{"id":700,"date":"2017-06-24T08:40:59","date_gmt":"2017-06-24T06:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=700"},"modified":"2018-08-19T23:03:08","modified_gmt":"2018-08-19T21:03:08","slug":"2017-06-08-buerglers-sued","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2017-2\/2017-06-08-buerglers-sued\/","title":{"rendered":"2017-06-08 B\u00fcrglers s\u00fcd"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2017-2\/2017-06-08-buerglers-sued\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 00:02:54 Anzahl Tage: 14<br \/>\n<a href=\"#2017-06-08\">08.06.2017 Wien &#8211; Leros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-09\">09.06.2017 Leros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-10\">10.06.2017 Leros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-11\">11.06.2017 Leros<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-12\">12.06.2017 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-13\">13.06.2017 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-14\">14.06.2017 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia &#8211; Gyali \/ Nsis \u00c0g. Ant\u00f3nios &#8211; Gyali \/ Strand<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-15\">15.06.2017 Gyali \/ Strand &#8211; Chalki \/ Hafen<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-16\">16.06.2017 Chalki \/ Hafen &#8211; Alimi\u00e1 \/ Ag. Min\u00e1s &#8211; T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-17\">17.06.2017 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia &#8211; Nisyros \/ P\u00e1li<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-18\">18.06.2017 Nisyros \/ P\u00e1li &#8211; Kos \/ Th\u00e9rma &#8211; Kos \/ Marina &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-19\">19.06.2017 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-20\">20.06.2017 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2017-06-21\">21.06.2017 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nB\u00fcrgler Herbert<br \/>\nB\u00fcrgler Silvia<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 31:07 Strecke: 188,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-08\">08.06.2017 Donnerstag<\/strong><br \/>\nWien &#8211; Leros<br \/>\nMit 25 Minuten Versp\u00e4tung hebt die Aegean Richtung Athen ab. Ich bin sehr froh, das Gep\u00e4ck bis Leros durchchecken zu k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen wir in Athen gleich zum Abflugschalter B20 nach Leros gehen. Der Bus vom Flugzeug bringt uns auch fast genau dorthin. Da in der B-Halle f\u00fcr Inlandsfl\u00fcge ein paar neue Selbstbedienungscaf\u00e9s vorhanden sind, ist die Wartezeit auch recht ertr\u00e4glich.<br \/>\nDie kleine zweimotorige Propellermaschine hebt bei exakt 185 km\/h p\u00fcnktlich ab. Seltsamerweise gibt es viele Wolken und man sieht die Inseln nur teilweise. In ca. 800m H\u00f6he geht es mit 480 km\/h Richtung E. Ich lasse das Naviprogramm am iPad die Route aufzeichnen, daher wei\u00df ich diese Daten. Nach 50 Minuten landet die Maschjine in Partheni mit 175 km\/h, Maximalgeschwindigkeit war 520 km\/h im Landeanflug.<br \/>\nGiannakos und Frau warten schon mit dem Leihwagen. Sie haben f\u00fcr uns &#8222;a brand new car&#8220;. Der Hunday Picanto hat also nur 53000 Km auf dem Tacho. Mit ein bisschen Verhandeln einigen wir uns auf 85 Euro Miete bis Montag fr\u00fch. Meine zwei gro\u00dfen Koffer bringen Herbert und ich zur Blodughadda w\u00e4hrend Silvia mit dem restlichen Gep\u00e4ck in der Flughafentaverna wartet. Sie muss nicht lange warten. Meine gro\u00dfe Reisetasche, zwei gro\u00dfe Koffer, zwei Rucks\u00e4cke und drei Personen passen gerade noch ins Auto hinein. Ich verliere die Wette um ein Bier, weil ich das nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten hatte.<\/p>\n<p>Das Wetter ist seltsam bew\u00f6lkt und beim Abendessen im Hotel Alinda fallen sogar ein paar Regentropfen. Fr\u00fcher am Tag soll es richtig geregnet haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-09\">09.06.2017 Freitag<\/strong><br \/>\nLeros<br \/>\nNach ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir zum Boot. Sehr zufrieden stelle ich fest, dass sich das kleine Solarpanel bew\u00e4hrt hat. Die Batterien sind knallvoll Es folgt Boot waschen und putzen und Verstautes wieder aufs Deck bringen. Mit einer Pause in der Flughafentaverna Archontiko dauert es bis zum Nachmittag.<br \/>\nNach einem Zwischenstopp mit Schwimm in Hotel Alinda folgen Eink\u00e4ufe und Abendessen in To Petrino in Lakk\u00ed.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-10\">10.06.2017 Samstag<\/strong><br \/>\nLeros<br \/>\nHeute geht es ans Antifouling streichen. Herbert und ich statten uns mit den gestern gekauften SpuSi Schutzanz\u00fcgen, Schutzbrille und Atemmaske aus. Der alte Anstrich muss angeschliffen werden, damit der neue darauf gut h\u00e4lt. Es zeigt sich, dass die ebenfalls gestern gekauften Schleifscheiben f\u00fcr den Exzenterschleifer viel zu effektiv sind. Da geht gleich der ganze Anstrich runter. Also schleifen wir h\u00e4ndisch. Nach ein paar Versuchen erweist sich der schleifpapierummantelte Schumstoffklotz als bestes Ger\u00e4t. An den wenigen Stellen, wo sich der alte Anstrich gel\u00f6st hat, darf der Exzenterschleifer doch alles abtragen. Warum nicht \u00fcberall: Vor vielen Jahren habe ich um sehr viel Geld eine Epoxi-Dampfsperre auf das Gelcoat auftragen lassen, um das Risiko von Osmose zu minimieren. Die Sperre soll so lange wie m\u00f6glich dran bleiben.<\/p>\n<p>Den Schleifstaub b\u00fcrsten und waschen wir dann vom Unterwasserschiff ab. Die Hoffnung, uns selbst vor Staub ausreichend gesch\u00fctzt zu haben, war allerdings zu optimistisch. Der schwarze Staub klebt trotz Schutzanzugs an Armen und Beinen. Eine ausgiebige Dekontaminierungsdusche bringt die Hautfarbe wieder zum Vorschein.<\/p>\n<p>Nach einer Salamijause geht es ans Streichen. Herbert rollt, ich pinsle. Der Wasserpass und die abgetragenen Stellen bekommen einen Doppelanstrich. Wieder zeigt sich, dass \u00dcbung den Meister macht. Also f\u00fcrs n\u00e4chste Mal: Farbe nicht nur gr\u00fcndlich aufr\u00fchren, sondern auch so weit verd\u00fcnnen, dass sie vom R\u00fchrstab wie Sirup abflie\u00dft. Rollen mit kurzem Flaum und Rollenhalterung mit langem Stiel verwenden. Der lange Stiel erh\u00f6ht den Aktionsradius,was insbesondere beim Streichen der untersten Stellen angenehm gewesen w\u00e4re &#8211; hatten wir also nicht. Und Kniesch\u00fctzer w\u00e4ren auch sehr sinnvoll gewesen.<br \/>\nCa. 4 Liter Plastimo Classic Antifouling und etwa 1\/2 Liter White Spirit Verd\u00fcnnung werden ben\u00f6tigt.<br \/>\nNoch eine Erfahrung, die wir erst am n\u00e4chsten Tag machen: Nur ganz frisches Abdeck-Kreppband verwenden und dieses sofort nach dem Anstrich abziehen. Jetzt sind stellenweise Kleberreste \u00fcbrig geblieben, die schwierig bis gar nicht zu entfernen sind. Aber gut, das Meerwasser wirds schon wegwaschen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-11\">11.06.2017 Sonntag<\/strong><br \/>\nLeros<br \/>\nHeute ist nicht mehr allzu viel am Boot zu machen und wir k\u00f6nnen am fr\u00fchen Nachmittag schon etwas Sightseeing machen. Wir fahren zum Kastell von Panteli. Aus der Ferne sieht es m\u00e4chtiger als aus der N\u00e4he aus. Es ist eine sehr sch\u00f6n gelegene Ruine mit herrlicher Aussicht.<br \/>\nAn der letzten &#8211; bzw. ersten, je nach dem, von wo aus gesehen &#8211; alten Windm\u00fchle am Bergkamm ist eine Bar namens View. Ideal zum Chillen mit sch\u00f6ner Aussicht &#8211; no na. Also chillen wir bei Ouzo, Popcorns und ad\u00e4quater Chillmusik.<\/p>\n<p>Danach mache ich einen misslungen Versuch, bei der Hafenpolizei in Lakk\u00ed, den obligaten Abreisestempel ins griechische Bootspapier zu bekommen. Mittlerweile gibt es ein neues, das man erst erh\u00e4lt, wenn man 50 Euro auf der Bank eingezahlt hat. Weil Sonntag ist, hat die Bank aber zu. Aber immerhin bekomme ich ein Papier, das ich bei der Bank best\u00e4tigen lassen kann, um nach Zahlung dann doch das neue Papier &#8222;DEKPA&#8220; zu erhalten. Wie in Griechenland \u00fcblich muss zur Best\u00e4tigung des Namens auch die Namen des Vaters und der Mutter drauf stehen. Den Namen meiner Mutter packt die sehr freundliche Hafenpolizistin nicht. Statt Gunl\u00f6g schreibt sie einfach Martha ins Formular. Passt auch.<\/p>\n<p>Danach machen wir einen misslungenen Versuch, Proviant in Lakk\u00ed einzukaufen. Laut Auskunft der Hotel Alinda Inhaber sollten der Obstmarkt und ein kleiner Supermarkt am Sonntag offen haben. Das stimmt. Aber nur am Vormittag. Das ist ein wenig bl\u00f6d, weil wir morgen keine Zeit f\u00fcr einen Einkauf haben werden. Gl\u00fccklicherweise hat der Vretos Market an der Hauptstra\u00dfe gleich beim Hotel offen. Der hinter dem Kassenpult einbetonierte und wortkarge Inhaber macht mit uns ein gutes Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-12\">12.06.2017 Montag<\/strong><br \/>\n10:02 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'17.2''+26\u00b048'00.51''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n10:24 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:22 Strecke: 1,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 4,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Auf dem Weg zum Boot kaufen wir Brot bei der sehr gut gelaunten B\u00e4ckersfrau ein.  Ich lasse ich den Leihwagen vor dem Marinator mit Schl\u00fcssel unter dem Fahrerteppich stehen. Wasserschlauch und Stromleitung werden eingerollt und alsbald sind wir bereit f\u00fcr den Travellift ins Wasser. Diesmal sind wir aber nicht das erste Boot. Der Katamaran Fromo vor uns wird nat\u00fcrlich zuerst ins Wasser getragen. Aber dann sind wir schon dran. Blodughadda wird gehoben und die Stellen, an denen sie aufgelegen ist, streicht Herbert mit dem Pinsel w\u00e4hrend das Boot schwebt. Auf dem Weg zum Wasser hat das Antifouling genug Zeit zu trocknen.<br \/>\nAlles verl\u00e4uft perfekt entspannt und alsbald ankern wir in Archangelos. Die Segel werden gesetzt und das Schlauchboot aufgeblasen. Damit fahren wir am Abend in die Taverne Stigma. Wieder sensationell: Der Au\u00dfenborder startet nach fast 10 Monaten wie fast immer am ersten Zug.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-13\">13.06.2017 Dienstag<\/strong><br \/>\n09:33 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:05 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:51 L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b007'47''+026\u00b050'56''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n16:10 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'48''+026\u00b057'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankunft<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:51 Strecke: 24,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wie mit der Hafenpolizistin am Sonntag vereinbart, fahren wir nach Lakk\u00ed, um die 50 Euro auf der Bank einzuzahlen und das neue Papier zu erhalten. Und au\u00dferdem, um unsere Vorr\u00e4te zu komplettieren.<br \/>\nDie Bankeinzahlung gelingt. Das neue Papier erhalten nicht. Es ist gerade (oder wann auch immer) ausgegangen. Ich soll bei der n\u00e4chsten Hafenpolizei vorsprechen und es ausgestellt bekommen. Das dauert nur f\u00fcnf Minuten. Ohne jeglichen Stempel verlasse ich wieder die Hafenpolizei. Gewaltig, wie sich die Zeiten ver\u00e4ndern!<\/p>\n<p>Herbert und Silvia waren beim Einkauf erfolgreicher. Bevor wir ablegen, g\u00f6nnen wir uns ein gutes Getr\u00e4nk in Caf\u00e9 Morano. Die Kellnerin ist wie immer superfreundlich und serviert leicht gesalzene Salatgurken aus dem Garten ihres Vaters kostenlos dazu.<\/p>\n<p>In Vlychadia sind beide Bojen besetzt. Der Anker will auf dem sehr harten Grund nicht halten und wie \u00fcblich kommen starke Windb\u00f6en daher, mal von da, mal von dort. Ich beschlie\u00dfe, was Neues zu probieren. N\u00e4mlich mit dem Heck zum Minikai an der Stra\u00dfe anzulegen. Dass dies in der Kurve m\u00f6glich ist, habe ich fr\u00fcher schon anhand von Ausflugsbooten beobachtet. Herbert schwimmt an Land, um die Leinen entgegen zu nehmen. Nicht elegant aber doch sicher vert\u00e4uen wir die Blodughadda mit 5 davon.<\/p>\n<p>Es folgt ein fulminantes Abendessen in Paradisio. Talagani , Flogeres und Paradisio-Salat als Vorspeisen und eine herrlich in Papier gebackene Goldbrasse als Hauptspeise. Viel besser gehts nicht. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir essen, f\u00e4ngt es zu regnen an. Zun\u00e4chst vermute ich die \u00fcblichen paar Tropfen. Aber nein. Es regnet richtig ordentlich zwei Stunden lang!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-14\">14.06.2017 Mittwoch<\/strong><br \/>\n11:28 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'48''+026\u00b057'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:06  <em>Segel setzen<\/em><br \/>\n15:57  <em>Segel bergen<\/em><br \/>\n16:22 Gyali \/ Nsis \u00c0g. Ant\u00f3nios <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'53''+027\u00b008'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n18:24 Gyali \/ Nsis \u00c0g. Ant\u00f3nios <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'53''+027\u00b008'08''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n18:36 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:06 Strecke: 31 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Ohne Hast legen wir ab. Vom Regen keine Spur mehr, daf\u00fcr ein perfekter Segelwind. Also setzen wir volle Segel und kommen bis Gyali besser als unter Motor voran. Herbert m\u00f6chte gerne das Kirchlein auf dem Inselchen Ag. Antonios ansehen. Wir nehmen die Mooring f\u00fcr die Ausflugsboote an der Windseite. Allerdings ist der Wind recht heftig und die Schwimmstrecke vom Boot zur Insel von Wellen aufgew\u00fchlt. Wir verlassen die Mooring und ankern vor dem Sandstrand. Das ist f\u00fcrs Anlandschwimmen angenehmer. Herbert und Silvia machen sich auf den Weg und m\u00fcssen feststellen, dass die Insel M\u00f6wenhoheitsgebiet ist. Beim Besuch des Kirchleins oben auf der Insel werden sie \u00e4rgstens von den hier nistenden M\u00f6wen attackiert, kommen aber verletzungsfrei wieder aufs Boot.<\/p>\n<p>Der Wind ist hier nicht angenehm. Wir verlegen uns daher zum Strand von Gyali und ankern auf bisheriger Rekordtiefe, \u00e4h -seichte, n\u00e4mlich 88cm. Wieso ich das so genau wei\u00df: Vom Bootsheck spaziere ich zum Anker und dort stehend merke ich mir den Wasserpegel am K\u00f6rper. Nachher messe ich nach.<\/p>\n<p>Vom Bimssteinabbau ist kein Ger\u00e4usch zu h\u00f6ren und der Wind kaum mehr vorhanden. Wir k\u00f6nnen in Ruhe k\u00f6stliche Thunfischspaghetti genie\u00dfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-15\">15.06.2017 Donnerstag<\/strong><br \/>\n10:07 Gyali \/ Strand <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b039'57''+027\u00b007'32''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:38 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:31 Strecke: 37,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,8 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Eine lange Strecke liegt heute vor uns. Fast die gesamte vor dem Wind, der allerdings im Gegensatz zu gestern kaum vorhanden ist.<br \/>\nIn Chalki wird uns ein Platz an der E-Seite des Schwimmstegs zugewiesen. Alles kein Problem. Beim anschlie\u00dfenden Schnorcheln entdecke ich aber doch ein Problem: Der 40m entfernt liegende Anker liegt genau auf einer dort vollkommen unmotiviert herumliegenden Mooringkette, die an ein ebenso sinnlosem Betonblock befestigt ist &#8211; in 10m Tiefe. Beim Ablegen morgen wird es also ein Problem geben.<\/p>\n<p>Herbert und Silvia besichtigen die pittoreske Ortschaft und nachher essen wir Chalki Shrimps in der Taverna Valantis.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-16\">16.06.2017 Freitag<\/strong><br \/>\n12:15 Chalki \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b013'22.6''+027\u00b036'47.8''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:16 Alimi\u00e1 \/ Ag. Min\u00e1s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b015'55''+027\u00b042'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:36 Alimi\u00e1 \/ Ag. Min\u00e1s <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b015'55''+027\u00b042'27''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:57 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 04:22 Strecke: 26,6 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,1 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gehen wir durch die engen Gehwege zur Hafenpolizei am Ende des Ortes. Ein \u00e4u\u00dferst freundlicher Hafenpolizist wird mir gerne das neue DEKPA ausstellen. Allerdings wird es etwas l\u00e4nger als 5 Minuten dauern. Mit Herbert und Silivia vereinbare ich daher einen Treffpunkt im Caf\u00e9 Costas und stelle mich den Anforderungen der griechischen B\u00fcrokratie. Zuerst muss ein Antrag ausgef\u00fcllt werden. Das macht mir der freundliche Hafenpolizist und ich muss nur unterschreiben. Er spricht \u00fcbrigens nicht nur Englisch sondern auch fast perfekt Deutsch und hat einen guten Sinn f\u00fcr Humor. Das d\u00fcrfte bei seinem Job sehr hilfreich sein.<br \/>\nDann kommt das eigentliche Papier der Begierde dran. Hier wird dasselbe wie im Antrag eingetragen. Aber mehrfach damit es nicht zu einfach ist. Als er nach ca. 40 Minuten zum letzten Eintragsposten kommt, sagt er &#8222;und jetzt haben wir nur noch 5 Minuten und dann sind wir fertig&#8220;.<br \/>\nSo ist es auch und ich kann als Besitzer eines neuen DEKPAs auf ein wohlverdientes Bier ins Costas gehen. Das n\u00e4chste Mal will mich die Hafenpolizei erst in einem Jahr sehen und was ich dazwischen mache, ist ihr schnurzegal.<\/p>\n<p>Wir legen ab. Ich habe mir \u00fcberlegt, wie der Anker eventuell doch nicht die Mooringkette fangen w\u00fcrde. Statt wie \u00fcblich die Ankerkette einfach w\u00e4hrend des Hinausfahrens heraufzuholen, drehe ich das Boot um 180\u00b0 und fahre dann r\u00fcckw\u00e4rts. Damit es m\u00f6glicherweise den Anker von der Mooringkette weg zieht. Das bringt gar nichts. Im Gegenteil. Der Anker ist so richtig von der Mooringkette eingewickelt. Gl\u00fccklicherweise l\u00e4sst er sich bis zur Wasseroberfl\u00e4che herauf ziehen. Herbert darf sich als Ankerbefreier im Wasser bet\u00e4tigen. Mit \u00e4u\u00dferster Kraftanstrengung und Anweisungen f\u00fcr mich, wie ich das Hebeseil und die Ankerkette bet\u00e4tigen soll, gelingt es ihm tats\u00e4chlich, den Anker zu befreien. Hurra!<\/p>\n<p>Wir machen einen Badestopp in Alimia und motoren danach nach Tilos. Nach kurzer Ortsbesichtigung essen wir in To Armenon. Den k\u00f6stlichen Linsensalat gibt es nicht mehr. Der Wirt erkl\u00e4rt, den h\u00e4tten zu wenige Leute bestellt und er h\u00e4tte immer viel davon wegschmei\u00dfen m\u00fcssen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-17\">17.06.2017 Samstag<\/strong><br \/>\n12:45 T\u00edlos \/ O. Liv\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b024'50''+027\u00b023'25''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n15:45 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:00 Strecke: 19,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nachdem wir genug geschwommen haben, fahren wir los. Kaum Gegenwind und nach angenehmer Fahr erreichen wir Pali, wo uns der Afrodite-Vater beim Anlegen mit den Leinen hilft. Als Dank gehen wir dann auch gleich in die Taverna seiner Tochter, naja, nicht nur als Dank.<br \/>\nZum Abendessen schleichen wir an Captain George hinten vorbei und essen eine fulminante Grillplatte in Salonikios. Am R\u00fcckweg l\u00e4sst sich die Fremdgeherei vor Captain George aber nicht verheimlichen. Er wird es verkraften.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-18\">18.06.2017 Sonntag<\/strong><br \/>\n09:30 Nisyros \/ P\u00e1li <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b037'08''+027\u00b010'16''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:52 Kos \/ Th\u00e9rma <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b050'39.54''+027\u00b018'59.46''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n12:25 Kos \/ Th\u00e9rma <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b050'39.54''+027\u00b018'59.46''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n13:31 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Tankstelle<\/em><br \/>\n13:40 Kos \/ Marina <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b053'35''+27\u00b018'01''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n17:22 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:10 Strecke: 37,9 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Herbert holt von Pali B\u00e4cker frisches Brot und versucht ein paar andere Eink\u00e4ufe zu t\u00e4tigen. Die drei Minim\u00e4rkte haben aber nur Minisortimente in Miniqualit\u00e4t.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fclle ich die Wassertanks auf. Gerne h\u00e4tte ich daf\u00fcr den \u00fcblichen Obulus gezahlt. Aber die Wassertante war noch nicht da. Also legen wir ab.<br \/>\nDa praktisch kein Wind vorhanden ist, ankern wir vor der Therme in Kos und schwimmen ins Warmwasserbecken, das mit gro\u00dfen Steinen vom Meer getrennt ist. Es ist wirklich warm! Ich glaube, 40\u00b0 ist nicht \u00fcbertrieben. Allzu lange suhlen wir uns nicht darin.<\/p>\n<p>Es geht weiter Richtung Kos Marina. An der SE-Spitze von Kos kommt uns pl\u00f6tzlich ein starker Wind entgegen. Der h\u00e4lt bis Polionisos an und beschert uns eine unangenehme Fahrt. Aber dazwischen machen wir einen Tankstopp an der Tankstelle in Kos Marina.<\/p>\n<p>In Palionisos nehmen wir die letzte der wei\u00dfen Bojen der Taverna Kalidonis. Wie es sich geh\u00f6rt, gehen wir abends dorthin essen. Alles bestens.<\/p>\n<p>Als wir zur\u00fcck am Boot sind, f\u00e4ngt es wieder zu regnen an. Zum dritten Mal in 10 Tagen &#8211; verr\u00fcckt!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-19\">19.06.2017 Montag<\/strong><br \/>\n09:45 K\u00e1lymnos \/ O. Pali\u00f3nisos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b002'31''+026\u00b058'18''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n11:30 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:45 Strecke: 10 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Eigentlich dachte ich, diesmal den Nikolas gar nicht zu besuchen. Schon vor dem Fr\u00fchst\u00fcck h\u00f6re ich aber dann die Silvia mit jemanden reden. Es ist Nikolas in seinem Boot, keine 10m hinter der Blodughadda. Nat\u00fcrlich begr\u00fc\u00dfe ich ihn freundlichst und bitte ihn, auf ein Kaffee zu kommen. Nat\u00fcrlich tut er das und nat\u00fcrlich redet er wieder wie ein Wasserfall. Er hat jetzt einen wei\u00dfen Vollbart, einen neuen 15PS Au\u00dfenbordermotor und sein Sohn Leftheris kocht in seiner Taverne. Letzteres macht mich neugierig und wird mich in diesem Sommer wahrscheinlich doch wieder nach Palionisos locken.<\/p>\n<p>Jetzt lockt Xirokampos, wohin die Fahrt zwar kurz aber gegenwindm\u00e4\u00dfig ung\u00fcnstig ist. Im Vergleich zu gestern allerdings nicht so wild. <\/p>\n<p>Wir nehmen eine wei\u00dfe Mama Veta Boje. Herbert steuert und ich fische die Mooring mit dem Bootshaken. Klappt auf Anhieb. Wir sind jetzt schon am Ziel des T\u00f6rns. \u00dcbermorgen werden Herbert und Silvia von Leros wieder nach Wien fliegen. Den einen Reservetag werden wir hier verbringen. Gut so, starker Nordwind ist vorausgesagt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir am Abend bei Mama Veta einen Spinat im Tontopf essen. Ist wieder k\u00f6stlich, wie alles andere auch.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-20\">20.06.2017 Dienstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<br \/>\nAls ich so um die Mittagszeit mit einem Kunden telefoniere, h\u00f6re ich Herbert und Silvia rufen &#8222;da treibt ein Boot auf uns zu&#8220;! Das ist nicht \u00fcbertrieben. In der Festmacherleine des etwa 10m langen Segelbootes h\u00e4ngt eine wei\u00dfe Mama Veta Boje und an der anderen Seite der Boje ist nichts. Das t\u00fcrkische Charterboot hat schon das Boot im Luv fast gerammt und kommt quer im starken Wind langsam auf uns zu. Offenbar hat die Mannschaft gedacht, die 5mm Leine zwischen Boje und Mooringseil w\u00fcrde ausreichend stark sein. Wahrscheinlich hat sie gar nichts gedacht und ist vollkommen leichtsinnig an Land gefahren. Wir nehmen Fender in die Hand, um den Aufprall abzufedern. Aber das Boot treibt doch an der Blodughadda vorbei. Ich blase in Sekundentakt in die Trillerpfeife und zeige auf das Boot, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Das wirkt. Ein Motorboot mit zwei M\u00e4nnern an Bord kommt recht bald daher. Sie schleppen das Segelboot ab und befestigen es an einer gelben Aloni-Boje, sicherlich richtig, n\u00e4mlich mit der Festmacherleine durch die \u00d6se des Mooringseils. <\/p>\n<p>Um 13h treffen wir wie vereinbart den Giannakos, der uns einen Leihwagen bringt. Wir fahren gleich los und lassen ihn bei seinem Gesch\u00e4ft in Lakk\u00ed aussteigen. In der Caf\u00e9-Abteilung des Restaurants Paradison in Vromolithos gelingt es gerade noch zwei kleine Bier und einen Orangensaft zu bestellen. Die junge Kellnerin hat keine Ahnung vom Gesch\u00e4ft und w\u00fcrde locker einen Wettbewerb um die unf\u00e4higste Bedienung gewinnen.<\/p>\n<p>In Zefyros am Badestrand mit Blick auf die Alinda Bucht und Panteli Burg ist es kein Problem, eine gute Jause zu bestellen bevor wir wieder zum Boot zur\u00fcckkehren. Auf dem R\u00fcckweg fahren und gehen wir zum Kirchlein oberhalb von Xirokampos.<\/p>\n<p>Am Abend essen wir in Skippers, dem Restaurant in der Evros Marina sagenhaft gut. Wir bestellen, was Kellnerin empfiehlt: Spinatrisotto, Meeresfr\u00fcchterisotto und Picanha (Lungenbratenspitzen auf Pilzmousse mit Whiskysauce) und als Vorspeisen Velvet (Roter R\u00fcbensalat) und Flogeres (mit Schafk\u00e4se gef\u00fcllte Bl\u00e4tterteigr\u00f6llchen dazu Tomatenmarmelade). Alles sehr sch\u00f6n und professionell serviert und mit 55 Euro mehr als preiswert. Zum Wasser und Wein kommt sogar automatisch ein K\u00fcbelchen Eisw\u00fcrfeln. Einziger Kritikpunkt: Die Kellnerin serviert etwas zu schnell ab! Also insgesamt sehr ungriechisch.<br \/>\nDen Verdauungsouzo nehmen wir danach in Caf\u00e9 Morano. <\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2017-06-21\">21.06.2017 Mittwoch<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<br \/>\nWie jeden Tag macht Herbert f\u00fcr uns ein herrliches Fr\u00fchst\u00fcck. Heute schon um 7 Uhr. Dann folgt Koffer packen und und an Land f\u00fchren. Im Schlauchboot haben ein Koffer und zwei Personen Platz. Also geht es sich mit zwei Mal Fahren bestens aus. Mit dem Leihwagen kommen wir um 9:30 am Flughafen an. Herbert und Silvia checken ein, k\u00f6nnen die Koffer bis Wien durchchecken und bekommen auch schon die Bordkarte f\u00fcr den Anschlussflug.<br \/>\nWir haben noch gut Zeit, einen Kaffee in Archontiko zu trinken. Dann folgt ein herzlicher Abschied und ich fahre nach Lakk\u00ed zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 00:02:54 Anzahl Tage: 14 08.06.2017 Wien &#8211; Leros 09.06.2017 Leros 10.06.2017 Leros 11.06.2017 Leros 12.06.2017 L\u00e9ros \/ O. Parth\u00e9ni Agmar Marine &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht 13.06.2017 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; L\u00e9ros \/ Lakk\u00ed &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia 14.06.2017 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia &#8211; Gyali \/ Nsis \u00c0g. 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