{"id":369,"date":"2015-08-23T11:49:57","date_gmt":"2015-08-23T09:49:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=369"},"modified":"2018-08-21T19:55:18","modified_gmt":"2018-08-21T17:55:18","slug":"2011-07-15-astypalea","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2011-2\/2011-07-15-astypalea\/","title":{"rendered":"2011-07-15 Astypalea"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2011-2\/2011-07-15-astypalea\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 20:55:05 Anzahl Tage: 19<br \/>\n<a href=\"#2011-07-15\">15.07.2011 Kos \/ Kamari &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-16\">16.07.2011 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-17\">17.07.2011 Pserimos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-18\">18.07.2011 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-19\">19.07.2011 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-20\">20.07.2011 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-21\">21.07.2011 Lipsi \/ Hafen &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-22\">22.07.2011 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-23\">23.07.2011 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-24\">24.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-25\">25.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-26\">26.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-27\">27.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-28\">28.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-29\">29.7.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-30\">30.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-07-31\">31.07.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-08-01\">01.08.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<\/a><br \/>\n<a href=\"#2011-08-02\">02.08.2011 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta &#8211; Kos \/ Kamari<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 32:04 Strecke: 177,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-15\">15.07.2011 Freitag<\/strong><br \/>\n09:42 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n09:50  <em>Genua dazu<\/em><br \/>\n14:22  <em>Bei Kos Marina<\/em><br \/>\n14:35 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:52 Strecke: 25 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 9:42 legen wir ab. Zun\u00e4chst schwacher raumer Wind. Genua zieht, stbd. Motor schiebt und l\u00e4dt die Batterien mit 40 Amp\u00e9re :-)<br \/>\nNach knapp 2 Stunden ist der Wind komplett weg. \u00d6liges Meer, totale Flaute &#8211; herrlich! Wir packen das HP-Photosmart B110 Multifunktionsger\u00e4t aus. Nach kurzer Zeit ist es installiert und funktioniert bestens \u00fcber das Blodughadda-WLAN. Es bekommt einen Platz in der nun leeren Stbd-Kaj\u00fcte. Beate legt sogleich los, ihre Seminare im Herbst zu konzipieren, wof\u00fcr die ausgedruckten Planungsbl\u00e4tter sehr n\u00fctzlich sind.<br \/>\nAb etwa der Therme an der Kos-S\u00fcdk\u00fcste kommt der Wind. Die h\u00f6heren Berge weiter westlich haben ihn aufgehalten. Ab Ag. Fokas, der SE-Spitze von Kos, m\u00fcssen wir gegen den Wind fahren. Mit nur einem Motor geht das zwar, aber langsam &#8211; so zwischen 4 und 4,5 Knoten. Aber um 14:22h erreichen wir Kos Marina. Per VHF erfahren wir, dass alles voll ist und wir sollen in den Stadthafen fahren. Ich hake nach und frage, ob nicht zumindest ein Platz l\u00e4ngsseits m\u00f6glich w\u00e4re. Der Marinero sagt, wir sollen vor der Einfahrt ankern und er wird sehen, ob sich ein Platz finden l\u00e4sst. Kaum haben wir das getan und ich mit Taucherbrille nachgesehen, ob der Anker eh auf Sand und nicht im Seegras liegt (tut er nicht), kommt schon der Spiros (so hei\u00dft er, glaube ich) mit dem Pilotboat daher und fordert uns auf, ihn zu folgen. Wir bekommen einen perfekten Platz am Wellenbrecher ganz innen.<br \/>\nIch rufe den Mechaniker Babis an, um zu sagen, dass wir f\u00fcr die Motorreparatur bereit sind. Er ist aber im Stress und wird uns in einer Stunde anrufen. Beate geht ins Caf\u00e9 und ich klappere die 3 Bootszubeh\u00f6rh\u00e4ndler ab, um die Dichtung f\u00fcr die \u00d6lablassschraube des Au\u00dfenborders zu kaufen. Keiner hat eine. Nur der Pavlos hat eine Teflondichtung, die zwar nicht exakt gleich ist, aber passen k\u00f6nnte &#8211; tut sie dann auch.<br \/>\nDie Dame an der Marinarezeption meint, wir m\u00fcssten 70% Katamaranaufschlag und dazu 80% L\u00e4ngsseitsaufschlag zahlen. Ich sage \u201ecertainly not\u201c. Also schl\u00e4gt sie vor, nur den 70%-Aufschlag zu zahlen. Nat\u00fcrlich bin ich damit einverstanden. Kostet also 36,68 Euro per Nacht, wie auch letztes Mal l\u00e4ngsseits. Das Computerprogramm d\u00fcrfte bei einem Katamaran keinen L\u00e4ngsseitszuschlag berechnen k\u00f6nnen. Soll mir recht sein.<br \/>\nUm 19:28h rufe ich den Babis an und frage, warum er nicht angerufen hat. Er sei furchtbar im Stress, wolle aber morgen um 10h vorbeikommen. Na gut.<br \/>\nWir essen an Bord: Vorspeise Mozarella mit Paradeisern und Balsamico-Creme und als Hauptspeise wenig stilgerecht Frankfurter mit Senf, Ketchup und Brot. Schmeckt wie beim W\u00fcrstelstand daheim, also gut.<br \/>\nUnd ich freue mich dar\u00fcber, dass das WIND-Internet wieder bestens funktioniert seit wir Kamari verlassen haben. Hier in der Marina g\u00e4be es zwar freies WLAN, das aber keine Internetverbundung herstellt. Wir sind wohl zu weit weg vom Sender.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-16\">16.07.2011 Samstag<\/strong><br \/>\n12:09 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:45  <em>Logge geht wieder<\/em><br \/>\n14:30 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:21 Strecke: 9,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>W\u00e4hrend ich auf Babis warte, n\u00fctze ich die gute Internetverbindung (also nicht die der Marina, die gibt zwar volles Rohr WLAN, aber deren Server gibt keine IP-Adresse her), um die GPS-Daten des i-gotU Trackers auszulesen. Import und Anzeige in Google Earth funktioniert prima.<br \/>\nUm 10:29h ruft Babis an: Er kann heute nicht kommen, er hat so viel zu tun. Na dann soll er zumindest die Dieselpumpe bringen. Das tut er. Werde ich halt selbst einbauen. Am Montag\/Dienstag\/Mittwoch h\u00e4tte er viel mehr Zeit, weil da keine Charterboote zu servicieren sind. Warum konnte er das nicht am Telefon sagen? Am Dienstag sagte er, Freitag w\u00e4re bestens. Ich m\u00fcsste es bereits wissen: F\u00fcr einen Griechen ist alles bestens, was morgen oder danach geschehen soll.<br \/>\nWir holen die W\u00e4sche aus der Putzerei, kaufen ein wenig ein, holen Geld vom Bankomaten, waschen das Deck und legen um 12:09 ab. Gegen ziemlich starken Wind geht es langsam voran. Um 14:30 werfen wir den Anker auf \u201eunserer Stelle\u201c in Vathy.<br \/>\nAb 1\/2 8 geht das Kochen los. Beate fragt, ob sie den gr\u00f6\u00dferen oder kleineren Erdapfel kochen soll. Da es auch Zucchini und Melanzani als Beilage zum Schweinskotlett gibt, befinden wir, dass der kleinere gen\u00fcgt. So ca. 25 bis 30 Deka wird er eh wiegen.<br \/>\nGerade als wir uns f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Fernsehabend einrichten, geht der Vollmond \u00fcber die Lichter von Kos Stadt wie eine riesige Orange auf. Dann gibt es Tatort aus dem Speicher.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-17\">17.07.2011 Sonntag<\/strong><br \/>\nPserimos \/ O. Vathy<br \/>\nIch wei\u00df ja, warum ich ungern den Motor angreife auch wenn nur 4 Bolzen f\u00fcr den Dieselpumpenaustausch zu bewegen sind. Das Abmontieren der alten Pumpe geht ganz leicht. Beim Montieren der neuen Pumpe sind die zwei Bolzen, die die Pumpe mit dem Motorblock verbinden nicht besonders schwierig zu befestigen. Aber dann die motorseitige Treibstoffleitungsschraube! Es dauert fast drei Stunden sie anzuschrauben. Zwischen Pumpe und Leitungsanschluss muss eine Kupferdichtung sein. Die f\u00e4llt dauernd hinunter, weil die Leitung ein Metallrohr ist, das sich nur minimal bewegen l\u00e4sst. Ich br\u00e4uchte mindestens drei H\u00e4nde, noch besser vier. Aber diese w\u00e4ren dann einander im Weg. Au\u00dferdem stimmt die Position des Rohranschlusses nicht exakt mit dem Anschlussgewinde der Pumpe \u00fcberein, so dass der durch den Rohranschluss gesteckte Bolzen irgendwo daneben zu greifen versucht. In der Kopf\u00fcber-Position besteht keine Chance. Ich r\u00e4ume also alle Motorabdeckungen weg und krieche hinter den Motor. Von hier ist die Montageposition zwar auch ein geb\u00fcckter, aber man kann mehr Kraft aufbringen und muss die Arme nicht komplett verrenken. Und Beate kann als Werkzeughandlangerin (man beachte die korrekte Genderisierung) fungieren. Nach etlichen Versuchen finde ich die L\u00f6sung: Pumpe am Motorblock fixieren, einen Schraubenzieher unter dem Rohranschluss so einsetzen, dass er diesen mit Hebelwirkung durch die Auflage auf einem K\u00fchlwasserablassbolzen millimeterweise in unterschiedliche Positionen bringen kann. Mit der anderen Hand den Dieselbolzen (er ist innen f\u00fcr den Durchfluss aufgebohrt) die ganze Zeit drehen bis dieser das Gewinde der Pumpe tats\u00e4chlich trifft und greift &#8211; uff. Ein Mechaniker wird wohl diesen Trick oder einen noch besseren kennen.<br \/>\nDer Dieselbolzen auf der anderen Seite der Pumpe ist \u00fcberhaupt kein Problem, da hier ein flexibler Treifstoffschlauch vorhanden ist. Ich bin in jeder Hinsicht fertig und jede Sauna w\u00e4re stolz auf einen so verschwitzten Menschen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Tom_beim_Motor.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Tom_beim_Motor.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nAber der Motor ist noch nicht fertig. Wenn wirklich Diesel im Motor\u00f6l vorhanden ist, muss es raus. Das geht aber sehr bequem mit er elektrischen \u00d6labsaugpumpe. Auch der Sumpf unter dem Motor und die Bilge werden leer gesogen und ausgewischt. Ich entdecke auch, woher das \u00d6l in die Bilge kommt: Es ist kein \u00d6l, es ist Diesel und kommt vom Wasserabscheider. Das ist zwar auch ein Problem aber minimal im Vergleich zu einem \u00d6lleck aus dem Motor. Werde ich halt einen neuen Wasserabscheider kaufen.<\/p>\n<p>Also dann Motor starten. Er l\u00e4uft sogar und die neue Pumpe ist auch dicht. Aber die Lichtmaschine l\u00e4dt nicht. Ich verbinde das omin\u00f6se rote Kabel mit der Stromversorgung des Betriebsstundenz\u00e4hlers (mit dem AC des Z\u00fcndschlosses verbunden) und probiere wieder. Jetzt gibt die Lichmaschine alles her, was sie geben kann bei vern\u00fcnftiger Spannung. Ich schalte ab und bin zun\u00e4chst zufrieden. Alle Werkzeuge und -koffer werden wegger\u00e4umt und Beate macht einen k\u00f6stlichen Kalymnos-Salat.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-18\">18.07.2011 Montag<\/strong><br \/>\n10:15 Pserimos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b056'16.4''+027\u00b009'16.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:21  <em>BB Motor aus<\/em><br \/>\n14:37 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:22 Strecke: 18,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 10:15 fahren wir los. 6 Minuten sp\u00e4ter schalte ich den BB-Motor wieder aus. Die Lichtmaschine liefert viel  zu viel Spannung. Daher in bew\u00e4hrter Weise mit dem stbd-Motor weiter gegen wenig Wind aber daf\u00fcr seltsam steilen Wellen. Es ist gut, dass es nicht schneller als max. 4 Knoten vorw\u00e4rts geht.<br \/>\nIch schnappe mir die jetzt Reserve-LiMa, die ehemalige von stbd, schraube sie auf und zwicke auch hier den F-Kontakt des internen Reglers ab. Scheint die einzige Methode zu sein, diese Lichtmaschine zur Vernunft zu bringen. Mit dem Umtausch warte ich aber, da es mir zu viel schaukelt, um im Motorraum zu arbeiten.<br \/>\nUm 14:37 erreichen wir Xirokampos und nehmen uns eine gelbe Taverna-Aloni-Boje. Bald darauf mach ich mich ans Werk, tausche die Lichtmaschine und kontrolliere alle Kabel. Sehr gespannt starte ich den Motor. Zun\u00e4chst liefert die LiMa keinen Strom. Aber dann springt der Sterling Pro Digital an, was man am Ger\u00e4usch der LiMa deutlich h\u00f6rt. Sie winselt leicht als sie satte 45 Amp\u00e9re mit \u201enur\u201c 13,7 Volt von sich gibt. Hurra! Nach 10 Minuten ist die Ladeschlussspannung mit 14 bis 14,1 Volt erreicht &#8211; perfekt f\u00fcr 32\u00b0 Batterietemperatur (= Lufttemperatur) &#8211; und die Ausgleichsladung beginnt. Das Fernbedienungsdisplay zeigt 240 Minuten daf\u00fcr an, bis die Erhaltungsladung mit 13,6 Volt einsetzen soll. So lange warte ich aber nicht und stelle nach einer halben Stunde zufrieden den Motor ab. Die Spannung ist nicht in die H\u00f6he gerast. Es sieht wirklich so aus, als ob endlich die richtige Stromversorgung gelungen sei. Na gut abwarten.<\/p>\n<p>Am Abend satteln wir den Schlauch mit dem Au\u00dfenborder und tuckern hin\u00fcber zur Mama Veta. Das Essen ist ausgezeichnet, insbesondere der Spinat im Tontopf. Aber der Au\u00dfenborder will nicht so richtig. Nur im Leerlauf und Gas geben mit dem Choke ist m\u00f6glich, sonst stirbt er ab. Was w\u00e4re das Leben ohne technische Probleme!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-19\">19.07.2011 Dienstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<br \/>\nWir verbringen einen sehr entspannten Tag. Ich r\u00e4ume auf und mache den Navitisch wieder sichtbar. Beate arbeitet an ihrem \u00dcFA-Rum\u00e4nien Projekt. Im Internet finde ich eine Diskussion \u00fcber die Symptome des Au\u00dfenborders. Scheint ganz \u00fcblich zu sein, dass er abstirbt, wenn man aus dem Leerlauf Gas gibt. Ist ein Vergaserproblem bei sehr kleinen 4-takt Au\u00dfenbordern &#8211; na toll. Darin wird eine M\u00f6glichkeit beschrieben, das Problem zu beheben. Aber leider so verworren, dass ich es nicht verstehe (versteckte D\u00fcse etwas herausdrehen, aber wo versteckt???). Ich probiere also den Au\u00dfenborder halt so aus. Er springt sofort an und schnurrt wie eine Katze im Leerlauf. Aber sobald man etwas Gas gibt, r\u00f6chelt er wie ein Sterbender ist ist auch gleich danach tot. Aber ich finde einen Trick: Im Augenblick des Gasgebens den Choker etwas herausziehen. Dann kommt der Motor auf Touren, der Choker kann wieder hinein geschoben werden und der Motor l\u00e4uft normal und l\u00e4sst sich auch regulieren.<br \/>\nLaut Forumsdiskussion soll das auf eine werkseitige Vergasereinstellung zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, die kaum noch Benzin durchl\u00e4sst, um ja allen Abgas- und Umweltfreundlichkeitsnormen dieser Welt gerecht zu werden. Wenn da nur die geringste Ablagerung oder Mikroschmutzpartikel hinein kommt, dann ist Schluss mit Lustig. Wirklich toller Fortschritt!<\/p>\n<p>Beate schwimmt zum Strand und ich folge mit dem Schlauch. Der Chokertrick funktioniert. Wir setzen uns ein einem der l\u00e4ssigen Tische am Strand vor der Taverna Aloni, bestgellen was K\u00fchles zum Trinken und eine Kleinigkeit Warmes zum essen &#8211; Burekakia und Cesars, beide gebackene Bl\u00e4tterteigtaschen mit irgendeiner F\u00fcllung mit Schafk\u00e4se.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-20\">20.07.2011 Mittwoch<\/strong><br \/>\n11:24 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:10 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:45 Strecke: 15,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 11:24h verlassen wir die Boje. Mit beiden Motoren d\u00fcsen wir gegen wenig Wind und Welle in 2:45 Stunden zum Lipsi Hafen. Beide Lichtmaschinen liefern optimale Ladespannung die ganze Zeit. Zwischen Leros und Lipsi erblicken wir den ersten Delfin des Sommers. Er interessiert sich aber nicht f\u00fcr uns und schwimmt gem\u00e4chlich Richtung Leros.<br \/>\nDer Hafen ist fast leer und wir bekommen unseren Lieblingsplatz l\u00e4ngsseits am Kopf der Pier. Hier wackelt es zwar mehr als auf der E-Seite aber daf\u00fcr braucht man den Anker nicht, hat eine viel sch\u00f6nere Aussicht auf den Ort und das Hafengeschehen vom Cockpit aus und ist vom Mopedl\u00e4rm am weitesten entfernt.<br \/>\nDieser h\u00f6rt allerdings am Abend auf, wenn die Stra\u00dfe f\u00fcr den Verkehr gesperrt wird. Ausnahmsweise gehen wir heute nicht zum Manolis hinauf in den Ort sondern zum Yannis an der Wasserfront essen. Auch nicht schlecht mit Zucchinib\u00e4llchen, Kleftiko und Piperonata. Ein Ouzo im urigen Cafe am Fu\u00df der Pier darf nicht fehlen. Von dort nehmen wir eine gek\u00fchlte Weinflasche mit und setzen uns statt vor dem Fernseher daheim zum Hafenkinoschauen in unsere Strandsesseln neben dem Boot. Der Poller dient als Tischchen.<\/p>\n<p>Das Wetter hat sich am Nachmittag ver\u00e4ndert. Es ist diesiger geworden und der Wind hat fast aufgeh\u00f6rt und gegen S\u00fcd gedreht. Es ist k\u00fchler und feuchter geworden und als wir schlafen gehen, ist das Deck das erste Mal seit mehr als zwei Wochen wieder ganz nass.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-21\">21.07.2011 Donnerstag<\/strong><br \/>\n11:00 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:10 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:10 Strecke: 7,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Eikauf beim \u201ebesten B\u00e4cker Griechenlands\u201c (Zitat Beate), im Supermarkt, Fr\u00fchst\u00fcck und Wasser bunkern legen wir um 11 Uhr ab. Eine Stunde und zehn Minuten sp\u00e4ter ankern wir in Tigan\u00e1ki. Sch\u00f6n wie immer aber leider beginnt der Wind, mit 20 &#8211; 25 Kn zu blasen. Weil der Platz in der Mitte des Beckens von einem belgischen Motorboot besetzt ist, ankern wir etwas weiter \u00f6stlich, direkt vor dem Felsinselchen mit h\u00f6chstens 10m Reserve bis zum Aufsitzen. Gut, dass der Anker bestens h\u00e4lt. Trotzdem ist es ein ungutes Gef\u00fchl ohne Reserve f\u00fcr Ankerschlieren zu sein. Aber gegen Abend nimmt der Wind ab.<br \/>\nBeate arbeitet wieder an ihrem Rum\u00e4nien-Projekt und mich \u00fcberkommt der Ordnungswahn und fange an, die unz\u00e4hligen Utensilien in verschiedenen Kisten, W\u00e4schek\u00f6rben und Werkzeugkoffern zu sortieren, in einer Datenbank zu erfassen und neu zu sortieren. Schon lange wei\u00df ich selbst nicht mehr, was sich alles auf dem Boot befindet.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-22\">22.07.2011 Freitag<\/strong><br \/>\n11:06 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:51 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n14:10 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:34 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:09 Strecke: 13,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 11h fahren wir los und rasen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,3 Knoten nach Partheni. Wir nehmen eine der gro\u00dfen roten Bojen vor dem Travelliftbecken und ich rudere zum Ufer. Nach kurzem Fu\u00dfweg erreiche ich das B\u00fcro der Agmar Marina. Dort reserviere ich einen Platz f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter mit einer Anzahlung und bespreche die Details mit der Rezeptionistin Irene Dinou. In der Yacht-Chandlery kaufe ich Diesel- und Motor\u00f6lfilter und gehe wieder zur\u00fcck. Dabei \u00fcberhole ich den Travellift, der gerade ein Segelboot zum Wasser bringt. Weil links und rechts kein Platz ist, gehe ich einfach neben dem Segelboot durch den Lift hindurch &#8211; ein ungew\u00f6hnliches \u00dcberholman\u00f6ver. Das Auto der Hafenpolizei schafft das nicht.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Agmar_Partheni_Travellift.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Agmar_Partheni_Travellift.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDann tuckern wir langsam zum Ankerplatz schr\u00e4g gegen\u00fcber. Hier w\u00e4re locker Platz f\u00fcr 50 Boote. Es sind aber nur zwei da. Sp\u00e4ter kommen noch f\u00fcnf hinzu. Darunter eine Segelyacht, die bis zum Ankerplatz mit Vollzeug segelt, dann blitzschnell die Segel einholt und den Anker fallen l\u00e4sst &#8211; sehr elegant!<br \/>\nMittlerweile habe ich im Internet Bilder gefunden, die zeigen, wie man den Au\u00dfenborder reparieren kann:<a href=\"http:\/\/www.boote-forum.de\/showpost.php?p=479532&#038;postcount=29\" target=\"_blank\">http:\/\/www.boote-forum.de\/<\/a> Auf der R\u00fcckseite des Vergasers ein rundes Metallpl\u00e4ttchen, ca. 6mm \u00d8, aus einem Loch mit einer Ahle heraushebeln und die darunter versteckte Schraube herausdrehen, ca, 2\/3 &#8211; 3\/4 Umdrehung. Ich probiere den Motor sogleich aus und siehe da, jetzt stirbt er nicht mehr ab, wenn man Gas gibt. Die Leerlaufdrehzahl stelle ich auch noch ein.<br \/>\nWir n\u00fctzen den wieder verwendbaren Motor und fahren die ganze Ankerbucht ab.<br \/>\nEs ist ein wundersch\u00f6ner windstiller Abend. Weil hier gute 3G Internetverbindung ist, lade ich die GPS-Tracks in GoogleEarth und stelle sie auf den Server:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/tobago.tomarti.net\/toerns\/Blodughadda%20unterwegs%202011.kmz\" target=\"_blank\">Blodughadda Unterwegs 2011<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-23\">23.07.2011 Samstag<\/strong><br \/>\n09:15 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:39  <em>Genua dazu<\/em><br \/>\n10:44  <em>Genua weg<\/em><br \/>\n11:25  <em>Genua dazu<\/em><br \/>\n13:40  <em>Motoren langsamer<\/em><br \/>\n15:01  <em>Genua weg, Motoren schneller<\/em><br \/>\n15:46 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:31 Strecke: 45,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Es ist ein herrlicher windstiller Morgen. Bereits um 9:15h machen wir uns auf den langen Weg nach Astyp\u00e1lea auf. Nach 1,5 Stunden ist der Wind auch so weit aufgewacht, dass es sich lohnt, die Genau auszurollen. Aber nur 5 Minuten sp\u00e4ter flattert sie vom Fahrtwind statt zu ziehen und wird daher wieder eingerollt.<br \/>\nBeate liest auf ihrem e-book reader und ich setze meine Inventarisierung fort. Um 11:25 darf die Genua wieder mithelfen und wir kommen mit fast 8 Knoten voran. Die Sicht ist ungew\u00f6hnlich klar und wir sehen Inseln 40sm entfernt ganz deutlich. Aber Boote sind, bis auf ein Segelboot, auf der ganzen 45sm langen Strecke nicht zu sehen. Auch ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Um 13:40 drossle ich die Motoren auf 2000 rpm, weil wir f\u00fcr die mittlerweile gr\u00f6\u00dferen Wellen einfach zu schnell unterwegs sind.  Um 15h erreichen wir die SE-Spitze von Astyp\u00e1lea, rollen die Genua weg und fahren gegen recht frischen Wind noch 45 Minuten zu unserem Ankerplatz in O. Schinunta. Nur eine gro\u00dfe Segelyacht, eine Jongert 2400M &#8211; die Zahl steht wohl f\u00fcr die L\u00e4nge in cm. &#8211; und eine ebenso lange Motoryacht liegen da. Unser favorisierter Platz ist also frei.<\/p>\n<p>Die Motoren sind so lange gelaufen, dass die Sterling-Regler auf Erhaltungsladung umgeschaltet haben, Stbd nach 3:15, BB nach 4,5 Stunden. Stbd. liefert dabei 13,58 Volt, BB 13,82V. Mit dem kleinen Poti bei den Dip-Schaltern kann ich diese auf 13,61V herunterregeln. F\u00fcr eine 31\u00b0 warme Batterie w\u00e4re laut Mastervolt AGM Manual 13,62V perfekt. Das erwische ich nicht. Aber mit 0,01 bzw. 0,04V Differenz zum Idealwert, kann man die Einstellung wohl doch als perfekt betrachten. Ich freue mich so, dass das Kapitel Ladespannungsprobleme nach 10 Jahren nun endlich geschlossen ist &#8211; hoffentlich!<\/p>\n<p>Dieser Ankerplatz ist wirklich wunderbar: Viel weniger Wind als weiter drau\u00dfen und die Aussicht auf die vorgelagerten Inselchen und den Hauptort mit dem diesen \u00fcberragenden Kastell ist Balsam f\u00fcr das Auge. Nur die kreischenden Kinder am Badestrand st\u00f6ren ein wenig, aber da kann man nichts machen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Astypalea_Schinousa.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Astypalea_Schinousa.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um 19h fahren wir mit dem Schlauch hin\u00fcber. Wir gehen \u00fcber das H\u00fcgelchen in den Nachbarort Maltezana (=Analipsi). In dieser Nachbarbucht ankern meistens einige Segelyachten. Bis auf eine ohne Segel, die offenbar immer hier liegt, sind jetzt keine da &#8211; auch noch nicht erlebt. L\u00e4ngsseits der Betonpier liegt immer noch der grausliche alte Schlepper sowie einige Fischerboote &#8211; wie \u00fcblich. Der Schlepper wird aber verschrottet. Der ganze Aufbau und ein Gro\u00dfteil vom Heck fehlen. Mit Schwei\u00dfbrennern und einem Bagger auf der Pier wird das alte Schiff zerlegt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Abwracken.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Abwracken.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei einer Runde um das Dorf stellen wir die Ver\u00e4nderungen fest: ein neues Caf\u00e9 im Haus, wo ich Mal Zigaretten kaufen wollte, dabei aber ein altes Ehepaar aufgeweckt habe, und am Strand neben dem Hotel Maltezana ein neues Geb\u00e4ude f\u00fcr drei Restaurants\/Caf\u00e9s. Es steht allerdings leer, was nicht weiter verwundert. Einerseits sind gen\u00fcgend Lokale vorhanden, andererseits aber kaum Touristen.<br \/>\nWir kehren in das zweite Restaurant bei unserem Strand ein, Asti&#8230;fagia. Der Spezialsalat serviert in einem essbaren Korb mit 30 cm Durchmeser und der \u201eKebab\u201c (faschierte R\u00f6llchen auf Fladenbrot mit Tomatensauce und Joghurt) schmecken vorz\u00fcglich. Ebenso die automatisch servierte Nachspeise: Wasser- und Zuckermelonenst\u00fccke garniert mit Pfirsich- und Zwetschgenst\u00fcckchen, dazu eine kleine Karaffe mit einem Honig-Zimt Getr\u00e4nk.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-24\">24.07.2011 Sonntag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<br \/>\nWieder ein herrlicher fast windstiller Morgen mit sehr angenehmer Temperatur und trockenes Deck. W\u00e4hrend Beate weiter arbeitet, fahre ich mit dem Schlauch zum Strand und gehe nach Maltezana einkaufen. Brot gibt es erst morgen aber Gurke, Erd\u00e4pfel und Wein schon heute. Auf dem R\u00fcckweg mache ich vom H\u00fcgelchen zwischen Schinunta und Maltezana ein Panoramafoto:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Astypalea_Maltezana_Schinunta_Panorama.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Astypalea_Maltezana_Schinunta_Panorama.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Au\u00dfenborder rennt jetzt prima. Aber ich stelle fest, dass man nur dann Vollgas fahren kann, wenn man sehr stark nach Backbord lenkt. Ich versetze also den Motor recht weit nach Stbd, um den Propellereffekt auszugleichen. Da l\u00e4sst sich das Mini-Schlauchi jetzt sehr z\u00fcgig fahren, es kommt sogar ins Gleiten. <\/p>\n<p>Habe jetzt einen Weg gefunden, wie man mittels GREP die unn\u00f6tigen Wegpunkte am Ende des Tages (weil vergessen den Tracker abzuschalten) l\u00f6scht und die aktualisierte Version von <a href=\"http:\/\/tobago.tomarti.net\/toerns\/Blodughadda%20unterwegs%202011.kmz\" target=\"_blank\">Blodughadda Unterwegs 2011<\/a> auf den Server gestellt. Damit ich es nicht vergesse: gpx-Datei in TextWrangler \u00f6ffnen, Grep-Suche nach .*\\r.*\\r.*2011-07-08T17:11:40(?s).*?, ersetzen durch<br \/>\nAb der eingetragenen Uhrzeit werden alle Wegpunkte gel\u00f6scht. Damit Google Earth die richtige Zeit anzeigt, muss die Zeitkorrektur +02:00 durch -01:00 \u00fcberall ersetzt werden.<\/p>\n<p>Um 19h nehmen wir den \u00f6ffentlichen Bus nach Chora. Eine sch\u00f6ne und interessante Fahrt mit dem sicher 30 Jahre alten 20-Sitzer. F\u00fcr die 9,4 km ben\u00f6tigt er 45 Minuten. Macht im Schnitt 12,5 Kmh oder 6,8 Knoten, schafft die Blodughadda auch. Aber der Bus hat Sicherheitsgurten an jedem Sitz, hat die Blodughadda nicht. Der Bus muss immer wieder bei Gegenverkehr in Engstellen oder, weil der Fahrer mit jemandem kurz plaudern will, stehen bleiben. Mit 2 Euro pro Person ist die Fahrt nicht billig aber den Preis wert. Die Aussicht ist atemberaubend sch\u00f6n, insbesondere an der schmalsten Stelle der Insel, wo man das Meer direkt unterhalb der Stra\u00dfe auf beiden Seiten sieht.<br \/>\nBei den Windm\u00fchlen in Chora steigen wir aus und spazieren den direkten aber steilen Weg hinunter zum Hafen. Nach kurzer Begutachtung der Lokale an der Wasserfront setzen wir uns ins La Luna auf ein Ouzo bzw. Glas Wein.<br \/>\nIm Bus:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Im_Bus.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Im_Bus.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nWarten auf den Bus:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Warten_auf_Bus.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Warten_auf_Bus.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dem 20:30h Bus geht es wieder zur\u00fcck. Diesmal essen wir im Restaurant Astakos, Nachbar zu Asti&#8230;fagia. Auch hier ist das Essen hervorragend, vielleicht sogar noch besser. Das Brot ist sensationell: Ger\u00f6stet und mit Kr\u00e4utern gew\u00fcrzt, dazu ein Sch\u00e4lchen Olivenpaste und Gorgonzolaaufstrich. Der sympathische junge Wirt l\u00e4sst uns nicht bezahlen, bevor wir eine XL-Wassermelonenportion erhalten haben. Auch der Rechnungsbetrag ist erfreulich: 21,50 alles zsam f\u00fcr Brot, einem Liter Wasser, ein halber Liter Wein, eine Vorspeise und zwei Hauptspeisen. Besser geht\u2019s eigentlich nicht.<\/p>\n<p>Beate geht bald ins Bett aber ich bleibe noch lange auf und garniere die bisherigen Berichte mit Fotos.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-25\">25.07.2011 Montag<\/strong><br \/>\n08:25 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n08:33 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'29.58''+26\u00b023'7.86''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:08 Strecke: ,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Absolute Windstille in der Nacht ist zwar sch\u00f6n. Aber das finden die M\u00fccken auch. Manchmal verirrt sich ja eine M\u00fccke ins Boot, aber diesmal sind es so viele wie noch nie. Ohne Leintuch \u00fcber den Kopf gezogen ist an Schlaf nicht zu denken.<br \/>\nWir stehen fr\u00fch auf, schlie\u00dfen alle Luken und spr\u00fchen reichlich Raid in die Kaj\u00fcte. Das \u00fcberlebt keine!<br \/>\nNach dem ausgiebigen Morgenschwimm f\u00e4ngt jemand am Ufer an, mit einem Abbruchhammer oder \u00c4hnlichem zu arbeiten. Das nervt. Wir fahren in die Nachbarbucht. Da liegt tats\u00e4chlich doch eine Segelyacht vor Anker, und zwar auch eine Tobago 35. Sie hat eine englische Flagge und hei\u00dft Shecat.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/TobagoNr80und17.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/TobagoNr80und17.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nWir ankern viel n\u00e4her beim Ufer und ich fahre mit dem Schlauch zum Strand, um frisches Brot zu kaufen. Das Gesch\u00e4ft und der B\u00e4ckereishop sollen laut Anschlag beide um 9h \u00f6ffnen. Um 9:02 ist davon keine Rede. Ich schlendere eine Weile davor hin und her. Eine Frau steht vom Tisch des Caf\u00e9s gegen\u00fcber auf, kommt zu mir und fragt \u201ePsomi?\u201c (=Brot), ich \u201ene\u201c (=ja). Sie sperrt die T\u00fcr zum B\u00e4ckerladen auf und reicht mir eines der Brote im Korb. Bis auf ein paar Zwiebacksackerln im fast leeren Regal, gibt es hier sonst nichts zu kaufen. Ich gehe und fahre wieder zum Boot endlich fr\u00fchst\u00fccken und sie wieder ins Caf\u00e9, vermutlich weiter fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Erst recht sp\u00e4t gehe ich heute schnorcheln und bin sehr schnell wieder zur\u00fcck auf dem Boot. Wir liegen viel zu nahe am Schiffswrack. Bei einer Winddrehung k\u00f6nnte der Kiel die Aufbauten des etwa 15m langen Lastkahns treffen. Die Blodughadda kommt in tieferes Wasser.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag fahre ich wieder Zum Gesch\u00e4ft. Diesmal hat es offen. Ich leiste mir den Luxus, Bier einzukaufen. Ein Sixpack = 2 Liter kostet 5,70 dagegen 1,5 L Wein 2,50!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-26\">26.07.2011 Dienstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Maltezana<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck spricht uns ein schwimmender Engl\u00e4nder an. Es ist der Eigent\u00fcmer der anderen Tobago 35. Wir vereinbaren, einen Besuch. Nachdem er und seine Frau den Ort besichtigt haben, rudern sie an der Blodughadda fast vorbei. Ich winke ihnen zu, uns zu besuchen. Das machen sie auch. Es folgt ein langes Gespr\u00e4ch \u00fcber die Bootstype, dessen Vor- und Nachteile (eh fast keine), Reviere und Erlebnisse. Patrick und Sheila hei\u00dfen die beiden etwa unsaltrige sehr sympathische Leute. Seit 6 Jahren leben sie nur mehr auf dem Boot. Von der Miete eines Hauses in Greenwich, 200m vom Meridian entfernt, leben sie. Letzen Winter haben sie in Israel verbracht.<br \/>\nUm 18:30h nehmen wir die Gegeneinladung an und fahren auf einen Sundowner zur Shecat. Diese ist Baunummer 17 aus dem Jahr 1993, die  Blodughadda 80 aus dem Jahr 1997. Der wesentliche Unterschied: Die Innenverkleidung der Shecat ist Teppich an allen Decken und W\u00e4nden, nur nicht am Boden. Wir plaudern sehr angeregt zwei Stunden lang und verabschieden uns mit der Vereinbarung, uns in der Livadia-Bucht zu treffen, morgen oder \u00fcbermorgen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Pattrick_Sheila_Shecat.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/Pattrick_Sheila_Shecat.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nNach dem griechischen Salat pfeift philippi, dass die Batterie 2 leer ist. Also d\u00fcrfen die Motoren vor dem Schlafen gehen eine Stunden lang laufen. Dann verkriechen wir uns in die nach Raid riechendende hoffentlich m\u00fcckenfreie Kaj\u00fcte. Die ungew\u00f6hnliche M\u00fcckenplage h\u00e4ngt vielleicht mit der sehr ungew\u00f6hnlichen Wetterlage zusammen: Seit Sonntag entweder kein Wind oder ganz schwacher Wind aus S\u00fcdost bis S\u00fcdwest. Trotzdem kommen ganz kleine Wellen in die Bucht herein, die ziemlich nervig sind, weil sie das Boot zwar nur minimal ins Schaukeln bringen aber daf\u00fcr mit unangenehm hoher Frequenz.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-27\">27.07.2011 Mittwoch<\/strong><br \/>\n11:00 Astyp\u00e1lea \/ O. Maltezana <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'29.58''+26\u00b023'7.86''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:45 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:45 Strecke: 2,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 11h tuckern wir m\u00f6glichst langsam die 2,9 sm zur Livadia-Bucht. Die Batterien m\u00fcssen aufgeladen werden. Wir schmei\u00dfen das Eisen in den Sand und genie\u00dfen die tolle Aussicht auf den Ort, aus dem das Kastell herausw\u00e4chst.<br \/>\nBeate arbeitet weiter an ihrem Projekt und ich baue die elektrische \u00d6labsaugpumpe so um, dass ich damit vom Boden des Dieseltanks eine Probe nehmen kann. Der Engl\u00e4nder Patrick, der eigentlich Kanadier ist, hat mich auf die Idee gebracht. Zu meinem Erstaunen und gro\u00dfer Freude, saugt die Pumpe nur reinen Diesel herauf. Ich hatte mir zumindest ein wenig Schlamm erwartet. Na vielleicht habe ich den Dreck nicht erwischt. Werde das gelegentlich wiederholen.<\/p>\n<p>Am Abend gehen wir zuerst essen in ein Lokal auf dem Sandstrand &#8211; nix besonderes &#8211; wo wir mit einem Urlauberp\u00e4rchen aus Athen ins Gespr\u00e4ch kommen, auch nix besonderes. Dann kaufen wir bei der sehr netten Inhaberin des Supermarktes Gefira ein und kehren aufs Boot zur\u00fcck. Der heutige Abendfilm hei\u00dft \u201eDer Saustall\u201c und spielt in Afrika. Den stimmungsvollen Hintergrund liefert nicht der Mond sondern das beleuchtete Kastell. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-28\">28.07.2011 Donnerstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nDie Tage des sonderbaren Windes sind vorbei. Als ich frisches Brot zum Fr\u00fchst\u00fcck einkaufen fahre, weht der NW mit frischer Kraft. F\u00fcr Sheila und Patrick, die gestern auch in diese Bucht gekommen sind, nehme ich auch eines und bringe es ihnen bevor unser Fr\u00fchst\u00fcck beginnt.<\/p>\n<p>Der NW-Wind weht den ganzen Tag. Der neue Cockpitteppich, diesmal in blau, wird verlegt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-29\">29.7.2011 Freitag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nNix zu berichten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-30\">30.07.2011 Samstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nAm Nachmittag will die Internetverbindung \u00fcber WIND GR nicht mehr funktionieren trotz bester Signalst\u00e4rke. Ich \u00fcbersiedle wieder die SIM-Karte in die Huawei-Datenkarte und starte Windows, damit ich eine Abfrage des Guthabens per SMS machen kann. Sofort erhalte ich ein SMS auf griechisch und englisch: \u201eYou are about to exceed your FUP, please reload.\u201c Das wundert mich au\u00dferordentlich, denn vorgestern hatte ich das SMS an 1228 mit Text BAL gesendet und als Antwort erhalten, dass noch 1.511 Megabyte traffic bis zum 6.8. zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde. Es ist absolut undenkbar, dass wir diese Menge, mehr als die H\u00e4lfte des Monatsguthabens, in zwei Tagen h\u00e4tten verbrauchen k\u00f6nnen. Aber bitte, was soll\u2019s, muss ich halt die Wertkarte einen Woche fr\u00fcher mit 30 Euro aufladen.<br \/>\nAber wie? Auf der R\u00fcckseite der Rubbelkarte steht das. Aber nur auf Griechisch. Das Bedienungshandb\u00fcchlein f\u00fcr WIND Mobile Broadband ist auch nur auf Griechisch. Im Internet gibt es Informationen dar\u00fcber auf Englisch, jedoch ist die Verbindung zum freien WLAN des Caf\u00e9s Allegro hier drau\u00dfen auf der Reede zu schwach, um vern\u00fcnftig nach den Informationen suchen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAlso fahren wir am Abend zum Strand mit Computer, Huawei, Rubbelkarten etc. und setzen uns ins Caf\u00e9 Allegro. Wir bestellen uns was zu trinken und ich suche im Internet nach Informationen auf Englisch, wie man die Wertkarte mit der Rubbelkarte aufladen kann. Da gibt es aber absolut nichts. Also frage ich einige junge Leute am Nachbartisch, die sogleich \u00fcbersetzen: SMS mit der Rubbelkartennummer an 1268 senden und dann erh\u00e4lt man eine Antwort-SMS. Das ist alles. Und das k\u00f6nnen die Idioten weder auf der Karte noch im Internet auf Englisch schreiben?<br \/>\nBevor ich das aber bewerkstelligen kann, geschieht das Ungl\u00fcck: Ich fuchtle herum und kippe mein Ouzo-Glas \u00fcber die Computertastatur. Nicht wirklich viel und nicht wirklich \u00fcber die ganze Tastatur aber immerhin genug. Ich halte sofort den Laptop verkehrt, damit die Fl\u00fcssigkeit heraus rinnt und dr\u00fccke dabei den Netzschalter zum Abw\u00fcrgen des Stroms, damit ja kein Kurzschluss auf der Platine entsteht. Dann wische ich die Tastatur noch mit einem Papiertaschentuch ab und wei\u00df, dass ich das Ger\u00e4t erst aufdrehen darf, wenn es wieder absolut trocken ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-07-31\">31.07.2011 Sonntag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nNachdem der Computer den halben Tag in der Sonne gelegen ist, muss er trocken sein. Ich drehe ihn also auf. Er klingt ganz normal und schein bestens zu funktionieren. Aber so ist es nicht. Er zeigt den grauen Apfel und das rotierende Zahnrad. Nach 15 Minuten w\u00fcrge ich ihn ab und rufe Martin in Wien an. Er beruhigt mich, nach einem pl\u00f6tzlichen \u201eStromausfall\u201c kann es Stunden dauern, bis die Daten wieder geordnet sind.<br \/>\nAls wir schlafen gehen, sind sie es immer noch nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-08-01\">01.08.2011 Montag<\/strong><br \/>\n11:10 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:41 Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'53''+026\u00b021'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:25 Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'53''+026\u00b021'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:05 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:11 Strecke: 4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Morgen begr\u00fc\u00dft uns mit einem nicht gebooteten Computer. Ohne Installationsdisk besteht also keine Chance. Die habe ich aber nicht mitgenommen.<br \/>\nUm 11:10 fahren wir zum Hafen Skala zum Diesel und Wasser bunkern. Der Dieselmann kommt mit seinem Minitankwagen sogleich. Aber der Wassermann kann erst um 15h kommen.<br \/>\nDann fahren wir sogleich weiter in die Bucht Schinunta. Abends essen wir in Astak\u00f3s wieder sehr gut.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2011-08-02\">02.08.2011 Dienstag<\/strong><br \/>\n10:46 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:35 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:49 Strecke: 34,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 10:46 verlassen wir den Ankerplatz, setzen nach kurzer Zeit beide Segel und haben eine herrliche Segelfahrt auf Halbwindkurs mit 7 bis 8 Knoten Fahrt bei Wind zwischen 16 und 20 Knoten. Nach 4 Stunden, etwa 4 sm vor Kos ist der Wind zu schwach und wir fahren mit den Motoren bis nach Kamari.<br \/>\nWir wollen lieber ankern als anlegen. Nach einer griechischen Jause in der Taverna Faros machen wir uns einen gem\u00fctlichen Filmabend an Bord.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 20:55:05 Anzahl Tage: 19 15.07.2011 Kos \/ Kamari &#8211; Kos \/ Marina 16.07.2011 Kos \/ Marina &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy 17.07.2011 Pserimos \/ O. Vathy 18.07.2011 Ps\u00e9rimos \/ O. Vathy &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 19.07.2011 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 20.07.2011 L\u00e9ros \/ O. 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