{"id":397,"date":"2015-08-23T12:21:41","date_gmt":"2015-08-23T10:21:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=397"},"modified":"2018-08-21T20:32:32","modified_gmt":"2018-08-21T18:32:32","slug":"2009-08-05-4-burschen-nach-patmos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-05-4-burschen-nach-patmos\/","title":{"rendered":"2009-08-05 4 Burschen nach Patmos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-08-05-4-burschen-nach-patmos\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:32:19 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2009-08-05\">05.08.2009 Kos Nord \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-06\">06.08.2009 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-07\">07.08.2009 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Sikat\u00ed &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-08\">08.08.2009 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Lipsi \/ O. Katsadi\u00e1<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-09\">09.08.2009 Lipsi \/ O. Katsadi\u00e1 &#8211; Lipsi \/ N. Makron\u00edsi &#8211; L\u00edpsi \/ O. Lipsi &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-10\">10.08.2009 Lipsi \/ Hafen &#8211; L\u00edpsi \/ O. Lipsi &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-11\">11.08.2009 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-08-12\">12.08.2009 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nLamprecht Matthias<br \/>\nSchillab Lukas<br \/>\nKnobloch Philip<br \/>\nGermani Jakob<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 15:02 Strecke: 72,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,8 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-05\">05.08.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nDie Burschen kommen fast p\u00fcnktlich an, sprich mit 20 Minuten Versp\u00e4tung. Beate holt sie ab. Beim Warten spricht sie mit einer Deutschen, die hier lebt. Sie erz\u00e4hlt, dass die Grippehysterie hierzulande so arg ist, dass der Schulbeginn um 2 Wochen verschoben worden ist. Das Gesundheitskontrollpersonal neben der W\u00e4rmebildkamera ist mit Schutzmasken ausgestattet.<\/p>\n<p>Beate f\u00e4hrt mit Matthias und Philip zum Lidl einkaufen. Es wird eine gewaltige Menge, die gerade noch Platz im Auto und auch im Boot hat &#8211; kaum zu glauben, dass das noch unter zu bringen war. Inzwischen gehen Lukas und Jakob eine Runde in die Stadt und Dimitris kommt vorbei. Er lokalisiert binnen weniger Minuten das \u00d6lleck und erkl\u00e4rt, er kann es morgen reparieren vorausgesetzt, es gibt das erforderliche Ersatzteil auf Kos. Wenn nicht, muss er es bestellen und kann dann erst \u00fcbermorgen reparieren. Ich frage, ob wir in diesem Fall f\u00fcr einen Tag hinaus fahren k\u00f6nnen. Das empfiehlt er nicht. Das \u00d6l kann jederzeit komplett ausrinnen und dann ist der Motor hin. Ich schlucke. Das zeigt wieder Mal, wie wichtig es ist, den Motor \u00f6fter zu checken, als ich es normalerweise mache. Und ich freue mich, dass ich es jetzt gemacht habe, dass ich das Leck entdeckt habe (war nicht schwierig), dass ich den Dimitris angerufen habe (war schon schwieriger ihn zu erreichen) und dass er dann tats\u00e4chlich gekommen ist (was ich um 19:30h schon nicht mehr geglaubt habe).<\/p>\n<p>Erst kurz vor 22h ist alles verstaut und alle geduscht. Wir fahren mit dem 7-sitzer der K\u00fcstenstra\u00dfe entlang zur Gyros-Taverna Tasos. Der deutsch sprechende Kellner ist noch da und das Essen schmeckt ganz ausgezeichnet. Danach setzen wir die Burschen in Kos Stadt ab und gehen auf ein Drink in ein Caf\u00e9 an der Strandstra\u00dfe bevor wir zur\u00fcckfahren und das Auto am Marinaparkplatz abstellen mit dem Schl\u00fcssel und 40 Euro unter der Fu\u00dfmatte. In der Tat ein unkomplizierter Automietvorgang!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-06\">06.08.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\n14:50 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:34 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'25''+027\u00b001'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:44 Strecke: 15,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um 8:30h sehe ich nach dem Auto. Es ist nicht mehr da. Nachdem Stamatis nicht angerufen hat, wird wohl alles in Ordnung gewesen sein. Wir machen Fr\u00fchst\u00fcck und kurz nach 9h sitzen schon alle um den Cockpittisch. Gerade als wir fertig sind, kommt auch schon Dimitris mit einem Helfer und macht sich an die Arbeit. Binnen einer Stunde hat er den Motor zerlegt und zeigt einen kaputten Kurbelwellen-Simmerring. Er muss sehen, ob er einen Ersatz in der Werkst\u00e4tte hat.<br \/>\nNach ca. einer Stunde kommt er wieder, zeigt, dass er zwei hat und einer wohl passen w\u00fcrde. Dann baut er den Motor in Affentempo wieder zusammen und bittet mich, zu starten. Ich denke schon, dass wir demn\u00e4chst ablegen k\u00f6nnen, aber nein. Er hat entdeckt, dass der O-ring einer Einspritzd\u00fcse kaputt ist. Einen passenden habe er aber sicher in seiner Werkstatt und komme in einer halben Stunde wieder, sagt er. Es dauert zwar etwas l\u00e4nger bis er wieder kommt, aber dann hat er schnell beide Einspritzd\u00fcsen mit neuen O-ringen versehen und ist zufrieden. Ich auch, obwohl acht hundert Euro \u00e4rmer. Qualit\u00e4t und Tempo haben eben ihren Preis.<\/p>\n<p>Kurz nach 14h fahren wir los. Zuerst f\u00fcllen wir den Dieseltank an der Tankstelle auf. Die Burschen sind schon ganz aufgeregt, dass es dann endlich los geht. Bei anfangs m\u00e4\u00dfigem, sp\u00e4ter schwachem, dann wieder frischem Westwind erreichen wir Vathy auf K\u00e1limnos in zwei Stunden und 10 Minuten. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter liegen wir mit Heckanker und Bugleinen in der \u201eEcke\u201c des Anlegers. Die Harpunen werden ausgepackt&#8230;<\/p>\n<p>Ich setze mich in die Taverna direkt oberhalb des Bootes und komme ins Gespr\u00e4ch mit dem Skipper des Nachbarbootes. Peter B\u00fchl ist seit Januar in Pension und lebt in Fethiye in der T\u00fcrkei. Wir \u201ekl\u00f6nen\u201c, wie es so sch\u00f6n hei\u00dft, eine ganze Weile und er versucht mir die T\u00fcrkei schmackhaft zu machen, indem er erz\u00e4hlt wo es gute und g\u00fcnstige Restaurants gibt. Er kennt sie alle, weil er schon seit 20 Jahren in t\u00fcrkischen Gew\u00e4sser als Skipper unterwegs gewesen ist. Ich erz\u00e4hle von der heutigen Motorreparatur und er best\u00e4tigt, dass so ein Service in dieser Gegend sonst nicht zu haben ist. Allerdings schluckt er auch beim Preis.<\/p>\n<p>Abends essen wir in der Taverna Poppy\u2019s am Hauptplatz leider nicht zur Zufriedenheit von irgendjemandem. Der Wirt gibt uns zur Rechnung eine Flasche Rotwein, die wir sogleich aufmachen als wir zum Boot zur\u00fcck kommen. Der Wein ist eher ein Essig, den die Fische trinken d\u00fcrfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-07\">07.08.2009 Freitag<\/strong><br \/>\n11:29 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b058'25''+027\u00b001'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:06 K\u00e1lymnos \/ O. Sikat\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b003'32''+026\u00b057'05''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:07 K\u00e1lymnos \/ O. Sikat\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b003'32''+026\u00b057'05''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:32 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:01 Strecke: 17,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Mit frischem Brot vom B\u00e4cker fr\u00fchst\u00fccken alle gemeinsam. Der Abwasch ist vom Team Anker + Ordnung (heute Philip und Jakob) schnell erledigt. Danach folgen waghalsige Spr\u00fcnge ins Wasser vom 6-7m hohen Felsen. Jakob erkundet den Kletterweg zu einem doppelt so hohen Felsen, der senkrecht ins Wasser f\u00e4llt. Auch Matthias traut sich anschlie\u00dfend, von dort zu hupfen.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich kommen neue Boote an und ich m\u00f6chte schnell ablegen, damit niemand von denen den Anker \u00fcber unsere Ankerleine legt. Das gelingt auch und um 11:30 fahren wir los. Drei Boote warten schon auf einen Anlegeplatz und mehrere kommen weiter drau\u00dfen dazu. Eine Sunsail Flotte ist im Anmarsch und auch ein Ausflugsboot aus Kos. Na da wird es im engen Hafen von Vathy lustig zu gehen. Ich bin froh, dass wir nicht mehr dort sind.<\/p>\n<p>Nach 1,5 Stunden ankern wir in der Bucht Sikat\u00ed an der NE-K\u00fcste von K\u00e1lymnos. Alle f\u00fcnf M\u00e4nner schwimmen zum Strand und marschieren ca. 80 H\u00f6henmeter hinauf zur Doline, die sich unmittelbar oberhalb der Bucht befindet. Sie hat ca. 30 m Durchmesser mit senkrechten und sogar eingew\u00f6lbten W\u00e4nden, die am unteren Rand ca. 20m, am oberen Rand ca. 30 m hoch sind. Ohne Bergsteigerausr\u00fcstung k\u00f6nnen wir da nicht hinunter. Daher bleiben wir nur eine Weile am unteren Rand und sehen uns das riesige Loch mit vielen schwarzen Stalktiten an.<br \/>\nBallwasserspiele mit und ohne Schl\u00e4ger folgen bevor die drei Harpunierer in Aktion treten. Matthias gibt bald auf und beteiligt sich lieber am Essen der beim B\u00e4cker gekauften Teigtaschen mit K\u00e4se, Schinken und W\u00fcrstelf\u00fcllung. Lukas und Jakob kehren zur\u00fcck mit 5 Fischen zwischen 7,8 bis 12,4 cm (eigene Angabe)<\/p>\n<p>Um 15:07 fahren wir wieder weiter und liegen 1,5 Stunden sp\u00e4ter mit dem Heck zum Kopf des Betonstegs zwischen den Strandtavernen Psaropoula und Zorbas. Die f\u00fcnf ca. 10-j\u00e4hrigen Badenixen hupfen dann noch eifriger ins Wasser, aber eben an der Seite des Stegs und in der Hoffnung, von den jungen M\u00e4nnern an Bord beobachtet zu werden, was leicht an ihren verstohlenen Blicken abzulesen ist. Dann kommen aber die jungen Buben. Sie sind nicht nur lauter sondern auch penetranter, springen so dass das Wasser auf das Boot spritzt und wollen auch vom Boot aus in Wasser hupfen, was ich ihnen aber verbiete. Sie verwenden aber die Passarella als Sprungbrett, was bei einem Fettwanst dazu f\u00fchrt, dass das Holz bei den Schrauben der Rollen bricht. Ich versuche eine rollenlose Konstruktion aber Jakob meint, er schraubt die Rollen doch gleich am anderen Ende an. Das funktioniert auch und die tobenden Buben sind auch pl\u00f6tzlich verschwunden.<\/p>\n<p>Mit den 4 Bordburschen gehe ich auf ein Drink ins Zorbas, von wo sie sich dann auf den Weg machen, den Ort und die Mopedverleihe zu erkunden. Als sie um 19:30 zur\u00fcck kommen, kocht Beate das Abendessen &#8211; Lidlw\u00fcrstel mit gebratenen Erd\u00e4pfel und Maissalat. Nachher gibt es zuerst harpunierte, dann gebratene Fische.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-08\">08.08.2009 Samstag<\/strong><br \/>\n12:20 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b009'00.42''+26\u00b051'43.92''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:55 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n16:35 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:18 Lipsi \/ O. Katsadi\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'56''+026\u00b046'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:18 Strecke: 13,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Auf den gestrigen Barbesuch von Matthias, Philip und Jakob wird R\u00fccksicht genommen und das Fr\u00fchst\u00fcck erst nach 10h serviert: Leckere Toasts. Beim anschlie\u00dfenden Schwimmen schneidet sich Philip den Fu\u00dfballen auf einer Glasscherbe am Strand auf. Jakob tr\u00e4gt ihn zum Boot zur\u00fcck und verarztet ihn. Der geplante Mopedausflug wird verschoben auf Patmos und nach der Tageszielbesprechung legen wir um 12:20 ab.<\/p>\n<p>Um 13:45 erreichen wir den Ankerplatz bei der Insel Arch\u00e1ngelos. Ich will eine neue Ankerstelle probieren S des Klippeninselchens. Es braucht drei Versuche bis der Anker h\u00e4lt. Bereits bin ich entt\u00e4uscht, dass der neue Anker nicht auf Anhieb h\u00e4lt. Aber als ich schnorchle sehe ich warum: Der Ankergrund ist sehr absch\u00fcssig und besteht entweder aus Stein oder Seegras, was viel mehr Kette verlangt. Ein Wunder, dass der Anker beim dritten Mal mit 35 m Kette \u00fcberhaupt h\u00e4lt. Er steht fast senkrecht auf den zwei Spitzen zwischen den Steinen.<\/p>\n<p>Die Harpunierer gehen auf Jagd und bringen eine \u00e4hnliche Beute wie gestern nach Hause. Dann gibt es eine ordentliche Jause mit Serranoschinken und Melone bevor wir um 16:30 wieder weiter fahren. Die 5,8 sm schaffen wir in etwas mehr als einer Stunde mit reduzierter Geschwindigkeit wegen der Gegenwellen. In der Bucht Katsadi\u00e1 fahren wir diesmal ganz hinein und entdecken was Neues: Ein sch\u00f6ner Sandstrand und einer Taverna, die sich von drau\u00dfen hinter einem Huk versteckt. An diesem gibt es sogar ein betonierter Kai von ca. 50m L\u00e4nge. Dort legt gerade ein Schlauchpowerboat der Mega-Klasse ab und hinterl\u00e4sst eine einladende L\u00fccke. Lukas schwimmt hin\u00fcber, um die Tiefe zu erkunden und die Leinen entgegen zu nehmen. Das Wasser geht ihm bis zur H\u00fcfte. Da er fast 2m gro\u00df ist, k\u00f6nnte sich ein Anlegen ausgehen. Aber gerade bei einem Abstand von Passarellal\u00e4nge + 40 cm ber\u00fchrt das Ruder den Boden. Ich \u00fcberlege kurz, doch da zu bleiben, aber auf entsprechendem Abstand. Doch ist das weder attraktiv noch sicher. Daher fahren wir wieder hinaus und ankern dort wo wir vorher schon waren, also vor dem Strand auf 2m Tiefe.<\/p>\n<p>Das Schlauchboot wird erstmals in Betrieb genommen. Jakob probiert, den Motor zu starten und weil Lukas gerade daher geschnorchelt kommt, kann er gleich Powersnorkeling ausprobieren, also vom Schlauchboot geschleppt werden. Ich pfeife sie aber dann zur\u00fcck als sie zwischen ankernden Segelbooten, fahrenden Schlauchbooten und Schwimmern herumzufahren anfangen.<\/p>\n<p>Ein tolles Beiboot mit Waterjet-Antrieb mit drei jungen Leuten, zwei M\u00e4dchen und einem Burschen legt vom Strand ab, kann aber den Motor nicht starten. Lukas sitzt gerade im Schlauchboot und f\u00e4hrt ihnen zu Hilfe. Bevor er los f\u00e4hrt sagt er noch \u201eda kann ich zwei M\u00e4dchen abschleppen\u201c. Die Aktion verl\u00e4uft gut aber mit Hindernissen. Zuerst stirbt der Motor ab, weil er vergessen hat, das Entl\u00fcftungsventil des Benzintanks aufzuschrauben. Dann stellt es sich heraus, dass es fast unm\u00f6glich ist, in eine bestimmte Richtung zu fahren, wenn etwas mit dem Dinghy abgeschleppt wird. Das belustigt die \u00fcbrigen Crewmitglieder ganz au\u00dferordentlich. Aber er bringt die Abgeschleppten sicher zu einem Riesenkatamaran an die anderen Seite des Huks und wird gleich eingeladen, mit den Italienern zu essen. Vern\u00fcnftig wie er ist, lehnt er ab und kehrt zu uns zur\u00fcck, damit wir an Land fahren k\u00f6nnen, um in der Taverna Dilaila zu essen. Es gibt nicht mehr viel von der Speisekarte aber es ist gut und nicht teuer.<\/p>\n<p>Als wir nach 23h zur\u00fcckkommen, will Lukas noch nachsehen, ob die abgeschleppten M\u00e4dchen wach sind und rudert und f\u00e4hrt um die Ecke. Aber er kehrt gleich wieder zur\u00fcck, weil alles finster ist an Bord.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-09\">09.08.2009 Sonntag<\/strong><br \/>\n12:50 Lipsi \/ O. Katsadi\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'56''+026\u00b046'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:31 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n14:00 Lipsi \/ N. Makron\u00edsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b016'27''+026\u00b044'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n14:24 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n15:25 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Weiterfahrt<\/em><br \/>\n16:00 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:41 Strecke: 6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Fr\u00fch beobachte ich die Ankunft von 2 gro\u00dfen Segelbooten, einem Zweimaster und einem Dreimast-Schoner namens <a href=\"http:\/\/www.aegeanyacht.com\/galileo.html \" target=\"_blank\">Galileo<\/a>. Im Internet, das hier wundersamerweise mit HSDPA funktioniert, sehe ich nat\u00fcrlich gleich nach. Als auch der Riesenkatamaran mit Lukas\u2019 M\u00e4dchen vorbei f\u00e4hrt, kann ich auch gleich nachsehen: <a href=\"http:\/\/www.crewed-yacht-base.com\/boats\/catamaran\/malandrino.php\" target=\"_blank\">Malandrino<\/a>. 17.000 Euro per Woche! Da ist dem Lukas eine gute Partie durch die Lappen gegangen.<\/p>\n<p>Heute wollen wir nicht weit fahren. Um 12:50 geht es los, um Matthias, Lukas und Jakob auf der S Seite von Makron\u00edsi abzusetzen. Ankern ist hier nicht m\u00f6glich und so warten wir driftend. An der N-Seite des Inselchens gibt es eine wassergef\u00fcllte Doline, die \u00fcbrigens in Google Earth bestens zu sehen ist: 37\u00b0 16\u201924.42\u201cN 26\u00b044\u201917,98\u201cE. Sie schwimmen dorthin, steigen auf, springen die 10-12m hinunter und tauchen dann durch den ca. 5-7 m langen Unterwassertunnel zur\u00fcck zur S-Seite der Insel.<\/p>\n<p>Nach einer halben Stunde fahren wir weiter und ankern f\u00fcr einen Badestopp in O. Lipsi unterhalb des einsamen Kirchleins. Die Burschen toben sich aus. Dann bereiten wir alles vor, um das schwierige Anlegeman\u00f6ver bei starkem Seitenwind m\u00f6glichst gut zu meistern. Wir finden einen genau passenden Platz neben der finnischen Segelyacht TIITU, eine Hanse 400. Der Eigner hilft und w\u00e4hrend die 4 Heckleinen und die Spring fest gemacht werden, kann sich die Blodughadda angenehm an das finnische Nachbarboot in Lee lehnen. So gelingt das Anlegeman\u00f6ver perfekt. Ich plaudere gleich ein wenig auf finnisch mit Heikki Salo und seiner Frau Terttu, die zuletzt in Kirkkonummi gelebt haben, bevor sie vor 2 Jahren auf ihr Boot \u00fcbersiedelt und ins Mittelmeer gesegelt sind.<\/p>\n<p>Die vier t\u00fcchtigen Bootsburschen entwickeln einen Riesenhunger und Beate kocht fast ein Kilo Spaghetti. Ein Tellerchen ist f\u00fcr mich auch dabei. Der Wind ist wirklich penetrant und obwohl die Wellen sich nur auf ca. 200 m aufbauen k\u00f6nnen, schaukeln die Boote HINTER der sch\u00fctzenden Mole ganz f\u00fcrchterlich. Au\u00dferdem pfeift es in den Wanten der Boote und besonders die Windgeneratoren erzeugen einen penetranten L\u00e4rm. Dabei ist der Wind gar nicht so stark, so um die 20 Knoten manchmal 10 mehr, selten 5 weniger. Ab 23h soll es ruhiger werden, hoffentlich.<\/p>\n<p>Am Abend essen wir wieder bei Manolis oben im Ort. Wie immer ist es unvergleichbar viel besser als die normale Tavernenkost. Als wir nach Mitternacht zur\u00fcck kommen, pfeift der Wind noch immer wie verr\u00fcckt. Die anderen k\u00f6nnen schlafen. Matthias und ich nicht, weshalb wir auf ein Bier\/Ouzo zum Lokal direkt an der Mole gehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-10\">10.08.2009 Montag<\/strong><br \/>\n13:18 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:36 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:15 Lipsi \/ O. Lipsi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'50''+026\u00b045'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:23 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:26 Strecke: 9,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Fr\u00fch ist der Wind so m\u00e4\u00dfig wie gestern Morgen. Die B\u00e4ckerei und der Supermarkt werden um Waren erleichtert. Auch die Tankstelle gibt ab 12h Benzin f\u00fcr den neuen 5l-Au\u00dfenborderkanister. Die Wassertanks k\u00f6nnen wir auch um 5 Euro auff\u00fcllen. Mit den finnischen Nachbarn plaudere ich noch ein wenig \u00fcber woher und wohin bevor wir um 13:15h abfahren. Allerdings nur 18 Minuten lang bis wir in der gro\u00dfen Bucht ankern, um wieder schwimmen zu k\u00f6nnen. Ich merke, dass Montag ist, weil das Telefon h\u00e4ufig l\u00e4utet und ich Softwaresupport geben darf.<br \/>\nUm 15:15h fahren wir weiter, umrunden Lipsi in E-Richtung und nehmen dann Kurs auf Ark\u00ed. Der Gegenwind ist stark und die Wellen anfangs arg. Wir k\u00f6nnen nur langsam fahren und daher dauern die 3 Seemeilen fast eine Stunde.<br \/>\nUm 17:30 ankern wir im Drive-In-Swimmingpool Tigan\u00e1ki S von Ark\u00ed auf 37\u00b022.052N 026\u00b044.846E (bitte kopieren und in Google Earth bei &#8222;Anfliegen&#8220; einsetzen &#8211; ein Hammer! Funktioniert perfekt sogar nur mit GPRS). Beate wischt das klitschnasse Cockpit auf und die Harpunierer r\u00fccken aus. Sie erwischen diesmal einen Oktopus, der anschlie\u00dfend an Land richtig traktiert wird. Bei der Ruderpartie mit dem Schlauchboot bricht die Halterung des Ruders auf der bb-Seite.<\/p>\n<p>Ich wundere mich \u00fcber Asche auf dem Tisch und der Sitzbank im Cockpit und wische sie weg. Kurz darauf ist sie wieder da. Ich verd\u00e4chtige schon, dass die Leute in Luv am Strand grillen. Aber dann sagt Lukas \u201ewas wird das, ein Gewitter?\u201c und zeigt auf eine gro\u00dfe dunkle Wolke. In der Tat zieht sie \u00fcber uns hinweg und macht die Sonne ganz rot. Da wird es klar: Irgendwo weiter n\u00f6rdlich brennt es ordentlich, also wahrscheinlich auf Furni.<\/p>\n<p>Beim Schnorcheln sehe ich, dass der vermeintlich in den Sand eingefahrene Anker \u00fcberhaupt nicht eingefahren ist, sondern wie ein Stativ auf einer flachen Felsplatte steht. ein Wunder, dass er so \u00fcberhaupt h\u00e4lt. Also nochmals ankern. Jetzt h\u00e4lt der Anker und ein altes, armdickes Stromkabel h\u00e4lt den Anker.<\/p>\n<p>Abends gibt es in Lipsi eingekaufte K\u00f6stlichkeiten, Saganakik\u00e4se und H\u00fchnerspie\u00dfe. In Tiganaki schmeckt der Saganaki.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-11\">11.08.2009 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:35 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:40  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n16:20  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n16:25 Patmos \/ Hafen Sk\u00e1la <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b019'31''+026\u00b032'44''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:50 Strecke: 10,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Alle schlafen lange und der Wind bl\u00e4st regelm\u00e4\u00dfig mit ca. 20 Knoten. Das ist jedenfalls viel angenehmer als Fallb\u00f6en. Das gemeinsame Fr\u00fchst\u00fcck findet daher erst um 10:30h statt. Nach den weiteren Morgenaktivit\u00e4ten, ein wenig Schnorcheln und Vorbereitung auf das Segeln, fahren wir um 14:40 ab. Gleich danach setzen wir die Segel im 3. Reff und nehmen Kurs auf Patmos. Zun\u00e4chst sieht es aus als ob wir mehr Segelfl\u00e4che vertragen w\u00fcrden aber wie erwartet wird der Wind immer st\u00e4rker und bei Patmos kommen die B\u00f6en schon mit fast 40 Knoten daher. Ganz salznass erreichen wir den Hafen Skala um 16:20 und begeben uns auf Parkplatzsuche. Der Ausbau der Kaimauern im NE-Teil der Bucht ist fertig und auch ein zus\u00e4tzlicher Anleger ist gebaut worden so dass jetzt sicherlich doppelt so viele Yachten Platz finden. Trotzdem gibt es nur mehr einen freien Platz l\u00e4ngsseits, in den wir ganz genau hineinpassen. Hier haben sie aber vergessen, Poller oder B\u00fcgel f\u00fcr die Festmacher zu bauen und so m\u00fcssen wir die Heckleine gute 12m weiter anbinden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es hier splitterneue Strom- und Wasserversorgungss\u00e4ulen und F\u00e4kalientank-Abpumpstationen. Ich z\u00e4hle 33 der ersten und 19 der zweiten Sorte, keine einzige davon war bis jetzt im Betrieb. Der Strom wird wohl als erster kommen. Das dieselbetriebene Kraftwerk ist ja nur 250 m entfernt. Das Wasser wird wohl erst dann kommen, wenn die Wassertankwagenbetreiber, die das Wasser f\u00fcr die Boote teuer verkaufen, ihren Protest beim B\u00fcrgermeister nicht mehr aufrecht erhalten k\u00f6nnen. So meine Vermutung. Aber die F\u00e4kalientank-Abpumpstationen werden siecherlich nie in Betrieb gehen. Zumindest nicht so lange die Einheimischen die Pl\u00e4tze davor mit ihren kleinen Boote besetzen. Abgesehen davon, h\u00e4tte es gen\u00fcgt, EINE Abpumpstation zu machen und davor einen Anlegeplatz nur daf\u00fcr zu reservieren. Aber Hauptsache die EU hat wieder 75% zur Investition von 3,5 Millionen Euro beitragen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Burschen wollen sich Mopeds ausborgen. Das ist schwierig. Sie versuchen es zun\u00e4chst in Skala aber da hat keine Verleiher etwas. Dann gehen sie die 1,5km \u00fcber den Bergsattel in die n\u00e4chste Bucht Meloi, wo der Campingplatzbetreiber auch einen Mopedverleih hat. Lukas und Jakob ergattern ein Moped aber als ich kurz nach 20h dorthin komme, sitzen Matthias und Philip da und warten darauf, dass ein Moped zur\u00fcckgebracht werden k\u00f6nnte. Ich spreche den Besitzer Stefanos an und frage, wie es denn aussieht, wie lange es noch dauert. Es stellt sich heraus, dass eh ein Moped frei ist, aber er diesen nicht an Jugendliche (Burschen verstehe ich) verleiht, weil er schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber weil ich auf den Plan getreten bin, ist er doch bereit ein Moped, das herumsteht um satte 20 Euro bis morgen zu verleihen.<\/p>\n<p>Wir treffen uns in der Taverna Meloi am Strand und essen zwar nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut und ziemlich chaotisch. Brot nachbestellen kann man zwar, bekommt aber keines und ich bekomme meine Hauptspeise (Veal in tomato sauce) erst als alle anderen fertig sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-08-12\">12.08.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\nPatmos \/ Hafen Sk\u00e1la<br \/>\nDie Burschen haben Philips letzten Abend in zwei Bars verbracht und schlafen daher etwas l\u00e4nger als sonst. Das Fr\u00fchst\u00fcck im Cockpit wird in den Salon verlegt, weil der Wind von schr\u00e4g hinten zu penetrant ist. Matthias bringt Beate mit dem Moped zum Zentrum, wo sie aber kein passendes Malmotiv findet. Daf\u00fcr einige Kleinigkeiten einkauft.<br \/>\nUm 13:15 fahren wir los, um den Philip rechtzeitig zum Hafen zu bringen, die 4 Burschen samt Koffer auf den Mopeds und ich hinterher mit dem Scooter. Der Dodekanissos Pride ist fast p\u00fcnktlich und kurz vor 14 Uhr verabschieden wir uns vom Philip, dessen Heimreise via Kos gleich darauf beginnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:32:19 Anzahl Tage: 8 05.08.2009 Kos Nord \/ Marina 06.08.2009 Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vathy 07.08.2009 K\u00e1lymnos \/ O. Vathy &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Sikat\u00ed &#8211; L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li 08.08.2009 L\u00e9ros \/ O. Pant\u00e9li &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Lipsi \/ O. Katsadi\u00e1 09.08.2009 Lipsi \/ O. 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