{"id":407,"date":"2015-08-23T12:31:27","date_gmt":"2015-08-23T10:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=407"},"modified":"2018-08-21T20:36:50","modified_gmt":"2018-08-21T18:36:50","slug":"2009-07-01-ins-wasser-mit-krach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-07-01-ins-wasser-mit-krach\/","title":{"rendered":"2009-07-01 Ins Wasser mit Krach"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2009-2\/2009-07-01-ins-wasser-mit-krach\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 21.08.2018 21:36:41 Anzahl Tage: 8<br \/>\n<a href=\"#2009-07-01\">01.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-02\">02.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-03\">03.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-04\">04.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-05\">05.07.2009 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-06\">06.07.2009 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-07\">07.07.2009 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; Kos \/ Marina<\/a><br \/>\n<a href=\"#2009-07-08\">08.07.2009 Kos Nord \/ Marina<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nLamprecht Harald<br \/>\nSchillab Christian<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 6:51 Strecke: 43,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-01\">01.07.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<br \/>\nDer Olympic-Flug von Harald hat eine Stunde Versp\u00e4tung. Christian und ich fliegen daher fr\u00fcher mit einer steinalten MD 83 der Firma Mapjet. Offenbar will SkyEurope nicht riskieren, die eigenen Maschinen irgendwo beschlagnahmt zu bekommen und engagiert daher eine andere Firma. Nach einem guten Kaffe und 2:15h landen wir in Athen. Wir erkundigen uns nach der besten  M\u00f6glichkeit, nach Pir\u00e4us zu kommen und gehen dann ins McDonalds. Am besten nehmen wir also den Zug, der etwa eine Stunde dauert, insbesondere, weil jetzt rushhour ist und ein Taxi mindestens 40-50 Euro Kostet gegen\u00fcber 3&#215;5,- mit der Bahn.<br \/>\nHarald landet und um 17:14h k\u00f6nnen wir den Zug nehmen &#8211; sehr modern und bequem. Allerdings m\u00fcssen wir umsteigen irgendwo. Wir fragen einen Herrn, der, wie es sich herausstellt, perfekt deutsch spricht. Am besten sollen wir die Metro M1 nehmen, weil der anschlie\u00dfende Vorortezug so selten verkehrt. Die M1 kommt in der Station Naratziotissa auch alsbald. Aber das Vorw\u00e4rtskommen gleicht einer Grottenbahnfahrt mit gelegentlichen Unterbrechungen. Es dauert daher ewig, die 20 Stationen bis Pir\u00e4us abzuspulen. Als wir um 18:30h aussteigen, sind wir noch zuversichtlich, rechtzeitig da zu sein und noch eine Fahrkarte f\u00fcr die F\u00e4hre um 19h zu bekommen. Wir gehen \u00fcber den Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcbergang zu den F\u00e4hren. Aber unsere Blue Star ist nirgends zu sehen. Wir biegen ab nach links und gehen los auf eine, wie es aussieht, Fahrkartenverkaufsstelle. Davor h\u00e4lt gerade ein Taxi. Ich frage ihn, wo denn die Blue Star w\u00e4re. Er meint \u201ethree kilometers away\u201c, er k\u00f6nne uns dorthin f\u00fchren. ein paar Uniformierte daneben best\u00e4tigen. Er mahnt zur Eile &#8211; es sei au\u00dferdem verboten, hier Passagiere aufzunehmen.<br \/>\nTats\u00e4chlich dauert es bis 18:45 bis wir vor den Verkaufsschaltern der Blue Star Line stehen. Zwei Leute stehen vor mir. Ein Neger bittet mich um 2 Euro, damit er gen\u00fcgend Geld f\u00fcr die Fahrkarte hat. Ich gebe sie ihm. Als ich darankomme, ist der Kartenverk\u00e4ufer ganz hektisch und braucht einen Namen, um nach Karten im Computer nachzufragen. Dann lehnt er sich zur\u00fcck, schlie\u00dft die Augen und sagt \u201esorry no tickets boat is full\u201c. Christian und ich stehen v\u00f6llig verdattert da. An den anderen zwei Schaltern sind keine Leute mehr angestellt. Wir fragen jetzt nach, ob es vielleicht doch eine M\u00f6glichkeit mit Kabine g\u00e4be. Der junge Mann klopft in den Computer ohne Resultat. Dann \u00fcberlegt er ein wenig, klopft wieder hinein und kommt darauf: In einer Kabine mit 4 Betten w\u00e4ren noch drei frei, koste 72 Euro pro Person, ob wir die haben wollen &#8211; no na! Der Taxler kassiert 12 Euro f\u00fcr seine Geistesgegenw\u00e4rtigkeit und 3 f\u00fcr die Fahrt und setzt uns direkt vor der Blue Star 1 ab. F\u00fcnf Minuten bevor das Schiff ablegt, marschieren wir an Bord und lassen uns mit den Rolltreppen auf Deck 7 hinaufbringen.<br \/>\nDie Au\u00dfenkabine ist tadellos, lediglich mit einem Soldaten auf dem Weg nach Leros besetzt. Wir erkunden das Schiff und gehen alsbald in das verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Restaurant mit Bedienung. Auch dieses ist tadellos und gar nicht teuer. Wir genie\u00dfen das Abendessen und stellen fest, dass wir sehr froh sind, eine Kabine zu haben. Denn bis 3 Uhr Fr\u00fch irgendwo bei den Massen von Deckspassagieren auszuharren, w\u00e4re wohl ziemlich arg. Bereits um 22h gehen wir schlafen. Der Soldat tut es schon.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-02\">02.07.2009 Donnerstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<br \/>\nMit wenig Versp\u00e4tung kommen wir um 3:40 in Leros an. Alle haben irgendwie, aber nicht ganz schlecht geschlafen. Das Lokal am Hafenpier hat offen. Wir beschlie\u00dfen, hier auf das Tageslicht zu warten. Es gibt k\u00f6stlichen (wirklich) Neskaffee, s\u00fc\u00dfe und salzige Kexe aus dem Regal. Um 5:30h soll die n\u00e4chste F\u00e4hre kommen. Also haben wir keinen Stress bez\u00fcglich Taxis.<br \/>\nWir schlagen die Zeit tot mit Kaffeetrinken und Kexessen und Herumalbern mit dem neuen Roller, den Harald im Karton mitgeschleppt hat. Kurz vor Sonnenaufgang um 5:20 nehmen wir eines der hier wartenden Taxis zur Marina Evros. Die Blodughadda hat inzwischen einen neuen Platz bekommen, der allerdings recht weit weg von der n\u00e4chsten Wasser-\/Stromversorgungss\u00e4ule ist. Der Schlauch, besser: Alle an Bord befindlichen Schl\u00e4uche, reichen gerade aus, um die 60-70 m zu \u00fcberwinden. Harald und Christian waschen den Staub vom Deck ab und ich fange bereits an, das Abdeckband aufzukleben f\u00fcr die Antifoulingmalerei. Dann hilft mir Christian damit und um 8h machen wir eine Stunde Pause. Vom Kiosk gleich au\u00dferhalb des Marinagel\u00e4ndes kaufen wir Getr\u00e4nke und Croissants in der Plastikverpackung als nochmaliges Fr\u00fchst\u00fcck. Am Kinderspielplatz gegen\u00fcber verzehren wir die Leckereien.<br \/>\nDann geht es ans Streichen. Die Farbe aufr\u00fchren und in die richtige Konsistenz bringen, dauert gut eine halbe Stunde lang. Dann packe ich die aus \u00d6sterreich mitgenommenen Malerrollen aus und stelle fest, dass ich am falschen Platz gespart habe. Die langhaarigen Rollen saugen mindesten einen Viertel der sauteuren Antifoulingfarbe und beim Abrollen spritzen sie das Gesicht samt Brillen voll kleiner schwarzer P\u00fcnktchen. Der Farbverbrauch ist au\u00dferdem enorm. Ich wechsle zu einer vom Vorjahr noch vorhandenen Lammfellrolle und damit geht die Arbeit besser. Sie ist aber nicht wirklich unanstrengend und daher bin ich sehr froh, dass Harald den Steuerbord-Rumpf abrollt.<br \/>\nDer nette Engl\u00e4nder vom Ketsch \u201eNo Limits\u201c bietet an, den Antifouling-Spray f\u00fcr die Saildrives und Propeller mitzunehmen bei seiner Schlauchbootfahrt zum Ort. So sind wir schon um 14h fertig mit dem Unterwasseranstrich.<\/p>\n<p>Christian und Harald sind hungrig aber ich bin mehr m\u00fcde als hungrig. Also gehen die zwei die 20 Minuten zum Ort und ich ins Bett. Drei Stunden sp\u00e4ter treffen wir uns wieder an Deck. Wir richten uns am Boot irgendwie ein und gehen dann wieder um 19h gegen\u00fcber der Marina zum Hendlbrater essen. Es wird uns ein ganzes Tier, griechischer Salat und Senf(!!!) gereicht. Bis auf den Senf wird alles aufgegessen und dann ruft wieder die Koje.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-03\">03.07.2009 Freitag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA<br \/>\nTrotz um 6h Fr\u00fch angehenden Maschinenl\u00e4rms von der Bergbaustelle &#8211; der Hafen wird erweitert &#8211; schlafen wir bis nach 8h fr\u00fch. Das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00e4llt mangels Ess- und Trinkbarem aus. Wir bunkern Wasser. Christian holt was vom Kiosk vor der Marina und Harald kauft Gem\u00fcse und Obst vom fliegenden H\u00e4ndler. So kommen wir doch zu einem Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nDer riesige Travellift in einer Ecke der Marina f\u00e4ngt zu brummen an. Nachdem ich die restliche Marinageb\u00fchr bezahlt habe, bekommt der Liftf\u00fchrer gr\u00fcnes Licht und ich die Bootspapiere. Die Blodughadda wird gehoben und mit mir als Passagier zum Travelliftbecken gef\u00fchrt. Alles l\u00e4uft glatt, die Motoren starten und Christian kommt an Bord. Als Harald mit der bb-Heckleine an Bord kommen will, gebe ich sanft Gas r\u00fcckw\u00e4rts, um aus dem Becken herauszugleiten. Aber das Boot reagiert nicht sondern treibt langsam vorw\u00e4rts. Ich wundere mich, dass ich den Winddruck so untersch\u00e4tzt habe und gebe daher ordentlich Gas im R\u00fcckw\u00e4rtsgang. Aber die Blodughadda schie\u00dft nach vorne. Bevor ich auf die Idee komme, dass die G\u00e4nge verkehrt herum funktionieren k\u00f6nnten, kracht das Boot schon gegen das Ende des Travelliftbeckens mit ordentlicher Wucht. Dann erst, leider zu sp\u00e4t, ist mein Gehirn bereit zu akzeptieren, dass alles bisher gelernte andersherum ist. Dass ich also Gas vorw\u00e4rts geben muss, um r\u00fcckw\u00e4rts zu fahren. Vom Aufprall erh\u00e4lt der steuerbord Bug einen etwa faustgro\u00dfen Cut etwa 10 cm oberhalb der Wasserlinie und der Querbalken zwischen den B\u00fcgen eine Delle, die leider auch mit einer Verformung des gesamten Balkens einher geht. Es ist klar, dass das Boot sofort wieder aufs Land muss, damit der Schaden am Bug nicht nass wird und an Land repariert werden kann.<br \/>\nIch rufe sogleich Pierre an, der w\u00e4hrend des Winters einige Servicearbeiten auf der Blodughadda in Auftrag hatte und erz\u00e4hle ihm was passiert ist. Er sagt mindestens 15 Mal \u201efuck\u201c aber organisiert dann auch den Allround-Werftarbeiter Bob von der Evros-Marina, um den Plastikschaden m\u00f6glichst schnell zu reparieren. Und tats\u00e4chlich legt der Bob auch gleich los.<br \/>\nIch gehe zum Marinab\u00fcro und erz\u00e4hle das Geschehene. Der Chef Constantin Kalantzopoulos meint, das w\u00e4re nicht passiert, wenn ich die Arbeiten bei der Marina und nicht bei Pierre bestellt h\u00e4tte, naja.<\/p>\n<p>Christian und ich versuchen die Ursache der verkehrten G\u00e4nge zu ergr\u00fcnden, k\u00f6nnen aber nur vermuten, dass entweder die Gashebel vertauscht oder die gesamte Fernsteuerungseinheit um 180\u00b0 gedreht worden sind. Pierre hatte ja den Auftrag, diese Hebel neu zu lackieren w\u00e4hrend des Winters.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat Harald Gusto auf einen Kaffee und ich erkl\u00e4re ihm, wie das Ventil auf der Gasflasche funktioniert. Er kann es aber nicht aufschrauben. Ich auch nicht und der Christian auch nicht. Er versucht sogar, den durch intensive Zangenbewegungen inzwischen vom Metall gel\u00f6sten Plastikknubbel auseinander zu s\u00e4gen. Wir m\u00fcssen aber einsehen, dass wir das Gas so nicht in Richtung Herd bef\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bobs Reparatur geht z\u00fcgig voran und er gibt uns die Hoffnung, morgen wieder ins Wasser zu k\u00f6nnen. Wir wollen es vorl\u00e4ufig noch gar nicht hoffen und marschieren nach Lakk\u00ed. Das Essen in To Petrino ist wieder sehr gut und der Supermarkt \u201eDelikatessen\u201c gleich in der N\u00e4he hat bis 21h ge\u00f6ffnet. F\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck in den n\u00e4chsten Tagen ist also gesorgt und der Marineh\u00e4ndler hat sogar einen passenden Campinggas-Flaschenanschluss samt 0,28 bar Druckregler um \u20ac 7,50 lagernd.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-04\">04.07.2009 Samstag<\/strong><br \/>\n17:50 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'44.4''+026\u00b051'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n18:49 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:59 Strecke: 6,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Mit einem infernalischen Schleifger\u00e4usch weckt uns der Bob auf. Ich dachte tats\u00e4chlich zuerst, das sei die Schiffssirene einer F\u00e4hre in Gefahr. Das erste ordentliche Bordfr\u00fchst\u00fcck ist also eingel\u00e4utet.<\/p>\n<p>Irgendwann kommt dann der Thomas &#8211; ein Deutscher, der ebenfalls f\u00fcr die Marina arbeitet &#8211; aufs Boot und sieht sich die Motorfernsteuerung an. Er sieht auch keinen offensichtlichen Fehler und holt daher Bob dazu. Nach l\u00e4ngerem vierfachen Kopfkratzens (also auch von Christian und mir), kommen wir zum Schluss, dass die ganze Einheit um 180\u00b0 verdreht eingebaut sein muss. Also wird diese recht m\u00fchsam ausgebaut, umgedreht und wieder eingebaut. Das war es auch. Jetzt funktionieren die G\u00e4nge so wie sie sollen. Der Angestellte\/Handlanger\/Neuer Selbst\u00e4ndiger \u201eSteve\u201c, der nicht mehr \u201eavailable\u201c ist, hat angeblich den Mist gebaut, wie Pierre am Telefon sagt.<\/p>\n<p>Christian und ich machen einige Fotos vom Schaden und ich mache anschlie\u00dfend die Schadensmeldung an die Yacht-Pool Versicherung per E-Mail. Dieses funktioniert \u00fcbrigens ganz ausgezeichnet und ist im Vergleich zum Vorjahr um die H\u00e4lfte billiger geworden &#8211; nur mehr \u20ac 15,- per Woche inklusive 1 GB Datenverkehr per Tag.<\/p>\n<p>Ich darf wieder eine Marina-Rechnung bezahlen &#8211; diesmal 450,- Euro f\u00fcr die neuerliche Travelliftbewegung sowie die Reparatur des Stbd. Rumpfes. Dieser hat jetzt einen neuen Schaumkern, eine neue einlaminierte Glasfasermatte und dar\u00fcber einige Schichten neuen Gelcoats an der eingedr\u00fcckten Stelle. Der Gelcoat kann allerdings erst nach einigen Tagen oder sp\u00e4ter, sprich: wenn die Blodughadda wieder an Land kommt, glatt geschliffen und poliert werden. Aber Hauptsache, die Stelle ist jetzt wasserdicht und stabil repariert. Auf den Preis f\u00fcr den Travellift hat Constantin \u00fcbrigens 50% Rabatt gegeben &#8211; 283,- statt 566,- Euro. Finde ich einerseits nett und zuvorkommend andererseits immer noch teuer. Die Maschinenstunde vom Travellift kostet also \u00fcber 1.000 Euro.<\/p>\n<p>Um 16:40h bin ich wieder mit dem Travellift unterwegs. Diesmal l\u00e4uft alles bestens. Wir wollen endlich schwimmen und legen daher gleich los ohne einen weiteren Aufenthalt an einem der neuen Schwimmstege der Marina. Nach einer Stunde erreichen wir die Bucht Xir\u00f3kampos an der S\u00fcdspitze von Leros. Die letzte Viertelstunde vor der Einfahrt in die Bucht begleiten uns drei recht gro\u00dfe Delfine, ca. 2 m lang. Sie sind au\u00dfergew\u00f6hnlich spa\u00dfig, schwimmen daher nicht nur zwischen den B\u00fcgen hin und her sondern machen auch richtige Luftspr\u00fcnge, teilweise mit R\u00fcckenlandung. Man hat wirklich das Gef\u00fchl, sie wollen uns ansehen und ordentlich imponieren. Wir fotografieren und filmen was das Zeug h\u00e4lt. Wir sind wirklich sehr imponiert.<\/p>\n<p>Eine gelbe Boje der Taverna Aloni ist noch frei und die nehmen wir sogleich. Wir pumpen das Schlauchboot auf bevor wir uns in das herrliche hei\u00df ersehnte k\u00fchle Wasser werfen. Naja, mit 24,5\u00b0 ist es vielleicht gerade noch als k\u00fchl zu bezeichnen.<\/p>\n<p>Das Essen in Aloni ist wie immer sehr gut. Die Lobeshymnen des Kellners tragen wohl zu diesem Eindruck auch bei (\u201cvery special Mussaka\u201c). Auf die Frage, was denn dabei \u201especial\u201c sei, antwortet er \u00fcberlegen, dass die Erd\u00e4pfel und Melanzani von hier, genauer, von seinem Garten seien. Das ist nat\u00fcrlich schon special. Die anderen Tavernen machen ja sicherlich das Mussaka mit \u00e4gyptischen Kartoffeln und t\u00fcrkischen Melanzani.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-05\">05.07.2009 Sonntag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<br \/>\nHeute muss die Dirk repariert werden. Die Leine habe ich in September mit Wolfgang zum Waschen herausgeholt und mit einer provisorischen roten Schnur ersetzt. Die rote Schnur ist abgerissen und baumelt oben am Mast.<br \/>\nHarald darf in den Bootsmannstuhl und wird mit Hilfe der Ankerwinde hinaufgezogen. Obwohl diese laut Beschreibung locker 350 Kilopond ziehen k\u00f6nnen m\u00fcsste, tut sie sich sehr schwer. Die FI-sicherung f\u00e4llt zwei Mal und als Harald noch ein paar Meter unter der Mastspitze weilt, gibt die Winde den Geist ganz auf. Das ist f\u00fcr das angestrebte Vorhaben weniger dramatisch, weil dort schon die rote Schnur baumelt und wir die Dirk durch den Mast und nach Hinten zum Baumnock ziehen k\u00f6nnen. F\u00fcrs Hinunterkommen braucht man auch keine Winde sondern nur die richtige Technik des Fierens an der Winschtrommel. Also kommt Harald wohlbehalten herunter.<br \/>\nAber die Ankerwinde funktioniert nur mehr abw\u00e4rts. Bei aufw\u00e4rts h\u00f6rt man wohl das Relais mit einem \u201eKlack\u201c anziehen aber danach bewegt sich nichts. Die Gro\u00dfe Werkzeugkiste darf auf das Vordeck kommen und ich in den Ankerkasten kriechen. Christian assistiert mit Messger\u00e4ten und Ratschl\u00e4gen, wie der Fehler durch Messungen mit dem Voltmeter eingegrenzt werden k\u00f6nnte. Als gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Fehlerursache erkenne ich aber mit blo\u00dfem Auge, dass die Anschlussterminale des Relais f\u00fcr die Ankerwinde komplett verrostet sind. Nach etlichen Caramba-Spritzern (Rostl\u00f6ser) gelingt es mir, das Kabel vom Anker-Auf-Terminal zu l\u00f6sen. Eigentlich wollte ich dieses Kabel auf des Anker-Hinunter-Terminal legen, um zu sehen, ob die Ankerwinde dann in die andere Richtung drehen w\u00fcrde, wodurch die Winde wieder einsatzf\u00e4hig w\u00e4re &#8211; hinunter geht der Anker sowieso mit der ge\u00f6ffneten Kupplung ohne Strom. Aber die Mutter und das ganze Teminal sind so verrostet, dass keine Chance besteht, das Kabel abzuschrauben. Es endet damit, dass sich irgendwas dreht, n\u00e4mlich das ganze Terminal samt Mutter, und auch dieses beim Dr\u00fccken des Tasters stromlos bleibt. Also Relais kaputt, ein neues muss her. <\/p>\n<p>Am Sonntag ist das auf jeden Fall unm\u00f6glich. Daher beschlie\u00dfen wir, bis morgen hier zu bleiben und dann wieder zur\u00fcck nach Lakki zu fahren, um ein neues Relais zu besorgen. Jetzt brauchen wir vor allem Wasser und Milch und was wir sonst noch ergattern k\u00f6nnen. Ich wei\u00df, dass am Ortsanfang ein Gesch\u00e4ft vorhanden ist und schlage vor, dorthin zu gehen. Mit dem Schlauchboot hin\u00fcber gerudert und 10 Minuten gegangen stellen wir fest, dass das Gesch\u00e4ft geschlosssen hat. Und wie hier allgemein \u00fcblich gibt es kein Schild, das die \u00d6ffnungszeiten anzeigen w\u00fcrde. Aber unterwegs haben wir ein kiosk\u00e4hnliches Gesch\u00e4ft in einem Haus gesehen, in dem eine \u00e4ltere Dame ausgeharrt hat. Wir retten ihren Tag und kaufen Getr\u00e4nke um 21 Euro ein.<\/p>\n<p>Dann gehen wir Mittag essen in die mittlere Taverna des Ortes &#8211; Mama Veta. Auch sehr k\u00f6stlich. Christian sagt sogar, sein Spinat mit K\u00e4se und getrockneten Tomaten im Steinguttopf sei \u00fcberragend gut. Mein Mussaka schmeckt auch nicht nach \u00e4gyptischen, sondern einheimischen Erd\u00e4pfeln und Harald packt die Portion Spaghetti Bolognese gar nicht.<\/p>\n<p>Wir rudern wieder zum Boot zur\u00fcck. Die Genua wird endlich gesetzt, also aufgezogen und eingerollt. Nach diversen erfolglosen Versuchen, die Kleininverter f\u00fcr 230 Volt Strom in Gang zu setzen, setzen wir uns mit dem Schlauchboot in Richtung der letzten Taverna \u201eTo Kima\u201c (Die Welle) mit dem Schlauchboot in Gang. Diese Taverna ist wirklich mies. Da helfen die g\u00fcnstigen Preise auch nichts.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-06\">06.07.2009 Montag<\/strong><br \/>\n11:09 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:59 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:34 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Angelegt<\/em><br \/>\n15:00 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:50 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:15 Strecke: 18,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Heute gelingen die Fr\u00fchst\u00fcckseier bestens. Wir essen die letzten Vorr\u00e4te auf. Um 11h brechen wir auf und erreichen Lakki eine Stunde sp\u00e4ter. Ich bin so fixiert darauf, mit Heckanker anzulegen, dass ich das m\u00f6gliche l\u00e4ngsseits vorerst in den Wind schlage. Als es aber nicht so richtig gelingt, das Boot mit dem Bug in vern\u00fcnftiger Entfernung zum Kai zu stabilisieren, gehen wir aber doch l\u00e4ngsseits zwischen den beiden riesigen Traktorreifen, wo die Blodughadda genau hinein passt. Den Anker lassen wir einfach drau\u00dfen.<br \/>\nChristian und Harald gehen in den Supermarkt und ich zum Marinezubeh\u00f6rh\u00e4ndler Piperis. Er hat kein Relais f\u00fcr die Ankerwinde. Auch der angerufene Elektriker hat keines. Fr\u00fchestens in 24 Stunden k\u00f6nnte eines herbeigeschafft werden per Expressbote. Per Segelboote bin ich aber schneller in Kos, wo es wahrscheinlich ein passendes Relais gibt. Beim Gesch\u00e4ft von Wind habe ich auch kein Gl\u00fcck. Die Internetverbindung ist darnieder. Daher kann ich nicht die Wertkarten-SIMs f\u00fcr Internet und Telefon aufladen.<\/p>\n<p>Wir treffen uns im Caf\u00e9 der Marina Lakki unweit der \u00f6ffentlichen Pier, trinken Frappee und essen Toast. Ein Anruf bei Pavlos best\u00e4tigt meine Vermutung, dass er in seinem Marinestore in Kos ein passendes Ankerwindenrelais lagernd hat. Er reserviert es f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Um 15h legen wir wieder ab und erreichen O. Pali\u00f3nisos 1 Stunde und 50 Minuten sp\u00e4ter. Der Stammplatz ist belegt aber der Platz an der kleinen N-Mole ist frei. Christian bedient den Britany-Anker mit der Hand statt des Hauptankers und Harald springt an Land. Kein optimaler Platz, weil der Wind von der Seite kommt. Aber der Anker h\u00e4lt bestens im Sand.<\/p>\n<p>Abends gehen wir zur Taverna Pali\u00f3nisis Paradissos hinauf. Nikolas ist gschaftig wie immer und erz\u00e4hlt dass heute bereits 400 Leute da waren &#8211; dank der seit Oktober asphaltierten Stra\u00dfe! Ich gebe ihm die ausgedruckten Photos vom letzen Jahr, die er fl\u00fcchtig ansieht und dann in eines der Fotoalben am Tisch steckt. Wir k\u00f6nnen  Salat, Gigant\u00e9s, gebratene Zucchini und Melanzani mit Parmesan sowie Tsatsiki haben. Wir bestellen alles sowie Brot, Wasser, Bier f\u00fcr Harald und Rets\u00edna f\u00fcr mich. Am Nachbartisch sind Leute, die gegrillten Fisch bestellen und daher hat Nikolas nicht viel Zeit mit uns zu reden. Aber immerhin so viel: Der j\u00fcngste Sohn, Leftheris mach die Tourismusschule auf Rodos und praktiziert im Robinson Club auf Kos, der \u00e4lteste Mike, hat eine Zusatzausbildung zu seinem Handelskapit\u00e4nstudium und ist jetzt Hafenpolizist in Kalymnos\/Pothia und der Mittlere &#8211; Name vergessen &#8211; f\u00e4hrt zur See. Die irrwitzigen Preise hat er offenbar behalten, weil er 35 Euro f\u00fcr unser sp\u00e4rliches Essen und Trinken verlangt. Er bekommt es aber ohne Murren, denn die Show ist ja auch was wert.<\/p>\n<p>Auf dem Heimweg entdeckt Christian das Spinnenauge. Analog zum Katzenauge reflektiert es das Licht. Aber nur wenn die Lichtquelle eine Stirnlampe ist. Dann geht man den steinigen Pfad von der Taverna zum Strand und sieht immer wieder blaue Reflexe irgendwo am Boden. N\u00e4her hinzugekommen und angeleuchtet sind das Spinnen &#8211; komplett paralysiert vom Licht.<\/p>\n<p>Harald und Christian gehen bald schlafen w\u00e4hrend ich das Blogbuch seit beginn dieses T\u00f6rns nachtrage und damit jetzt um 1:37h fertig bin.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-07\">07.07.2009 Dienstag<\/strong><br \/>\n14:14 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:50 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:36 Strecke: 18,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Salon aufr\u00e4umen ist angesagt. Es dauert ganze drei Stunden, bis das Chaos beseitigt ist. Ein Buchtschwimm noch bevor wir um 14h abfahren. Der Nikolas l\u00e4sst sich gar nicht blicken &#8211; nicht mehr der Alte.<br \/>\n\u00dcber fast glattem Wasser erreichen wir die Marina Kos in Rekordzeit &#8211; 2:36h. Kaum angelegt ist der Pierre schon an Bord. Er bedauert den Schaden sehr und versichert, er w\u00fcrde f\u00fcr den Schaden aufkommen. Als ich ihm allerdings erz\u00e4hle, dass so ein Beam ganz sch\u00f6n teuer sein kann &#8211; \u00fcber 10.000 Euro wie mir Andr\u00e9 mittlerweile mitgeteilt hat &#8211; schluckt er ordentlich und glaubt es noch weniger. Ich eigentlich auch nicht.<\/p>\n<p>Wir checken ein im Marinab\u00fcro. Selbstverst\u00e4ndlich werden die Papiere wie immer kopiert und auf Nimmerwiedersehen abgelegt. Zwei N\u00e4chte kosten hier \u20ac 60,24, Internet inklusive. Weil auf einer Tafel angesucht wird, anschlie\u00dfend zum Hafenpolizeib\u00fcro zu gehen, mache ich das. Die Filiale im Marinageb\u00e4ude ist also wieder ge\u00f6ffnet. Die sehr freundliche und h\u00fcbsche Hafenpolizistin kopiert und stempelt und versucht dann zu erkl\u00e4ren, wo ich die Verwaltungsgeb\u00fchr zu bezahlen habe. Fr\u00fcher kassierte die Hafenpolizei diese, jetzt muss man also deswegen extra in die Stadt zum Steueramt. Der Vorteil, die Polizei im Marinageb\u00e4ude zu haben, reduziert sich gegen Null. Christian mein ganz richtig, die Marina k\u00f6nnte diese Geb\u00fchr ja auch als Serviceleistung einheben und weiter leiten. Es handelt sich um 0,88 Euro!<\/p>\n<p>Pavlos hat wie versprochen ein passendes Relais von Lofrans um 90 Euro auf lager. Jetzt versuchen wir nochmals die verrosteten Muttern auf dem alten aufzuschrauben. Das gelingt nicht. Die Kabel m\u00fcssen abgezwickt werden. Die restliche Arbeit verschieben wir auf morgen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2009-07-08\">08.07.2009 Mittwoch<\/strong><br \/>\nKos Nord \/ Marina<br \/>\nUm 8:40 ruft Stamatis an, dass das bestellte Leihauto auf mich wartet. Ich eile zum Marinaeingang. Ganz stolz stellt er seinen Sohn und Nachfolger vor, der gerade das Milit\u00e4r absolviert hat. Ein recht passables Auto Kia Rio hat er f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Nur Pavlos hat passende Kabeschuhe. Aber er kommt erst um 10:30 ins Gesch\u00e4ft. Mit Hilfe von Yves, einem Belgier, der hier in der Marina auf seinem Boot wohnt, wird das neue Relais fachm\u00e4nnisch montiert. Es dauert zwar aber das Resultat kann sich sehen lassen. Beim Pavlos bestelle ich, weil es gerade passt, eine Funkfernbedienung f\u00fcr die Ankerwinde, damit man diese von \u00fcberall her bedienen kann. Soll morgen kommen. <\/p>\n<p>Christian marschiert in die Stadt. Er will die 88 Cent beim Steueramt einzahlen und die Wind-Telefonwertkarten aufladen bzw. eine neue besorgen. Harald w\u00e4scht das Deck und ich kann auch schon eruieren, was f\u00fcr ein Profil f\u00fcr den Beam verwendet worden ist. Thierry BILLARD von Fountaine Pajot schickt eine PDF-Zeichnung und Craig Bond von Z-Spars UK beziffert die Kosten f\u00fcr einen neuen Beam mit \u00a3 1.250,- + VAT. Wer sie im Endeffekt zahlen wird, Pierre oder die Versicherung, wei\u00df ich noch nicht. Aber Hauptsache, ich nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 21.08.2018 21:36:41 Anzahl Tage: 8 01.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA 02.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA 03.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA 04.07.2009 L\u00e9ros \/ Marina Leros Evros SA &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 05.07.2009 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 06.07.2009 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed &#8211; K\u00e1lymnos [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":387,"menu_order":20,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-407","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/407\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}