{"id":323,"date":"2015-08-23T10:44:43","date_gmt":"2015-08-23T08:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=323"},"modified":"2018-08-21T19:34:06","modified_gmt":"2018-08-21T17:34:06","slug":"2013-08-29-johan","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2013-2\/2013-08-29-johan\/","title":{"rendered":"2013-08-29 Johan"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2013-2\/2013-08-29-johan\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 20:33:45 Anzahl Tage: 7<br \/>\n<a href=\"#2013-08-29\">29.08.2013 Kos S\u00fcd \/ Kefalos Kamari &#8211; K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-08-30\">30.08.2013 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-08-31\">31.08.2013 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-09-01\">01.09.2013 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-09-02\">02.09.2013 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-09-03\">03.09.2013 Nisyros \/ P\u00e1li &#8211; Gyali<\/a><br \/>\n<a href=\"#2013-09-04\">04.09.2013 Gyali &#8211; Kos S\u00fcd \/ Kefalos Kamari<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nBrenner Johan<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 30:34 Strecke: 163,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,3 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-08-29\">29.08.2013 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:20 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:15 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'42''+026\u00b055'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:55 Strecke: 30,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir fahren zum Boot. Nach etwa einer Stunde plaudern im Cockpit \u00fcber die wichtigsten Ereignisse seit wir uns vor 1,5 Jahren das letzte Mal in Abu Dhabi gesehen haben, gehen wir schlafen.<\/p>\n<p>Der Presslufthammer am Pier weckt uns um 8 Uhr auf. Nach Schwimm und Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir eine kurze Runde hinauf nach Kefalos Ort und dann zum hervorragenden Gesch\u00e4ft Duty Paid Shop. Wir bezahlen nicht nur die Steuern sondern auch die Waren und bringen sie zum Schlauchboot. Ich fahre das Auto zur\u00fcck zu Manolis und die nette Autovermieterin bringt mich die 1,8 km zum Schlauchboot zur\u00fcck.<br \/>\nNach nochmaligem Schwimm und Eink\u00e4ufe verstauen fahren wir los. Zuerst mit, dann gegen recht ordentlichen Wind rund um die SW-Spitze von Kos. Danach aber nur mehr 10-15 kn Wind gegenan bis nach Emporios, wo wie die Nachbarboje von Vorvorgestern nehmen.<br \/>\nWir essen bei Barba Nikolas und gehen dann auf ein Ouzo zum Stand hinunter.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-08-30\">30.08.2013 Freitag<\/strong><br \/>\n12:50 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'42''+026\u00b055'42''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:50 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:00 Strecke: 21,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Gegen recht viel Wind k\u00e4mpfen wir uns entlang der Ostk\u00fcste von Leros hoch. Dabei schauen wir die in die Buchten hinein. Wie erwartet bl\u00e4st es am meisten in der Alinda Bucht mit B\u00f6en von 40 Knoten. Johan steuert und ich l\u00f6se Kreuzwortr\u00e4tsel.<br \/>\nIn Archangelos ankert gar kein Boot &#8211; seltsam. Wom\u00f6glich vom Wind verscheucht. Dabei ist er am Ankerplatz gar nicht so arg.<br \/>\nIch bin froh, die beste Ausgangsposition f\u00fcr den morgen geplanten Schlag nach Levitha oder Astypalea erreicht zu haben. Wie Windprognose verspricht Windst\u00e4rke 6 aus Nordwest.<br \/>\nWir setzen mit dem Schlauch hin\u00fcber zur einsamen Sommertaverna Spilia. Genau beim Steg weht der Wind in B\u00f6en ganz f\u00fcrchterlich. Eine Frau ist damit besch\u00e4ftigt, die Springs des am Steg liegenden Motorbootes zu k\u00fcrzen, indem sie am Ufer daran zieht. Johan hilft ihr dabei und ich sto\u00dfe das Boot mit dem Fu\u00df vom Steg weg. Allein w\u00e4re sie chancenlos gewesen.<br \/>\nDie K\u00fcche ist betriebsbereit aber der Grill nicht. Macht nichts. Wir essen nur drei Vorspeisen und fahren im letzten D\u00e4mmerungslicht zur\u00fcck. Noch immer kein anders Boot hier vor Anker, obwohl es sonst meistens so um die zehn waren.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-30_Archangelos.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-30_Archangelos.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-30_Archangelos_Johan.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-30_Archangelos_Johan.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-08-31\">31.08.2013 Samstag<\/strong><br \/>\n11:25 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:50 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b000'09''+026\u00b028'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:25 Strecke: 18,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Kurz vor Sonnenaufgang schaue ich hinaus und traue  meinen Augen nicht. Es ist S\u00fcdwind! Nur noch eine Bootsl\u00e4nge bleibt bis zum Ufer. Ich verk\u00fcrze die Ankerkette von 25 auf 15 Metern und gehe wieder schlafen.<br \/>\nUm acht h\u00e4lt der seltsame Wind immer noch an. Er wechselt zwischen S\u00fcd und Ost mit 3 bis 10 Knoten. Dabei sollte laut allen Vorhersagen jetzt Nordwind mit 20 Knoten sein. Immer noch kein anderes Boot hier. Haben die gewusst, dass der Wind so kommen w\u00fcrde? Wenn ja, woher?<\/p>\n<p>Wir fahren los und sehen, dass die Vorhersagen richtig waren. Nur in der Bucht wird der Wind irgendwie verwirbelt. Die Segel werden gesetzt und wir k\u00f6nnen mit zwei Reffs in jedem sogleich gute Fahrt machen. Ungef\u00e4hr halbwegs bl\u00e4st es am meisten mit \u00fcber 25 Knoten und wir machen bis zu 8,8 GPS-Knoten Geschwindigkeit. Der Halbwindkurs ist optimal und trotz ordentlicher Wellen werden wir kaum geduscht. Also ich gar nicht, weil ich meistens drinnen sitze.<br \/>\nS\u00fcdlich von Levitha kommt der Wind fast aus West und wir m\u00fcssen das letzte St\u00fcck mit Motor fahren. Dabei Ist es unm\u00f6glich, die Genua vom Cockpit aus einzurollen. Es geht nur durch Drehen direkt an der Trommel, die sich wieder zur Seite neigt. Schlecht. Ich bef\u00fcrchte, eine hohe Winterserviceausgabe mehr wird f\u00e4llig sein, um das zu reparieren.<br \/>\nAuch beim Bergen des Gro\u00dfsegels gibt es ein Problem: Die Dirk ist nicht mehr am Baumnock angeschlagen. Ich denke schon, dass sie gerissen ist. Aber zum Gl\u00fcck nicht. Nur das Sch\u00e4kel hat sich verabschiedet und die Dirk hat sich um die Want gewickelt. Einfache und billige Reparatur.<\/p>\n<p>In der Bucht liegen bereits sieben Segelboote an den Bojen. 6 sind noch frei. Also kein Problem. Um 18:20h kommt der Bauer wie \u00fcblich 7 Euro f\u00fcr die Boje kassieren. Ist ein berechtigter Kostenbeitrag f\u00fcr die wirklich ordentliche und stabile Boje. Wir fahren an Land<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-31_Levitha.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-08-31_Levitha.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nund gehen zum Abendessen 10 Minuten hinauf zum einzigen Bauernhof der Insel. Die kleine Taverna im Hof ist so gepflegt wie alles hier. Zwei deutsche Segelcrews sitzen bereits da und alsbald kommen wir mit ihnen ins Gespr\u00e4ch. Von der einen erkennt ein B\u00e4rtiger, dass wir schwedisch sprechen und spricht uns darauf an, weil er selbst einige Jahre in G\u00f6teborg gelebt hat. Von der anderen ist der Skipper aus Frankfurt mit einer Finnin verheiratet.<br \/>\nTrotz Taschenlampen finden wir den steinigen Weg zur\u00fcck schwer. Zuerst nehmen wir eine falsche Abzweigung und gehen zur\u00fcck. Dann sind wir unsicher, ob die andere richtig ist oder ob wir die richtige \u00fcbersehen haben. Haben wir aber nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-09-01\">01.09.2013 Sonntag<\/strong><br \/>\n11:05 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b000'09''+026\u00b028'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:30  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n17:20 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b029'55''N,026\u00b019'29''E&#038;z=12\" target=\"_blank\">36\u00b029&#8217;55&#8220;N,026\u00b019&#8217;29&#8220;E<\/a> <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n18:25 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:20 Strecke: 36 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die deutsche Chartercrew von gestern kommt w\u00e4hrend unseres Fr\u00fchst\u00fccks mit dem Schlauch vorbei. Sie erkundigen sich, ob wir heute einen frischen Wetterbericht erhalten haben. Ohne Internet ist das aber schwer. F\u00fcr uns auch nicht so wichtig, denn wir wollen mit dem Wind nach Astypalea. Das schlage ich ihnen auch vor. Aber bei Windst\u00e4rke 7 wollen sie rein gar nirgends hin. Dabei haben sie eh mit 42 Fu\u00df kein kleines Schinakel.<\/p>\n<p>Wir fahren los und die gestrige Windprognose stimmt exakt: NW mit 7 Beaufort. Wir rollen die Genua nur ganz wenig hinaus und segeln damit kommod zwischen 5 und 6 Knoten. Unterwegs ist immer mehr als 20 Knoten Wind, meistens zwischen 25 und 30 mit Maximalwert 38. Die Wellen sind m\u00e4chtig, insbesondere in der N\u00e4he von Astypalea. Wenige schlagen mit dem wei\u00dfen Kamm von schr\u00e4g hinten gegen den Rumpf. Aber sie reichen aus, um auch das Cockpit einzusalzen.<br \/>\nNach 5:50 Stunden erreichen wir das Windlee unter der S\u00fcdk\u00fcste und tauschen die Minigenua gegen die eiserne. Als wir um die Ecke biegen, kommt der Wind wieder mit voller Wucht auf die Nase. Was bis jetzt am Deck noch trocken war, wird nun ordentlich gesp\u00fclt. Gegen 30kn Wind und nicht hohe aber scharfe Wellen kommen wir mit knapp \u00fcber 3 Knoten gerade noch an. Es ist ziemlich f\u00fcrchterlich. Die Gischt zischt waagrecht links und rechts vorbei. Ohne Windschutzscheibe w\u00e4ren wir ihre salzige Beute.<br \/>\nDen \u00fcblichen Ankerplatz erreichen wir aber problemlos. Nach kurzem Schwimm und Ankerkontrollbeschnorchelung &#8211; er liegt gerade noch vor dem Seegras perfekt im Sand &#8211; fahren wir an Land. Wir essen gut, \u00fcppig und g\u00fcnstig im To Gerani und der Ouzudigestiv im l\u00e4ssigen Caf\u00e9 Astropelos darf nicht fehlen bevor wir zum Boot zur\u00fcck kehren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-09-02\">02.09.2013 Montag<\/strong><br \/>\n10:05 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:55 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:50 Strecke: 43 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck und Abwasch legen wir los. Das Gro\u00dfsegel setzen wir sogleich im dritten Reff und motorsegeln Richtung offenes Meer. Da ist der Wind weniger heftig als in Lee von Astypalea. Die Genua wird zu 75% ausgerollt und die Motoren verstummen. Bei 20kn +\/- 2 geht es mit  ca. 6kn dahin.<br \/>\nDer Wind wird flauer und bei 16kn rollen wir die Genua komplett aus. Knapp nach der halben Strcke kommt der Wind wieder und steigert sich bis 32kn. Wir lassen die Segel aber so wie sie sind und machen gute Fahrt in den mittlerweile gro\u00dfen Wellen, die wieder in Spritzlaune sind.<\/p>\n<p>Eine Meile vor Pali starten wir die Motoren und bergen die Segel. Die verdammte Rollreffanlage klemmt wieder und ich muss im Netz stehend die Genua an der Vorliek einrollen w\u00e4hrend Johan an der Reffleine zieht. Es ist mehr als anstrengend und ich werde komplett geduscht.<\/p>\n<p>In Pali ergattern wir gerade noch einen Platz vor Taverna Salonikios. Dann gibt es wieder ein Problem. Beim Stromanschluss f\u00e4llt die Sicherung an der Versorgungss\u00e4ule. Ich kontrolliere, dass es an uns und nicht an der griechischen S\u00e4ule liegt. Dann gehe ich auf Fehlersuche und schraube die Kabel systematisch ab, um zu sehen wann die Sicherung f\u00e4llt. Finde aber nichts, schraube alles wieder zusammen und das Problem ist gel\u00f6st. Was auch immer es war. W\u00e4hrenddessen geht Johan zu den Autovermietern, um ein Auto f\u00fcr die morgige Inselbesichtigung zu besorgen. Bei Manos K. reserviert er einen funkelnagelneuen VW Polo um 30 Euro.<br \/>\nDer Captain darf f\u00fcr das Abendessen zust\u00e4ndig sein. Dabei ein bisher unvorstellbares Novum: Au\u00dfer uns keine G\u00e4ste da! Dabei ist der Hafen knallvoll. Dem Captain ist es wurscht. Er sagt nur &#8222;another day we have work for three days&#8220;.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-09-03\">03.09.2013 Dienstag<\/strong><br \/>\n19:16 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n20:11 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:55 Strecke: 3,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 10 Uhr holen wir das Auto von Manos K. Alle Sehensw\u00fcrdigkeiten inklusive Vulkan und Vulkanmuseum werden besichtigt. Um 17:30h geben wir das Auto zur\u00fcck und bestellen den Dieseltankwagen. In einer Stunde soll er kommen. Johan n\u00fctzt die Dusche beim Autovermieter und kommt dann auch zum Abschiedsouzo beim Captain. Dabei \u00fcberlegen wir, wie wir am besten den Anker bergen k\u00f6nnen. Er liegt n\u00e4mlich sehr nahe an den Segelbooten, die zu zweit l\u00e4ngsseits am Kai wohin der Wind mit 25 bis 30 Knoten bl\u00e4st. Die Gefahr ist gro\u00df, w\u00e4hrend des Ankerbergens auf diese Boote getrieben zu werden. Wir beschlie\u00dfen, mit voller Fahrt in das Hafenbecken hinauszufahren, das Boot zu drehen so dass es mit dem Heck im Wind steht, und erst dann anzufangen, die Kette hereinzuholen w\u00e4hrend die Motoren das Boot im R\u00fcckw\u00e4rtsgang gegen den Wind halten.<br \/>\nDas machen wir dann auch so und es klappt absolut perfekt. Der Captain und seine Frau winken zum Abschied und sind hoffentlich mit dem Man\u00f6ver zufrieden.<br \/>\nDie \u00fcblichen Salzduschen kommen ordentlich \u00fcber das Boot bis wir nahe genug an Gyali sind. Im absolut letzten Tageslicht werfen wir den Anker auf zwei Meter Tiefe in den hier perfekten Sandgrund.<\/p>\n<p>Noch ein paar Bilder von Nisyros:<br \/>\nDie Platia von Nikia oben auf dem Kraterrand, eine der stimmungsvollsten Pl\u00e4tze Griechenlands:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Nikia.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Nikia.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDie Caldera. Links das Dorf Nikia:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Nisyros_Vulkan.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Nisyros_Vulkan.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nVon hier oben fotografiert:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Vulkankirche.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Vulkankirche.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDer Krater Stefanos, Durchmesser 300 Meter:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_NisyrosVulkankraterStefanos.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_NisyrosVulkankraterStefanos.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nKatzenparadies in Mandraki:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Katzenparadies.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2013-09-03_Katzenparadies.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2013-09-04\">04.09.2013 Mittwoch<\/strong><br \/>\n09:45 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:54 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:09 Strecke: 10,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck und Beschnorchelung der vom Meeresgrund aufsteigenden Gasblasen, die im schr\u00e4gen Sonnenlicht herrlich glitzern, fahren wir los. Es ist weniger schlimm als gestern. Trotzdem machen wir einen Bogen Richtung Nord, um die Wellen in m\u00f6glichst angenehmen Winkel zu schneiden. Die F\u00e4hre Panagia Spilliani kommt uns von Kardamena entgegen und l\u00e4sst das Horn t\u00f6nen. Ich vermute, dass der Pali-Captain, der heuer diese F\u00e4hre f\u00e4hrt, uns erkannt hat und winke zur\u00fcck. So ein Tieft\u00f6nerhorn w\u00e4re f\u00fcr solche Zwecke ja gar nicht so \u00fcbel. Mit dem Fernglas kann ich aber nicht erkennen, wer auf der Br\u00fccke steht.<\/p>\n<p>In Kamari ankern wir auf den \u00fcblichen Platz. Zun\u00e4chst ist der Wind hier wesentlich schw\u00e4cher als auf der anderen Seite des Piers. Als der Wind aber mehr auf West dreht, kommt er dann auch hier ordentlich daher.<\/p>\n<p>Wir haben noch Zeit auf einen Schwimm und fahren dann mit dem Minimalgep\u00e4ck von Johan zum Strand. Ein Abschiedsessen in der Taverna Faros geht sich auch noch aus bevor das Taxi den Johan zum Flughafen abholt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 20:33:45 Anzahl Tage: 7 29.08.2013 Kos S\u00fcd \/ Kefalos Kamari &#8211; K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s 30.08.2013 K\u00e1lymnos \/ Embori\u00f3s &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht 31.08.2013 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha 01.09.2013 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 02.09.2013 Astyp\u00e1lea \/ O. 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