{"id":22,"date":"2015-07-13T12:29:29","date_gmt":"2015-07-13T10:29:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=22"},"modified":"2021-08-27T08:47:17","modified_gmt":"2021-08-27T06:47:17","slug":"2015-07-09-nordwaerts","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2015-2\/2015-07-09-nordwaerts\/","title":{"rendered":"2015-07-09 Nordw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2015-2\/2015-07-09-nordwaerts\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 26.08.2021 00:35:24 Anzahl Tage: 16<br \/>\n<a href=\"#2015-07-09\">09.07.2015 Attika \/ Lavrio &#8211; Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-10\">10.07.2015 Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd &#8211; Eub\u00f6a \/ N. Megalo<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-11\">11.07.2015 Eub\u00f6a \/ N. Megalo<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-12\">12.07.2015 Eub\u00f6a \/ N. Megalo &#8211; Eub\u00f6a \/ Marmari &#8211; Eub\u00f6a \/ Bufalo<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-13\">13.07.2015 Eub\u00f6a \/ Bufalo &#8211; Eub\u00f6a \/ Lefkanti<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-14\">14.07.2015 Eub\u00f6a \/ Lefkant\u00ed &#8211; Eub\u00f6a \/ Chalkis Wartekai S<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-15\">15.07.2015 Eub\u00f6a \/ Chalkis Wartekai S &#8211; Eub\u00f6a \/ Limni<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-16\">16.07.2015 Eub\u00f6a \/ Limni &#8211; Eub\u00f6a \/ Ag. Georgios Bucht E<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-17\">17.07.2015 Eub\u00f6a \/ Ag. Georgios Bucht E &#8211; Skiathos \/ Kukunaries<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-18\">18.07.2015 Skiathos \/ Kukunaries &#8211; Skopelos \/ O. Limnon\u00e1ri<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-19\">19.07.2015 Skopelos \/ O. Limnon\u00e1ri &#8211; Skopelos \/ Agn\u00f3ntas<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-20\">20.07.2015 Skopelos \/ Agn\u00f3ntas &#8211; Alonnisos \/ O. Murti\u00e0<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-21\">21.07.2015 Alonnisos \/ O. Murti\u00e0 &#8211; Thessalien \/ Ag. Ioannis<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-22\">22.07.2015 Thessalien \/ Ag. Ioannis &#8211; Thessalien \/ Agiokampos &#8211; Thessalien \/ St\u00f3mio<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-23\">23.07.2015 Thessalien \/ St\u00f3mio &#8211; Thessalien \/ Platamon Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-24\">24.07.2015 Thessalien \/ Platamon Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 45:58 Strecke: 292,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-09\">09.07.2015 Donnerstag<\/strong><br \/>\n17:38 Attika \/ Lavrio <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b042'44.37''+024\u00b003'21.88''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n20:15 Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b052'27.65''+024\u00b001'41.08''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:37 Strecke: 14,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<p>In der Fr\u00fch bringe ich den Christian mit dem Leihwagen zum Flughafen, dauert ca. 35 Minuten. Auf dem R\u00fcckweg treffe ich Punkt acht zur \u00d6ffnungszeit beim Lidl ein. Ich n\u00fctze das Auto, um Getr\u00e4nke f\u00fcr den ganzen Sommer einzukaufen. <\/p>\n<p>Dann gehe ich zur Port Authority, um die Hafengeb\u00fchr zu bezahlen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es ist vielmehr unheimlich kompliziert und ein Meisterwerk der griechischen B\u00fcrokratie. Dauert fast eineinhalb Stunden und geht so:<br \/>\nIch trete in den Raum ein. Zwei Skipper sitzen auf Sesseln vor je einem Schreibtisch mit je einer Dame dahinter. Eine schreibt was in einen Ordner, die andere tippt was in den Computer. Eine weitere sitzt allein an einem Schreibtisch vor einem Laptop. Sie weist mir einen Sessel zu, auf dem ich warten soll. Ich glaube, das ist ihre Hauptaufgabe, vielleicht sogar ihre einzige Aufgabe.<br \/>\nDie Computerbeamtin bespricht gelegentlich was mit dem Skipper vor ihr. Die andere schreibt stumm. Dann verschwinden beide nach hinten in das Geb\u00e4ude. F\u00fcnf Minuten vergehen. Wir drei Skipper sehen einander schweigend und achselzuckend an. Ein Mann kommt vom Hintertrakt herein und \u00fcberreicht uns eine 16-seitige Hochglanzbrosch\u00fcre der Lavrion Port Authority S.A. Zumindest ich nehme die Wartezimmerlekt\u00fcre gerne an. Endlich kommt die dickliche Computerbeamtin wieder und sagt dem Skipper, er soll seine Sachen packen und ihr folgen. Sie gehen jetzt gemeinsam in den Hintertrakt. Verwundert und leicht am\u00fcsiert sehen wir \u00fcbrig gebliebenen einander an. Aber die Computerbeamtin kommt gleich wieder allein zur\u00fcck. Jetzt darf der n\u00e4chste Skipper zum Sessel vor ihrem Schreibtisch wechseln. Ein Franzose, dessen Boot morgen aufs Trockendock gehoben werden und dann bis Mai n\u00e4chsten Jahres dort bleiben soll. Ui ui, das ist kompliziert und dauert. Bis ich an die Reihe komme, habe ich die Brosch\u00fcre ausgelesen und den darin befindlichen Stadtplan auswendig gelernt (ok, das war \u00fcbertrieben).<br \/>\nAls ich ihr mein Anliegen vorbringen darf &#8211; gestern angekommen, Abfahrt heute Nachmittag, m\u00f6chte Hafengeb\u00fchr zahlen &#8211; denke ich, dass das bestimmt schneller gehen wird. Tut es auch, aber nicht wesentlich. Sie studiert meine Papiere und tippt gelegentlich was in den Computer. Dann verschwindet sie auch mit meinen Papieren nach hinten. Ich mache ein Nickerchen. Sie weckt mich mit den mir bereits bekannten Worten, dass ich ihr folgen soll. Da bin ich echt neugierig.<br \/>\nEin Mal um die Ecke gekommen sehe ich den Franzosen in einem Zimmer vor einer anderen Computerbeamtin sitzen. Ich muss davor warten und bekomme von Computerbeamtin 1 sogar einen Sessel von einem anderen Raum in den Korridor gestellt. Wahrscheinlich sehe ich bereits ziemlich zerbrechlich aus. Die Fr\u00fcchte ihrer Arbeit bekomme ich in die Hand gedr\u00fcckt. Ich soll sie der n\u00e4chsten Beamtin \u00fcberreichen. Es ist ein Ausdruck der Daten, die sie eingetippt hat, also Ankunftszeit und Abfahrtszeit und einige Angaben zum Boot. Kopien in Farbe(!) der Bootszulassung und des griechischen DEKPA (Private Pleasure Maritime Traffic Document) h\u00e4ngen mit einer Heftklammer daran. Mit Ausnahme der Ankunfts- und Abfahrtszeit und Preis steht auf allen drei Zetteln Bootsname, Flagge, Registrierungsnummer, Eigent\u00fcmername und Bootsl\u00e4nge.<br \/>\nComputerbeamtin 2 kommt mit dem Franzosen aus dem Zimmer und verschwindet mit ihm in das Nachbarzimmer. Sie kommt alsbald zur\u00fcck und bittet mich fr\u00f6hlich zu sich. Ich setze mich auf Sessel Nr. 4 vor ihr und gebe ihr die Papiere. Sie beginnt, in ihren Computer zu tippen. Es dauert und ich wundere mich so sehr dar\u00fcber, was sie eigentlich macht, dass ich sie danach frage. Na ich muss doch eine ordentliche Rechnung bekommen, sagt sie ganz entr\u00fcstet. Ich dachte, die hat doch schon ihre Kollegin geschrieben, sage ich. Nein, das war nur die Vorlage f\u00fcr die Rechnung, die sie jetzt schreibt! Ich erdreiste mich und sage, dass ich gestern auf Kythnos auch beim Hafenamt war und dort hat die Prozedur keine f\u00fcnf Minuten gedauert und ich bekam ein per Hand ausgef\u00fclltes Rechnungsformular, das ich ihr zeige. Aber das ist ja ganz was anderes. Hier in Lavrio ist der Computer direkt mit dem Ministerium verbunden. Auf den Inseln sei man noch nicht so weit und es muss jetzt eben so ablaufen, ob wir nun das so wollen oder nicht. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie das so will.<br \/>\nSie druckt die Rechnung zweifach aus, \u00fcberreicht mir ein Exemplar und heftet das andere zu den Vorlagepapieren, nachdem sie zuerst die vorhandene Klammer m\u00fchsam entfernt hat. Alles kommt auf einen Stapel in einen Briefkorb und ich darf endlich meine 19,56 Euro bezahlen. Der Franzose bezahlte \u00fcbrigens per Kreditkarte, wof\u00fcr die Beamtin im Nebenzimmer zust\u00e4ndig war. <\/p>\n<p>Also ich finde es ganz in Ordnung, eine angemessene Hafengeb\u00fchr zu zahlen. Aber diese Zahlungsmodalit\u00e4t ist absolut unzumutbar und ich werde daher k\u00fcnftig nicht mehr freiwillig zum Hafenamt gehen &#8211; wie die meisten. <\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Boot kommt der Mechaniker daher. Er entschuldigt sich, dass er so sp\u00e4t kommt. Aber er ist in der Fr\u00fch nach Athen gefahren, um die ben\u00f6tigte Dichtung zu holen! Es wird daher doch was aus der Reparatur der Notausstiegsluken. Er macht sich ans Werk, muss aber dann noch aus seiner Werkst\u00e4tte eine Spezial-Dichtungsmasse f\u00fcr Alu-Kunststoff holen. Wir besprechen n\u00e4mlich, dass die Luken sowieso nie ge\u00f6ffnet werden und er sie ruhig zukleben kann. <\/p>\n<p>Um 14h fahre ich zum Flughafen, die Beate abholen. Anschlie\u00dfend kaufen wir beim Lidl Lebensmittel ein und fahren dann direkt zum Autoverleiher in der Olympic Marina. Die Frau bringt uns zum Boot mitsamt Gep\u00e4ck und Einkauf. Der Mechaniker ist fertig und verschwunden. Wir r\u00e4umen den Einkauf ein und gehen zum Karahalios auf eine Pizza. Ich rufe die Magdalena an und sage, dass ich die Reparatur bezahlen m\u00f6chte, bevor wir auslaufen. Sie kommt vorbei und kassiert 150 Euro f\u00fcr alles zusammen. Der Mechaniker h\u00e4tte zwar nur 120 verlangt. Aber ich bin mit ihrer und der Leistung des Mechanikers so zufrieden, dass ich sage, sie sollen sich die 30 mehr teilen und was gutes essen gehen.<\/p>\n<p>Wir laufen aus. Der Wind kommt wie angek\u00fcndigt schwach aus S\u00fcd (warum nicht schon vorgestern?). Ein Ankerplatz im O. Deskali\u00f3 bietet sich an, sogar mit gro\u00dfer Boje. Diese ist aber zu nahe an der n\u00e4chsten und hat einen Fender an einer Leine, die sich unter dem Boot verheddert. Also nix wie weg. Im S\u00fcdteil von Porto Rafti ankern wir dann weit drau\u00dfen auf 10m Tiefe. Der Schwimm tut sehr gut. Wir essen was und haben viel zu plaudern. Obwohl wir 370 m vom Land weg ankern, \u00fcberfallen uns die Gelsen, also haupts\u00e4chlich mich, in Staffelfl\u00fcgen \u00fcber das spiegelglatte Meer. Manchmal w\u00fcnscht man sich, dass zumindest ein kleiner Windhauch vorhanden sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-10\">10.07.2015 Freitag<\/strong><br \/>\n12:04 Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b052'27.65''+024\u00b001'41.08''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:53 Eub\u00f6a \/ N. Megalo <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b004'58''+23\u00b042'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:49 Strecke: 18,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<p>Die Nacht ist f\u00fcr mich furchtbar. Es ist hei\u00df, weil alle Luken geschlossen. Trotzdem stechen mich die Gelsen immer wieder. Normalerweise merke ich das gar nicht. Aber jetzt f\u00e4ngt der Stich sofort entsetzlich zu jucken an. Beate hat gl\u00fccklicherweise eine Salbe gegen Instektenstiche mitgebracht. Drei Mal muss ich sie w\u00e4hrend der Nacht verwenden. Sie hilft aber wirklich gegen den Juckreiz. Beate merkt von alledem nichts.<\/p>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck bei \u00d61 Morgenjournal und einer Vormittagsarbeitssitzung fahren wir los. Wir sehen uns die Bucht an, die ich urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Crewwechsel vorgesehen hatte. Lavrion war aber eindeutig die bessere Wahl. Hier h\u00e4tten wir nicht ein Mal einen Platz am sehr kurzen Kai ergattert.<\/p>\n<p>Bei m\u00e4\u00dfigem Gegenwind tuckern wir schr\u00e4g \u00fcber den Petalischen Golf zur Inselgruppe mit Nisos Megalo und Nisos Chersonissi als gr\u00f6\u00dfte Inseln. In der Durchfahrt zwischen diesen finden wir einen herrlichen Ankerplatz. Die Durchfahrt ist recht weit und lang, hat aber nur ca. 3 m Tiefe und t\u00fcrkisblaues Wasser. Ein paar Boote ankern verstreut hier und da. Sonst ist auf den Inseln nur Wald zu sehen. Ein ungewohnter Anblick f\u00fcr uns in Griechenland. <\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-11\">11.07.2015 Samstag<\/strong><br \/>\nEub\u00f6a \/ N. Megalo<br \/>\nIn der Nacht pfeift der Wind. In der Fr\u00fch ist es ganz bew\u00f6lkt und ziemlich k\u00fchl. Erst nach Mittag verziehen sich die Wolken. Wir verziehen uns nicht, sondern bleiben bis morgen hier. Endlich keine Eile.<br \/>\nBeate liest und ich programmiere das Logbuch um, damit es auch auf dem iPad funktioniert. Wird noch eine Weile dauern, bis es so weit ist.<br \/>\nNach Abendessen und kurz nach Sonnenuntergang wundern wir uns \u00fcber zwei kr\u00e4ftige Lichter am Himmel. Das Planetarium am iPad gibt Auskunft: Venus und Jupiter.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-12\">12.07.2015 Sonntag<\/strong><br \/>\n10:04 Eub\u00f6a \/ N. Megalo <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b004'58''+23\u00b042'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:57 Eub\u00f6a \/ Marmari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b002'55.77''+024\u00b019'05.08''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n12:34 Eub\u00f6a \/ Marmari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b002'55.77''+024\u00b019'05.08''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:29  <em>Motoren schneller<\/em><br \/>\n16:08 Eub\u00f6a \/ Bufalo <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b018'07''+24\u00b007'12''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:27 Strecke: 26,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<p>Wir brauchen vor allem Brot. Der n\u00e4chste Ort ist Marmari. Falls wir dort einen Platz l\u00e4ngsseits bekommen, werden wir anlegen, sonst weiter fahren, ist der Plan. Am Pier ist alles voll. Aber in der Verl\u00e4ngerung des F\u00e4hranlegers sieht es gut aus. Gerade als wir mit der Vorbereitung der Festmacher und Fender fertig sind, kommt ein kleines Fischerboot. Der Fischer gr\u00fc\u00dft freundlich zur\u00fcck und deutet, wir sollen nicht auf seinen Platz, sondern n\u00e4her zur F\u00e4hre anlegen. Das machen wir auch und er hilft mit den Seilen. Als Dankesch\u00f6n erh\u00e4lt eine eine Miniflasche Marillenschnaps.<br \/>\nBeate geht einkaufen. Kurz darauf erscheint ein Hafenpolizist, weil die n\u00e4chste F\u00e4hre gleich ankommen wird. Er meint, wir k\u00f6nnen schon da bleiben, aber sollte ein Fischerboot den Platz ben\u00f6tigen, m\u00fcssten wir dem Platz machen.<br \/>\nHaupts\u00e4chlich ist er aber neugierig und erkundigt sich nach dem Woher und Wohin. Das Warum erz\u00e4hle ich als Draufgabe. Hinsichtlich Krisensituation meint er, dass er sich dar\u00fcber Sorgen macht, ob er n\u00e4chste Woche noch vom Staat seinen Gehalt bekommen wird.<br \/>\nZwischen freundlichem Fischer und F\u00e4hre:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaMarmari09.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaMarmari09.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Ort ist kein Juwel aber sympathisch mit guten (und prall gef\u00fcllten) Gesch\u00e4ften, zwei B\u00e4ckereien und vielen Lokalen entlang der Wasserfront. Als ausl\u00e4ndische Touristen sind wir hier recht exotisch. Nach einem Kaffe und ein Bier in To Petrino<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaMarmari08.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaMarmari08.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nfahren wir weiter.<\/p>\n<p>Der Gegenwind ist recht stark, aber die Wellen nicht schlimm. In Bufalo finden wir einen guten Ankerplatz vor den zwei bereits hier ankernden Segelbooten. Es kommen dann noch ein paar aber alle sieben haben Platz genug. Wir paddeln an Land und vertreten und die Beine ein wenig. Die Bucht liegt landschaftlich sehr sch\u00f6n und die Ortschaft ist beschaulich.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo11.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo11.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo10.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo10.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nEinige Privath\u00e4user, kein Gesch\u00e4ft und zwei Tavernen &#8222;Porto Bufalo&#8220; und &#8222;Akrogiali&#8220;. Laut WLAN soll es noch eine geben &#8222;O Ntouras&#8220;, aber die finden wir nicht. Wir gehen ins Porto Bufalo.<br \/>\nEinige H\u00e4user sind zum Verkauf angeboten. Dieses hier w\u00e4re sicher ein Schn\u00e4ppchen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo12.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_12_EuboeaBufalo12.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um 23 Uhr h\u00f6rt man das Zirpen der Grillen in der Ferne, gelegentlich ein Lachen aus der Taverna, dauernd das dumpfe Grollen der Windr\u00e4der hoch oben auf dem Bergr\u00fccken und immer wieder das Quieken der spielenden Kleinkinder. Aber keine laute Musik oder aufheulende Mopeds.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-13\">13.07.2015 Montag<\/strong><br \/>\n13:47 Eub\u00f6a \/ Bufalo <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b018'07''+24\u00b007'12''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:08  <em>Motorsegeln<\/em><br \/>\n17:10 Eub\u00f6a \/ Lefkant\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b024'37''+23\u00b040'41''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:23 Strecke: 22,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<p>Es ist zwar sch\u00f6n hier, aber wir fahren heute doch noch weiter. Ziemlich schnurstracks strecken wir \u00fcber den s\u00fcdlichen Golf von Eub\u00f6a. Der Wind kommt m\u00e4\u00dfig aus NE, sp\u00e4ter dreht er sogar auf SE. Die Genua darf etwas zur Fahrt beitragen.<br \/>\nIn Lefkant\u00ed wartet eine gro\u00dfe Boje auf uns. Das ist angenehm, denn laut Handbuch gibt es am Grund stellenweise Eisenplatten, in denen sich der Anker verheddern k\u00f6nnte. Au\u00dferdem gibt es nur in Ufern\u00e4he, wo die Boote der Einheimischen an Bojen liegen, passende Ankertiefen.<br \/>\nWir paddeln zum Ufer und sehen uns die Ortschaft an. Sieht modern und gepflegt aus, fast wie in Spanien, finden wir.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti1.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti2.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti3.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti4.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber auch griechisch<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti5.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti6.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir essen in der gro\u00dfen und sehr sch\u00f6n unter B\u00e4umen gelegenen Ufertaverna Orana als einzige G\u00e4ste. Auch in der Nachbartaverna To Limanaki ist um 21:30 nur ein Tisch besetzt. Weil so gut wie gar keine ausl\u00e4ndische Touristen hierher kommen, d\u00fcrften die Tavernen die derzeitige Situation extrem zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Judendliche am Ufer Radau machen, sehen wir uns einen Wilsberg Krimi im Cockpit an. Der Bluetoth-Lautsprecher \u00fcbert\u00f6nt locker die voll aufgedrehte Autostereoanlage am Ufer. Der Wind schl\u00e4ft vollkommen ein und der Beschlag der gro\u00dfen Boje bumpert gegen den Beam. Ich h\u00e4nge sie um, so dass sie nur an einer Klampe h\u00e4ngt. Das hilft und so sieht es in der Fr\u00fch aus:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti7.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_13_EuboeaLefkanti7.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-14\">14.07.2015 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:28 Eub\u00f6a \/ Lefkant\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b024'37''+23\u00b040'41''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:45 Eub\u00f6a \/ Chalkis Wartekai S <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b027'38''+23\u00b035'22''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:17 Strecke: 7,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<p>Bei so gut wie kein Wind motoren wir nach Chalkis. Zuerst legen wir uns am falschen Kai beim Bahnhof an, nach Anleitung des griechischen Handbuches. Ein junger Wasserskifahrer vom entsprechenden Club gleich nebenan informiert aber, dass der rot gestrichene Kai gegen\u00fcber eigentlich f\u00fcr wartende Yachten vorgesehen ist und sich auch dort der Kiosk f\u00fcr die Geb\u00fchr befinde. Also dorthin. Ein Boot liegt bereits hier, die ZEST. Deutsche aus Heidelberg an Bord. Ich gehe zum Kiosk der Port Authority und darf \u20ac 35,36 an Geb\u00fchr zahlen &#8211; f\u00fcr eine Passage, die kaum 5 Minuten dauern wird. <\/p>\n<p>Nach 4 soll ich zur Hafenpolizei gehen. Sie organisiert die Zeit und die Reihenfolge der Durchfahrt. Nach 4 gehe ich zu Hafenpolizei und erhalte die Auskunft, dass ich zur Port Authority gehen soll. Sie organisiert die Zeit und die Reihenfolge der Durchfahrt. Ich pfeife aber jetzt darauf. Die Nachbarn erhielten schon irgendwo die Auskunft, sie sollen ab 22h auf VHF Kanal 12 h\u00f6ren, weil dann innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Stunden (!!!) die Br\u00fccke ge\u00f6ffnet wird. Entweder die Br\u00fcckenbeh\u00f6rde, oder wer auch immer jetzt daf\u00fcr zust\u00e4ndig ist, kann nicht, will nicht oder will uns sekkieren. Oder eben ganz harmlos eine \u00fcbliche griechische Zeitangabe.<br \/>\nAlso wenn die Nachbarn los fahren, fahren wir auch los. So einfach ist es.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis01.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist entsetzlich hei\u00df und laut. Am Nachmittag setzt der Strom Richtung S so richtig ein. Ich sch\u00e4tze mit so an die 4 Knoten. Sieht aus wie ein Fluss.<\/p>\n<p>Etwas ganz Seltenes gibt es hier: Einen Bahnhof<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis03.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis04.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis04.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis05.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis05.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Fahrt nach Athen dauert eine Stunde und zwanzig Minuten erz\u00e4hlt der Kellner in der Ouzeri Evripos, wo wir am Abend sehr gut essen. Dann legen wir uns ins Cockpit schlafen. Geht so.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-15\">15.07.2015 Mittwoch<\/strong><br \/>\n03:20 Eub\u00f6a \/ Chalkis Wartekai S <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b027'38''+23\u00b035'22''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n06:40 Eub\u00f6a \/ Limni <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b045'44''+23\u00b019'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits au\u00dfen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:20 Strecke: 23,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7 Knoten <\/p>\n<p>Die griechischen Krachmacher lassen uns nicht lange schlafen. Herumfahren mit voll aufgedrehter Autostereoanlage bis drei in der Nacht d\u00fcrfte hier gesellschaftlich geduldet sein, was wir \u00fcberhaupt nicht verstehen. Zumal wohl die meisten mit offnen Fenstern schlafen wollen. Der Krach ist fast so laut wie das altbekannte Aufheulen von Mopeds ohne Schalld\u00e4mpfer.<br \/>\nKurz vor drei erwacht das VHF zum Leben. Die Port Authority (also doch die) f\u00e4ngt an, die angemeldeten Boote anzurufen. Wir sind auch dabei. Also ist ein separater Gang nach Bezahlung der Geb\u00fchr irgendwo anders hin eh unn\u00f6tig. Zuerst kommen zwei Lastschiffe daran, dann die Yachten. Die Br\u00fccke hat sich links und rechts in eine &#8222;Garage&#8220; unter der Fahrbahn verzogen. Die Durchfahrt dauert nicht Mal eine Minute.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis07.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_14_EuboeaChalkis07.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Nordteil des Eub\u00f6ischen Golfes erwartet uns totale Finsternis mit unz\u00e4hligen Lichtern entlang beider Ufer und auf dem Wasser. Viele Boote sind unterwegs, deren Lichter vor den Uferlichtern schwer zu erkennen sind. Der Navionics Plotter am iPad macht sich jetzt wirklich bezahlt. Sie zeigt genau, wohin wir steuern. Ohne w\u00fcrde es nat\u00fcrlich auch gehen, aber nicht so entspannt. Man steuert ja in ein &#8222;schwarzes Loch&#8220;.<br \/>\nWind ist kaum vorhanden, daf\u00fcr eine Str\u00f6mung, die mit uns ist. Wir kommen gut voran. Viele Fischerboote kommen uns entgegen. Beate merkt, dass die Reparatur der Notausstiegsluken leider doch nicht erfolgreich war, zumindest auf der bb-Seite. Es kommt genau so viel Wasser herein, wie vorher. Aber woher? Die Dichtung kann es nicht sein. Die ist ja neu. Und zwischen Luke und Rahmen ist die neue Dichtungsmasse, die auf der anderen Seite tats\u00e4chlich dicht h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Kurz nach f\u00fcnf beginnt die Morgend\u00e4mmerung. Um 6:14 soll der Sonnenaufgang sein. Als wir bald danach in Limni ankommen, ist es also schon hell. Der ziemlich neue Hafen ist sehr schmal. In der nur 13m breiten Einfahrt liegt ein Arbeitsboot l\u00e4ngsseits. Am \u00e4u\u00dfersten Ende der Mole kann man auch l\u00e4ngsseits anlegen. Das machen wir und legen uns sogleich todm\u00fcde schlafen. <\/p>\n<p>Die undichte Luke geht mir nicht aus dem Sinn. Ist Gefahr in Verzug? Muss das Boot aus dem Wasser, um die Luke reparieren zu k\u00f6nnen? Ich \u00fcberlege schon, wo. Denn sollte die Luke oder das Plexiglas brechen, w\u00e4re eine Weiterfahrt unm\u00f6glich. Die Unterkante der Luke befindet sich nur 20cm \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che.<br \/>\nDann sehe ich mir die Sache von au\u00dfen schwimmend mit Brille an. Ich stelle fest, dass die Luke nicht richtig geschlossen ist! Auf der achterlichen Seite ist der Spalt zwischen Rahmen und Boot um gut 5 mm breiter als auf der vorderlichen. Das erkl\u00e4rt nat\u00fcrlich einiges. Es ist aber unm\u00f6glich, den Verschlussgriff noch weiter anzuziehen, obwohl er lange nicht in der endg\u00fcltigen Verschlussstellung ist. Das habe ich schon fr\u00fcher probiert und war der Meinung, dass die Luke daher eh vollst\u00e4ndig geschlossen sein muss. Ich probiere es mit einer Schraubzwinge, aber erkenne die Bruchgefahr sofort. Ich spr\u00fche den Griff mit WD40 ein und es gelingt mir danach, die Halteschraube um eine Vierteldrehung zu lockern. Jetzt ist der Griff leichtg\u00e4ngig. Ich schmiere die Reibungsklemmfl\u00e4chen mit Vaseline ein und siehe da, der Griff l\u00e4sst sich bis zum Anschlag drehen. Ich checke das von au\u00dfen &#8211; jawohl kein Spalt mehr da. Halleluja, wenn es das war!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_15_EuboeaLimni01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_15_EuboeaLimni01.jpg\" border=\"0\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_15_EuboeaLimni02.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_15_EuboeaLimni02.jpg\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDiese Notausstiegsluken sind sowieso der gr\u00f6\u00dfte Unsinn. Sie sollen f\u00fcr Sicherheit sorgen, sollte der Katamaran umkippen. Vurschrift f\u00fcr den Fall, der bei Rennkatamaranen zwar vorkommen kann, aber bei Fahrtenkatamaranen weltweit noch nie eingetreten ist. Sollten die Bedingungen so arg sein, dass der Kat tats\u00e4chlich umkippen k\u00f6nnte &#8211; m\u00fcsste mindestens ein Orkan sein &#8211; wird sich au\u00dferdem garantiert kein Mensch in der Kaj\u00fcte aufhalten, aus der er ggf. durch die Notausstiegsluke gerettet werden m\u00fcsste. Aber so sind sie die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Gefahrenquelle der gesamten Bootskonstruktion.<\/p>\n<p>Die Wasser- und Stromversorgungss\u00e4ulen funktionieren mit einer Karte, die man im Kiosk beim Hafen um 12 Euro kaufen kann. Verbraucht man nicht alles, kann man die Karte angeblich in sieben anderen H\u00e4fen auf Eub\u00f6a auch verwenden. Die Blodughadda wird gewaschen und die Wassertanks mit bestem Trinkwasser gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Wir sehen uns die Ortschaft an. Sehr sympathisch. Echt griechisch obwohl blitzsauber und ordentlich. Einige kleine Gesch\u00e4fte, zwei B\u00e4cker, zwei Fleischhauer, zwei Banken, zwei Hotels, ein sehr gut sortierter proton-Supermarkt und zahlreiche Lokale entlang der langen Wasserfront. Keine Hektik, kein L\u00e4rm. Die Leute flanieren zahlreich auf der Uferstra\u00dfe. Wir essen das g\u00fcnstigste Abendessen \u00fcberhaupt. 12,90 f\u00fcr zwei Personen inkl. 1 Euro Trinkgeld. Gut, beim Hendlsouvlaki gehen wir von einer Portion mit Beilagen aus, aber es kommt ein einzelner Spie\u00df, der mit 1,40 statt die Portion \u00fcblicherweise mit 7 zur Buche schl\u00e4gt. Die Psitopolio To Pikanto hat halt keine Speisekarte und der Kellner spricht schlechter englisch als ich griechisch. Die fehlenden Kalorien holen wir uns anschlie\u00dfend in der Konditorei.<\/p>\n<p>Gestern Nacht haben wir uns \u00fcber die Amateurfischer in Chalkis gewundert, die bis drei in der Fr\u00fch am Kai ausharren. Aber heute sehen wir Fischer an der Hafenmole, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat: Eine junge Frau mit offenen langen blonden Haaren mit Handtasche in einem wei\u00dfen kurzen Kleid. Daneben vier \u00e4ltere Popen mit zum Pferderschwanz gebundenen langen schwarzen Haaren mit Bart in schwarzen bodenlangen Kleidern. Schade, dass es zu finster zum Fotografieren ist.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-16\">16.07.2015 Donnerstag<\/strong><br \/>\n10:05 Eub\u00f6a \/ Limni <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b045'44''+23\u00b019'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:20 Eub\u00f6a \/ Ag. Georgios Bucht E <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b050'15''+22\u00b054'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:15 Strecke: 21,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<p>Limni verliert etwas an Sympathie. Erstens ist der Platz au\u00dfen am Wellenbrecher nicht mehr so gut. Obwohl null Wind, sind Wellen aufgekommen, die das Liegen ungem\u00fctlich machen. Zweitens hat die Versorgungss\u00e4ule \u00fcber Nacht das Guthaben von ca. 3 Euro genullt. Und drittens hat der B\u00e4cker erst ab 9 Uhr frisches Brot. Wo gibts denn sowas? Der Abschied f\u00e4llt daher nicht schwer. Der neuseel\u00e4ndische Motorbootfahrer mit finnischem Gro\u00dfvater aus Nagu, mit dem wir ein wenig geplaudert haben, w\u00fcnscht uns eine gute Reise. Wir ihm auch.<\/p>\n<p>Bei schwachem Wind aus N fahren wir schnurstracks auf die westlichste Halbinsel Eub\u00f6as, Lich\u00e1da, zu. Beate w\u00fcnscht sich eine einsame Bucht. Irgendwo entlang der S\u00fcdk\u00fcste wird sich schon was finden. Die erste M\u00f6glichkeit w\u00e4re nach Club Med Gregolimano. Aber da ist es nicht wirklich einsam. Die zweite M\u00f6glichkeit ist zwar auch nicht wirklich einsam &#8211; am Ufer stehen ein paar H\u00e4user &#8211; und eine Bucht ists auch nicht, eher eine Einbuchtung. Aber mit Sandflecken in passender Ankertiefe. Also Anker auf einen drauf und 40m Kette hinten nach. Platz ist ja gen\u00fcgend vorhanden. Wind auch. Hier kommt er aus SE, also direkt herein. Und das mit bis zu 25 Kn. Drau\u00dfen gehen Wind und Wellen von E nach W und zu uns biegt dann nur der Wind um die Kurve umatum. Dabei sollte hier laut Prognose fast gar keiner sein.<br \/>\nDie Ankerbeschnorchelung best\u00e4tigt, dass der Sandfleck genau getroffen wurde. Wenn nicht, w\u00e4re es auch egal. Das Seegras steht nur ganz kurz und recht sp\u00e4rlich im Sand.<\/p>\n<p>Um ca. 19h schl\u00e4ft der Wind vollkommen ein und wir haben einen sehr sch\u00f6nen Abend,<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_16_EuboeaAgGeorgios01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_16_EuboeaAgGeorgios01.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nder mit Krimi im Cockpit und Nachtschwimm unterm Sternenhimmel ausklingt.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-17\">17.07.2015 Freitag<\/strong><br \/>\n08:16 Eub\u00f6a \/ Ag. Georgios Bucht E <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=38\u00b050'15''+22\u00b054'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:20  <em>Motoren langsamer<\/em><br \/>\n14:14 Skiathos \/ Kukunaries <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b008'40''+23\u00b024'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:58 Strecke: 39,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<p>Die ersten drei Stunden fahren wir \u00fcber herrlich glattes Wasser im Affentempo. Der Strom ist mit uns und schiebt bis zu 2 Knoten mit an. GPS zeigt sogar 9,1 Kn \u00fcber Grund! Aber ab Ak. Kefala ist Schluss mit lustig. Wind und Wellen kommen direkt auf die Nase. Der Wind zwar nur mit so 16 bis 18 Kn. Die Wellen sind auch nicht so hoch, aber durch die Gegenstr\u00f6mung sehr steil. Jede Welle eine Kollision. Wir wechseln auf die andere Seite des Diavlos Trikeri und das geht schon viel besser, wenn auch langsam mit Wellen und Strom gegen uns.<br \/>\nIn Kukunaries erwartet uns beileibe keine einsame Bucht. Sieben Segelyachten und sieben Maga-Motoryachten ankern hier. Die Str\u00e4nde sind voll von Sonnenschirmen, Liegen und Leuten. Kleine Schnellboote rasen herum und ziehen Leute auf allen m\u00f6glichen aufblasbaren Vergn\u00fcgungsutensilien hinterher. Ausflugsboote kommen und fahren.<br \/>\nWir finden den begehrten Ankersandfleck vor dem Strand des Hotels, wo kein musik\u00e4hnlicher L\u00e4rm aus Lautsprechern dr\u00f6hnt. Hoffentlich bleibt das so.<\/p>\n<p>Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden fangen die Megayachten, die sich im W-Teil der Bucht aufhalten, sich zu uns an die E-Seite zu bewegen. Hier kommt schon eine. Das Wasserspielzeug wird auch \u00fcbersiedelt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos1.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Entfernung zum kleinen Hafen ist f\u00fcrs Paddeln zu gross. Der Au\u00dfenborder kommt erstmals heuer zum Einsatz. Er startet mit dem ersten Zug &#8211; brav!<br \/>\nDer kleine Hafen ist an einer Flussm\u00fcndung angelegt! Ja, tats\u00e4chlich gibt es hier einen See, der durch einen kurzen Fluss mit dem Meer verbunden ist. Wir fahren unter der Br\u00fccke &#8222;flussaufw\u00e4rts&#8220; und paddeln dann noch ein St\u00fcckchen weiter.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos2.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos3.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nIn Anf\u00fchrungszeichen, weil es eigentlich kein Fluss ist, eher ein Meeresappendix, weil absolut kein Wasser flie\u00dft. Aber sch\u00f6n ist es und massenhaft Fische tummeln sich um das Schlauchi herum.<br \/>\nWir legen es auf einen niedrigen Schwimmsteg und gehen den einen Kilometer zur Ortschaft durch eine wirklich ungriechische Landschaft: \u00dcppiges Gr\u00fcn und dichter Wald links und rechts. Die Ortschaft sieht auch eher aus wie ein amputiertes Stra\u00dfendorf in den USA oder so. An der S-Seite ist ein hoher Zaun, der das Naturreservat um den See vor Eindringlingen sch\u00fctzt und hohe Vegetation, die den Blick darauf verhindert. Auf der anderen Seite sp\u00e4rliche niedrige Bebauung mit brach liegenden Gr\u00fcnfl\u00e4chen mit hohem Gras dazwischen.<br \/>\nAm Ende der Geraden essen wir einen sehr guten Salat und grindige Gyros-Pita im &#8222;Under The Pine Tree&#8220;. Dann ein Glas Wein in der halbverlotterten Stamelos Bar. Wir beobachten die recht zahlreichen Touristen. 90% ist st\u00e4mmig bis dick, jedenfalls schiach, vermutlich Engl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die gleich hinter der Blodughadda mit Landleine ankernde Yacht <a href=\"http:\/\/www.yachtcharterfleet.com\/luxury-charter-yacht-26050\/illusion-v.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Illusion V<\/a> bietet uns ein nettes Service. Sie illuminiert mit ihren Unterwasserscheinwerfern die halbe Bucht, wie einen Swimmingpool. So k\u00f6nnen wir Motor und Schlauchi ohne Taschenlampe bestens herauf holen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_17_Skiatos4.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nKnapp au\u00dferhalb ankert die noch gr\u00f6\u00dfere <a href=\"http:\/\/www.yachtcharterfleet.com\/luxury-charter-yacht-22312\/sealyon.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sealyon<\/a> ebenfalls mit Unterwasserfestbeleuchtung. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir \u00fcber diesen Luxuswahnsinn diskutieren. Um den Preis einer Charterwoche auf so einem Ding k\u00f6nnte man locker zwei Blodughaddas kaufen.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-18\">18.07.2015 Samstag<\/strong><br \/>\n12:54 Skiathos \/ Kukunaries <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b008'40''+23\u00b024'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:49 Skopelos \/ O. Limnon\u00e1ri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b005'20''+23\u00b041'46''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern mit Landleine<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:55 Strecke: 18,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<p>Es ist so weit: Das neue Blogbuch ist er\u00f6ffnet.<br \/>\nNicht nur eleganter, sondern auch mit mehr M\u00f6glichkeiten:<br \/>\n&#8211; Es gibt eine Suchfunktion.<br \/>\n&#8211; Kommentare k\u00f6nnen direkt eingegeben. Sie erscheinen dort, wo sie eingegeben wurden.<br \/>\n&#8211; Die Verwaltung erfolgt komplett \u00fcber den Webbrowser, womit sie auch am iPad funktioniert.<\/p>\n<p>Also bitte um Kommentare&#8230;<\/p>\n<p>Kaum haben wir unseren Ankerplatz verlassen, wird er von einem anderen Segelboot genommen. So toll war er aber auch nicht.<br \/>\nWir sehen uns die S\u00fcdk\u00fcste von Skiatos und den Hafen an, versp\u00fcren aber keine Lust, anzulegen. An der S\u00fcdk\u00fcste von Skopelos bleiben wir in der ersten Bucht. Drei Chartersegelboote ankern und schaukeln in der leichten D\u00fcnung. Uns egal, wir legen uns mit Landleine in die NW-Ecke. Bald sind wir das einzige Boot in der Bucht.<br \/>\nBeate schwimmt zum Strand. Drei Strandtavernen und ein Swimmingpool! Und nat\u00fcrlich Bumm-Bumm-Musik. Wir werden an Bord Spaghetti essen.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-19\">19.07.2015 Sonntag<\/strong><br \/>\n11:18 Skopelos \/ O. Limnon\u00e1ri <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b005'20''+23\u00b041'46''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:35 Skopelos \/ Agn\u00f3ntas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b004'58''+23\u00b042'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:17 Strecke: ,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,8 Knoten <\/p>\n<p>Die Wespen verleiden uns das Fr\u00fchst\u00fcck. Wir brechen es ab und essen drinnen fertig.<br \/>\nWir wollen uns die Nachbarbucht kurz ansehen. Hier liegen drei Segelboote l\u00e4ngsseits am langen Kai. Wir legen uns dazu und sehen uns den kleinen Ort an. Ein paar H\u00e4user, ein Minimarkt, drei Tavernen, ein Badestrand und eine Gartenh\u00e4uschen der besonderen Art. Alles sehr nett.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_19_Agnontas01\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-144\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_19_Agnontas03\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-146\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas03.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_19_Agnontas02\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-145\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Agnontas02.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lemonis Rent A Car hat ein Werbeschild aufgeh\u00e4ngt. Wir rufen an, 6944-582365. Der Zitronis hat ein Auto und wird es in 20 Minuten vorbeibringen. Das tut er auch. Besser gesagt, er holt uns ab und bringt uns nach Skopelos Stadt.<\/p>\n<p>Wir fahren in den Norden \u00fcber die gebirgige Stra\u00dfe durch m\u00e4chtige Pinienw\u00e4lder. Dazwischen Feigenb\u00e4ume, Zypressen und Olivenhaine. Ziel ist das &#8222;Mamma Mia Kirchlein&#8220;. Liegt wirklich spektakul\u00e4r auf einem hohen Felsen, der ins Meer hinaus ragt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Skopelos03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Skopelos03.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Skopelos02.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_19_Skopelos02.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Weg dorthin nehmen wir zwei Autostopper mit, ein junges polnisches Paar, das schon seit \u00fcber einer Stunde von der Bushaltestelle in Glossa zu Fu\u00df unterwegs ist. Wir nehmen die zwei auch zur\u00fcck mit und sehen uns mit ihnen den reizlosen Hafen Loutraki unterhalb von Glossa an. Gut, dass wir nicht hier angelegt gaben. Dann f\u00fchren wir sie nach Eli\u00f3s, wo sie wohnen und verabschieden uns. Der hiesige Hafen, Neo Klima, w\u00e4re gar nicht so schlecht gewesen, stellen wir fest. Ziemlich neu erbaut mit Versorgungss\u00e4ulen.<\/p>\n<p>Am Abend essen wir in der mittleren Taverna Pavlos endlich wieder Tabuleh sowie die hiesige Spezialit\u00e4t gekochtes Schweinefleisch mit Pflaumen.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-20\">20.07.2015 Montag<\/strong><br \/>\n13:59 Skopelos \/ Agn\u00f3ntas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b004'58''+23\u00b042'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:06 Alonnisos \/ O. Murti\u00e0 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b008'12''+23\u00b050'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:07 Strecke: 11,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<p>Die Batterien n\u00e4hern sich der 12V-Marke, sprich, sie sollten wieder aufgeladen werden. Mit dem Multimeter stelle ich fest, dass Steckplatz Nr. 1 der n\u00e4chsten Versorgungss\u00e4ule Strom f\u00fchrt, an dem zuvor das Kabel eines gerade abgelegten Bootes angest\u00f6pselt war. 0,96 Euro Guthaben weist das Gigieffe Display noch an. Na gut, sehen wir Mal, wie lange das reicht.<br \/>\nWir sehen uns Skopelos Stadt und das Folklore Museum an. Alles recht nett, aber nichts Besonderes. Nach einigen Eink\u00e4ufen bringt uns der Autoverleiher wieder zum Boot. Siehe da, das Guthaben ist immer noch 0,96 Euro und die Batterien fast voll. Gelegentlich ist es vorteilhaft, wenn die Griechen ihre technischen Ger\u00e4te nicht instand halten.<br \/>\nN\u00e4chste Station ist die gro\u00dfe Bucht im S von Alonnisos. Wir sehen uns die verschiedenen Ankerm\u00f6glichkeiten an und entscheiden uns f\u00fcr einen total offenen Platz im E der Bucht. Es gibt zwar Wellen, aber die sind hier \u00fcberall. Zwei ungew\u00f6hnliche Beobachtungen: Ein kleiner Wasserfall, der sich ins Meer ergie\u00dft und ein andauernder Pfeifton von irgendwo gleich dort kommt. Zuerst denke ich, dass er irgendwie vom Motorraum kommt, aber unter Deck ist er nicht zu h\u00f6ren. Wir hoffen, dass es sich um eine Wespenvertreibungssirene handelt. Was es wirklich ist, l\u00e4sst sich vom Boot aus nicht eruieren.<\/p>\n<p>Beate will mit dem eingekauften Schweinefleisch und den D\u00f6rrzwetschgen das gestrige Abendessen nachkochen. Es gelingt ihr aber nicht. Es gelingt ihr viel besser! Mit Erd\u00e4pfeln, Zwiebeln, Kapern und getrockneten Tomaten schmeckt es sagenhaft gut! Als Bootessen au\u00dferdem sehr praktisch: Einfach alles im Schnellkochtopf garen, also zuerst das Fleisch, dann alles andere dazu. Wir taufen das Gericht &#8222;Skopelos Gulasch&#8220;.<\/p>\n<p>Dann folgt das Abendkino im Cockpit. Diesmal kein Krimi, sondern der sehr gute Film &#8222;Nachtzug nach Lissabon&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-21\">21.07.2015 Dienstag<\/strong><br \/>\n10:25 Alonnisos \/ O. Murti\u00e0 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b008'12''+23\u00b050'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:21 Thessalien \/ Ag. Ioannis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b025'10''+23\u00b009'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:56 Strecke: 38,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<p>Die Abfahrt verz\u00f6gert sich, weil die Lichtmaschine an stb. Motor nicht l\u00e4dt. Das Ladekabel ist aus dem Kabelschuh gerutscht. Keine gro\u00dfe Sache, trotzdem schwei\u00dftreibend zu reparieren.<br \/>\nWir fahren \u00fcber glattes Wasser bis N von Skopelos. Trotz fast kein Wind, kommen dann Wellen daher. Der dazu geh\u00f6rige Wind kommt etwas sp\u00e4ter mit ca. 15kn schr\u00e4g entgegen aus N. Nach einer Stunde beruhigt sich die Lage wieder.<\/p>\n<p>Als wir uns die K\u00fcste von Thessalien n\u00e4hern, \u00e4ndert sich das Klima. Es wird diesiger und dr\u00fcckender. Das griechische Elias-Handbuch empfiehlt die kleine Bucht Damuchari als sicherer Platz mit gutem Ankergrund (&#8222;Good holding&#8220;). M\u00fcsste &#8222;Final holding&#8220; hei\u00dfen. Wer hier den Anker wirft, bekommt ihn nicht wieder. Riesige scharfkantige Steine und Felsplatten mit Spalten sieht man am Grund ganz deutlich mit der Polariodbrille. Also fahren wir wieder hinaus. Dabei macht die Bucht einen heimeligen, eigentlich unheimlichen, Eindruck mit steilen Felsw\u00e4nden rund herum und ein paar H\u00e4usern im Scheitel.<\/p>\n<p>Wir tuckern langsam einem langen Sandstrand entlang 1,3 sm zum Minihafen von Agios Ioannis. Wie erwartet, ist er voll von Booten und Bojen der Eingeborenen. Vor der Hafeneinfahrt und dem Sandstrand ankern wir auf bestem Sandgrund in 5m Tiefe. Es ist v\u00f6llig windstill und es soll auch kein starker Wind kommen. Die Luft hat 34\u00b0, das Wasser 30,5, erfrischt aber trotzdem.<\/p>\n<p>Achja, noch etwas apropos Reparatur: Beide Notaustiegsluken sind jetzt dicht! Da kommt kein Tropfen Wasser mehr herein. M\u00f6ge es so bleiben!<\/p>\n<p>Der Landgang erweist sich nach \u00fcber 30 Stunden am Boot als ein wackeliger. Im Supermarkt wird mir fast schlecht. Der in Griechenland angeblich bekannte Urlauberort hat einen langen Sandstrand auf der einen, viele Lokale und Gesch\u00e4fte auf der anderen Seite der hoch gebauten Stra\u00dfe mit ziemlich breitem Gehsteig. Die H\u00e4user sind meist mehrst\u00f6ckig mit quadratischem Grundriss. Wir gehen bis zu einer Br\u00fccke \u00fcber einen Fluss, der ins Meer m\u00fcndet und wahrscheinlich Wasser f\u00fchrt, wenn es regnet. Dann zur\u00fcck in die gut besuchte Taverna Galeos direkt vor dem Boot. Die Vorspeisen sind in Ordnung, wenn auch die Zucchini Chips versalzen. Aber dass hier so viele Leute essen, wundert uns nach der Hauptspeise schon bzw. l\u00e4sst sich daraus schlie\u00dfen, dass in den anderen Lokalen noch schlechter gekocht wird. Das einzige Gew\u00fcrz am gegrillten Hendlfiletst\u00fcck ist Salz, und das reichlich. Wie die fetttriefenden Pommes Frittes als einzige Beilage schmecken, werden wir nie wissen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_21_AgIoannis01\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-134\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_21_AgIoannis02\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-135\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis02.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_21_AgIoannis03\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-136\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_21_AgIoannis03.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-22\">22.07.2015 Mittwoch<\/strong><br \/>\n07:55 Thessalien \/ Ag. Ioannis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b025'10''+23\u00b009'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n08:56 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b029'17''N,23\u00b006'58''E&#038;z=12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">39\u00b029&#8217;17&#8220;N,23\u00b006&#8217;58&#8220;E<\/a> <em>Motoren schneller<\/em><br \/>\n11:33 Thessalien \/ Agiokampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b040'42''+22\u00b053'28''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n15:20 Thessalien \/ Agiokampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b040'42''+22\u00b053'28''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n17:44 Thessalien \/ St\u00f3mio <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b052'02''+22\u00b044'33''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:02 Strecke: 38,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<p>Um vier Uhr wecken uns Wellen auf. Es geht gar kein Wind, aber ordentlich gro\u00dfe Wellen kommen direkt herein. Das Boot steht quer zu ihnen und schaukelt wie verr\u00fcckt. Es knarrt, kracht und pl\u00e4tschert. Wir k\u00f6nnen aber nichts machen und legen uns wieder schlafen. Man kann sich an alles gew\u00f6hnen.<br \/>\nAls wir in der Fr\u00fch aufwachen, hat sich das Boot mit dem Bug in die Wellen gedreht, was an sich angenehmer ist. Aber die Wellen sind gr\u00f6\u00dfer. Keine Chance auf ein Morgenschwimm. Ver\u00e4rgert legen wir auch ohne Fr\u00fchst\u00fcck sofort ab.<br \/>\nEntlang der K\u00fcste nordw\u00e4rts im tiefen Wasser kommen dann die Wellen sanfter daher. Wir haben Gegenstrom mit \u00fcber 1 Kn und immer max. 3 Kn Wind. In den hohen steilen bewaldeten Bergh\u00e4ngen h\u00e4ngen gelegentlich Streud\u00f6rfer. Man fragt sich, wovon die Menschen dort leben. Ackerbau geht nicht und die Kinder werden auch kaum Fu\u00dfball spielen k\u00f6nnen. Sonst gibt es absolut nichts Interessantes zu sehen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01-640x360.jpg\" alt=\"2015_07_22_Agiokampos01\" width=\"640\" height=\"360\" class=\"alignnone size-medium wp-image-138\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01-640x360.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01-768x432.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01-528x297.jpg 528w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01-150x84.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir erreichen den Hafen Agiokampos. Sie ist ziemlich neu mit einem gewaltigen Wellenbrecher. Trotzdem schaukeln zwei Segelboote l\u00e4ngsseits an der Kaimauer heftig in der auch in den Hafen stehenden D\u00fcnung. Wir legen uns dazu und schaukeln auch, aber nicht ganz so arg.<br \/>\nEs muss hier einen gewaltigen Sturm mit Wellen \u00fcber den Wellenbrecher gegeben haben. Denn s\u00e4mtliche Versorgungss\u00e4ulen sind zerst\u00f6rt. Auch sieht man, wo Laternenmasten mal gestanden sind.<br \/>\n <a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02-640x480.jpg\" alt=\"2015_07_22_Agiokampos02\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-medium wp-image-139\" srcset=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02-640x480.jpg 640w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02-768x576.jpg 768w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02-150x113.jpg 150w, https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2015_07_22_Agiokampos02.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Nachmittag wird es unertr\u00e4glich dr\u00fcckend hei\u00df. Die Luft steht. Ins Hafenwasser wollen wir nicht eintauchen. Zum Strand ist es zwar nicht weit, aber dort gibts weder Schatten noch Duschen. Ich sage zur Beate &#8222;wir h\u00e4tten vielleicht doch weiter fahren sollen&#8220;. Sie sagt &#8222;k\u00f6nnen wir ja immer noch&#8220;. Wo sie recht hat, hat sie recht. Keine zehn Minuten sp\u00e4ter sind wir wieder unterwegs.<br \/>\nEtwa zwei Stunden weiter n\u00f6rdlich soll es eine &#8222;good anchorage with fine weather&#8220; geben. Jetzt wei\u00df ich, dass man hier nicht die Wind- sondern die Wellenprognose anschauen soll. Wind kommt sowieso die ganze Woche kaum. Die Wellen vor Stomio sollen in der Nacht max. 20 cm hoch sein. Das klingt ertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Wir erreichen Stomio und ankern gute 180m vom Strand auf 3,5m Tiefe. Es kommt eine ganz sanfte D\u00fcnung aus E und ein ebensolcher Wind. Es g\u00e4be zwar einen Hafen, aber wir wollen lieber schaukeln als nicht baden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem haben wir keine Lust zu erkunden, ob der Hafen auch f\u00fcr uns geeignet w\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-23\">23.07.2015 Donnerstag<\/strong><br \/>\n16:45 Thessalien \/ St\u00f3mio <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b052'02''+22\u00b044'33''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:20 Thessalien \/ Platamon Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=39\u00b059'38''+22\u00b037'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:35 Strecke: 11,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,3 Knoten <\/p>\n<p>Heute kommen die Wellen um drei. Aus E, aber nicht so heftig wie gestern. Eine schwache Brise weht aus N. Hat also mit den Wellen nichts zu tun. Stellt nur das Boot quer zu ihnen. Schlafen w\u00fcrde besser gelingen als gestern, wenn nicht die Gelsen w\u00e4ren. Trotzdem, irgendwann verziehen sie sich und man kann sich an alles gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Am Vormittag kommt dann endlich zu den Wellen passender sanfter Wind aus E auf. Au\u00dferdem ist es deutlich k\u00fchler mit 28\u00b0 und die Luft ist sehr trocken, daher sehr angenehm. Wir sehnen uns gar nicht so stark wie gestern, ins tr\u00fcbe Wasser zu hupfen. Es ist so tr\u00fcb, dass man den Anker auf 3,5 m Tiefe mit der Taucherbrille nicht erkennen kann.<\/p>\n<p>Wir sind uns einig, dass diese K\u00fcste Thessaliens das bootsm\u00e4\u00dfig bisher uninteressanteste Gebiet ist, das wir bisher in Griechenland gesehen haben. Mag sein, dass es in den Bergen anders ist.<\/p>\n<p>Ich rufe in der Marina Platamon an und erkundige mich nach einem Platz. Ja, gen\u00fcgend frei, wir sollen uns auf VHF Kanal 9 melden, wenn wir ankommen. Also m\u00fcssen wir uns nicht beeilen. Beate arbeitet und liest. Ich r\u00e4ume auf, sortiere Kabelschuhe und programmiere das Blogbuch f\u00fcrs iPad weiter.<\/p>\n<p>Wir fahren los und erreichen problemlos die Marina Platamon. Ein Marinero, der perfekt deutsch spricht, hilft mit den Leinen und Mooringleinen. Endlich ein Platz ohne Wellen.<br \/>\nWir gehen zum Marinab\u00fcro und d\u00fcrfen 70 Euro f\u00fcr zwei N\u00e4chte inkl. Strom und Wasser zahlen. Die Leute sind sehr freundlich. Ein neu angekommenes Boot, d\u00fcrfte hier etwas sehr Seltenes sein.<\/p>\n<p>Ein Ankunftsbier im Marinacaf\u00e9 darf nicht fehlen. Das hiesige Olympos Bier schmeckt gut. Aber nicht mehr, nachdem ich den Preis auf dem Kassenbon gesehen habe: 5 Euro f\u00fcr 0,33 L! Beates Eistee ist mit 3,50 auch nicht gerade ein Schn\u00e4ppchen. Erst dann studieren wir die Karte. Durchwegs irrwitzige Preise, au\u00dfer f\u00fcr ein Toast um zwei Euro.<\/p>\n<p>Der Marinamanager kommt vorbei in Badehosen und nassem T-Shirt und fragt, wie es uns in der Marina gef\u00e4llt. Gut, aber das Bier ist zu teuer, sage ich. Er ladet mich auf ein zweites ein.<br \/>\nSein Boot liegt direkt vor uns. Es ist ein Mordstrum Sunseeker Motorboot, registriert in Helsinki(!) mit dem bl\u00f6dsinnigen Namen &#8222;Salty Blue&#8220; (warum nicht &#8222;Sweet Khaki&#8220;). Mit dem Jetski, das jetzt auf der hydraulischen Badeplattform liegt, ist er vorher unterwegs gewesen. Deshalb das nasse T-Shirt.<\/p>\n<p>Wir sehen uns den Ort an. Zuerst nach links, also s\u00fcdw\u00e4rts. Lebhafte Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe, viele Gyrosbuden, viele kleine Gesch\u00e4fte, ein paar elegante Hotels, an der Wasserfront auch wirklich elegante 2-3 st\u00f6ckige Wohnh\u00e4user mit riesigen Balkonen und perfekt gepflegten Rasenfl\u00e4chen. Davor ein wenig einladender Kullersteinstrand. Trotzdem baden einige Leute in der leichten Brandung. In den Quergassen parken auffallend viele Autos mit Kennzeichen aus Serbien, Bosnien Herzegowina und Bulgarien.<br \/>\nDann die Stra\u00dfe nach rechts von der Marina. Noch mehr Gyrosbuden, auch ein paar Tavernen, nichts Elegantes, sehr viele Leute unterwegs. Der Strand gleich rechts der Stra\u00dfe ist viel breiter als der vorige und von Sonnenliegen- zum Abendcaf\u00e9tischundsesselaufstellplatz mutiert. Beate will gleich in eines dieser Netzregiesessellokale gehen. Aber ich bef\u00fcrchte Marinacaf\u00e9preisniveau. Eine stinknormale Taverna muss es aber auch nicht sein. Wir biegen ins &#8222;George&#8217;s Place Grillhouse&#8220; ein. Ein Selbstbedienungsschnellimbissrestaurant mit Kellnerin (heute fallen mir wieder lange W\u00f6rter ein). Die Selbstbdienung besteht vor allem darin, dass wir den Cheeseburger und Souvlaki Pita, beide tadelllos, zum Schluss an der Theke zahlen d\u00fcrfen.<br \/>\nDann kommt das teuere Strandcaf\u00e9 daran. Ist aber g\u00fcnstiger als das Marinacaf\u00e9, aber nicht viel. Mein Long Island Ice Tea ist allerdings eine Beleidigung f\u00fcr jeden Barkeeper und sicher keine 7,50 wert.<\/p>\n<p>Gerne w\u00fcrde ich wissen, warum seit unserer Ankunft immer wieder Milit\u00e4rhubschrauber \u00fcber uns hin und her der K\u00fcste entlang fliegen, jedes Mal zwischen drei und f\u00fcnf hinter einander. Auch jetzt noch um 00:12h. Was das dem Pleitestaat an Treibstoffkosten verursacht!<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-24\">24.07.2015 Freitag<\/strong><br \/>\nThessalien \/ Platamon Marina<br \/>\nHeute sehen wir Schnee! Zwar nicht viel und nicht aus der N\u00e4he. Aber einige Zungen hoch oben am Olymp leuchten aus dunklen Felsspalten heraus.<\/p>\n<p>Wir mieten ein Fiat Panda von <a href=\"http:\/\/rentacar-alexandros.gr\/profile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/rentacar-alexandros.gr\/profile<\/a> um 40 Euro. Wird zur Marina gebracht und morgen wieder abgeholt. Zuerst machen wir uns auf die Suche nach einem uns beschriebenen Gasflaschenverk\u00e4ufer. Nach einem Irrweg finden wir ihn auch tats\u00e4chlich und k\u00f6nnen die leere gegen eine volle tauschen.<\/p>\n<p>Dann geben wir in Google Maps am iPad Litochoro ein, der Ort in dem die Stra\u00dfe auf den Olymp beginnt. Wir werden auf eine Bundesstra\u00dfe Richtung N geleitet. Daneben wird an einer Autobahn gebaut. Dann sind wir pl\u00f6tzlich auf der bereits fertigen Autobahn A1 nach Thessaloniki. Navi sagt, in 1,5 Km von der Autobahn abfahren. Nach einem Kilometer kommt die Mautstation. Mein Einwand, dass wir gerade Mal einen Km Autobahn gefahren sind und die n\u00e4chste Abfahrt wieder hinunter fahren werden, n\u00fctzt nichts. Zwei Euro Maut m\u00fcssen wir f\u00fcr 1,5 Km Autobahn zahlen. Teurer gehts wohl nicht.<\/p>\n<p>Nach einigen Kilometern sagt Navi &#8222;links abbiegen&#8220;. Kein Schild nach Litochoro ist zu sehen, aber Navi wird sicher eine Abk\u00fcrzung kennen. Die Asphaltstra\u00dfe h\u00f6rt nach einiger Zeit auf. Noch 4 Km zum Ziel auf der Schotterstra\u00dfe wird wohl m\u00f6glich sein. Alsbald w\u00fcrden wir aber dann doch einen Gel\u00e4ndewagen brauchen. Die Schotterstra\u00dfe wird eine Grobsteinstra\u00dfe, die durch eine Schlucht f\u00fchrt. Um auf der anderen Seite wieder herauf zu kommen, m\u00fcssen wir eine 180\u00b0 Kurve machen, nach der ein so steiler Anstieg ist, dass wir h\u00e4ngen bleiben. Die R\u00e4der drehen sich einfach durch. Das hatten wir auf Kreta schon Mal &#8211; auch auf Anraten des Navi. Diesmal aber k\u00f6nnen wir uns zur\u00fcck rollen lassen und Schwung nehmen. Auf der \u00e4u\u00dfersten linken Kante ist festeres Material und mit Vollgas d\u00fcsen wir rallyfahrerm\u00e4\u00dfig noch um eine Kurve und aus der Schlucht hinauf. W\u00fcrde eigentlich Spa\u00df machen, w\u00e4re da nicht die Sorge, dass ein Reifen an einem spitzen Stein platzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der restliche Weg nach Litochorio ist im Vergleich dazu ein Spaziergang. Im Ort fahren wir auch spazieren bis wir zur Abzweigung auf den Olymp finden. Das depperte Navi haben wir schon lange abgedreht und folgen den Schildern und dem Instinkt, wenn kein Schild vorhanden ist.<br \/>\nEs geht 17 Km bergauf auf tadelloser Asphaltstra\u00dfe. Nur die letzten Kilometer zum Parkplatz Prioni sind eine etwas holprige Staubstra\u00dfe. Dann h\u00f6rt die Stra\u00dfe auf. Von da weg w\u00fcrde es zu Fu\u00df in 1.900 H\u00f6henmetern auf den Olymp weiter gehen. Keine Aufstiegshilfe vorhanden. Also setzen wir uns in die Bergh\u00fctte und bestellen Bohnensuppe, Bier und Bergkr\u00e4utertee. Dieser schmeckt sehr gesund, sagt Beate. Die Bohnensuppe ist Gigantes in d\u00fcnner Sauce und das Mythos ganz normal ungesund und gut.<br \/>\nWir genie\u00dfen die Berglandschaft mit \u00fcppiger Vegetation und einem Gebirgsbach gleich neben der H\u00fctte. Dann sehen wir uns noch das im Wiederaufbau befindliche mittelalterliche Kloster des Dionysios an. Zuletzt haben es die Deutschen 1943 zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die \u00fcppige Vegetation erinnert uns sehr an die daheim mit tiefen Nadel- und Laubbaumw\u00e4ldern. Erst als wir wieder zur Schwemmlandebene hinunter fahren, ver\u00e4ndert sich das Bild radikal mit unfruchtbaren Steinfeldern links und rechts. Allerdings nicht lange. Wir fahren nach Dion &#8222;the city of the kiwi&#8220;, wie es auf dem Willkommensschild steht. Kiwiplantagen so weit das Auge reicht. Haben wir noch nie gesehen. Die Anbauweise erinnert sehr an den Weinhochanbau in \u00d6sterreich. <\/p>\n<p>Einen arch\u00e4ologischen Park gibt es hier auch, inklusive antikem Theater. Wir begn\u00fcgen uns damit, die steinernen Grundmauerresten von irgendwas vom Auto aus zu begutachten. Arch\u00e4ologiem\u00e4\u00dfig sind wir Banausen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck geht es \u00fcber die mautfreie K\u00fcstenstra\u00dfe an etlichen Campingpl\u00e4tzen vorbei. Wir sehen uns den schrecklichen Badeort Leptokarya an. Elendslanger Sandstrand mit massenhaft Menschen und Sonnenschirmen. Davor ein Stra\u00dfengew\u00fchl, aus der wir kaum hinaus finden. Jetzt haben wir auch einen passenden Namen f\u00fcr diese Gegend: &#8222;Balkanriviera&#8220;.<\/p>\n<p>Am Abend ergibt sich wieder das Problem der Essenslokalwahl. Erstaunlich bei dieser Anzahl an Lokalen. Wirklich einladend ist aber keines. Aufgrund der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Salate entscheiden wir uns f\u00fcr &#8222;Dios&#8220; gleich an der Hauptflanierstra\u00dfe oberhalb der Marina. Die Anzahl uneleganter Menschen, die davor auf- und abflanieren ist gewaltig. Nach ein paar Tausend gehen wir zum Boot zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nein, diese Gegend ist nichts f\u00fcr uns. Sch\u00f6n sie gesehen zu haben und abhaken zu k\u00f6nnen. Ab morgen geht es ostw\u00e4rts in neue unbekannte Gegenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 26.08.2021 00:35:24 Anzahl Tage: 16 09.07.2015 Attika \/ Lavrio &#8211; Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd 10.07.2015 Attika \/ Porto Rafti S\u00fcd &#8211; Eub\u00f6a \/ N. Megalo 11.07.2015 Eub\u00f6a \/ N. Megalo 12.07.2015 Eub\u00f6a \/ N. 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