{"id":1259,"date":"2018-08-20T10:57:50","date_gmt":"2018-08-20T08:57:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1259"},"modified":"2018-08-20T10:57:50","modified_gmt":"2018-08-20T08:57:50","slug":"2005-07-09-kos-rodos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2005-2\/2005-07-09-kos-rodos\/","title":{"rendered":"2005-07-09 Kos &#8211; Rodos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2005-2\/2005-07-09-kos-rodos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 11:56:55 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2005-07-09\">09.07.2005 Kos Nord \/ Marina &#8211; Gyali<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-10\">10.07.2005 Gyali &#8211; T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-11\">11.07.2005 T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka &#8211; T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-12\">12.07.2005 T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios &#8211; Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-13\">13.07.2005 Chalki &#8211; Alimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-14\">14.07.2005 Alimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-15\">15.07.2005 Alimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni &#8211; Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2005-07-16\">16.07.2005 Chalki &#8211; Rodos \/ F\u00e1nes &#8211; Rodos \/ \u201cMarina\u201d<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 22:34 Strecke: 117,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,2 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-09\">09.07.2005 Samstag<\/strong><br \/>\n14:55 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:00 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:05 Strecke: 22,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beate und ich verlassen Kos um 15h mit Ziel Gyali. Lasse und Outi haben sich gestern verabschiedet und verbringen die restliche Woche im Hotel Atlantis.<br \/>\nIn der Stra\u00dfe zwischen Kos und T\u00fcrkei bl\u00e4st der Wind ordentlich aus N aber nach Umrunden von Ag. Fokas h\u00f6rt er pl\u00f6tzlich auf. Daf\u00fcr haben wir eine unangenehme Welle gegenan. Unter Motor erreichen wir die Bucht um 19h. Kein anderes Boot weit und breit.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-10\">10.07.2005 Sonntag<\/strong><br \/>\n10:47 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:59 T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b028'04''+027\u00b018'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:11 Strecke: 16,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Gegen 3\/4 11 verlassen wir Gyali, motoren zum Strand N von Ak. Mavros\/Nisyros (von Takis empfohlen). Er erweist sich aber als unbrauchbar bei dem vorhandenen NW-Wind und so fahren wir nach Tilos weiter. Um 14 h werfen wir den Anker vor dem Plaka-Strand an der N-Spitze von Tilos. Der W-Wind st\u00f6rt uns nicht, aber die umlaufende D\u00fcnung schon. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-11\">11.07.2005 Montag<\/strong><br \/>\n16:11 T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b028'04''+027\u00b018'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:35 T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b027'35''+027\u00b020'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:23 Strecke: 1,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 16h machen wir die enorme Tagesetappe von 1,5 sm hin\u00fcber zum kleinen Hafen bei Ag. Antonios. Trotz des starken W-Windes k\u00f6nnen wir problemlos l\u00e4ngsseits der Mole anlegen. Wir gehen die ca. 2 km zum Ort Megalo Chorio in der Hoffnung, Brot kaufen zu k\u00f6nnen. Ist aber ausverkauft uns so wird es ein Ouzo me Meze. Dann gehen wir wieder zur\u00fcck zum Boot. Ich entdecke an der Mole eine Versorgungss\u00e4ule mit Wasser und Stromanschl\u00fcssen, ca. 60m vom Boot entfernt. Ich messe die Spannung &#8211; 230 V und beschlie\u00dfe daher, die Kabel auszurollen. Es geht sich genau aus und unser inzwischen gew\u00e4rmter K\u00fchlschrank kann sich wieder mit Landstrom abk\u00fchlen. Abends gehen wir in die einzige Taverna und essen gut und sehr g\u00fcnstig, beobachten eine italienische Gro\u00dffamilie, die hier Urlaub macht, und fallen anschlie\u00dfend todm\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-12\">12.07.2005 Dienstag<\/strong><br \/>\n13:41 T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b027'35''+027\u00b020'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:15 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:33 Strecke: 24 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Hafen ist sehr sympathisch &#8211; nicht nur Strom sondern auch Wasser ist vorhanden. Ich verwende alle Schl\u00e4uche, die sich an Bord befinden und kann den Wassertank und die Wasserflaschen mit gutem Wasser nachf\u00fcllen. Auch das Hafenwasser ist perfekt sauber und wir k\u00f6nnen uns schwimmend abk\u00fchlen. Um 13:40 legen wir ab. Der Wind ist f\u00fcr die Jahreszeit noch immer seltsam: W-Sw und schwach. So motoren wir nach Chalki, wo wir um 17:15 ankommen. Wir legen uns l\u00e4ngsseits am \u00e4u\u00dfersten Ende des Schwimmstegs. Beate erkundet den lieblichen Ort. Ich erkunde schnorchelnderweise die Schwimmstegbefestigung &#8211; Ketten an riesigen Betonbl\u00f6cken. Dann &#8211; o-Wunder &#8211; kommen noch ein paar Segelboote an, die wir beim Einlaufen beobachten. Das Gr\u00f6\u00dfte &#8211; Simeron aus B\u00e1le\/Schweiz, 80 Fu\u00df lang &#8211; legt am Kopf des Schwimmstegs an. Ich darf mit den Leinen mithelfen.<br \/>\nDas gute Abendessen genie\u00dfen wir in der Taverna H OMONOIA TOY NOYPH.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-13\">13.07.2005 Mittwoch<\/strong><br \/>\n13:51 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:51 Alimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b015'24''+027\u00b042'05''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:59 Strecke: 7,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck an Land, Karten auf die Post getragen, Eink\u00e4ufen und zwei Aquarellen verlassen wir Chalki kurz vor 14h. Um den K\u00fchlschrank zu k\u00fchlen tuckern wir langsam zur 5 sm entfernten unbewohnten Nachbarinsel Alimi\u00e1. Wie erkunden die gro\u00dfe S\u00fcdbucht und beschlie\u00dfen im SE-Teil, Tig\u00e1ni genannt, zu bleiben. Zwei Versuche per Heckanker und Bugleinen an den kleinen Anleger anzulegen scheitern zuerst wegen nichthaltenden Heckanker und dann wegen zu viel Seitenwind und so legen wir uns mit Buganker davor.<br \/>\nDas Wasser ist hier sehr klar und 26\u00b0 Grad warm.<br \/>\nDas Abendessen besteht aus frischen, von den Chalki-Fischern gekauften, kleinen Garnelen. Wir kochen sie 25 Minuten lang in Salzwasser und essen sie mitsamt der ganz d\u00fcnnen Schale mit Zitronen\u00f6l und Brot. Schmeckt sehr gut aber nicht nach viel. Macht aber bald satt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-14\">14.07.2005 Donnerstag<\/strong><br \/>\nAlimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni<br \/>\nDen ganzen Tag am selben Platz geblieben. Beate lernt schwedisch und ich versuche erfolglos die Ursache f\u00fcr die spinnerten Instrumente &#8211; Windrichtungsanzeige und Seewassertemperatur zu finden. Dazu Mache ich alle Kontakte auf und bespr\u00fche sie mit Kontakt 60. Dann versuche ich am Verbindungskasten unter dem Mast irgendeinen Fehler zu finden. Beides ohne Resultat. Zwar zeigt die Seewassertemperaturanzeige pl\u00f6tzlich doch mit 27\u00b0 einen sinnvollen Wert aber nachdem ich den Motor zum Batterieladen und K\u00fchlschrank k\u00fchlen gestartet habe, springt sie wieder zwischen -50\u00b0 und +965\u00b0. Ich muss wohl doch den Autohelm Importeur in \u00d6sterreich anrufen.<br \/>\nAuch stelle ich fest, dass die Fische ganz wild auf die ungekochten Garnelen sind &#8211; ein paar haben wir daf\u00fcr aufgehoben &#8211; aber die gekochten in Zitronen\u00f6l m\u00f6gen sie gar nicht. Jedenfalls sind die Fische sehr geschickt, den K\u00f6der vom Angelhaken herunterzuholen ohne jemals in Gefahr zu kommen, aufgehakt zu werden. So benenne ich mein Fischen  in \u201cFische f\u00fcttern\u201d um, was die Sache in Griechenland wohl besser beschreibt.<br \/>\nDann stelle ich noch fest, dass der Modus-Wahlschalter am Sony Handycam kaputt ist. Der Apparat l\u00e4sst sich nicht ausschalten somit der Akku nicht aufladen. Auch bewirkt ein Druck auf die Aufnahmetaste daneben, dass die Kamera in den Wiedergabemodus wechselt statt aufzunehmen. Nach etwas Kontakt 60 scheint der Fehler wieder behoben zu sein.<br \/>\nNoch was habe ich zu reparieren versucht: Die Algenbildung in der Heckdusche. Was anderes als den Duschkopf mit Benzin sehr gr\u00fcndlich zu reinigen ist mir nicht eingefallen. Ich habe zwar beim Absperrventil das Rohr abmontiert und mit einer Einziehfeder soweit es in beide Richtungen ging hin und her gezogen, aber da war von Gr\u00fcnem nichts zu sehen. Vermute also doch, dass sich die Algen direkt im Duschkopf bilden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-15\">15.07.2005 Freitag<\/strong><br \/>\n13:30 Alimi\u00e1 \/ O. Tig\u00e1ni <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b015'24''+027\u00b042'05''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:53 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:23 Strecke: 5,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 1\/2 2 machen wir uns auf den Weg Richtung Chalki. Nach 1,5 Stunden liegen wir wieder am selben Platz l\u00e4ngsseits am Schwimmsteg und gehen in den Ort, um Brot zu kaufen. Der B\u00e4cker hat aber f\u00fcr den Tag geschlossen und so beschlie\u00dfen wir \u00fcber Nacht zu bleiben. Wir gehen in eine Snack-Bar und erfahren von der eingewanderten englischen Besitzerin, dass nur 180 Personen in Chalki leben.<br \/>\nDer Hafenpolizist kommt auch zum Boot und m\u00f6chte, dass ich zur Hafenpolizei mit der Crewliste komme. Ich sage, ich w\u00fcrde morgen nach dem Broteinkauf vorbeikommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2005-07-16\">16.07.2005 Samstag<\/strong><br \/>\n09:30 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:00 Bei E-Spitze von Alimi\u00e1 <em>Segel setzen<\/em><br \/>\n13:25  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n17:26 Rodos \/ \u201cMarina\u201d <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b026'02''+028\u00b014'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n14:00 Rodos \/ F\u00e1nes <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b021'53''+027\u00b058'35''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Angesehen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:56 Strecke: 39,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem Broteinkauf \u201cvergesse\u201d ich zur Hafenpolizei zu gehen und wir legen um 9:30 ab. Wir motorsegeln bis zur S-Spitze von Alimi\u00e1. Die Insel hat 3 Buchten nach Rodos hin, die wir erkunden. Die mittlere w\u00fcrde sich auch f\u00fcr eine \u00dcbernachtung eignen. Dann setzen wir Segel und segeln bis kurz vor dem Kleinen Hafen F\u00e1nes auf Rodos. Gem\u00e4\u00df Sea Guide ist die Einfahrt versandet und weist nur knapp beim Bb-Molenlicht 1,5 m Tiefe auf. Ich fahre extrem langsam genau dort wo diese Tiefe vorhanden sein soll. Ist sie aber nicht, und wir bleiben stecken. Der sofortige R\u00fcckw\u00e4rtsschub bringt nichts aber der Wind dreht das Boot um 180\u00b0. Wir stecken trotzdem noch fest und der Bb-Motor wird abgew\u00fcrgt. Er l\u00e4sst sich wieder starten und mit entsprechend viel Gas schieben wir uns wieder hinaus. Der Bb-Motor klingt aber seltsam und dann sehe ich, dass er schwarz statt K\u00fchlwasser ausspuckt! Ich stoppe ihn sofort und tuckere mit dem Stbd-Motor weit genug hinaus. Dann sehe ich mir den Propeller mit der Tauchermaske an: Alles in Ordnung au\u00dfer, dass die Ansaugl\u00f6cher f\u00fcr das K\u00fchlwasser mit schwarzem Seegras verstopft sind. Ich reinige sie. Am Motor selbst ist nichts ungew\u00f6hnliches zu sehen und ich wundere mich, dass es keinen Seewasserfilter gibt, der mit Seegras verstopft sein m\u00fcsste. Der Motor springt wie \u00fcblich an und spuckt klares K\u00fchlwasser aus. Offensichtlich haben einige Kilo Seegras den K\u00fchlkreislauf erfolgreich durchgewandert. Unglaublich erleichtert setzen wir die Fahrt Richtung Rodos-Stadt fort. Schade, dass F\u00e1nes nicht m\u00f6glich war. Hier w\u00e4re es n\u00e4her zum Flughafen und viel ruhiger als in Mandraki gewesen.<br \/>\nWir erreichen Mandraki. Schon bei der Einfahrt schreit uns einer zu, der Hafen sei voll und wir sollten zur \u201cMarina\u201d fahren. Am Windm\u00fchlenkai sind zwar noch einige freie L\u00fccken aber offensichtlich wollen die Chartergesellschaften die Pl\u00e4tze f\u00fcr ihre Kunden frei halten. An der anderen Seite in Mandraki ist alles voll. Wir fahren also weiter, umrunden die zwei gro\u00dfen Hafenbecken f\u00fcr Dickschiffe und erblicken einige Segelbootmasten in einem weiteren Hafenbecken.<br \/>\nWir finden einen gro\u00dfen und ruhigen Platz zwischen zwei Wohnsegelbooten, die offensichtlich schon l\u00e4nger da liegen. Die Umgebung ist aber befremdlich: Direkt beim Landungssteg t\u00fcrmen sich gewaltige Betonbl\u00f6cke wie sie f\u00fcr Wellenbrecherkonstruktionen verwendet werden. Am Ende des desolaten Anlegestegs steht ein vollkommen verrostetes Lastschiff auf Land. Weiter entlang des Beckens sind noch ein Tragfl\u00fcgelboot, ein Ka\u00efki und ein nicht n\u00e4her zu definierendes Schiff an Land, um irgendwann repariert zu werden. Au\u00dferdem sind noch einige Arbeitsplattformen in der \u201cMarina\u201d vert\u00e4ut. Das riesige Gel\u00e4nde wirkt total verwahrlost und man muss gute 5 Minuten auf einer Staubstra\u00dfe gehen, um zur befestigten Stra\u00dfe zu kommen. Dort finden sich aber ein paar nette Lokale und Gesch\u00e4fte.<br \/>\nWir plaudern noch mit den Nachbarn, die zumindest einen Vogel haben &#8211; einen Papagei der f\u00fcrchterlich schreit, in bester Schrebergartenatmosph\u00e4re und gehen dann recht bald schlafen. In der Nacht werden wir von M\u00fcckenschw\u00e4rmen \u00fcberfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 11:56:55 Anzahl Tage: 8 09.07.2005 Kos Nord \/ Marina &#8211; Gyali 10.07.2005 Gyali &#8211; T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka 11.07.2005 T\u00edlos \/ O. Pl\u00e1ka &#8211; T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios 12.07.2005 T\u00edlos \/ \u00c1gios Ant\u00f3nios &#8211; Chalki 13.07.2005 Chalki &#8211; Alimi\u00e1 \/ O. 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