{"id":64,"date":"2015-07-17T15:56:00","date_gmt":"2015-07-17T13:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=64"},"modified":"2018-08-20T00:38:18","modified_gmt":"2018-08-19T22:38:18","slug":"2014-09-06-abschluss","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2014-2\/2014-09-06-abschluss\/","title":{"rendered":"2014-09-06 Abschluss"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2014-2\/2014-09-06-abschluss\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 01:34:18 Anzahl Tage: 5<br \/>\n<a href=\"#2014-09-06\">06.09.2014 Kos Nord \/ Marina &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-09-07\">07.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-09-08\">08.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Plakouti &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-09-09\">09.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-09-10\">10.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; Kos &#8211; Wien<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 6:23 Strecke: 37,8 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-09-06\">06.09.2014 Samstag<\/strong><br \/>\n11:45 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:04 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:19 Strecke: 24,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Restbest\u00e4nde der Elena werden f\u00fcr die paar Tage ausreichen, weshalb ich nicht einkaufen muss. Ich f\u00fclle einen Wassertank auf und wasche die Blodughadda, allerdings nicht gr\u00fcndlich. Das kommt am Dienstag und Mittwoch. <\/p>\n<p>Die Ablegetechnik, einfach nur vorw\u00e4rts mit dem Backbordmotor in die Kaimauer zu fahren, bew\u00e4hrt sich wieder. Der Kugelfender vorne verhindert ein Anschrammen und das Heck dreht sich hinaus. Dabei habe ich Zeit genug, die Leine los zu machen bevor ich r\u00fcckw\u00e4rts mit ordentlich Gas hinaus fahre. Drau\u00dfen kommt der Wind mit 14-15 Knoten genau von vorne. Es wird eine Sch\u00fcttelpartie, aber das st\u00f6rt mich eigentlich nur, weil ich nichts auf dem Computer schreiben kann. Die Finger treffen kaum jemals die richtige Taste. Aber lesen geht gut. E von Kalymnos beruhigt sich der Wind auf 10 kn und weniger und die Wellen sind weniger spritzfreudig.<\/p>\n<p>In Xirokampos sind wieder viele Boote und wieder die selbe Boje wie letztes Mal frei und noch ein paar mehr. Mit der neuen Bojenstange, die ich von den Finnen als Geschenk bekommen habe, ist es einfach, das Boot sicher zu fixieren und dann in aller Ruhe die \u00fcbliche Leine einzuf\u00e4deln. Das ganze dauert keine zehn Minuten, obwohl ich die Boje erst beim zweiten Versuch erwische. Alleine muss man schnell sein.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-06__19-18-42.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-06__19-18-42.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich mache Blogbuchupdate und nach dem Abendwasch und -schwimm rudere ich zur Mama Veta. Den ganzen Tag schon habe ich ein Mordsgusto auf ihren Spinat im Tontopf. Schmeckt auch himmlisch gut.<\/p>\n<p>Weniger gut ist die zweite Erfahrung mit dem neuen Schlauchboot. Alleine l\u00e4sst es sich zwar gut rudern. Aber es ist so klein und instabil, dass ich beim Aussteigen am Steg beinahe ins Wasser falle. Au\u00dferdem funktioniert die merkw\u00fcrdige Konstruktion der Ruderdollen bereits schlecht und die Steine, die sich unter den Bodenbrettern vom letzten Mal gesammelt haben, wird man wohl erst los, wenn man die Luft ausl\u00e4sst und die Bretter heraus nimmt. Ein absoluter Fehlkauf also. Ich werde das Schlauchi \u00fcber den Winter reparieren lassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-09-07\">07.09.2014 Sonntag<\/strong><br \/>\n11:57 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:20 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n13:35 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:38 Strecke: 9,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wieder viele Wolken und absolute Flaute in der Fr\u00fch. Laut Vorhersage soll es heute und morgen wieder regnen. Total verr\u00fcckt. Aber allemal lieber als ein Sturm. Insbesondere morgen, wenn ich ins Travelliftbecken hinein zielen muss.<\/p>\n<p>Auf der heutigen Fahrt schaukelt das Boot \u00fcberhaupt nicht, au\u00dfer von den Wellen des Dodekanissos Pride. Es ist kaum Wind vorhanden und es soll auch keiner kommen. <\/p>\n<p>Um Mal was anderes zu sehen, ankere ich nicht in Archangelos sondern in Plakouti. Ich \u00fcberlege, ob ich eine der drei Bojen nehmen soll, die wahrscheinlich f\u00fcr Yachten ausgelegt sind. Aber an den beiden blauen Plastikkanistern toben sich gerade Jugendliche schwimmend herum und beim wei\u00dfen ist das Seil dick mit Algen bewachsen. Beim Schnorcheln entdecke ich daran eine neue Bojensteinvariante: Ein mit Beton gef\u00fcllter Reifen von einem Unimog oder Traktor. Auch nicht schlecht.<\/p>\n<p>Ein kleineres blaues Segelboot von Istion Yachtcharter schickt sich an, die wei\u00dfe Boje zu nehmen. Ich h\u00f6re deutsche Wortfetzen und rufe, dass die Boje Ok ist. Der Mann schwimmt zur Blodughadda herbei und stellt sich als J\u00f6rg vor. Er ist mit seiner Freundin Melanie auf einem 2-w\u00f6chigen Segelt\u00f6rn erstmalig im Dodekanes. Wir plaudern ein wenig und verabreden uns unverbindlich auf ein Abendbier in der Taverna.<\/p>\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang rudere ich zum Strand und gehe auf einen H\u00fcgel mit sch\u00f6ner Aussicht \u00fcber die Bucht hinauf:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-07__18-47-48.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-07__18-47-48.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann setze ich mich in die einzige Taverna Artemis. Das Ambiente ist kahl, das Service fahl. Aber das Essen gar nicht so schlecht, also das Hendlsouvlaki in Speckmantel. Als Vorspeise muss ich unbedingt &#8222;Stuff and nonsense eggplant&#8220; probieren. Vier fast geschmacklose Melanzanikroketten mit ein bisschen K\u00e4se drin kommen mit Tsatsikiklecks daher. <\/p>\n<p>Und dann kommen auch schon J\u00f6rg und Melanie daher. Es wird ein sehr netter Abend, an dem wir nicht nur Bier, sondern auch Rets\u00edna trinken. J\u00f6rg und Melanie zum ersten Mal &#8211; und es schmeckt! Zum Abschluss macht die <a href=\"http:\/\/www.helloimage.de\" target=\"_blank\">Profifotografin<\/a> ein Selfie:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-07__23-27-08.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-07__23-27-08.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-09-08\">08.09.2014 Montag<\/strong><br \/>\n07:29 L\u00e9ros \/ O. Plakouti <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'24''+026\u00b049'04''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n07:55 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:26 Strecke: 3,2 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach einem letzten ausgiebigen Morgenschwimm fahre ich in die Nachbarbucht. Alle vier Agmar-Bojen sind belegt! Aber der Travellift ist schon da und der Herausheberhelfer winkt einem der Boote zu, sich ins Travelliftbecken zu bewegen und ich kann dessen Boje nehmen. Mit der Bojenstange geht es genial einfach.<\/p>\n<p>Die Blodughadda kommt als drittes und letztes Boot um 11 Uhr aus dem Wasser. Alles l\u00e4uft glatt. Mit so wenig Wind ist es kein Problem, ins Becken hinein zu treffen. Es dauert aber bis kurz vor zw\u00f6lf bis die Blodughadda so aufgebockt ist, wie ich es haben will. Sie steht fast am selben Platz wie immer.<\/p>\n<p>Ich hole das Formular f\u00fcr die Arbeiten w\u00e4hrend des Winters. W\u00e4hrend ich es ausf\u00fclle bzw. ankreuze, komme ich noch auf ein paar sinnvolle Sachen, zB Mast reinigen, Wassertanks und Dieseltank reinigen. Dann f\u00e4ngt Das Gro\u00dfe Waschen an. Sogar die neue Ankerkette wird in voller L\u00e4nge mit Wasser und B\u00fcrste von Salz befreit. Einige seltsame wei\u00dfe Ablagerungen, die sich auf dem nicht gew\u00e4sserten Teil gebildet haben, gehen gar nicht weg. Ich beschlie\u00dfe, n\u00e4chstes Jahr die Kette zu wenden.<\/p>\n<p>Um ca. 19h sind meine Finger und Zehen ganz schrumpelig und ich h\u00f6re auf. Dann passiert was Eigenartiges: In die Stille herein kommt das Motorrad des Kranf\u00fchrers. Er entert den Kran und f\u00e4hrt los. Dann kommen noch etliche andere Mechaniker auf unterschiedlichen Gef\u00e4hrten daher, die das Gel\u00e4nde um 15h fluchtartig verlassen haben. Ich packe meinen Rucksack und gehe zum Travelliftbecken nachsehen. Tats\u00e4chlich, der Kran samt elf(!) Agmar-Mechaniker sind da, Oberchef und Unterchef inklusive. Ich frage den Unterchef Tony, was los sei, erhalte aber nur die knappe Antwort, dass sie hier auf ein Boot warten. Es sei ein Notfall. Was f\u00fcr einer, erfahre ich nicht. Muss ein verdammt gro\u00dfer sein. Egal, ich fotografiere den sch\u00f6nen aufgehenden Vollmond und gehe zur Flughafentaverna Arkontiko essen. Gar nicht schlecht.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-08__19-34-48.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-08__19-34-48.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-08__19-45-08.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-08__19-45-08.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-09-09\">09.09.2014 Dienstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine<br \/>\nEs ist wirklich ein verdammt gro\u00dfer Notfall gewesen! Eine 24m lange Ferretti 780 Motoryacht hat irgendwo einen Felsen gerammt. Ich sehe mir das Desaster auf Land an. \u00dcber einer L\u00e4nge von ca. 15 Metern ist der Kielbereich vom Bug weg aufgeschlitzt und ein paar gro\u00dfe L\u00f6cher in der Mitte vorhanden, aus denen immer noch Wasser ausrinnt. Das zu reparieren ist ein Gro\u00dfauftrag. Also war das gestrige Gro\u00dfaufgebot keine \u00dcbertreibung.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-09__14-14-01.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-09__14-14-01.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zuvor werke ich schon seit 7 Uhr am Boot und \u00e4rgere mich immer mehr dar\u00fcber, dass der technische Unterchef nicht daher kommt, um die anstehenden Arbeiten zu besprechen. Um 12:30h kommt er endlich und es dauert eine gute Stunde bis wir alles durch haben. Immerhin habe ich Vertrauen darin, dass alles korrekt rechtzeitig bis ca. Juni n\u00e4chstes Jahr erledigt werden wird. Zu einem vertretbaren Preis, der trotzdem enorm hoch werden wird. Ich rechne mit mindestens sechs bis siebentausend Euro f\u00fcr neues Bimini, neuen Lazybag samt Lazyjacks, Austausch der Membranen an den Saildrives, Reinigung der Wassertanks und des Dieseltanks, Austausch der Dichtung und des Plexiglases an den Luken, neue Scheuerleisten, um nur die gr\u00f6\u00dften Brocken zu nennen.<\/p>\n<p>Alles, was ich mache, ist schwei\u00dftreibend. Und es ist nervig, dass die Brille jedes Mal abzurutschen droht, wenn ich den Kopf nach unten neigen muss. Das ist oft. Dann komme ich darauf, dass ich die B\u00fcgel enger biegen k\u00f6nnte. Das hilft wirklich.<\/p>\n<p>Ein Mechaniker hilft mir, das Gro\u00dfsegel abzuschlagen und zusammen zu falten. Die Genua bleibt noch oben, weil angeblich zu viel Wind ist. Finde ich zwar nicht, aber bitte dann halt morgen oder irgendwann.<\/p>\n<p>Kurz vor 18h gehe ich duschen und dann zum Einfahrtstor. Der Leihwagen soll um ca. 18h geliefert werden. Wird er auch. Damit will ich eigentlich nur heute Abend nach Alinda fahren und morgen zur Hafenpolizei und dann zum Hafen in Lakk\u00ed.<\/p>\n<p>Es ist ja noch hell und die Aussicht von der Taverna des Hotels Alinda ist wirklich sch\u00f6n. Das Essen ist auch OK und der Wirt nett wie immer.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-09-10\">10.09.2014 Mittwoch<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; Kos &#8211; Wien<br \/>\nWieder stehe ich mit der Sonne auf. Die Hin- und Herr\u00e4umerei geht weiter. Tausende Handgriffe, tausende Schritte. Ich lasse jetzt, wie viele andere Boote auch, den Anker samt Kette auf einer Palette vor dem Boot liegen. Soll besser sein, sagte gestern der Tony, weil die Kette weniger rostet.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-10__07-33-37.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-09-10__07-33-37.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um 12h gehe ich frisch geduscht in den langen Hosen, die ich zuletzt auf der Herreise anhatte, ins Marinab\u00fcro. Wir machen einen Vertrag bis 23.9.2016. Der Rabatt besteht darin, dass ich den Vorjahrespreis f\u00fcr alle zwei Jahre bekomme, also 2.980,- per Jahr. Ich verabschiede mich von der Kundenbetreuerin Irene, vom Yachzubeh\u00f6rgesch\u00e4ftsleiter Parisis und den beiden Technical Managers per Handschlag. Sie wirken alle recht verbl\u00fcfft dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Ich hole mir einen Stempel von der Hafenpolizei ins griechische Schiffspapier DEKPA, kaufe ein Ticket f\u00fcr den Katamaran in einem Reiseb\u00fcro und setze mich auf ein Club Sandwich und ein Bier ins Marinacaf\u00e9. Dodekanissos Pride ist heute sp\u00e4ter als sonst daran.<\/p>\n<p>In Kos angekommen warte ich auf den Anruf von Vasilis in der Touristentaverna beim Albergo Gelsonimo beim Lokalbusbahnhof. Er war mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin Sofia in der Therme. Beim KTEL Busbahnhof treffen wir uns und fahren zu ihm nach Kefalos. Er hat Fisch eingekauft. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Sofia kocht, \u00fcberrascht er mich mit einem ungew\u00f6hnlichen Angebot: Ob er mir die Haare schneiden d\u00fcrfe? Schon mit 11 Jahren hat er im v\u00e4terlichen Frisiersalon in Thessaloniki den Kunden die Haare geschnitten und erst damit aufgeh\u00f6rt als er mit 19 Jahren nach Graz zum Studieren kam. Eine kleine Tasche mit Profiausr\u00fcstung inklusive Umhang hat er immer im Auto dabei. Im letzten Tageslicht macht er mir nur mit Schere und Kamm die sch\u00f6nste Frisur seit meinem letzten Profischnitt vor ca. 25 Jahren \u2013 wenn man bei mir \u00fcberhaupt von Frisur reden kann.<\/p>\n<p>Sofia br\u00e4t die Fische ganz k\u00f6stlich und serviert dazu Salzkartoffeln und griechischen Salat, Vasilis schenkt Bier und Ouzo ein und zum Abschluss erhalte ich guten Ellenik\u00f3 m\u00e9trio und Obst. So l\u00e4sst es sich auf der schmalen Terrasse sehr angenehm auf den sp\u00e4ten Abflug warten. Er bringt mich zum Flughafen, wo wir uns kurz vor Mitternacht herzlich verabschieden und einander beteuern, in Kontakt zu bleiben. <\/p>\n<p>Eine Stunde vor Abflug hat sich die Pauschaltouristenschlange schon aufgel\u00f6st und ich kann sehr bequem und schnell einchecken. Auch der Flug ist sehr angenehm, aber die Ankunft in Wien nicht. An einem Finger im neuen Flughafengeb\u00e4ude steigen alle Passagiere aus und gelangen in den elendslangen Gang mit den F-Gates nach rechts und den G-Gates nach links. Das Exit-Schild zeigt auf eine in den n\u00e4chsten Stock f\u00fchrende Rolltreppe, die au\u00dfer Betrieb ist und mit einer Glast\u00fcr versperrt ist. Auch der Lift in den 2. Stock funktioniert nicht. Ein anderes Exit-Schild oder eine Info oder gar ein Plan ist nirgends zu sehen. Der ganze Flugzeuginhalt steht ratlos herum und wei\u00df nicht, wohin weiter. Ich gehe zur\u00fcck, um die Flugzeugcrew zu fragen. Der Schr\u00e4gzugang zum Flugzeug ist aber jetzt mit einer Glasschiebet\u00fcr versperrt. Ich kann nicht um die Ecke sehen, aber ich h\u00f6re Stimmen und klopfe so laut ich mich traue auf die Glast\u00fcr. Es kommt niemand. Der Weg zur\u00fcck ist nun auch mit einer Glasschiebet\u00fcr versperrt und ich nehme einen anderen, der aber auch mit einer versperrten T\u00fcr nach einer still stehenden Rolltreppe nach oben endet. Ich gehe diese wieder hinunter und finde um die Ecke in einem schmalen Sackgassengang einen Lift, der nat\u00fcrlich auch nicht funktioniert. Immerhin kann ich die Beate anrufen und sagen, dass ich im Objekt 118, Ebene 01 eingesperrt bin und sie zur Information gehen soll. Weder bei der Info am Abflug noch bei der Ankunft ist um 2:30h jemand zu sehen. Dann gleitet auch die Glast\u00fcr vor der Rolltreppe zu und bleibt so. Weil ich keine besondere Lust habe, hier zu \u00fcbernachten, l\u00f6se ich Feueralarm aus. Und siehe da, die Glast\u00fcr gleitet wieder auf und die T\u00fcr am Ende der Rolltreppe l\u00e4sst sich \u00f6ffnen. Ich bin befreit! Beate h\u00f6rt von den anderen aus Kos kommenden Passagieren wie sie den Abholenden erz\u00e4hlen, dass sie lange im Haus umhergeirrt sind, bis sie zur Gep\u00e4cksausgabe gefunden haben. Dieses s\u00fcndteure Flughafengeb\u00e4ude ist wirklich eine Fehlplanung der schlimmsten Art.<\/p>\n<p>Damit endet ein sehr entspannter, sorgen- und problemfreier Sommer in Griechenland mit einem Feueralarm in \u00d6sterreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 01:34:18 Anzahl Tage: 5 06.09.2014 Kos Nord \/ Marina &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos 07.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Plakouti 08.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Plakouti &#8211; L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine 09.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine 10.09.2014 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; Kos &#8211; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":18,"menu_order":2,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-64","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/64","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/64\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}