{"id":383,"date":"2015-08-23T12:06:13","date_gmt":"2015-08-23T10:06:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=383"},"modified":"2021-08-14T13:03:04","modified_gmt":"2021-08-14T11:03:04","slug":"2010-08-25-skippertraining-patrick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2010-2\/2010-08-25-skippertraining-patrick\/","title":{"rendered":"2010-08-25 Skippertraining Patrick"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2010-2\/2010-08-25-skippertraining-patrick\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:26:22 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2010-08-25\">25.08.2010 Kos \/ Kamari<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-26\">26.08.2010 Kos \/ Kamari &#8211; Gyali<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-27\">27.08.2010 Gyali &#8211; T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-28\">28.08.2010 T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos &#8211; Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-29\">29.08.2010 Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-30\">30.08.2010 Chalki &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-08-31\">31.08.2010 Nisyros \/ P\u00e1li &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2010-09-01\">01.09.2010 Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Patrick<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 17:57 Strecke: 109,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-25\">25.08.2010 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos \/ Kamari<br \/>\nPatrick landet mit einer halben Stunde Versp\u00e4tung und bekommt als Letzter seine Reisetasche. Dann fahren wir nach Kardamena, der Urlauberstadt in der N\u00e4he vom Flughafen. Sein Studienfreund Michael macht hier Urlaub mit seinen Eltern und diese Gelegenheit, ihn zu treffen, will Patrick ausn\u00fctzen. Das Hotel \u201eCarda\u201c W der Stadt finden wir gleich und wundern uns \u00fcber die riesigen gr\u00fcnen Rasenfl\u00e4chen rund um die moderne Hotelanlage. Michael steigt ein und wir fahren zum Hafen. Da ist tats\u00e4chlich Platz f\u00fcr ca. 10 Yachten aber eine ruhiger Platz d\u00fcrfte es nicht sein angesichts der vielen Lokale gleich \u00fcber die Hafenpromenade.<\/p>\n<p>Bei Sonnenuntergang sind wir wieder am Boot und bald gehen wir in die Taverna Faros essen. Um 23h bringt Patrick Beate zum Flughafen und Miachael zur\u00fcck in sein Hotel.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-26\">26.08.2010 Donnerstag<\/strong><br \/>\n16:05 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a><br \/>\n17:54 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:49 Strecke: 11,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir schlafen lange. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Schwimmen n\u00fctzen wir den kostenlosen Wasserhahn am Kai. Die Tanks werden aufgef\u00fcllt und das Boot sehr ordentlich gewaschen &#8211; das erste Mal seit mehr als 5 Wochen. W\u00e4hrend das Boot trocknet gehen wir auf eine T\u00f6rnbesprechung, eine Pizza und ein Bier ins Faros. Patrick will die Inseln S von Kos besuchen, wof\u00fcr unsere Ausgangslage ja ideal ist.<br \/>\nUm 16h legen wir ab und motorsegeln bis kurz vor Gyali. Da sieht Patrick, dass sich ein Rundfender ins Wasser verabschiedet. Der Knoten muss aufgegangen sein. Also umdrehen und mit dem Bootshaken auffischen. Bei dem Wellengang gar nicht so einfach aber trotzdem schnell erledigt.<br \/>\nKurz vor 18h ankern wir vor dem Gyalistrand. Der Jacuzzi wird durchschwommen und gefilmt. In der Abendsonne glitzern die aufsteigenden Luftblasen sehr sch\u00f6n.<br \/>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-383-1\" width=\"640\" height=\"480\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/gyalibubbles2-Computer.m4v?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/gyalibubbles2-Computer.m4v\">https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/gyalibubbles2-Computer.m4v<\/a><\/video><\/div><br \/>\nPatricks mitgebrachter Waboba-Ball wird ausprobiert, sprich hin und her geworfen. Er springt wie verr\u00fcckt auf der Wasseroberfl\u00e4che.<br \/>\nDann wird der neue Au\u00dfenborder betriebsfertig gemacht, also \u00d6l und Benzin eingef\u00fcllt und aufs Schlauchi montiert. Mit abgenommenen Sitzbrett ist das B\u00f6\u00f6tli gleich viel ger\u00e4umiger und das Ein- und Aussteigen bequemer. Der Motor springt auch gleich an und wir lassen ihn gem\u00e4\u00df Handbuch zuerst im Leerlauf 20 Minuten lang laufen bevor wir die erste Fahrt machen, diese aber auch nur langsam. Der Motor muss eingefahren werden und darf in den ersten zwei Stunden nicht \u00fcber 3000 RPM gedreht werden. Aber auch mit wenig Gas geht es sehr gut dahin. Wir fahren ein paar Runden um die Blodughadda.<br \/>\nDann gibt es Spaghetti mit Thunfischsugo im Vollmondschein. Schr\u00e4g unterhalb des Mondes beobachten wir ein starkes wei\u00dfes Licht, das dem Mond folgt. Im Fernglas sehen wir, dass dieses Licht noch weitere drei kleine Lichter schr\u00e4g unter sich hat. Es sieht so aus, als ob sie mit einer Leine mit einander verbunden w\u00e4ren. Wir witzeln, dass es sich um einen Satelliten handelt, der eine Landleine mit drei Fendern ausgelegt hat. Aber was das wirklich war? Der Anblick des Vollmondes bei der jetzt sehr klaren Luft durch das Fernglas ist gewaltig! Die Mondlandschaft mit Kratern ist bildf\u00fcllend perfekt scharf zu sehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-27\">27.08.2010 Freitag<\/strong><br \/>\n14:51 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a><br \/>\n18:41 T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b025'47''+027\u00b020'53''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankern mit Landleine<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:49 Strecke: 21,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Vormittag vergeht mt dem Installieren des philippi Batteriecontrollers. Kurz vor 15h fahren wir los. Bei sehr wenig Wind fahren wir 3 stunden lang in die Bucht Eristos an der S\u00fcdk\u00fcste von Tilos. Wie immer kommt hier D\u00fcnung herein. Ich schwimme mit der Landleine zu einem passenden Stein am Strand.<br \/>\nDann tuckern wir mit dem Schlauchi fast 10 Minuten lang zum Strand in der N\u00e4he der Stra\u00dfe. Kurz danach sitzen wir in \u201eEn Plo\u201c. Seit dem letzen Besuch hat sich dieses Lokal wirklich herausgemausert und wir essen gut.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-28\">28.08.2010 Samstag<\/strong><br \/>\n12:23 T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b025'47''+027\u00b020'53''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a><br \/>\n15:23 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n15:52 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Motoren aus<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:29 Strecke: 20,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ich will noch das Landstromladeger\u00e4t von philippi montieren bevor wir los fahren. Zur Mittagszeit ist es so weit. Wir brechen um 12:23h. 3 Stunden sp\u00e4ter sind wir in Chalki. Unterwegs wundere ich mich dar\u00fcber, dass der K\u00fchlschrank nicht anspringt obwohl gen\u00fcgend Strom zur Verf\u00fcgung w\u00e4re.<br \/>\nAm Schwimmsteg in Chalki wollen wir uns an der W-Seite in eine L\u00fccke einparken, was dem Motoryachtskipper nebenan gar nicht gef\u00e4llt, weil der Platz reserviert sei. Wir ziehen wieder ab und legen uns an die S-Seite neben der nostalgischen Motoryacht \u201eMamma Mia\u201c. Dabei ger\u00e4t die Ankerkette fast zu kurz. Aber nur fast. Im absoluten Anschlag geht sich die Passarella noch aus.<br \/>\nEs gibt noch Strom an der Versorgungss\u00e4ule, die jemand nicht voll aufgebraucht hat und K\u00fchlschrank und Ladeger\u00e4t d\u00fcrfen arbeiten. Wir schwimmen, gehen auf ein Bier ins Costas und am Abend zum Essen ins Menori &#8211; gut. Vorher beobachten wir noch, wie Leute Schlange stehen am F\u00e4hranleger. Aber nicht auf eine F\u00e4hre wartend. Ich spreche einen jungen Hafenpolizisten an, der gerne Snowboard f\u00e4hrt und jedes Jahr in den Alpen ist. Er erz\u00e4hlt, dass heute und morgen das Inselfest stattfindet und oben im Kloster heute gefeiert wird. Dorthin wollen die Leute mit dem Shuttlebus. Wir nicht.<br \/>\nNach dem Digestif in Costas spielen wir eine Runde Kasino oder zwei bevor wir uns ins Bett legen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-29\">29.08.2010 Sonntag<\/strong><br \/>\nChalki<br \/>\nAm schrecklichsten Tag seit vielen Jahren weckt mich der philippi-Batteriecontroller um 7:30h mit einem Pfeifton und der Meldung \u201eBatterie 3 ist leer\u201c. Das Guthaben f\u00fcr den Landstrom ist aufgebraucht und die alte Starterbatterie bringt es nur mehr auf 10.7V trotz Aufladung die ganze Nacht. Also ist diese jetzt kaputt. Ich \u00fcberlege, wie das Problem zu l\u00f6sen sein k\u00f6nnte. Diese \u00dcberlegung und die entsprechenden T\u00e4tigkeiten dauern von 8 bis 18 Uhr. Das Ergebnis ist absolut niederschmetternd: Batterie kaputt, Trenndiode kaputt, K\u00fchlschrankkontroller kaputt, philippi-Strommessger\u00e4t kaputt. Nach sicherlich 2 Wochen Arbeit an der Elektrik und ca. 2000 Euro Investitionskosten in diese will sie noch immer nicht funktionieren. Ich kann einfach nicht mehr und schreie, weine und fluche aus Wut und Verzweiflung.<br \/>\nPatrick schaut sich den K\u00fchlschrankkontroller an und hat eine Idee, wie man diesen reparieren k\u00f6nnte. Es gelingt ihm dann auch in 2 Stunden und mit meiner Hilfe, den halb abgebrannten Minuspol des Controllers so weit zu reparieren, dass der K\u00fchlschrank wieder l\u00e4uft. Aber wie lange noch?<br \/>\nDabei feiern die Griechen diesen Tag ganz besonders und das Wetter ist wundersch\u00f6n. Die Kirchenprozession sehen wir nur aus der Ferne, die wild bimmelnden Kirchenglocken h\u00f6ren wir aus unmittelbarer N\u00e4he und am Abend gibt es Volkstanzvorf\u00fchrung und live Musik. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-30\">30.08.2010 Montag<\/strong><br \/>\n17:35  <em>Ankunft<\/em><br \/>\n17:41 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:06 Strecke: 33,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bis um 6h in der Fr\u00fch spielt die Musik. Trotzdem gut geschlafen. Herr Vogt von philippi beantwortet mein Mail schnell und kompetent mit Anleitung, wie man den Shunt \u00fcberpr\u00fcfen und neu starten kann. Leider bringt das nichts. Er wird eine neue Elektronik an Pavlos senden. Soll schon morgen auf die Post kommen. Da denke ich mir, dass es ein Vergn\u00fcgen ist, Kunde von so einer Firma zu sein, wie ich \u00fcberhaupt auch gerne Kunde eines kompetenten Elektrikers w\u00e4re. Aber Kunde eines mir unbekannten griechischen Elektrikers will ich nicht werden. Da habe ich zu wenig Vertrauen in die Professionalit\u00e4t und pfuschen kann ich selbst auch.<br \/>\nDas machen Patrick und ich den ganzen Vormittag und testen dann das Ergebnis. Es funktioniert. Zwar nicht perfekt, aber doch ausreichend um endlich abzufahren. Das tun wir um 12:35. Es geht \u00fcber fast windstilles Wasser und w\u00e4hrend der Fahrt beobachten wir, was der Ladestrom der Lichtmaschinen macht: Die bb-LiMa mit dem neu eingebauten Hochleistungsladeregler Sterling Pro Digital liefert zu viel Ausgleichsladespannung (float charge), 14,6 statt 14,1 Volt bei 30\u00b0C Batterietemperatur. Dabei habe ich extra einen neuen gekauft und damit den alten Sterling Advanced 4 Step Alternator Regulator ersetzt, weil der neue die Temperatur der Batterie bei der Regulierung der Ladespannung mit ber\u00fccksichtigen soll. Tut er aber offensichtlich nicht. Das ist schlecht, weil die neue teuere Batterie dadurch zu gasen anf\u00e4ngt und die Lebensdauer verk\u00fcrzt wird. Au\u00dferdem ist die Batterie eh schon knallvoll vom Landstrom der letzen Nacht. Ich drehe den Regler ab, was jetzt komfortabel \u00fcber die ebenfalls installierte Fernanzeige auf Knopfdruck geht. Der Standardregler liefert jetzt 13,8V, also um 0,15V zu viel f\u00fcr die Erhaltungsladung bei der Batterietemperatur. Aber immerhin besser als der neue Pro Digital.<br \/>\nDie stbd-LiMa ohne externen Regler liefert ebenfalls zu viel Spannung an die Starterbatterie, konstant 14,25V wenn der K\u00fchlschrank l\u00e4uft, was gl\u00fccklicherweise der Fall ist. Mit abgeschaltetem stbd-Motor w\u00fcrde alles sehr gut passen. Aber dann kommen wir nur mit knapp 5 statt knapp 7 kn voran. Die Strecke von 33 sm bis Nisyros w\u00fcrde dadurch immerhin fast 2 Stunden l\u00e4nger dauern. Und nur einen Motor voll belasten, wird diesem auch nicht gut tun.<\/p>\n<p>Wir erreichen Pali um 17:35 nach einer sehr ruhigen Fahrt \u00fcber glattes oder fast glattes Wasser. Platz ist genug vorhanden obwohl schon viele Segelboote da sind. Ich erz\u00e4hle Patrick von der von Beate beobachteten L\u00e4ngsseits-Anlegeman\u00f6ver eines sehr gro\u00dfen Katamarans in Kamari und er will das gleich ausprobieren. Es klappt auch perfekt:<br \/>\n1. Direkt auf den Poller mit dem anlegeseitigen Bug in einem Winkel von 90\u00b0 oder weniger zufahren (sonst kommt der andere Bug zuerst am Kai an)<br \/>\n2. Ich hupfe auf den Kai und wickle die Leine um den Poller in einer L\u00e4nge, die dem Hupfabstand entspricht.<br \/>\n3. Patrick schaltet die Motoren in den R\u00fcckw\u00e4rtsgang (eigentlich schon w\u00e4hrend 2.) und wartet.<br \/>\n4. Das Boot zieht an der Leine und dreht sich ganz langsam zum Kai hin so dass ich in aller Gem\u00fctlichkeit die Heckleine entgegen nehmen und befestigen kann.<br \/>\nWir sind von diesem Man\u00f6ver begeistert und diskutieren dessen Anwendbarkeit bei l\u00e4ngsseits anlegen, Ergebnis: Nur bei auflandigem Wind ist es besser, das Boot seitlich zu stellen und es dann zum Kai hin treiben zu lassen. <\/p>\n<p>Wir gehen gleich zum Lavasandstrand auf der anderen Seite der Mole und waten ins Wasser. Es ist so warm, dass man gar es fast nicht sp\u00fcrt. Wir machen es wie die Griechen: Stellen uns so hin, dass nur die K\u00f6pfe heraus ragen und reden. Es fehlen nur Sonnenbrille und Hut. Erst als wir wieder heraus kommen und der ganz laue Wind den nassen K\u00f6rper trifft, gibt es ein wenig Abk\u00fchlung. Das Wasserthermometer zeigt knappe 29\u00b0. Zum Gl\u00fcck ist das Duschwasser aus dem Bootstank k\u00fchler und davon haben wir genug.<\/p>\n<p>Dieser Ort hat alles nur keine Cash Machine, sagt der Wirt in Taverna Afrodite in perfektem Englisch. Wir d\u00fcrfen ein Bier auf Pump trinken und versprechen in einer Stunde wieder zur\u00fcck zu sein. Patrick hat noch Geld. Ich nichts mehr, weil der Bankomat auf Chalki meine Karten nicht akzeptierte. Wir trinken ein gutes \u201eFischer\u201c-Bier aus einer gr\u00fcnen Flasche in Retrodesign. Schmeckt gut und ist angeblich von der griechischen FIX-Brauerei. K\u00f6nnen wir nicht best\u00e4tigen, die griechische Schrift auf dem Minietikett rund um den Hals ist auch f\u00fcr Patricks Augen zu klein.<\/p>\n<p>Jetzt folgt eine T\u00e4tigkeit, die ich noch nie so lange habe warten lassen: Gro\u00dfsegel anschlagen. Nach etwas mehr als einer Stunde ist der Lazybag wieder gef\u00fcllt und wir gehen zur\u00fcck zur Afrodite in der letzten Abendd\u00e4mmerung. Das Gro\u00dfsegel habe ich nicht vermisst. Ich h\u00e4tte es h\u00f6chstens 2 oder 3 Mal einsetzen k\u00f6nnen. Patrick, Matthias und deren Freunde werden es sicherlich \u00f6fter und mit mehr Experimentierfreude einsetzen. Diese ist mir schon lange vergangen, was die Segeleigenschaften dieses Bootes betrifft.<\/p>\n<p>Ich rufe Beate an und frage, wie es ihr nach der Knieoperation heute Nachmittag geht. Sie ist gerade von der Narkose aufgewacht, hat Schmerzen im Knie und erz\u00e4hlt, dass der Arzt von einer sehr notwendigen Operation gesprochen hat. Die Knorpeln waren in sehr schlechtem Zustand. Aber sie wird diesmal keine Kr\u00fccken verwenden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Essen in Afrodite ist ok obwohl der Saganaki etwas z\u00e4h, die gebratenen Zucchini frittiert, das \u201etoday\u2019s special roasted pork on barbeque\u201c eigentlich ein Gyros und das Pastizio sehr dunkel sind. Es schmeckt aber alles gut und Patrick ladet ein. Auch auf den anschlie\u00dfenden Verdauungsouzo beim Captain\u2019s. <\/p>\n<p>In meinem Datenbank-Blogbuch ist es heute der 600. Tag seit Mai 2002. Also ein kleiner Rekord.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-08-31\">31.08.2010 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:58 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n15:30 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karte<\/a> <em>Anlegen  Mole a.d. Nordseite<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:44 Strecke: 22,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die nette Hafenpolizistin kommt vorbei, will, die Papiere des Bootes sehen und sagt, dass wir um sp\u00e4testens 12h da ablegen m\u00fcssen, weil ein Ausflugsboot kommt. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gehe ich zu ihr hin und bezahle die 8,85 \u20ac Hafengeb\u00fchr.<br \/>\nWir checken die Motoren und r\u00e4umen etwas auf bevor wir um 11:46h ablegen. Obwohl fast kein Wind, will Patrick das Ablegeman\u00f6ver \u201eEindampfen in die Achterspring\u201c ausprobieren. Sie klapp ganz perfekt. Auf er Fahrt Richtung Kos sehen wir an einem Fleck das Wasser so richtig kochen und gr\u00f6\u00dfere Fische in die H\u00f6he hupfen. Da ist irgend eine Schlacht im Gange, vielleicht zwischen Thunfische und Schwertfische. Aber als wir ganz Nahe kommen, verabschieden sie sich in die Tiefe. Delfine waren es jedenfalls nicht.<br \/>\nDer geplante Besuch der Therme auf Kos wird abgeblasen &#8211; vom S\u00fcdwind, der ein ein Mal hier ganz ordentlich direkt auf Land weht. Der n\u00e4chste Stopp ist daher die Tankstelle bei Marina Kos und die n\u00e4chste ein Ankerplatz vor der Marinaeinfahrt. Ich will noch die letzte Schwimmm\u00f6glichkeit wahrnehmen. Gestern konnte der Marinero Stavros nur einen Liegeplatz l\u00e4ngsseits in der Marina zusichern. Darauf bin ich aber nicht scharf, weil sie 80% mehr kostet. Der jetzt per VHF angerufene Marinero Pandelis organisiert aber einen guten Platz auf Pier B. Der Abstand zu Pier A ist denkbar knapp aber Patrick dreht das Boot ganz perfekt auf der Stelle vor der L\u00fccke und w\u00e4re auch perfekt in die L\u00fccke reversiert, h\u00e4tte nicht Pandelis mit seinem Schlauchboot \u201emitgeholfen\u201c und dem Boot mit seinem Pilotboat einen unn\u00f6tigen Schubser gegeben. So kommen wir leicht schief und zu schnell hinein. Aber die Gummileiste auf bb-Heck h\u00e4lt den leichten Titscher an der Pier locker aus.<br \/>\nIch fange an, meine Sachen zu packen. Patrick f\u00fchlt sich sonderbar, weil ich packe und er an Bord bleibt und nicht umgekehrt.<br \/>\nWir besuchen die Marina Rezeption, die Hafenpolizei, ich kann wieder Geld holen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2010-09-01\">01.09.2010 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos \/ Marina<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:26:22 Anzahl Tage: 8 25.08.2010 Kos \/ Kamari 26.08.2010 Kos \/ Kamari &#8211; Gyali 27.08.2010 Gyali &#8211; T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos 28.08.2010 T\u00edlos \/ O. \u00c8ristos &#8211; Chalki 29.08.2010 Chalki 30.08.2010 Chalki &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li 31.08.2010 Nisyros \/ P\u00e1li &#8211; Kos \/ Marina 01.09.2010 Kos \/ Marina Crew: T\u00f6tterstr\u00f6m Tom T\u00f6tterstr\u00f6m Patrick [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":375,"menu_order":14,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-383","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/383\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}