{"id":74,"date":"2015-07-17T16:36:04","date_gmt":"2015-07-17T14:36:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/?page_id=74"},"modified":"2018-08-20T00:44:52","modified_gmt":"2018-08-19T22:44:52","slug":"2014-08-07-astypalea","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2014-2\/2014-08-07-astypalea\/","title":{"rendered":"2014-08-07 Astypalea"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/toernberichte\/2014-2\/2014-08-07-astypalea\/print\/\" title=\"Beitrag drucken\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"WP-PrintIcon\" src=\"https:\/\/blodughadda.lpe.at\/blogbuch\/wp-content\/plugins\/wp-print\/images\/printer_famfamfam.gif\" alt=\"Beitrag drucken\" title=\"Beitrag drucken\" style=\"border: 0px;\" \/><\/a>  Aktualisierung 20.08.2018 01:44:21 Anzahl Tage: 21<br \/>\n<a href=\"#2014-08-07\">07.08.2014 Kos S\u00fcd \/ O. Kam\u00e1ri (Kefalos) &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-08\">08.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-09\">09.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-10\">10.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-11\">11.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-12\">12.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-13\">13.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-14\">14.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-15\">15.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen)<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-16\">16.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-17\">17.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-18\">18.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-19\">19.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-20\">20.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-21\">21.08.2014 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-22\">22.08.2014 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos &#8211; Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-23\">23.08.2014 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki &#8211; Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-24\">24.08.2014 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 &#8211; Lipsi \/ Hafen &#8211; L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-25\">25.08.2014 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht &#8211; K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-26\">26.08.2014 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia<\/a><br \/>\n<a href=\"#2014-08-27\">27.08.2014 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia &#8211; Kos S\u00fcd \/ O. Kam\u00e1ri (Kefalos)<\/a><\/p>\n<p>Crew:<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Tom<br \/>\nT\u00f6tterstr\u00f6m Beate<\/p>\n<p>Gesamt T\u00f6rn:<br \/>\nZeit unterwegs: 27:26 Strecke: 176 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,4 Knoten<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-07\">07.08.2014 Donnerstag<\/strong><br \/>\n10:57 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n16:13 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 05:16 Strecke: 35,4 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,7 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Andrea f\u00e4hrt mit dem Taxi ab. Wir mit dem Schlauchi zur\u00fcck zum Boot. Wir essen Packerlnudeln und Avocado-Karottensalat. Mit dem Fissler Finecut Obst- und Gem\u00fcseschneider l\u00e4sst sich so eine Komposition perfekt zerh\u00e4ckseln.<br \/>\nWie mit Vasilis, den wir hier vor einer Woche kennen gelernt haben, ausgemacht, treffe ich mich mit ihm nach seinem Dienst am Flughafen um 23:30h in Santa Barbara. Wir reden und diskutieren zwei Stunden lang. Dann fahre ich mit dem klitschnassen Schlauchboot zur\u00fcck. Bei Windstille ersetzt der Tau den Regen.<\/p>\n<p>Um 8 in der Fr\u00fch nutze ich den Tau, um die aufgeweichten Insektenkackepunkterln, oder was auch immer das ist, vom Deck abzub\u00fcrsten. Das geht gut im Gegensatz zu den bisherigen Versuchen. Dann Mist wegf\u00fchren, Brot einkaufen, fr\u00fchst\u00fccken, schwimmen und abfahren. <\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Kos gibt es ein wenig Wind aus NW sodass wir eine Zeitlang mit der Genua motorsegeln k\u00f6nnen. Der Wind dreht dann auf W mit ca. 5 Knoten und ich rolle die Genua weg. Windprognose also wieder richtig.<\/p>\n<p>Doch nicht ganz. Einige Seemeilen vor Astypalea frischt der Wind wieder auf 15 Knoten auf. In Livadia ist er wieder fast weg. Wir ankern diesmal an der S\u00fcdseite der Bucht, um etwas weiter weg von der Stra\u00dfe zu sein. Die Luxusyacht <a href=\"http:\/\/www.yachtcharterfleet.com\/luxury-charter-yacht-25602\/sagitta.htm\" target=\"_blank\">Sagitta<\/a> ankert weit drau\u00dfen, sonst nur ein Segelboot hier. Aber bald darauf kommen drei auf ein Mal. Und was machen Sie? &#8211; sie ankern unmittelbar links und rechts und hinter uns. Dabei w\u00e4re weiter weg gen\u00fcgend Platz auf bestem Ankergrund. Letztes Mal war es genau so, nur eben an unserem Stammplatz im Nordteil der Bucht. Die Blodughadda ist halt sehr attraktiv.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-08\">08.08.2014 Freitag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nBeate liest und arbeitet am Computer. Das WLAN der Strandbar Mojito ist bestens brauchbar. Kommt selten vor.<\/p>\n<p>Ich beobachte Woken:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_115.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_115.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>und \u00e4rgere mich \u00fcber die Schlauchbootmis\u00e4re. Nach Recherchen im Internet erfahre ich, dass ein Schlauchboot nur in einem klimatisierten Raum erfolgreich repariert werden kann, mit h\u00f6chstens 40% relativer Luftfeuchtigkeit und max 25\u00b0C Temperatur. Sonst zieht der Klebstoff Wasser an und h\u00e4lt nicht. Also keine Chance unter freiem Himmel hier und jetzt oder sonst wo.<\/p>\n<p>Die Nachbarboote werden ausgewechselt. Der Schoner Blue Lion mit finnischer Flagge ist ein seltenes Exemplar. Ob das Boot wirklich was mit Finnland zu tun hat, kann ich nicht recherchieren:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_116.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_116.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich pumpe das Schauchboot auf, damit wir essen fahren k\u00f6nnen. Nach einem kurzen Spaziergang und ein paar Eink\u00e4ufen essen wir wieder Tabuleh und den herrlichen Roten R\u00fcbensalat in der Krokodil-Taverna. Dabei beobachten wir die Ankunft einer riesigen Zweimast-Yacht. Blodughadda und die \u00fcbrigen 3 Boote sehen richtig putzig aus daneben.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt zur\u00fcck machen wir einen Bogen zum Riesen, um zu sehen, was da eigentlich angekommen ist. Es ist die Yacht <a href=\"http:\/\/www.reginayacht.com\" target=\"_blank\">Regina<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-09\">09.08.2014 Samstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nDer Nordwestwind beginnt in der Nacht wie vorhergesagt. Soll noch zumindest bis Montag so bleiben. Wir bleiben auf dem Boot. Abends gibt es ein gutes Omelett und dann Fernsehen aus der Konserve.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-10\">10.08.2014 Sonntag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nSchlecht geschlafen. Der Wind ist so laut.<br \/>\nBeate bekommt eine Krise: Nur noch ein ungelesenes Buch auf ihrem E-Reader. Ich bekomme eine Krise: Der Sony E-Reader ist mit ihrem alten Computer, aber nicht mit ihrem neuen MacBook Air gekoppelt. Das ergibt einen Konflikt mit dem DRM (Digital Rights Management) der gekauften B\u00fccher. Den ganzen Tag versuche ich, den Reader mit ihrem MacBook so zu koppeln, wie es bei ihrem alten MacBook war. Es gelingt aber nicht. Die frisch geladene Sony-Software meldet einen Fehler f\u00fcr den Sony E-Book Reader. Die Adobe Digital Editions erkennt ihn nicht. Und Calibre erkennt einen Konflikt mit dem DRM-Schutz. Nach sieben Stunden! gebe ich es auf, das neu erworbene Billigst-Testbuch auf den Sony E-Reader lesbar zu machen. Dabei bin ich in diesen Dingen nicht der Bl\u00f6deste. Die Reader Library-Software f\u00fcr den Sony PRS 350 ist so grottenschlecht, dass ich mir geschworen habe, nie wieder ein Sony-Produkt zu kaufen.<br \/>\nHingegen: Mit dem App iBooks auf dem iPad lassen sich B\u00fccher kaufen und absolut problemlos lesen. Das dauert keine 5 Minuten inklusive Download. So soll es sein. Hoch lebe Apple!<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 18h legt sich der Wind und ich hupfe erstmals ins Wasser. Beate hat es schon zwei Mal gemacht und sich dar\u00fcber beklagt, dass es ungem\u00fctlich ist. Das Wasser fliegt ins Gesicht und man treibt schnell ab. Erinnerungen ans Vorjahr kommen auf, als wir drei Wochen hindurch solchen Wind hatten. Heuer waren es die ersten zwei Tage. <\/p>\n<p>Die Motoren d\u00fcrfen die Batterien aufladen bevor wir zum Abendessen fahren.<\/p>\n<p>Apropos grottenschlecht: Wir gehen ins Mojito, das eleganteste Lokal am Strand mit dem tollen WLAN Netzwerk. Einerseits, weil eine gewisse Verpflichtung aus der Nutzung des Netzwerkes sp\u00fcrbar ist, andererseits, um das neue Passwort zu ergattern (mojitoverde). Ungef\u00e4hr gleich viele G\u00e4ste wie Kellner vorhanden. Trotzdem gelingt es uns nicht, einen davon f\u00fcr uns zu interessieren, nachdem wir die Erstbestellung erhalten haben. Wir sind anscheinend Luft, lassen daher das Geld auf dem Tisch liegen und gehen, nachdem wir eine Zeitlang die gar nicht so schlechte Live-Gesangsdarbietung des griechischen Duos trocken und deswegen frustriert angeh\u00f6rt haben. Dem ungelernten Personal aus Albanien oder Bulgarien mache ich keinen Vorwurf. Aber der Chef muss ein Volltrottel sein. Investiert eine Menge in die Lokalausstattung aber nichts ins Personal. Er wird trotz der relativ hohen Preise pleite gehen. Das mieseste Beisl in Wien hat eine um Klassen bessere Bedienung. Leider kein Einzelfall in Griechenland sondern die Regel. Ich bin sicher, das hiesige Bruttoinlandsprodukt k\u00f6nnte um 20% gesteigert werden, w\u00fcrde das Tourismusministerium eine Verordnung erlassen, dass mindestens alle 30 Minuten nachgefragt werden muss, ob es noch was sein darf.<br \/>\nDas hat die Troika noch nicht geschnallt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-11\">11.08.2014 Montag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nWir fr\u00fchst\u00fccken im Royal Caf\u00e9 und ein Wunder geschieht: Die sonst eher muffig wirkende Kellnerin fragt nach, ob wir noch was haben wollen! Hat sie mein Blogbuch gelesen? Oder die Olga Kefalogianni und sie hat gleich eine Blitzverordnung erlassen. Eher beides nicht, es war nur die ber\u00fchmte Ausnahme. Nat\u00fcrlich bestelle ich noch einen k\u00f6stlichen Nescaf\u00e9.<\/p>\n<p>Am Abend fahren wir mit dem klapprigen Uraltbus zum Hafen Skala in der naiven Hoffnung ein Moped, Auto, Motorrad, was auch immer, morgen, \u00fcbermorgen, irgendwann in dieser Woche mieten zu k\u00f6nnen. Wir bekommen aber nichts. Beim Abendessen in der Strandtaverna Akrogiali bekommen wir aber einen herrlichen Minze-Salat und danach Prominenz am Nachbartisch: KHG mit Fiona in illustrer Gesellschaft. Und wir bekommen daher auch noch ein neues Gespr\u00e4chsthema. Hat sich also doch ausgezahlt, dieser Ausflug.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Heimweg bekommen wir allerdings keines der zwei Taxis der Insel, also gehen wir. Zahlt sich auch aus, denn unterwegs kaufen wir, eigentlich Beate, Leckereien beim Zuckerb\u00e4cker ein. Dann, kurz vor Mitternacht, kaufen wir im Supermarkt Gefira einiges ein. Die supernette Grei\u00dflerin sagt uns, dass die Marienfeierlichkeiten im Kloster am 14. und 15. August stattfinden werden und wir unbedingt an beiden Tagen hingehen m\u00fcssen. Das werden wir, zumindest an einem der beiden Tage.<\/p>\n<p>Der Busfahrplan mit Taxihinweis:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_117.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_117.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-12\">12.08.2014 Dienstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nWir arbeiten am Computer, lassen die Motoren die leeren Batterien aufladen und lassen uns zwischendurch im Meerwasser abk\u00fchlen. Gar kein schlechter Arbeitstag.<\/p>\n<p>Beim Pavlos bestelle ich ein neues Schlauchboot um 600 Euro. Muss nat\u00fcrlich wie alles hierzulande im Voraus bezahlt werden. Und das muss schnell gehen, denn n\u00e4chste Woche machen alle Firmen Urlaub. Bis zum 30. wird das Boot sicher bei seinem Gesch\u00e4ft in Kos ankommen, sagt er.<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrliche Italienerinvasion beginnt. Drei gro\u00dfe Motoryachten mit blauem Rumpf und ein ebensolches Segelboot ankern hinter uns, die offenbar alle zusammen geh\u00f6ren. Dazu noch zwei Segelyachten der 30-meterklasse. Ist ja ganz nett anzusehen, aber der abendliche Schlauchbootshuttleservice an uns vorbei zum Ufer und zur\u00fcck nervt ein wenig. Brumm brumm und dann Wellen.<\/p>\n<p>Ein paar Motoryachten mit \u00fcber 70m l\u00e4nge, die <a href=\"http:\/\/www.marinetraffic.com\/de\/ais\/details\/ships\/1009699\/_:55507965196ea4ea785ad6c3df1bb659\" target=\"_blank\">TV, fr\u00fcher Madsummer<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.marinetraffic.com\/de\/ais\/details\/ships\/229894000\/_:55507965196ea4ea785ad6c3df1bb659\" target=\"_blank\">Axioma<\/a>, fahren vorbei und ankern in den Nachbarbuchten, wie ich auf marinetraffic.com feststellen kann. Astypalea scheint ein Jetsetinsidertipp zu werden. Vielleicht hat der KHG seine Caprifreunde<br \/>\nzu einem Treffen animiert. Leider kann ich nicht eruieren, mit welcher Yacht er selbst gestern angekommen ist.<\/p>\n<p>Die Live-Band in der Mojito-Bar singt und spielt herzhaft Englishman in New York, What A Wonderful World, Always On My Mind, Take Five und andere \u00e4hnlich aktuelle Tophits auf griechisch. Die Musik kommt ganz angenehm daher \u00fcbers Wasser, aber das h\u00f6ren wir erst als wir unseren Fernsehabend beenden und schlafen wollen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-13\">13.08.2014 Mittwoch<\/strong><br \/>\n12:40 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:43 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 01:03 Strecke: 3,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,3 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir bekommen genug vom Luxusmotoryachtbestaunen. Nach dem Abwasch fahren wir in unsere zweite Stammbucht auf Astypalea. Diesmal ankern wir nicht, sondern nehmen die Boje, eigentlich den wei\u00dfen Plastikkanister mit der verwitterten Aufschrift &#8222;MOORING FOR BOATS&#8220;. Ein ordentliches Tau ist an einer ordentlichen Kette befestigt, die um einen ordentlich mit Beton gef\u00fcllten K\u00fchlschrank gewickelt ist. D\u00fcrfte halten.<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich ist Schinunta ziemlich bootfrei. Nur eine Bahia mit englischer Flagge ankert hier.<br \/>\n\u00dcber eine Stunde mache ich Kundenbetreuung per Telefon und Internetfernwartung. Funktioniert wie daheim. W\u00e4hrenddessen kommt noch eine gro\u00dfe Segelyacht. Das wars aber schon, abgesehen von ein paar kleinen Motorbooten drinnen in der Bucht.<\/p>\n<p>Am Abend essen wir nach einem kurzen Spaziergang in Astifagia. Wie \u00fcblich sehr gut. Das Kebab Special ist k\u00f6stlich, eigentlich kein Kebab, sondern Cepavcici auf Fladenbrot mit Tomatenso\u00dfe, Joghhurt und Zwiebel. Die Hauptsaison ist deutlich zu merken. Fast volles Lokal, wie auch in der Nachbartaverna. Die Bedienung dauert ewig und to Logariasm\u00f3 (die Rechnung) noch l\u00e4nger. Ist aber egal, wir haben Zeit.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Boot werde ich nerv\u00f6s. Der neue Inverter hat was. Nach dem Einschalten liefert er ca. 5 Sekunden lang Strom und dann ist es aus. Ich probiere das Ein- und Ausschalten mehrmals immer mit demselben Ergebnis. Anleitung zur Hand, Fehlersuche aufschlagen: Wenn alles gr\u00fcn leuchtet ist kein Fehler vorhanden. Alles leuchtet gr\u00fcn. Ich stecke den Anschluss zum Bordnetz ab und h\u00e4nge ein normales Verl\u00e4ngerungskabel an. Siehe da, tats\u00e4chlich kein Fehler im Inverter. Also muss er irgendwo in der 230V-Verkabelung liegen und ich habe schon einen Verd\u00e4chtigen, n\u00e4mlich den 3-Wegeschalter, mit dem man die Stromzufuhr zwischen Landstrom, Inverterstrom und aus schalten kann. Vermutlich Korrosion an einer Klemme.<br \/>\nJedenfalls bin ich heilfroh, dass der Inverter nicht kaputt ist. <\/p>\n<p>Unsere neuen Nachbarn in Livadia: Tin Tin, der Gro\u00dfe und Decompression, der &#8222;Kleine&#8220;.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_118.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_118.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da liegen wir auch gerne mit zwei der besten Tavernen Griechenlands direkt vor der Nase:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_119.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_119.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-14\">14.08.2014 Donnerstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Schinunta<br \/>\nDen Stromfehler finde ich nicht. Er ist gar nicht mehr da. Trotzdem spr\u00fche ich den 3-Wegeschalter kr\u00e4ftig mit Kontaktspray ein. Mit diesem Wundermittel habe ich ja schon vor Jahren auch mein Videocam repariert.<\/p>\n<p>Wieder ein guter Arbeitstag, an dem ich viel weiter bringe. Was zu hohem Stromverbrauch und damit Batterielademotorknattern am Abend f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Pavlos mailt, dass das neue Schlauchboot bei ihm angekommen ist. Werde ich aber erst zum Monatsende abholen k\u00f6nnen. Das Schlauchi darf ich also noch etliche Male aufpumpen. Es sieht wirklich alt aus mit so vielen Falten. Und beim Aufpumpen f\u00e4llt mir auf, dass der Fu\u00dfblasebalg kaputt ist. Die Bodenplatte hat einen Riss, aus dem Luft beim Aufpumpen ausstr\u00f6mt. Naja, so kann man zumindest nicht  das angeschlagene Schlauchi mit \u00dcberdruck strapazieren. Es f\u00e4llt auch schon l\u00e4nger auf, dass die Trennw\u00e4nde zwischen den Luftkammern im Schlauchi gerissen sein m\u00fcssen, bzw. deren N\u00e4hte. Denn es gen\u00fcgt, an einem Ventil hineinzublasen, um alle Luftkammern zu bef\u00fcllen. Das k\u00f6nnte wirklich nur ein Profi reparieren.<\/p>\n<p>Es ist schon finster, als wir zum Abendessen ins Astakoukos fahren. Als wir anlanden begr\u00fc\u00dfen uns Alan und Tina, die vom Essen kommen und die wir schon in Livadia einige Tage als Bootsnachbarn hatten, aber bisher ohne pers\u00f6nlichen Kontakt. Sie leben auf ihrer Oceanis 43 &#8222;Whisper&#8220; mit neuseel\u00e4ndischer Flagge. Die Unterredung ist kurz, denn sie wollen nicht wieder in die Taverna. Aber m\u00f6glicherweise kommen sie morgen mit, wenn wir zum Kirchenfest unterhalb des Kastells gehen.<\/p>\n<p>Der Abend ist absolut windstill. Das bringt nicht nur hohe Luftfeuchtigkeit sondern auch Gelsen, wo es sie gibt. Hier gibt es sie, wie wir fr\u00fcher schmerzhaft erfahren haben. Deshalb schlie\u00dfen wir Luke und T\u00fcr zur Kaj\u00fcte schon bevor der Tatort-Krimi anf\u00e4ngt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-15\">15.08.2014 Freitag<\/strong><br \/>\n11:23 Astyp\u00e1lea \/ O. Schinunta <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b034'31.56''+26\u00b023'27.54''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:46 Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'53''+026\u00b021'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:23 Strecke: 2,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>In der Nacht tauscht Beate M\u00fcckenfreiheit gegen Luftigkeit und legt sich auf die Salonbank. Sie dankt gar nicht daran, dass im Steuerbordbug zwei freie Kaj\u00fcten w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Der Morgen ist immer noch absolut windstill und sehr feucht. Der Morgenschwimm im spiegelblanken Wasser ist herrlich. Laut Windprognose soll erst am Montag Starkwind aufkommen, aber nur f\u00fcr einen Tag.<\/p>\n<p>Um hoffentlich einen Platz im Hafen zu ergattern, legen wir schon fr\u00fch los. Entgegen unserer Vermutung ist mehr als genug Platz. Ich wende eine neue Anlegemethode an: Lasse mehr als genug Kette hinaus und fahre extrem langsam r\u00fcckw\u00e4rts an die Kaimauer. Dann gebe ich ordentlich Gas r\u00fcckw\u00e4rts und Beate kann in aller Ruhe \u00fcbersteigen, die Heckleinen einf\u00e4deln und wieder an Bord kommen. Dann nur mehr den Anker spannen und wir liegen richtig. Der unmittelbare Motoryachtnachbar, ein Nichtamerikaner aus Delaware, schaut zu aber denkt nicht daran, zu gr\u00fc\u00dfen oder die Leinen entgegen zu nehmen. Daf\u00fcr hat er seine Ankerkette so schr\u00e4g drau\u00dfen, dass ich sehr aufpassen muss, unseren Anker nicht \u00fcber seine Kette zu legen. Richtig vorbildliche Seemannschaft!<\/p>\n<p>Das Landstromkabel wird angeschlossen, um endlich die Batterien wieder knallvoll zu bekommen. Der andere Nachbar, der ziemlich alte Riesenkatamaran Jemayka legt ab und hat ein Ankerproblem, weil er den Anker 50 Meter weit fast am gegenseitigen Ufer geworfen hat. Bitte wer braucht bei 4m Tiefe mehr als 20m Kette? Der Kat ist so breit und hoch, dass ein gro\u00dfes Schlauchboot samt Besatzung unten durch fahren kann. Sein Boot gibt es nur ein Mal auf der Welt und die normale Segelfahrt ist 14 Knoten, max. 28, sagt der franz\u00f6sische Eigner der grauen H\u00e4sslichkeit. Gut so!<\/p>\n<p>Ich gehe auf ein Bier ins Caf\u00e9 Dapia. Vorher habe ich Gewissensbisse, weil der Abstand zum Gru\u00dfmuffelnachbarn immerhin ca. 2 Meter betr\u00e4gt und ich damit wom\u00f6glich den Hafenplatz eines Neuank\u00f6mmlings vereitele. Ich \u00fcberlege und lege die Leinen so, dass die Blodughadda bei Bedarf auf die eine oder andere Seite verholt werden kann, um Platz zu schaffen. In Dapia sehe ich allerdings, wie die seem\u00e4nnische Kameradschaft aufs Gr\u00f6bste verletzt wird. Ein mordstrum RIB legt l\u00e4ngsseits an und nimmt damit den Platz von 4, wenn nicht 5 Booten weg. Ein gelbes Motorboot liegt schon bei unserer Ankunft l\u00e4ngsseits. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_121.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_121.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_122.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_122.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was denken die sich eigentlich? Wahrscheinlich &#8222;Hauptsache ich habe einen guten Platz, alles andere ist mir wurscht.&#8220;<\/p>\n<p>Die Gru\u00dfmuffelnachbarn mit Delaware-Flagge sind T\u00fcrken, wie viele mit dieser Steuerfluchtflagge. Eigentlich untypisch, dass sie sich wie Italiener verhalten. OK, ich pauschaliere jetzt zu viel.<\/p>\n<p>Der &#8222;S\u00e4ulenheilige&#8220; (\u00a9Beate) sperrt das Wasser an der Versorgungss\u00e4ule auf, damit wir die Tanks auff\u00fcllen und das Boot abspritzen k\u00f6nnen, und stampert den L\u00e4ngslieger, damit zwei weitere RIBs anlegen k\u00f6nnen. Mehr Boote kommen dann nicht mehr bevor wir den Bus um 21:20h zur Chora nehmen und zum Kirchenfest unterhalb des Kastells gehen. Es ist genau so wie vor 4 Jahren. Volle Beleuchtung, voller Kirchenhof mit Ausspeisung und sehr nette Stimmung. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_123.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_123.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_124.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_124.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_125.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_125.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_126.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_126.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_127.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_127.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_128.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_128.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alan und Tina haben unseren Tipp wahrgenommen und gleich die Crews der Bootsnachbarn in Livadia mitgenommen, ein ebenfalls neuseel\u00e4ndisches Paar und ein schottisches. Wir plaudern kurz und holen dann das Essen, das wir an einem Tisch mit jungen griechischen Paar zu uns nehmen. &#8222;Genie\u00dfen&#8220; zu sagen w\u00e4re \u00fcbertrieben. Lammfleischragout mit Braterd\u00e4pfeln und Reis. Beate isst nur Schafk\u00e4se mit Brot. Alan schaut bei uns vorbei und wir plaudern noch ein bisschen bevor er mit der Partie wieder nach Livadia aufbricht. Dann plaudern wir mit den Griechen am Tisch und kurz vor elf brechen auch wir auf und gehen die vielen Stufen hinunter nach Skala.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-16\">16.08.2014 Samstag<\/strong><br \/>\n10:40 Astyp\u00e1lea \/ O. Skala (Hafen) <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'53''+026\u00b021'17''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:00 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:20 Strecke: 1,3 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Es ist wieder windstill aber diesmal so richtig hei\u00df. Das Hafenwasser ist zwar so klar, dass man den Grund gut sieht. Trotzdem m\u00f6gen wir da nicht hinein hupfen. Beate kauft ein und \u00e4rgert sich \u00fcber die B\u00e4ckerin, die dem Dapia-Wirt einen Riesensack Croissants verkauft, aber ihr kein einziges.<br \/>\nW\u00e4hrend wir fr\u00fchst\u00fccken kommt der Dieselmann wie bestellt. So sind danach Batterien, Wassertanks und Dieseltank voll. Da macht ein ein Anlegen im Hafen Sinn.<\/p>\n<p>Wir legen ab und ankern bald darauf an unseren alten Stammplatz in Livadia. Trotz 30,2\u00b0C k\u00fchlt das Meerwasser angenehm. Die Luft hat 33,3\u00b0C, im Hafen war es sicher viel mehr.<\/p>\n<p>Die Vodafone-Karte ist abgelaufen und ich installiere COSMOTE Internet On The Go. Wie die Verk\u00e4uferin angewiesen hat, schalte ich das WLAN ab, die Ortungsdienste ein und \u00f6ffne ein Browserfenster. Sehr richtig, die Seite ciotgprepaid.cosmote.gr wird gezeigt. Den Text kann man umstellen auf englisch oder russisch. Ich nehme englisch. Der Rest funktioniert auch wie beschrieben. Da ist 10 Euro Guthaben drauf und unter Men\u00fcpunkt Top up kann ich dieses mit den zwei 10 Euro-Bons auf 30 erh\u00f6hen. Dabei sehe ich, dass Zahlung mit Kreditkarte auch m\u00f6glich w\u00e4re, aber ich habe nun Mal die zwei Bons. Als ich das Top up Men\u00fc sp\u00e4ter nochmals aufrufe geht aber nur mehr &#8222;With a top up card or an e-voucher&#8220;.<br \/>\nAuf der Home Page kaufe ich 30 Tage mit 5GB um das 30 Euroguthaben. Das Angebot, Bonus 4U beizutreten und damit 4 Tage und 1 GB extra zu bekommen, lehne ich ab. Denn erstens brauche ich das gar nicht und zweitens sieht es nach verdammt viel Werbemails aus, die an die anzugebende E-Mailadresse gesendet werden. In den Bedingungen steht &#8222;13) During the Program and until their delivery COSMOTE reserves the right to use the Premiums for advertising purposes. The end receivers of the Premiums do not have the right to raise any claim against COSMOTE due to the use of the Premiums for advertising purposes.&#8220;<\/p>\n<p>Aber ich bin trotzdem zu schnell mit dem Bestellen. Es gibt n\u00e4mlich ein Summer offer bis zum 31. August: 15 Tage und 1 GB kostenlos. Da braucht man nur eine Taste anklicken. Das mache ich nachdem ich das 30-Tage Paket gekauft habe und jetzt habe ich bis zum 30. September 6 GB zu verprassen. Na gut, viel Internetradio h\u00f6ren wird das Guthaben schon auffressen.<\/p>\n<p>Das iPad hat also beste 3G Internetverbindung. Wie vermutet, l\u00e4sst es sich auch bestens als Pers\u00f6nlichen Hotspot \u00fcbers WLAN betreiben. Die Anweisung, man solle WLAN abschalten war wohl nur damit der Verbindungsaufbau sicher \u00fcbers Mobilfunknetz erfolgt. Scheint also als ob die m\u00fchsame Kombination Huawei E220 Datenkarte + ALFA R36 USB WiFi Router nicht mehr notwendig w\u00e4re. Und die noch m\u00fchsamere Kombination ALFA AWUS036NHR + ALFA R36 zum Anzapfen von WLAN Netzwerken von Tavernen brauche ich auch nicht mehr. Denn 3G gibt es fast immer, wo es WLAN-Netzwerke gibt und mit 6GB zum versurfen kann ich mir die M\u00fche ersparen, den Router auf irgendein WLAN einzurichten, das sowieso fast immer entweder pl\u00f6tzlich langsam wird oder pl\u00f6tzlich gar nicht mehr geht. Der iPad-Hotspot funktioniert auch bestens w\u00e4hrend das iPad im Schlafmodus ist.<\/p>\n<p>Am Abend fahren wir zum Strand und essen beim Krokodil nat\u00fcrlich wieder Tabuleh, Red Salad und Symi-Shrimps. Diesmal mit Foto:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_129.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_129.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-17\">17.08.2014 Sonntag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nWir \u00fcberlegen, ob wir heute oder nach dem sich heute aufbauenden Starkwind Richtung Osten fahren sollen und entscheiden uns f\u00fcr das Zweitere. Also bleiben wir an Bord und essen Thunfischnudeln.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-18\">18.08.2014 Montag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nDer Starkwind kommt wie von der Prognose versprochen. Im Cockpit haben wir es aber gem\u00fctlich<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_130.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_130.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist \u00fcbrigens auch unsere Fernsehposition. Dann \u00fcbernimmt der Laptop die Position der Kamera bei diesem Foto, n\u00e4mlich auf dem Cockpittisch.<\/p>\n<p>Am Abend machen wir wieder Landgang mit Abendessen in der Taverna To Gerani und Absacker in Astropelos.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-19\">19.08.2014 Dienstag<\/strong><br \/>\nAstyp\u00e1lea \/ O. Livadia<br \/>\nDer Wind h\u00e4lt an, aber ich beachte ihn kaum. Denn den ganzen Tag arbeite ich an einem Softwareproblem bei einem Kunden. Die Internetverbindung ist vollkommen in Ordnung f\u00fcr die Fernwartung. Schon faszinierend, dass man auf einem Boot mitten in der \u00c4g\u00e4is sitzen und auf einem Computer im 6. Bezirk in Wien arbeiten kann. Und das ziemlich fl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Am Abend fahren wir wieder mit dem Bus. Beate bis zur Chora und ich zum Hafen hinunter. Ich will mir eine Salbe in der Apotheke kaufen, weil mich seit ein paar Tagen ein Gerstenkorn auf dem linken Augenlid irritiert. Ich bekomme eine und gehe dann zur Chora hinauf, wo ich die Beate im Caf\u00e9 Melt\u00e9mi treffe. Nomen est omen. Der Wind ist nicht zu verachten (warum wohl sind hier sieben alte Windm\u00fchlen in einer Reihe aufgestellt) und wir gehen daher ins windgesch\u00fctzte Archipelago in Richtung Livadi.<\/p>\n<p>Es ist eine nette Konditorei mit mit angenehmer Musik und herrlicher Aussicht auf die Chora aber praktisch ohne Speisen, teuere S\u00fc\u00dfspeisen ausgenommen. Wir essen einen Toast, einen Sandwich und die Mezedes zum Ouzo und kaufen auf dem Heimweg g\u00fcnstige S\u00fc\u00dfspeisen beim Zuckerb\u00e4cker &#8222;Akti&#8220;.<\/p>\n<p>Warten auf den Bus:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_134.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_134.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Bus kommt:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_133.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_133.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Chora in der Nacht:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_131.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_131.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-20\">20.08.2014 Mittwoch<\/strong><br \/>\n12:26 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b032'30.6''+026\u00b020'40.5''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:57 unterhalb der Chora <em>Genua dazu<\/em><br \/>\n18:59 NW von Kalymnos <em>Genua weg<\/em><br \/>\n19:32 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 07:06 Strecke: 50,7 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 7,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Am Vormittag muss ich mich noch um den gestrigen Kunden k\u00fcmmern. Das passt gut, weil der Wind am Nachmittag nach links drehen soll und wir daher ein Ziel weiter n\u00f6rdlich anpeilen k\u00f6nnen. Die Idee ist, Segel zu setzen und dann sehen, wohin wir kommen.<\/p>\n<p>Segel setzen gelingt aber nur zur H\u00e4lfte. Die Schiene am Mast, an der entlang die segelhaltenden Mastrutscher rutschen sollen, ist so voll Sandstaub, dass sie nicht rutschen. Eigentlich rollen sie auf Kugellagern. Etwas \u00fcber der H\u00e4lfte bleibt das Segel stecken und ich kann es nicht einmal mit voller Kraft auf die Winschkurbel weiter hinauf bef\u00f6rdern. Es kommt auch schwer wieder herunter. Nach drei Versuchen gebe ich es auf, bevor ich irgendwas ruiniere.<\/p>\n<p>Also rollen wir die Genua aus und Motorsegeln. Die Windprognose stimmt ganz genau und wir k\u00f6nnen sogar Xirokampos ansteuern. Sehr gut, da brauchen wir morgen nicht gegenan bolzen. Es geht super voran.<\/p>\n<p>Xirokampos ist beliebt. 27 Boote sind bereits da, einige ankern. Trotzdem sind noch drei Bojen frei. Eine gelbe, eine wei\u00dfe und eine rote. Wir nehmen die wei\u00dfe, eigentlich nur ein Fender, die zum Restaurant Mama Veta geh\u00f6rt. Dorthin wollen wir sowieso essen gehen. Aber erst morgen. Heute gibt es griechische Landw\u00fcrsteln mit Erd\u00e4pfelsalat an Bord.<\/p>\n<p>Um 21h ist es absolut windstill mit fast spiegelblankem Wasser. Die Boote stehen kreuz und quer. In der miesen Taverna To Kima (rote Bojen) f\u00e4ngt eine griechische Band zu spielen an. Klingt richtig gut. W\u00e4hrend wir fernsehen dreht die Band die Lautst\u00e4rke auf. Wir auch, sonst h\u00f6ren wir nichts vom Film. Um 23:40h ist der Film aus aber die Musik nicht. Klingt immer noch nett und typisch griechisch, aber wieso spielen sie ununterbrochen dasselbe Lied? Ja ich wei\u00df, es ist nicht dasselbe Lied. Es klingt nur so f\u00fcr uns Nichtgriechen. Habe mich schon voriges Jahr in Lipsi \u00fcber die Einfallslosigkeit der Musik beklagt. Die Variationen liegen wahrscheinlich im Text, aber den verstehe ich nicht und in Feinheiten, die ich nicht h\u00f6re. Klingt also schon gut, die bei jedem Lied praktisch immer gleiche Melodik, Harmonik, Rhythmik, Metrik, Tempo, Phrasierung, Artikulierung, Ornamentik, Kadenz (von Wikipedia kopiert, he he) geht aber mit der Zeit entsetzlich auf die Nerven und die sagenhafte Lautst\u00e4rke weckt tief schlummernde Aggressionen. Mit Ouzo abgef\u00fcllt und Ringelt\u00e4nze tanzend w\u00e4rs wahrscheinlich nicht so. Um 2h tanzt aber schon lange keiner mehr. Und im Lokal sitzen ganze f\u00fcnf Personen &#8211; mit dem Fernglas gez\u00e4hlt. F\u00fcr die wird der Schlaf der ganzen Bucht terrorisiert. M\u00fcssen so gut wie taube wichtige Personen sein. Wahrscheinlich der schmuddelige Wirt mit ebensolchen Freunden. Kurz danach ist aber die D\u00fcdelei endlich zu Ende.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-21\">21.08.2014 Donnerstag<\/strong><br \/>\nL\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos<br \/>\nBeate hat recht. Mit so vielen Booten, die so knapp bei einander stehen, kommt ein gewisses Campingplatzgef\u00fchl auf. Man gr\u00fc\u00dft den Nachbarn mit einem freundlichen &#8222;guten Morgen&#8220; und kann genau beobachten, was er tut.<\/p>\n<p>Die Nachbarn werden sich wohl dar\u00fcber wundern, was ich tue. N\u00e4mlich aus dem obersten Mastrutscher einen Schienenreinigungswagen basteln. Verschiedene Konstruktionen \u00fcberlege ich mir. Die einfachste mit einem Gep\u00e4ckspanner und einem Fetzen ist die beste:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_132.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_132.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich mache den Fetzen nass, ziehe ihn zum Masttopp hinauf und wieder herunter, wende ihn und wiederhole das mehrere Male, bis der Fetzen auch sauber wieder herunter kommt. Da war viel Sand!<\/p>\n<p>Am Abend essen wir bei Mama Veta wieder hervorragend. So k\u00f6stlichen Salat (Mama Veta), Spinat im Tontopf und Chickensouvlaki findet man kaum wo sonst. Den Spinat im Tontopf mit K\u00e4se, Feta, gew\u00fcrzt mit getrockneten Tomaten und Dille habe ich sowieso sonst nirgends gesehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_136.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_136.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_135.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_135.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-22\">22.08.2014 Freitag<\/strong><br \/>\n10:11 L\u00e9ros \/ O. Xir\u00f3kampos <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b006'25''+026\u00b052'20''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:20 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:09 Strecke: 20,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Batterien m\u00fcssen wieder mindestens drei Stunden lang geladen werden. Die Windprognose verspricht eine angenehme Fahrt nordw\u00e4rts und max. 14 Knoten Wind in der Nacht. Passt alles zusammen, um die Nacht in Tigan\u00e1ki zu verbringen. Muss doch jedes Jahr dabei sein!<\/p>\n<p>Alles passt. Wir erreichen Tigan\u00e1ki wenig gesch\u00fcttelt und mit fast vollen Batterien. Das Ausflugsboot Margarita aus Lipsi kommt unmittelbar vor uns an und ankert dort wo wir gerne ankern w\u00fcrden. Wir ankern daher etwas au\u00dferhalb des &#8222;Swimmingpools&#8220; und fahren zum Stammplatz als das Ausflugsboot bald wieder ablegt und bevor die anderen kommen. Sie kommen!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_137.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_137.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber sie fahren auch wieder. So wie die vielen \u00fcbrigen Motorboote. Nur zwei Segelboote ankern weiter drau\u00dfen. <\/p>\n<p>Weil ich gestern bei Mama Veta recht lange suchen musste, wann wir zuletzt dort waren und wann wir den &#8222;Sats&#8220; gegessen haben, programmiere ich das Blogbuch schon den ganzen Tag, damit es einen Gesamttext auswirft, in dem man mit der Suchfunktion des Browsers suchen kann.<\/p>\n<p>Am Abend gibt es Packerlrisotto und Dosenkeft\u00e9des. Die sind richtig gut, das Risotto richtig s\u00e4ttigend.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-23\">23.08.2014 Samstag<\/strong><br \/>\n11:40 Ark\u00ed \/ Tigan\u00e1ki <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'01.8''+026\u00b044'48.6''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n12:08 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'31.74''+026\u00b044'19.74''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 00:28 Strecke: 1,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 3,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir schlafen nicht so gut. Es ist sehr warm. Aber der Sonnenaufgang ist herrlich:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_138.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_138.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die ersten Motorboote kommen kurz vor 10h. Ich beobachte mit Verwunderung, dass sie sich hier mit Landleine und elendslanger Ankerkette einparken. 40 bis 50m Kette bei knapp \u00fcber 2 m Tiefe! Bei dem zu erwartenden Ansturm ist damit der Ankersalat vorprogrammiert. Bevor der Ansturm kommt und nachdem wir eine zeitlang die so wunderbare laut aufgedrehte griechische D\u00fcdelei-Musik geh\u00f6rt haben, fahren wir los. Nicht weit. In Ormos Sten\u00f3 liegen zwar schon drei Segelboote an den Bojen. Aber die innerste ist noch frei. Kein Wunder bei 1,8m Tiefe. Uns ist das sehr recht. Der Platz ist h\u00fcbsch und ruhig. Nur hei\u00df ist es mit \u00fcber 33\u00b0C heute auch. Und so gut wie gar kein Wind.<\/p>\n<p>Die Sonne sinkt und die Temperatur auch &#8211; gleich um 5 Grad. Wir paddeln die 50 Meter zum Steg und gehen in 13 Minuten auf einem bequemen Betonweg zum Ort. Hier ist alles f\u00fcr ein Fest vorbereitet. Der Dorfplatz voll mit gedeckten Tischen. Wir vermuten eine Hochzeit. Der Hafen und die ganze Hafenbucht sind gerammelt voll.<\/p>\n<p>Wir sehen uns das Geschehen an und setzen uns ins neu renovierte Lokal gleich beim Anleger. Sehr gem\u00fctlich hier. Nur leider keine Bedienung. Der Wirt ist \u00fcberfordert von so vielen Leuten. Wir gehen wieder zur\u00fcck. Die Taverna im Scheitel unserer Bucht &#8222;Apolafsi&#8220; ist sch\u00f6n gelegen aber keine Offenbarung. Der Wirt ist total entnervt. Uns bedient er noch, aber sp\u00e4ter ankommende G\u00e4ste verjagt er mit den Worten &#8222;I have nothing more to eat, total crazy day&#8220;. Letzteres stimmt wohl. Wir haben den ganzen Tag schon beobachtet, wie zahlreiche Boote mit vielen Leuten an seinem Steg anlegen. Ersteres stimmt sicher nicht. Aber er hat halt schon genug von diesem, seinem umsatzst\u00e4rksten Tag des Jahres (vermutlich). Er sagt, dass das Fest im Dort einfach nur ein Fest im Dorf und keine Hochzeit sei. Wir vermuten, dass die zwei Dorfplatztavernen einfach Mal ein Fest organisieren, um den Umsatz zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Boot h\u00f6ren wir die Musik deutlich aus der Nachbarbucht. Gottseidank nicht mit Notwendigkeit von Ohrenst\u00f6pseln. Trotzdem, diese extrem penetrante Fidel und die damit abwechselnde, vielleicht 4 T\u00f6ne umfassende raue Gesangstimme ist wirklich der absolute Nervent\u00f6ter &#8211;  schon wieder.<\/p>\n<p>Taverna Apolafsi:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_139.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_139.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Bucht davor:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_140.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_140.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nettes Lokal, leider bedienungslos in Ark\u00ed:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_141.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_141.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dorfplatz f\u00fcr Fest vorbereitet. Bitte die bequemen Sesseln beachten:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_142.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014_142.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-24\">24.08.2014 Sonntag<\/strong><br \/>\n10:10 Ark\u00ed \/ O. Sten\u00f3 <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b022'31.74''+026\u00b044'19.74''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n11:28 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Anlegen<\/em><br \/>\n12:33 Lipsi \/ Hafen <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b017'40.3''+026\u00b045'59.4''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n13:52 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 02:37 Strecke: 15,5 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 5,9 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir tuckern \u00fcber recht glattes Wasser nach Lipsi wo wir l\u00e4ngsseits an der Nordseite der Pier anlegen. Die Wasserdame meint, das ginge nicht. F\u00fcr eine Stunde ist es aber OK. W\u00e4hrend ich darauf warte, dass der Wasserschlauch frei wird und dann die Tanks auff\u00fcllen kann, holt Beate Geld vom Bankomaten und kauft in der B\u00e4ckerei ein. Beides nicht einfach, da sehr viele Leute dasselbe machen wollen. Sie kommt recht ver\u00e4rgert zur\u00fcck. Wir setzen uns auf ein Capuccino und ein Bier ins Kalypso bevor wir schnell Wasser, Wein und Tomaten kaufen und dann sofort wieder ablegen.<\/p>\n<p>In Archangelos ist der B\u00e4r los! Die \u00f6stliche Seite der Bucht ist ziemlich voll, ich mag gar nicht z\u00e4hlen wie viele Boote, darunter ein paar Superyachten, also so 40 Meter und l\u00e4nger. Mittlerweile haben wir so viele davon gesehen, dass man deren Anblick einfach mit &#8222;aha&#8220; quittiert. So viele wie heuer haben wir noch nie gesehen, stellen wir fest. Allerdings flitzen die von ihnen ausgesetzten Jetskis und RIBs wie deppert herum, was uns nicht wurscht ist.<\/p>\n<p>Wir ankern im W-Teil der Bucht auf fast 10m Tiefe. Das braucht der Anker schon ordentlich Kette bis er h\u00e4lt, bzw. d\u00fcrfte er beim ersten Versuch nicht auf dem angepeilten Sandfleck zu liegen gekommen sein.<\/p>\n<p>Die griechische Idioten-D\u00fcdelei-Musik werden wir nicht los! Am Strand gibt es sowas wie ein Sonntagsausflugshappening mit vielleicht 20 Leuten, die es lustig haben. Wir tr\u00f6sten uns damit, dass sie sicher abhauen, wenn es finster wird &#8211; na hoffentlich!<\/p>\n<p>Ende August ist keine gute Zeit hier. Pavlos sagte ja, dass in Griechenland praktisch alle Firmen die heute zu ende gehende Woche zusperren. Kein Wunder, dass es jetzt so wurlt. Au\u00dferdem ist es sauhei\u00df. <\/p>\n<p>Trotzdem programmiere ich schon seit gestern das Blogbuch auf dem sauhei\u00dfen MacBook mit einer Erweiterung um. Der Gesamttext hat mich auf die Idee gebracht, die Berichte per Platz zu sammeln gemeinsam mit den Kommentaren zum Platz, so vorhanden. Eine gewisse Redundanz l\u00e4sst sich nicht vermeiden. Denn der Bericht wird per Tag erfasst und erscheint somit bei jedem an diesem Tag besuchten Platz. Aber eh gut. So liest man was vorher und was nachher war. Das Ergebnis ist <a href=\"Plaetze.html\" target=\"_blank\">HIER<\/a><\/p>\n<p>Wir essen Salat und die beim Lipsib\u00e4cker eingekauften Pizzaschnitten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-25\">25.08.2014 Montag<\/strong><br \/>\n13:27 L\u00e9ros \/ N. Arch\u00e1ngelos Ankerbucht <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=37\u00b011'56.2''+026\u00b046'20.2''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a><br \/>\n14:28 Au\u00dferhalb von Lakk\u00ed <em>Genua dazu, Motoren langsamer<\/em><br \/>\n15:46 Bei Kalymnos SW <em>Genua weg<\/em><br \/>\n16:40 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'48''+026\u00b057'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>An Boje<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:13 Strecke: 21,1 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,5 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach bequemer Fahrt begr\u00fc\u00dfen uns in Vlychadia zwei freie Bojen mit der verwitterten Aufschrift &#8222;Paradisio&#8220;. Wir nehmen die linke. So richtig sicher, dass der recht filigran aussehende Bojenring halten wird, bin ich nicht. Schwimmend f\u00e4dle ich daher weiter unten eine Leine durch ein Auge des stabilen Taus.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__11-40-51.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__11-40-51.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nDas Tau ist unten an einer Kette befestigt, die um einen ca. 1\/4m3 gro\u00dfen Bojenstein gewickelt ist. Sieht haltbar aus.<br \/>\nIch lese nach, dass die Bojen schon 2005 da waren. Na wenn sie schon so lange gehalten haben, wird die Boje doch hoffentlich nicht gerade heute brechen. Zumal der Wind mit 20-25 Knoten zwar stark aber f\u00fcr diesen Platz keineswegs rekordverd\u00e4chtig ist.<\/p>\n<p>Als einziges anderes Segelboot liegt die Suntiki mit holl\u00e4ndischer Flagge vor Anker. Bald kommt eine gro\u00dfe Bavaria-Charteryacht mit vielen Personen an Bord daher. Es legt sich nicht ungeschickt mit Anker sehr weit drau\u00dfen (was bei dem schlechten Ankergrund hier ausnahmsweise sinnvoll ist) und dem Heck an den einzig m\u00f6glichen Platz am Kai an. Der Kai ist eigentlich nur eine Stra\u00dfenverbreiterung und genau in der Kurve ist es tief genug f\u00fcr ein oder max. zwei Segelboote. Da wo das Motorboot auf diesem Bild jetzt ist:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__11-21-40.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__11-21-40.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nRechts am Strand ist das Paradisio.<\/p>\n<p>An Land besichtigen wir den seit einem Monat neu er\u00f6ffneten Minimarkt ca. 100m entlang der Stra\u00dfe nach Pothia. Macht einen sehr sauberen Eindruck mit gar nicht so kleinem Sortiment und der Inhaber spricht perfekt englisch.<\/p>\n<p>Dann m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich ins Paradisio essen gehen, wenn wir schon eine Boje mit diesem Namen verwenden. Wir erleben eine gro\u00dfe \u00dcberraschung. Das Lokal kommt auf Anhieb in unsere Top-Ten der besten Lokale Griechenlands! Wir vermuten, dass junge Leute das Lokal \u00fcbernommen haben und sich wirklich \u00fcberlegt haben, wie sie es verbessern k\u00f6nnen. Es passt alles. Auf bequemen Regiesesseln sitzend bekommen wir zuerst ein k\u00f6stliches warmes Brot mit einem K\u00f6rbchen in dem zwei Keramiktiegeln sind &#8211; Oliven und ein K\u00e4seaufstrich. Der Paradisio-Salat ist optisch und geschmacklich eine Sensation. Der Hamburger wird mit Bratkartoffeln in einem Holzkisterl serviert, was allerdings das Essen mit Messer und Gabel nicht gerade vereinfacht. Der mit Feta gef\u00fcllte Rindfleisch-Bifteki ist auch sehr gut. Wie die Bedienung. Es tut so gut, wenn das Geschirr gleich wegger\u00e4umt wird und man gefragt wird, ob wir noch was haben wollen &#8211; nach so langer diesbez\u00fcglicher Abstinenz. Als ich am iPad die Login-Seite zum Paradisio Hotspot vor mir habe, und \u00fcberlege, welches Passwort wohl das richtige sein k\u00f6nnte, ist der Kellner auch gleich da und erkl\u00e4rt, man braucht nur auf die Taste  &#8222;Free internet&#8220; klicken und bekommt ein Lease f\u00fcr 2 Stunden. (Funktioniert auch an der Boje einwandfrei.)<\/p>\n<p>Dann bekommen wir eine moderate Rechnung und danach eine Nachspeise mit Joghurt und rote Spoonsweets. Bevor wir uns ins Schlauchi schwingen, plaudern wir kurz mit dem holl\u00e4ndischen Ehepaar von der Nachbaryacht, die auch ins Paradisio essen kommen. Sie haben Ihr Boot in Fethiye und wollen jetzt westw\u00e4rts segeln. Unsere Schlauchbootfahrt geht dann auch westw\u00e4rts.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-26\">26.08.2014 Dienstag<\/strong><br \/>\nK\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia<br \/>\nBis 12:45h haben wir mehr oder weniger durchgehend frischen Wind und Schaumkronen im Wasser. Aber dann ist es pl\u00f6tzlich ganz still.<\/p>\n<p>Weil es hier sch\u00f6n ist, beschlie\u00dfen wir, erst morgen nach Kamari zu fahren.<\/p>\n<p>Die Holl\u00e4nder fahren ab. Es kommen drei Segelboote in die Bucht. Keines nimmt die zweite Paradisio-Boje, sondern alle ankern. Kein Wunder, die beiden Bojen sind viel zu nahe bei einander.<\/p>\n<p>Um 17:20h wollen wir zum Strand fahren. Aber pl\u00f6tzlich kommt wieder der Wind mit bis zu 34 Knoten daher. Nach kurzer Zeit flaut er wieder ab und wir setzen zum Sandstrand in N \u00fcber. Die Lokale des Schwammtauchermuseumimperiums sehen traurig aus. Aber das Paradisio ist wieder perfekt. Das Ambiente am Strand ist wirklich nett.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-45-57.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-45-57.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir essen<br \/>\nTalagani (Cheese with caramelized onions and vegetables):<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-52-54.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-52-54.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nFlogeres (Filo pastry stuffed with cheeses and thyme honey sauce):<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-52-47.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blodughadda.lpe.at\/toerns\/_bilder\/2014-08-26__18-52-47.jpg\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu wieder das k\u00f6stliche hausgemachte warme Brot mit Aufstrich und Oliven. Es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch sagenhaft gut! Wir beschlie\u00dfen, dieses Lokal an die erste Stelle unserer Top-Ten in Griechenland zu bef\u00f6rdern und gestehen ein, dass wir haupts\u00e4chlich da geblieben sind, um nochmals ins Paradisio gehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir sagen das dem jungen Wirt auch und er freut sich sehr. Er w\u00fcrde sich auch freuen, wenn wir unseren Kommentar auf seiner Webseite abgeben w\u00fcrden. Aber der befindet sich leider auf Facebook (paradisio vlyhadia), wohin weder Beate noch ich einen Zugang hat und auch nicht haben will.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#top\"><\/a><strong id=\"2014-08-27\">27.08.2014 Mittwoch<\/strong><br \/>\n09:48 K\u00e1lymnos \/ O. Vlych\u00e1dia <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b055'48''+026\u00b057'55''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Abfahrt<\/em><br \/>\n10:20  <em>Segel setzen<\/em><br \/>\n12:08 W von Kos <em>Genua weg, Motoren an<\/em><br \/>\n12:45 Bei Kos SW-Kap <em>Gro\u00df weg, Motoren schneller<\/em><br \/>\n13:39 Kos \/ Kefalos, Kamari <a href=\"https:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=36\u00b044'33''+026\u00b058'48''&#038;z=15\" target=\"_blank\">Karte<\/a> <em>Ankern<\/em><br \/>\n Zeit unterwegs: 03:51 Strecke: 24 Seemeilen  \u00d8 Fahrt: 6,2 Knoten <\/p>\n<hr \/>\n<p>Die zu viel ger\u00f6stete Brotscheibe zeigt uns, dass es viele Fische in der Bucht gibt. Als wir sie ins Wasser werfen, kommen sie sogleich daher und zerlegen die Scheibe wie nix. Ich werfe ein hartes Brotscherzerl nach und sehe mir das mit der Taucherbrille an. Nicht schlecht! 40 &#8211; 50 Fische unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe und Bauart. Die gr\u00f6\u00dften Brassen w\u00fcrden auch auf dem Teller durchaus passabel aussehen.<\/p>\n<p>Der Wind ist in der Bucht praktisch nicht vorhanden, aber drau\u00dfen begr\u00fc\u00dft uns ein frischer Nordwest mit ca. 20 Knoten. Wir setzen die Segel. Diesmal rutscht das Gro\u00dfsegel problemlos hinauf.<\/p>\n<p>Mit Wind und Wellen von schr\u00e4g hinten geht es sch\u00f6n vorw\u00e4rts. Westlich von Kos m\u00fcssen wir den Kurs \u00e4ndern und segeln genau vor dem Wind, der noch dazu um gute 6 Knoten abgenommen hat. Das mag die Blodughadda gar nicht. Die Genua wird eingerollt und die Motoren d\u00fcrfen mit 1800 RPM mitschieben. Das mag die Blodughadda.<\/p>\n<p>Knapp nach Umrundung des SW-Kaps und genau rechtzeitig bevor die Gegenwindfallb\u00f6enorgie anf\u00e4ngt, hole ich das Gro\u00df herunter. Jetzt klemmt nichts und es donnert herunter, wie es soll. Die Schienenreinigungsaktion hat also wirklich was gebracht.<br \/>\nAls wir um die letzte Ecke biegen, kommt der Gegenwind mit \u00fcber 25 Knoten wahren Wind daher, also 5 bis 10 Knoten mehr als auf der anderen Seite der Insel, wo wir vorhin gem\u00fctlich entlang gesegelt sind.<\/p>\n<p>Am Ankerplatz vor der Santa Barbara ist der Wind wieder auf 10 Knoten herunten, sehr angenehme Brise.<\/p>\n<p>Beate beginnt den Koffer zu packen.<\/p>\n<p>Kurz nach 17h machen wir das Schlauchi fertig. Der schwere Koffer und wir passen gerade noch hinein. Als wir uns ins Santa Barbara setzen wollen, kommt auch schon der Vasilis mit dem Auto daher. Wir plaudern eine Weile und fahren dann zum Flughafen. Vasilis l\u00e4sst seine Beziehungen als Flughafenleiter spielen und so kann Beate an der langen Schlange vorbei mit Abgabe ihres Passes einchecken. Allerdings muss dann noch der Koffer eingecheckt werden und das geht erst nachdem sich fast keiner mehr anstellt. Immerhin k\u00f6nnen wir in Ruhe sitzend darauf warten.<\/p>\n<p>Wir verabschieden uns von der Beate und Vasilis zeigt mir die neu renovierte alte Windm\u00fchle in Antimachia, der Ortschaft gleich beim Flughafen. Sie ist jetzt voll funktionsf\u00e4hig und hat zahlreiche imponierende eingerollte Segel. Tags\u00fcber sollen sie aufgespannt sein und die M\u00fchle in Betrieb zu besichtigen sein. Ein reicher 80-j\u00e4hriger hat die Renovierung in Privatinitiative veranlasst. Dazu seien die Beh\u00f6rden sowieso unf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die Taverna Kabos hat in Kefalos angeblich die beste griechische K\u00fcche, hat Vasilis geh\u00f6rt. Also probieren wir sie. Die gebratenen Zucchini, das Mussaka und die Dolmades sind aber genauso durchschnittlich wie das Ambiente. Der Unterschied zu Paradisio gestern und vorgestern k\u00f6nnte nicht gr\u00f6\u00dfer sein.<\/p>\n<p>Dann zeigt mir noch Vasilis wo er wohnt, damit ich morgen zum Fr\u00fchst\u00fcck hinfinde und wir verabschieden uns vor Santa Barbara. Ich genehmige mir noch ein Ouzo in Maria&#8217;s Bar und fahre dann zum Boot hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisierung 20.08.2018 01:44:21 Anzahl Tage: 21 07.08.2014 Kos S\u00fcd \/ O. Kam\u00e1ri (Kefalos) &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 08.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 09.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 10.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 11.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 12.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia 13.08.2014 Astyp\u00e1lea \/ O. Livadia &#8211; Astyp\u00e1lea \/ O. 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