{"id":1249,"date":"2018-08-20T10:47:02","date_gmt":"2018-08-20T08:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1249"},"modified":"2018-08-20T10:47:43","modified_gmt":"2018-08-20T08:47:43","slug":"2005-08-16-buerglers-martin-und-patrick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2005-2\/2005-08-16-buerglers-martin-und-patrick\/","title":{"rendered":"2005-08-16 B\u00fcrglers, Martin und Patrick"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2005-2\/2005-08-16-buerglers-martin-und-patrick\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 11:45:26 Anzahl Tage: 7<br \/>\n<a href=\"#2005-08-16\">16.08.2005 Kos \/ Marina &#8211; Platy (bei Ps\u00e9rimos) &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-17\">17.08.2005 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-18\">18.08.2005 Lipsi \/ Hafen &#8211; Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la &#8211; Patmos \/ O. Melo\u00ef<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-19\">19.08.2005 Patmos \/ O. Melo\u00ef &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-20\">20.08.2005 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed &#8211; K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s &#8211; T\u00e9lendos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-21\">21.08.2005 T\u00e9lendos &#8211; Nsis Ner\u00e1 &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-08-22\">22.08.2005 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Patrick<br \/>\nAschauer Martin<br \/>\nB\u00fcrgler Herbert<br \/>\nB\u00fcrgler Silvia<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 22:02 Strecke: 139,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-16\">16.08.2005 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:30 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:35 Platy (bei Ps\u00e9rimos) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'43.2''+027\u00b005'53.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n16:58 Platy (bei Ps\u00e9rimos) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'43.2''+027\u00b005'53.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n18:18 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:24 Strecke: 22,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Gestern war Crewwechsel. Beate holt Martin vom Flughafen um 10h ab. Es war der Feiertag am 15.8. und deshalb keine Gesch\u00e4fte offen. Der geplante Schuheinkauf misslingt daher. Beate und die Burschen fahren in die Therme baden. Um 15:30h fahren alle au\u00dfer Martin los. Ich bringe Beate, Matthias und Philipp zum Flughafen und fahre mit Patrick weiter nach Kefalos. Dirk Trio (www.catadventures.be)hat bereits einen Nacra 570-Katamaran vorbereitet und bald sausen Patrick und ich bei 4 Bft. Wind mit 20 Knoten hin und her vor dem Strand. Wir haben beide Trapezgurten an uns so k\u00f6nnen wir abwechselnd Vorschoter und Steuermann sein. F\u00fcr beide im Trapetz ist der Wind zu schwach und vor allem zu b\u00f6ig f\u00fcr uns Anf\u00e4nger. Dass wir solche sind, zeigt sich auch daran, dass ich als Vorschoter bei einer Wende so schnell auf die andere Seite hin\u00fcberrutsche, dass ich gleich \u00fcber Bord gehe. Ich kann mich aber noch am Stag festhalten und mich bald wieder hinaufziehen. Meine Schirmkappe sehen wir noch davorschwimmen, k\u00f6nnen aber nicht rechtzeitig bevor wir sie aus den Augen verlieren, ein gelungenes Kappe-\u00fcber-Bord-Man\u00f6ver machen. Nach etwa einer Stunde signalisiert uns Dirk, dass die vorgesehene Zeit vorbei ist. Wir duschen uns in der Pension, zahlen \u20ac 50,- und fahren sogleich mit dem Leihwagen zur\u00fcck. In Mastichari machen wir eine kurze Pause und sehen die Lauda-Air Maschine starten mit der Beate, Matthias und Philipp nach hause fliegen.<br \/>\nZur\u00fcck in der Marina lassen wir Martin schlafen und sehen uns alle Boote in der Marina an. Als wir wieder zur Blodughadda zur\u00fcckkommen, sind Herbert und Silvia schon da.<br \/>\nHeute machen wir w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks die Einkaufsliste. Dann kommen Takis und Dimitris an Bord um das Saildrive\u00f6l zu kontrollieren. Dimitris stellt fest, dass kein oder kaum Wasser eindringt und das Herausheben daher nicht dringend notwendig ist. Ich bin erleichtert. Dann folgt der Einkauf bei Kostas, ein gescheiterter Versuch, neue Brenner f\u00fcr den Gasherd aufzutreiben und ein letztlich gelungener Einkauf von Wassersandalen f\u00fcr Patrick. Letztlich gelungen, weil der Verk\u00e4ufer in Kos Market Tourist Shop zwar behauptete, jede Schuhgr\u00f6\u00dfe zu f\u00fchren, aber bei 47 ein verzweifeltes Gesicht gemacht hat. Ein Modell in Gr\u00f6\u00dfe 46 um hei\u00dfe 7 Euro passen dann doch.<br \/>\nUm 12:30 legen wir ab und motoren gegen leichten NW-Wind. In Ps\u00e9rimos Ort machen wir eine Hafenrunde ohne stehen zu bleiben. An der E-K\u00fcste der gegen\u00fcber liegenden Insel Platy machen wir einen Badestopp. Inzwischen kommt der Wind ganz schwach aus W. Wir schwimmen und essen eine Jause. Nach 2,5 Stunden fahren wir weiter \u00fcber fast spiegelglattem Wasser. E von K\u00e1lymnos kommt der Wind aber pl\u00f6tzlich mit \u00fcber 20 kn aus W. Wir erreichen den Ankerplatz beinahe gleichzeitig mit zwei Segelbooten mit italienischer Besatzung. Der Steg von Nikolas ist bereits von einem Gulet besetzt und so gesehen war das Wettrennen mit den Italienern unn\u00f6tig. Die vorbereiteten Heckleinen waren aber nicht unn\u00f6tig, weil wir uns an die kleine Fischermole mit griechischer Flagge an der E-Seite der Bucht mit Buganker und Heckleine (wir brauchen nur eine) legen k\u00f6nnen. Das Wasser ist hier 2,5m tief und mit dem Anker weit genug im Luw l\u00e4sst sich hier vortrefflich anlegen. Hoffentlich erf\u00e4hrt kein Italiener jemals davon. Der Nikolas f\u00e4hrt geschaftig mit seinem kleinen Motorboot von Yacht zu Yacht, um Schw\u00e4mme zu verkaufen und Feigen und Kaktusfr\u00fcchte zu verteilen. Bei uns versucht er nicht ein Mal das Erstere.<br \/>\nErst nach 20h ziehen wir das Boot n\u00e4her zum Steg und hupfen an Land. Im letzten Tageslicht stapfen wir \u00fcber den unwegsamen Pfad zur Taverna Paradissos hinauf. Wir sind zun\u00e4chst die einzigen G\u00e4ste. Bevor wir \u00fcberhaupt \u00fcber Essen reden, trinken wir Retsina und plaudern mit Nikolas. Die neueste Errungenschaft ist eine Stereoanlage mit der er uns sp\u00e4ter vertreibt. Der Stra\u00dfenbau kommt seit 2,5 Jahren nicht vom Fleck und er beschwert sich, dass die Telefongesellschaft die Leitung des einzigen Telefons des Dorfes nach 43 Jahren einfach abgezwickt hat. Wir begn\u00fcgen uns damit, nur 4 Vorspeisen zu essen und k\u00f6nnen uns nicht \u00fcberwinden, die vom Nikolas gepriesene gekochte Ziegenleber zu bestellen. Daf\u00fcr stellt er uns zwei Kr\u00fcge Retsina auf seine Kosten hin und kassiert mit 45 \u20ac wieder viel zu viel f\u00fcr das Essen. Naja, hier zahlt man halt einen Unterhaltungsbeitrag.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-17\">17.08.2005 Mittwoch<\/strong><br \/>\n13:15 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:40 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:00 Strecke: 35,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 8,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach einer sehr ruhigen Nacht schlafen wir lange. Nikolas kommt erst um 11:30 in die Bucht und \u00e4rgert sich, dass das Gulet schon weg ist und er keine Schw\u00e4mme verkaufen konnte. Nach ausgiebigem Schwimmen legen wir um 13:15 ab. Inzwischen weht ein lauer S\u00fcdostwind! Wir motoren \u00fcber ganz ruhigem Wasser 3 Stunden lang Richtung NW. Herbert meint, er m\u00fcsste bald wieder ins Meer hupfen und besonders eilig in den Hafen von Lipsi hat niemand. Also biegen wir vorher ab und sehen uns nach einer Badem\u00f6glichkeit bei den vorgelagerten kleinen Inseln um. Bei N. Makronisi sehen wir uns die tollen Klippen und grotten an der S-Seite an, k\u00f6nnen aber nicht ankern. Wir fahren um die Insel herum und ankern in der kleinen Bucht an der N-Seite. Hier gibt es einen fast kreisrunden \u201dBinnensee\u201d, mit einem niedrigen und schmalen Landst\u00fcck zum Meer hin und auf der anderen Seite \u00fcber 10m hohe senkrechte Felsw\u00e4nde. Herbert, Patrick und ich  schwimmen darin und sehen einen Unterwassertunnel, der zum Meer auf der anderen Seite der Insel f\u00fchrt. Wir trauen uns aber nicht durchzutauchen, da die Entfernung schwer einzusch\u00e4tzen ist. Stattdessen gehen wir durch einen ganz kurzen Hohlweg und waten \u00fcber Steine ins Meer. Dann schwimmen wir bei den imposanten Klippen durch einen nat\u00fcrlichen Torbogen und sehen den Tunnel von der anderen Seite an. Hier schaut er viel gef\u00e4hrlicher aus. Ich halte alles auf Handycam fest und hoffe, dass irgendwas brauchbar sein wird trotz des Seeganges.<br \/>\nNach 1,5 Stunden brechen wir wieder auf und fahren kaum 30 Minuten lang in den Hafen von Lipsi. Hier ist so viel los, dass wir uns per Buganker und Heckleinen an die Au\u00dfenseite der Anlegemole legen. Beim ersten Mal h\u00e4lt der Anker nicht, beim zweiten dauert es eine Weile, bis er greift.<br \/>\nAbends essen wir in der Taverna an der Plat\u00eda, dem Platz oben bei der Kirche. Anschlie\u00dfend ein Kaffe in Calypso, Schm\u00e4hf\u00fchren und Musikh\u00f6ren im Cockpit bis sp\u00e4t in die Nacht hinein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-18\">18.08.2005 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:53 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:13 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n17:05 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:30 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:44 Strecke: 12,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Herbert und ich sind schon vor 8h auf den Beinen und machen einen Spatziergang. Die ganze Nacht war ruhig und sehr feucht. Auch in der Fr\u00fch ist das Boot noch triefnass und am Himmel sind viele Wolken. Wir machen eine Runde durch den Ort und bestaunen das private italienische Kreuzfahrschiff Ariston. Motoryacht kann man die Gr\u00fc\u00dfe nicht mehr nennen. Als wir an der Kirche ankommen sehe ich, dass auf der Blodughadda alle schon auf sind, verd\u00e4chtig fr\u00fch! Ich vermute irgendein Problem und gehe zum Boot zur\u00fcck. Herbert geht noch in die B\u00e4ckerei. Tats\u00e4chlich gibt es ein Problem: Wind aus NW ist aufgekommen und das Bb-Heck hat gegen die Molenmauer geschlagen und alle aufgeweckt. Patrick hat schon die Motoren gestartet im Vorw\u00e4rtsgang und die Ankerkette nachgespannt aber ohne Propeller treibt das Heck trotzdem dauernd zur Mole. Es scheint als ob der Anker nicht halten w\u00fcrde, obwohl wir ihn gestern beim zweiten Ankerman\u00f6ver ordentlich eingefahren haben. Als Herbert zur\u00fcckkommt legen wir daher gleich ab und tuckern in die Badebucht gleich um die Ecke. Dort h\u00e4lt der Anker beim zweiten Versuch.<br \/>\nWir schwimmen und fr\u00fchst\u00fccken. Herbert verw\u00f6hnt die \u201cfr\u00fch aufgestandene Familie\u201d mit Spiegeleier und gebratene Paradeiserst\u00fccken. Um 12:45 fahren wir weiter Richtung Patmos. W von Lipsi kommt der Wind mit 15 kn aus NW. Wir setzen Segel und nach einiger Zeit haben wir die Segelstellung gefunden, die uns mit immerhin 4 kn in Zielrichtung bringt. Patrick bet\u00e4tigt sich als Seemann in allen Funktionen und auch Herbert f\u00e4ngt an, seine Nautischen Kenntnisse zu erweitern.<br \/>\nUm 15h legen wir im Hafen Skala auf Patmos an. Herbert und Silvia nehmen den Bus zur Chora hinauf w\u00e4hrend Martin, Patrick und ich in ein Caf\u00e9 gehen. Mich packt die M\u00fcdigkeit ganz f\u00fcrchterlich und ich gehe zum boot zur\u00fcck, um ein Nickerchen zu machen. Dieser misslingt aber weil die Italiener am Nachbarboot im Cockpit sitzen und lautstark quatschen w\u00e4hrend ein Mechaniker versucht, ein Motorproblem zu l\u00f6sen und den Motor immer wieder ein- und ausschaltet. Bald darauf legt ein anderes Charterboot mit Italienern an der Stbd-Seite an&#8230;<br \/>\n\u00dcbrigens kann ich jetzt von Weitem feststellen, ob ein Charterboot mit Italienern besetzt ist, auch wenn sie keine italienische Flagge f\u00fchren: Beim Einlaufen in den Hafen oder zum Ankerplatz haben sie zwei bis drei, h\u00f6chstens vier, superschlanke, dunkelbraun gebr\u00e4unte Frauen in Minibikinis, die mindestens 2 Nummern zu klein sind, als Dekoration auf dem Deck aufgestellt und die entsprechende Anzahl + 1 bis 2, dunkelbraun gebr\u00e4unter, superschlanker junger M\u00e4nner rennen und schreien hektisch dazwischen.<br \/>\nAls Herbert und Silvia wieder zur\u00fcckkommen, legen wir sofort wieder ab. Der L\u00e4rm an dieser Anlegemole wird durch die ununterbrochen vorbeifahrenden Mopeds unertr\u00e4glich, abgesehen von den Italienern. Ca. 20 Minuten sp\u00e4ter ankern wir um 17:30h in der Nachbarbucht Melo\u00ef per Buganker und Heckleine zum letzten Baum am Badesandstrand direkt vor der Esel- und Kuhlandwirtschaft. Die Ruhe ist trotzdem herrlich.<br \/>\nUm 20h ziehen wir uns im Schlauchboot an der Landleine an Land und gehen zur Taverna am anderen Ende des Strandes.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-19\">19.08.2005 Freitag<\/strong><br \/>\n11:11 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:50 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:15 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:03 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:26 Strecke: 25,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wieder sind Herbert und ich als erste wach und machen den Morgenschwimm. Der gute Smutje bereitet uns ein k\u00f6stliches Obstjoghurt als Fr\u00fchst\u00fcck. So langsam wird der Wind st\u00e4rker und weht direkt ins Cockpit. Wir machen uns daher um 11:11h auf den Weg. Gleich nach der Bucht setzen wir beide Segel und k\u00f6nnen Schmetterling segeln. Der Wind kommt mit etwa 20 kn ziemlich genau von hinten.<br \/>\nNach 2,5 Stunden erreichen wir die sch\u00f6ne, weite und gro\u00dffl\u00e4chig 4m tiefe Ankerbucht S von der Insel Archangelos N von Leros. Es sind schon 8 Boote da und wir suchen uns einen Platz, der weniger fallwindbelastet ist. Nach einer ausgiebigen Schnorchelpartie macht uns der Smutje einen herrlichen griechischen Salat, den wir mit Brot und Retsina im Salon verspreisen. Inzwischen sind n\u00e4mlich die Fallb\u00f6en auch hier mehr als unangenehm und die Temperatur ist eher k\u00fchl (28\u00b0).<br \/>\nNach 2,5 Stunden brechen wir wieder auf und rasen per Motor die W-K\u00fcste von Leros Richtung SE. Der Wind hat noch zugenommen und kommt genau von hinten, was ein Segelsetzen sinnlos macht. Wir kommen auch so mit \u00fcber 7kn \u00fcber Grund voran. Um 18h erreichen wir Lakk\u00ed. Vom ersten Platz, den wir ansehen, werden wir vom daneben liegenden Rettungsboot verjagt. Wir finden aber noch einen Platz am Bug des K\u00fcstenwachebootes, direkt neben dem \u201cgelben Bereich\u201d (=Anlegen verboten). Das Anlegeman\u00f6ver wird vom Seitenwind erschwert, gelingt aber trotzdem bestens. Das auf der anderen Seite l\u00e4ngsseits liegende Motorboot \u00e4rgert uns, weil es den Platz von drei Booten wegnimmt. Schlie\u00dflich liegen wir trotz des Seitenwindes ruhig mit total gespannter Ankerkette und f\u00fcnf Landleinen. Sp\u00e4ter h\u00f6ren wir von einem vorbeikommenden Griechen, der sein Hund Gassi f\u00fchrt, dass das Motorboot von der K\u00fcstenwache mit mehreren Fl\u00fcchtlingen aufgegriffen worden ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-20\">20.08.2005 Samstag<\/strong><br \/>\n12:15 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:44 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'42''+026\u00b055'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n16:01 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'42''+026\u00b055'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n16:40 T\u00e9lendos \/ Ort <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b059'50''+026\u00b055'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:08 Strecke: 13,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Trotz Moped- und Bootsl\u00e4rmes im Hafen k\u00f6nnen wir schlafen, zumindest ausreichend. Herbert holt in der Fr\u00fch ein frisches Brot und macht wieder ein feines Fr\u00fchst\u00fcck. Dann gehe ich zur Marina Evros, um mich wegen Liegeplatzm\u00f6glichkeiten zu erkundigen. Diese w\u00e4ren zwar vorhanden und ungef\u00e4hr halb so teuer wie in Kos, aber die ganze Marina ist im Umbau, weil ein Hafenbecken gebaut wird. Es staubt f\u00fcrchterlich zur Zeit.<br \/>\nUm 12:15 legen wir ab. Unterwegs bauen wir das Radio aus und stellen fest, dass der Antriebsriemen des Kassettenspielers gerissen ist, was der Grund ist, weshalb wir keine Musik mehr vom Computer mit dem Adapter machen k\u00f6nnen. Wir bauen den ganzen Kassettenteil aus dem Radio aus, sodass zumindest das Radio ohne Piepst\u00f6ne funktioniert.<br \/>\nUm 13:45 nehmen wir eine Boje vor der Taverna Barba Nikolas. Wieder steht schwimmen und schnorcheln auf dem Programm. Wir sehen sehr viele kleine Fische. Es folgt Fischf\u00fctterung mit altem Brot. Aber die Fische wollen nicht an der Oberfl\u00e4che fressen. Martin und Patrick beobachten mit dem Taucherglas, was sich abspielt. Ich r\u00fchre einen Paatz zusammen mit dem Fischfuttermehl. Die Fische sind ganz narrisch darauf. Es kommen aber keine gro\u00dfen daher. Daher bet\u00e4tigen sich Patrick und Herbert als Delfine, die im Wasser Brotst\u00fccke mit dem Mund auffangen. Gelingt nicht so gut wie bei den Delfinen.<br \/>\nUm 16h fahren wir wieder weiter und erreichen Telendos 40 Minuten sp\u00e4ter. Wir legen l\u00e4ngsseits an der N-Seite des Steges am n\u00e4chsten zum sehr seichten Fischerhafen. Dann gehen wir in die n\u00e4chste Caf\u00e9-Bar direkt am Wasser und beobachten Touristen und Einheimische bei Bier, Ouzo Frappee und Cola f\u00fcr Patrick.<br \/>\nNach einer kurzen Verschnaufspause, bei der wir auch eine lange Leine zum befestigten Ufer legen, um das Boot vom Steg wegzuziehen,  gehen wir in die letzte Taverna am anderen Ende des Dorfes zum Abendessen. Nachher sitzen wir noch lange im Cockpit und f\u00fchren Schm\u00e4h.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-21\">21.08.2005 Sonntag<\/strong><br \/>\n09:35 T\u00e9lendos \/ Ort <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b059'50''+026\u00b055'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:45 Nsis Ner\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b054'48''+026\u00b056'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n15:15 Nsis Ner\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b054'48''+026\u00b056'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:30 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:25 Strecke: 21 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Herbert ist wieder fr\u00fch auf. Ich folge um 8h. Martin und Patrick werden auf eigenen Wunsch noch vor 9 geweckt. Es kommt ein scharfer Wind von N auf, der das Boot gegen den Betonsteg dr\u00fcckt. Daher wird nichts aus dem geplanten Schwimmen auf Telendos und nur Herbert organisiert noch ein Brot und schaut sich den Hohlaki-Strand an.<br \/>\nUm 9.35 l\u00f6sen wir alle 5 Leinen und verlassen den Platz durch das Eindampfen-in-die-Vorspring-Man\u00f6ver.<br \/>\nWir versuchen, das Radio so umzubauen, dass der Computer direkt an die Platine des Radios angeschlossen werden k\u00f6nnte. Das gelingt aber nur bedingt, weil der Ton durch ein starkes Rauschen gest\u00f6rt wird.<br \/>\nNach einer Stunde per Motor haben wir die SW-Spitze von K\u00e1lymnos umrundet und ankern in der Minihafenbucht der Insel N\u00e9ra. Was folgt ist klar: Schwimmen und schnorcheln und anschlie\u00dfend eine Jause mit Speck mit Ei und Baked Beans, herumh\u00e4ngen und Kartenspielen (Kasino ist ein Hit).<br \/>\nUm 15:15 legen wir wieder ab. Der Wind ist noch immer stark. Im Wellenschatten des Inselchens setzen wir die gerefften Segel und nehmen Kurs Richtung 95\u00b0 auf. Mit Wind zwischen 20 und 30 kn segeln wir mit 8-9 kn nach Ps\u00e9rimos. An der SE-Spitze von Ps\u00e9rimos bergen wir die Segel und k\u00e4mpfen uns gegen den hier noch st\u00e4rkeren Wind in die Bucht hinein. Da erscheint pl\u00f6tzlich Martin und gibt die Meldung \u201cWassereinbruch in meiner Kaj\u00fcte durch die Notausstiegsluke!\u201d. Dieser kommt daher, dass der Anpresszapfen eines Verriegelungsgriffes gebrochen ist. Es sieht spektakul\u00e4r aus als das Wasser herein spritzt, wenn eine Welle gegen die Luke schl\u00e4gt aber es ist nicht viel mehr als dass es ausreicht, die daneben h\u00e4ngende Kleidung von Martin nass zu machen.<br \/>\nKeine 10 Minuten sp\u00e4ter liegt die Blodughadda ganz ruhig an einer sehr starken Boje, die normalerweise von Ausflugsbooten verwendet wird. Den Reservegriff finde ich schnell und fast genau so schnell ist der kaputte Griff ausgetauscht. Ich erkl\u00e4re den Neulingen am Boot, dass alles Wasser, das hereinkommt, sich in der Bilge unter den Bodenbrettern sammelt. Das veranlasst Herbert zu der Aussage \u201cich hab eh schon die ganze Zeit das Gef\u00fchl, dass ich auf einer Wasserader schlaf\u201d. Von den vielen Bonmots im Laufe der Woche ist das mein Favorit f\u00fcr den ersten Preis. Jedenfalls befindet sich keine zwei K\u00fcbel Wasser in der Bilge. In der Bb-Bilge hat sich nicht einmal ein K\u00fcbel voll vom  tropfenden Seeventil gesammelt.<br \/>\nHerbert und Silvia nehmen die letzten Reste und machen einen griechischen Salat und Nudeln mit Thunfischsauce. Nach dem abendlichen Plaudern und Schm\u00e4hf\u00fchren im Cockpit machen Patrick, Herbert und ich noch ein Nachtschnorcheln. Wir sehen zwar wenige schlafende Minifische aber das um den K\u00f6rper aufblitzende Plankton fasziniert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-08-22\">22.08.2005 Montag<\/strong><br \/>\n09:42 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:35 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:53 Strecke: 9,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Morgenschwimm und Restefr\u00fchst\u00fcck legen wir um 9.45 ab. In etwas mehr als einer Stunde sind wir schon an der Tankstelle. Beim Ablegen bremsen die Fender so dass das Boot kaum wegkommt. Patrick hupft an Land und schiebt uns weg. Wir bekommen nur einen Platz l\u00e4ngsseits, da alle anderen Pl\u00e4tze voll sind. Die Marineros werden das Boot sp\u00e4ter an eine anderen Platz verlegen.<br \/>\nDas Einpacken beginnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 11:45:26 Anzahl Tage: 7 16.08.2005 Kos \/ Marina &#8211; Platy (bei Ps\u00e9rimos) &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos 17.08.2005 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; Lipsi \/ Hafen 18.08.2005 Lipsi \/ Hafen &#8211; Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la &#8211; Patmos \/ O. Melo\u00ef 19.08.2005 Patmos \/ O. Melo\u00ef &#8211; L\u00e9ros \/ N. 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