{"id":1291,"date":"2018-08-20T11:37:13","date_gmt":"2018-08-20T09:37:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1291"},"modified":"2018-08-20T11:37:13","modified_gmt":"2018-08-20T09:37:13","slug":"2003-07-21-kos-arki-kos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2003-2\/2003-07-21-kos-arki-kos\/","title":{"rendered":"2003-07-21 Kos &#8211; Arki &#8211; Kos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2003-2\/2003-07-21-kos-arki-kos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 12:35:35 Anzahl Tage: 14<br \/>\n<a href=\"#2003-07-21\">21.07.2003 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-22\">22.07.2003 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-23\">23.07.2003 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-24\">24.07.2003 L\u00e9ros \/ O. Plakouti &#8211; M\u00e1ratho &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-25\">25.07.2003 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-26\">26.07.2003 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht)<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-27\">27.07.2003 Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) &#8211; Patmos \/ O. Melo\u00ef<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-28\">28.07.2003 Patmos \/ O. Melo\u00ef<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-29\">29.07.2003 Patmos \/ O. Melo\u00ef &#8211; Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-30\">30.07.2003 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s &#8211; S\u00e1mos \/ Hafen Pythag\u00f3rio<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-07-31\">31.07.2003 S\u00e1mos \/ Hafen Pythag\u00f3rio &#8211; Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-08-01\">01.08.2003 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-08-02\">02.08.2003 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; Kos \/ O. Kam\u00e1ri (Kefalos)<\/a><br \/>\n<a href=\"#2003-08-03\">03.08.2003 Kos \/ O. Kam\u00e1ri (Kefalos) &#8211; Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nLamprecht Matthias<br \/>\nGrafl Eveline<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 38:36 Strecke: 210,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-21\">21.07.2003 Montag<\/strong><br \/>\n18:10 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n19:30 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:20 Strecke: 8,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beate und Eveline fahren Proviant einkaufen und Matthias und ich waschen Deck und Leinen. Nachdem die Eink\u00e4ufe verstaut sind fahren wir in die Stadt, kaufen diverse Fischfangutensilien und gehen anschlie\u00dfend ins Global Caf\u00e9. Beate bringt mich und die k\u00fchlschrankbed\u00fcrftigen Angelw\u00fcrmer zur\u00fcck und f\u00e4hrt dann nach Pyli mit Eveline und Matthias. Ich putze den Flugrost von den Relingst\u00fctzen und montiere einen neuen Block f\u00fcr die Reffeinrichtung w\u00e4hrenddessen.<br \/>\nUm 18:10 legen wir ab und motoren gegen relativ schwachen Wind nach Ps\u00e9rimos, wo wir in der Vathy-Bucht den Anker auf 1,6m werfen. Wir schwimmen und freuen uns \u00fcber den windlosen Abend. W\u00e4hrend wir das Zitronenhuhn zubereiten kommen die bekannten Fallb\u00f6en schon wieder daher.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-22\">22.07.2003 Dienstag<\/strong><br \/>\n10:55 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:00 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:04 Strecke: 16,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Nach sind wieder die Fallb\u00f6en unterwegs gewesen und sie halten an als wir unseren Morgenschwimm machen. Um 11h fahren wir los. Ich lasse den neuerworbenen K\u00f6der an der 100m langen Leine hinten nachschleppen. Wir umrunden Ps\u00e9rimos entlang der S\u00fcdk\u00fcste, wo ein ziemlicher Verkehr herrscht. Nach Passieren der Insel Platy stuern wir nordw\u00e4rts gegen viel Wind aber nicht besonders starker Welle. Trotzdem wird die Blodughadda gesalzen. Pl\u00f6tzlich meldet der Autopilot \u201cLow Battery\u201d. Ich gehe die Spannung \u00fcberpr\u00fcfen, stelle aber fest, dass die Spannung in Ordnung ist, aber der Stb. Motor die Starterbatterie mit \u00fcber 17V l\u00e4dt! Ich klemme die Batterie ab, komme aber darauf, dass das keine gute Idee ist, w\u00e4hrend der Motor l\u00e4ft, da gem\u00e4\u00df Nigel Calder die Diodenplatten der Lichtmaschine dabei draufgehen k\u00f6nnen. Ich klemme also die Ladeleitung der Lichmaschine wieder an die Trenndiode und siehe da, die Ladespannung pendelt sich bei 14,8V ein. Zwar etwas zu hoch f\u00fcr eine geschlossene Batterie, aber meilenweit von 17V entfernt.<br \/>\nWir setzen also unsere Fahrt unbeirrt fort und erreichen ziemlich durchgesch\u00fcttelt nach 3 Stunden die Bucht von Nikolas. Er steht auch schon auf dem Anlegesteg und hilft uns mit den Heckleinen. er f\u00e4hrt noch hinaus, ein wieder angekommenes Segelboot mit Norwegern zu begr\u00fc\u00dfen und kommt kurz auf einen Schluck Bier vorbei. Er schnorrt sogleich eine Zigarette und erh\u00e4lt das Sturmfeuerzeug als Geschenk.<br \/>\nEs wird geschwommen und geschnorchelt und einem allein seglenden Australier beim anlegen angesehen.<br \/>\nAm Abend gehen wir zur Taverna von Nikolas hinauf, essen uns satt und plaudern mit Nikolas und Greg, so hei\u00dft der Australier. Als Nachtisch gibt es Gigant\u00e9s und frische Seeigel from the house! Als besonderen Service begleitet uns Nikolas zum Boot.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-23\">23.07.2003 Mittwoch<\/strong><br \/>\n11:24 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:30 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:05 Strecke: 18,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Trotz bester Ausstattung und gewissenhafter Vorbereitung fangen Eveline und Matthias keinen Fisch w\u00e4hrend der Nacht. Um 5h fr\u00fch kontrollieren sie die ausgelegten aber leider leeren Fischhaken. Daf\u00fcr brechen sie um 6:30h auf, um auf den 590 hohen Berg Galatiani hinaufzuklettern. Sie schaffen es fast, m\u00fcssen aber vor der Steilwand zum Gipfel kapitulieren. Inzwischen habe ich mit Nikolas einen Kaffee getrunken, der eigentlich den Australier Greg vom Nachbarboot zum Zaunbauen wecken wollte. Da ich stattdessen geweckt werde, lade ich ihn gleich auf einen Kaffee ein.<br \/>\nUm 9h kehren Matthias und Eveline zur\u00fcck und wir fr\u00fchst\u00fccken gemeinsam. Dann lassen wir es uns gut gehen bis wir um 11:24 abfahren. Zun\u00e4chst motoren wir in Richtung Agathon\u00edsi. Der Gegenwind ist zwar nicht sehr stark aber daf\u00fcr sind die Wellen hoch. Bis Agathon\u00edsi w\u00fcrde es mindestens 4,5 Stunden dauern und eine so lange Schaukelei will ich niemendem zumuten. Wir steuern dahen nach Pan\u00e9li auf Leros zu. Nach 1,5 Stunden kommen wir im mit Segelbooten total gef\u00fcllten Fischerhafen an, in der au\u00dferdem der Fallwind wie verr\u00fcckt hineinf\u00e4llt. Also fahren wir weiter nach Nordwesten bis wir eine knappe Stunde sp\u00e4ter in die Bucht Plakout\u00ed einsteuern. Obwohl diese nach Norden offen ist, bietet sie im W-Teil hervorragenden Schutz gegen NW-Wind. Wegen der vorgelagerten Inseln und Klippen kommt auch kaum Schwell herein. Das Beiboot kommt ins Wasser und f\u00fchrt uns auf ein Frappee in die einzige Taverna Artemis. Die Bucht ist lieblich und ruhig. Die Wenigen Badeg\u00e4ste liegen am langen aber schmalen Strand mit feinem Kies unter Tamarisken.<br \/>\nZur\u00fcck auf dem Boot tut eine Siesta wohl. Matthias und ich fahren mit dem Schlauchboot fischen und ziehen zwei K\u00f6der ganz langsam durch die Bucht &#8211; mit \u00fcblichem Erfolg. Auch die 5 Angeln, die wir mit besten im K\u00fchlschrank aufbewahrten K\u00f6derw\u00fcrmern best\u00fccken, bringen nichts. Es sind einfach keine Fische da.<br \/>\nW\u00e4hrend des Thunfischspaghettiessens stellen wir fest, dass das Boot quer zur D\u00fcnung steht und zwar nicht viel aber unangenehm schaukelt. Matthias und ich bringen daher einen Heckanker mit dem Schlauch hinaus, womit wir das Boot mit dem Bug zu den Wellen stellen k\u00f6nnen. So ist f\u00fcr Nachtruhe gesorgt w\u00e4hrend draussen ein ziemlicher Sturm toben d\u00fcrfte. Davon merken wir aber kaum etwas, denn es gibt hier keine Fallb\u00f6en.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-24\">24.07.2003 Donnerstag<\/strong><br \/>\n13:50 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n16:00 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n18:43 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:00 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:27 Strecke: 14,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Alle schlafen lange und gut. Dann fr\u00fchst\u00fccken wir, schwimmen und machen das Boot startklar. Um 13:50 brechen wir auf. Der Gegenwind ist nicht besonders stark und die Welle noch weniger. Ich h\u00e4nge die Schleppangel hinaus. Als wir  Lipsi passieren sehe ich, dass die Angelrute sich starkt verbiegt, stoppe die Motoren und kurble die Leine ein. Leider wieder kein Fisch, aber der K\u00f6der ist futsch. Der Schnellhaken f\u00fcr die K\u00f6derbefestigung hat sich total aufgebogen und mein teurer Rapala &#8211; Kunstfisch ist weg. Also entweder hat ein gro\u00dfer Fisch angebissen oder der K\u00f6der hat sich am Meeresgrund verfangen.<br \/>\nWir steuern die malerische Buchts der kleinen Insel Mar\u00e1thi W von Ark\u00ed an und machen an einer Boje fest. Dann packen wir unser Zeug in eine Tasche, legen sie auf die Luftmatraze und schwimmen zur Taverna am Strand. Dort essen wir herrliches \u201cKatzikaki\u201d (Jungziegel gesotten). Anschlie\u00dfend fahren wir die kurze Strecke zu unseren Lieblingsankerplatz bei Tigan\u00e1ki.<br \/>\nW\u00e4hrend ich Kartoffel mit W\u00fcrstel, Speck und Ei koche sammeln Matthias und Eveline  Holz am Strand. Nach dem Abendessen fahren wir alle mit dem Schlauchboot zum Strand und machen ein nettes Lagerfeuer. Etwas \u00e4ngstlich beobachten wir die Funken, die aufgrund der Winddrehung in der letzten Stunde , teilweise in richtung der B\u00fcsche fliegen. Es passiert aber nichts und wir kehren zum Boot zur\u00fcck, wo wir noch beisammen sitzen und Matthias und ich anschlie\u00dfend Planktonschwimmen zu Mitternacht vorf\u00fchren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-25\">25.07.2003 Freitag<\/strong><br \/>\nArk\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<br \/>\nDie ganze Nacht hindurch bl\u00e4st der Wind wieder und die Blodughadda schaukelt sanft wie eine Wiege. Entsprechend lange schlafen alle. Wir beschlie\u00dfen, den Tag hier zu verbringen. Wir lassen am Inselchen Avapisto einen Lenkdrachen steigen, der im starken Wind nach einigen Crashlandungen kaputt ist. Eveline und Matthias bereiten eine lange Angelleine mit 10 Haken vor, suchen nach K\u00f6der am Sandgrund und fahren nach Sonnenuntergang mit dem Schlauchboot etwas hinaus, um die Leine auszubringen. Das klingt einfacher als es ist, denn alsbald verheddern sich die Haken ineinander und sie brechen die Aktion ab als es schon sehr finster ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-26\">26.07.2003 Samstag<\/strong><br \/>\n14:00 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:00 Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'51''+026\u00b044'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:00 Strecke: 2,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Mit dem geplanten bzw. erhofften fr\u00fchen \u00dcberfahrt zu den Furni- Inseln bei wenig Morgenwind wird es nichts. Die ganze Nacht hindurch pfeift der Nordwind. Wir n\u00fctzen daher den Vormittag zum Schlafen, Schwimmen und Lesen. Als wir um 13:15h abfahren wollen, sind wir von Ausflugsbooten und vor allem den damit bef\u00f6rderten Badetouristen umzingelt. Wir warten daher bis das Wasser frei ist, und holen um 14h den Anker hoch. Wir motoren um das S\u00fcdkap, schuen uns die zwei Buchten Gl\u00b4papa und Sten\u00f3 ohne anzuhalten an und fahren in die Bucht Avg\u00fasta hinein, wo wir vor dem beschaulichen Hauptort mit Buganker und Heckleinen anlegen.<br \/>\nBeate, Eveline und Matthias machen sich auf, Gem\u00fcse und Joghurt einzukaufen aber der Minimarket will weder Gurken noch Tomaten verkaufen. Eine von sieben Tomaten schenkt die Inhaberin her, die anderen will sie f\u00fcr sich haben, deutet sie an&#8230;<br \/>\nAm Nachmittag unterhalten wir uns mit einem alleinsegelnden Enl\u00e4nder und den Schweitzern im Nachbarboot. Matthias packt das Angelzeug aus und f\u00e4ngt eine ansehnliche Streifenbrasse.<br \/>\nAbends gehen wir in die  mittlere der drei Tavernen O TRIPAS (tel. 0247-32230). Scheint ein Geheimtipp unter den Griechen zu sein aber wahrscheinlich haupts\u00e4chlich wegen seiner tollen Musikanlage.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-27\">27.07.2003 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:13 Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'51''+026\u00b044'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n14:30 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:16 Strecke: 10,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 6h fr\u00fch wandern Matthias und ich dem Sonnenaufgang entgegen. Wir gehen der einzigen befestigten Stra\u00dfe entlang bis sie bei einigen Geh\u00f6ften aufh\u00f6rt, dann wieder zur\u00fcck und besichtigen noch das Sonnenkraftwerk, den Heliport und die M\u00fcllkippe bevor wir uns wieder in die Betten legen. Es besteht kein Grund, fr\u00fch auszulaufen, denn der Wind ist auch in dieser fr\u00fchen Stunde stark.<br \/>\nDer Vormittag wird mit schlafen und fr\u00fchst\u00fccken an Land verbracht.<br \/>\nUm 12:15h brechen wir auf. Ein Grieche hilft uns so eifrig, die Festmacher loszumachen, dass er ins Wasser f\u00e4llt &#8211; welcher Einsatz! Am Anleger f\u00fcr das Verbindungsboot bei der Einfahrt in die schmale Bucht beobachten wir, wie ca. 20 Touristen abgeladen werden und am\u00fcsieren uns dar\u00fcber, dass einer von ihnen einen Schalenkoffer mit Rollen hinter sich zieht. Der Anleger hat n\u00e4mlich noch keine Stra\u00dfenverbindung mit dem Ort und die Leute m\u00fcssen \u00fcber die Klippen klettern.<br \/>\nIm Schutz der letzten Landzunge machen wir das Boot klar und setzen dann die Fahrt gegen Wind und Wellen fort. Beide sind nicht zu untersch\u00e4tzen und wir motoren mit 4 Knoten Richtung Furni. Der Wetterbericht um 13h verspricht Gegenwind mit 7 bis 8 bft, also noch zunehmend. Die derzeitige Mindestfahrzeit w\u00e4re 3,5 Stunden und die Berg- und Talfahrt geht uns bereits jetzt am Nerv. Also beschlie\u00dfe ich, Patmos statt Furni anzulaufen. Der neue Kurs mit Wind und Wellen von schr\u00e4g hinten ist wesentlich bequemer und schneller. Ich lupfe die Genua zu 2\/3 heraus und lasse den BB-Motor f\u00fcr den K\u00fchlschrank weiterlaufen. So machen wir gute Fahrt und erreichen A. Geran\u00f3s bereits nach 40 Minuten. \u00dcber eine vom st\u00fcrmischen Wind mit 30-36 knoten aufgepeitsche See erreichen wir O. Mel\u00f3\u00ef eine halbe Stunde sp\u00e4ter. Nach zwei Ankerversuchen, setzen wir den Anker gezielt auf eine der wenigen t\u00fcrkisfarbenen Sandstellen, wo er sich endlich gut eingraben kann. Auf dem sonst vorhandenen Seegras hat er keine Chance dazu. Auch hier kommen die Fallb\u00f6en heftig vom Strand her.<br \/>\nEveline und Matthias schwimmen mit der Luftmatratze zum Strand und gehen im Mini-Markt beim Campingplatz einkaufen. Das Einzige, was sie erhalten sind Tomaten.<br \/>\nDiese bereitet Beate gleich zu einem herrlichen Tomatensalat, den wir mit meiner Spaghetti Carbonara verspeisen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-28\">28.07.2003 Montag<\/strong><br \/>\nPatmos \/ O. Melo\u00ef<br \/>\nSeit dem 6. Juli, also seit 22 Tagen, h\u00e4lt jetzt der Meltemi an und zwar Tag und Nacht, Mal st\u00e4rker, Mal schw\u00e4cher, aber nie weniger als 4-5 bft. Da in dieser Bucht, genauso wie in fast allen gesch\u00fctzten Buchten, Fallwinde vom Land her die Blodughadda alle 2 Minuten erzittern lassen, schlafe ich nicht besonders gut. Aber bei meinem Morgenschwimm kann ich sehen, dass sich der Anker keinen Millimeter bewegt hat und meine Sorgen unbegr\u00fcndet waren. Besser so als umgekehrt.<br \/>\nAn eine \u00dcberfahrt Richtung Norden ist also auch heute nicht zu denken. Die anderen schwimmen und ich f\u00fclle Motor\u00f6l im BB-Motor bei 1619 Motorstunden nach und r\u00e4ume im Werkzeugkammerl auf.<br \/>\nAm Nachmittag setzen wir mit dem Schlauch hin\u00fcber und leihen uns von Stefanos zwei Mopeds aus. Wir machen eine Runde um den S\u00fcdteil der Insel: Hafen Skala, Chora, Landzunge zwischen O. Petras und O. Grikos mit dem Totenkopffelsen und kehren auf einen Frappee und Toast in Grikos ein. Von dort aus beobachten wir wie eine vor Anker liegende Megasegelyacht sich anschickt, an dem kleinen Anleger eine Landleine zu legen. Als die \u201cKauris III\u201d aus Portofino n\u00e4her kommt, gehen wir zum Wasser und genie\u00dfen das Schauspiel. Der Wind weht heftig vom Land her und treibt die riesige Sloop sodass sich die starke Landleine sich wie eine Saite spannt. Beate und Eveline fahren vor nach Skala und Matthias und ich sehen uns noch die weiteren Man\u00f6ver der 4-k\u00f6pfigen Crew offensichtlich unter der Leitung des Eigners am Ruder.<br \/>\nDanach treffen wir uns in Skala und fahren zur\u00fcck in die Bucht Meloi. Wir geben die Mopeds zur\u00fcck und gehen in die Ufertaverna To Meloi und essen uns reichlich satt. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-29\">29.07.2003 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:00 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:30 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:30 Strecke: 12,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Zu Mittag fahren wir in die Nachbarbucht in den Hafenort Skala hin\u00fcber. Wir legen l\u00e4ngsseits an direkt neben dem Wassertankwagen von dem wir auch sogleich frisches Wasser f\u00fcr die Tanks um 7 Euro erhalten. Die anderen gehen Proviant einkaufen und als die Tanks voll sind, gehe ich ins Fischereigesch\u00e4ft gegen\u00fcber. Ich erstehe eine Hochseefischrolle um 100 Euro und lasse sie mit 200m 0,7mm Fischleine bef\u00fcllen und kaufe noch einen ordentlichen K\u00f6der mit zwei gro\u00dfen Dreifachhaken. Jetzt muss sich wohl das Anglergl\u00fcck einstellen!<br \/>\nUm 14h legen wir wieder ab nachdem Beate und Eveline auch wieder da sind. Der Wind l\u00e4sst immer noch keine \u00dcberfahrt nach Samos zu und so fahren wir an die Nordseite von Lipsi, in die kleine, sch\u00f6ne, seichte Bucht Platys Gialos. Wir spielen Wasserball im kniehohen Wasser mit herrlichem Sandgrund.<br \/>\nW\u00e4hrend Eveline und Matthias den n\u00f6rdlichen H\u00fcgel zwecks Sonnenuntergangbeobachtung besteigen, kocht Beate herrliche Zucchinilaibchen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-30\">30.07.2003 Mittwoch<\/strong><br \/>\n10:30 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:15 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'23''+026\u00b056'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:44 Strecke: 26,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Nacht wache ich auf und stelle etwas Seltenes fest: Es weht nur ein laues L\u00fcftlein! So ist es auch in der Fr\u00fch und nach Fr\u00fchst\u00fcck und dem Morgenschwimm legen wir los nach Samos. Die ganze Strecke herrscht kaum Wind aber ungef\u00e4hr auf halber Strecke ist eine ungew\u00f6hnliche und recht hohe Kreuzsee. Unterwegs spinnen die Lichtmaschienen wieder und liefern viel zu viel Spannung. Nach einem Neustart und geringerer Drehzahl pendelt sich die Spannung aber auf knapp \u00fcber 14V ein.<br \/>\nWir sehen uns zuerst den Hafen, dann den Ankerplatz vor dem Sandstrand und schlie\u00dflich die noch nicht fertiggestellte und wenig einladende Marina an. Das Travelliftbecken ist zu klein f\u00fcr einen Katamaran! So legen wir direkt vor den Caf\u00e9s im Hafen an.<br \/>\nWir mieten ein Auto und machen uns auf eine Inselrundfahrt: Chora &#8211; Pirgos &#8211; Spatharei &#8211; Pirgos &#8211; Karlovasi &#8211; Ag. Nikolaos &#8211; Kokk\u00e1ri &#8211; Samos und zur\u00fcck. In Spathar\u00e9i schlendern wir herum, bewundern die Aussicht aber bedauern den Verfall. In Ag. Nikolaos kehren wir in eine Fischtaverna am Wasser ein und freuen und auf den Sonnenuntergang im Meer. Wird aber ein Sonnenuntergang im Dunst.<br \/>\nZur\u00fcck am Boot hat Eveline Konpfweh, wahrscheinlich vom Fahrtwind im zugigen Jeep, und geht schlafen. Wir anderen machen keinen Versuch, bei diesem L\u00e4rmpegel fr\u00fch zu schlafen und setzten uns in die Caf\u00e9-Bar \u201cCorner\u201d genau gegen\u00fcber der Passarella.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-07-31\">31.07.2003 Donnerstag<\/strong><br \/>\n14:50 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'23''+026\u00b056'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n18:00 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:10 Strecke: 16,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Matthias und ich fr\u00fchst\u00fccken ausgiebig in \u201cCorner\u201d. Dann besichtigen wir alle den antiken Wasserleitungstunnel von Eupalinos bevor wir eine kleine Inselrundfahrt zum Hauptort Samos starten. Dieser macht keinen besonders einladenden Eindruck und da wir schon keinen Parkplatz finden, steigen wir gar nicht aus sondern fahren nach Mitilini weiter. In diesem kleinem Ort, der einen genauso heruntergekommenen Eindruck, wie alle anderen Orte, die wir gesehen haben, gehen wir zum Hauptplatz und setzten uns in eines der Lokale. Eveline bestellt einen griechischen Salat, der eiskalt serviert wird und nach nichts schmeckt.<br \/>\n\u00dcber Chora kehren wir zur\u00fcck und geben das Auto wieder ab. Beate und Eveline gehen noch einkaufen, Matthias schwimmen und ich aufs Boot. Es ist absolut windstill und entsetzlich hei\u00df.<br \/>\nUm 14:50 legen wir ab. Drau\u00dfen gibt es etwas mehr Wind, aber wir sind zu faul zum Segel setzen, da der K\u00fchlschrank sowieso von 20\u00b0 heruntergek\u00fchlt werden muss. Wir steuern auf Agathon\u00edsi, 12sm direkt s\u00fcdlich, zu. Unterwegs kommt es immer wieder zu Stromausf\u00e4llen an der Schalttafel, wie schon fr\u00fcher gelegentlich beobachtet.<br \/>\nW\u00e4hrend alle anderen schlafen, steuere ich in die, bei El\u00edas (griechisches Seekartenbuch) als Ankerbucht eingezeichnete O. Katholik\u00f3. Die Umgebung ist aber unsch\u00f6n und wird von Fischzuchtk\u00e4sten und dazugeh\u00f6rigen Personalgeb\u00e4uden und Servicebooten dominiert. Ich fahre also weiter un die SE-Spitze in die schmale, sch\u00f6ne und windstille Bucht P\u00f3ros. Um 18h ankern wir auf 1,4m Tiefe und legen eine kurze Landleine. Ich n\u00fctze das seichte Wasser dazu, die Bootsseiten von Schmutz und Salz und das Unterwasser von bereits ansetzenden Algenbewuchs zu befreien.<br \/>\nWir genie\u00dfen die Stille und beobachten die am Sandstrand spielenden kleinen Kinder des \u00f6sterreichischen Segelbootes CADORO, das als einziges noch in der Bucht ankert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-08-01\">01.08.2003 Freitag<\/strong><br \/>\n15:00 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:20 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:20 Strecke: 16,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Morgen begr\u00fc\u00dft uns mit taunassem Deck und absoluter Windstille. Ich stehe schon vor 7h auf, filme die Umgebung und die am Meeresgrund nach Nahrung suchenden Fische, n\u00fctze den Tau, um Deck und Fenster zu putzen. Dann mache ich mich auf die Suche nach dem Stromleck zwischen Batterie und Schalttafel. Allerdings ist es in der Fr\u00fch nicht vorhanden. Die Spannung ist fast identisch, obwohl sie am Vortag bis zu 5 Volt geringer war.<br \/>\nAls wir um 15h die Motoren starten, hat den BB-Motor Schwierigkeiten zu starten und auf Touren zu kommen. Ausserdem spuckt der Auspuff wei\u00dfen Rauch hinaus. Ich stoppe den Motor und bef\u00fcrchte das Schlimmste. Der leichte Wind ist aber passend und unter Segel kommen wir mit 4-5 Knoten gut voran. Der Autopilot l\u00e4sst sich allerdings nicht verwenden, da der Spannungsabfall immer h\u00e4ufiger vorkommt bis er permanent da ist. Beate steuert und ich suche die Fehlerursache, die nur irgendwo an der Minusleitung liegen kann.<br \/>\nIn Xir\u00f3kampus nehmen wir eine der kostenlosen Bojen vor der Taverna \u201cThe Wave\u201d. Ich bleibe auf dem Boot, um die Probleme zu untersuchen, w\u00e4hrend die anderen zur Taverna essen fahren. Zun\u00e4chst stelle ich zufrieden fest, dass der BB-Motor v\u00f6llig in Ordnung ist. Die Startschwierigkeiten und der wei\u00dfe Rauch d\u00fcrften auf Kondenzwasser im Treibstoff zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Ich demontiere den Minushauptschalter und schraube alle Kabeln wieder fest &#8211; war aber nicht die Ursache. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-08-02\">02.08.2003 Samstag<\/strong><br \/>\n12:45 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:00 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:14 Strecke: 36,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Fr\u00fch sehen wir, dass viele Fische hinter dem Boot herumschwimmen. Wir holen die Angel heraus und fischen mit Maisk\u00f6rnern und Brot. Die Fische sind aber sehr vorsichtig und es dauert eine Stunde bis Matthias den ersten kleinen Fisch hochziehen kann &#8211; ein blauer Laxierfisch mit schwarzem Fleck auf der Flanke. Danach f\u00e4ngt er noch einen w\u00e4hrend ich die Schalttafelkonsole ausr\u00e4ume und die Ursache f\u00fcr den Spannungsabfall finde: einen ausgebauten 12V-Anschluss, der auf dem Kabelstrang der Plusleitungen oben auf liegt. Durch die Erw\u00e4rmung der Kabeln ist eine Streuspannung zum Minus an der Metallh\u00fclse des Anschlusses entstanden.<br \/>\nUm 12:45h legen wir auf spiegelglattem Wasser ab und Motoren westlich von K\u00e1lymnos richtung S\u00fcden. Bei meinen Messungen stelle ich fest, dass die Lichtmaschine des Stb- Motors viel zu viel Spannung liefert und die Batterie mit bis zu 19V fast zum kochen bringt. Ich schalte den Motor ab und \u201cfreue\u201d mich ein weiteres Problem zu haben.<br \/>\nMit BB-Motor und Genua machen wir im lauen Wind aber trotzdem \u00fcber 6kn Fahrt und erreichen um 18h die Kamari-Bucht auf Kos. Wir ankern wie \u00fcblich vor den Nacra-Katamaranen von Dirk. Eveline und Matthias fahren einkaufen und anschlie\u00dfend gibt es Zitronenkartoffeln mit Melanzanigem\u00fcse (angereichert mit Fischk\u00f6der) und gebratenen W\u00fcrsteln.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2003-08-03\">03.08.2003 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:30 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:30 Vor Hotel Porto Bello <em>Ankern<\/em><br \/>\n16:45 Vor Hotel Porto Bello <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n20:09 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:24 Strecke: 30,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Am Vormittag kommt Fabian Steinkellner, ein Freund von Matthias,  mit dem Taxi nach Kam\u00e1ri. Sie machen eine Runde mit dem Jetski bevor wir ablegen. Nachdem wir uns durch die vielen Surfer und Sportkatamarane durchgeschl\u00e4ngelt haben, setzen wir die Segel und segeln gem\u00fctlich mit dem optimalen Westwind zum 6.5 sm entfernten Kap Chel\u00f3na, wo der Robinson Club ist. Mit der Familie Steinkellner gehen wir auf ein \u00fcppiges Buffet-Mittagessen in der Hotelanlage w\u00e4hrend Eveline ihren letzten Tag auf dem Wasser genie\u00dft.<br \/>\num 16:45 fahren wir weiter entlang der S\u00fcdk\u00fcste von Kos mit einem Reff im Gro\u00dfsegel. Au\u00dferhalb von Kardamena \/ Norida Hotel fangen wir einen Wasserball auf. Kurz darauf wird der Wind unbest\u00e4ndig und wir steuern n\u00e4her zur K\u00fcste auf den Fallwind zu. Bald m\u00fcssen wir auch die Genua reffen und segeln mit 9-10 Knoten in einem 25-30 kn Wind bis zum Kap Fok\u00e1s. Mit der Kurs\u00e4nderung kommt der Wind sehr vorderlich und wir schalten den BB-Motor dazu, um h\u00f6her am Wind segeln zu k\u00f6nnen. Um 20h erreichen wir die Marina, wo wir uns zuerst zur Tankstelle legen. Beate und Eveline gehen in die Marina, um mitzuteilen, dass wir noch tanken wollen. Es dauert fast eine Stunde bis Stavros zur Tankstelle kommt und wir den leeren Reservekanister und den ziemlich leeren Tank auff\u00fcllen k\u00f6nnen.<br \/>\nNach den Duschorgien gehen wir zur Taverna \u201cLithino\u201d auf ein Abendessen. Zur\u00fcck auf dem Boot packt Eveline ihren Koffer und muss dann einige   Witzeleien \u00fcber dessen Gewicht \u00fcber sich ergehen lassen. Obwohl das Taxi f\u00fcr 6h bestellt ist, wird es ziemlich sp\u00e4t bevor wir ins Bett gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 12:35:35 Anzahl Tage: 14 21.07.2003 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy 22.07.2003 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos 23.07.2003 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti 24.07.2003 L\u00e9ros \/ O. 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