{"id":1265,"date":"2018-08-20T11:10:37","date_gmt":"2018-08-20T09:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1265"},"modified":"2018-08-20T11:11:16","modified_gmt":"2018-08-20T09:11:16","slug":"2004-10-11-kos-kos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2004-2\/2004-10-11-kos-kos\/","title":{"rendered":"2004-10-11 Kos &#8211; Leros &#8211; Kos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2004-2\/2004-10-11-kos-kos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 12:00:54 Anzahl Tage: 7<br \/>\n<a href=\"#2004-10-11\">11.10.2004 Kos Nord \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-12\">12.10.2004 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-13\">13.10.2004 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-14\">14.10.2004 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-15\">15.10.2004 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-16\">16.10.2004 Pserimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2004-10-17\">17.10.2004 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 12:23 Strecke: 61,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-11\">11.10.2004 Montag<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nMit Gulet Arrangement und AUA nach Kos gekommen. Herrliches Wetter, wenig Leute, Boot ok. Die neuen Seitenteile f\u00fcrs Bimini sind da. Cockpitfenster hat neue Dichtung bekommen und die hintere Kante der Genua ist repariert, wie gebeten.<br \/>\nIch bin doch froh, dass ich gekommen bin, obwohl ich das wegen der Laufen-Preisliste schwer \u00fcberlegt habe.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-12\">12.10.2004 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:41 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n14:53 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>vor der Bucht<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:12 Strecke: 19,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach einem Erg\u00e4nzungseinkauf lege ich um 11:40h ab. Ein ganz leichter Nordwind bl\u00e4st mir auf die Nase und ich tuckere zur Bucht von Nikolas. Nach 3 Stunden und 10 Minuten bin ich am Ziel. Leider liegt ein Gulet mit G\u00e4sten aus \u00d6sterreich am Steg. Ich werfe den Anker au\u00dferhalb des Steges, wo das Motorboot von Nikolas liegt und schnorchle ein wenig herum, schwimme zum Gulet und unterhalte mich mit den G\u00e4sten. Sie haben vor, die Nacht da zu bleiben, also nix mit Stammplatz.<br \/>\nNikolas taucht erst gegen 19h auf und kommt zu mir aufs Boot. Ich lade ihn zu Dolm\u00e1des aus der Dose, Brot und Retsina ein und wir plaudern mit einander. Wirklich was Neues gibt es nicht. Er bricht bald auf, denn er hat den Generator laufen lassen. Wir verabreden uns f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-13\">13.10.2004 Mittwoch<\/strong><br \/>\n09:35 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:53 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Leinen fest<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:17 Strecke: 2,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>W\u00e4hrend der Nacht hat der Wind stark zugenommen. Ich wache sehr fr\u00fch auf von der Schaukelei und bin etwas besorgt, ob der Anker halten wird. Er h\u00e4lt aber der Platz ist ziemlich ungem\u00fctlich. Als der Gulet um 9:30h ablegt, habe ich mich entschlossen, doch nicht zu bleiben sondern nach L\u00e9ros weiter zu fahren. Als ich aber aus der Landabdeckung Richtung Norden abbiege, stelle ich fest, dass die Wellen sehr gro\u00dfe sind. Ich probiere, mit welcher Geschwindigkeit ich einigerma\u00dfen sanft gegenan fahren kann. Schneller als 2, maximal 3 Knoten \u00fcber Grund ist nicht m\u00f6glich, was \u00fcber 3 bis 4 Stunden bis Pant\u00e9li bedeuten w\u00fcrde. Also drehe ich um. Das Anlegeman\u00f6ver am Steg beschert mir neue Kenntnisse: Ich werfe den Anker und grabe ihn ein, dann stelle ich das Boot Richtung Steg, schalte den R\u00fcckw\u00e4rtsgang ein und bremse die Fahrt mit der Kettenl\u00e4nge. Es funktioniert (fast) perfekt. Obwohl der Wind seitlich kommt, bleibt das Boot sehr stabil. So stabil, dass meine Berechnung, das Boot w\u00fcrde mit dem Wind abtreiben und ich auf den Steg springen k\u00f6nnte nicht stimmt. Es bleibt hartn\u00e4ckig im Luw des Steges. Wenn ich weniger R\u00fcckw\u00e4rtsschub gebe, zieht die Kette das Boot so weit vor, dass ich nicht an Land springen kann. Wenn ich mit dem luvseitigen Motor mehr Gas gebe, komme ich kaum dem Steg n\u00e4her. Nach einigen Versuchen, die Kettenl\u00e4nge und den R\u00fcckw\u00e4rtsschub auf einander abzustimmen kommt der Leebug doch so nahe an den Steg, dass ich problemlos hin\u00fcberspringen k\u00f6nnte. Aber in diesem Augenblick kommt ein junger Grieche, der am Strand campiert zu Hilfe, \u00fcbernimmt den Festmacher und macht ihn fest. Ich mache den zweiten Festmacher an derselben Stelle fest und stimme dann die Kettenl\u00e4nge genau so ab, dass das Heck nicht auf den Steg ankommen kann aber man leicht hin und her springen kann, wenn man vorher am Festmacher das Boot heranzieht. Obwohl auch hier Schwell von den Wellen vorhanden ist, ist diese Stelle und Bootsposition ungleich ruhiger als 30 Meter weiter vor Anker. Ich bin zufrieden.<br \/>\nNikolas holt mich um 18h ab. Wir gehen zu seiner Taverna. Er schusselt wie immer herum und kocht f\u00fcr uns: Marinierte Fische, griechischen Salat und frittierte Melanzani mit K\u00e4se. Wir sitzen drinnen, denn drau\u00dfen ist es recht frisch, besser gesagz ich sitze und Nikolas rennt herum. Sein Vater kommt dazu, setzt sich zu uns und isst mit uns. Seine Frau ist nicht da, sondern in der Hauptstadt, oder woanders, habe ich nicht so richtig verstanden. Ich versuche mich mit dem Vater auf Griechisch zu unterhalten. Ist nicht so einfach. Ich verstehe aber, dass sein Leben 40 Jahre lang aus harter Arbeit als Schwammtaucher und Ziegenhirte bestanden hat. Er gestikuliert und deutet damit an, wie anstrengend das Schwammtauchen war. Da ich wei\u00df, wie das Schwammtauchen vor sich gegangen ist, verstehe ich seine Gesten und er merkt das.<br \/>\nUm 20h muss Nikolas seinen mittleren Sohn zur F\u00e4hre nach Pir\u00e4us bringen. Wir brechen auf und verabschieden uns von einander.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-14\">14.10.2004 Donnerstag<\/strong><br \/>\n09:58 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n12:19 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:20 Strecke: 10,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem Morgenschwimm und Fr\u00fchst\u00fcck breche ich um 10h auf. Wind und Wellen sind wieder ganz sanft gegenan. Um 12h erreiche ich den Fischerhafen, den gerade 4 Segelboote verlassen &#8211; bestens. Ich lege l\u00e4ngsseits an der zweit\u00e4u\u00dfersten Stelle an. An der \u00e4u\u00dfersten liegt \u201cEstia\u201d, ein kleines Segelboot mit schwedischer Flagge. Die Besatzung, Vater mit Sohn aus Schweden kommen sogleich w\u00e4hrend ich meinen t\u00e4glichen Schafsk\u00e4se mit Oliven und Brot zu mir nehme. Wir plaudern etwas und dann legen sie ab &#8211; so wie man das in Schweden macht: Segel setzen, absto\u00dfen und ohne Motor lossegeln. Ich bin direkt neidisch.<br \/>\nIch verhole das Boot zur \u00e4u\u00dfersten Position per Handkraft, denn diese ist mir hier am liebsten. Dadurch k\u00f6nnen keine Boote die Aussicht auf die nette Ortschaft verstellen.<br \/>\nDann mache ich mich auf die Suche nach dem Haus von G\u00f6ran Schildt, dem finnischen Mittelmeersegler und Buchautor, der bereits Anfang der 1950-er Jahre Griechenland besegelt hat und wunderbare B\u00fccher geschrieben hat. In Pant\u00e9li soll er irgendwo ein Haus Haben. Ich frage danach in Hafen beim der Fischereivereinigung (oder so \u00e4hnlich). Sie wissen sofort Bescheid und deuten auf ein Haus oberhalb des Hafens in westlicher Richtung. Sie wissen aber auch, dass er heute nicht da ist! Ich mache mich trotzdem auf die Suche, gehe zuerst einen typisch griechischen Treppenweg hinauf und schlage mich anschlie\u00dfend durch verlassene H\u00f6fe durch. Als ich die Stelle erreiche, die nach der Beschreibung passen k\u00f6nnte, treffe ich auf einen Mann an einer Hausbaustelle. Ich frage auch ihn, ob er wei\u00df, wo das gesuchte Haus ist \u201cPu ine to spiti tis G\u00f6ran Schildt apo tin Finlandia?\u201d Bin m\u00e4chtig stolz auf meine Griechischkenntnisse und noch stolzer als er das versteht. Er zeigt auf das Nachbarhaus und sagt, auf Englisch nat\u00fcrlich, dass er nicht da ist. Ich gehe trotzdem hin und finde das T\u00fcrschild \u201cJ. Schildt\u201d, wieso \u201cJ\u201d, es m\u00fcsste doch \u201cG\u201d sein? Oder hat er absichtlich J bestellt, weil G\u00f6ran auf schwedisch J\u00f6ran ausgesprochen wird? Egal, ich h\u00f6re, dass drinnen das Radio aufgedreht ist, klingele lange zwei Mal. Keine Reaktion, er ist also wirklich nicht da. Ich schreibe auf einen Zettel, dass ich ihn gerne f\u00fcr seine B\u00fccher bedankt h\u00e4tte und hinterlasse meine Telefonnummer und Bootsname mit dem Hinweis, dass ich mich im Hafen befinde und stecke ihn zwischen T\u00fcr und Rahmen. Vielleicht meldet er sich?<br \/>\nDann mache ich einen langen Spaziergang entlang der Stra\u00dfe, die \u00fcber die Ortschaft verl\u00e4uft, gehe hinunter zum Ort Platanos, der im Bergsattel liegt und die Ortschaften Pant\u00e9li und Agio Marina verbindet und dann wieder zum Boot zur\u00fcck.<br \/>\nZur Abendd\u00e4mmerung gehe ich in die Taverna \u201cPatimenos\u201d und begn\u00fcge mich mit Mussaka und einem Bier.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-15\">15.10.2004 Freitag<\/strong><br \/>\n11:10 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:37 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:27 Strecke: 20,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Morgen ist wunderbar, fast windstill, sch\u00f6n warm aber \u00fcberhaupt nicht hei\u00df. Fischerboote fahren ein und aus. Ich kaufe Brot und Wasser im Miniladen der Ortschaft. Ich \u00fcberlege, ob G\u00f6ran Schildt meine Mitteilung erhalten hat und ob er irgendwie darauf reagieren wird. Es k\u00f6nnte ja sein, dass er zum Hafen kommt. Ich beeile mich mit dem Auslaufen daher nicht.<br \/>\nDas Hafenbecken und die Einfahrt, die ich vom Boot aus gut sehen kann, wimmeln nur so von Fischen jeder Gr\u00f6\u00dfe. Ein riesiger Schwarm von Minifischen kreist in der Einfahrt herum, dazwischen kann ich immer wieder gr\u00f6\u00dfere, bis zu 50 cm langen Fischen ausmachen. Also: Angel auspacken und fischen! Ich beschlie\u00dfe, diesmal einen Spinner auszuprobieren. Ich habe einfach keine Lust, einen K\u00f6der zu kneten. Der Spinner fliegt gar nicht so schlecht in die Hafeneinfahrt obwohl ich sehr unge\u00fcbt bin. In Finnland habe ich immer nur eine geschlossene Spinnrolle mit Taste und nie eine offene Haspelrolle mit B\u00fcgel verwendet. Ich lasse den Spinner sinken und kurble ihn dann langsam zu mir zur\u00fcck. Nur ein paar Minifische schwimmen neugierig hinter dem Spinner her. Die gro\u00dfen Raubfische lassen sich nicht blicken.<br \/>\nUm 11:10h lege ich ab. Es ist direkt ein Vergn\u00fcgen, das Boot loszumachen und mit einem Fu\u00dftritt in Bewegung zu setzen. Bis auf ein Windhauch in Richtung Hafenausfahrt ist es absolut ruhig und da funktioniert so ein Ablegeman\u00f6ver ohne Motor wie auf einem Ruderboot.<br \/>\n\u00dcber beinahe glattes Wasser tuckere Richtung S\u00fcden. Nach 3,5 Stunden erreiche ich Vathi \/ Ps\u00e9rimos. Ich werfe den Anker auf 3 m Tiefe und beschlie\u00dfe, den neuen Minianker f\u00fcr die Landleine auszuprobieren. An der schwimmenden Landleine befestigt, schwimme ich mit ihm zum Ufer und lege ihn einfach auf einen gro\u00dfen Stein mit zwei der vier Krallen dahinter, schwimme zur\u00fcck und hole die Leine dicht. Das war eine sehr einfache Angelegenheit, ob er h\u00e4lt?<br \/>\nAnschlie\u00dfend schnorchle ich zum Anker und um das Boot herum. Es ist sehr sch\u00f6n.<br \/>\nAbends koche ich Kartoffeln und brate Cocktailw\u00fcrstchen. Schmeckt fantastisch! (weil ich hungrig bin).<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-16\">16.10.2004 Samstag<\/strong><br \/>\nPserimos \/ O. Vathy<br \/>\nDen ganzen Tag am selben Platz. Herrliches Wetter! Fast den ganzen Tag absolut windstill. Nur am Sp\u00e4tnachmittag kommt leichter Westwind auf. Ich beschlie\u00dfe bis morgen zu bleiben und teile es der Marina per Telefon mit. Der ganze Tag vergeht mit Schreiben an der Sedlacek-Sache. Nur wenn es zu warm wird, springe ich kurz ins Wasser. Das Meer hat immer noch 23\u00b0C und die Tagesh\u00f6chsttemperatur war 32,1\u00b0C um 13:47h.<br \/>\nZum Sonnenuntergang um 19h koche ich mir eine Eierspeise mit Speck und esse Tomaten dazu. Schmeckt gut. Macht mich aber m\u00fcde und ich gehe schon um 21h schlafen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2004-10-17\">17.10.2004 Sonntag<\/strong><br \/>\n09:55 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anker auf<\/em><br \/>\n12:00 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:05 Strecke: 9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Sehr schlecht geschlafen. Die Eierspeise mit Speck hat meinem Magen nicht gut getan. Um 0:30 wache zum ersten Mal auf. Es ist noch immer windstill, aber es herrscht leichter Wellengang.<br \/>\nIch d\u00f6se, lese und schei\u00dfe abwechselnd bis ungef\u00e4hr 5 Uhr. Dann finde ich endlich wieder Schlaf bis 8:30. Ich mache einen Morgenschwimm und l\u00f6se die Landleine. Der Minianker hat sich bew\u00e4hrt. Die Wellen sind gr\u00f6\u00dfer geworden aber es ist noch immer fast windstill. Der Wetterbericht verspricht S\u00fcd-S\u00fcdost mit bis zu 6 bft. Ich fr\u00fchst\u00fccke, schreibe an meiner Sedlacek-Sache, wasche mich, rasiere mich und mache zum letzten Mal in diesem Jahr meinen Lieblingk\u00f6pfler vom Boot weg. Kurz vor 10 mache ich mich auf den Weg. Der angek\u00fcndigte Wind ist da, aber direkt aus Ost, also Gegenwind mit ca 15 &#8211; 18 Kn. Es ist eine ziemlich schaukelige Motorfahrt. Die Wellen sind zwar nicht hoch aber teilweise sehr steil.<br \/>\nAn der Tankstelle herrscht Seegang wegen des Ostwindes. Der Tankwar deutet mir, ich solle nicht l\u00e4ngsseits sondern mit dem Heck anlegen. Das klappt bestens. Er legt die Heckleinen um die Poller und ich lasse die Motoren im Vorw\u00e4rtsgang laufen, so wie die gro\u00dfen F\u00e4hrschiffe anlegen. Ohne die Mole auch nur ein einziges Mal zu ber\u00fchren kann ich in aller ruhe 40 Liter Diesel nachtanken. Keine bl\u00f6de Idee!<br \/>\nIch bekomme wieder den selben Platz an Pier E. Die Mooringleinen laufen kreuz und quer. Es dauert eine Weile, bis die richtigen gefunden sind und das Boot wie gew\u00fcnscht liegt.<br \/>\nDie Arbeiten f\u00fcr die Einwinterung k\u00f6nnen beginnen. Es macht mir aber mehr Spa\u00df die Tagesereignisse nachzutragen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 12:00:54 Anzahl Tage: 7 11.10.2004 Kos Nord \/ Marina 12.10.2004 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos 13.10.2004 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos 14.10.2004 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li 15.10.2004 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy 16.10.2004 Pserimos \/ O. Vathy 17.10.2004 Ps\u00e9rimos \/ O. 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