{"id":401,"date":"2015-08-23T12:25:10","date_gmt":"2015-08-23T10:25:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=401"},"modified":"2018-08-21T20:34:43","modified_gmt":"2018-08-21T18:34:43","slug":"2009-07-16-claudia-und-wolfgang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-07-16-claudia-und-wolfgang\/","title":{"rendered":"2009-07-16 Claudia und Wolfgang"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-07-16-claudia-und-wolfgang\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:34:31 Anzahl Tage: 7<br \/>\n<a href=\"#2009-07-16\">16.07.2009 Kos \/ Marina &#8211; Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-17\">17.07.2009 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 &#8211; Bozburun \/ Hafen &#8211; Bozburun \/ Bucht vor Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-18\">18.07.2009 Bozburun \/ Bucht vor Hafen &#8211; Bozburun \/ Ankerplatz N von Kizil Adasi &#8211; Symi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-19\">19.07.2009 Symi \/ Hafen &#8211; Symi \/ O. Thess\u00e1lona &#8211; Chalki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-20\">20-7-2009 Chalki \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-21\">21.07.2009 Chalki &#8211; T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-22\">22.07.2009 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia &#8211; T\u00edlos \/ O. Sk\u00e1fi &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<br \/>\nNozar Claudia<br \/>\nNozar Wolfgang<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 25:29 Strecke: 143 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-16\">16.07.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\n12:55 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:15  <em>segel setzen<\/em><br \/>\n15:53  <em>Motoren dazu<\/em><br \/>\n19:08 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'16''+027\u00b052'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:13 Strecke: 46,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Kurz nach Mitternacht holt Beate uns von der Taverna ab und wir fahren zur Marina zur\u00fcck. Sie m\u00f6chte noch ein Glas Rets\u00edna trinken und alle anderen haben auch nichts dagegen. So werden es doch ein paar mehr Gl\u00e4ser und 2 Uhr fr\u00fch bis wir endlich schlafen gehen.<\/p>\n<p>Wie vereinbart steht ein Mitarbeiter von Stamatis um 8:30h vor dem Leihwagen. Ich gebe ihm die Autoschl\u00fcssel und 40 Euro. Damit ist die Autoverleihaktion ohne jegliche Formalit\u00e4t beendet.<\/p>\n<p>Die Blodughadda wird gewaschen und die Wassertanks aufgef\u00fcllt. Der neue Jambo-Anker, den Claudia und Wolfgang mitgebracht haben, wird montiert und neue Markierungen in die Kette eingedr\u00fcckt. Nach einer Erfrischung im Marina Kaf\u00e9 legen wir um 12:55h ab.<br \/>\nDer Wind bl\u00e4st frisch aus N und wir setzen gleich die Segel mit je zwei Reffs. Dann geht es ab Richtung S\u00fcd. Unser vorgesehenes Ziel ist Gyali. Aber S von Kos kommt der Wind mit 36 Knoten und sehr steilen Wellen daher. Der Halbwindkurs nach Gyali ist sehr ungem\u00fctlich. Der fast Vorwindkurs 180 ist viel angenehmer und es geht mit 8-9 Knoten auch recht flott dahin. Nur wohin? Ich studiere die Windkarten im Internet. Das Starkwindgebiet soll sich etwa bis Symi strecken. Es k\u00f6nnte also sein, dass wir dort eine ruhige Nacht haben k\u00f6nnten. Also auf nach Seskl\u00ed S von Symi.<br \/>\nNach der Umrundung der W-Spite der Dat\u00e7a Halbinsel sind nat\u00fcrlich die Wellen wieder weg. Aber die Fallb\u00f6en finden auch hier statt. Obwohl von der Genua nur noch ein kleiner Fleck drau\u00dfen ist, f\u00e4ngt das Vorstag zu geigen an. Wir rollen sie komplett weg und starten stattdessen die eiserne Genua um m\u00f6glichst schnell weiter hinaus zu kommen. Das gelingt mit bis zu 9,7 Knoten Geschwindigkeit. Dann wird der Wind tats\u00e4chlich schw\u00e4cher. Ich freue mich schon \u00fcber die Entscheidung, so weit zu fahren. Aber unterhalb von Symi nimmt der Wind wieder auf \u00fcber 30 Knoten zu.<br \/>\nNach nur 6 Stunden und 13 Minuten erreichen wir den Ankerplatz im S von Seskl\u00ed. Der neue Anker wird erstmals gebadet und h\u00e4lt sofort bestens. Wir k\u00f6nnen uns endlich ins Wasser hupfen, das hier k\u00fchler ist als bisher &#8211; 23\u00b0, w\u00e4hrend der Wind extrem warm ist.<br \/>\nEs gibt ein typisches Bord-Abendessen und danach sind alle schon um 22 Uhr bettreif. Der warme, in teilweise heftigen B\u00f6en wehende Nachtwind verspricht allerdings keine angenehme Nacht. Um 22:30h hat es noch \u00fcber 30\u00b0 aber zumindest ist die Luftfeuchtigkeit gering.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-17\">17.07.2009 Freitag<\/strong><br \/>\n13:04 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b031'16''+027\u00b052'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n15:15  <em>vor Hafeneinfahrt<\/em><br \/>\n15:27 Bozburun \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b041'32''+028\u00b002'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen<\/em><br \/>\n20:10 Bozburun \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b041'32''+028\u00b002'34''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ablegen<\/em><br \/>\n20:15 Bozburun \/ Bucht vor Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b041'22''+028\u00b002'23''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:28 Strecke: 15,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Beate hat in der Nacht versucht, durch Schlaf im Cockpit der Hitze zu entfliehen. Ist aber nicht gelungen. Auch der Nachtwind hat mehr als 30\u00b0! Und der ist noch dazu zeitweise heftig. Auch die Str\u00f6mung ist zeitweise heftig. Bei einer meiner Kontrollrundg\u00e4nge steht das Boot im rechten Winkel zum Wind, der also direkt von der Seite daher kommt.<br \/>\nDer obligate Morgenstr\u00f6renfried ist diesmal kein Ger\u00e4usch sondern eine der zahlreichen Sekl\u00ed-Fliegen, die es auf mein Ohrl\u00e4ppchen abgesehen hat. Also Morgenschwimm. Claudia und Wolfgang sind um 8h schon auf.<br \/>\nWir schwimmen und faulenzen und legen um 13h ab. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichen wir Bozburun in der T\u00fcrkei. Wir fahren in den Hafen hinein und sehen einen freien Platz zum l\u00e4ngsseits anlegen. Ein Mann mit wei\u00dfem Hemd und blauer Hose deutet, dass unser Ansinnen passt. Er hilft mit den Leinen und geht danach wortlos davon. Wir machen einen kurzen Spaziergang durch das nette St\u00e4dtchen mit vielen Lebensmittelgesch\u00e4ften, Apotheken, die Viagra und Cialis etc. auf Werbetafeln anbieten und nat\u00fcrlich Caf\u00e9s und Restaurants.<br \/>\nWir landen in einem davon direkt am Wasser und bestellen Bier. Das kalte Efes zischt sch\u00f6n. Der Kellner wird von einigen Burschen im Alter von ca. 12-14 Jahren assistiert und erweist sich als der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Er hei\u00dft Aitatsch, ein 33 j\u00e4hriger Kurde aus Batman, wo seine Frau und drei Kinder leben. Nur f\u00fcr die Sommermonate kommt er hierher. Sonst betreibt er ein Taxi in seiner Heimatstadt. Er ist sehr lustig und sympathisch.<br \/>\nBeate geht voraus aufs Boot und als wir nachkommen erz\u00e4hlt sie, dass der Kassier da war und 80 Lira, 40 Euro, f\u00fcr die Nacht kassieren wollte. Da beschlie\u00dfen wir, sogleich essen zu gehen und f\u00fcr die Nacht die paar hundert Meter hinaus zu fahren, wo viele andere Segelboote ankern. Aitatsch hat uns angeboten, von seiner gut best\u00fcckten Vitrine ein Men\u00fc auszusuchen um 10 Euro pro Person. Das machen wir nat\u00fcrlich und es ist wirklich gut.<br \/>\nKurz nach 20h sind wir fertig und legen uns auf die Reede. Der Wind ist beinahe verschwunden und die Lichter der Ortschaft spiegeln sich im Wasser. Wir freuen uns \u00fcber ein Abendschwimm und die gute Entscheidung, hierher zu fahren statt im Hafen zu bleiben.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-18\">18.07.2009 Samstag<\/strong><br \/>\n11:28 Bozburun \/ Bucht vor Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b041'22''+028\u00b002'23''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:56 Bozburun \/ Ankerplatz N von Kizil Adasi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b040'17''+028\u00b002'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n16:29 Bozburun \/ Ankerplatz N von Kizil Adasi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b040'17''+028\u00b002'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n19:15 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:13 Strecke: 12,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Nacht und der Morgen sind absolut windstill aber nicht hei\u00df &#8211; herrlich. Der Morgenst\u00f6renfried tritt heute in Form von Minifischerbooten auf. Diese tuckern mit unglaublichem L\u00e4rm und l\u00e4hmend langsam um 6 Uhr fr\u00fch \u00fcber das spiegelglatte Wasser. Sie sind garantiert doppelt so laut wie ihre griechischen Pendants, sehen aber schnittiger aus mit dem gerade geschnittenen Steven in etwa 45\u00b0 zum Wasser geneigt.<br \/>\nWir fr\u00fchst\u00fccken, schwimmen und Beate malt das Minarett und die ziemlich gro\u00dfe Moschee bevor wir losfahren. Keine 2 sm weiter ankern wir wieder. Zwischen Festland, und den Inseln Kizil und Kiseli befindet sich ein herrlicher Ankerplatz mit ganz klarem Wasser und Sandgrund in 4 m Tiefe. 4,5 Stunden bleiben wir da bevor wir die 10 sm nach Symi in Angriff nehmen.<br \/>\nDer Hafen von Symi ist um 18:30h nat\u00fcrlich voll. Neben dem Zollwacheboot ganz am Ende er Bucht ist ein wunderbarer Platz zum L\u00e4ngsseits anlegen frei. Das machen wir auch. Besser gesagt, fast. Wolfgang springt an Land um die Leine fest zu machen. Da t\u00f6nt es \u201eno, no no!\u201c aus einem offenen Fenster des n\u00e4chsten Geb\u00e4udes. Obwohl sich also nicht ein Mal jemand gezeigt hat, lassen wir uns verscheuchen.<br \/>\nAls wir uns die Stelle neben einer Riesenmotoryacht ganz au\u00dfen an der N-Seite ansehen, pfeift es von der S\u00fcdseite und zwei M\u00e4nner winken uns zu, dort anzulegen. Das machen wir gleich drei Mal. Es ist n\u00e4mlich wirklich schwierig, mit 50 m Ankerkette zu ankern, wenn es 30m vor dem Kai 30m Tiefe hat. Das erste Mal ist der Anker zu nahe, das zweite Mal zu weit drau\u00dfen &#8211; die Kette reicht nicht aus. Das dritte Mal passte es dann endlich. Ich bin ziemlich genervt.<br \/>\nDer Mooring Man Theo hilft mit den Leinen und kn\u00f6pft dann 5 Euro Geb\u00fchr ab. Er erkl\u00e4rt, der bisherige, Merkurios, sei nur mehr f\u00fcr Wasser und Strom zust\u00e4ndig. Und fr\u00fcher habe er auch nur \u201egeholfen\u201c und war nicht der \u201eMooring Man\u201c. Da m\u00fcssen sich ziemliche Machtk\u00e4pfe abspielen, um diesen lukrativen Job zu erhalten, der von der Hafenpolizei wohlwollend geduldet wird (weil ihr damit Arbeit abgenommen wird).<br \/>\nAbends essen wir in einer Taverne, die ich noch als gsehr gut in Erinnerung habe. Aber das ist Geschichte. Die Taverna International Manolis ist zwar nicht teuer aber schlicht schlecht! Den traditionellen Abenddrink in der Vapori-Bar f\u00e4llt wegen verr\u00fcckter Preisgestaltung aus. Stattdessen nehmen wir ihn im Caf\u00e9 gleich beim Wasser ein. Ist zwar viel g\u00fcnstiger aber die Serviererin will uns offenbar ungern bedienen. Laute Br\u00fcller bringen dann doch die Drinks.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-19\">19.07.2009 Sonntag<\/strong><br \/>\n09:15 Symi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b036'59''+027\u00b050'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:00 Symi \/ O. Thess\u00e1lona <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b035'54''+027\u00b052'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:30 Symi \/ O. Thess\u00e1lona <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b035'54''+027\u00b052'19''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:00  <em>Segel setzen<\/em><br \/>\n15:08  <em>Segel weg<\/em><br \/>\n17:30 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:45 Strecke: 31,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir verlassen Symi um 9:15 ohne Fr\u00fchst\u00fcck, weil \u201ea very big cargo ship\u201c ankommen wird. 45 Minuten sp\u00e4ter ankern wir in der spektakul\u00e4ren Thessalona-Bucht und holen das Fr\u00fchst\u00fcck nach. 2,5 Stunden sp\u00e4ter fahren wir Richtung Chalki los. S von Symi sieht es nach Segelwetter aus. Wir setzen die Fetzen. Aber wirklich gut geht es nicht. Der Wind dreht immer mehr auf die Nase und bald gibt es nur eines: Gegenan per Motor bolzen. Nach entsprechender Schaukelpartie erreichen wir Chalki um 17h. Yannis der j\u00fcngere (siehe sp\u00e4ter) \u00fcberreicht uns eine Mooring an der noch leeren W-Seite des Schwimmstegs.<br \/>\nDer Ort ist nett wie immer. Wolfgang und Claudia inspizieren sogleich das erste der vielen Lokale entlang der Wasserfront. Ich stehe mit einem Fender bereit, um ein hochwahrscheinliches Antitschen des neu angekommenen, neben uns anlegenden, riesigen Katamarans  &#8211; eine Logoon 500 &#8211; bei Bedarf abfedern zu k\u00f6nnen. Es titscht aber nix an. Der griechische Skipper macht es perfekt und spektakul\u00e4r. Aber es dauert lange und inzwischen legen auch andere Boote am anderen Ende des Steges an. Beate geht auch schon vor aber als ich nachkommen will, spricht mich ein junger Norweger an, der auch gerade angelegt hat. Wir plaudern ein wenig und der griechische Katamaranskipper gesellt sich dazu &#8211; vollkommen besoffen. Das Anlegeman\u00f6ver d\u00fcrfte doch etwas nervenaufreibend gewesen sein. Die zwei franz\u00f6sischen Familien an Bord konnten ja nicht wirklich was beitragen. Der Norweger interessiert sich f\u00fcr den Au\u00dfenbordmotor, den ich seit vorigem Jahr mit einem Schild \u201eFOR SALE\u201c versehen habe! Aber so ganz gro\u00df ist das Interesse doch nicht.<br \/>\nIch gehe los und treffe die anderen in der Taverna AVRA. Das Essen und Trinken ist gut und mit 60 Euro nicht teuer. Der Norweger mit Mannschaft, 2 m\u00e4nnlich, 1 weiblich setzen sich am Nachbartisch. Es geht sehr gut, mit dem Norweger \u201eSkandinavisch\u201c zu reden. Aber die Frau ist Schweizerin aus Baden bei Z\u00fcrich und mit ihr geht es gut auf Deutsch. Also sprechen wir englisch.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-20\">20-7-2009 Montag<\/strong><br \/>\nChalki \/ Hafen<br \/>\nWir beschlie\u00dfen, den Tag in Chalki zu verbringen und erst morgen weiter zu fahren. Es ist bereits in der Fr\u00fch sehr hei\u00df aber hier kann man ja im Hafen schwimmen. Wir sind ausgesprochen faul und nur ich fahre mit dem Bus um 17 Uhr zum Kloster. Ich ergattere gerade den letzten Platz im 17-sitzigen Minibus. Die Fahrt geht hoch hinauf und quer \u00fcber die Insel. Die Stra\u00dfe wird immer enger. Nach 6,5 Kilometern ist sie beim Kloster zu Ende. Eine halbst\u00fcndige Pause mit Besichtigungs- und Erfrischungsgetr\u00e4nkkaufm\u00f6glichkeit folgt. Das Kirchlein des Klosters ist nett, kellerartig und voll mit brennenden Kerzen. Die drei M\u00f6nchszellen sind seit langer Zeit leer, aber im langgestreckten Haus oberhalb der Kirche leben eine Frau und ein Mann, die das Anwesen und die selten anwesenden Touristen betreuen.<br \/>\nInteressanter finde ich die Reste der Siedlungen aus dem Jahr 400 vor Christus auf dem Hochplateau. Sogar einige \u201eH\u00e4user\u201c sind noch erhalten. Des Busfahrer erkl\u00e4rt, dass diese \u201eKifes\u201c, Einzahl \u201eKifi\u201c hei\u00dfen. Ich merke mir das gut, weil \u201ekivi\u201c auf Finnsich \u201eStein\u201c hei\u00dft und die Behausungen wie aus Stein gebaute Iglus mit flachem Grasdach aussehen. Sie haben nur einen niedrigen Eingang, keine Fenster und die Steine sind lose auf einander gestapelt um ein etwa ein Meter tiefes Loch in der Erde. Das sei im Winter w\u00e4rmer und im Sommer k\u00fchler erkl\u00e4rt der Fahrer. Das finden offensichtlich jetzt die Ziegen auch.<br \/>\nEs ist schwer vorzustellen, dass hier mal Ackerland war. Es ist so voll von Steinen. Aber die im Laufe der Jahrhunderte aufgestapelten Steinmauern und hie und da noch vorhandene Feigenb\u00e4ume bezeugen das.<br \/>\nNach ein paar Fotostopps ist der Bus nach 1,5 Stunden wieder im Hafen zur\u00fcck. Inzwischen haben Claudia und Wolfgang frisch gefangene Garnelen gekauft. W\u00e4hrend sie diese m\u00fchsam sch\u00e4lt und Beate die griechischen Reisnudeln dazu vorbereitet, unterhalte ich mich mit dem Norweger Svend und seinem Bruder Knud. Sie haben bereits viel erlebt, u.a. eine Segelfahrt in die Karibik und zur\u00fcck.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-21\">21.07.2009 Dienstag<\/strong><br \/>\n09:02 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:44 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n14:59 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n15:13 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:56 Strecke: 18,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Heute wollen wir weiter fahren. Aber zun\u00e4chst muss ich noch sehen, ob die norwegischen Br\u00fcder, vielleicht doch noch Interesse am Au\u00dfenborder haben. Ich biete also an, ihn unverbindlich zu testen an ihrem Schlauchboot. Das nehmen sie gerne an. Als der Motor \u00fcberhaupt nicht starten will, denke ich, dass das Interesse wohl jetzt vorbei w\u00e4re. Aber als ich an der Startschnur ziehe, springt er doch an. Svend dreht eine Runde. Als er zur\u00fcck kommt hat er das schlechte Anspringen und ein stotterndes Ansprechen auf Gasgeben diagnostiziert: Kondenzwasser im Vergaser, weil so lange nicht in Verwendung. Er sei schon interessiert&#8230; Ich fasse das als die norwegische Art des Feilschens auf und gehe von 450 auf 399 Euro mit dem Preis herunter. Als ich auch noch anbiete, seinen alten Au\u00dfenborder zu entsorgen, ist die Sache klar.<br \/>\nEr bringt einen uralten, 3,5 PS Motor unbekannter Marke. Der Zweitakter funktioniere, sei aber f\u00fcrchterlich laut. Jedenfalls ist er viel leichter als der Honda 4,5 PS, der gleich auf seinem Schlauchboot bleibt.<br \/>\nKurz nach 9 Uhr fahren wir los. Nat\u00fcrlich kommnt der Wind wieder von vorne, wenn auch nicht so stark. Daf\u00fcr sind die Wellen recht gro\u00df und nervig, weil von \u00fcberall her kommend. Mit reduzierter Geschwindigkeit kommen wir erst um 12:45 in der Livadia Bucht an. Wir ankern und schwimmen N des Hafens zwei stunden lang.<br \/>\ndie deutsche Hafenmeisterin kann uns keinen Platz im Hafen geben, alles voll. Also ankern wir vor dem langen Kieselstrand gemeinsam mit sehr vielen anderen Booten. Ich z\u00e4hle ganze 17 St\u00fcck, wovon die Hetairos definitiv der Star ist: Eine 140 Fu\u00df lange, extrem edle Ketsch, siehe http:\/\/www.abeking.com\/Hetairos.40.0.html?&#038;L=0<br \/>\nClaudia und Wolfgang haben sofort Gusto auf das t\u00e4gliche Tsaziki und Oktopussalat. Ich f\u00fchre sie an Land mit dem Schlauchboot und dem Norweger-Motor. Er ist tats\u00e4chlich sehr laut und raucht f\u00fcrchterlich. Aber er startet sofort und funktioniert einwandfrei!<br \/>\nAm Abend gehen wir dann alle in die von ihnen entdeckte Taverna To Armenon. Sie erweist sich als eine der seltenen kulinarischen H\u00f6hepunkte im Dodekanes. Jeder bestellt was anderes und alles ist wirklich sehr gut und mit Phantasie zubereitet und serviert. Es ist au\u00dferdem ausgesprochen preiswert: 60 Euro f\u00fcr alles zusammen.<br \/>\nAnschlie\u00dfend will ich mir noch den Hafen ansehen und kann dabei beobachten, wie ein am Pier ankernder t\u00fcrkischer Gulet in Bedr\u00e4ngnis kommt: Die Blue Star-F\u00e4hre erzeugt beim Ablegen eine derartig rei\u00dfende Str\u00f6mung, dass die 20 mm Heckleine des Gulets bricht. Sie treibt sofort seitlich ab und verh\u00e4ngt sich mit der Passarella im Bug eines Fischerbootes, das l\u00e4ngsseits am Molenkopf liegt. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-22\">22.07.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\n11:00 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:55 T\u00edlos \/ O. Sk\u00e1fi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b028'42''+027\u00b021'06''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n13:15 T\u00edlos \/ O. Sk\u00e1fi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b028'42''+027\u00b021'06''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:10 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:50 Strecke: 18,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Abfahrt um 11 Uhr. Kaum eine Stunde sp\u00e4ter baden wir in der herrlichen bucht Sk\u00e1fi ganz im N von Tilos. Hierher verirren sich selten Boote, weil nach N offen. Aber der \u00fcbliche NNW oder NW Wind kommt hier nicht herein. Im Gegensatz, er dreht sich um und weht aus der Bucht heraus!<br \/>\nNach 1:20h fahren wir weiter und erreichen Pali auf Nisyros fast drei Stunden sp\u00e4ter, weil wieder langsam gefahren &#8211; \u00fcbrigens von Wolfgang und ich kann zwischendurch sogar schlafen.<br \/>\nObwohl schon viele Boote im Hafen sind und noch eine sunsail-Flottilie mit 15 Booten erwartet wird, finden wir noch gut Platz. Hildegard und Yves sind mit der Dusty hier und kommen uns gleich begr\u00fc\u00dfen. Sie haben ihren Stammplatz in der Kos Marina f\u00fcr ein paar Tage verlassen.<br \/>\nClaudia und Wolfgang gehen in die Taverna Afrodite auf Tsatsiki und Oktopussalat. Nach einer Weile folgen Beate und ich nach. Letztes Mal war der Ouzo me Meze ausgezeichnet. Diesmal auch aber nun besteht er haupts\u00e4chlich aus Tsatsiki und Oktopussalat&#8230;<br \/>\nIn Pali gibt es mittlerweile zwei Autoverleihe und mindestens drei Mopedverleihe. Alle mit neuem Ger\u00e4t um 7 bzw. 10 Euro pro Tag f\u00fcr einen starken Zweisitzer. Vor dem Hafenausbau war es ein Mopedverleiher mit alten Mopeds um 15 Euro pro Tag. Claudia und Wolfgang mieten ein sch\u00f6nes Moped und organisieren ein Appartement ab morgen.<br \/>\nBeate und und machen einen Spaziergang und gehen anschlie\u00dfend am Strand baden. Jetzt gibt es hier auch sch\u00f6ne Liegen, wie es aussieht kostenlos. Die dusche ist es auf jeden Fall.<br \/>\nAbends gehen wir wieder zur Afrodite. Das machen anscheinenend auch alle anderenen Crews. Das Personal ist hoffnungslos \u00fcberlastet und nach einer halben Stunde oder so wechseln wir ins Nachbarlokal, Ellenis, wo niemand sitzt. Jetzt bekommen wir Bedienung vom Feinsten. Das Essen ist genau so gut wie bei Afrodite und kostet gleich viel. Schon ein recht seltsamer Herdentrieb, der die Masse steuert, wohin sie essen geht und wohin nicht.<br \/>\nDen letzten gemeinsamen Abend schlie\u00dfen wir in Captain\u2019s House mit ein paar Drinks ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:34:31 Anzahl Tage: 7 16.07.2009 Kos \/ Marina &#8211; Seskl\u00ed (Symi) \/ O. Skomis\u00e1 17.07.2009 Seskl\u00ed (Symi) \/ O. 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