{"id":391,"date":"2015-08-23T12:14:22","date_gmt":"2015-08-23T10:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=391"},"modified":"2018-08-21T20:29:35","modified_gmt":"2018-08-21T18:29:35","slug":"2009-08-27-filip-und-freunde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-27-filip-und-freunde\/","title":{"rendered":"2009-08-27 Filip und Freunde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-27-filip-und-freunde\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:29:20 Anzahl Tage: 9<br \/>\n<a href=\"#2009-08-27\">27.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-28\">28.08.2009 S\u00e1mos \/ Hafen Pythag\u00f3rio &#8211; S\u00e1mos \/ Nsis Samiopo\u00fala \/ O. Ag. Pelag\u00eda &#8211; S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-29\">29.08.2009 S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis &#8211; Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-30\">30.08.2009 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros &#8211; Fo\u00farnoi \/ Hafen &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-31\">31.08.2009 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-09-01\">01.09.2009 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la &#8211; Lipsi \/ N. Makron\u00edsi &#8211; Lipsi \/ O. Papantri\u00e1<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-09-02\">02.09.2009 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-09-03\">03.09.2009 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; Ps\u00e9rimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-09-04\">04.09.2009 Kos \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Patrick<br \/>\nBrenner Filip<br \/>\nSegersven Patrik (Pakke)<br \/>\nRamberg Sara<br \/>\nLucander Ylva<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 43:12 Strecke: 131 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-27\">27.08.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\nS\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen<br \/>\nWie vereinbart ruft Filip an als er auf das Gep\u00e4ck in Samos Flughafen wartet. Der Flug mit der klapprigen, alten Zweipropellermaschine ist gut verlaufen, wenn auch mit Versp\u00e4tung. Kurze Zeit kommen er mit den Freunden auch schon an. Kaum ist das Gep\u00e4ck in den Kabinen, gehen wir schon zum Tarsanas essen. Der Hunger plagt sie alle, die mit Zwischenlandungen in Budapest und Athen schon den ganzen Tag unterwegs waren.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wird die von ihnen mitgebrachte Wei\u00dfweinflasche im Cockpit f\u00fcr den Willkommensdrink verwendet bevor die Jugendlichen eine Runde durch den Ort drehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-28\">28.08.2009 Freitag<\/strong><br \/>\n12:15 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'23''+026\u00b056'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:15 S\u00e1mos \/ Nsis Samiopo\u00fala \/ O. Ag. Pelag\u00eda <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b037'51''+026\u00b047'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:27 S\u00e1mos \/ Nsis Samiopo\u00fala \/ O. Ag. Pelag\u00eda <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b037'51''+026\u00b047'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:47 S\u00e1mos \/ Limnionas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'30''+026\u00b038'00''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:20 Strecke: 19,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>So um 9h stehe ich auf und gehe zum B\u00e4cker einkaufen. Danach gibt es das erste Fr\u00fchst\u00fcck w\u00e4hrend dessen wir die Einkaufsliste machen. Filip und Freund machen sich auf den Supermarktweg. Bald kommt die finnische Segelmacherin Anitta vorbei und bringt die bestellte \u201eWindschutzscheibe\u201c. Wir probieren sie gleich aus. Sie passt perfekt und die Anitta bekommt ihre wohl verdiente 200 Euro.<br \/>\nDann gehe ich zum Postamt, die bestellte Ersatzdolle f\u00fcr das Schlauchboot abzuholen. Sie ist aber nicht da. Ich gehe zum Boot zur\u00fcck und rufe den Lieferanten an. Sie h\u00e4tten das Paket am Mittwoch versendet, finde aber momentan die Versandnummer nicht, ich soll in ein paar Minuten wieder anrufen. Ich gehe wieder zum Postamt, rufe die Dame in Thessaloniki an und lasse die zwei Damen mit einander reden. Es stellt sich heraus, dass das Paket mit Botendienst und nicht mit Postdienst versendet wurde und daher wo anders liegt &#8211; hurra!<br \/>\nMittlerweile hat Patrick sich um die Wassernachf\u00fcllung gek\u00fcmmert und um 12:15h k\u00f6nnen wir ablegen. Bei der Tankstelle in der Marina wird auch der Dieseltank aufgef\u00fcllt und dann geht es ab in westlicher Richtung. Um 14:15 werfen wir den Anker in der Badebucht des Inselchens Samiopoula. Die mitgebrachten Schnorchelutensilien d\u00fcrfen ausprobiert werden. Dann gibt es eine M\u00fcsli-Joghurt-Jause bevor wir den doch recht schaukelnden Platz verlassen.<br \/>\nAuf dem Weg gegen Wellen und Wind, zwar nicht stark aber doch, bew\u00e4hrt sich die neue Windschutzscheibe zum ersten Mal. Als wir in die N\u00e4he des Votsilakia-Strandes Psili Ammos kommen, sehe ich am Strand jemanden, der uns zuwinkt. Das kann nur der Herbert sein. Also nehmen wir Kurs auf ihn. Kurz danach ankern wir recht weit vom Strand auf 2m Tiefe. Herbert schwimmt zu uns und erh\u00e4lt ein Bier als Zielgetr\u00e4nk. Nach einer Weile schwimmt er wieder zur\u00fcck und wir fahren in die bew\u00e4hrte Bucht weiter.<br \/>\nDas Schlauchboot wird repariert und gleich ins Wasser gelassen. Filip und Freunde rudern zum Ufer, kommen aber recht bald wieder zur\u00fcck. Dann wollen Filip und Pakke unbedingt die Harpune ausprobieren. Nach fast einer Stunde kommen sie doch tats\u00e4chlich mit einem Oktopus zur\u00fcck. Sara und Ylva fangen zu kochen an w\u00e4hrend die erfolgreichen Fischer mit der Zerlegung des Oktopuses so besch\u00e4ftigt sind, dass sie sogar auf das wohl verdiente Bier vergessen.<\/p>\n<p>Die riesige Portion Spaghetti mit k\u00f6stlichem Fleischsugo wird fast vollst\u00e4ndig vertilgt. Der griechische Salat sowieso und der mit viel Aufregung zubereitete Oktopus in Knoblauch-Rets\u00edna-Oliven\u00f6lsud findet auch Abnehmer. Der mittlerweile windstille Abend klingt mit Diskussionen bei Rets\u00edna und Ouzo im Cockpit aus. Um Mitternacht schlafen schon alle.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-29\">29.08.2009 Samstag<\/strong><br \/>\n11:30 S\u00e1mos \/ Limnionas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'30''+026\u00b038'00''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:55 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:25 Strecke: 15,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die jungen Finnen sind schon vor neun munter und haben den riesigen Abwasch schon erledigt als ich aufstehe. Die Angel ist im Betrieb, weil sich gro\u00dfe Fische sich um die Abwaschreste gerangelt haben. Die Schinkenst\u00fccke auf den Haken interessieren sie aber nicht, was vielleicht auch damit zusammenh\u00e4ngt, dass Filip die Harpune geholt hat und auf Lauer liegt. Als ich schwimmen gehe und Filip weiter weg ist, kommen die fetten Fische wieder, darunter eine Goldbrasse in der ein Kilo-Klasse. Kaum kommt die Harpune n\u00e4her, verabschieden sich die Fische wieder. Soll noch einer sagen, dass sie bl\u00f6d sind.<br \/>\nNach Fr\u00fchst\u00fcck und Abwasch geht es um 11:30h in absoluter Flaute los. Es ist kaum Wind angesagt und daher steuern wir auf Ikaria zu. Zwischen Samos und Ikaria haben wir doch Wind aus 300 mit ca. 10 Knoten, also schr\u00e4g auf die Nase.<\/p>\n<p>Kurz vor 14h erreichen wir Ikaria. Der Wind h\u00f6rt ganz pl\u00f6tzlich auf kurz vor dem Strand von Faros. Der Kopf des Betonanlegers ist frei und die \u00fcber 2m Tiefe mehr als ausreichend. Kaum haben wir angelegt, sind wir schon die Attraktion des Ferienortes. Praktisch alle Leute am Strand kommen vorbei und sehen das Boot und uns an. Ein kleines M\u00e4dchen sagt \u201eyou must be very rich and famous\u201c. Wir verneinen nicht, sondern lachen.<\/p>\n<p>Wir schwimmen und schnorcheln, gehen dann auf ein Toast ins Strandcaf\u00e9, machen einen Nachmittagsschlaf und gehen dann wieder in die Taverna. Drei Tavernas teilen sich eine gemeinsame Holzterrasse direkt oberhalb des Strandes. Wir nehmen die dritte aus keinem anderen Grund als, dass es keine vierte gibt. Das Essen ist typische Tavernenkost zum normalen Preis. Erw\u00e4hnenswert ist lediglich der gute Wei\u00df- und Rotwein aus Ikaria um 7 Euro das Kilo.<\/p>\n<p>Weil Ylva heute ihren 21. Geburtstag hat, lade ich die Crew auf einen Drink ins Caf\u00e9 Almyra nebenan. Weder Kellner noch Chef kennen \u201eLong Island Ice Tea\u201c aber nach Studium des Cocktailbuches verk\u00fcnden sie ganz stolz \u201eyes we have\u201c. Angeblich kostet dieses Getr\u00e4nk in Finnland 20 Euro, weil so viel Alkohol daf\u00fcr verwendet wird aber hier ist der Preis mit 7 Euro gleich wie die anderen Drinks.<\/p>\n<p>Um Mitternacht gehen alle schlafen nur ich setze mich auf den Standsessel auf das Deck und genie\u00dfe den herrlichen Blick auf das mondbeschienene Meer. Um ein Uhr wird am Strand ein gro\u00dfes Feuer gemacht und Raketen abgefeuert. Haben die Griechen darauf gewartet, dass der Mond untergeht, bevor sie Feuer machen?<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-30\">30.08.2009 Sonntag<\/strong><br \/>\n11:15 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b040'20''+026\u00b021'13''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:25 Fo\u00farnoi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b034'43.62''+026\u00b028'39.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:12 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b032'08''+026\u00b030'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:15 Fo\u00farnoi \/ O. Kas\u00eddis <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b032'08''+026\u00b030'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:50 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 24:41 Strecke: 29,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 1,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck gibt es ein ungew\u00f6hnliches Programm: Landende Flugzeuge anschaun. Es sind zwar nur zwei Zweipropellermaschinen aber da die Landebahn nur 440 Meter entfernt liegt, fliegen sie ganz tief \u00fcber uns. Siehe Google Earth: 37\u00b040.362N 026\u00b021.1E.<br \/>\nNur Patrick rafft sich auf, schwimmen zu gehen. Allen anderen ist es \u201ezu kalt\u201c. In der Tat weht ein schwaches L\u00fcftchen und es hat \u201enur\u201c 25\u00b0. Um 11:15 fahren wir los. Jetzt kommt das L\u00fcftchen aus S\u00fcd!<\/p>\n<p>Nach einer Stunde und 20 Minuten erreichen wir den Hafen von Furni. Es gibt nur einen Platz an der Au\u00dfenseite der Hafenmole. Aber bei so wenig Wind ist es kein Problem l\u00e4ngsseits beim F\u00e4hranlegeplatz zu gehen. Zum dritten Mal in Folge ist au\u00dfer uns kein Segelboot anwesend. Hier sind aber jede Menge Boote der Einheimischen. Filip und Pakke m\u00fcssen jetzt schwimmen gehen. Sie machen die tollsten K\u00f6pfler und tauchen ins tiefe glasklare Wasser. Dem Filip gelingt es sogar, bis zum 10m entfernten Grund zu tauchen.<\/p>\n<p>Wir gehen auf ein Getr\u00e4nk und Toast in eines der Kaf\u00e9s und anschlie\u00dfend kaufen wir noch etwas Proviant f\u00fcr den Abend ein. Um 14:25 geht es weiter. 45 Minuten sp\u00e4ter ankern wir in der Bucht Kasidis f\u00fcr einen Badestopp. Es ist herrlich, weil fast kein Wind. Eine Stunde sp\u00e4ter geht es wieder los. Mittlerweile ist etwas Wind genau von hinten vorhanden. Wir rollen die Genua aus und stoppen die Motoren. Die Geschwindigkeit reduziert sich auf weniger als die H\u00e4lfte aber immerhin machen wir etwas mehr als 3 Knoten Fahrt. Der Segelspass h\u00e4lt aber kaum 15 Minuten an bevor der Wind ganz abgeflaut ist.<\/p>\n<p>Um 18:50h ankern wir in Tigan\u00e1ki, zum 17. Mal f\u00fcr mich und Blodughadda. Wieder sind wir ganz allein. Nach einer Schnorchelrunde f\u00e4ngt die Kocherei an. Es gibt Spaghetti Carbonara und Griechischen Salat. Filip und Pakke kochen unterst\u00fctzt von Sara und Ylva. Es schmeckt wunderbar. Danach sitzen wir noch lange im Cockpit und diskutieren vor allem die Unterschiede des finnischen und \u00f6sterreichischen Milit\u00e4rs und der Universit\u00e4tsstudien. Zum Schluss schwimmen Filip, Patrick und ich im Schatten unter dem Boot, um das aufblitzende Plankton anzusehen. Im Mondschein ist es daf\u00fcr zu hell.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-31\">31.08.2009 Montag<\/strong><br \/>\n12:21 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:40  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n14:30 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:09 Strecke: 10,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck, Abwasch und schwimmen machen sich Filip, Sara und Ylva auf, den Berg auf Ark\u00ec zu besteigen. Im inzwischen recht frischen Wind ist es gar nicht so einfach, mit dem Schlauchboot zum Strand zu rudern. Als sie zur\u00fcck kommen, gibt es wieder einen Schaden: Die nicht ausgetauschte Dolle hat einen Riss, genau an der selben Stelle, wie die zuerst kaputt gegangene. Ich begl\u00fcckw\u00fcnsche mich zu der Weisheit, gleich zwei St\u00fcck als Ersatz bestellt zu haben und beschlie\u00dfe die Reparatur so bald wie m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p>Um 12:20 dampfen wir ab und setzen die Segel gleich S von Maratho. Mit 2 Reffs im Gro\u00df und zuerst voller Genua geht es gut dahin. Vor Patmos nimmt der Wind wie \u00fcblich zu und erreicht 25 und mehr Knoten. Kurz nach 14h bergen wir die Segel vor der Hafenbuchteinfahrt von Patmos. Am Yachtkai ist massenweise Platz aber die\u201cneue Marina\u201c ist schon fast knallvoll mit den kleinen Booten der Einheimischen. Na wirklich Hauptsache, dass die EU 75% dieser 3,5 Mio Euro teuren Anlage finanziert hat! Am besten gar nicht hinschauen, au\u00dfer wenn man w\u00fcsste, wo bei der EU man so eine Geldverschwendung anzeigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wir gehen gleich zum Mopedverleiher gegen\u00fcber, der zwei schmucke Peugeot-Mopeds \u00e1 20 Euro per Tag anstandslos verleiht. Filip und Packe packen ihre jeweiligen Freundinnen auf den Sozius und fahren los, die Insel anzusehen. Patrick und ich spazieren zum Caf\u00e9 \u00c4gean, etwas abseits des Trubels.<\/p>\n<p>Als das Fischereizubeh\u00f6rgesch\u00e4ft BLUE FIN gegen\u00fcber unserem Liegeplatz um 17h aufsperrt, sind Filip und Pakke schnell drinnen. Sie zeigen auf ein Foto an der Wand, das einen Mann mit einem etwa gleich gro\u00dfen Thunfisch abbildet, und sagen, dass sie auch so einen Fisch fangen m\u00f6chten. Der Verk\u00e4ufer, nicht bl\u00f6d, verkauft ihnen einen gewaltigen Rapala-Wobbler, ein Bleigewicht, eine neue Leine f\u00fcr die Angel und au\u00dferdem einen fluoreszierenden K\u00f6der f\u00fcr Kalamari-fischen. Ganze 30 Euro haben sie investiert. Mein Einwand, dass man darum 3kg besten Fisch kaufen k\u00f6nnte, was sicher mehr ist, als sie jemals fangen werden, findet keine freundliche Aufnahme.<\/p>\n<p>Am Abend gehen wie zur Taverna TZIVAERI auf dem Balkon beim Badestrand. Es ist wie schon fr\u00fcher keine schlechte Wahl, wenn auch die Preise etwas h\u00f6her und die Portionen etwas kleiner als \u00fcblich sind. Die Tischdiskussionen drehen sich praktisch nur mehr um die Frage, was mit dem zu erwartenden riesigen Thunfischfang zu tun sei. Anschlie\u00dfend gehen Patrick und ich in die Bar KOUKOUMAVLA auf ein Drink w\u00e4hrend die anderen vorziehen, zum Boot zu gehen, um f\u00fcr den morgigen Mopedtag fit zu sein.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-09-01\">01.09.2009 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:56 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:55 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:35 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:59 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:23 Strecke: 13,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bereits vor 9h fahren die Mopedfahrer zum Kloster hinauf. Patrick und ich reparieren die angeknackste Dolle des Schlauchbootes. Gerade als wir fertig sind, kommen die anderen auch schon wieder. Ich hatte vorgeschlagen, in der Campingplatztaverna Hamburger zu essen. Also f\u00fchren Filip und Pakke Patrick und mich dorthin und holen dann die M\u00e4dchen mit den Mopeds ab. Allerdings sind wir zu fr\u00fch da. Der Grill wird erst um 12h angefacht. Wir beratschlagen, was wir in den 1,25 Stunden machen wollen. Als der Wirt merkt, wie entt\u00e4uscht wir sind, sagt er, wenn wir alle Hamburger essen wollen, dann f\u00e4hrt er den Grill fr\u00fcher hoch. Nat\u00fcrlich wollen wir alle einen Hamburger Special. 45 Minuten sp\u00e4ter sitzen wir vor den riesigen Dingern mit Speck, Ei und Tomate zus\u00e4tzlich zum 200 Gramm Fleischlaberl zwischen den Broth\u00e4lften. Nur die Burschen schaffen es, alles aufzuessen. Mit 3,50 Euro ist dieses Essen wirklich seinen Preis wert!<\/p>\n<p>Patrick und ich gehen einkaufen w\u00e4hrend die anderen zur Nordseite der Insel fahren. Wir erledigen alles inklusive Besuch bei der Hafenpolizei. Diesmal ist es billiger: 36 Cent per Meter und Tag + 13% MWSt statt wie letztes Mal 49 Cent, also in Summe 4,32 statt 5,39. Na gut, schon Mal mehr Geld verloren. Die 36 Cent d\u00fcrfte der offizielle Tarif sein, weil der auch in Samos eingehoben wurde. Dann wollen wir noch Wasser f\u00fcr das Boot tanken. Der uralte Tankwagen steht direkt vor dem Boot aber der Fahrer ist nicht da. Wir erkundigen uns nach ihm. Aber als er nach 1,5 Stunden noch immer nicht aufgetaucht ist, fahren wir um 14:50h los. Pakke und Filip sind schon ganz aufgeregt, weil sie endlich die gro\u00dfen Thunfische haben wollen.<\/p>\n<p>Der Wind ist stark. Das Gro\u00dfsegel kommt gar nicht zum Einsatz. Nur mit 3\/4 Genua machen wir schon fast 6 Knoten Fahrt &#8211; ideal f\u00fcr die Thunfischfischerei! Die \u00dcberfahrt bei raumen Wind ist sehr entspannt trotz der teilweise riesigen Wellen. Sie sorgen eigentlich nur f\u00fcr zus\u00e4tzliche Unterhaltung.<\/p>\n<p>Kurz vor 17h werfen wir den Anker S von Makronisi. Alle f\u00fcnf Jugendlichen schwimmen hin\u00fcber zur wassergef\u00fcllten Doline, springen hinunter und tauchen durch den Tunnel. Sie sind mit der Aktivit\u00e4t sehr zufrieden. Weniger zufrieden bin ich mit dem Anker. Er l\u00e4sst sich trotz vorsorglich angebrachter Sorgeleine nicht heben. Mehrere Versuche scheitern, ihn aus verschiedenen Richtungen zu bergen. Filip nimmt Schnorchel und Flossen und inspiziert die Lage: Der Anker liegt eingekeilt zwischen zwei Steinen und zwar in mehr als 10m Tiefe! Er taucht hinunter und versucht ihn zu bewegen aber er sitzt bombenfest. Er dirigiert in welche Richtung wir versuchen sollen, den Anker zu ziehen. Aber mit voller Kraft r\u00fcckw\u00e4rts bewegt sich gar nichts. Wir lassen die Kette wieder baumeln und Filip taucht zum dritten Mal hinunter. Jetzt gelingt es ihm, den Anker aus der Klemme zu befreien und wir k\u00f6nnen ihn ganz leicht bergen &#8211; uff! Gut, einen guten Taucher an Bord zu haben. Damit hatte ich allerdings gerechnet. Sonst h\u00e4tte ich hier nie den Anker geworfen.<\/p>\n<p>25 Minuten sp\u00e4ter ankern wir in der sch\u00f6nen Bucht Papantria in W-Teil der Katsadia-Bucht auf feinem Sandgrund in 2,5 m Tiefe. Trotz des drau\u00dfen heulenden Windes ist es hier fast ruhig und sehr angenehm. Das muss ich mir merken.<\/p>\n<p>Etwas entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass es kein Thunfischessen gibt, bereiten die 4 Finnen ein sehr gutes Essen. Die gebratenen Zucchini sind wirklich hervorragend und die anderen Vorspeisen aus der Dose auch nicht schlecht. Das Chili con Carne-\u00e4hnliche Fleischb\u00e4llchensugo zum Spaghetti mundet ebenfalls. Pakke sinniert \u00fcber das ausgebliebene Fischergl\u00fcck \u201ekann es sein, dass der Verk\u00e4ufer uns reingelegt hat?\u201c<\/p>\n<p>Als Vorspeise bekommen wir auch eine tolle Aktion von italienischen Charterseglern geliefert: Das Schlauchboot rei\u00dft sich los und treibt im Wind sehr schnell dahin. Die Nachschwimmenden erreichen es erst als es an dem Inselchen Lyra, etwa 500m entfernt ankommt. Es ist schon sehr dunkel als sie dann mit dem Segelboot von den anderen abgeholt werden. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-09-02\">02.09.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\n12:05 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:00 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:36 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n20:30 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:48 Strecke: 21,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir \u00fcberlegen, ob es notwendig ist, in Lipsi Wasser zu bunkern. Die M\u00e4dchen w\u00fcnschen, von Donnerstag auf Freitag auf Kos zu sein, weil sie ausgehen wollen. Also muss das Wasser noch zwei Tage reichen, das m\u00fcsste es wohl.<br \/>\nEs gibt ein ganz tolles Fr\u00fchst\u00fcck mit viel Obst, Pfirsich und Zuckermelone.<br \/>\nUm 12h fahren wir los. Der Wobbler wird nat\u00fcrlich sofort gebadet und die Genua ausgerollt. Nach zwei Stunden ankern wir in Pant\u00e9li mit dem Heck zum Badesteg. Diesmal aber nur mit dem bb-Heck in der N\u00e4he der Ecke des Stegs, gerade so, dass man hin\u00fcber steigen kann, wenn man das Boot n\u00e4her zieht. Eine Vorsichtsma\u00dfnahme wegen der hier wasserhupftobenden Buben.<br \/>\nDie Finnen gehen zum Johanniterkastell hinauf. Patrick und ich versuchen, die Bremse der Ankerwinde zu l\u00f6sen. Nach der gestrigen Aktion mit festsitzendem Anker hat sie sich so stark zugezogen, dass es extrem m\u00fchsam ist, sie wieder zu lockern. Die Stange verbiegt sich anstatt die Bremse zu \u00f6ffnen. Nach viel WD40 und Hammerklopfen gelingt es aber doch. Dann bekommt die ganze Mechanik ein Service, sprich: wird zerlegt, gereinigt und neu eingefettet. Als wir fertig sind, kommen die anderen schon zur\u00fcck. Wir gehen auf ein fr\u00fches Abendessen in die Taverna Patimenos und diskutieren, was wir noch machen wollen. Wir beschlie\u00dfen, anschlie\u00dfend in die Nikolas-Bucht weiter zu fahren. Es m\u00fcsste sich gerade bis zur D\u00e4mmerung ausgehen.<br \/>\nNat\u00fcrlich kommt die Angel sofort in Betrieb. Die neuen Sesseln eigenen sich auch hervorragend als Beobachtungsposten neben der Angel auf der Plattform. Und nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man fast schon sagen, sehen wir wieder Delfine am Bug des Bootes. Diesmal sind es f\u00fcnf kleinere. Am Vormittag waren es zwei gr\u00f6\u00dfere. Insgesamt waren jetzt f\u00fcnf Mal Delfine innerhalb einer Woche unmittelbar beim Boot &#8211; ein absoluter Rekord.<\/p>\n<p>Erst nach Sonnenuntergang biegen wir in die Bucht fischfanglos ein. Um 20:30h liegen wir mit dem Heck zur Minifischermole wieder in Hupfabstand. Ein netter Fischer hilft uns dabei. Er spricht sehr gut englisch und lobt die Fischereiausr\u00fcstung auf der Blodughadda. Das spornt wiederum Filip und Pakke an, an Land zu gehen, um Kalam\u00e1ri zu fischen. Patrick und ich gehen im Mondschein zur Taverna. Die M\u00e4dchen bleiben an Bord. Nikolas und seine Frau begr\u00fc\u00dfen uns herzlich und er erz\u00e4hlt auf meine Frage, wie der Sommer verlaufen ist, dass es anfangs ganz schlecht war aber ab dem 1. Juli gut gegangen ist. Zum Namenstag der Kirche, Peter und Paul, sollen sogar 3000 Personen da gewesen sein, normalerweise bisher so um die 1000. Aber er h\u00e4tte auch ein Mal 12 Leute aus drei Segelbooten da gehabt, die zusammen nur 14 Euro Umsatz gemacht hatten &#8211; furchtbar!<\/p>\n<p>Er ist neugierig und kommt sp\u00e4tabends aufs Boot, um die jungen Leute zu sehen und ein paar Geschichterln zu drucken.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-09-03\">03.09.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\n13:00 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:38 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'57''+027\u00b007'57''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:05 Pserimos \/ O. Ps\u00e9rimos (Avlakia) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'57''+027\u00b007'57''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:50 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:23 Strecke: 21,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beim etwas sp\u00e4ten Morgenschwimm macht es Spa\u00df, die vielen Fische mit Zweiback zu f\u00fcttern. Sie kommen bis auf 5 cm zu den H\u00e4nden heran. Filip und Pakke bringen einen Seeigel mit, der ge\u00f6ffnet und gegessen wird. Es schmeckt angeblich nicht besonders, was ich schon vorher wusste.<br \/>\nNiemand will mehr ins Wasser oder die Ortschaft inspizieren und so legen wir um 13 Uhr ab. Lesen und Kartenspielen kann man schlie\u00dflich auf einem fahrenden Boot auch. Sobald ich wieder Telefonnetz habe, rufe ich den Frank an. Er und Petra sind in Marina Kos. Ich rufe in der Rezeption an, bekomme aber nur die Antwort, dass die Marina voll ist und ich morgen fr\u00fch wieder anrufen soll. Frank ruft an, dass der Marinero Thomas einen Platz l\u00e4ngsseits geben k\u00f6nnte aber da m\u00fcsste ich vor 15 Uhr ankommen. Das geht nicht, auch nicht wenn wir den geplanten Stopp in Pserimos streichen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Kurz vor der Einfahrt in die Hafenbucht gibt es die gr\u00f6sstm\u00f6gliche Entt\u00e4uschung: Der 16,50 teure Rapala-Wobbler ist futsch! Die logische Erkl\u00e4rung: Ein Riesenthunfisch hat ihn gegrapscht. Andere Varianten werden auch diskutiert aber mangels Attraktivit\u00e4t abgeschmettert.<\/p>\n<p>Vor dem Strand in Pserimos sind jetzt Bojen vorhanden, um den Schwimmbereich zu markieren. Wir werfen den Anker genau auf der Bojenlinie auf 2m Tiefe. Per Schlauchboot und Schwimm verfrachten wir uns in die Taverna Tripolitis. Der Wirt Nikos scheint ehrlich erfreut zu sein, mich wieder zu sehen. Es gibt wirklich sehr gute Special Sandwiches und Club Toasts.<\/p>\n<p>Nach 2,5 Stunden fahren wir wieder weiter. Frank schickt eine SMS, dass er einen Liegeplatz f\u00fcr uns in der Marina mit Marinero Stavros organisiert hat. Also nichts wie hin. Nach entspannter Fahrt tanken wir zuerst voll an der Tankstelle und bekommen dann einen Platz an der Au\u00dfenmole l\u00e4ngsseits. Auf meine Frage, ob wir hier zwei Tage bleiben k\u00f6nnen sagt Stavros \u201ezwei Jahre, wenn wir wollen\u201c. Naja, er \u00fcbertreibt halt gerne.<\/p>\n<p>Frank und Petra sind auch gleich zur Stelle. Das Abendessen wird f\u00fcr 21 Uhr in der Marinataverna vereinbart und dann gehen Parick und ich zum neuen Lagoon 38 Katamaran der Haidingers. Die neue Charivari ist wirklich brandneu und frisch aus Frankreich hierher gesegelt. Selbst waren sie noch nie damit unterwegs sondern haben fast eine Woche lang nur die Sachen einger\u00e4umt, die sich so im Laufe der Jahre sammeln. Obwohl nur 3 Fu\u00df l\u00e4nger und 50 cm breiter ist der Kat wesentlich ger\u00e4umiger als die Tobago. Er ist auch mit allen m\u00f6glichen Raffinessen ausgestattet, wie zB elektrischen Winschen mit denen nicht nur die Schoten bedient sondern auch die Segel gehisst werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um neun Uhr gehen wir also zu acht essen &#8211; gut aber bisher am teuersten mit 107 Euro f\u00fcr uns 6. Dann verabschieden sich die Finnen in die Discostreet, weshalb wir ja \u00fcberhaupt heute schon da sind. Frank und Petra sind schon m\u00fcde aber Patrick und ich gehen noch auf einen Drink in eines der vielen Lokale an der Uferstra\u00dfe. Es wird ein sehr schwacher Long Island Ice Tea serviert aber daf\u00fcr doppelt, weil hier 24 Stunden lang Happy Hour ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-09-04\">04.09.2009 Freitag<\/strong><br \/>\nKos \/ Marina<br \/>\nMorgens schaut der Frank vorbei, um mich und Patrick auf die Jungfernfahrt mit dem neuen Katamaran einzuladen. Sie wollen das Boot nur Mal ein paar Stunden lang ausprobieren. Ich muss aber jedenfalls auf den Mechaniker warten. Patrick f\u00e4hrt gerne mit. Die vier Finnen schlafen nat\u00fcrlich lange nach der langen Disconacht. Daf\u00fcr legen sie nach dem Restefr\u00fchst\u00fcck mit dem Bootsputz ordentlich los und gehen nachher schwimmen zum Strand.<\/p>\n<p>Ich bringe die W\u00e4sche in die W\u00e4scherei und frage nach beim KAVAS-Shop, ob sie einen Ersatz f\u00fcr die gebrochene Flaggenstockhalterung h\u00e4tten &#8211; nein aber ich soll doch beim Pavlos fragen, er sei gleich hinter der Marina. Nicht schlecht ein Bootszubeh\u00f6rgesch\u00e4ft empfiehlt einen Konkurrenten. Der hat auch nicht so ein Ding aber er w\u00fcrde nachfragen, ob jemand es schwei\u00dfen k\u00f6nnte. Zwei Ruckd\u00e4mpfer und die letzten Rope Tidy Hooks &#8211; Seilaufh\u00e4nghaken &#8211; kaufe ich ein.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck am Boot ist der Dimitris mit Sohn Yannis schon am Werken. Er hat jetzt einen original Simmerring von Yanmar, den er einbaut. Auch den Dieselfilter erneuert er und stellt fest, dass der Dieseltank gereinigt werden muss. Seit 8 Jahren f\u00fcrchte ich mich vor dieser Aussage. Denn der Dieseltank hat gar keine Inspektionsluke. Ob man den Tank durch den Einf\u00fcllstutzen reinigen kann bezweifle ich. Zumindest habe ich noch nie von dieser M\u00f6glichkeit geh\u00f6rt. Also wird es notwendig sein, den Tank zu leeren, abzuschrauben, hervorzuziehen, ein rundes Loch zu s\u00e4gen und einen neuen Deckel anzufertigen, den Tank durch das Loch zu reinigen, den Deckel draufzuschrauben, den Tank wieder hineinschieben, befestigen und anzuschlie\u00dfen an die Dieselleitungen. Keine Ahnung, wer das machen kann und zu welchem Preis und ohne, dass die Dieselreste zu brennen anfangen.<br \/>\nDie zweite Hiobsbotschaft: Es ist Wasser im Getriebe\u00f6l des Saildrives, was bedeutet, dass die Dichtungen kaputt sind und das ohne, dass sich eine Leine im Propeller verfangen h\u00e4tte. Dritte Hiobsbotschaft: Die Gummidichtung beim Saildrive, die \u00fcberhaupt das Wasser absperrt, muss dringend getauscht werden. Das muss alle 7 Jahre erfolgen und jetzt ist die Blodughadda schon 12. Wenn die Dichtung platzt, ist der Motorraum sofort voll mit Wasser.<br \/>\nNach etwas mehr als einer Stunde ist Dimitris schon wieder fertig. Betreffend Rechnung und Kostenvoranschlag wird er morgen vorbeikommen.<\/p>\n<p>Als alle wieder zur\u00fcck auf dem Boot sind und die Koffer gepackt, gehen wir um 17h Richtung Stadt. Die W\u00e4sche ist schon fertig und die Flaggenstockhalterung repariert. Wir holen beides ab und setzen uns dann in eine der Touristenlokale an der Hauptstra\u00dfe bei der neuen Bushaltestelle. Kurz nach 19h schauen die Finnen kurz den Baum des Hippokrates an und dann marschieren wir zum F\u00e4hranleger. Die Blue Star 1 kommt p\u00fcnktlich um 19:30h und ein unglaubliches Be-und Entladen beginnt. Wir verabschieden uns von Filip und Freunden und warten noch das Spektakel ab. Uns fasziniert vor allem, wie geschickt die Sattelschlepperanh\u00e4nger r\u00fcckw\u00e4rts in die F\u00e4hren geschoben werden und wie schnell die Zugmaschine wieder leer herausf\u00e4hrt. Es sind drei, vier davon und jede f\u00e4hrt mindestens f\u00fcnf Mal mit einem riesigen Anh\u00e4nger hinein. Dass dabei weder Fu\u00dfg\u00e4nger \u00fcberfahren, noch ein dazwischen fahrendes Auto besch\u00e4digt wird, grenzt nicht an ein Wunder sondern ist eines.<\/p>\n<p>Wie vereinbart, treffen wir uns anschlie\u00dfend mit Petra und Frank im alten Hafen und gehen gemeinsam in die Taverna Mummy\u2019s Cooking. Wir essen sehr gut und g\u00fcnstig f\u00fcr gegrillten Fisch mit 18 Euro pro Person. Die anschlie\u00dfend kostenlose servierten Ouzos, Rakis und Wassermelone machen den Preis noch werter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:29:20 Anzahl Tage: 9 27.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen 28.08.2009 S\u00e1mos \/ Hafen Pythag\u00f3rio &#8211; S\u00e1mos \/ Nsis Samiopo\u00fala \/ O. Ag. Pelag\u00eda &#8211; S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis 29.08.2009 S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis &#8211; Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros 30.08.2009 Ikar\u00eda \/ F\u00e1ros &#8211; Fo\u00farnoi \/ Hafen &#8211; Fo\u00farnoi \/ O. 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