{"id":44,"date":"2015-07-17T11:39:53","date_gmt":"2015-07-17T09:39:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=44"},"modified":"2018-08-19T23:53:09","modified_gmt":"2018-08-19T21:53:09","slug":"2015-07-02-samos-attika","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2015-2\/2015-07-02-samos-attika\/","title":{"rendered":"2015-07-02 Westw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2015-2\/2015-07-02-samos-attika\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 00:52:17 Anzahl Tage: 7<br \/>\n<a href=\"#2015-07-02\">02.07.2015 S\u00e1mos \/ Marath\u00f3kampos &#8211; Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Lipsi \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-03\">03.07.2015 Lipsi \/ Hafen &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-04\">04.07.2015 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-05\">05.07.2015 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha &#8211; Schinousa \/ Livadi<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-06\">06.07.2015 Schinousa \/ Livadi &#8211; S\u00edfnos \/ O. Vathy<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-07\">07.07.2015 S\u00edfnos \/ O. Vathy &#8211; Kythnos \/ Hafen Merichas<\/a><br \/>\n<a href=\"#2015-07-08\">08.07.2015 Kythnos \/ Hafen Merichas &#8211; Makronisos \/ S\u00fcdbucht &#8211; Attikak\u00fcste \/ Lavrio<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nSchermann Christian<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 36:21 Strecke: 223,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-02\">02.07.2015 Donnerstag<\/strong><br \/>\n10:35 S\u00e1mos \/ Marath\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b042'34''+026\u00b042'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:55  <em>Genua dazu, Motoren langsamer<\/em><br \/>\n11:35  <em>Genua weg, Motoren schneller<\/em><br \/>\n13:47 Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'51''+026\u00b044'10''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Hafenrunde    <\/em><br \/>\n14:12 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n15:20 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:38 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>L\u00e4ngsseits anlegen Anlegerkopf<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:55 Strecke: 31,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Das Flugzeug landet p\u00fcnktlich um 8:30h und exakt nach der Berechnung des Routenplaners kommt Christian 44 Minuten sp\u00e4ter mit dem Taxi am Boot an.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07-02_MarathokamposChristian.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07-02_MarathokamposChristian.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a> <\/p>\n<p>Wir gehen zum sehr gut sortierten proton-Supermarkt und dann zum eher bescheidenen B\u00e4cker einkaufen. Wir trinken Kaffee und essen unsere B\u00e4ckereispezialit\u00e4ten, die allerdings vor allem geschmacklos sind.<br \/>\nGleich nach der Ausfahrt aus dem Hafenbecken kommt der Fallwind von hinten mit bis zu 37 Knoten daher. Etwas weiter draussen beruhigt sich der Wind etwas und wir rollen die Genua aus. Das geht eine Zeit lang recht gut, aber dann kommt der achterliche Wind Mal von der einen, dann von der anderen Seite. Die Genua kann sich nicht entschlie\u00dfen, auf welcher Seite sie bleiben will und \u00e4ndert immer wieder die Seite mit einem Knall. Also kommt sie weg und wir motoren ohne Segel flott dahin.<br \/>\nIn Ark\u00ed schauen wir in die Hafenbucht Augusta ohne anzulegen hinein bevor es nach Tiganaki weiter geht. Nur zwei Ausflugsboote sind da. Also haben wir gen\u00fcgend Platz, den Anker zu werfen. Wir schwimmen und essen eine Jause.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Station Lipsi bietet was Neues: Es ist nicht mehr verp\u00f6nt, l\u00e4ngsseits am Kopf des Anlegers anzulegen. Nein, ein neues Anlegerhilfskommando bestehend aus einem ziemlich schrumpeligen Mann in einem gelben T-shirt mit der Aufschrift &#8222;Delaila&#8220; (Taverne in der S\u00fcdbucht Katsadia) und einem jungen Mann in einer wichtig anmutenden Warnweste f\u00fcr Autofahrer begr\u00fc\u00dft uns freundlich und hilft mit den Leinen. Viel Hilfe ist nicht notwendig. Und dann noch was Neues: Der schrumpelige Mann pr\u00e4sentiert einen quittungs\u00e4hnlichen Zettel mit dem Text &#8222;Receipt of 5\u20ac&#8220;. Na gut, bekommt er.<\/p>\n<p>Wie immer kommt Manolis vorbei, \u00fcberreicht die Speisekarte seiner Taverna &#8222;Manolis&#8216; Tastes&#8220; und preist diese an. Wir versprechen zu kommen. Davor machen wir Halt im Lokal an der Wurzel des Anlegers und dann auf der Terrasse der Kirche. Obwohl sich Manolis sehr bem\u00fcht, einen guten Eindruck zu machen, tut sein Essen das diesmal \u00fcberhaupt nicht. Es ist gar nicht gut. Die obligaten Pommes Frites sind sogar schrecklich.<\/p>\n<p>Den Vollmondaufgang sehen wir dann wieder vom selben Platz im Hafenlokal gemeinsam mit vielen anderen. Recht bald danach sitzen wir im Cockpit und h\u00f6ren Musik aus dem von Christian mitgebrachten Denon-envaya Lautsprecher. Funktioniert mit Akku und empf\u00e4ngt die Musik vom Handy oder Computer per Bluetooth und klingt richtig gut.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-03\">03.07.2015 Freitag<\/strong><br \/>\n09:06 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:15 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n13:35 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:02 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:36 Strecke: 9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Um acht wecke ich den Christian. Wir gehen zum B\u00e4cker fr\u00fchst\u00fccken. Dann ab nach Leros. Unterwegs sehen wir vier, vielleicht f\u00fcnf, pr\u00e4chtige Delfine. Sie schwimmen so 10 Minuten lang gerne zwischen den B\u00fcgen hin und her.<\/p>\n<p>Der im Voraus bestellte Platz l\u00e4ngsseits au\u00dfen am Travelliftbecken wird genau vor unserer Nase von einem Segelboot eingenommen. Wir werden gebeten, an der Boje zu warten &#8211; na was sonst hier. Dann wird das Segelboot in das Travelliftbecken verlegt um aus dem dem Wasser heraus gehoben zu werden. H\u00e4tte es nicht gleich dort hinein fahren k\u00f6nnen, damit wir den f\u00fcr uns reservierten L\u00e4ngsseitsplatz h\u00e4tten nehmen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Gerade als wir von der Boje ablegen wollen, kommt ein Motorboot daher und nimmt sich den L\u00e4ngsseitsplatz. Ich rufe wieder die Irene von der Rezeption an und erkl\u00e4re die Situation. Kurze Zeit sp\u00e4ter wird uns zugewunken, dass wir doch anlegen k\u00f6nnen. Das Boot hat sich nach hinten verholen m\u00fcssen.<br \/>\nEs ist aus Patmos gekommen, um Diesel zu tanken. Das passt nat\u00fcrlich gut. Wir k\u00f6nnen den Tank auff\u00fcllen und auch den 25L Reservekanister. Damit schaffen wir es bis zum Festland auf jeden Fall. <\/p>\n<p>Wir holen das mittlerweile reparierte Schlauchi und auch das Kartenbuch f\u00fcr die Nord\u00e4g\u00e4is ab. Nach einiger Zeit kommt auch der Mechaniker f\u00fcr die Klopumpe. Sie funktioniert n\u00e4mlich nicht gut. Auspumpen geht gut, aber sp\u00fclen schlecht. Die zwei wesentlichen Dichtungen werden ausgetauscht und die Pumpe eingefettet. Danach flusht sie auch wieder.<\/p>\n<p>Wir verlegen uns nach Archangelos. Ich ziemlich zufrieden. Jetzt sollte alles f\u00fcr l\u00e4ngere \u00dcberfahrten vorbereitet sein. Nach Schwimm folgt Bootwasch, insbesondere die Heckplattform, dann ein Schachspiel und danach Essen in der Taverna Stigma. Viel besser als die gestrige Manolis Erfahrung.<\/p>\n<p>Danach noch ein Schachspiel und das Schreiben dieser Zeilen. Am morgigen Ziel Levitha gibt es gar keine Mobilfunkverbindung und wo wir am Sonntag Abend sein werden, wei\u00df ich noch nicht. Vermutlich auf Schinoussa.<\/p>\n<p>Die eingebundene Routenkarte funktioniert noch nicht so richtig. Sie geht bei jeder Aktualisierung des Berichts verloren. Ich lasse sie jetzt einfach weg.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-04\">04.07.2015 Samstag<\/strong><br \/>\n10:52 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:04  <em>Motoren aus<\/em><br \/>\n13:19  <em>Motoren dazu<\/em><br \/>\n13:58 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b000'09''+026\u00b028'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:06 Strecke: 19,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir haben es nicht eilig. Der Wind soll im laufe des Tages ein wenig abnehmen. F\u00fcr ein Schachspiel nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ist daher locker Zeit. Ich binde zwei Reffs ins Gro\u00dfsegel. Die werden sicher ben\u00f6tigt werden.<br \/>\nWir lichten den Anker und setzen sofort die Segel. Kurze Zeit sp\u00e4ter brummen die Motoren nicht mehr und es geht mit 7 bis  8 Knoten rauschend dahin bei 20 bis 25 Knoten Wind. In der Mitte nimmt er etwas ab auf unter 20, aber die letzte Stunde vor Levitha kommt er mit bis zu 28 Knoten daher. <\/p>\n<p>Christian bekommt ein mulmiges Bauchgef\u00fchl und wird m\u00fcde. Also die sanfte Variante der Seekrankheit. Schlafen auf dem Sofa im Salon hilft. Ich wecke ihn auf, damit er die Bojenstange bedient. Allein w\u00e4re es bei dem Wind sehr schwierig. So ist es aber ganz leicht. Es dauert trotzdem eine Weile, bis wir so an der Boje so h\u00e4ngen, wie ich es haben will. Also mit Hanepot und einer Leine auf Slip zur Mittelklampe. Christian wundert sich \u00fcber die vielen Leinen. Aber besser zwei zu viel als eine zu wenig.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_LevithaBoje.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_LevithaBoje.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der Segelfahrt hat mich ein Rumpeln vom Backbordruder beunruhigt. Ich schaue mir das im Wasser an. Ja, das Ruderblatt wackelt ganz leicht. Der Ruderschaft hat also in der Buchse ein wenig Spiel. Bisher war das nicht zu h\u00f6ren, weil das Motorenbrummen das Rumpeln \u00fcbert\u00f6nt hat. Die Schrauben, die den Schaft mit der Lenkstange verbindet, sind ein wenig locker. Ich ziehe sie nach und \u00e4rgere mich, dass ich nicht daran gedacht habe, die Ruder in der Werft zu kontrollieren. <\/p>\n<p>Wir gehen hinauf zum Bauern essen. Es gibt g\u00fcnstigen &#8211; 37 Euro per Kilo &#8211; gegrillten Fisch, Barrakuda und ein anderer, dessen englischer Name der sonst gut englisch sprechende Kellner nicht wei\u00df. Die Mannschaften von zwei der anderen drei Boote in der Bucht kommen auch. Aber es bleibt jeder Tisch f\u00fcr sich und isst Fisch.<\/p>\n<p>Wir gehen noch im Abendlicht zur\u00fcck und paddeln mit 18 Schl\u00e4gen zur\u00fcck zum Boot. Gestern waren es 25,5. Daf\u00fcr den Au\u00dfenborder anzuwerfen, vor allem montieren, w\u00e4re wirklich unn\u00f6tig. Leider ist die h\u00e4sslichste aller Schlauchbootreparaturen nicht dicht. Oder das Schlauchi verliert sonst irgendwo Luft aus der vordersten Luftkammer. Diesmal werde ich keinen Selbstreparaturversuch unternehmen. Bringt eh nix. Bei l\u00e4ngeren Landaufenthalten halt die Pumpe mitnehmen wird reichen so lange es nicht schlimmer wird.<\/p>\n<p>Wir spielen noch eine Partie Schach bevor wir fr\u00fch schlafen gehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-05\">05.07.2015 Sonntag<\/strong><br \/>\n07:58 Lev\u00edtha \/ O. Lev\u00edtha <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b000'09''+026\u00b028'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n08:31  <em>Segelfahrt<\/em><br \/>\n11:20 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'24''N,026\u00b004'34''E&#038;z=12\" target=\"_blank\">36\u00b053&#8217;24&#8220;N,026\u00b004&#8217;34&#8220;E<\/a> <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n13:52 LF S\u00fcdspitze <em>querab<\/em><br \/>\n14:23 W-Spitze Amorgos <em>Kurs\u00e4nderung<\/em><br \/>\n16:39 Schinousa \/ Livadi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b051'39''+025\u00b031'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 08:41 Strecke: 57,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach sieben Stunden habe ich genug geschlafen und stehe um f\u00fcnf auf. Die Sache mit dem Ruder besch\u00e4ftigt mich. Mir kommt in den Sinn, dass der Winkel verstellt sein k\u00f6nnte. Aber Christian schl\u00e4ft noch in der stbd Achterkabine, so dass ich das Ruder dort noch nicht vergleichen kann.<br \/>\nMit der Sonne steht auch Christian auf. Wir fr\u00fchst\u00fccken und dann sehe ich eindeutig, dass das bb Ruder um sicherlich 5 Grad verstellt ist. Es dauert etwas, bis ich darauf komme, wie das korrigiert werden kann. <\/p>\n<p>Gleich nach der Abfahrt zeigt sich, dass der Autopilot jetzt kein Problem mehr hat, der Kurs zu halten. Mich hat in den vergangenen Tagen immer gewundert, dass er Schlangenlinien f\u00e4hrt. Kein Wunder, wenn die Ruderbl\u00e4tter nicht exakt parallel stehen.<\/p>\n<p>Beim Segeln ist das Rumpeln nicht mehr zu h\u00f6ren. Das bisschen Spiel in der Buchse d\u00fcrfte also keine so gro\u00dfe Rolle spielen, wenn das Ruder richtig eingestellt ist.<\/p>\n<p>Bei der Amorgos Ann\u00e4herung d\u00fcrfen die Motoren mit schieben. Der Wind kommt sehr unregelm\u00e4\u00dfig daher. Ich beschlie\u00dfe, die Insel s\u00fcdlich zu nehmen, aber ganz knapp dem Ufer entlang. Von fr\u00fcher wei\u00df ich, dass Amorgos eine f\u00fcrchterliche Windmaschine ist, zu der man mindesten 8 Seemeilen Abstand halten muss. Aber knapp entlang des Ufers m\u00fcsste es eigentlich gehen, zumindest ohne Wellen. Voriges Jahr hat diese Taktik an der S\u00fcdk\u00fcste von Kos auch funktioniert.<br \/>\nDa begr\u00fc\u00dft uns schon das Windmonster:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage01.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage01.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um 11:20 erreichen wir den ersten kurzen Windschatten unterhalb der E-Spitze. Die Segel werden in Rekordgeschwindigkeit geborgen &#8211; bevor die n\u00e4chste Windb\u00f6 daher kommt. Alles, was wegfliegen k\u00f6nnte, wird wegger\u00e4umt oder angebunden. Und gut ists. Irrwitzige B\u00f6en kommen blitzschnell daher und gleich darauf ist es wieder ruhig. Die Windmessanlage kommt gar nicht mit. Am Ende des Tages zeigt er die maximale wahre Windgeschwindigkeit mit &#8222;nur&#8220; 47,5 Knoten an. Aber mit dem Handwindmessegr\u00e4t messe ich bis zu 53 Knoten Wind. Dabei erwische ich die \u00e4rgsten B\u00f6en mit fliegendem Wasser gar nicht. Aber es geht kommod dahin. Ich steuere konsequent entlang des Ufers, maximal 100m entfernt, meistens viel weniger. Es gibt keine gro\u00dfen Buchten auszufahren und keine Untiefen zu umfahren, mit einer Ausnahme, siehe unten. Die Tiefenangaben in der Navionics Karte am iPad sind komplett falsch. Es gibt keine einzige Stelle mit weniger als 10m Tiefe.<\/p>\n<p>An der W-Spitze von Amorgos nehmen wir Kurs auf Schinousa. Wind und Welle sind jetzt stetig vorhanden und das nicht zu knapp. Der Wind kommt ein wenig zu westlich, um direkt nach Schinousa segeln zu k\u00f6nnen und das mit 32 Knoten \u00fcber Grund. Also gebe ich Vollgas, lasse den Autopiloten drau\u00dfen steuern und wir sitzen trocken im Salon. Ich freue mich dar\u00fcber, dass er jetzt schnurgerade steuern kann. Und dar\u00fcber, dass das Boot jetzt wieder gewaschen wird.<\/p>\n<p>In der Livadi Bucht ankern schon zwei Segelboote. Platz w\u00e4re genug f\u00fcr mindestens 10. Eine sch\u00f6ne Bucht und, wie ich wei\u00df, mit einer netten Taverna.<\/p>\n<p>Allerdings beschlie\u00dfen wir, in die Ortschaft hinauf zu gehen. Das lohnt sich und der Fu\u00dfweg dauert keine 20 Minuten. Christian ist von der Idylle ganz begeistert, wie bisher alle, die hier waren. Wir essen in der Taverna Margarita mit der famosen Aussicht und kaufen danach Obst, Bier und Brot im Gesch\u00e4ft an der &#8222;Hauptstra\u00dfe&#8220; ein. <\/p>\n<p>Vor dem schlafen gehen verliere ich wieder zwei Schachpartien. Wahrscheinlich ist Christian mehr bei der Schachsache als ich.<\/p>\n<p>Noch ein paar Bilder von der S\u00fcdpassage von Amorgos:<br \/>\nAb einer gewissen Windst\u00e4rke staut sich der Wind und bildet Wolken:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage02.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage02.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Entlang der gesamten S\u00fcdk\u00fcste, immerhin ca. 31 Km, gibt es nur drei von Menschenhand errichtete Bauwerke. Dieses verlassene Dorf, vermutlich eine ehemalige Mineralienmine:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage03.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage03.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>das &#8222;Schwalbennestkloster&#8220; mit dem unaussprechlichen Namen Chozovi\u00f3tisas (und dann irgendwo ein Privathaus, das ich wegen Bedeutungslosigkeit nicht fotografiert habe):<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage05.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage05.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage06.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage06.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber die Gesteinsformationen sind gelegentlich interessant, wie diese:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage04.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage04.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>An dem Kloster vorbei und nach Umrundung des Felsens Meg\u00e1lo Vri\u00f3kastro fotografiere ich nach hinten. (Die Ausnahme: Laut Seekarte und Navionics soll sich zwischen diesem und der Insel ein Stein befinden. Da es hier mit \u00fcber 40 Knoten so richtig kachelt, verlasse ich mich nicht auf die Augapfelnavigation + Polariodsonnenbrille und umrunde daher den Felsen):<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage07.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_05_AmorgosSuedpassage07.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da ist die Wolkenbank ganz deutlich zu sehen. Meine Theorie, warum Amorgos so ein Windmonster ist: Hier staut sich der Wind. Ein Teil wird nach S\u00fcdost, der weitaus gr\u00f6\u00dfere Teil der Luftmasse nach S\u00fcdwest abgelenkt. Zumindest haben wir ab dem Kloster den Wind mit uns, davor gegen uns.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-06\">06.07.2015 Montag<\/strong><br \/>\n08:30 Schinousa \/ Livadi <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b051'39''+025\u00b031'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n09:53  <em>Segel setzen<\/em><br \/>\n12:34 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b054'26''N,025\u00b000'17''E&#038;z=12\" target=\"_blank\">36\u00b054&#8217;26&#8220;N,025\u00b000&#8217;17&#8220;E<\/a> <em>Reffleine gerissen, weiter im 2. Reff<\/em><br \/>\n14:33 Bei Sifnos S-Spitze <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n15:25 S\u00edfnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'56''+024\u00b041'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:55 Strecke: 42,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Gleich nach Fr\u00fchst\u00fcck bei \u00d61 Morgenjournal fahren wir los. Es gibt zwei Varianten: Zwischen Naxos und Paros nach Syros oder nach Sifnos in West. Nach etwas \u00fcber einer Stunde Motorfahrt gegen Wind und Wellen scheidet Variante eins aus und wir setzen die Segel.<br \/>\nEs ist max. 20 Kn Wind vorhergesagt, weshalb ich das Gro\u00df im ersten Reff setze. Funktioniert bestens bis der Wind nach 2,5 Stunden zu viel auffrischt. Die Frage, ob nicht einreffen doch besser w\u00e4re, wird mit einem Knall beantwortet, als die Reffleine rei\u00dft. Also das Gro\u00df ein St\u00fcckchen herunter und mit Reff 2 weiter segeln. Geht auch flott dahin aber den Rekord von 9,2 GPS-Knoten von vorhin brechen wir nicht. Obwohl der Fallwind s\u00fcdlich von Sifnos bis zu 37,1 Knoten daher donnert (wahre Windgeschwindigkeit 32,8 Kn). Ich traue mich halt nicht, den vollen Winddruck auszunutzen.<\/p>\n<p>Beim Inselchen Kitriani an der S-Spitze von Sifnos kommen die Segel um 14:30 herunter. Kurze Zeit sp\u00e4ter ankern wir in der Vathi-Bucht. Beim Abendessen in der sehr guten Taverna Symposio kommen wir mit einem d\u00e4nischen Ehepaar ins Gespr\u00e4ch. Macht zum ersten Mal Urlaub in Griechenland und ist sehr begeistert. <\/p>\n<p>Endlich ist es f\u00fcr Christian warm genug, so dass wir das Abendschach im Cockpit spielen k\u00f6nnen. Es wird eine lange und ausgeglichene Partie, die ich dann aus Ungeduld und M\u00fcdigkeit verliere. Kurz nach 22h schlafe ich bereits wie ein Stock.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-07\">07.07.2015 Dienstag<\/strong><br \/>\n08:43 S\u00edfnos \/ O. Vathy <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'56''+024\u00b041'24''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:03  <em>Motoren langsamer<\/em><br \/>\n15:30 Kythnos \/ Hafen Merichas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b023'25''+024\u00b023'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 06:47 Strecke: 37 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Abfahrt wie gestern. Heute ist die Route klar: SW-Spitze von Serifos umrunden und dann Richtung Nord. Der Wind ist auch wie gestern, nur der Kurs nicht segelbar. Also schr\u00e4g gegen die krachenden Wellen per Motor. <\/p>\n<p>Kurz vor Serifos sehe ich, dass Wasser bei der Notausstiegsluke an bb herein schwappt. Und das gar nicht wenig. Bei jeder zweiten Welle ein Stamperl. Es sind verdammt viele Wellen. Die Bilge ist schon halb voll.  Die Wolfcraft Impellerpumpe auf Akkuschrauber kommt zum Einsatz und entleert die Bilge durch das Klofenster mittels zweier kurzer Schl\u00e4uche fast so bequem wie eine eingebaute Bilgepumpe. Ich lasse das Bodenbrett offen, um beobachten zu k\u00f6nnen, wann die n\u00e4chste Entleerung f\u00e4llig ist.<\/p>\n<p>Nach der Umrundung der SW-Spitze von Serifos geht es im steilerem Winkel gegen die Wellen Richtung Kythnos. Es ist absolut unertr\u00e4glich wie das Boot gepr\u00fcgelt und wir gesch\u00fcttelt werden. Aber wir m\u00fcssen da durch, um morgen am Abend am Festland zu sein. \u00dcbermorgen w\u00e4re das kein Problem. Da soll leichter S\u00fcdwind aufkommen&#8230;<\/p>\n<p>Westlich von Kythnos beruhigt sich die Lage wesentlich. Die letzte Stunde ist direkt erholsam. Nur gelegentlich kracht eine Welle unten an das Br\u00fcckendeck und die Salzwasserduschen sind kaum ergiebig.<\/p>\n<p>Der Hafen Merichas ist schon ziemlich voll. Eigentlich kein Platz f\u00fcr uns. Aber der Kopf eines Fischerpiers bietet sich an. Nach Besichtigung der Verh\u00e4ltnisse und nachdem kein Aufschrei von irgendwo ert\u00f6nt, dass man hier nicht anlegen darf, ist die Entscheidung gefallen. Eine gute. Der st\u00e4dtische Hafenmeister erscheint und best\u00e4tigt &#8222;very good place here&#8220;. Es dauert zwar bis die Leinen passen. Die Festmacherm\u00f6glichkeiten sind sehr beschr\u00e4nkt vorhanden. Aber der Platz bietet mit Abstand die sch\u00f6nste Aussicht auf die Ortschaft. Und nach vielen Jahren wieder einen Sonnenuntergang ins Meer, wie er kaum sch\u00f6ner sein k\u00f6nnte.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_07_KythnosMerichas09.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_07_KythnosMerichas09.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_07_KythnosMerichas08.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2015_07_07_KythnosMerichas08.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Davor darf ich zum Hafenmeister gehen und 9 Euro Hafengeb\u00fchr bezahlen &#8211; inklusive Wasser! Er organisiert auch den Dieseltankwagen. Also werden alle Tanks aufgef\u00fcllt und die Salzkruste abgesp\u00fclt. Das ist beruhigend. Denn sollten wir morgen keinen entsprechenden Platz bekommen, ist alles f\u00fcr mindestens eine Woche an Bord, was man nicht mit dem Schlauchboot organisieren kann.<\/p>\n<p>Einen Tobsuchtsanfall bekomme ich aber, als ich feststelle, dass die Werft ein neues Ventil f\u00fcr die Frischwassertanks eingebaut hat, das man nicht absperren kann! Es gibt drei Stellungen: Tank 1, Tank 2 oder beide. Beide bedeutet: Das Wasser vom h\u00f6her gelegenen Tank 2 rinnt in den niedriger eingebauten Tank 1. Ist dieser voll, rinnt der Rest \u00fcber das \u00dcberlaufrohr ins Meer. Und also keine keine Aus-Stellung. Wie verbl\u00f6det ist denn das! Heute muss ich, wie so oft in der Saison, den Einlauffilter der Pumpe reinigen. Dabei rinnen zwangsl\u00e4ufig ein paar Liter Wasser aus, die nur m\u00fchsam mit einem Schwamm aufgetunkt werden k\u00f6nnen. Dieses Witzventil wird die Werft als Reklamation austauschen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nach der Waschaktion gehen wir gleich essen w\u00e4hrend das Boot trocknet. Die Taverna Yalos am Strand erweist sich als eine gute und preiswerte.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2015-07-08\">08.07.2015 Mittwoch<\/strong><br \/>\n09:30 Kythnos \/ Hafen Merichas <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b023'25''+024\u00b023'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:12  <em>Motorsegeln<\/em><br \/>\n11:10  <em>Wind weg, Genua weg<\/em><br \/>\n12:56 Attika \/ Makronisos S\u00fcdbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b039'05.4''+024\u00b006'14.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n13:35 Attika \/ Makronisos S\u00fcdbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b039'05.4''+024\u00b006'14.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n14:30 Attika \/ Lavrio <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b042'44.37''+024\u00b003'21.88''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Mooring<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:21 Strecke: 27,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir g\u00f6nnen uns ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck im Allegro Caf\u00e9 bevor wir los fahren. Der Wind ist heute direkt freundlich und der Wellengang auch. Die Genua wird ausgerollt und wir k\u00f6nnen ein St\u00fcck lang gut motorsegeln.<\/p>\n<p>Christian m\u00f6chte noch einen Schwimmstopp machen. Daf\u00fcr sieht die S\u00fcdbucht der Insel Makronisos geeignet aus. Ist sie auch. Ein recht gro\u00dfer Sandfleck auf 3m Tiefe zwischen Felsplatten ist mit der Polaroidbrille gut auszumachen. Bis auf einige M\u00f6wen am Strand ist die Insel verlassen. Einige H\u00e4userruinen sind zu sehen. Die Insel war Verbannungsort f\u00fcr politische Gegner w\u00e4hrend der Juntazeit.<\/p>\n<p>In weniger als einer Stunde erreichen wir Lavrio. Die freundliche, perfekt deutsch sprechende Dame von http:\/\/www.amz-yachting.ch (Tel. +30 694 313 66 94) hat gestern den Rat gegeben, nach der Einfahrt in das Hafenbecken die Port Authority, tel. +30\u00a022920-26859 anzurufen, um einen Platz zugewiesen zu bekommen. Dort antwortet aber niemand. Ich rufe Magdalena an &#8211; so heisst sie, erfahre ich sp\u00e4ter &#8211; und kein Problem. Sie sitzt gerade mit der Port Authority in einer Taverna. Kurze Zeit sp\u00e4ter winkt schon ein st\u00e4mmiger Mann und weist uns einen Platz am Kai bei Olympic Yachting zu. Es gibt Mooringleinen, wenig Wind und zwei Helfer an Land. Also supereinfach. Der Port Authority Mann geht und sagt, ich solle morgen zu seinem B\u00fcro wegen der Hafengeb\u00fchr kommen. Magdalena kommt an Bord und sieht sich die Notausstiegsluken an, weswegen ich gestern &#8211; auf Empfehlung aus http:\/\/mittelmeer-skipper-forum.de &#8211; die Schweitzer Firma von Michael Z\u00fcger angerufen habe. Allerdings ist er selbst nicht da und Magdalena macht Telefondienst. Aber sie kennt noch einen Mechaniker, den sie kontaktiert und der sp\u00e4ter auch vorbei kommt. Er, wie ich, vermutet, dass die Dichtung erneuert werden muss. Er notiert sich die Abmessungen und wird sich melden, ob er eine passende in seiner Werkstatt vorr\u00e4tig hat. Wenn nicht, wirds nix. Sagt er gleich.<\/p>\n<p>Beim wohlverdienten Ankunftsbierchen in der Taverna Karahalios, schr\u00e4g gegen\u00fcber dem Boot, sitzt auch die Magdalena. Ist sozusagen ihr Homeoffice. Sie kennt sich gut aus. Ja, es gibt einen Lidl, sogar zwei auf dem Weg zum Flughafen. Und sie kennt die Taxikosten zum von vom Flughafen &#8211; 40 Euro. Und sie kennt einen Autovermieter, den Panagiotis vom &#8222;Auto Club&#8220; in der Olympic Marina ein paar Kilometer s\u00fcdlich von Lavrion. Ich rufe ihn an, +30 22920 25210. Ein Auto hat er um 40 Euro pro Tag und ok, seine Frau wird mich im Lokal abholen und wird mit mir dann die Formalit\u00e4ten machen. So ist es auch einige Minuten sp\u00e4ter. Also werde ich den Christian morgen in der Fr\u00fch zum Flughafen bringen und die Beate am Nachmittag abholen. Dazwischen im Lidl einkaufen.<\/p>\n<p>Zwei Schachpartien auf dem Boot gehen sich gut aus, bevor wir zum To Limani\/The Port essen gehen. Ist gut und g\u00fcnstig und die Zucchini Frittes mit Parmesan ein Gedicht.<\/p>\n<p>Dann will ich probieren, Geld abzuheben. Wir finden die Bank mit zwei Bankomaten, wovor zehn Personen warten. Wir stellen uns an und denken, dass es l\u00e4nger dauern werde. Aber nein. Der Mann vor mir sagt, dass der linke Bankomat nur 50 Euro w\u00e4hrend der rechte 60 ausgibt. Alle wollen 60. Mir egal, denn der linke gibt mir problemlos 400.<br \/>\nDas war das erste von mir beobachtete Zeichen einer Krise. Wird leider wohl noch mehr geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 00:52:17 Anzahl Tage: 7 02.07.2015 S\u00e1mos \/ Marath\u00f3kampos &#8211; Ark\u00ed \/ O. Aug\u00fasta (Hafenbucht) &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Lipsi \/ Hafen 03.07.2015 Lipsi \/ Hafen &#8211; L\u00e9ros \/ O. 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