Es hat hier ganze 24\u00b0 und der Wind kommt mit angenehmen 8-10 kn aus N. ein sehr sch\u00f6ner wenn auch ungesch\u00fctzter Ankerplatz.<br \/>\nIch schreibe die Tagesereignisse nach und muss feststellen, dass die bisherigen Eindr\u00fccke von Lesvos sehr positiv sind und der Hafen Plom\u00e1ri auch f\u00fcr uns Hafenmuffel in sehr angenehmer Erinnerung bleiben wird.<br \/>\nUnd schon wieder ein Problem mit der Internet-Verbindung: Trotz voller Feldst\u00e4rke und unge\u00e4nderte Einstellungen verweigern Mail- und FTP-Programm die bestehende Verbindung zu erkennen. Morgen wird es wahrscheinlich wieder nur so flutschen. Warum nur, warum?<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-03\">03.08.2006 Donnerstag<\/strong><br \/>\n14:11 L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b001'04''+026\u00b011'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:04 L\u00e9svos \/ S\u00edgri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b012'37''+025\u00b051'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:52 Strecke: 25,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem guten Abendessen wollte ich mich gestern kurz hinlegen. Heute um 8h bin ich aufgewacht. Nach fast 12 Stunden Schlaf f\u00fchle ich mich recht gut ausgeschlafen!<br \/>\nDer Morgen beschert uns ungew\u00f6hnlicherweise einen ganz sanften Ostwind. Der Wetterbericht best\u00e4tigt meine Vermutung: Kein Melt\u00e9mi heute. In ganz \u00c4g\u00e4is gibt es kaum Wind, sogar im windreichsten Eck, K\u00e1rpathos, soll es nur 4-5 bft geben. Die gro\u00dfr\u00e4umigen Hoch- und Tiefdruckgebiete haben sich verschoben.<br \/>\nAls wir um 14h nach ausgiebigem Badevergn\u00fcgen und einer Jause abfahren, kommt der Wind aus W mit 5 kn und Wellen sind praktisch nicht vorhanden. Keine 7 sm weiter, au\u00dferhalb des K\u00f3lpos Kallon\u00ed, kommt der Wind ganz pl\u00f6tzlich mit fast 20 kn entgegen. Die spitzen Wellen lassen das Boot stampfen und Gischt \u00fcber das Deck fliegen. Ich hoffe, n\u00e4her am Land zumindest weniger Wellen vorzufinden und \u00e4ndere den Kurs entsprechend. Entlang der K\u00fcstenlinie in einer Entfernung von 300-400 m geht es dann auch bestens. Nur segeln sollte man hier nicht versuchen. Der Wind kommt alle 10 Minuten aus einer anderen Richtung zwischen W und N und mit gro\u00dfen Geschwindigkeitsunterschieden. Eigentlich ideale Bedingungen f\u00fcr alle: Wer segeln m\u00f6chte, bleibt 1-2 sm vor der K\u00fcste und hat best\u00e4ndigen Wind mit 20 kn und wer keine Lust zum segeln hat (wie ich meistens) schaut sich die vorbeiziehende K\u00fcste an. Bl\u00f6derweise gibt es hin und wieder Untiefen und Steine, sonst w\u00e4re es eine Touristenfahrt. So gr\u00fcn der S\u00fcden von L\u00e9svos ist, so kahl ist der Westen. Nur gelegentlich ein Sandstrand mit einem Fleck \u00fcppiger Vegetation.<br \/>\nVor der Einfahrt in die \u00f2rmos S\u00edgri sehen wir eine auf dem nur knapp aus dem Wasser ragenden Felsinselchen De\u00edktis gestrandete Segelyacht. Sie liegt ohne aus der Ferne erkennbare Besch\u00e4digungen auf der Seite mitten auf dem vielleicht 100 m2 gro\u00dfen Kex ca. 2.000 m vor dem Ort. Ein trauriger Anblick!<br \/>\nUm 18h h\u00e4lt der Anker einigerma\u00dfen beim zweiten Versuch im schlechten Ankergrund direkt unterhalb der gut erhaltenen genuesisch-t\u00fcrkischen Festung. Bei dieser Gro\u00dfwetterlage ist ja nicht mit starkem Nachtwind zu rechnen und daher belassen wir den nur halb eingegrabenen Anker so wie er ist. Beate macht sich sofort daran, den malerischen Ort zu zeichnen und zu aquarellieren.<br \/>\nHarald und Matthias haben heute auch das Kartenspiel Casino entdeckt und schicken sich offensichtlich an, ein T\u00f6rnturnier zu veranstalten.<br \/>\nGleich nach einem sch\u00f6nen Sonnenuntergang setzen wir mit dem Schlauch zum kleinen Anleger direkt vor uns hin\u00fcber. Wir besichtigen die Festung und den Ort. In der Taverna Remezzo mit Hochterrasse und wunderbarer Aussicht (v.a. auf die Blodughadda) stillen wir unseren Hunger. Beate mit \u201eSard\u00e9les\u201c &#8211; Sardinen aus dem Meer und nicht aus der gro\u00dfen Bucht Kallon\u00ed. Dort gibt es angeblich \u201es\u00fc\u00dfe\u201c Sardinen. Diese hier sind trotzdem sehr gut und mit \u20ac 5 f\u00fcr eine Riesenportion au\u00dferdem billiger als fast alles andere.<br \/>\nBei der Ortsbesichtigung habe ich die erste Jazz-Blues-Caf\u00e9-Bar nach meinem Geschmack in diesem Sommer entdeckt und will unbedingt noch hingehen. Sie ist schnuckelig klein, einfachst eingerichtet, bis auf uns leer und die Bedienung trotzdem schlecht. Die zwei letzteren Eigenschaften wahrscheinlich als Nachwirkung des gestrigen Livekonzertes. Nach 3 passablen Blues-Nummern legen sie unn\u00f6tigerweise steinalte Louis Armstrong New Orleans-Nummern auf. Sie meinen es wohl gut mit uns und der Beate gef\u00e4llt es eh.<br \/>\nBis Mitternacht sitzen wir noch bei 25\u00b0 und fast Windstille im Cockpit, trinken Rets\u00edna mit 6\u00b0 aus unserem K\u00fchlschrank, plaudern und bewundern die silberglitzernde Mondstra\u00dfe im ganz leicht gekr\u00e4uselten Meer. Es ist so ruhig, dass ich nicht ein Mal Musik auflegen will, um die Stimmung nicht zu st\u00f6ren. So gef\u00e4llt es mir, so gef\u00e4llt es jedem. Es ist ja wirklich unglaublich, welchen Unterschied es macht, wenn der Wind mit 2 statt mit 20 Knoten weht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-04\">04.08.2006 Freitag<\/strong><br \/>\n11:23 L\u00e9svos \/ S\u00edgri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b012'37''+025\u00b051'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:40 L\u00e9svos \/ N. S\u00edgri (Megalon\u00edsi, Nis\u00f3pi) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b012'59''+025\u00b050'19.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n12:45 L\u00e9svos \/ N. S\u00edgri (Megalon\u00edsi, Nis\u00f3pi) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b012'59''+025\u00b050'19.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:00 L\u00e9svos \/ M\u00f3lyvos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b021'59''+026\u00b010'26''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:31 Strecke: 21,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 8h schl\u00e4ft der Ort noch. Die Mannschaft auch. Nur ich mache einen Morgenschwimm im kristallklaren, spiegelglatten Wasser. Im Wetterbericht h\u00f6re ich, dass ein Tiefdruckgebiet \u00fcber Norditalien (\u201cGenuatief\u201c?) sich langsam ostw\u00e4rts bewegt. Das bringt der Adria schlechtes Wetter aber uns endlich ein paar weitere stressfreie Tage. F\u00fcr fast ganz \u00c4g\u00e4is wird \u201eMetabl\u00edti tr\u00eda me t\u00e9ssera\u201c und auf englisch \u201evariable three to four\u201c versprochen. In der Sprache von Olympia Radio bedeutet das: fast Flaute. F\u00fcr einige wenige Seegebiete wird noch \u201elocally southeast four\u201c angek\u00fcndigt &#8211; also wirklich \u201eAnti-Melt\u00e9mi\u201c.<br \/>\nAls ich jetzt versuche, mich \u00fcber GPRS ins Internet einzuloggen, meldet das Handy \u201eFalscher APN=Zugriffspunktname\u201c und verweigert die Verbindung. Nat\u00fcrlich mit allen Einstellungen gleich wie immer und demselben Provider.<br \/>\nHarald und Matthias bringen noch den Mistsack an Land und fahren eine Runde mit dem Schlauchboot bevor wir um 11:20h abfahren. 20 Minuten sp\u00e4ter legen wir am Kopf des kleinen Anlegers der vorgelagerten Insel auf nur 1,2m Tiefe an. Im Hafenhandbuch von Radspieler haben wir gelesen, dass es auch hier versteinerte B\u00e4ume geben soll. Wir gehen den einzigen Pfad entlang in 20 Minuten zum gro\u00dfen Leuchtturm. Wir sehen Sand, Steine, verd\u00f6rrtes kurzes Gras und massenhaft 40-50 cm hohe, trockene Dornenb\u00fcsche aber keine versteinerten B\u00e4ume. Die beiden Leuchtturmw\u00e4rter, ca. 25-30 Jahre alt, sagen, dass sich diese auf dem Nordteil der Insel befinden. Au\u00dferdem erz\u00e4hlen sie, dass sie im Zeitabstand von 14-15 Tagen hier Dienst h\u00e4tten und dann von zwei anderen abgel\u00f6st w\u00fcrden. Das gestrandete Segelboot sei vor drei Jahren von 6 Bulgaren auf ihrem ersten Segelt\u00f6rn offenbar wegen Unf\u00e4higkeit und Leichtsinn auf Grund gesetzt worden. Die Bergung w\u00e4re zu teuer gewesen und so h\u00e4tten sie es einfach dort liegen gelassen.<br \/>\nDie Aussicht vom Leuchtturm aus ist grandios und die W\u00e4rter meinen, sie w\u00fcrden sie immer noch genie\u00dfen.<br \/>\nUm 12:45h legen wir bei leichtem S\u00fcdwind(!) wieder ab und fahren durch die enge Durchfahrt Richtung N. Das Meer ist tats\u00e4chlich sehr \u201emetabl\u00edti\u201c und die gr\u00f6\u00dften Wellen erzeugen wir selbst.<br \/>\nUm 14:25h kommen wir in der sehr sch\u00f6nen Bucht bei Gavath\u00e1s an. Hier gibt es wieder B\u00e4ume und Olivenhaine, wenige H\u00e4user, ein paar Tavernen und einen kleinen, fast leeren Hafen mit 1,5m Tiefe am Anlegekai. Am beinahe 1 km langen Strand mit feinem Sand gibt es sogar Umkleidekabinen und Duschen aber h\u00f6chstens 50 Personen schwimmen oder liegen im Schatten der Tamariskenb\u00e4ume.<br \/>\nWir ankern ca. 200 m vom Strand auf 4 m Tiefe auf feinem Sandgrund, essen eine Jause und schwimmen. Das Wasser hat genau richtige 24\u00b0.<br \/>\n16:20h fahren wir weiter. Wieder ist die Fahrt vollkommen frei von Unebenheiten. Um 18h ankern wir vor der auf einem 200m hohen Felsen gebauten Stadt M\u00f3lyvos (antikes Mythimna). Im Hafen war kein Platz mehr frei und bei dieser Wetterlage (Wind 0 bis 1,5kn) ist es viel sch\u00f6ner und ruhiger auf der Reede. Harald und Matthias erhalten neue 6mm Frisuren und Beate \u00e4rgert sich, weil die Haarschneidemaschine nicht gut genug schneidet und weil Matthias dauernd mit dem Kopf wackelt.<br \/>\nDann geht er schnorcheln und taucht aus 5m Tiefe einen riesigen Seestern herauf, der sofort zum Foto- und Videostar mutiert bevor er wieder in die Freiheit gelassen wird.<br \/>\nW\u00e4hrend Beate einen veritablen Nudelsalat kocht und ich darauf warte, einen mindestens ebenso veritablen Sonnenuntergang filmen zu k\u00f6nnen, kommt ein kleines Boot daher. An Bord ist ein Hafenpolizist, der nach letztem Hafen, Bootspapieren und Crewliste fragt. Ich filme auch ihn bevor ich ihm die entsprechenden Dokumente zeige. Er ist zufrieden, nimmt eine alte Liste mit und f\u00e4hrt zum anderen Katamaran, der hier ankert. Sowas habe ich noch nie erlebt!<br \/>\nDer Sonnenuntergang im \u00f6ligen Meer ist wirklich sensationell, der Nudelsalat danach auch.<br \/>\nMatthias und ich fahren am Abend mit dem Schlauchboot zur Stadt hin\u00fcber. Sie gilt als die sch\u00f6nste Stadt mit den meisten Touristen auf L\u00e9svos. Beides stimmt. Und beide erg\u00e4nzen einander. Denn die Stadt w\u00e4re ohne Menschen lange nicht so stimmungsvoll. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-05\">05.08.2006 Samstag<\/strong><br \/>\n10:50 L\u00e9svos \/ M\u00f3lyvos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b021'59''+026\u00b010'26''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n11:45 L\u00e9svos \/ M\u00f3lyvos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b021'59''+026\u00b010'26''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n13:58  <em>Weiter<\/em><br \/>\n15:18 L\u00e9svos \/ Sk\u00e1la Sykamini\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b022'26''+026\u00b018'14''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n17:02 L\u00e9svos \/ Sk\u00e1la Sykamini\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b022'26''+026\u00b018'14''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:11  <em>Marschfahrt<\/em><br \/>\n19:48 Ayvalik Archipel \/ Alibey Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b019'50''+026\u00b039'21''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Hafenrunde    <\/em><br \/>\n19:53  <em>wieder zur\u00fcck<\/em><br \/>\n20:23 Ayvalik Archipel \/ Ankerbucht Mosko Adasi SE <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b020'04''+026\u00b037'03''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:37 Strecke: 30,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Heute um 6:10h ist der Wind wieder gekommen. Er weht mit 10-15kn aus NNE, also von der Stadt her zu uns. Bis zu unserem Ankerplatz baut sich bereits eine kleine Welle auf und ein trockenes Schlauchbootfahren ist nicht mehr m\u00f6glich. Wir machen uns daher auf die Suche nach einem anderen Platz. Zun\u00e4chst versuchen wir es im Hafen, aber als wir den einzig m\u00f6glichen Platz ansehen, kommt schon der Hafenpolizist und ruft, der Platz w\u00e4re f\u00fcr Ausflugsboote reserviert. Dann versuchen wir es direkt au\u00dferhalb vom Hafen, obwohl ich mit der Videokamera sehe, dass hier Seegras w\u00e4chst. Nat\u00fcrlich h\u00e4lt der Anker nicht und nimmt mindestens 20kg Seegras mit herauf. 200m weiter gibt es dann Sandgrund, der gut h\u00e4lt. Bei 3m Tiefe braucht man eigentlich nicht die Bodeninspektionskamera, um zu sehen, woraus der Grund besteht.<br \/>\nIch bleibe am Boot und die anderen fahren zum Strand hin\u00fcber. Um 12:49:55 ist der Wind wieder futsch und um 13:58 sind wir futsch von hier. Das Meer ist wieder spiegelglatt.<br \/>\nUm 15:18h ankern wir vor dem kleinen Ort Sk\u00e1la Sykamini\u00e1. Der Hafen ist sehr klein und voll von kleinen Motorbooten. Also legen wir uns vor dem Strand W davon. Es ist klar, dass wir hier nicht bleiben k\u00f6nnen, falls der Melt\u00e9mi beginnen w\u00fcrde, weil total ungesch\u00fctzt.<br \/>\nUm 17h kommt leichter Wind aus NW auf und vor allem Wellen, die von mehr Wind herr\u00fchren m\u00fcssen. Der Ankerplatz wird unruhig und ich auch, insbesondere als ich mit dem Fernglas wei\u00dfe K\u00e4mme sehe. Wir brechen daher auf, schauen zuerst in den Hafen hinein, ob der Platz, wo das Ausflugsboot gelegen ist, frei w\u00e4re. Ist er aber nicht, also fahren wir weiter. Schade, der Ort hat sehr sympathisch ausgesehen.<br \/>\nWir nehmen Kurs auf das Ayvalik Archipel in der T\u00fcrkei, etwa 14 sm \u00f6stlich. Auf halbem Weg schl\u00e4ft der Wind wieder ein aber ich kann trotzdem nicht entspannen: Der stb-Motor produziert wei\u00dfen Rauch. Es ist aber sonst keine Abnormit\u00e4t zu bemerken. Unter 2400 RPM ist der Rauch nicht mehr sichtbar, bei Vollgas benimmt sich der Auspuff wie eine Nebelkanone. Warum, muss ich erst herausfinden. Also l\u00e4uft er nur mehr mit 2400 statt \u00fcblicherweise mit 2700-2800 PRM.<br \/>\nUm 19:33:47 sind wir bei der Einfahrt in den Ayvalik Kanali. Es ist sehr stimmungsvoll mit der untergehenden Sonne, dem spiegelglatten Wasser und den vielen Booten, die durch die schmale Einfahrt in den \u201eSee\u201c Ayvalik Limani hinein- und herausfahren. Weniger Stimmung verbreiten allerdings viele blau-lila basketballgro\u00dfe Quallen und Dreckschlieren im Wasser. Als wir den 2km langen und seichten Kanal mit einer ca. 70-100m breiten markierten, ausgebaggerten, Fahrrinne in der Mitte, passiert haben erreichen wir die gro\u00dfe Bucht, die nur \u00fcber diesen Kanal zug\u00e4nglich ist. Die beiden St\u00e4dte Ayvalik und Alibey sowie riesige Ferienhotels beherrschen fast die ganze K\u00fcstenlinie dieses \u201eBinnensees\u201c. Der Kontrast zu den beschaulichen Orten auf L\u00e9svos ist gewaltig! Auch Mytilene wirkt wie ein kleines Dorf im Vergleich zu dem, was wir hier sehen. Wir drehen eine Runde im Hafen von Alibey, der genau so h\u00e4sslich wie voll ist. Die Entscheidung, wieder aus der Drecklacke hinaus zu fahren ist schnell gef\u00e4llt. N der Einfahrt finden wir einen Platz, wo bereits 2 Boote ankern.<br \/>\nBevor es finster wird, sehe ich mir noch den Anker mit der Tauchermaske an. Das Wasser hat ganze 25\u00b0 aber die anderen wollen nicht ins Wasser wegen der weiter weg gesehenen Quallen. Dabei habe ich eine Beschreibung der als \u201eRhizostoma pulmo\u201c eindeutig identifizierten Qualle gefunden: Hat keine langen Tentakeln und ist nicht bekannt als b\u00f6rartige Verbrennungen verursachend. Trotzdem ist die Vorstellung, w\u00e4hrend des Schwimmens auf dieses grauslich-sch\u00f6ne Lebewesen zu sto\u00dfen wirklich nicht einladend. Schon gar nicht, wenn es stimmt, dass es bis zu einem Durchmesser von 90cm gro\u00df werden kann! Also waren die gesehenen halb so gro\u00dfen Monsterexemplare noch Halbw\u00fcchsige.<br \/>\nWir ankern zwischen zwei Campingpl\u00e4tzen mit Restaurant Trotzdem essen wir an Bord und gehen recht fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-06\">06.08.2006 Sonntag<\/strong><br \/>\n10:11 Ayvalik Archipel \/ Ankerbucht Mosko Adasi SE <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b020'04''+026\u00b037'03''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anker auf<\/em><br \/>\n10:13  <em>Marschfahrt<\/em><br \/>\n13:37  <em>langsamer<\/em><br \/>\n13:42 Bademli Limani \/ Kalem Adasi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b000'05''+026\u00b047'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:30 Strecke: 23,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Nacht und der Morgen sind absolut still. Um 7:30h tuckert ein Miniboot mit t\u00fcrkischer Flagge stolz auf dem Flaggenstock im Bug lautstark \u00fcber das spiegelglatte Wasser an uns vorbei. Danach folgen mehrere davon.<br \/>\nDie Umgebung ist sch\u00f6n mit Pinienw\u00e4ldern, die bis zum Ufer sanft abfallen. Das Meer ist viel w\u00e4rmer als \u00fcberall sonst in diesem Sommer und auch schmutziger. Als die erste Qualle vorbei schwimmt, freuen wir uns auf die Beobachtung und die M\u00f6glichkeit, sie zu filmen. Als dann binnen kurzer Zeit schon das dritte Monster unter dem Boot mit erstaunlicher Geschwindigkeit durchschwimmt, legen wir um 10:10h ab.<br \/>\nWir wollen der T\u00fcrkei aber noch eine Chance geben und steuern Bademli Limani, 20 sm s\u00fcd\u00f6stlich an. Ein Tiefdruckgebiet liegt jetzt ungew\u00f6hnlicherweise \u00fcber der \u00c4g\u00e4is und bringt ebenso ungew\u00f6hnliche Verh\u00e4ltnisse: Sehr diesig und schwacher Wind aus S\u00fcdost. Wolken sind aber keine zu sehen.<br \/>\nNicht weit von unserem Ziel dreht der Wind auf SW und frischt auf 17kn auf. Um 13:40h ankern wir in der etwa 400m breiten und 1 sm langen Durchfahrt zwischen Kalem Adasi unf Festland an der E-Seite der Insel, ungef\u00e4hr in der Mitte. Das Wasser sieht hier klar aus und von Quallen vorl\u00e4ufig keine Spur. Die Umgebung ist sehr sch\u00f6n.<br \/>\nDann steht die n\u00e4chste Pumpenreparatur an. Die Frischwasserpumpe tut so als ob kein Wasser mehr im Tank w\u00e4re, auch dann wenn ich auf den kontrolliert vollen umschalte. Der Grund ist leicht gefunden: Der Filter im Ansaugstutzen ist blockiert und zwar von Kalk. Durgol leistet wieder gute Dienste und nach einigen kr\u00e4ftigen Fl\u00fcchen wegen der unm\u00f6glich unbequemen aber unabwendbaren Montierhaltung halb eingekrochen unter der Salonbank rinnt das Wasser wieder.<br \/>\nInzwischen haben Harald und Matthias die Gegend per Schlauchboot und Schnorcheln erkundigt. Warmes, leicht tr\u00fcbes Wasser, eine gro\u00dfe lebende Muschel, die sich auf- und zuklappt, ein nie fertiggestelltes Riesenhotel mit eigener Standseilbahn und keine Taverna in der N\u00e4he ist ihr Bericht.<br \/>\nAm gegen\u00fcberliegenden Festlandufer steht auch ein gro\u00dfes, edel aussehendes Hotel leer. Was ist hier los? Etwas s\u00fcdlicher davon gibt es einige warme Quellen entlang des Ufers. Beate und ich fahren mit dem Schlauch hin\u00fcber. Es herrscht Hochbetrieb. Die gr\u00f6\u00dfte Quelle ist von einem einfachen Steinhaus \u00fcberbaut worden &#8211; eine Art Primitiv-Hamam. Da drinnen hocken an die 20 Personen und es sieht nicht sehr einladend aus. Deshalb gehen wir die anderen Quellen suchen. Sie sind an gelblich-gr\u00fcnlichem Gestein zu erkennen aber kaum an W\u00e4rme. Etwas entt\u00e4uscht fahren wir wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-07\">07.08.2006 Montag<\/strong><br \/>\n10:41 Bademli Limani \/ Kalem Adasi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b000'05''+026\u00b047'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:06  <em>schneller<\/em><br \/>\n15:19  <em>Motorsegeln<\/em><br \/>\n15:51  <em>Nur Segel<\/em><br \/>\n17:03  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n17:45 Oino\u00fasses \/ O. Kalami\u00e1nis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b030'35''+026\u00b014'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Badestopp<\/em><br \/>\n19:13 Oino\u00fasses \/ O. Kalami\u00e1nis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b030'35''+026\u00b014'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n19:30 Oino\u00fasses \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b030'46''+026\u00b013'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:20 Strecke: 46,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Jetzt bemerkt man etwas vom Tiefdruckgebiet. Um 7:30h ist es vollkommen bew\u00f6lkt bis auf einen hellen Streifen am E-Horizont, wo die Sonne versucht, hindurch zu scheinen. Es ist so feucht, dass alles trieft, sogar der Plastikboden im Salon. Etwas sp\u00e4ter ist der Nebel da. Die Sonne ist nur noch als ein kleiner wei\u00dfer Ball in der Nebeldecke zu sehen. Die Mannschaft wacht auch langsam auf und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck um 10:30h lichtes sich der Nebel am Ankerplatz. Wir haben eine 40sm lange \u00dcberfahrt vor uns und fahren los. Kaum haben wir die Mitte der Durchfahrt erreicht, wird der Nebel wieder dichter. In der s\u00fcdlichen Ausfahrt aus diesem Kanal gibt es an beiden Seiten Untiefen und die fahrbare Rinne ist nur ca. 70 m breit. Die Sicht reicht gerade aus, um das Steuerbord-Ufer (die Insel) schemenhaft zu erkennen. Ganz langsam mit allen acht Augen aufmerksam beobachtend tasten wir uns vor bis wir sicher sind, dass die Durchfahrt hinter uns liegt und wir auf Kurs 230 gehen k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist zwar sehr unwahrscheinlich, ein anderes Boot hier zu begegnen. Es schadet aber auch nicht, vorsichtig zu sein. Und so fahren wir langsam weiter. Harald legt sich sogar mit der Drucklufthupe auf die Lauer nach vorne ins Netz. Nach ca. 2 sm lichtet sich der Nebel langsam und die Farbe des Meeres \u00e4ndert sich von grau auf das \u00fcbliche blau. Ein leichter Wind mit 2kn kommt auf \u2013 nat\u00fcrlich wieder von vorne obwohl wir jetzt auf SW-Kurs sind.<br \/>\nBis 13h gibt es immer wieder Nebelb\u00e4nke, die aber nicht schlimm sind. Langsam dreht der Wind auf W und nimmt an St\u00e4rke zu. Dann stelle ich fest, dass der stbd-Motor, obwohl nur mit 2400 RPM unterwegs, zwar keinen wei\u00dfen Rauch produziert aber offensichtlich zu wenig K\u00fchlwasser aus dem Auspuff kommt und seltsam, wie eine Dusche, mit blechernem Ton herausgeschleudert wird statt eines satten sto\u00dfweisen Blubberns mit dickem Strahl. Ich reduziere die Drehzahl und sofort klingt und sieht alles wieder normal aus. Dann gehe ich wieder auf 2400 RPM und sogleich ist das seltsame Benehmen wieder da. Ich vermute, dass der Pumpenkeilriemen bei h\u00f6heren Drehzahlen zu rutschen anf\u00e4ngt.<br \/>\nDer Anker- und Segelmann Harald bekommt Arbeit. Wir setzen die Segel und schalten den Motor ab. Inzwischen kommt der Wind auch mit angenehmen 18kn aus W. Als der Motor einigerma\u00dfen abgek\u00fchlt ist, baue ich die K\u00fchlwasserpumpe aus. Das ist nicht so viel mehr Arbeit als den Keilriemen zu spannen. Ich kann aber nichts fehlerhaftes entdecken und baue wieder alles zusammen und spanne den Keilriemen ordentlich. Der Auspuff liefert wieder einen wunderbaren Sound mit viel Wasser aber ab 2500 RPM ist das vorbei und bei Vollgas mit 3400PRM kommt \u00fcberhaupt nur eine graue Br\u00fche aus dem Auspuff.<br \/>\nBald ist der Wind wieder weg. Wir bergen die Segel und der Steuermann-Navigator Matthias findet die schmale Durchfahrt und f\u00e4hrt durch die Enge zwischen In\u00fassa und Nsis Panagi\u00e1.<br \/>\nEs ist um 17:45h noch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr einen Badestopp bevor es finster wird und diesen machen wir in der auf der N-Route bereits besuchten Bucht Kalami\u00e1nis. Wieder gibt es hier sch\u00f6ne Schnecken, die Matthias und Harald herauf tauchen.<br \/>\nKurz nach 19h fahren wir weiter und liegen bereits 20 Minuten sp\u00e4ter l\u00e4ngsseits im gro\u00dfz\u00fcgig neu ausgebauten Hafen. Meine schlechte Laune ist verflogen, das Wasser ist wieder klar, die Fischerboote sind weniger laut und von vertrauter Bauart, die Luft ist frischer und die Anzahl Boote und Menschen wieder \u00fcberschaubar und die Handytarife wieder leistbar. Die T\u00fcrkei ist leider nichts f\u00fcr mich obwohl dort die Wasser- und Stromversorgungss\u00e4ulen wahrscheinlich funktionieren w\u00fcrden.<br \/>\nDer Ort Oino\u00fasses ist aber auch nicht besonders griechisch. Hier gibt es kaum Lokale, keine Touristen, keine sch\u00f6nen Pl\u00e4tze, wo die alten M\u00e4nner in Kaf\u00e9nions sitzen und tratschen und alles beobachten, keine Sesseln und B\u00e4nke vor den H\u00e4usern, wo die Frauen sitzen und tratschen und alles beobachten. Es gibt nicht ein Mal einen Mini-Market sondern nur einen gro\u00dfen Kiosk im Hafen, der Lebensmittel statt Tabakwaren verkauft. Daf\u00fcr gibt es ein Freiluftkino in dem die Kinder sitzen und kreischen, viele Denkm\u00e4ler und viele sehr stattliche H\u00e4user.<br \/>\nWir essen in einem der beiden gefundenen Tavernen passabel gut zum normalen Preis, ca. \u20ac 10-11\/Person. Danach gehen wir auf einen Kaffee ins Nautic-Club-Caf\u00e9. Es sind viele Leute unterwegs und wir sind wahrscheinlich die einzigen Nicht-Griechen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-08\">08.08.2006 Dienstag<\/strong><br \/>\n10:29 Oino\u00fasses \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b030'46''+026\u00b013'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n10:47  <em>neue Drehzahl<\/em><br \/>\n13:08 Ch\u00edos \/ Limen\u00edskos Katatarr\u00e1ktis  <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b015'58''+026\u00b006'15''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n18:05 Ch\u00edos \/ Limen\u00edskos Katatarr\u00e1ktis  <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b015'58''+026\u00b006'15''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n21:00 Auf See <em>segel setzen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:34 Strecke: 25,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Warum gibt es nicht ein Motorrad-\/Mopedfahrverbot in der Nacht? Warum regt sich niemand auf, wenn irgendein Irrer den Ort in der Nacht mit einem lauten Moped terrorisiert? Bin ich etwa der einzige, der immer wieder davon aufwacht?<br \/>\nBevor wir um 10:30h ablegen besuchen Beate und Harald das nautische Museum und ich f\u00fclle \u00d6l und K\u00fchlfl\u00fcssigkeit im bb-Motor nach. Beide waren schon beim Minimum angelangt. Au\u00dferdem f\u00fclle ich die 20l Diesel aus dem Reservekanister in den Tank. Wir m\u00fcssen auf Chios unbedingt sowohl Diesel als auch Wasser bunkern.<br \/>\nDas Wetter ist herrlich un-meltemisch: Absolut kein Wind und Sch\u00f6nwetter-Cumuluswolken \u00fcber Chios und dem t\u00fcrkischen Festland. Vor 8 Tagen sind wir auch von hier am ersten meltemifreien Tag Richtung L\u00e9svos losgefahren. Es ist als ob die \u00c4g\u00e4is sagen wollte \u201ebrauchst nicht ins Ionische Meer fl\u00fcchten, hier kann es auch weniger Wind geben\u201c. Es ist trotzdem nicht hei\u00df, 30\u00b0 und 50% Luftfeuchtigkeit.<br \/>\nDie Rep.d.T. betrifft das T\u00fcrschloss. Ein Zapfen des Plastikr\u00e4dchens zum Versperren von innen ist gebrochen und blockiert die Mechanik. Kein Problem, wir sperren sowieso nie von innen zu, von au\u00dfen auch nur selten.<br \/>\nUm 13h kommen wir im bereits bekannten kleinen Hafen Katatarr\u00e1ktis an. Von unserem letzten Besuch wissen wir, dass man hier zumindest Wasser bunkern kann. Es ist zwar ein Platz l\u00e4ngsseits an der Mole frei aber er ist wirklich nicht gro\u00df. Ein Mann auf dem roten Fischerboot deutet, dass wir an diesem au\u00dfen anlegen k\u00f6nnen, was wir auch gerne machen. Dann stellen wir aber fest, dass es sehr schwierig werden w\u00fcrde, unsere neuen Vorr\u00e4te, Wasser und Diesel in die zweite Reihe zu bef\u00f6rdern. Mit Harald an Land, der einen Festmacher immer auf Zug halten kann, quetschen wir uns in die L\u00fccke zwischen den beiden Fischerbooten hinein. Vorne und Hinten sind jeweils kaum ein Meter Platz aber bei dem geringen Wind ist das in Ordnung.<br \/>\nBeate und die Burschen gehen einkaufen und ich auf Dieselsuche. Zuerst frage ich den Fischer, der sagt, dass au\u00dferhalb des Ortes eine Tankstelle w\u00e4re. Im Ort selbst sehe ich zwei M\u00e4nner, die gerade etwas auf einen rostigen Skoda Pick-Up laden. Sie wissen auch wo die Tankstelle ist aber als der J\u00fcngere h\u00f6rt, dass ich gerne ganze 120 Liter h\u00e4tte, sagt er, er bringt mich hin. Den \u00c4lteren verbannt er auf die Ladefl\u00e4che. Ich bin froh, hingebracht zu werden, denn erstens ist es weit, zweitens wird f\u00fcr mich \u00fcbersetzt und drittens ist der Kleintankwagen gerade in Reparatur, weshalb wir zur anderen Tankstelle fahren, die noch weiter weg liegt. Diese hat zwar den richtigen Wagen vor der T\u00fcr stehen, ist aber mit Heiz\u00f6l gef\u00fcllt. K\u00f6nnte ich auch verwenden aber sie verkaufen es mir f\u00fcr das Boot nicht. (Ich verstehe sowieso nicht, warum Boote die Stra\u00dfensteuer vom Auto-diesel zahlen m\u00fcssen.)Der richtige Wagen k\u00f6nnte erst morgen kommen. Ich habe aber keine Lust, die Nacht hier zu verbringen. Es entsteht eine Beratschlagung, die darin endet, dass der Tankwart einen 20 l Kanister mit Diesel anf\u00fcllt. Diesen und mich bringt der Fahrer zum Boot, bringt dann den Anderen nach Hause, holt mich samt inzwischen leeren Kanister und unseren eignen wieder am Boot ab, bringt uns zur Tankstelle und wieder zum Boot zur\u00fcck. So haben wir immerhin 60 l ergattert. Dieser sehr hilfsbereite Mann ist \u00fcbrigens pensionierter Tankschiffkapit\u00e4n. Er hat also ideale Voraussetzungen f\u00fcr diesen Hilfsdienst, f\u00fcr den ich mich noch mit einer Einladung bedanken will. Aber er sagt, seine Frau warte auf ihn.<br \/>\nAuch die Fischer sind freundlich. Sie borgen uns ihren bereits angeschlossenen extrem langen Wasserschlauch und ersparen uns damit viel Schlaucharbeit. Matthias f\u00fcllt die Tanks an und sp\u00fclt Salz und Staub vom Deck und Cockpit und macht die Fenster wieder durchsichtig w\u00e4hrend Beate innen wieder Hochglanz herstellt.<br \/>\nDann gehen wir in die erste Taverna essen und lassen uns ausnahmsweise Fisch servieren. Er schmeckt k\u00f6stlich und ist nicht so arg teuer. Der Wirt ist ebenfalls sehr freundlich und erz\u00e4hlt, dass der Kapit\u00e4n ein Freund von ihm sei. Ich zahle 4 Euro extra, damit der Kapit\u00e4n beim n\u00e4chsten Mal etwas darum trinken kann.<br \/>\nUm 16:30h wollen wir ablegen. Allerdings kommt nach dem Start beim bb-Motor kein K\u00fchlwasser aus dem Auspuff. Ich stelle ihn wieder ab und sehe nach: Der Keilriemen f\u00fcr die K\u00fchlwasserpumpe hat sich gelockert und dreht durch. Ich spanne ihn nach und die Pumpe geht wieder. Dann ziehe ich den Bolzen ordentlich nach, damit er sich nicht wieder lockert und da passiert es: Der Bolzen bricht ab! Ich bin wie gel\u00e4hmt, weil mit sofort klar ist, dass ich das niemals mit Bordmitteln reparieren kann. Der letzte Zentimeter des 11 cm langen Bolzens steckt tief im Motorblock fest, sehr fest sogar. Die Pumpe ist nur mehr mit einem Bolzen befestigt, der alleine nicht die Keilriemenspannung wird beibehalten k\u00f6nnen. Ich versuche zuerst, einen Hohlraumd\u00fcbel zur Befestigung zu verwenden. Aber abgesehen davon, dass es nicht m\u00f6glich ist, diesen wirklich fest zu bekommen (dreht durch), f\u00e4llt mir ein, dass es wohl nicht gut ist, einen Plastikd\u00fcbel in einem Motorblock, der hei\u00df werden kann, zu verwenden. Dann f\u00e4llt mir ein, dass ich ein Sortiment Holzkonusse unterschiedlicher Dimension habe. Diese sind eigentlich daf\u00fcr gedacht, im Falle eines Bootslecks in das Loch zu stopfen. Jetzt verwende ich zwei davon, die ich zwischen Pumpe und Motorblock klopfe in der Hoffnung, den verbleibenden Bolzen zu entlasten. Trotzdem beschlie\u00dfe ich, den bb-Motor so wenig wie m\u00f6glich zu verwenden, weil die Ankerwinde nur dann funktioniert, wenn dieser Motor l\u00e4uft. War also die zweite Rep.d.T.<br \/>\nUm 18h legen wir bei ganz wenig Wind ab. Beim Eindampfen in die Vorspring verbleiben nur jeweils 20cm Platz vorne und hinten als sich das Bootsheck hinaus dreht. Es geht aber bestens ohne Ber\u00fchrungen irgendwo. Mit dem stbd-Motor nehmen wir Kurs auf Ikar\u00eda. Bei wenig Welle und ganz leichtem raumen Wind kommen wir gut mit \u00fcber 5kn voran. Nach 1,5 Stunden f\u00e4ngt der stbd-Motor aber wieder an, hohl zu klingen weil die K\u00fchlwassermenge zu gering ist. Wir machen einen Badestopp im offenen Meer und ich inspiziere den K\u00fchlwassereinlauf im Saildrive. Dieser ist tats\u00e4chlich recht voll mit Bewuchs. Ich reinige ihn mit einem Draht so gut es geht und hoffe auf Besserung. Aber leider war das auch nicht die L\u00f6sung. Nun fahren wir nur mehr mit 2200 RPM mit einem Motor aber es geht trotzdem gar nicht so schlecht voran. Es kommt etwas mehr Wind aus NW auf und um 21h setzen wir Segel. Bei 8kn Wind machen wir immerhin 4,4kn Fahrt. Inzwischen ist der Vollmond aufgegangen und wir segeln auf der Mondstra\u00dfe. Matthias verw\u00f6hnt uns mit k\u00f6stlichen Sandwiches w\u00e4hrend wir uns sanft vorw\u00e4rts schaukeln lassen. Um 23h gehen alle au\u00dfer Beate schlafen, die liest und Wache h\u00e4lt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-09\">09.08.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\n02:11 Auf See <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n04:35 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n14:46 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:40 Ikar\u00eda \/ Th\u00e9rma <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b037'21''+026\u00b018'21.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n16:52 Ikar\u00eda \/ Th\u00e9rma <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b037'21''+026\u00b018'21.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:00 Ikar\u00eda \/ Hafen Ag. K\u00edrykos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b036'51.5''+026\u00b017'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Hafenrunde    <\/em><br \/>\n17:11 Ikar\u00eda \/ Hafen Ag. K\u00edrykos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b036'51.5''+026\u00b017'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>weiter<\/em><br \/>\n19:00 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b034'09.7''+026\u00b028'36.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 10:36 Strecke: 45,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beate weckt mich kurz nach Mitternacht als der Wind fast weg ist und wir nur knapp 2kn Fahrt machen. Sie legt sich schlafen und ich \u00fcbernehme die Wache. Ich bin noch sehr m\u00fcde und habe keine Lust, den Motor zu starten, \u00e4ndere den Kurs etwas so dass wir wieder etwas schneller voran kommen und lege mich in den Salon. Alle ca. 10-20 Minuten wache ich von selbst auf und blicke mich herum. Es sind absolut keine anderen Boote zu sehen und bis Ikar\u00eda ist es noch weit. Dann kommt wieder etwas mehr wind auf aber um 2:10h ist nichts mehr zu machen. Ich starte den Motor und berge die Segel. Es ist sehr heller Mondschein und mit den an die Dunkelheit gew\u00f6hnten Augen sehe ich genau so gut wie in der D\u00e4mmerung.<br \/>\nKurz nach 4h steuere ich die Lichter von F\u00e1ros an als Harald und Matthias pl\u00f6tzlich ohne Aufwecken im Cockpit stehen. Sie helfen mit beim Ankern und um 4:35h gehen wir alle wieder schlafen. Zum dritten Mal haben wir F\u00e1ros mit einem maroden Motor angelaufen.<br \/>\nNat\u00fcrlich bin ich der letzte, der aufsteht und fr\u00fchst\u00fcckt um 11:30h. Beate, Harald und Matthias fahren mit dem Schlauchboot zum Einkaufen und in die nette Caf\u00e9-Bar w\u00e4hrend ich den T\u00f6rnbericht aktualisiere.<\/p>\n<p>Unsere geplante Inselbesichtigung per Leihauto ist wieder nicht gegl\u00fcckt, weil der Autoverleiher kein Auto hat. F\u00fcr das n\u00e4chste Mal: Rent a car Nikos +30 693 8340382. <\/p>\n<p>Um 14:45h fahren wir wieder los. 50 Minuten sp\u00e4ter ankern wir vor dem Kurort Th\u00e9rma, 4,6sm weiter SW. Der \u201eHafen\u201c besteht aus einem Sandstrand mit Badebetrieb, einem Wellenbrecher gegen S\u00fcdst\u00fcrme und einem etwa 20 m langen Betonanleger. Zwei, vielleicht maximal drei Yachten haben hier Platz, auf feinem Sandgrund in 3,5m Tiefe zu ankern. Der Anleger bietet am Kopf etwa 2 m Wassertiefe, sodass man hier mit entsprechendem Tiefgang anlegen kann, was wir auch tun. Ein Katamaran k\u00f6nnte sogar auf beiden Seiten l\u00e4ngsseits mit dem Bug zum Ufer hin gen\u00fcgend Tiefe finden, was ich n\u00e4chstes Mal tun werde, sollte ich jemals wieder hierher kommen. Wir sehen uns den h\u00fcbschen Ort an, stellen fest, dass hier viele Kurg\u00e4ste sein m\u00fcssen, dass das Thermalbad eine richtige Heilbadeanstalt mit Einzelb\u00e4dern statt eines Schwimmbeckens ist, gehen schwimmen am Sandstrand, wo es auch eine warme Quelle gibt und um 16:50h geht es wieder weiter.<br \/>\nDer Hauptort Kyrikos liegt praktisch um die Ecke. Hier halten wir aber nicht an, sondern fahren gleich weiter Richtung F\u00farni nach einem kurzen Hafenschnupperer w\u00e4hrend dessen wir belegte Brote mampfen.<br \/>\nDas Wetter ist noch immer seltsam: schwacher bis gar kein S\u00fcdwind. Die Sicht ist auch sehr klar. Wir sehen von Ikaria aus das Kloster auf Patmos, 25 sm weg und Naxos in fast 50sm (92,6km) Entfernung. Dabei liegt wieder ein Hochdruckgebiet \u00fcber NW-Balkan aber das f\u00fcr den Melt\u00e9mi ben\u00f6tigte Tiefdruckgebiet \u00fcber Zypern befindet sich \u00fcber dem Schwarzen und dem Tyrrhenischen Meer. Entsprechend ungew\u00f6hnlich sind die Windvoraussagen: F\u00fcr Samos Sea, wohin wir gerade fahren, s\u00fcdwest 4 bft.<br \/>\nUm 19h legen wir l\u00e4ngsseits am kleinen Anleger in Ormos K\u00e1mpos auf F\u00farni an. Beide Motoren haben die Fahrt bestens bew\u00e4ltigt. Dieser vor 16 Tagen bereits erprobte Platz ist wirklich ideal: Gerade Platz f\u00fcr ein Boot mit wenig Tiefgang l\u00e4ngsseits, sauberes Wasser zum schwimmen, langer Sandstrand mit wenig Badebetrieb, keine Mopeds oder Autos, 2 Tavernas, ein Caf\u00e9-Restaurant (Selbstdefinition) und ein Strandkiosk und in 20 Minuten geht man \u00fcber den Bergr\u00fccken zum Hauptort. Und nur selten tuckert ein kleines Fischerboot hinaus oder herein, nicht leise aber viel leiser als die t\u00fcrkischen Krachmacher.<br \/>\nKurz nach Sonnenuntergang gehen wir in die mittlere Taverna mit Terrasse in Mastspitzenh\u00f6he. Die Aussicht ist entsprechend gut, die Speisenauswahl allerdings nicht. Die Rechnung ist mit 24 Euro aber auch sehr bescheiden. Wir gehen dann noch gemeinsam hinauf zum Bergr\u00fccken mit den zwei Windm\u00fchlenruinen und ich allein auf der anderen Seite zum Ort hinunter. Hier herrscht jetzt Hochbetrieb. Alle Lokale an der Wasserfront sind fast voll und viele Leute spazieren auf und ab. Ich h\u00f6re nur Griechisch und sehe nur griechisch aussehende Leute. Die Gesch\u00e4fte in der Alleestra\u00dfe sehen auch griechisch aus, nein eigentlich erb\u00e4rmlich ungriechisch. In den letzten Jahren haben sich Auswahl und Ordnung in den Mini- und Super- (>25m2) Markets merkbar verbessert, hier noch nicht. Ich setze mich in eine Caf\u00e9-Bar und beobachte die Leute, die vorbei gehen und die hinter mir ein Fu\u00dfballmatch auf einem riesigen LCD-TV ansehen.<br \/>\nZur\u00fcckgekommen rechnen wir aus, wie viele Tage jeder bisher auf der Blodughadda verbracht hat: Harald 57, Matthias 170, Beate 245 und ich ganze 377.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-10\">10.08.2006 Donnerstag<\/strong><br \/>\n11:50 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b034'09.7''+026\u00b028'36.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:15 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:25 Strecke: 21,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Herrlich ruhig geschlafen. Beate macht uns Toastbrot zum Fr\u00fchst\u00fcck. Dann folgt schwimmen, schnorcheln und Minifische f\u00fcttern mit trockenem Brot. Um 11:50h legen wir ab. S\u00fcdwind 5kn, Sicht sehr diesig, Luft 29\u00b0, 49%.<br \/>\nEs ist eindeutig Hochsaison im August. W\u00e4hrend der Fahrt entlang der SW-K\u00fcste von F\u00farni sehen wir ganze 9 Segel- und 5 Motoryachten. Verglichen mit Kroatien oder T\u00fcrkei ist das freilich nichts.<br \/>\nUm 14:18h erreichen wir Ark\u00ed nach einer extrem ruhigen Fahrt \u00fcber glattes Wasser. Dieses erm\u00f6glicht uns, die bei \u00fcblichem Wind unnahbare NE-K\u00fcste anzusehen. Die kleine Bucht Kapsaliasm\u00e9nos wird von den zwei Landleinen eines italienischen Bootsunget\u00fcms (doppelmastiger Motorsegler mit Flybridge \u00e1 la Dampfer) versperrt und so fahren wir nach Tigan\u00e1nki weiter, weil es hier sonst nichts besonderes zu sehen gibt.<br \/>\nUm 15:15h werfen wir den Anker an unserem Lieblingsplatz. Offensichtlich finden auch andere diesen Platz idyllisch, denn hier wimmelt es nur so von Booten, wovon viele eine \u201eColumbus\u201c Flagge gehisst haben, was auch immer das sein soll. Im seichten Becken sind wir aber fast allein, sprich: zusammen mit 5 Schlauch-Motorbooten. In Griechenland habe ich an einem Ankerplatz \u00fcberhaupt noch nie so viele Boote wie hier gesehen, mindestens 30 in den seichten Gew\u00e4ssern rund um die 5 Inselchen S von Ark\u00ed.<br \/>\nDas Wasser hat sich seit dem letzten Besuch um \u00fcber 6\u00b0 erw\u00e4rmt auf 26\u00b0 und ist um gute 20-30 cm tiefer geworden. Beides h\u00e4ngt wohl mit dem S\u00fcdwind zusammen. Die Luft hat inzwischen 32\u00b0\/33% erreicht, was auch sehr angenehm ist.<br \/>\nNach Sonnenuntergang sind die meisten Boote wieder weg. Leider nicht drei Charterboote voll mit Italienern. Mir schwant schon Schlimmes als sie einen Holzkohlengrill am 50 m entfernten Strand aufstellen und einen Schlauchbootschuttle f\u00fcr alle 24 Leute einrichten. Und ganz richtig, kaum haben sie die M\u00e4gen vollgeschlagen, fangen sie gr\u00f6lend zu singen an. Es ist zwar windstill aber von Ruhe kann keine Rede sein. Wir kontern mit Musik und Kabarett aus dem Computer und Beate, Harald und Matthias spielen DKT im Cockpit. Um Mitternacht ist es dann aber wirklich ganz ruhig. Endlich wieder eine windstille Nacht in Tigan\u00e1ki, noch dazu im Vollmondschein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-11\">11.08.2006 Freitag<\/strong><br \/>\n15:57 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:22 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n17:50  <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:33 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:09 Strecke: 5,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 11:30h kommt das erste Ausflugsboot, danach viele und auch viele kleine Motorboote. Nach 24,5 Stunden fahren wir um 15:50h los und bahnen uns den Weg zwischen den Booten und Schwimmern. 25 Minuten sp\u00e4ter werfen wir den Anker vor dem Sandstrand in Mar\u00e1thi. Wir schwimmen an Land und gehen in die Piratentaverna auf eine Jause. Um 17:50h sind wir wieder unterwegs. Wieder sehen wir die 4 Delfine dieser Gegend, fahren ihnen wieder nach, und wie am 10.7. haben sie keine Lust in der N\u00e4he vom Boot zu schwimmen. Nur einer kommt n\u00e4her, schaut uns kurz an und dreht dann ab.<br \/>\nUm 18:30h ankern wir in der sehr sch\u00f6nen Bucht Platys Gial\u00f3s an der N-Seite von L\u00edpsi. Hier ankert wiederum kein anderes Boot obwohl herrlicher Sandgrund und -strand und eine Taverna, die bis 22h offen hat. Wahrscheinlich ist die Bucht in keinem nautischen F\u00fchrer n\u00e4her beschrieben, vielleicht weil etwas zu seicht f\u00fcr die meisten Segelboote. Soll mit recht sein. Ich schnorchle noch zu den beiden potenziellen Anlegem\u00f6glichkeiten am Eingang der Bucht. Beide sind nicht zum Anlegen geeignet. Der halb versunkene Holzponton an der N-seite ist nur mit einem 5mm Seil an einem Stein befestigt und w\u00fcrde von einem hier festmachenden Boot sicher sofort losgerissen werden. Und bei der Betonrampe an der S-Seite ist zu wenig Tiefe. Aber egal, wir k\u00f6nnen ja mit dem Schlauch essen fahren.<br \/>\nDas machen wir auch und befinden die Taverna f\u00fcr ganz normal in Ordnung mit sch\u00f6ner Terrasse. Zur\u00fcck am Boot spielen Harald und Matthias DKT und Beate und ich sitzen im Cockpit und bewundern einen aufgehenden ganz roten Mond bei einem Glas Rotwein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-12\">12.08.2006 Samstag<\/strong><br \/>\n11:43 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:49 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n14:00  <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:30 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:35 Strecke: 8,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Nacht ist etwas Wind aufgekommen und das erkl\u00e4rt, warum diese Bucht nicht so beliebt ist. Sie schneidet nicht tief genug ein so dass kleine umlaufende Wellen seitlich herein kommen. Das ist nat\u00fcrlich nicht so bequem.<br \/>\nLangsam f\u00fcllt sich der Strand mit Badeg\u00e4sten, die per Taxi vom L\u00edpsi Ort herkommen. Um 11h kommt sogar ein Ausflugsboot und nachdem auch ich eine 6mm Frisur erhalten habe, fahren wir um 11:40h los. Auf der Fahrt schauen wir in die NW-Bucht Moskh\u00e1tou mit 4 Nebenbuchten in (fast) jede Himmelsrichtung hinein. Besonders toll ist es nicht, aber die E-Bucht mit Fischzucht und Betonmole k\u00f6nnte bei Melt\u00e9mi Schutz bieten.<br \/>\nUm 12:50h ankern wir in der kleinen N-Bucht von Makron\u00edsi. Hier war ich voriges Jahr mit den B\u00fcrglers, Martin und Patrick zum ersten Mal. Es gibt wieder ein tolles Schnorcheln im kraterartigen \u201eBinnensee\u201c. Harald und Matthias tauchen durch den Unterwassertunnel auf die andere Seite der Insel. Und auf dem R\u00fcckweg springen sie zwei Mal von der 10m hohen senkrechten Wand in den See. Der Tunnel ist kaum 5m lang, berichten sie und wirken recht zufrieden mit ihren Erlebnissen.<br \/>\nUm 14h fahren wir wieder weiter und liegen  eine halbe Stunde sp\u00e4ter l\u00e4ngsseits am Kopf der Mole im Hafen L\u00edpsi. Dann gehen wir etwas herum, machen Siesta, trinken was im Caf\u00e9 Kalypso und kaufen ein. Inzwischen kommen viele Segelboote herein und es gibt unterschiedlich geschickte Anlegeman\u00f6ver zu beobachten.<\/p>\n<p>Am Abend gehen Beate und ich zu einem Freiluftkonzert, veranstaltet vom Kulturverein Leros\/Lipsi. Ein griechischer Klavierspieler gibt einige Mazurkas, die Ungarische Rhapsodie Nr. 6 und irgendwas von Chopin zum Besten bevor der Violinist mit einsteigt und sie gemeinsam etwas von Bartok spielen. Die Violine klingt zwar besser als das E-Piano aber es h\u00f6rt sich immer noch sehr blechern an, vielleicht auf Grund der Plastik-Lautsprecherboxen.<br \/>\nNach dieser Kulturdosis gehen wir in eine Bar auf eine andere Dosis, halten es aber da auch nicht lange aus.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-13\">13.08.2006 Sonntag<\/strong><br \/>\n10:45 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:02  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n12:49  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n13:10 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:25 Strecke: 10 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beate geht zum B\u00e4cker und kommt wutentbrannt zur\u00fcck. Sie hat gute 20 Minuten in der neuen B\u00e4ckerei neben dem Park gewartet bevor sie die Hoffnung aufgab, in der Masse der dort br\u00fcllend einkaufenden Italienern je etwas zu bekommen und ist daher hinauf zur alten B\u00e4ckerei gegangen. Dabei hat sie Brot von gestern bekommen.<br \/>\nWie jedes Jahr kommen also auch heuer die Italiener im August bis hierher. Dagegen w\u00e4re ja nichts zu sagen, wenn sie sich nicht immer so auff\u00fchren w\u00fcrden als ob es au\u00dfer ihnen keine anderen Leute g\u00e4be. R\u00fccksichtnahme auf andere, ein freundlicher Gru\u00df oder gar ein freundliches Wort oder Hilfeleistung, wie es unter Seglern sonst selbstverst\u00e4ndlich ist, gibt es bei diesen supergestylten Schreih\u00e4lsen einfach nicht. Ich wei\u00df, dass das eine schlimme Pauschalverurteilung ist, aber die Ausnahmen sind wirklich extrem selten bzw. fallen nicht auf. Da erhebt sich nat\u00fcrlich die Frage, wie gro\u00df die Italienerplage im August im Ionischen Meer ist und ob nicht der Melt\u00e9mi in der \u00c4g\u00e4is doch das geringere \u00dcbel ist.<br \/>\nUm 10:45h legen wir ab und setzen die Segel gleich in der Hafenbucht. Der Wind kommt mit angenehmen 16-18kn aus NW. Wir nehmen zuerst SW-Kurs und kommen mit guten 7kn voran. Allerdings wollen wir genau in Windrichtung und m\u00fcssen daher nach N. Fr\u00e1ngo eine Halse machen. Dann segeln wir Schmetterling mit 3-4kn bis kurz vor den Inselchen N von L\u00e9ros. Dort bergen wir die Segel und fahren noch ein kurzes St\u00fcck zum sch\u00f6nen Ankerplatz S von Nsis Arch\u00e1ngelos, wo wir um 13:10h ankern. Harald und Matthias machen das Ankerman\u00f6ver inklusive Ankerplatzauswahl bestens ganz alleine. Dann verw\u00f6hnt uns Matthias mit superleckeren Sandwiches.<br \/>\nObwohl wir vor hatten, weiter zu fahren, bleiben wir an diesem sch\u00f6nen Ankerplatz, faulenzen, lesen, schwimmen, l\u00f6sen R\u00e4tsel, spielen und machen Power-Snorkeling und Miniluftmatratzensurfen hinter dem Schlauchboot.<br \/>\nAbends gibt es ein k\u00f6stliches Zucchiniomelett und danach h\u00f6ren wir den \u00d63 Call Boy aus dem Computer an. Seltsamerweise kommen nach Sonnenuntergang einige kleine M\u00fccken daher. Man wundert sich wirklich woher.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-14\">14.08.2006 Montag<\/strong><br \/>\n12:29 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anker auf<\/em><br \/>\n16:02 K\u00e1lymnos \/ O. Limion\u00e1ri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'45''+027\u00b002'22''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n19:14 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'57''+027\u00b007'57''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n19:58  <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n20:50 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 08:20 Strecke: 32,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem sp\u00e4ten Fr\u00fchst\u00fcck holen wir um 12:30h den Anker. Wir tuckern um die N-Spitze von L\u00e9ros und danach entlang der E-K\u00fcste. Der Wind kommt mit 14-16kn genau von hinten. Die Genua hilft mit, die Fahrt um 0,5kn zu erh\u00f6hen. In der H\u00f6he der SE-Spitze von K\u00e1lymnos h\u00f6rt Matthias, dass der bb-Motor pl\u00f6tzlich ganz laut wird. Er schaut nach und stellt fest, dass kein Wasser aus dem Auspuff kommt. Harald stellt gleich den Motor ab und ich r\u00e4ume die diversen Sachen weg, um den Motor anschauen zu k\u00f6nnen. Ich staune nicht schlecht als ich feststelle, dass im Motorraum Wasser bis zu den Keilriemen steht. W\u00e4hrend wir mit dem stbd-Motor weiter fahren pumpt Matthias mit der Lenzpumpe das Wasser aus. Wir werfen um 16h den Anker in der kleinen Einbuchtung Limion\u00e1ri direkt neben der Einfahrt in die Vathy-Bucht auf K\u00e1lymnos. Dann starten wir den Motor, um zu sehen, woher das Wasser kommt. Aber es kommt kein Wasser herein! Das ist einerseits gut, andererseits schlecht. Denn damit kann man die Ursache nicht beheben, weil sie unbekannt ist. Es wird also notwendig sein, den Motorraum in den n\u00e4chsten Tagen offen zu lassen, um immer wieder nachzusehen wie der Wasserstand ist.<br \/>\nBeate macht uns Spaghetti mit K\u00e4sesauce und anschlie\u00dfend schnorcheln wir noch ein wenig in der kleinen Bucht mit den steilen Felsw\u00e4nden.<br \/>\nDann fahren wir wieder los. Der bb-Motor produziert schon wieder kein K\u00fchlwasser aus dem Auspuff und daher k\u00f6nnen wir nur mit dem stb-Motor in die schmale Vathy-Bucht hineinfahren. Hier kommt der Wind so stark entgegen, dass der eine Motor es gerade noch schafft, uns vorw\u00e4rts zu schieben. Nat\u00fcrlich nimmt uns ein anderes Segelboot den f\u00fcr uns einzig m\u00f6glichen Platz am Kopf der Mole vor der Nase weg und mit einem Motor bei dem engen Raum und mit dem stark b\u00f6igen Seitenwind haben wir keine Chance, uns einen anderen Platz zu nehmen. Also fahren wir wieder hinaus. Ich baue die Wasserpumpe aus und stelle fest, dass die Keilriemenscheibe locker ist und daher die Impellerachse nicht mitdreht. Das ist mit zwei neuen Unterlegscheiben und neuer Mutter schnell behoben. Sicherheitshalber sehe ich mir auch den Impeller an. Er ist in Ordnung. Allerdings ist die Reibung des Deckels auf dem Impeller recht gro\u00df, wahrscheinlich, weil die Dichtung schon so zusammengequetscht ist. Einen Ersatz habe ich nicht, also Vaseline drauf und nicht zu fest anziehen. Dann versuche ich die Pumpe wieder einzubauen, aber bei der Schauklerei mit dem Kopf nach unten in den Motorraum halte ich es doch nicht mehr aus. Wir fahren zum Ps\u00e9rimos Ort und werfen den Anker vor dem Sandstrand, wo bereits viele Leute zum morgigen Feiertag versammelt sind. Hier schaukelt es zwar auch aber ich kann die Pumpe gut einbauen und testen. Sie funktioniert und die Ursache f\u00fcr das Wasser im Motorraum ist auch gefunden: Das Ventil vom Ablassschlauch ist offen und durch das ca. 5mm starke kurze Schlauchst\u00fcck rinnt das Wasser voll heraus. Ich mache das Ventil wieder zu, was nur mit Hilfe einer Zange m\u00f6glich ist, und auch dieses Problem ist gel\u00f6st. Warum es allerdings offen war (ich habe das Ding nie anger\u00fchrt) und warum nicht schon fr\u00fcher das Wasser dort herausgesprudelt ist, bleibt aber ein R\u00e4tsel.<br \/>\nInzwischen bin ich ziemlich entnervt und die Wellen und der Trubel passen mir gar nicht. Ich schlage vor, dass die anderen mit dem Schlauch zum Ufer etwas essen oder zum essen einkaufen fahren k\u00f6nnten und wir dann in die Vathy-Bucht auf der anderen Seite der Insel fahren. Daf\u00fcr ist aber niemand zu haben und so fahren wir gleich los. Im letzen D\u00e4mmerlicht erreichen wir die Ps\u00e9rimos-Ostbucht und werfen den Anker an der bew\u00e4hrten Stelle, wo die Fallb\u00f6en am schw\u00e4chsten sind. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich am Abend \u00fcber die Imponderabilien des Tages nachdenke, hole ich sinnloserweise nochmals die YANMAR-Bedienungsanleitung hervor und darf mich wieder \u00e4rgern. Auf gro\u00dfz\u00fcgig gerechnet 21 Seiten wird das heute schuldige Ablassventil, oder was auch immer es ist, zwar abgebildet aber sonst ignoriert, obwohl man damit offenbar bei falscher Handhabung sein Boot versenken kann. Statt dessen wird fast nur furchtbar L\u00e4cherliches, Selbstverst\u00e4ndliches oder Unverst\u00e4ndliches beschrieben.<br \/>\nEinige wenige Beispiele:<br \/>\n1. \u201eDiesel-Kraftstoff mit einer Cetanzahl \u00fcber 45, weniger als 0,5% Schwefel- und 0,1% Wassergehalt w\u00e4hlen.\u201c \u2013 w\u00e4hlen? im Dieselsupermarkt auf Hokkaido vielleicht, aber sicher nicht irgendwo sonst.<br \/>\n2. \u201eDas Fass mit dem Kraftstoff einige Tage lang stehen lassen, damit sich Wasser und Schmutz am Boden absetzen k\u00f6nnen. Den im Oberteil des Fasses befindlichen Kraftstoff verwenden.\u201c (Mit Grafik + Text nochmals) \u2013 die Japaner bzw. die Bedienungsanleitungsautoren d\u00fcrften wirklich viel Zeit f\u00fcr das Auftanken investieren.<br \/>\n3. \u201eKeine Gegenst\u00e4nde auf die Motoroberseite legen.\u201c \u2013 wieso? ist doch die absolut ideale Ablagefl\u00e4che f\u00fcr Gegenst\u00e4nde aller Art.<br \/>\n4. \u201eVor dem Starten des Motors sicherstellen, dass sich in seiner N\u00e4he, insbesondere seiner drehenden Teile, keine Hindernisse befinden.\u201c \u2013 Hindernisse? Ja nat\u00fcrlich, die k\u00f6nnten ja pl\u00f6tzlich dorthin h\u00fcpfen. Daher immer vor dem Start schauen, dass absolut keines der an Bord mitgef\u00fchrten Hindernisse auf bl\u00f6de Gedanken gekommen ist.<br \/>\n5. \u201eKraftstoff-Einspritzpunkt FID (vor OT) 15\u00b0 +\/- 1\u00b0. Bei zu sp\u00e4ter Einspritzung Kolbenpassscheiben hinzuf\u00fcgen, bei zu fr\u00fcher Einspritzung Kolbenpassscheiben wegnehmen.\u201c \u2013 aha, na eh ganz einfach. Wie viele M\u00e4nner wissen das eigentlich?<br \/>\n6. aus dem Fehlersuch-Schema f\u00fcr ungen\u00fcgende Leistung: \u201eZu starker Auspuffwiderstand -> Auspuffrohr verstopft (reinigen) -> Zylinderkopfauslass verstopft (reinigen)\u201c \u2013 Ist ja auch klar: Z\u2019v\u00fc Auspuffwiderstand, ka Leistung. Geht einem jeden so. Reinigende Sitzung nach Einnahme von Laxierplus hilft. Und wenn nicht, Schei\u00dfe, was muss man bei Zylinderkopfauslassverstopfung nehmen?<br \/>\nusw.<br \/>\nWeil ich mich schon Mal \u00fcber dieses, jeden einigerma\u00dfen ernsthaften Bootseigner verarschende Schrullensammelsurium, das anscheinend nur zur Vermeidung von Schadenersatzklagen amerikanischer Rechtsanw\u00e4lte verfasst wurde, aufgeregt habe, wollte ich vor ein paar Jahren schon ein vern\u00fcnftiges Servicebuch beim \u00f6sterreichischen YANMAR-Vertreter bestellen. Gibt es aber nur f\u00fcr offizielle YANMAR-Partner und alle anderen k\u00f6nnen sich brausen gehen. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-15\">15.08.2006 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:10 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anker auf<\/em><br \/>\n11:30 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n17:21  <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:31 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n18:50  <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:10 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:49 Strecke: 9,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach einem tollen Toast-Fr\u00fchst\u00fcck beobachten wir die aus Kos herkommenden gro\u00dfen Ausflugsboote, die ungew\u00f6hnlicherweise im seichten Scheitel der Bucht ankern. Wahrscheinlich ist der Ort, wo sie sonst immer hinfahren, wegen des Feiertages gesteckt voll. Trotzdem verlegen wir uns auch ins Seichte, um besser schwimmen und Paddleball spielen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nUm die Mittagszeit fahren die Ausflugsboote wieder ab und im Lauf des Nachmittags wird der Wind bzw. die Fallb\u00f6en st\u00e4rker. Als wir um 17:20h abfahren ist der Wind schon fast meltemisch mit 20-23kn aus NW. Mit den Motoren im Schongang und der Genua erreichen wir die Tankstelle von Marina Kos in fast einer Stunde. Um 19:15 liegen wir an Pier D1 in der Marina.<br \/>\nHarald und Matthias versuchen noch ein Leihauto aufzutreiben aber in der absoluten Hochsaison ist nichts zu machen. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-08-16\">16.08.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nHarald und Matthias packen ihre Sachen ein. Wir bringen einen Berg W\u00e4sche in die W\u00e4scherei und gehen dann fr\u00fchst\u00fccken ins Marinacaf\u00e9. Bei der Marinarezeption bestelle ich ein Taxi f\u00fcr 12h. Wir holen das Gep\u00e4ck und warten auf das Taxi, aber es kommt nicht&#8230; In der Rezeption ruft die Empfangsdame nochmals in der Taxizentrale an aber obwohl wir eine best\u00e4tigte Reservierung haben, kann sie nur sagen, sie hoffe, dass das Taxi bald kommen w\u00fcrde, die Taxis seien wegen der absoluten Hochsaison total \u00fcberfordert. Nach einer Stunde werden wir langsam nerv\u00f6s und ich mache mich auf die Suche nach einem Auto. Ich finde Pierre Dumont, einen sehr netten Franzosen, den ich schon lange kenne und der hier seinen Lebensunterhalt damit verdient, auf Boote aufzupassen und kleinere Reparaturen durchzuf\u00fchren. Er bietet sofort an, sein Auto zu borgen, erkl\u00e4rt, wo es zu finden ist und wo die Schl\u00fcsseln sind. So marschieren wir zu seinem alten Renault 5 und k\u00f6nnen zum Flughafen fahren. Dort sind massenhaft Leute, die nach Hause fliegen wollen und vor dem Eingang Schlange stehen. Wir lassen Harald und Matthias aussteigen und verabschieden uns.<br \/>\nAuf dem Heimweg machen wir eine kurze Pause auf der \u201eRanch\u201c Konari und kurz danach erfahren wir schon telefonisch, dass sie gerade beim Einchecken sind. Wir stellen das Auto aufgetankt zur\u00fcck und ich erreiche den Mechaniker Dimitris (Tel. +30 693 723 98 59), der gleich mit aufs Boot kommt. Er checkt den bb-Starter (in Ordnung-Startknopf hat was), den stbd-Keilriemen (in Ordnung &#8211; muss der Impeller sein) und nimmt den abgebrochenen Bolzen mit und sagt, er komme entweder am Abend oder morgen in der Fr\u00fch wieder vorbei. Bin ja neugierig, ob er den steckenden Teil herausbekommen wird.<br \/>\nAm Abend gehen wir fein essen ins \u201eStadium\u201c (Schweinslungenbraten mit Basilikum\/Parmesan bzw. gef\u00fcllt mit Pflaumen in Rotweinsauce &#8211; beides sehr gut und ungriechisch) und anschlie\u00dfend wieder in die gestern entdeckte Jazz-Blues-Bar mit happy hour bis 24h.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 11:31:41 Anzahl Tage: 15 02.08.2006 L\u00e9svos \/ Plom\u00e1ri &#8211; L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1 03.08.2006 L\u00e9svos \/ Strand Vater\u00e1 &#8211; L\u00e9svos \/ S\u00edgri 04.08.2006 L\u00e9svos \/ S\u00edgri &#8211; L\u00e9svos \/ N. 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