{"id":1239,"date":"2018-08-20T10:37:20","date_gmt":"2018-08-20T08:37:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1239"},"modified":"2018-08-20T10:37:20","modified_gmt":"2018-08-20T08:37:20","slug":"2006-07-12-patmos-samos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-07-12-patmos-samos\/","title":{"rendered":"2006-07-12 Patmos &#8211; Samos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2006-2\/2006-07-12-patmos-samos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 11:36:05 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2006-07-12\">12.07.2006 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la &#8211; Patmos \/ O. Grik\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-13\">13.07.2006 Patmos \/ O. Grik\u00f3s &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-14\">14.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-15\">15.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-16\">16.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-17\">17.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki &#8211; Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-18\">18.07.2006 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros &#8211; S\u00e1mos \/ O. Limni\u00f3nas &#8211; S\u00e1mos \/ O. Kyriako\u00fa<\/a><br \/>\n<a href=\"#2006-07-19\">19.07.2006 S\u00e1mos \/ O. Kyriako\u00fa &#8211; S\u00e1mos \/ Marina Pythagor\u00edu<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 14:49 Strecke: 78,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,3 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-12\">12.07.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\n19:20 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n20:00 Patmos \/ O. Grik\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'00''+026\u00b033'46''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:40 Strecke: 3,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir haben Claudia und Denis um 15:40h beim Tragfl\u00fcgelboot verabschiedet. Es folgt ein Putznachmittag &#8211; Beate drinnen (ihr geht es wieder gut), ich drau\u00dfen. Ich verbrauche den gesamten Wasservorrat auf, um das Boot von der Salz- und Dreckkruste zu befreien. Eine Gardena-Handb\u00fcrste an einem Schlauch an die Heckdusche montiert funktioniert perfekt. Das abgesp\u00fclte Salz verursacht milchige Schlieren im Hafenwasser.<br \/>\nKurz nach 18h kommt der Wasserwagen wie vereinbart. Allerdings ist es nicht derjenige Wasserboy mit dem wir uns verabredet haben und er erk\u00e4rt, dass er \u201ein Vertretung\u201c k\u00e4me, weil der andere so besch\u00e4ftigt sei und fragt, ob das ein Problem w\u00e4re. (Warum sollte es ein Problem f\u00fcr mich sein? So weit ich verstanden habe, beziehen alle Wassertankw\u00e4gen das Wasser aus derselben Quelle.) Als ich dann die 7 Euro zahle ist auch schon \u201emein\u201c Wasserboy zur Stelle und erkl\u00e4rt, die Vertretung sei sein Bruder und daher alles in Ordnung. Es d\u00fcrfte eine ziemliche Konkurrenz im Wassergesch\u00e4ft herrschen &#8211; wie bei den Kokosnuss- und Bananenverk\u00e4ufern auf Surfbrettern in der Karibik.<br \/>\nNachdem wir auch noch Brot beim B\u00e4cker, der um 18:30 endlich wieder aufgesperrt hat, ergattert haben, legen wir um 19:20 ab. Wir wollen eigentlich nur auf die andere Seite der Hafenbucht, um etwas schwimmen zu k\u00f6nnen. Obwohl dort 2 Segelyachten liegen, befinde ich die Stelle f\u00fcr weniger gut geeignet, weil ich nicht auf 16m Tiefe ankern m\u00f6chte. Wir fahren daher weiter und beschlie\u00dfen die Grikos-Bucht im SE anzulaufen. Zun\u00e4chst fahre ich langsam, um dem K\u00fchlschrank Gelegenheit zu geben, sich abzuk\u00fchlen. Dann stelle ich fest, dass er gar nicht l\u00e4uft. Und dann stelle ich fest, dass die Steuerung wieder einen Kontaktfehler am bereits reparierten Minus-Pol der Stromversorgung hat.<br \/>\nUm 20h werfen wir Anker im SW-Teil der Grikos-Bucht. Auch beim zweiten Versuch h\u00e4lt der Anker nicht besonders gut. Aber bei fast absoluter Windstille mache ich mir keine Sorgen. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-13\">13.07.2006 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:52 Patmos \/ O. Grik\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'00''+026\u00b033'46''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:29 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b032'08''+026\u00b030'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:37 Strecke: 20,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach absolut windstiller Nacht bringt der Sonnenaufgang etwas Wind. Ich sehe mir nochmals die K\u00fchlschranksteuerung an und stelle fest, dass eine weitere Reparatur kaum m\u00f6glich sein wird. Nach an einem E-Mail an CLD-Marine mit der Bitte um Rat bzw. Kostenvoranschlag f\u00fcr ein Austauschger\u00e4t legen wir um 12:52 ab mit Ziel Fourni-Inseln, 18 sm im N ab. Die ersten 11 sm kommen wir bei leichtem Gegenwind und -welle schnell voran. Dann nimmt der Gegenwind auf \u00fcber 20 Knoten zu und wir m\u00fcssen langsamer fahren. Um 16:18 biegen wir in die mittlere der drei S\u00fcdbuchten &#8211; O. Kas\u00eddis ein. Wir finden einen wunderbaren Ankerplatz in einer absolut menschenleeren Bucht vor und werfen den Anker in gut haltendem Sand auf 5 m.<br \/>\nNach einem Schl\u00e4fchen sehe ich mir den Ankergrund schnorchelnderweise an und stelle fest, dass sich der Anker keinen Millimeter ger\u00fchrt hat trotz einiger Fallb\u00f6en. Die 25m Ankerkette ersparen auch einen direkten Zug auf den Anker. Diese Inspektion verschafft auch entsprechende Ruhe als um 19h die Fallb\u00f6en mit bis zu 27 kn herunter donnern. Wir m\u00fcssen das Abendessen in den Salon verlegen &#8211; drau\u00dfen w\u00fcrden uns die Keft\u00e9des mit Nudelreis, Fasol\u00e1kia und Krautsalat wahrscheinlich weggeblasen werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-14\">14.07.2006 Freitag<\/strong><br \/>\n13:47 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b032'08''+026\u00b030'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:01 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b033'56''+026\u00b028'51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:13 Strecke: 4,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Trotz heftiger Fallb\u00f6en die ganze Nacht hindurch gut geschlafen. Der Morgenschnorchler best\u00e4tigt den guten Schlaf: Der Anker hat sich zwar etwas mehr eingegraben aber sich sonst nicht vom Fleck bewegt.<br \/>\nIch versuche noch per Mail und Telefon CLD-Marine zu erreichen, um Information \u00fcber den kaputten K\u00fchlschrankkontroller zu bekommen. W\u00e4hrend ich den neuen Cockpitteppich verlege, f\u00e4llt mir ein, dass Frankreich m\u00f6glicherweise Nationalfeiertag hat. Beate best\u00e4tigt das. Und da ist es klar, warum ich heute keine Antwort bekomme.<br \/>\nUm 13:42 legen wir bei heftigen Fallb\u00f6en ab. Wir tuckern entlang der SW-K\u00fcste gegen 7 Beaufort Nordwind auf der Suche nach einem neuen Ankerplatz. Ormos Kamp\u00ed ist als sichere Ankerbucht beschrieben. Allerdings gehen auch hier starke Fallb\u00f6en nieder und es ist zu tief zum Ankern. Wir fahren daher wieder zur\u00fcck und biegen in die Doppelbucht Elid\u00e1ki\/M\u00e1rmara S davon ein. In der n\u00f6rdlicheren, Elid\u00e1ki, werfen wir den Anker auf feinem Sand in 4m Tiefe. Hier gibt es zwar auch Fallb\u00f6en aus wechselnden Richtungen aber wesentlich schw\u00e4cher, dazwischen sogar Windstille.<br \/>\nNach der griechischen Jause bringe ich die Landleine zu einem Stein am Strand aus. Die Windb\u00f6en kommen aus allen Richtungen und ich m\u00f6chte sicher sein, dass der Anker in dieselbe Richtung gehalten wird. Es kommt eine ziemliche D\u00fcnung auf, die aber haupts\u00e4chlich L\u00e4rm am Strand verursacht.<br \/>\nWir lesen \u00fcber die uns noch unbekannten Ziele Chios und Lesvos und \u00fcberlegen, wie wir die kommende Zeit gestalten wollen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-15\">15.07.2006 Samstag<\/strong><br \/>\nFo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki<br \/>\nDer Wind zeigt keine Anzeichen, schw\u00e4cher zu werden (wahrscheinlich, weil es in \u00d6sterreich so hei\u00df ist). Also beschlie\u00dfen wir, in der gut gesch\u00fctzten Bucht zu bleiben. Und ich beschlie\u00dfe, einen neuerlichen Reparaturversuch am Inverter\/K\u00fchlschranksteuerung zu versuchen. Das Problem ist der schlechte Kontakt zwischen der Unterlegscheibe und dem teilweise weggebrannten Metall auf der Platine. Ich \u00fcberlege, ob ich das irgendwie l\u00f6ten k\u00f6nnte, muss aber eingestehen, dass meine diesbez\u00fcglichen Fertigkeiten nicht ausreichen w\u00fcrden. Statt dessen zertr\u00fcmmere ich eine Bleistiftmine und mische das Pulver mit Vaseline zu einer hoffentlich gut leitenden Paste. Damit schmiere ich die Unterseite der Scheibe gut ein und ziehe die Befestigungsmutter ordentlich an. Dann wische ich die \u00fcbersch\u00fcssige Graphitvaseline gut weg, damit keine Stromfehlleitungen entstehen k\u00f6nnen. Die Widerstandsmessung zwischen Minuskabelschuh und Matallkontakt auf Platine zeigt 0,1 Ohm, also praktisch Null Widerstand. Entsprechend funktioniert das Ger\u00e4t auch so wie es soll. Sogar besser, weil die Zuleitungskabeln jetzt weniger warm werden. In 3 1\/4 Stunden hat der K\u00fchlschrank um 10\u00b0 weniger Temperatur.<br \/>\nInzwischen versuche ich die seit Symi verdreckte Wasserlinie zu s\u00e4ubern, schaffe aber nur eine Seite. Es ist sehr anstrengend, den festgefressenen Russ und die Teerflecken mit Cif schwimmenderweise wegzuwischen. Vom Schlauchboot aus noch mehr, weil man keinen Anpressdruck auf den Scheuerschwamm bringt &#8211; das Schlauchboot wird weggedr\u00fcckt. Also lasse ich die \u00fcbrigen 3 Seiten f\u00fcr ein anderes Mal.<br \/>\nUm 18h setze ich mit dem Schlauch zum Strand hin\u00fcber und begebe mich zu Fu\u00df in Richtung Hauptort Lim\u00e1ni Fo\u00farnoi, 2 Buchten weiter. \u00dcber abenteuerliche Ziegenpfade, die teilweise klettern erfordern, teilweise r\u00e4tselhafte Verzweigungen aufweisen aber auf jeden Fall von hoher, stacheliger Macchia ges\u00e4umt werden, gelange ich zur ersten Bucht, Kamp\u00ed. Diesen \u00fcberquere ich auf dem Sandstrand und beginne den Aufstieg zum Kamm mit zwei Windm\u00fchlenruinen. Ich z\u00e4hle 222 Stufen unterschiedlicher H\u00f6he, Breite und Tiefe bis ich zu einem Fahrweg gelange, der nochmals ca. hundert Meter bergauf f\u00fchrt. Und da beginnt ein unglaublich bequemer Fu\u00dfweg, der zum Hauptort f\u00fchrt: 5 m breit, betoniert und mit sch\u00f6nen Natursteinen gepflastert. Ich gehe noch bis zu einer Kr\u00fcmmung, von wo aus man einen guten \u00dcberblick \u00fcber den Hafen und den Ort hat und beschlie\u00dfe, nicht weiter zu gehen. Bis hierher hat es mehr als eine Stunde gedauert und ich m\u00f6chte auf jeden Fall vor der D\u00e4mmerung wieder zur\u00fcck sein. Ich mache noch einige Videoaufnahmen und stelle fest, dass keine einzige Yacht im Hafen liegt. Sie h\u00e4tte auch gar keinen Platz, weil der Hafen gerammelt voll mit Fischerbooten ist. Nur an der Au\u00dfenmole w\u00e4re Platz, aber die dort herrschende D\u00fcnung ist nicht zu verachten. Diesen Ort kann man getrost als m\u00f6glichen Anlaufhafen streichen.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg genehmige ich mir ein Bierchen in einer sehr h\u00fcbschen Fischtaverna mit herrlichem Blick \u00fcber die Bucht. Wahrscheinlich k\u00f6nnte man hier g\u00fcnstig essen, wenn man vom Bierpreis schlie\u00dft: 1,50 Euro das Kr\u00fcgerl!<br \/>\nDer Pfad zur\u00fcck ist leichter zu finden und ich kann noch die ges\u00e4uberte Seite der Blodughadda in den letzten Sonnenstrahlen filmen.<br \/>\nAm Abend sehe ich mir zum ersten Mal \u00fcber Internet die Wetterlage an: http:\/\/poseidon.hcmr.gr\/weather_forecast.html. \u00dcber GPRS geht das erstaunlich schnell. F\u00fcr morgen 15h zeigt die Graphik schlappe 3-4 Beaufort f\u00fcr unser Gebiet an &#8211; hoffentlich stimmt das.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-16\">16.07.2006 Sonntag<\/strong><br \/>\nFo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki<br \/>\nVon weniger Wind kann vorl\u00e4ufig keine Rede sein. Am Ankerplatz kommen die Fallb\u00f6en die ganze Nacht hindurch aus allen Richtungen und bei Sonnenaufgang ist bereits (oder noch immer) das Wasser au\u00dferhalb der Bucht mit wei\u00dfen K\u00e4mmen \u00fcbers\u00e4t.<br \/>\nAus unserer geplanten Fahrt nach Ikar\u00eda wird daher nichts. Ich versuche zu eruieren, warum der bb-Motor meistens erst nach dem 4.bis 6. Druck auf den Startknopf anspringt und warum die Windrichtungsanzeige immer falsch anzeigt. Beides erfolglos. Daf\u00fcr mache ich erfolgreich ein Service an der Ankerwinde. Beate liest und w\u00fcnscht sich schon sehr einen Tavernabesuch. Ansonsten bleibt als Abwechslung nur die Beobachteung, welche Nackerten heute den Strand bev\u00f6lkern.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-17\">17.07.2006 Montag<\/strong><br \/>\n10:14 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b033'56''+026\u00b028'51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:56 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:42 Strecke: 13,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die ganze Nacht hindurch sind die Fallb\u00f6en aus verschiedenen Richtungen gekommen. Um 8:30h sind wieder viele wei\u00dfe Wellenk\u00e4mme vor der Bucht zu sehen. Um 10:14h fahren wir los und stellen fest, dass die Wettervorhersagen, sei es \u00fcber VHF oder \u00fcber Internet-Poseidon keine Ahnung haben. Statt 5 Beaufort bzw. 3-4 sind es 7-8, n\u00e4mlich ca. 30 Knoten Grundwind und bis zu 38 in den B\u00f6en. S\u00fcdlich der Insel Thymaina (westlichste der Fo\u00farni-Inseln) entstehen sogar kleine Wirbelwinde. In der Stra\u00dfe zwischen Ikar\u00eda und Fo\u00farni ist es weniger schlimm: 20-25 Kn aber die Wellen sind etwas h\u00f6her.<br \/>\nEtwa 3 sm vor Ikar\u00eda, als ich gerade \u00fcberlege, ob wir \u00fcberhaupt im Haupthafen Kyrikos oder im 3 sm NE davon gelegenen Th\u00e9rma anlegen k\u00f6nnen, meldet der bb-Motor per Summer und Lichtanzeige an der Instrumententafel \u00dcberhitzung an. Ich schalte den Motor sofort ab. Er ist tats\u00e4chlich brandhei\u00df. Ein neuerlicher Startversuch zeigt: Kein Wasser aus dem Auspuff, obwohl wir das wie bei jedem Motorstart kontrolliert hatten. Jetzt ist nicht mehr daran zu denken, in einen unbekannten, als unsicher beschriebenen Hafen mit nur einem Motor zu fahren. Wir nehmen daher Kurs auf die 5 sm entfernte N-Spitze von Ikar\u00eda. Die gleich S davon befindliche Ortschaft F\u00e1ros wird als guter Ankerplatz auch bei Melt\u00e9mi in Greek Sea Guide beschrieben. Der Autopilot kann den Kurs mit einem Motor nicht halten, Beate schon. W\u00e4hrend dessen baue ich die Wasserpumpe aus.<br \/>\nUm 12:56 lassen wir den Anker auf Sandgrund fallen. Der Platz scheint tats\u00e4chlich sicher zu sein. Beate schwimmt zum Strand, um die Ortschaft zu erkunden und ich repariere weiter. Als sie zur\u00fcck kommt und ein ziemlich heruntergekommenes Kaff meldet, funktioniert der Motor mit der Ersatzpumpe schon wie er soll und ich bin dabei, die ausgebaute Wasserpumpe wieder betriebsf\u00e4hig zu machen. Dabei stelle ich erstaunt fest: Die Lamellen und der ganze Gummik\u00f6rper der kaputten Wasserpumpe sind vollkommen frei von Verschlei\u00dferscheinungen! Der Fehler ist nur, dass der Metallkern des Impellers, der mit einer Nut auf die Antriebsachse der Wasserpumpe gesteckt wird, keine Verbindung mit dem Gummimantel mit den Lamellen mehr hat und dieser daher nicht mehr mit dreht. Bei genauer Inspektion stelle ich fest, dass diese zwei Teile offenbar nur an drei Punkten mit einander verklebt waren. Was f\u00fcr eine schwachsinnige Sollbruchstelle! Das letzte Wasserpumpenversagen am 12.7.2003 mit Patrick und Georg war exakt gleich. Was soll man da \u00fcber die Konstrukteure denken? Ich s\u00e4ubere beide Teile sehr sorgf\u00e4ltig und verklebe sie mit einem 2-Komponenten-Epoxikleber vollfl\u00e4chig wieder zusammen. So habe ich wieder eine Reserve, die wahrscheinlich sogar besser h\u00e4lt als der original JOHNSON 827 Impeller.<br \/>\nBeim Beschnorcheln des Ankers stelle ich erfreut fest, dass das Wasser hier w\u00e4rmer ist. Das Thermometer best\u00e4tigt: 22 statt bisher knappe 20\u00b0. Muss mit den Meeresstr\u00f6mungen zusammenh\u00e4ngen.<br \/>\nUm 19:20h fahren wir mit dem Schlauch zum kleinen Anleger. Der Minimarkt entpuppt sich als gut sortierte und sehr saubere und freundliche Gemischtwarenhandlung, deren Besitzerin sich riesig freut, dass wir keinen Kassenbon ben\u00f6tigen.. Auch die Taverna mit herrlicher Aussicht auf Fo\u00farni und S\u00e1mos ist ein \u00fcberraschen positives Erlebnis. Ein altes Ehepaar aus Kalifornien mit griechischen Wurzeln organisiert f\u00fcr morgen 10h ein Leihauto. O Wunder, wenn das auch klappen sollte!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-18\">18.07.2006 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:16 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:23 S\u00e1mos SW-Spitze <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n16:05 S\u00e1mos \/ O. Limni\u00f3nas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'06''+026\u00b037'21''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankerversuch<\/em><br \/>\n17:18 S\u00e1mos \/ O. Limni\u00f3nas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'06''+026\u00b037'21''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>weiter<\/em><br \/>\n19:27 S\u00e1mos \/ O. Kyriako\u00fa <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'19.56''+026\u00b049'58.02''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:11 Strecke: 30,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Auch wenn dieser Strand bei Melt\u00e9mi als Ankerplatz dienen kann &#8211; gut schlafen tut man hier nicht. Er ist zu offen. Die umlaufenden Wellen, wenn auch nicht gro\u00df, schaukeln das Boot von allen Seiten. Weil in Windrichtung kein hoher Berg vorhanden ist, kommen keine harten Fallb\u00f6en daher. Aber der Melt\u00e9mi wird auch nicht gebremst und orgelt lautstark die ganze Nacht hindurch. Na gut, daf\u00fcr dass der Wind schon die 5. Nacht hindurch voll geblasen hat, kann dieser Ankerplatz ja auch nichts. Ich kenne nur einen einzigen Platz &#8211; der \u00f6ffentliche Kai in Lakk\u00ed \/ L\u00e9ros &#8211; der auch bei starkem Nordwind ruhig ist. <\/p>\n<p>Das Wunder ist ausgeblieben. Die neue Dame im Minimarkt ist zwar informiert, dass zwischen 10 und 11h ein Leihauto kommen sollte, aber als um 11:45 noch keines da ist, ruft sie bei einem Autoverleiher an, den sie als der bestellte vermutet. Er wei\u00df aber von gar nichts, ist furchtbar zerknirscht und w\u00e4re sofort bereit, ein Auto zu bringen. Weil es aber schon so sp\u00e4t ist, vereinbare ich, dass ich ihn auf der R\u00fcckreise 2 Tage vor Ankunft in Ikar\u00eda anrufe und er dann das Auto organisieren wird. Er hei\u00dft Nikos und seine Mobilnummer ist 693 83 40 382.<br \/>\nWir gehen zur\u00fcck zum Strand und genie\u00dfen die herrliche Aussicht bei einem Frappee und Toast in der sehr netten Caf\u00e9-Bar Almyra. Beate schwimmt danach zur\u00fcck zum Boot und nach einigen Vorbereitungen auf den starken Wind heben wir um 14:16h den Anker. Das Gro\u00dfsegel mit dem vorbereiteten 3. Reff ziehen wir sogleich auf und nehmen Kurs auf Samos. Wie erwartet kommen Wind und Wellen sehr beachtlich von der bb-Seite. Mit dem stark gerefftem Gro\u00dfsegel motorsegeln wir bei nur 2000 RPM mit bis zu 9,1 kn. Die h\u00f6chste Windgeschwindigkeit ist wieder 38 Knoten. W\u00e4hrend der \u00dcberfahrt wird das Boot zwei Mal so richtig von einer Welle \u00fcbersp\u00fclt. Weil wir im Salon und nicht im Cockpit sitzen, was zu k\u00fchl w\u00e4re, bleiben wir dabei trocken.<br \/>\nAn der SW-Spitze von S\u00e1mos wird es Zeit, das Gro\u00dfsegel zu bergen, weil die angepeilte Ankerbucht O. Limni\u00f3nas gleich dahinter liegt. Wir warten bis wir im Wellenschatten sind, bevor ich auf das Vordeck gehe. Ich entferne die Reffleine von der Winsch am Mast und \u00fcbersehe, dass sie vom Deck beim Trampolinnetz ins Wasser rutscht. Kurz darauf verabschiedet sich der bb-Motor und gibt mit schrillem Summerton bekannt, dass er nicht mehr l\u00e4uft. Er l\u00e4sst sich zwar wieder starten aber nur im Leerlauf. Es dauert nicht lange bis ich erkenne, was passiert ist. Ein Blick mit der Tauchermaske best\u00e4tigt, dass sich die Reffleine um den Propeller gewickelt hat. Wir fahren mit dem stbd-Motor n\u00e4her zum Strand und warten auf einen Augenblick, in dem die Fallb\u00f6en weniger rasant daher kommen. Dann hupfe ich ins Wasser und kann in einem einzigen Atemzug die Leine wieder frei machen. Der Motor funktioniert wieder und es ist kein Schaden entstanden, au\u00dfer wahrscheinlich an der Saildrive-Dichtung. Es ist also auch heuer damit zu rechnen, dass Wasser ins Getriebe\u00f6l gekommen ist, aber das ist die Blodughadda ja schon gewohnt.<br \/>\nWir fahren also in die Bucht Limni\u00f3nas, die Radspieler in seinem F\u00fchrer als verschont von Fallb\u00f6en beschreibt. Zun\u00e4chst sieht es auch so aus und wir werfen den Anker auf 10m Tiefe. Dann kommen aber ziemlich starke Fallb\u00f6en aus unterschiedlichen Richtungen daher. Wir beratschlagen, was wir tun k\u00f6nnen. Beate bietet sich an, mit der Landleine zu einem gro\u00dfen Stein zu schwimmen. Als sie etwa 30 m geschafft hat, kommen die Fallb\u00f6en mit unglaublicher Wucht aus verschiedenen Richtungen und treibt das Boot unkontrolliert hin und her. Ich traue mich nicht, die Propeller in Gang zu setzen, um nicht ein zweites Mal eine Leine zu fangen.  Sie hat keine Chance weiter zu kommen, weil sich das Boot \u00fcber die Leine schiebt. Wir brechen die Aktion ab und holen den Anker wieder hoch. Die Windb\u00f6en erzeugen sogar fliegendes Wasser mit Regenbogen und da ist es klar, dass wir hier nicht bleiben k\u00f6nnen.<br \/>\nEinzig m\u00f6glicher Ausweichplatz gem\u00e4\u00df unseren B\u00fcchern ist der Hafen Pytag\u00f3rion bzw. die unvollendete Marina knapp \u00f6stlich davon. Es sind \u00fcber 18 sm dorthin. Um 17:18h fahren wir wieder aus der Bucht heraus. Da herrscht pl\u00f6tzlich absolute Windstille aber vielleicht 100 m weiter n\u00f6rdlich kocht das Wasser f\u00f6rmlich. Kurz darauf sind wir auch schon mitten drin. Zum Gl\u00fcck kommt die Suppe von schr\u00e4g achtern und treibt uns mit toller Geschwindigkeit quer \u00fcber die 7 sm breite Bucht Marath\u00f3kampou.<br \/>\nAm absoluten S-Teil von S\u00e1mos sehen wir uns die flache Bucht Ts\u00f3pela an. Weil nirgends beschrieben und auch mit Fallb\u00f6en aus verschiedenen Richtungen ausgestattet, verwerfen wir sie als Nachtankerplatz. Aber etwa 2 sm weiter \u00f6stlich, als um 19h gerade Sturmwarnung \u00fcber VHF f\u00fcr das Gebiet an der Nordostpitze von Ikar\u00eda gegeben wird, finden wir noch eine nirgends beschriebene kleine Bucht, Kyriako\u00fa. Der Wind ist hier kaum mehr vorhanden, also um die 10 knoten, und in der Mitte der Bucht schwimmt ein gro\u00dfer grauer Plastikkanister, eine Boje? Tats\u00e4chlich hat das Ding eine Leine mit einem gesplei\u00dften Auge, das wir sogleich an unsere stbd-Bugklampe h\u00e4ngen. Ich schnorchle zum Bojenstein und stelle fest, dass es gar keinen gibt, sondern nur einen Anker unbestimmter Bauart und Gr\u00f6\u00dfe, was mir gar nicht gef\u00e4llt. Was mir aber sehr gut gef\u00e4llt, ist der Sandgrund. Also lassen wir den Kanister wieder los und ziehen 50 m weiter \u00f6stlich einen Anker bekannter Bauart und Gr\u00f6\u00dfe in den 5 m tiefer liegenden feinen Sandgrund ein.<br \/>\nDann richtet Beate einen guten griechischen Salat her. Wir besprechen die Ereignisse des Tages und freuen uns \u00fcber den sch\u00f6nen Ankerplatz. Immer noch gibt es hier kaum Wind und die wenigen Fallb\u00f6en kommen nur aus einer Richtung mit sehr ertr\u00e4glicher St\u00e4rke. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2006-07-19\">19.07.2006 Mittwoch<\/strong><br \/>\n19:10 S\u00e1mos \/ O. Kyriako\u00fa <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'19.56''+026\u00b049'58.02''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n20:35 S\u00e1mos \/ Pythagor\u00edu Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'25''+026\u00b057'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:25 Strecke: 7,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Als wir um 22h schlafen gehen, kommt ein leichter Wind aus 290\u00b0. In der Nacht dreht er auf 85\u00b0, also um ganze 155\u00b0 und nimmt an St\u00e4rke zu. Offensichtlich umrundet der Wind die Insel jetzt im Uhrzeigersinn. Auch die Wellen kommen jetzt in die Bucht hinein und lassen das Boot schaukeln. Also wieder kein idealer Ankerplatz aber immerhin ohne arge Fallb\u00f6en und mit guten Sandgrund. Mit einigen Unterbrechungen schlafen wir bis 11h und lassen uns dann ein gutes Sp\u00e4tst\u00fcck schmecken.<br \/>\nAm Nachmittag verabschiedet sich der Wind komplett. Wir waschen den salzverkrusteten Cockpitteppich und uns selbst ausf\u00fchrlich. der graue Kanister wird zwischen 16 und 17h von Ausflugsbooten ben\u00fctzt. Nur einige bei\u00dfende Fliegen verleiden die Idylle.<br \/>\nUm 18h beschlie\u00dfen wir, erst morgen fr\u00fch nach Pythag\u00f3rion zu fahren. Der Hafen ist sicher stickig hei\u00df und erfahrungsgem\u00e4\u00df extrem laut bis um 3 in der Fr\u00fch.<br \/>\nUm 19h \u00e4ndern wir unsere Meinung. Es ist zwar windstill und sehr sch\u00f6n aber die wenigen Wellen, die pl\u00f6tzlich von irgendwoher kommen lassen das Boot sehr unangenehm, weil unvorhersehbar, schaukeln. Irgendwo im \u00e4u\u00dferen Hafen von Pythag\u00f3rion werden wir schon ein nicht zu lautes Pl\u00e4tzchen finden.<br \/>\nEinen entscheidenden Nachteil hat die Bucht auf jeden Fall: Kein Handyempfang.<br \/>\nAls wir uns dem Hafen n\u00e4hern, weht ein steifer Wind vom Land her. Mit dem Fernglas k\u00f6nnen wir erkennen, dass der Hafen gerammelt voll ist, dass im \u00e4u\u00dferen Hafen auch ziemlich viele Boote liegen und dass die Flaggen an den Masten heftig flattern. Daher beschlie\u00dfen wir kurzerhand, die Marina anzusehen. Als wir langsam hineintuckern werden wir von Marineros auf Mopeds zu einem Platz an der S\u00fcdmole verwiesen. Wir legen dort an, haben ein wenig Schwierigkeiten mit den total verdreckten und von Muscheln \u00fcbers\u00e4ten Mooringleinen und dem auflandigen Wind. Aber ohne Hektik gelingt es uns um 20:35h bestens fest zu machen. Ich spritze noch das von den Mooringleinen verdreckte Deck ab und schlie\u00dfe den Strom an bevor ich zum Marinab\u00fcro gehe. 27 Euro kostet die Nacht inklusive Wasser, Strom und einer funktionierenden Dusche und WC. Aja, den Mist k\u00f6nnen wir auch los werden.<br \/>\nDann gehen wir die Staubstra\u00dfe entlang des Ufers zur Stadt Pythag\u00f3rion. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir die erste Taverna, Faros, wo wir von Hunger geplagt gleich einen sch\u00f6nen Platz ergattern. Bevor das Essen nach ca. einer Stunde kommt, haben wir schon eine ganze Karaffe sehr guten wei\u00dfen \u201eFaros Housewine\u201c getrunken.<br \/>\nNach dem Essen sehen wir uns noch die Einkaufsstra\u00dfe an und entdecken einen Supermarkt, der auch zum Boot liefert. Allerdings wollen sie von uns nichts mehr wissen, weil sie schon schlie\u00dfen. Naja, immerhin ist es schon 10 Minuten nach Mitternacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 11:36:05 Anzahl Tage: 8 12.07.2006 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la &#8211; Patmos \/ O. Grik\u00f3s 13.07.2006 Patmos \/ O. Grik\u00f3s &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis 14.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki 15.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki 16.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki 17.07.2006 Fo\u00farnoi \/ O. Elid\u00e1ki &#8211; Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1229,"menu_order":5,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1239","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1239"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1239\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}