{"id":1311,"date":"2018-08-20T12:12:05","date_gmt":"2018-08-20T10:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=1311"},"modified":"2019-08-13T11:44:24","modified_gmt":"2019-08-13T09:44:24","slug":"2002-08-22-kos-agathonisi-kos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2002-2\/2002-08-22-kos-agathonisi-kos\/","title":{"rendered":"2002-08-22 B&#038;T nicht nach Farmakonisi"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2002-2\/2002-08-22-kos-agathonisi-kos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 13:10:49 Anzahl Tage: 10<br \/>\n<a href=\"#2002-08-22\">22.08.2002 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-23\">23.08.2002 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-24\">24.08.2002 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-25\">25.08.2002 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-26\">26.08.2002 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-27\">27.08.2002 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy &#8211; Farmakonisi &#8211; Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-28\">28.08.2002 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-29\">29.08.2002 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; M\u00e1ratho &#8211; Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-30\">30.08.2002 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Marath\u00f3nta &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2002-08-31\">31.08.2002 Kos Nord \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 23:10 Strecke: 126,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-22\">22.08.2002 Donnerstag<\/strong><br \/>\n15:00 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n16:45 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:45 Strecke: 10,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach ausgiebigem putzen (innen staub, aussen gummistaub von den fensterdichtungen) des bootes legen wir via tankstelle ab. Der wind kommt auf die nase und die wellen sind hoch. Binnen k\u00fcrzester zeit ist das sch\u00f6n geputzte boot wieder voll salz.<br \/>\nWir erreichen \u201cunsere\u201d bucht auf Pserimos. Trotz fallb\u00f6en ankern wir mit bug- und heckanker auf 1,5 m tiefe. Das schwimmen ist wie immer sch\u00f6n, aber die in 30 sek. abstand hereinkommenden b\u00f6en mit bis zu 30 kn sind nicht auszuhalten. Wir holen die anker wieder hoch und verlegen uns \u201cum die ecke\u201d etwas weiter an der N-seite, wo die fallb\u00f6en nicht so heftig sind. Mit dem anker auf 7m tiefe und 35 m kette werden die fallb\u00f6en ganz sanft abgefedert und wir k\u00f6nnen bestens schlafen beleuchtet vom vollmond und den scheinwerfern der fischzucht gegen\u00fcber.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-23\">23.08.2002 Freitag<\/strong><br \/>\nPs\u00e9rimos \/ O. Vathy<br \/>\nDie heutige hauptbesch\u00e4ftigung: Den plan vom haus in der Hyrtlstrasse am computer zeichen und einrichtung \u00fcberlegen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-24\">24.08.2002 Samstag<\/strong><br \/>\n06:40 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n09:20 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'25''+027\u00b001'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:40 Strecke: 9,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Kurz nach sonnenaufgang machen wir uns auf den weg. Der wind ist noch immer stark direkt auf die nase und nach kurzer zeit beschliesse ich, bereits bei Ormos Vathy schutz zu finden. Ausserdem riecht der bb-motorraum seltsam (nach abgasen?).<br \/>\nDer hafen ist voll. Ein versuch, l\u00e4ngsseits an der freien hafenbefestigung bei der strasse scheitert, da dort zu seicht ist. Wir lassen den anker ausserhalb des \u201cschwimmbades\u201d hinunter und warten darauf, dass die anderen boote ablegen. Das dauert auch nicht lange. Wir nehmen uns eine boje und mit hilfe eines deutschen, der die leinen entgegennimmt holen wir uns langsam an den kai heran. Schnelles anlegen w\u00e4re hier nicht so gut, da ca 1 meter vom kai steine im wasser sind.<br \/>\nAlle boote legen ab und bald kommen neue dazu. Ich bet\u00e4tige mich als hafenhelfer, da alle schwierigkeiten haben, auf dem engen raum, mit schlecht haltenden grund und starkem seitenwind anzulegen.<br \/>\nIch r\u00e4ume die werkzeugkisten aus dem weg, um beim motor nachzusehen, was da riechen k\u00f6nnte. Bei der gelegenheit kontrolliere ich auch das getriebe\u00f6l. Ich entdecke dabei, dass das \u00f6l sich mit wasser gemischt hat und jetzt wie kaffeemilkshake aussieht! Ich kontrolliere auch den anderen motor und entdecke dasselbe &#8211; ausser dass sich hier offensichtlich ein \u00fcberdruck entstanden ist, weil mindestens 1\/8 l  fl\u00fcssigkeit herausquillt, als ich den deckel \u00f6ffne. Keine besonders erfreuliche entdeckung. Ich pumpe alles aus den \u00f6lbeh\u00e4ltern heraus und f\u00fclle nach mit dem reserve\u00f6l &#8211; wovon ich allerdings viel zu wenig habe. Ausserdem ist das unterfangen wahrscheinlich sinnlos, weil nur ca. 1\/2 l herausgepumpt werden kann. Die restlichen 1,75 l befinden sich im unteren getriebegeh\u00e4use des saildrives und die k\u00f6nnen nur entleert werden, wenn das boot aus dem wasser ist.<br \/>\nAm abend essen wir einen tollen fisch im hotel-taverna Galini (\u20ac 28,-\/kg)<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-25\">25.08.2002 Sonntag<\/strong><br \/>\nK\u00e1lymnos \/ O. Vathy<br \/>\nMit taxi nach Pothia. Moped ausgeliehen, tankstellen nach getriebe\u00f6l abgklappert. Zur\u00fcck zum boot. Andere legen wieder an mit mir als helfer.<br \/>\nUm 17 h mit moped losgefahren bis nach Myrties, wo wir im sonnenuntergang gut essen. Um 21h zur\u00fcck. Gehen noch in den ort, wo eine hochzeit gefeiert wird.<br \/>\nAnschliessend laden wir die finnen (Didrik und Lasse + begleiterinnen) auf einen drink ein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-26\">26.08.2002 Montag<\/strong><br \/>\nK\u00e1lymnos \/ O. Vathy<br \/>\nMoped zur\u00fcckgebracht. Das richtige Getriebe\u00f6l nicht aufgetrieben. Daf\u00fcr 6 hosen und ein hemd gekauft (in summe \u20ac 108,-). Mit dem bus zur\u00fcck. Wind noch immer sehr stark vom norden her. Warten daher noch ab, ob sich das wetter bessert, damit wir nach Arki fahren k\u00f6nnen.<br \/>\nIm \u00f6rtlichen supermarkt entdecke ich 3 stk 1l-flaschen mit getriebe\u00f6l SAE90 API GL-1 um \u20ac 1,80\/st\u00fcck!!!. Das richtige w\u00e4re GL-5, aber besser als das milkshake noch allemal. Ich pumpe also aus, starte den motor, lasse neuen shake mixen, pumpe wieder aus, mixe &#8230; bei jedem motor 3 mal. Das endergebnis ist wie erwartet nicht wasserfrei aber immerhin um etliche nuancen d\u00fcnkler als am anfang. Ich beschliesse, die restlichen urlaubstage, mich von dieser sache nicht st\u00f6ren, sondern das boot im september aus dem wasser heben und dann von einem guten Yanmar-mechaniker (falls es einen solchen auf Kos gibt) \u00fcberholen zu lassen.<br \/>\nEs legt kein anderes segelboot an! Wir beobachten die dorfjugend, die kaum etwas anderes zu tun hat, als mit dem moped zwischen ort und pier\/badestelle hin und her zu fahren.<br \/>\nAbends kocht Beate ein herrliches griechisches essen mit w\u00fcrsteln f\u00fcr 3 personen. Ich esse f\u00fcr 2.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-27\">27.08.2002 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:35 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'25''+027\u00b001'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n12:08  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n15:20 bei Farmakonisi <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n15:55 Farmakonisi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'35.4''+027\u00b005'41.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n18:30 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:20 Strecke: 39 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ohne hektik machen wir uns startklar- die heckleinen mit dem schlauchboot eingeholt, dann ebendieses aufholen, fender, festmacher wegr\u00e4umen und segel vorbereiten.<br \/>\nGleich nach der ausfahrt setzen wir segel, um festzustellen, ob wir in n\u00f6rdliche oder s\u00fcdliche richtung fahren sollen. Der wind kommt von NW mit 20-25 knoten und so segeln wir richtung Farmakonisi. Nach 4 stunden fahrt kommen wir eine wundersch\u00f6ne bucht mit kristallklarem t\u00fcrkisem wasser, die noch dazu sehr gut windgesch\u00fctzt ist. Gerade als wir uns daranmachen, zu ankern, erscheint am ufer ein soldat, der uns zuruft \u201cyou must go\u201d. Warum, kann er nicht sagen aber als argumentationsverst\u00e4rkung tr\u00e4gt er in der einen hand ein funkger\u00e4t mit angelrutenlanger antenne, in der anderen eine maschinenpistole. Wir machen uns also wieder auf den weg und beschliessen nach Agathon\u00edsi zu segeln. Obwohl fast genau im wind, kommen wir als motorsegler gut voran und k\u00f6nnen um 18:30 den anker in einer einsamen, engen, tief nach norden einschneidenden bucht werfen &#8211; Ormos P\u00f3ros. Der windschutz ist zwar nicht so toll, daf\u00fcr kommen kaum fallb\u00f6en daher. Das wasser ist kalt &#8211; 21,5\u00b0 aber sehr klar, der grund besteht aus feinem sand, der stellenweise mit kurzem seegras bewachsen ist. In der buchteinfahrt ist ein fischzuchtkasten, am \u00f6stlichen ufer oberhalb der bucht eine unbewohnte landwirtschaft. Am sch\u00f6nen, kleinen sandstrand wachsen b\u00e4ume vor einer wasserzisterne. Der strand wird offensichtlich gelegentlich als campingplatz ben\u00fctzt, da feuerstellen und primitive sitzb\u00e4nke zu sehen sind. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-28\">28.08.2002 Mittwoch<\/strong><br \/>\n15:20 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n16:17 Bei Sw-Kap Agathonisi <em>segel setzen<\/em><br \/>\n17:36 Bei SE-kap Arki <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n18:35 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:15 Strecke: 18,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir schlafen lange, essen ein gutes fr\u00fchst\u00fcck mit ei und erkunden danach die gegend. Nach abwasch und kaffee verlassen wir die sch\u00f6ne bucht um 15:20. Per motor fahren wir noch in die nachbarbucht mit dem hafenort Ag. Georgios hinein, um gleich darauf wieder weiterzufahren. Der ort macht einen sehr netten eindruck.<br \/>\nWir setzen gleich segel und nehmen kurs auf Arki. Da die wettervorhersage abnehmende winde mit 4-5 bft angek\u00fcndigt hat, binde ich nur ein reff ein. Nach der landabdeckung stelle ich fest, dass der wind doch mit ca. 24-25 knoten bl\u00e4st und rolle die genua zur h\u00e4lfte ein. Mit kurs 246 und fast genau halben wind aus NW allerdings mit grossen wellen kommen wir gut voran. Es schaukelt so sehr, dass die glaskanne f\u00fcr die teezubereitung auf den boden fliegt und in 1000e scherben zerbricht. Beate kehrt alles zusammen, was bei diesen bootsbewegungen keine leichte angelegenheit ist.<br \/>\nNach dem halben weg nimmt der wind noch zu und pendelt sich bei 27-33 knoten ein. Da es gerade noch geht, erspare ich mir die nasse und nicht ungef\u00e4hrliche decksarbeit und binde das eigentlich f\u00e4llige 2. reff im gross nicht ein, sondern fiere die segel so weit es ohne gegenbauch geht, um m\u00f6glichst geringen seitendruck zu erhalten. Blodughadda belohnt das bem\u00fchen mit einem neuen geschwindigkeitsrekord: 9,8 knoten. Ausserdem benimmt sie sich wie bei einem freudentanz auf den recht ordentlichen wellen und hat offensichtlich spass daran, mehrmals in die wellen einzutauchen sodass das ganze boot in der gischt versinkt. Ich versuche das zu fotografieren und trotzdem die kamera trocken zu halten. Wird wohl nicht so gelungene bilder werden. Zum schluss sitze ich nur mit segelschuhen, badehose und lifebelt bekleidet am steuersessel und bin f\u00fcr eventualit\u00e4ten einsatzbereit. Beate zieht nach einer volldusche den trockenen salon vor.<br \/>\nNach 1 stunde und 18 minuten haben wir die 10,6 seemeilen zum SE-Kap von Arki abgesegelt. Das ergibt eine durchschnittsgeschwindigkeit von 8,15 knoten \u00fcber grund! Sicher auch ein rekord.<br \/>\nWir bergen die segel und fahren zum ankerplatz bei Tigan\u00e1ki, wo wir vor fast 5 wochen schon waren. Jetzt ist der platz nicht so gem\u00fctlich, weil der wind auch hier recht stark hereinkommt. Daher suchen wir noch die s\u00fcdk\u00fcste der kleinen insel Avaptisto und die bucht Glipapa auf Arki auf, um endlich eine windgesch\u00fctzte stelle zu finden. Aber \u00fcberall kommt der Meltemi hinein und so fahren wir wieder zu Tiganaki, weil die gegend hier am sch\u00f6nsten ist. Wir ankern wieder in der schmalen druchfahrt zwischen Tiganaki und Avaptisto auf ca. 2 m tiefe. Sicherheitshalber bringe ich noch den zweitanker hinaus, da die ca. 50 m zwischen boot und Avaptisto keine sicherheitsreserven beinhalten. Ich binde den anker und die 10 m kettenvorlauf an einen fender und schwimme damit gegen wind und str\u00f6mung, wobei ich die ankerleine mit bleiseele noch am grund hinten nachschleppe. In summe war das mehr anstrengung als gleich das schlauchboot zu nehmen &#8211; aber lustiger. Nachdem beide anker im sandgrund gut eingegraben sind, bin ich sicher, gut schlafen zu k\u00f6nnen auch wenn der wind st\u00e4rker als die derzeit 15-20 knoten werden sollte.<br \/>\nZum abendessen gibt es palatschinken von mir pers\u00f6nlich geschupft und angebrannt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-29\">29.08.2002 Donnerstag<\/strong><br \/>\n13:26 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n14:01 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n15:35  <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n16:19 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:19 Strecke: 5,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Kurz nach mittag brechen wir auf und motoren zum nahe gelegenen inselchen Mar\u00e1thi. Dort befinden sich zwei tavernen in einer sch\u00f6nen bucht, wo bojen f\u00fcr die besucher ausgelegt sind. Wir nehmen eine passende und schwimmen zum ufer. Die wenigen notwendigen habseligkeiten verpacken wir in ein plastiksackerl, legen dieses auf einen badekissen und schieben alles vor uns hin.<br \/>\nDie taverna ist sehr nett und die bedienung \u201cpiratenartig\u201d. Wir geniessen das gute essen samt etwas zu viel retsina bevor wir zum boot zur\u00fcckschwimmen.<br \/>\nAn der nordk\u00fcste von der insel Lipsi haben wir im handbuch eine sch\u00f6ne bucht beschrieben bekommen. Sie w\u00e4re von der see her unm\u00f6glich zu entdecken, erweist sich aber als ausgesprochen nett. Seichtes, klares wasser mit feinem sandgrund und einer taverna am ufer. Also alles, was wir uns nur gew\u00fcnscht haben. Allerdings kommt es etwas anders. Die taverna hat diesen abend geschlossen und der besitzer erkl\u00e4rt uns irgendwas auf griechisch. Also zur\u00fcck zum boot und abendessen selbst machen. W\u00e4hrend wir in der d\u00e4mmerung essen, h\u00f6ren wir ein motorger\u00e4usch aus richtung der taverna und f\u00fchlen uns gest\u00f6rt. Die st\u00f6rung wird allerdings um ein vielfaches erh\u00f6ht, als wir den geruch von faulen eiern vernehmen. Die folgerung: Die tavernabesitzer pumpen den f\u00e4kalienbrunnen aus. Es ist total finster und der gedanke, sie k\u00f6nnten die scheisse wom\u00f6glich ins meer pumpen, macht mich ganz verr\u00fcckt &#8211; jedenfalls nehme ich kein nachtbad sondern bet\u00e4ube die sinne so gut es geht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-30\">30.08.2002 Freitag<\/strong><br \/>\n10:50 Lipsi \/ O. Platys Gial\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b018'47.4''+026\u00b044'28.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n13:32 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a><br \/>\n15:01 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n15:21 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>segel setzen<\/em><br \/>\n17:21  <em>Motoren starten<\/em><br \/>\n18:40 Pserimos \/ O. Marath\u00f3nta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b057'03''+027\u00b008'35''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n19:39 Pserimos \/ O. Marath\u00f3nta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b057'03''+027\u00b008'35''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n21:10 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:50 Strecke: 44,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Das meer ist beim aufwachen wieder stinkfrei und glasklar &#8211; Gott sei dank! Wir legen um 10:50 ab. Um 13:30 erreichen wir den sch\u00f6nen ort Panteli an der ostk\u00fcste von Leros. Legen l\u00e4ngsseits im neuen, ziemlich leeren fischerhafen an und gehen essen in eine nette tavere am strand. Panteli ist ein sch\u00f6nes fischerdorf mit m\u00e4ssigem badebetrieb und wenigen touristen. Alles \u00fcberragt von alten windm\u00fchlen und ein kastell.<br \/>\nUm 15 Uhr fahren wir weiter und setzen gleich die segel. Ein angenehmer N-wind bl\u00e4st uns bis zur nordbucht auf Pserimos. Beate entpuppt sich als perfekte steuerfrau beim ankerman\u00f6ver. Rechtzeitig vor sonnenuntergang k\u00f6nnen wir noch ein letztes schwimmen veranstalten bevor wir um 19:40 nach Marina Kos weiterfahren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2002-08-31\">31.08.2002 Samstag<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nDer morgen ist wundersch\u00f6n und absolut windstill. Ich stehe bereits kurz nach sonnenaufgang auf und fotografiere die herrliche stimmung des letzten tages. Nachher heisst es boot putzen, aufr\u00e4umen, einpacken, denn am n\u00e4chsten morgen um 7 uhr fr\u00fch geht leider der flieger nach hause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 13:10:49 Anzahl Tage: 10 22.08.2002 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. 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