{"id":351,"date":"2015-08-23T11:27:17","date_gmt":"2015-08-23T09:27:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=351"},"modified":"2018-08-21T19:47:11","modified_gmt":"2018-08-21T17:47:11","slug":"2012-06-23-ins-wasser-mit-claudia-und-wolfgang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2012-2\/2012-06-23-ins-wasser-mit-claudia-und-wolfgang\/","title":{"rendered":"2012-06-23 Ins Wasser mit Claudia und Wolfgang"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2012-2\/2012-06-23-ins-wasser-mit-claudia-und-wolfgang\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 20:46:58 Anzahl Tage: 11<br \/>\n<a href=\"#2012-06-23\">23.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-24\">24.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-25\">25.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-26\">26.06.2012 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-27\">27.06.2012 Lipsi \/ Hafen &#8211; Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 &#8211; Patmos \/ Livadi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-28\">28.06.2012 Patmos \/ Livadi &#8211; Patmos \/ O. Melo\u00ef<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-29\">29.06.2012 Patmos \/ O. Melo\u00ef<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-06-30\">30.06.2012 Patmos \/ O. Melo\u00ef &#8211; Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 &#8211; Lipsi \/ Hafen &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-07-01\">01.07.2012 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-07-02\">02.07.2012 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2012-07-03\">03.07.2012 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpos &#8211; Ikar\u00eda \/ Hafen Ag. K\u00edrykos<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nNozar Claudia<br \/>\nNozar Wolfgang<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 17:19 Strecke: 73,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,2 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-23\">23.06.2012 Samstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<br \/>\nDie Blue Star 2 erreicht Leros mit 30 Minuten Versp\u00e4tung um 5:05 Uhr. Claudia und Wolfgang haben fast nicht geschlafen und so hauen wir uns noch ein paar Stunden aufs Ohr im Appartement. Nach dem Minimalfr\u00fchst\u00fcck bestehend aus Tee und je einer einheimischen Zwetschge fahren wir zum Boot. Es wird innen und au\u00dfen gewaschen, die lockeren Holzst\u00e4be der Heckplattform mit Maschinenschrauben befestigt, und \u00fcberhaupt umger\u00e4umt. Zur Mittagszeit fahren wir nach Lakk\u00ed, die Bettw\u00e4sche aus der Putzerei holen, dann auf ein Mittagessen nach Xirokampos und auf dem Heimweg kaufen wir im Supermarkt und beim Obst- und Gem\u00fcseh\u00e4ndler ein.<br \/>\nEin Nachmittagsschl\u00e4fchen ist angesagt und dann geht die Schleiferei des Unterwassers an. Nach etwas mehr als einer Stunde habe ich mit dem Exzenterschleifer beide R\u00fcmpfe komplett angeschliffen und sehe aus wie ein Schornsteintaucher.<br \/>\nAm Abend essen wir im Restaurant Zorbas in Panteli furchtbar schlecht. Pastizio und Moussaka schmecken nur nach Zimt und der gegrillte Oktopus nach Salz. Den sehr ben\u00f6tigten Verdauungsouzo nehmen wir in der Castelo-Bar unter dem Fu\u00dfball-Gro\u00dfbildschirm ein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-24\">24.06.2012 Sonntag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<br \/>\nDie Marinadame kann endlich gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Travellift am Montag geben. Wir legen mit dem Unterwasseranstrich los. Um 11:30 ist der erste 2,5-Liter Farbtopf leer und die Saildrives geschliffen und neu angespr\u00fcht. W\u00e4hrend ich zur Hafenpolizei in Lakk\u00ed fahre, noch einige Eink\u00e4ufe erledige und den Leihwagen zur\u00fcck bringe, rollt Wolfgang fast die ganze Farbe des zweiten 2,5-Liter Farbtopfes mit dem gro\u00dfen Roller auf. Bis auf die Stellen, die erst gestrichen werden k\u00f6nnen, wenn das Boot vom Travellift gehoben wird, haben wir in etwa 7,5 Mannstunden (ok auch Fraustunden dabei) verbraucht und rechnen nach: Die Marina h\u00e4tte f\u00fcr diese Arbeit 870 Euro verlangt. Das Material hat inkl. Roller, Kreppband etc. ca. 170 gekostet. Also w\u00e4re die verrechnete Arbeitsstunde auf 93 Euro gekommen. Kein Wunder, dass der Technical Manager keine Aufschl\u00fcsselung des Angebotspreises geben wollte.<br \/>\nWir n\u00fctzen den hier vorhandenen gefliesten Segelwaschplatz, um die Genua zu schrubben. Besonders aus dem UV-Schutzstreifen rinnt der Dreck nur so heraus. Zum Trocknen ziehen wir die Genua einfach am Vorstag auf, weil der Trocknungsmast schon besetzt ist.<br \/>\nDie diversen herumliegenden Utensilien werden eingesammelt und frisch geduscht gehen wir zur Taverna beim Flughafen, ca. 100m entfernt. Das Essen ist ganz k\u00f6stlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-25\">25.06.2012 Montag<\/strong><br \/>\n11:45 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:17 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:32 Strecke: 1,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wie vereinbart finde ich mich um 8h im Marinab\u00fcro ein. Die Erlaubnis der Hafenpolizei, das Boot zu Wasser zu lassen wird kopiert und wir sollen als n\u00e4chstes Boot f\u00fcr den Lift an der Reihe sein. Sind wir aber nicht. Noch vier Boote werden zum Wasser getragen bis wir an der Reihe sind. Es funktioniert bestens. Aber w\u00e4re die Blodughadda 10 cm breiter, k\u00f6nnte sie hier nicht behandelt werden.<br \/>\nUm 11:45h reversieren wir aus dem Travelliftbecken und nehmen Kurs auf die Insel Archangelos gleich gegen\u00fcber. Nach kaum 10 Minuten fahrt bleibt der stbd Motor stehen. Mit dem bb Motor geht es aber auch. Der Anker f\u00e4llt in der sch\u00f6nen Ankerbucht ins Wasser und wir ihm gleich hinterher &#8211; herrlich!<br \/>\nDer stbd Motor l\u00e4sst sich nicht mehr starten. Ich vermute einen Fehler in der Treibstoffzufuhr. Nach Austausch des Diesel-Prim\u00e4rfilters und Ansaugen des Diesels mittels \u00d6labsaugpumpe l\u00e4uft die Maschine wieder. Dann mache ich noch Motor\u00f6l und -filterwechsel an beiden Motoren und tausche auch den Filter am Wasserabscheider des bb Motors aus. Alles wird gereinigt und die Motoren und die Bilge sehen wieder ansehnlich aus. Ich nicht. Und jede Menge russiges Alt\u00f6l haben wir in leeren Wasserflaschen an Bord nebst einem \u00f6ltriefenden F\u00fcnffachplastiksackerl mit den alten Motor\u00f6lfiltern drin.<br \/>\nAuch das Bordklo verlangt ein Service. Es saugt kein Sp\u00fclwasser an. Ich f\u00fclle die Muschel mit Wasser und pumpe es heraus. Beim zweiten Mal anf\u00fcllen gurgelt es vielversprechend und mit abwechselnd auspumpen und sp\u00fclpumpen l\u00f6st sich die Dreckverstopfung in den Sp\u00fclkan\u00e4len. Endlich eine einfache Reparatur.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-26\">26.06.2012 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:37 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:56 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:08 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:20 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:30 Strecke: 8,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Endlich ohne M\u00fcckenattacken und Hundegebell geschlafen. Dazu noch ein wundersch\u00f6ner fast windstiller Morgen mit dazugeh\u00f6rigem Schwimm und anschlie\u00dfendem M\u00fcsli-Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nIch habe mir vorgenommen, die Probleme mit dem Laderegler der stbd Maschine endg\u00fcltig zu l\u00f6sen. Zwei Multimeter installiere ich, um die Spannungen der Batterie und der Lichtmaschine mit der Anzeige zu vergleichen. Damit gelingt es mir, die Potis am Regler so einzustellen, dass beide Werte in etwa gleich sind an Display und Multimeter. Das scheint so zu funktionieren. W\u00e4hrend dessen waschen Wolfgang und Claudia das Deck.<br \/>\nUm 12:37h fahren wir los und erreichen die Boje vor dem Travelliftbecken in Partheni. Wolfgang und ich rudern hin\u00fcber und bringen den ganzen Mist und das Alt\u00f6l in die entsprechenden Beh\u00e4lter der Agmar Marina. Im Shop kaufe ich noch ein paar Sachen ein und um 14:08h fahren wir wieder los. Nach etwa einer Stunde muss ich feststellen, dass der Laderegler noch nicht so arbeitet, wie er soll. In der Equal-Phase steigert er kontinuierlich die Ladespannung. Bei 15 Volt schalte ich ihn ab.<br \/>\nUm 15:20h liegen wir an der Innenseite der Pier im Hafen von Lipsi. Ein Bier bzw. Eiskaffee im Calypso folgt sogleich. W\u00e4hrend Claudia und Wolfgang den Ort besichtigen, verlege ich die f\u00fcr die neuen Garmin-Instrumente notwendigen Verl\u00e4ngerungskabel. Kurz vor 20h funktioniert alles und ich freue mich \u00fcber ein extrem gut ablesbares Farb-Display.<br \/>\nWir essen bei Manolis Tastes wieder ganz hervorragend gut und den eigentlich nicht ben\u00f6tigten Ouzo-Digestiv nehmen wir in der neu renovierten Kneipe direkt am Hafen ein. Aus traditionellen Gr\u00fcnden muss das so sein. So richtig entspannen kann ich mich allerdings noch nicht, weil ich testen muss, ob der vom Christian Baumann erhaltene GPS Empf\u00e4nger Garmin GPS 45XL sich am neuen Garmin GMI 10 anschlie\u00dfen l\u00e4sst. Er l\u00e4sst sich und liefert die erforderlichen GPS-Daten. Dabei hat er sich zwei Tage lang geweigert, \u00fcberhaupt irgendwelche Daten anzuzeigen. Wir dachten schon, der 16 Jahre alte Empf\u00e4nger h\u00e4tte den Geist aufgegeben. Wunder \u00fcber Wunder.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-27\">27.06.2012 Mittwoch<\/strong><br \/>\n10:17 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:30  <em>stbd. Motor stirbt ab<\/em><br \/>\n10:56 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:23 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:42  <em>stbd. Motor stirbt ab<\/em><br \/>\n16:00 Patmos \/ Livadi Geranou <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b020'40''+026\u00b035'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:15 Strecke: 11,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Einkauf im Supermarket und der tollen B\u00e4ckerei legen wir um 10:17h ab. Ich freue mich, dass das neue Garmin Instrument auch die GPS-Kursdaten super gut lesbar anzeigt. Aber nach 13 Minuten weicht die Freude der Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass der stbd Motor wieder abstirbt. Statt nach Patmos fahren wir daher nur ein Mal um die Ecke und werfen den Anker in der S\u00fcdbucht Papantri\u00e1. Den Motor bringen wir wieder mit der \u00d6labsaugpumpe in Gang, d.h. Dieselzuleitung abschrauben und saugen. Dann l\u00e4uft er wieder bestens. Allerdings, nachdem wir uns doch auf dem Weg nach Patmos gegen recht h\u00fcbsche Wellen machen, stirbt er nach 1 Stunde und 10 Minuten wieder ab. Mit einem Motor erreichen wir die Bucht Livadi. Es liegen hier ganze 6 Boote, obwohl die Bucht nirgends als Ankerbucht beschrieben ist.<br \/>\nZwei davon geh\u00f6ren Wolfgang und Marcello, der auf Mittelmeer-Skipper-Forum diesen Ankerplatz publik gemacht hat. Sie kommen alsbald daher mit dem Schlauchboot. Blodughadda ist auch mein Name in diesem Forum und d\u00fcrfte recht einpr\u00e4gsam sein. Wir plaudern eine Weile, auch \u00fcber das Motorproblem. Aus eigener Erfahrung sagen sie, dass es bestimmt ein Luftproblem ist: Irgendwo kommt Luft in die Dieselleitung und wenn sich darin genug gesammelt hat, blockiert es die Treibstoffzufuhr. Klingt einleuchtend. Jedenfalls l\u00e4uft der Motor nach der Dieselansaugmethode sofort wieder bestens. Also wird es notwendig sein, irgendwo eine undichte Stelle in der Dieselleitung zu finden. Na lustige Aussichten f\u00fcr den Rest des Sommers!<br \/>\nZu Abendessen kocht Wolfgang ein tolles Omelett und dazu gebratenen Saganaki-K\u00e4se, den wir noch aus Leros haben. Danach spielen wir Rummy, oder auf \u00d6sterreichisch \u201eJolly\u201c. Claudia gewinnt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-28\">28.06.2012 Donnerstag<\/strong><br \/>\n09:53 Patmos \/ Livadi Geranou <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b020'40''+026\u00b035'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:20 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:27 Strecke: 1,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Kurz vor 10h fahren wir los. Macello auf Rondinara an stbd und Wolfgang auf Ti Punch an bb winken zum Abschied.<br \/>\n20 Minuten sp\u00e4ter ankern wir auf dem Sandfleck in Melo\u00ef.<br \/>\nClaudia und Wolfgang rudern hin\u00fcber, um ein Moped zu mieten und die Insel zu erkunden. Ich inspiziere den stbd Motor, um auf eine m\u00f6gliche Undichtheit zu finden. Diesel tropft nirgends aber die Dieselpumpe sieht verd\u00e4chtig aus:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_dieselpumpe.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_dieselpumpe.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDa d\u00fcrfte an einer Schraube etwas nicht in Ordnung sein. Die neue Reservepumpe vom Vorjahr wird eingebaut. Das gelingt wesentlich besser als voriges Jahr an bb Motor, weil ich 1. meine neue Nicht-Gleitsicht-Brille verwende, mit der ich auch kopf\u00fcber arbeitend bestens sehe, 2. den Motor so drehe, dass die Nocke, die den Hebelarm bewegt nach unten zeigt und 3. eine Pinzette verwende, um die Kupferdichtung zwischen Pumpe und Metalltreibstoffleitung einzusetzen. Am l\u00e4ngsten dauert es, die Reste der alten Dichtung zwischen Pumpe und Motorblock zu entfernen und die Kupferdichtungen zu polieren.<br \/>\nIch lasse den Motor laufen und beobachte die Installation. Die Entl\u00fcftungsschraube am Dieselfilter muss ich noch nachziehen aber dann sieht alles dicht aus. Na werma sehn.<br \/>\nUnd weil ich gerade bastle, bekommt der Batteriemonitor f\u00fcr die stbd Batterie einen fixen Platz an der Innenabdeckung der Navi-Instrumente. <\/p>\n<p>Als Claudia und Wolfgang zur\u00fcck gekommen sind, holen wir den Au\u00dfenborder heraus, damit wir zu dritt hin\u00fcbersetzen k\u00f6nnen. Als ich den Motor aus der Bugkabine hole, tropft seltsamerweise Motor\u00f6l aus einem Loch oberhalb der Kavitationsplatte und das nicht wenig. Aber der Motor funktioniert bestens.<br \/>\nWir essen Hamburger und gef\u00fcllte Zucchini in der Campingplatztaverna. From the house bekommen wir eine Art Zuchinikuchen als Vorspeise und einen ganz k\u00f6stlichen griechischen Honig-Zimt-Gugelhupf mit Eis als Nachspeise. Au\u00dferdem ist die Wirtin sehr freundlich und die Sessel sehr bequem.<br \/>\nClaudia und Wolfgang d\u00fcsen mit dem Moped nach Skala, um das Fu\u00dfballmatch anzusehen. Ich gehe zu Fu\u00df, um die Beine zu vertreten. Von Skala Zentrum bis zum Schlauchboot in Melo\u00ef dauert es genau 25 Minuten und 50 Sekunden (am R\u00fcckweg gestoppt). Weil ich mich \u00e4rgern will, inspiziere ich am Hinweg die um 3,5 Mio Euro gebaute und 2006 fertiggestellte \u201eneue Marina\u201c. Seit meinem letzten Besuch hat sich nur ge\u00e4ndert, dass die 32 Strom\/Wasserversorgungss\u00e4ulen und die 17 Brandmeldes\u00e4ulen Schutzhauben bekommen haben und bei 17 der 19 F\u00e4kalientankabpumpstationen der Schlauch fehlt. Wahrscheinlich anderweitig verwendet. Die Abpumpstationen sind sowieso noch nie verwendet worden und werden es wohl auch nie werden. Hingegen entdecke ich ganze zwei angeschlossene Wasserschl\u00e4uche aber kein einziges angeschlossenes Stromkabel. In der gerammelt vollen Anlegeanlage (\u201cMarina\u201c ist definitiv das falsche Wort) gibt es ohnehin kaum Boote, die diese Versorgungss\u00e4ulen brauchen k\u00f6nnten, falls sie \u00fcberhaupt funktionieren. Ganze 6 Boote z\u00e4hle ich, die hier vermutlich Hafengeb\u00fchr zahlen, weil sie offensichtlich keine Dauerlieger von Einheimischen sind. Tja, ein perfektes Beispiel f\u00fcr griechische Misswirtschaft und sorglosem Umgang mit EU-Gelder. Und das soll sich jetzt pl\u00f6tzlich \u00e4ndern? <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-29\">29.06.2012 Freitag<\/strong><br \/>\nPatmos \/ O. Melo\u00ef<br \/>\nClaudia und Wolfgang fahren nach Skala einkaufen bevor sie das Moped zur\u00fcck geben. F\u00fcr 24 Stunden hat es ganze 10 Euro gekostet. Wir faulenzen am Boot und nach einem Salatessen lasse ich die Motoren laufen. Nach 1 Stunde und 46 Minuten drehe ich den stbd Motor ab. Das Problem mit Luft in der Dieselleitung d\u00fcrfte vorbei sein.<br \/>\nF\u00fcr den bb Motor f\u00fchre ich ein Ladeprotokoll, um zu dokumentieren, wann der Regler anf\u00e4ngt, die Ladespannung in die H\u00f6he zu treiben. Das tut er heute aber nicht. Nach 2 Stunden und 10 Minuten drehe ich den Motor ab. 50Ah sind in die Batterie geflossen mit max 13,9 Volt. Das w\u00e4re die Idealspannung wenn die Batterie 36\u00b0C h\u00e4tte. Sie hat aber \u201enur\u201c 31\u00b0, was 14,07 Volt vertragen w\u00fcrde. Aber egal, besser die Batterie wird ein wenig langsamer aber daf\u00fcr sicher nicht zerst\u00f6rerisch geladen.<br \/>\nDie einzige \u00c4nderung am Regler: Die zwei Verl\u00e4ngerungsleitungen, die zum Minus-Pol der LiMa f\u00fchren habe ich an der Lusterklemme ab- und wieder angeschraubt.<br \/>\nMit anderen Worten: Ein lang gew\u00fcnschtes Ereignis ist eingetreten: Es gibt am Boot nichts, das nicht so funktioniert wie es soll. M\u00f6ge dieser Zustand m\u00f6glichst lange anhalten!<\/p>\n<p>Vor dem Abendessen im Camping Restaurant schlagen wir endlich das Gro\u00dfsegel an. Es ist ein wenig m\u00fchsam bei dem starken Wind. Aber das Essen ist wieder sehr gut. Eine Grillplatte f\u00fcr zwei schaffen wir zu dritt gar nicht. Dann noch eine Jolly-Kartenpartie, die ich gewinne.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-06-30\">30.06.2012 Samstag<\/strong><br \/>\n09:56 Patmos \/ O. Melo\u00ef <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'50.2''+26\u00b033'22.1''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:23  <em>Genua dazu, Motoren langsamer<\/em><br \/>\n10:51  <em>stbd. Motor stirbt ab<\/em><br \/>\n12:32 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:15 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:44 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n19:27 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n21:08 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:46 Strecke: 22,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 10h machen wir uns auf den Weg. Der Wind ist angenehm schwach. Mit der Genua motorsegeln wir Richtung Lipsi. Alles ist bestens, bis 10:50 als sich wieder die stbd Maschine verabschiedet&#8230; Sie hat also seit der letzten Reparatur 2,5 Stunden durchgehalten, bis dieselben Symptome auftreten: Motordrehzahl nimmt ab und es hilft nicht, mehr Gas zu geben. Dann bleibt sie stehen. Also doch etwas, das nicht funktioniert, wie es soll.<br \/>\nWir nehmen Kurs auf die bew\u00e4hrte Reparaturstelle in O. Papantri\u00e1 an der S\u00fcdk\u00fcste von Lipsi. Vor der Einfahrt rollen wir die Geua ein und geben mehr Gas am bb Motor. Da meldet sich die Sterling Fernanzeige mit einem Warntonsummer zu Wort: Hight voltage trip! Also hat der Regler schon wieder versucht, mehr als 15,5V in die Batterie zu pumpen und hat sich dann selbst ausgeschaltet. Die Spannung, die jetzt an der Batterie anliegt ist 13,10V. In der englischsprachigen Version der Bedienungsanleitung steht, dass in so einem Fall der Regler kaputt ist und ausgetauscht werden muss. Also steht auch das noch bevor.<br \/>\nGestern zu fr\u00fch gefreut, aber immerhin ein halber Tag Hochgef\u00fchl, dass alles funktioniert. Eigentlich habe ich eh vermutet, dass es nicht lange so bleiben w\u00fcrde. Aber ich wollte mir die Freude nicht verderben.<br \/>\nIn Papantria ankernd sehe ich mir den stbd Motor nochmals genau an. Der Sekund\u00e4rfilter ist pipifein ohne jede Verunreinigung. Aber die flexible Dieselleitung, die zur Pumpe hin f\u00fchrt, d\u00fcrfte schon in die Jahre gekommen sein. Die Schlauchklemmen kann man alle nachziehen und das Ende an der Pumpe wirkt etwas spr\u00f6de. Ich verk\u00fcrze die Leitung um 3 cm und ziehe die Klemmen ordentlich an. Na vielleicht war das die Stelle, an der Luft in das System gekommen war.<br \/>\nEs gibt einen griechischen Salat und dann ein Nachmittagsschlaferl.<br \/>\nUm 16:15 fahren wir weiter zum Einkaufen nach Lipsi. Nach kaum 15 Minuten stirbt der Motor wieder ab. Es gelingt mir nicht, ihn wieder in Gang zu setzen. In Lipsi legen wir l\u00e4ngsseits an der Au\u00dfenseite des Piers an. Mit einem Motor geht das gerade noch. Claudia und Wolfgang gehen einkaufen, ich zum Motor. Es gelingt mir nicht, ihn zu starten. Den (heuer neuen) Waterboy frage ich ob es einen Mechaniker auf Lipsi gibt. Es gibt und er ist flux da auf einem vergammelten Moped. Er diagnostiziert die Sekund\u00e4rfiltereinheit als Ursache des Problems, montiert es ab und verschwindet auf seinem Mopedkrewecherl. 45 Minuten sp\u00e4ter kommt er wieder und montiert das Ding wieder an. Mit einigen Tricks l\u00e4sst sich der Motor starten. Er packt seine Sachen zusammen und will 20 Euro f\u00fcr seine Arbeit. Er bekommt 30.<br \/>\nWir legen wieder ab. Nach 20 Minuten wieder dieselben Symptome: Der stbd Motor verliert an Drehzahl, schwankt zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen um danach bei etwa 1000 dahin zu r\u00f6cheln. Was neu ist: Er stirbt nicht ab sondern hustet vor sich hin und l\u00e4sst sich gar nicht ausschalten mit dem Zughebel im Cockpit. Erst mit Druck auf den Abw\u00fcrghebel direkt am Motor.<br \/>\nBeim letzen Abendlicht erreichen wir Tiganaki und essen Claudias k\u00f6stliche Penne mit Sugo.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-07-01\">01.07.2012 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:41 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:30 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b034'09.7''+026\u00b028'36.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:48 Strecke: 18,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wolfgangs hervorragende Idee, den Dieselschlauch vom Tank zum Absperrventil durch einen Durchsichtigen Schlauch zu ersetzen, f\u00fchrt er gleich selbst aus. Mit seinen langen schmalen Armen und brillenfreier Sicht geht es ganz gut, obwohl trotzdem sehr m\u00fchsam, weil der Platz so eng und der Schlauch ein wenig zu d\u00fcnn ist. Der abmontierte Schlauch zeigt tiefe Risse und ist alles andere als Luftdicht, was er durch Hineinblasen unter Wasser feststellt. Also wieder ein Ursachenkandidat f\u00fcr die Motorprobleme.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_dieselschlauch.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_dieselschlauch.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nEs folgt die bew\u00e4hrte Entl\u00fcftungsprozedur mit der \u00d6labsaugpumpe. Aber jetzt sehen wir, dass sich am h\u00f6chsten Punkt eine Luftblase, etwa doppelt so gro\u00df wie die Libelle einer Wasserwaage sich nicht durch Saugen entfernen l\u00e4sst. Ich stecke die Pumpe um und bef\u00f6rdere den Diesel von unten in den Tank und weg ist die Luftblase. Jetzt l\u00e4uft der Motor bestens.<br \/>\nWir brechen um 12:41 auf und nehmen Kurs auf Furni. Es ist zwar extrem ungem\u00fctlich gegen Wind und Welle aber morgen soll der Wind noch st\u00e4rker werden. Mit nur 2000 rpm machen wir kaum 3kn. Trotzdem kommen immer wieder Brecher \u00fcber das Boot.<br \/>\nCa. 1 Stunde S vor Furni begleiten uns drei Delfine eine ganze Weile. Wir k\u00f6nnen nat\u00fcrlich nicht aufs Deck, um sie n\u00e4her zu beobachten aber aus dem Cockpit sind sie immer wieder deutlich zu sehen.<br \/>\nNach 4,5 Stunden erreichen wir endlich unser Ziel auf Furni und legen l\u00e4ngsseits am kleinen Betonanleger in der Bucht Kampos an. Endlich herrliche Ruhe und eine idyllische Umgebung. Der stbd Motor hat problemlos funktioniert aber die Luftblase ist wieder da. Also gibt es noch irgendwo in der Leitung noch eine undichte Stelle, vielleicht am Absperrventil?<br \/>\nNach kurzem Schwimm marschieren wir in ca. 25 Minuten \u00fcber den Sattel in den Hauptort Furni, gehen etwas herum und essen dann einen gegrillten Skorpionfisch in der Taverna Miltos. Ist gut und nicht zu teuer. Aber nach dem Essen sitzen wir wie so oft hierzulande bei leeren Tellern und Gl\u00e4sern von der Bedienung v\u00f6llig unbeachtet obwohl sonst nur ein einziger Tisch besetzt ist. Ich beschwere mich und erkl\u00e4re, dass Mitteleurop\u00e4er die Aufmerksamkeit haben aber nicht einfordern wollen. Der Wirt ist ganz zerknirscht und bringt zur Rechnung eine k\u00f6stliche Schokobischkotenschnitte.<br \/>\nF\u00fcr das Fu\u00dfball EM Endspiel setzen wir uns in das \u00fcbern\u00e4chste Lokal, weil hier der gr\u00f6\u00dfte Fernseher des Ortes steht. Nach zwei Ouzos und 10 Minuten modernem Gladiatorenkampf verabschiede ich mich und gehe zur\u00fcck zum Boot.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-07-02\">02.07.2012 Montag<\/strong><br \/>\nFo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi<br \/>\nDen Tag verbringen wir am selben sch\u00f6nen Platz. Wolfgang und Claudia sehen sich die Umgebung an. Ich muss mich mit zwei Hausverwaltungskunden besch\u00e4ftigen und vor allem f\u00fchre ich eine intensive E-Maildiskussion mit Charles Sterling in England &#8211; dem Konstrukteur des spinnerten Ladereglers. Erst am sp\u00e4ten Nachmittag gelingt es mir, hoffentlich, ihm verst\u00e4ndlich zu machen, was das Problem eigentlich ist. Da hat er was zum Gr\u00fcbeln \u00fcber Nacht.<br \/>\nNachmittags legt ein kleiner Zweimaster an der N-Seite des Anlegers an. Ich helfe mit den Leinen und wir kommen ins Gespr\u00e4ch. Es ist eine sehr nette australische Familie, die heute von Samos\/Pythagorio durch sehr schweres Wetter her\u00fcber gekommen sind &#8211; B\u00f6en \u00fcber 40 Knoten<br \/>\nAm Abend erkunden wir die Tavernensituation in Kampi, dem Ort wo wir angelegt haben. Es gibt nur mehr eine Strandbar. Die beiden Tavernen haben geschlossen. Ob nur heute oder \u00fcberhaupt l\u00e4sst sich nicht eruieren. Die direkt oberhalb des Anlegers eher \u00fcberhaupt. Die andere eher nur heute, weil wir durch die Fenster Getr\u00e4nkekisten sehen k\u00f6nnen. Aber ein Schild oder zumindest Papierl mit \u00d6ffnungszeiten haben die Griechen sowieso an keinem Lokal oder Gesch\u00e4ft. Daher gehen wir zum Bergsattel hinauf, wo eine der Windm\u00fchlenruinen zu einem Lokal sch\u00f6n restauriert worden ist. Bei herrlicher Aussicht essen wir eine gro\u00dfe kalte Vorspeisenplatte. Was anderes gibt es nicht. Es ist \u00fcberhaupt kalt. Daher brechen wir alsbald auf. Claudia geht zur\u00fcck zum Boot. Wolfgang und ich in den Ort. Nach einem Ouzo, eigentlich zwei, gehen wir dann auch zum Boot zur\u00fcck.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2012-07-03\">03.07.2012 Dienstag<\/strong><br \/>\n11:07 Fo\u00farnoi \/ O. K\u00e1mpi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b034'09.7''+026\u00b028'36.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:06 Ikar\u00eda \/ Hafen Ag. K\u00edrykos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b036'51.5''+026\u00b017'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:58 Strecke: 9,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bevor wir um 11:07 die Leinen los machen, berate ich Gery und Familie, wohin sie in Griechenland segeln sollen. Ihren Plan, nach Mykonos und Santorin zu segeln kann ich ihnen ausreden. Bei diesen Windverh\u00e4ltnissen w\u00fcrde es wohl das erste und letzte Mal sein, dass die Familie mitsegelt. Patmos, Lipsi &#038; Co. sind wahrlich besser f\u00fcr Segelanf\u00e4nger als die Kykladen.<br \/>\nWir erreichen Ikar\u00eda problemlos und liegen nach zwei Stunden l\u00e4ngsseits am Kleinbootpier. Kein anderes Touristenboot hier. Aber Wasser gratis.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_inIkaria.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_inIkaria.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDer Mann, der uns mit den Leinen beim Anlegen geholfen hat, betreibt das Reiseb\u00fcro IKARIADA Holidays, Rent a Car, direkt gegen\u00fcber. Wir mieten ein kleines Auto um 25 Euro per Tag von ihm.<br \/>\nW\u00e4hrend Wolfgang und Claudia was essen gehen, hole ich mit dem Auto zwei Kanister Diesel von der Tankstelle und f\u00fclle sie in den Dieseltank. Dann fahren wir ins nur ein paar Kilometer entfernte Therma, wo C&#038;W ein Zimmer f\u00fcr die kommenden drei N\u00e4chte in der Pension Agriolykos gemietet haben. Es ist nicht schwer zu erkennen, weil auf einer Klippe direkt am Meer gebaut. Den Weg dorthin zu finden ist allerdings schwieriger. Nach zwei Versuchen, eine Stra\u00dfe zu finden, sehen wir ein, dass es nur einen Fu\u00dfweg geben kann. Und der f\u00fchrt durch eine Hotelruine. Aber die Pension ist ausgesprochen attraktiv.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_pensionAgriolykos.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_pensionAgriolykos.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_cwtherma.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2012_cwtherma.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es folgt eine Inselrundfahrt mit dem Leihauto: Unglaublich kurvige und immer wieder spektakul\u00e4re Bergstra\u00dfe, herrliche Aussichten, sensationell \u00fcppige Vegetation mit unterschiedlichen B\u00e4umen und bl\u00fchenden Str\u00e4uchern, ein Tal voll bl\u00fchender Oleander, sogar Unmengen an Zypressen und Farne und gelegentlich kleine D\u00f6rfer und h\u00fcbsche Streusiedlungen. Leider reicht die Zeit nicht aus, um die vom Autoverleiher empfohlenen Orte weiter westlich aufzusuchen.<br \/>\nIn Therma zur\u00fcck essen wir unser letztes gemeinsames Abendessen, das zun\u00e4chst zu floppen scheint, weil das Restaurant kaum was von der Speisekarte tats\u00e4chlich hat. Aber die Schweins- und H\u00e4ndlsouvlakis und der Schopfbraten (f\u00fcr Wolfgang: Chirin\u00ed Bris\u00f3la) sind wunderbar.<br \/>\nWir verabschieden uns und ich fahre zum Boot zur\u00fcck. Es ist immer noch das einzige Touristenboot. In der Hafend\u00fcnung schwankt es gar nicht so wenig hin und her. Mit entsprechend lockeren Leinen ist es aber kein Problem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 20:46:58 Anzahl Tage: 11 23.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine 24.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine 25.06.2012 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht 26.06.2012 L\u00e9ros \/ N. 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