{"id":339,"date":"2015-08-23T11:04:18","date_gmt":"2015-08-23T09:04:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=339"},"modified":"2018-08-21T19:42:12","modified_gmt":"2018-08-21T17:42:12","slug":"2012-08-24-zu-fuenft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2012-2\/2012-08-24-zu-fuenft\/","title":{"rendered":"2012-08-24 zu f\u00fcnft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2012-2\/2012-08-24-zu-fuenft\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 20:41:53 Anzahl Tage: 6<br \/>\n<a href=\"#2012-08-24\">24.08.2012 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-08-25\">25.08.2012 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-08-26\">26.08.2012 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-08-27\">27.08.2012 L\u00e9ros \/ O. Plakouti &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-08-28\">28.08.2012 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-08-29\">29.08.2012 Kos Nord \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nLamprecht Matthias<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Patrick<br \/>\nTraxler Alexandra<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 12:47 Strecke: 78,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-24\">24.08.2012 Freitag<\/strong><br \/>\n11:25 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:00 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n18:41 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n19:20 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:13 Strecke: 11,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Blue Star hat fast 40 Minuten Versp\u00e4tung. Matthias, Patrick und Alex gehen zu Fu\u00df vom Hafen und sind kurz vor 7:30h am Boot ziemlich m\u00fcde aber wohlauf. Patrick und Alex haben die Nacht fast nicht geschlafen und holen alsbald davon etwas nach. Matthias hingegen ist munter und hilft der Beate beim Einkauf und W\u00e4sche aus W\u00e4scherei holen.<br \/>\nIch montiere sogleich den vom Matthias mitgenommenen philippi BLM BatterieLadeMonitor. Nach einer Schrecksekunde funktioniert er aber perfekt. Aus irgendeinem Grund erscheint NO DATA => CHECK SHUNT, was aber mit dem Ladeger\u00e4t und nicht mit dem Shunt zu tun hat. Ladeger\u00e4t vom Strom trennen, BLM Stecker hinein und dann Strom wieder anschlie\u00dfen.<br \/>\nBabis kommt wie versprochen(!) vor 10h und bringt die bestellten Reserve-Ersatzteile f\u00fcr die Impellerpumpe. Nat\u00fcrlich nicht alle aber immerhin einige. Stelios kommt auch wie versprochen um 10h p\u00fcnktlich, also 10 Minuten sp\u00e4ter und bringt die \u00fcberholte Reserve-Impellerpume. Damit sollte das Boot mit ausreichend Ersatz f\u00fcr dieses heikle Aggregat ausger\u00fcstet sein.<br \/>\nUm 11:25h legen wir ab. Der Wind ist gn\u00e4dig mit uns und ohne gr\u00f6bere Ersch\u00fctterungen erreichen wir Vathy in 1,5 Stunden. Unser Ankerplatz ist besetzt! Wir m\u00fcssen mit einem weiter \u00f6stlich Vorlieb nehmen. Aber der hat keinen besonders guten Ankergrund: Der Anker ist nicht eingegraben sondern steht wie ein Stativ auf dem Felsgrund. Trotzdem h\u00e4lt er beim zweiten Versuch.<br \/>\nDer Schwimm tut allen gut. Dann montieren Matthias und Patrick die mitgebrachten neuen Lautsprecher, ihr Weihnachtsgeschenk an mich. Sie klingen ungleich besser als die alten. Naja ein br\u00f6seliger Membran kann gar nicht gut klingen.<br \/>\nUm 18:40h wollen wir um die Insel in die Hafenbucht fahren. Aber kaum um die Ecke kommen Wind und Welle entgegen. Das bedeutet, dass diese auch in die Hafenbucht hinein stehen. Das w\u00fcrde keine angenehme Nacht bedeuten. Wir drehen um und fahren jetzt ganz in die Vathy Bucht hinein. Ohne Fallwinde ist es kein Problem, im Seichten zu ankern. Mit dem Schlauch fahren wir an Land und gehen wir in der Abendd\u00e4mmerung \u00fcber den Bergsattel in den Ort.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-24_vathy.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-24_vathy.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-24_vathy2.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-24_vathy2.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nEs ist eine richtige Wanderung \u00fcber steinige Pfade und es dauert fast eine Stunde. Dann nehmen wir in Annas Restaurant direkt am Sandstrand Platz. Das Essen ist nicht so richtig \u00fcberzeugend und der Preis mit fast 20 Euro pro Person zu hoch.<br \/>\nMit guten Taschenlampen ausgestattet stapfen wir zur\u00fcck. Weil ich schwimme, gen\u00fcgt eine Schlauchbootfahrt zwischen Ufer und Boot. Dann schwimmen alle.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-25\">25.08.2012 Samstag<\/strong><br \/>\n12:22 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:28 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:06 Strecke: 19,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Lange schlafen, ausgiebig fr\u00fchst\u00fccken, noch ein wenig schwimmen und schon ist es nach 12h. Wir fahren los. Nach knapp \u00fcber 3 Stunden erreichen wir Xir\u00f3kampos \u00fcber fast glattes Wasser. Wir nehmen eine rote Boje, die am n\u00e4chsten zum Ufer. Da ist es nur etwas mehr als 2m tief.<br \/>\nBevor wir zum Abendessen fahren montieren Matthias und ich die von ihm mitgebrachten Rollen an die Passarella und Patrick und Alex holen ein paar Eink\u00e4ufe vom einzigen Laden des Ortes.<br \/>\nDas Essen bei Mama Veta ist sehr au\u00dfergew\u00f6hnlich, weil eher bulgarisch als griechisch: Ein toller Salat, Spinat im Tontopf, Souvlaki und Satz, also Fleisch und Gem\u00fcse auf hei\u00dfer Gusseisenplatte. Alles sehr k\u00f6stlich.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-25_mamaveta.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-25_mamaveta.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-26\">26.08.2012 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:57 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:35 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:37 Strecke: 9,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem \u00fcblichen Morgenprogramm fahren wir kurz vor 13h los. Wieder kein Wind und eine sehr angenehme Fahrt. N\u00f6rdlich von Leros angekommen stellen wir fest, dass der Wind aus West, eher sogar WSW kommt, also in die von uns vorgesehene Bucht des Inselchens Archangelos hineinblasend. Daf\u00fcr fahren wir gerade an der Bucht Plakouti vorbei. Also dann nicht vorbei sondern hinein. Wir ankern am W-Ufer.<br \/>\nDas immer wieder verschobene Vorhaben Mastkraxeln wird endlich realisiert. Matthias und Patrick ziehen mich mit Fall- und Ankerwinde hinauf. Zu meinem Schrecken sehe ich auf dem Weg hinauf, dass das Vorstag kaputt ist. Nur noch vier der 16 Dr\u00e4hte des Drahtseils (oder sind es 19?) sind noch ganz. Alle anderen gebrochen! Am Masttopp angekommen sehe ich au\u00dferdem, dass das Vorhaben altes Windmessinstrument demontieren und neues montieren noch schwieriger ist als gedacht. Ich beschlie\u00dfe die ganze Aktion abzublasen und nehme nur die alte Windfahne mit nach unten. Das neue Vorstag muss sowieso mit Hilfe eines Krans auf Land repariert werden. Da kann der Windfahnentausch in einem gemacht werden.<br \/>\nDas Genuafall sichert zwar den Mast aber wir befestigen zus\u00e4tzlich das Gro\u00dffall so dass es den Mast ebenfalls nach vorne zieht. An segeln kann mit diesem kaputten Vorstag sowieso nicht gedacht werden. Ich bin froh, das Havariepotenzial rechtzeitig gesehen zu haben. Denn mit Segeln in entsprechendem Wind h\u00e4tte der Mast jederzeit nach hinten umfallen k\u00f6nnen und der Schaden w\u00e4re enorm. Jetzt ist er auch nicht gerade gering.<br \/>\nAlex verpasst dem Patrick und Beate mir eine neue Frisur. Meine ist 3mm k\u00fcrzer als Patricks. Bei Sonnenuntergang fahren Patrick, Alex und ich an Land. Ich bin neugierig, ob in den acht Jahren seit ich zuletzt hier war, sich irgendwas ver\u00e4ndert hat. Hat es nicht wirklich. Ein neuer Steg f\u00fcr Kleinboote oder vielleicht zwei und ein in Folie laminierter auf einem Holzh\u00e4uschen aufgeh\u00e4ngter Fahrplan f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Bus. Die einfache Taverna und der Kiosk f\u00fcr die Badeg\u00e4ste daneben sind noch da. W\u00e4hrend Alex und Patrick einen Spaziergang machen, setzte ich mich in die fast menschenleere Taverna auf ein Ouzo. Ich bin sehr froh, dass Beate und Matthias am Boot kochen und wir nicht hier essen m\u00fcssen. Es gibt dann auch Penne mit Keft\u00e9dessugo (Fleischb\u00e4llchen) und Salat.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-27\">27.08.2012 Montag<\/strong><br \/>\n11:17 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:48 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n14:02 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n16:45 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:13 Strecke: 19,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Mandoline von Nikolas ist tats\u00e4chlich eine Laute! Aber der Reihe nach: Wir fahren in die n\u00e4chste Bucht und nehmen eine der Bojen von Agmar Marina. Patrick, Matthias und ich gehen ins Marinab\u00fcro. Nach einer Weile kommen wir dran. Obwohl schon alles per E-Mail gekl\u00e4rt ist, muss ich nochmals best\u00e4tigen, dass der Vertrag f\u00fcr den Winterliegeplatz am 8. September beginnen und 10 Monate dauern soll. Es vergeht sicher noch eine Viertelstunde bevor der Vertrag ausgedruckt ist und ich unterschreiben und 2.831,- Euro bezahlen darf.<br \/>\nAnschlie\u00dfend unterhalte ich mich mit dem technischen Direktor, wobei der deutsche Mechaniker Thomas dolmetscht. Eine gro\u00dfe \u00dcberholung der Motoren inklusive Tausch der Gummimembranen und Lager in den Saildrives steht bevor. Es wird sicherlich mehrere Tausend Euro kosten. Meinem Wunsch, bei der Reparatur selbst anwesend zu sein, kann oder will der technischer Direktor nicht entsprechen. Es sei unm\u00f6glich, die Arbeit so zu planen, dass alles in einem St\u00fcck gemacht wird. Das verstehe ich ja noch, weil ja immer etwas zum Vorschein kommen kann, wof\u00fcr man einen Ersatzteil nachbestellen muss. Aber dass es auch unm\u00f6glich sei, mir ein paar Wochen vorher mitzuteilen, wann die Arbeit \u00fcberhaupt eingeplant ist, sehe ich absolut nicht ein.<br \/>\nIch bin stinksauer und andererseits froh, dass Patrick und Matthias alles mitgeh\u00f6rt haben. Da werden wir dar\u00fcber noch br\u00fcten k\u00f6nnen, was am besten zu tun ist. W\u00e4re der technische Direktor zumindest f\u00e4hig, ein detailliertes Offert und eine detaillierte Abrechnung zu legen, w\u00e4re ich nicht so sehr darauf erpicht, den Mechanikern auf die Finger zu sehen. Aber diesen griechischen Daumen mal Pi Preisangaben traue ich nicht.<br \/>\nWir fahren wieder weiter \u00fcber ruhiges Wasser und erreichen Pali\u00f3nisos um 16:45h. Der Platz am Kopf des kleinen Betonsteges ist frei, womit wir bequem an Land gehen k\u00f6nnen. Patrick, Alex und ich gehen hinauf zur Taverna Kalidonia. Das Greek Beer ist wie \u00fcblich aber der French Coffee der Alex ist eine undefinierbare schwarze Br\u00fche.<br \/>\nAm Abend kommt nat\u00fcrlich Nikolas zum Strand, womit es klar ist, dass wir nur in seiner Taverna essen gehen k\u00f6nnen. Auch die 9-k\u00f6pfige Mannschaft einer italienischen Yacht findet sich fast gleichzeitig dort ein. Alex best\u00e4tigt uns, dass die unglaublich klingenden Erz\u00e4hlungen \u00fcber Nikolas keineswegs \u00fcbertrieben waren. Sie wird ann auch gleich von ihm in die K\u00fcche beordert, um die Spezialsauce zusammen zu r\u00fchren.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-27_nikolas1.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-27_nikolas1.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-27_nikolas2.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012-08-27_nikolas2.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nWir essen vier gute Vorspeisen und dann Spaghetti mit einer halben Languste. Anschlie\u00dfend gibt es zwei Lieder von Nikolas mit seiner Mandoline, die also wirklich eine Laute ist, wie er sagt. Die ist n\u00e4mlich gr\u00f6\u00dfer als eine Mandoline. So gegen Mitternacht gelingt es uns, die Rechnung zu bekommen. Wir sind \u00fcber den g\u00fcnstigen Preis erstaunt: 62 Euro f\u00fcr alles inkl. Getr\u00e4nke. Wir hatten mit mehr gerechnet.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-28\">28.08.2012 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:15 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:52 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:36 Strecke: 18,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 12:15h legen wir ab. Nikolas hat sich nicht blicken lassen aber der Wind hat, wie vorausgesagt, deutlich zugelegt. Au\u00dferhalb der Bucht begr\u00fc\u00dfen uns gro\u00dfe Wellen, die uns in Rekordtempo bis nach Kos schieben. Mit 7,6 kn Durchschnittsgeschwindigkeit kommen wir in weniger als 2,5 Stunden bei der Marina an. Auch bei der Marinaeinfahrt brodelt das Wasser aber wir d\u00fcrfen gleich weiter fahren und k\u00f6nnen am Pier D problemlos anlegen. Leider fast ganz au\u00dfen, wo das Boot in den Wellen schaukelt und der Wind ordentlich pfeift.<br \/>\nAls wir nach dem Abendessen sp\u00e4t auf das Boot zur\u00fcck kommen, hat der Wind noch zugelegt und die Brecher kommen sogar gelegentlich \u00fcber die hohe Au\u00dfenmole. Wir schlafen trotzdem gut.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-08-29\">29.08.2012 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nStamatis ruft Patrick um 9h an und bringt den bestellten Leihwagen. Die W\u00e4sche kommt in die Putzerei und Beate und ich packen unsere Sachen. Matthias checkt die Motoren. Stbd. ist alles ok, aber am bb. fehlt Motor\u00f6l und ein kleiner Teil davon befindet sich gemeinsam mit etwas Wasser in der Bilge.<br \/>\nWir fahren los und erreichen den Flughafen um 14h, wo wir uns von der Mannschaft verabschieden. Der Check-In Schalter ist noch nicht angeschrieben aber die Reiseveranstalter d\u00fcrften gewusst haben, welcher es sein wird. Denn als kurze Zeit sp\u00e4ter der Schalter 8\/9 aufsperrt stehen dort schon massenhaft Leute in der Schlange. Wir warten lieber sitzend. Nach fast 1,5 Stunden kommen wir endlich dran und haben gerade noch Zeit, schnell im Shop was zu kaufen bevor wir mit dem letzten Zubringerbus zum Flugzeug gebracht werden. Die Landkrankheit macht mir zu schaffen. Es schaukelt einfach alles und ich habe direkt Gleichgewichtsprobleme.<\/p>\n<p>Also wieder ein Griechenlandsommer vorbei. Ein mit wenigen Starkwindtagen und vielen sch\u00f6nen Ankertagen. Mit den obligaten Motor- und Elektrikreparaturen, die aber heuer nicht so nervig waren. Ohne Verletzungen und Krankheiten oder gr\u00f6\u00dfere Pannen. Nur die griechische Irgendwie-Mentalit\u00e4t ist heuer mehr als \u00fcblich aufgefallen. Wahrscheinlich, weil sie dem Land insgesamt zu schaffen macht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 20:41:53 Anzahl Tage: 6 24.08.2012 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy 25.08.2012 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 26.08.2012 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti 27.08.2012 L\u00e9ros \/ O. Plakouti &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos 28.08.2012 K\u00e1lymnos \/ O. 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