{"id":393,"date":"2015-08-23T12:16:21","date_gmt":"2015-08-23T10:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=393"},"modified":"2018-08-21T20:30:24","modified_gmt":"2018-08-21T18:30:24","slug":"2009-08-20-patrick-und-buerglers","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-20-patrick-und-buerglers\/","title":{"rendered":"2009-08-20 Patrick und B\u00fcrglers"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-20-patrick-und-buerglers\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:30:12 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2009-08-20\">20.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-21\">21.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen &#8211; Samos \/ Ts\u00f3pela &#8211; S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-22\">22.08.2009 S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis &#8211; Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-23\">23.08.2009 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 &#8211; M\u00e1ratho<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-24\">24.08.2009 M\u00e1ratho &#8211; Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-25\">25.08.2009 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; L\u00edpsi \/ O. Lipsi &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-26\">26.08.2009 Lipsi \/ Hafen &#8211; Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 &#8211; Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-27\">27.08.2009 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros &#8211; S\u00e1mos \/ Hafen Pythag\u00f3rio<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Patrick<br \/>\nB\u00fcrgler Herbert<br \/>\nB\u00fcrgler Silvia<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 63:47 Strecke: 91,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 1,4 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-20\">20.08.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\nS\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen<br \/>\nPatrick ruft wie vereinbart an, als er mit Silvia und Herbert auf das Gep\u00e4ck wartet. Ich fahre los und erreiche den Flughafen lange bevor das Gep\u00e4ck auf dem F\u00f6rderband erscheint. Wunderbarerweise haben auch jetzt 4 Personen samt Urlaubsgep\u00e4ck Platz. Weil wir ja auf das Segel warten m\u00fcssen, bleiben wir im Hafen, plaudern, schwimmen am Strand von Tarsanas und gehen am Abend wieder dorthin essen. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-21\">21.08.2009 Freitag<\/strong><br \/>\n12:00 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'23''+026\u00b056'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:15  <em>bei Tankstelle Marina<\/em><br \/>\n12:45  <em>weiterfahrt<\/em><br \/>\n13:59 S\u00e1mos \/ Ts\u00f3pela <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'20''+026\u00b049'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n14:45 S\u00e1mos \/ Ts\u00f3pela <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b038'20''+026\u00b049'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:20 S\u00e1mos \/ Limnionas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'30''+026\u00b038'00''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:04 Strecke: 19,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Genua wird um ca. halb elf geliefert. Anitta kommt mit ihrem Mann Giorgio. Gemeinsam ziehen wir das Segel auf. Es sieht sehr ordentlich aus.  Dann besprechen wir die \u201eWindschutzscheibe\u201c Zuerst soll sie 400 Euro kosten. Aber das ist definitiv zu teuer. Wir besprechen die Konstruktion und dann kostet es pl\u00f6tzlich \u201enur\u201c mehr 200. Das finde ich zwar auch teuer aber akzeptabel. Vor allem deswegen, weil die Gelegenheit dieses Teil besprechen und bestellen zu k\u00f6nnen, sonst kaum gegeben ist. N\u00e4chste Woche Donnerstag soll es fertig sein.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat Patrick die Wassertanks aufgef\u00fcllt und Beate den Strom und das Wasser bezahlt. Um 12h legen wir ab, um 10 Minuten sp\u00e4ter vor der Tankstelle in der Marina darauf zu warten, Diesel tanken zu k\u00f6nnen. Um 12:45 haben wir auch das erledigt und k\u00f6nnen endlich in Richtung Badebucht fahren. An der S-K\u00fcste von Samos sehen wir uns die Buchten an und entscheiden uns f\u00fcr Ts\u00f3pela mit einer kleinen vorgelagerten Felsinselchen. 5 Segelboote und 2 Motoryachten ankern schon hier. Wir nehmen einen passenden Platz n\u00e4her zum Strand, der eine seltsame vorgelagerte Felsplattenbarre hat. Der Anker h\u00e4lt und wir hupfen ins Wasser. Kaum sind wir drin, dreht der Wind um 120\u00b0 so dass das Boot unangenehm nahe den Felsplatten kommt. Es gibt eine Jause. Aber ehe wir fertig gegessen haben, frischt der auflandige Wind derma\u00dfen auf, dass wir los fahren.<\/p>\n<p>Wir tuckern langsam ganz nahe der K\u00fcste, wo die Wellen sehr ertr\u00e4glich sind. Au\u00dferdem ist es nett, die Landschaft vorbei ziehen zu sehen. So fahren wir den ganzen Golf von Marathokampos aus und erreichen die bew\u00e4hrte Bucht, die auf der Seekarte O. Ag. Kyriakis und auf den Stra\u00dfenkarten O. Limni\u00f3nas hei\u00dft. Tats\u00e4chlich ist hier kaum Wind, obwohl vielleicht 500 m entfernt bei Psili Ammos der Wind bereits in Ufern\u00e4he einen wei\u00dfen Schaumteppich erzeugt. Bei uns kommt der Wind abwechselnd aus allen Richtungen aber mit sehr moderater Geschwindigkeit. Weil doch Wellen sind, machen wir eine Landleine, um den Bug dagegen zu halten. Dabei verlegen wir uns n\u00e4her zum Ufer. Kaum ist das erledigt, fangen Beate und Silvia zu kochen an und die Windb\u00f6en werden heftiger. Patrick schnorchelt zum Anker und stellt fest, dass er schon ca. ein Meter gerutscht ist. Wir holen ihn herauf und setzen ihn viel weiter drau\u00dfen mit fast 40 m Kette. Dann ist die Vorspeise (Saganaki) fertig aber der Wind kommt jetzt genau auf die Seite mit gro\u00dfer Wucht und dr\u00fcckt das Boot in Richtung SW-Ufer. Bevor es finster wird will ich unbedingt einen anderen Ankerplatz haben. Patrick darf daher wieder ins Wasser, um die Landleine los zu machen. Wir holen den Anker herauf und fahren nur ein paar hundert Meter in Windrichtung zum Ankern. Er h\u00e4lt ausreichend und der Abstand zur Leek\u00fcste ist beruhigend.<\/p>\n<p>Wegen des Windes essen wir im Salon k\u00f6stlichen Salat und ebensolche Thunfischspaghetti. Kaum sind wir fertig beruhigt sich der Wind auch schon wieder und wir k\u00f6nnen im Cockpit Platz nehmen und den Abend genie\u00dfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-22\">22.08.2009 Samstag<\/strong><br \/>\n12:41 S\u00e1mos \/ Limnionas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'30''+026\u00b038'00''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:18 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'31.74''+026\u00b044'19.74''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:37 Strecke: 22,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Nacht ist sehr ruhig. Nur gelegentlich kommen Wellen von der Seite. Eine Landleine ist also in dieser Bucht unn\u00f6tig, wenn nicht sogar schlecht, weil der Anker dadurch viel st\u00e4rker belastet wird.<\/p>\n<p>Es gibt ein k\u00f6stliches Fr\u00fchst\u00fcck mit kernweichen Eiern und danach Geschirr abwaschen und schwimmen. Um 12:40 fahren wir los. Wir sehen uns die 2 n\u00e4chsten Buchten an und entdecken die \u201eTaverna at the End of the World\u201c, die von einer \u00d6sterreicherin betrieben wird, wie der Ober\u00f6sterreicher in Marathokampos erz\u00e4hlt hatte. Hier ist immer noch Windschatten aber man sieht bereits ganz deutlich die scharfe Abgrenzung zwischen Windschatten und Starkwind in der D\u00fcse zwischen Samos und Ikaria. Wir biegen ab in Richtung Ark\u00ed und haben auch bald Wind und Wellen erreicht, die allerdings von hinten kommend sehr angenehm sind. Wir k\u00f6nnen die neu reparierte Genua zu 3\/4 ausrollen und die Motordrehzahl verringern.<\/p>\n<p>Nach 3,5 Stunden nehmen wir eine der zwei ausgelegten Bojen in O. Sten\u00f3. Der Wind weht hier kaum schw\u00e4cher als drau\u00dfen am Meer, aber b\u00f6iger. Das Schlauchboot kommt ins Wasser und Patrick und ich bekommen eine 9mm-Frisur verpasst. Er neu, ich als Update. Anschlie\u00dfend beschnorcheln wir den Bojenstein. Er ist riesig und noch dazu mit einer gewaltigen Kette mit dem Ufer in N verbunden!<\/p>\n<p>Am Abend verfrachten wir uns zum Holzsteg unterhalb der Taverna-Caf\u00e9 in zwei Fuhren. Der Au\u00dfenbordmotor schafft es gerade noch, die zweite Fuhre mit Patrick, Herbert und mir bis kurz vor dem Steg zu schieben bis er abstirbt. Wir sind die einzigen G\u00e4ste in der sehr netten Taverna. Es gibt gutes, g\u00fcnstiges Essen und freundliche Bedienung vom sympathischen jungen Wirt. Danach mag niemand zum Boot schwimmen aber wir schaffen es zu f\u00fcnft, trocken und ohne Motoraussetzer zum Boot zur\u00fcck zu kommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-23\">23.08.2009 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:05 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'31.74''+026\u00b044'19.74''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:24 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:19 Strecke: ,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 2,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ruhige Nacht, herrlicher Morgen, herrliches Fr\u00fchst\u00fcck. Dann fahren wir die kurze Strecke zu Maratho hin\u00fcber und nehmen eine freie Boje. Man merkt dass es Sonntag ist. Unz\u00e4hlige Boote jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung sind hier versammelt. Wir faulenzen, schlafen, schwimmen und l\u00f6sen endlich die Vesely-Kreuzwortr\u00e4tsel, die ich in Wien ausgedruckt hatte &#8211; zumindest ein paar davon.<br \/>\nWeil niemand einen besonderen Ehrgeiz entwickelt, heute noch etwas Neues zu sehen, bleiben wir einfach da. Um 20h fahren wir wie schon ge\u00fcbt zu f\u00fcnft die kurze Strecke zum Steg der Taverna Pantelis und setzen uns an einem der sch\u00f6nen, soliden Holztische. Wir essen gut in gediegener Atmosph\u00e4re zu entsprechend h\u00f6herem Preis. Patrick und Beate schwimmen zum Boot zur\u00fcck und auch der rauchende Norwegermotor schafft locker die \u00dcberfahrt, wenn auch langsamer.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-24\">24.08.2009 Montag<\/strong><br \/>\n13:15 M\u00e1ratho <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b021'60''+026\u00b043'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:20 Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'51''+026\u00b044'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:47 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 25:18 Strecke: 2,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: ,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bevor wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck noch ausgiebig schwimmen k\u00f6nnen, erscheint ein Wasserschiff vor Ark\u00ed. Gleich darauf f\u00e4hrt Pant\u00e9lis mit seinem Motorboot vorbei und ruft \u201ethe watership is coming, please drop the mooring\u201c. Das geht ganz schnell weil niemand im Wasser ist und die Motoren bereits f\u00fcr die Stromerzeugung laufen. Die RODOS aus Pir\u00e4us wirft den Anker und dreht in der Bucht voller Bojen um 180\u00b0, die Bojen einfach \u00fcberfahrend. Die Heckleinen werden von den Tavernawirten mit ihren Booten vom Schiff zum Land gef\u00fchrt und anschlie\u00dfend kommt der dicke Wasserschlauch vom Boot zum F\u00fcllhahn.<br \/>\nWir nehmen mittlerweile wieder eine Boje, die nicht im Weg ist und k\u00f6nnen das Schwimmen nachholen. Patrick und ich schnorcheln zum Anker des Tankers aber der liegt auf 20m tiefe und ist daher kaum zu sehen.<\/p>\n<p>Um 13:15 fahren wir los und erreichen den kleinen Hafen von Ark\u00ed 20 Minuten sp\u00e4ter. Ein passender Platz ist frei und mit Patrick am Anker und Herbert als Anlandspringer haben wir auch sogleich bestens angelegt. Wir gehen zur Taverna Tripas auf ein Frappee. Es dauert lange bis wir was bekommen und \u00e4rgern uns schon. Aber dann beschlie\u00dfen wir doch, was zu essen. Einige Salate, Saganaki und Tsiggana (Moussaka ohne Bechamel).<\/p>\n<p>Nach einem Spaziergang zum Solarkraftwerk gehen wir wieder zum Boot zur\u00fcck und legen um 17:20 wieder ab und ankern im seichten Wasser von Tiganaki keine 30 Minuten sp\u00e4ter. Schwimmen, Kreuzwortr\u00e4stsel l\u00f6sen, kochen (Lidl-W\u00fcrstel mit Erd\u00e4pfelsalat), essen und Yatzee spielen sind die n\u00e4chsten Programmpunkte. Kurz nach Mitternacht als schon alle anderen Boote aus dem Swimming-Pool verschwunden sind und es schon ganz ruhig ist, gehen wir schlafen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-25\">25.08.2009 Dienstag<\/strong><br \/>\n12:20 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:37 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n14:24 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:50 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:43 Strecke: 8,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Nacht ist ganz ruhig und k\u00fchl, 23\u00b0! Auch in der Fr\u00fch ist kaum Wind vorhanden, daf\u00fcr eine Str\u00f6mung, die das Boot quer zum Wind stellt. Fr\u00fchst\u00fcck um 10h mit Schinken-K\u00e4se-Toasts aber danach geht nur Beate schwimmen. Den anderen ist es zu k\u00fchl im inzwischen aufgefrischten Wind. Motorboote kommen wieder zum Ankerplatz aber wir fahren um 12:20 ab.<\/p>\n<p>Gestern hat \u00fcbrigens Herbert die Installationsanleitung des neuen Ankerwindenrailais entdeckt. Die nicht gerade kleine Firma LOFRANS aus Monza weist den deutschprachigen Kunden an, das Relais so zu montieren:<\/p>\n<p>* Aufstellen den control box in einem geschitzen Ort, so das es leichmoglich uberholt ist und zur einen eben Flache gestellt.<br \/>\n* Bestimmen den control box mit Gewindeschrauben M 4,2 15-20 mm. lang, in Rippenholen. Verbinden die Kabeln der elektrischen Motor und der Batterie am control box. FOLGEN DEN ELEKTRISCHEN SCHEMA AUF DER KONFEKTION GEZEICHNET. Brauchen die eingeschliessen Bolzen zu Ende des Kabels an control box zu bestimmen. Verbinden die Fastons zur elektrischen Antriebe.<\/p>\n<p>Alles klar?<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Lipsi schauen wir in die NW-Bucht hinein. Das braucht man nicht nochmals machen. Auch wenn in einem Seitenarm Schutz vor Melt\u00e9mi sein k\u00f6nnte, st\u00f6rt dort eine Fischzuchtanlage das Ambiente gewaltig. Bevor wir in den Hafen einlaufen, werfen wir den Badeanker am bew\u00e4hrten Platz unterhalb der Kirche in der Lipsi-Bucht. Wir bleiben nicht lange. Einerseits kommt der Wind hier in extremen B\u00f6en aus jeweils anderer Richtung zwischen Flautenpausen. Andererseits kommen immer mehr Segelboote herein und wir wollen ja auch noch einen Platz mit Strom und Wasser haben. Das gelingt uns gerade noch um 14:50h.<\/p>\n<p>Der Strom ist gleich angeschlossen und uns lecht\u2019s nach einem Frappee bzw. Ouzo. Nur das Caf\u00e9 Kalypso hat offen aber das ist schon in Ordnung. Beate und Silvia machen anschlie\u00dfend einen Ortsrundgang, wir M\u00e4nner gar nichts.<\/p>\n<p>Um ca. 19h kommt der Wasser-Strom-M\u00fcllsackmann zu den Booten. Wir fassen die bunten Plastiks\u00e4cke f\u00fcr die M\u00fclltrennung aus, bezahlen 10 Euro f\u00fcr Wasser und Strom und k\u00f6nnen die Wassertanks auff\u00fcllen. Dann steht die Taverna Manolis Tastes auf dem Programm. Manolis und der Kellner erkennen mich mittlerweile wieder und sch\u00fctteln uns herzlich die H\u00e4nde. Das Essen ist wieder sehr gut und nicht teuer.<\/p>\n<p>Nachher setzen wir uns in die Ouzeri an der Wurzel des Anlegers. Nur Beate und ich halten die Lautst\u00e4rke der griechischen Berieselungsmusik l\u00e4nger aus.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-26\">26.08.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\n13:07 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:37 Lipsi \/ O. Papantri\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'48.96''+026\u00b046'06.9''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:10  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n17:15  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n17:59 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 25:39 Strecke: 22 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: ,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Bis zum Morgengrauen weht der Wind lautstark. Erst um 6h Fr\u00fch beruhigt er sich. Herbert ist wie immer als erster wach und geht zum Strand schwimmen und anschlie\u00dfend zum B\u00e4cker um frisches Brot. Das genie\u00dfen wir ausgiebig beim Fr\u00fchst\u00fcck. Danach folgt ein allgemeiner Einkauf und ein Kaffee in Kalypso.<\/p>\n<p>Um 13h fahren wir los. Kaum haben wir den Anleger passiert, verabschiedet sich ein Csocs-Shuh ins Meer. Mit dem K\u00e4scher ist er aber schnell wieder an Bord. Nach 3 Mal links abbiegen ankern wir 20 Minuten sp\u00e4ter wieder. Die Bucht Papantri\u00e1 ist sch\u00f6n und ideal zum Schwimmen. Das finden andere auch, sowohl Segelboote als auch Badeg\u00e4ste am Sandstrand.<\/p>\n<p>Nach etwas mehr als einer Stunde fahren wir wieder los. Bei dem Inselchen Aspronisi E von Lipsi setzen wir die Segel. Der Wind kommt passen von NW f\u00fcr unseren Kurs nach NE mit ca. 25 Knoten. Die Wellen sind gro\u00df und die Fahrt angenehm und flott. In 2 Stunden erreichen wir Agathonisi. Kurz vor der Buchteinfahrt sieht Patrick, dass sich weiter drau\u00dfen im Meer etwas tut. Man sieht Wasser aufspritzen und ein Blick mit dem Fernglas best\u00e4tigt die Vermutung: Delfine! Wir holen die Segel herunter und nehmen Kurs auf die Plantscher. Bisweilen verlieren wir sie aus den Augen aber nach so ca. 15 Minuten wird unsere M\u00fche belohnt. Etwa 5-6 kleine Delfine geben uns eine Privatvorf\u00fchrung. Zwar nicht spektakul\u00e4r aber doch beeindruckend, wie elegant diese Tiere neben einander kurz aus dem Wasser springen, um uns anzusehen vermutlich.<\/p>\n<p>Um 18h ankern wir als einziges Boot in der auch sonst menschenleeren, schmalen Bucht Poros. Der Anker liegt auf einem Sandfleck auf 3m Tiefe etwa 110m vom Scheitel und nur jeweils ca. 25m von den Ufern in West und Ost. So lange der Wind aus Nord kommt, ist alles bestens. Aber trotzdem verk\u00fcrzen wir die Ankerkette auf absolute Minimall\u00e4nge und picken die Hahnepot bereits bei 10m ein.<\/p>\n<p>Die in Lipsi eingekaufte tiefgek\u00fchlte H\u00fchnerbrust ist mittlerweile aufgetaut und wird zu einem hervorragenden Pfanne mit Gem\u00fcse verarbeitet. Dazu gibt es Krithar\u00e1ki (Nudeln in Reisform) &#8211; ganz k\u00f6stlich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-27\">27.08.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\n10:05 Agathon\u00edsi \/ O. P\u00f3ros <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b027'44''+026\u00b059'29''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:10 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b041'23''+026\u00b056'36''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:05 Strecke: 16,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>W\u00e4hrend der Nacht ist es schon wieder windig &#8211; aber nicht unangenehm, weil sehr konstant mit ca. 20 Knoten. Es ist aber auch k\u00fchl, 23\u00b0. In der Fr\u00fch hat Herbert schon den riesigen Abwasch erledigt als ich mich endlich dazu aufraffe, ins Wasser zu hupfen. Im Wasser ist es aber dann wieder angenehm wie immer.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir um 10h los und bekommen wie erwartet den Wind auf die Nase. Es geht aber doch recht gut, zuerst in Richtung T\u00fcrkei zu fahren und erst kurz vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste Kurs auf Pythagorion zu nehmen, wo wir 3 Stunden sp\u00e4ter ankommen. Auch hier geht ein ordentlicher Wind aber eine gro\u00dfe L\u00fccke im Luw ist ideal f\u00fcr unser anlegeman\u00f6ver, das Patrick souver\u00e4n f\u00e4hrt. Gerade kommt auch Karl-Heinz zuf\u00e4llig vorbei und hilft mit den Leinen.<\/p>\n<p>Beate, Herbert und ich nehmen ein Taxi zum Flughafen, wo wir kurz vor 2 ankommen. Herbert geht in die Ankunftshalle, um den bestellten Leihwagen abzuholen w\u00e4hrend Beate und ich uns an die elendslange Schlage am einzigen offenen Check-In Schalter anstellen. Als dann doch noch ein paar weitere Schalter aufsperren, geht es schneller. Herbert kommt wieder und wir verabschieden uns von der Beate.<\/p>\n<p>Wir fahren zur\u00fcck zum Boot, das inzwischen von Silvia und Patrick geputzt wurde. Dann setzen wir uns noch in die Caf\u00e9-Bar gegen\u00fcber bevor Silvia und Herbert ihre Sachen ins Auto schleppen und wir uns herzlich verabschieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:30:12 Anzahl Tage: 8 20.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen 21.08.2009 S\u00e1mos \/ Pythag\u00f3rio Hafen &#8211; Samos \/ Ts\u00f3pela &#8211; S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis 22.08.2009 S\u00e1mos \/ O. Ag. Kyriakis &#8211; Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 23.08.2009 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 &#8211; M\u00e1ratho 24.08.2009 M\u00e1ratho &#8211; Ark\u00ed \/ O. 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