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2025-07-31 mit Beate ab Samos

Aktualisierung 11.09.2025 12:10:42 Anzahl Tage: 39
31.07.2025 Sámos / Marathókampos
01.08.2025 Sámos / Marathókampos
02.08.2025 Sámos / Marathókampos
03.08.2025 Sámos / Marathókampos – Sámos / Limnionas
04.08.2025 Sámos / Limnionas – Ikaría / Fáros
05.08.2025 Ikaría / Fáros
06.08.2025 Ikaría / Fáros (Fanári) – Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay)
07.08.2025 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay)
08.08.2025 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) – Patmos / O. Meloï
09.08.2025 Patmos / O. Meloï
10.08.2025 Patmos / O. Meloï
11.08.2025 Patmos / O. Meloï
12.08.2025 Patmos / O. Meloï – Arkí / O. Augústa (Hafenbucht)
13.08.2025 Arkí / O. Augústa (Hafenbucht) – Lipsi / O. Kulúra Koklakura
14.08.2025 Lipsi / O. Kulúra Koklakura – Léros / N. Archángelos Ankerbucht
15.08.2025 Léros / N. Archángelos Ankerbucht – Léros / Lakkí Kuluki
16.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki – Léros / Lakkí Marina – Léros / Lakkí Kuluki
17.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
18.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
19.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
20.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
21.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
22.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
23.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
24.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
25.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
26.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
27.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
28.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
29.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
30.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
31.08.2025 Léros / Lakkí Kuluki
01.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki
02.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki – Léros / Lakkí Marina – Léros / Lakkí Kuluki
03.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki
04.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki
05.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki
06.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki
07.09.2025 Léros / Lakkí Kuluki – Léros / Lakkí Marina

Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 15:00 Strecke: 80,2 Seemeilen Ø Fahrt: 5,4 Knoten

31.07.2025 Donnerstag
Sámos / Marathókampos
Im Kerkis Bay Hotel gibt es ein Frühstücksbuffet um zehn Euro per Person. Das gönnen wir uns, ist auch den Preis wert.
Dann kommt das Große Kofferauspacken. Es ist schwieriger als erwartet, denn eine Dose mit Capuccino-Pulver ist in Beates Koffer aufgegangen und alles im Koffer ist versaut. Da ist es gut, dass wir den letzten Platz am Steg haben und Beate Stück für Stück über dem Wasser ausbeuteln kann.

Ich muss natürlich das neue beim Lidl gestern gekaufte Sprühi ausprobieren. Es funktioniert perfekt. Es lässt sich auch gut unter der stbd Koje verstauen, wo im Winter die Segel sind. Beim Einwintern werde ich es samt Schlauch griffbereit bei der Cockpittür platzieren, um damit nächstes Jahr beim Auswintern als allererstes das Boot zu waschen. Nix mehr halbherziges Bootwaschen der Werft um 200 Euro!

Die von mir bestellten und von Beate mitgebrachten Hängeorganizer dürfen die grindigen alten und kaputten ersetzen. Naja, 20 Jahre wie die alten werden sie nicht überstehen, aber dann halt wieder neue kaufen. Das Doppelpack hat bei Amazon eh nur € 14,93 gekostet.

Am Victron SmartShunt 500A/50mV, der die kaputte philippi-Batteriemonitor-Installation ersetzen soll, scheitere ich vorerst. Denn philippi hat am Shunt M8 Bolzen und Victron M10. Da müssen die alten dicken Minuskabeln gegen neue mit größeren Kabelschuhen mühsamst ausgetauscht werden. Dazu habe ich jetzt weder Material noch Lust. Vielleicht habe ich irgendwann eine Idee, wie es anders gehen könnte.

Ein Stück der Passarella bricht seitlich ab. Wo eine der beiden Rollen am Ende des Bretts ist, löst sich ein langer Keil. Zum Glück habe ich lange Holzschrauben, mit denen ich das Teil wieder schnell fixieren kann. Aber es ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich ein neues Brett brauche. Es sind auch Risse anderswo. Ich messe ab: 260 x 24 x 3 cm. Habe ich vor genau 11 Jahren gekauft. Eine neue Passarella muss auch so lang sein, gerne etwas breiter, aber nicht viel dicker, damit sie nicht zu schwer ist. Wird wohl ein Auftrag für die Werft während des Winters.

Nach Meeresbad und Dusche fahren wir am frühen Abend nach Kampos. Beate kauft neue Schwimmschuhe. Und dann essen wir mit sehr schöner Aussicht im recht eleganten Restaurant Votsalakia.

Anschließend kaufen wir Frischwaren im Ortsgeschäft ein. Weil die Kassa zunächst nicht funktioniert und wir nicht dort blöd stehen wollen bis sie wieder in Gang kommt, gehen wir auf ein Aperol Sprizz und ein Ouzo. Danach können wir unseren Einkauf auschecken und am Boot einräumen.

2025-07-31 Blodughadda Neuer Hochdruckreiniger
Blodughadda Neuer Hochdruckreiniger
2025-07-31 Blodughadda Neue Hängeorganizer
Blodughadda Neue Hängeorganizer
2025-07-31 Blodughadda Neue Hängeorganizer
Blodughadda Neue Hängeorganizer
2025-07-31 Samos Votsalakia
Samos Votsalakia

01.08.2025 Freitag
Sámos / Marathókampos
Drei Tage lang war Flaute. Gestern Abend hat sich der Wind schon angekündigt. Heute kommt er mit argen Böen bis 32,5 Kn daher. Weil es so böig ist, schwingt das Boot in alle Richtungen, dass es mir beinahe schwindelig wird. Am Heck bringe ich noch eine fünfte Leine aus um es zu stabilisieren. Es hilft, aber nicht sehr.

Wir nützen die Gelegenheit, Waschmaschine und Trockner zur Verfügung zu haben. Kostet 4€ fürs Waschen und 3€ fürs Trocknen.

Kurz vor 16h bumpert das stbd Heck gegen den Betonsteg. Ich habe schon beobachtet, dass der Abstand im Laufe des Tages um gut einen Meter geringer geworden ist, hatte aber damit gerechnet, dass noch ausreichend Abstand bleiben würde. Der nette Bootsnachbar hilft, die Mooringleine zu spannen. Ich fahre mit beiden Motoren vorwärts, er zieht an der Mooring und ich mache den Klampenschlag. Gut einen Meter ist die Leine jetzt kürzer. Leider kann der Nachbar so gut Englisch wie ich Französisch, nämlich gar nicht. Mit Handzeichen geht es aber gut. Alleine oder mit Beate hätte ich das nie geschafft.
Es scheint, dass die Mooringbefestigung am Grund mit der Zeit nachgeben würde. Stephan meint, dass das unmöglich und die Ursache im gesunkenen Wasserpegel sei. Hmm, muss ich wohl Pythagoras bemühen. Es gelingt mir aber nicht. Die Tiefe, also a, kenne ich, ist jetzt 360 cm, war vielleicht 380 sicher nicht mehr. Aber b und c kenne ich nicht. b ist also länger geworden und c (Länge der Mooringleine) ist aber konstant geblieben. Wenn ich annehme, dass c 500 cm ist (kürzer kanns nicht sein), kann ich es trotzdem nicht rechnen, habe das ja seit der Schulzeit nicht mehr gebraucht. Aber ChatGPT kann: Das Boot ist dann um 21,99 cm nach hinten gewandert. Also nie und nimmer mehr als einen Meter. Na wahrscheinlich waren auch die Mooringleinen nicht voll gestreckt.

Um 17:30 h hat Beate ein Treffen mit Christiane Roth in der Pizzeria Cave vereinbart. Sie ist eine Linzerin, die neben Beate im Flug von Wien nach Athen gesessen ist. Sie kommt mit ihrer 13 jährigen Enkelin Johanna. Ihr Mann und die zwei jüngeren Brüder der Johanna sind irgendwo fischen und wollen erst nach Sonnenuntergang essen. Die Familie hat schon mehrere Jahre immer wieder Urlaub im Nachbarort Balos gemacht und sind jetzt drauf und dran, dort ein neu gebautes Reihenhaus zu kaufen – oder vielleicht sogar zwei. Das ergibt natürlich Gesprächsstoff.

Als wir zum Boot zurück kehren schenke ich dem Nachbar eine im Geschäft gekaufte Weinflasche als Dankeschön für seine Hilfe. Natürlich will er sie zuerst nicht annehmen. Aber als ich pantomimisch zu verstehen gebe, dass ich darauf bestehe, nimmt er sie doch. Mit einander reden zu können, wäre schon einfacher.

02.08.2025 Samstag
Sámos / Marathókampos
Heute ist Ausflugstag. Wir fahren zuerst den abgelegenen Nachbarort Balos ansehen. Der besteht aus einigen Häusern entlang zweier Straßen, eine zum Strand und die andere entlang des Kullersteinstrandes, ein paar Tavernen, ein Minimarket und ein Strandhotel sind zu sehen. Auch einige wenige Touristen. Also ich würde da kein Haus kaufen.

Wir fahren 520 Höhenmeter über eine endlos wirkende Serpentinenstraße durch ebenso endlos wirkende Weingärten auf Steinmauerterrassen nach Platanos hinauf. Das ist ein wirklich idyllisches Bergdorf mit einer Bilderbuch-Platia, also Hauptplatz mit zwei Lokalen und zwei Geschäften und die Autostraße samt T-Kreuzung mittendrin.
Das Kafenion ist voll. Wir trinken einen Kaffee im „Leon“. Dann kauft Beate ein schönes Kleid und ein Holz-Halsschmuck.

In Karlovassi wollen wir ein Spannleintuch und einen Bademantel für mich kaufen. Beides gelingt! Und zwar in zwei neben einander liegenden Geschäften, wovor sogar ein freier Parkplatz ist. Den zweiten Parkplatz finden wir am Hafenparkplatz, wo unter den vielen wirklich nur ein Platz frei ist.
Wir gehen ins nette Hafenlokal Zefyros auf ein Club-Sandwich und eine Schoko-Bananen-Waffel.
Beim Herausfahren vom Parkplatz sehe ich die Sloop JB von Gerhard und Claudia auf Land stehend. Ich fotografiere sie und sende die Bilder an Gerhard. Vor ein paar Monaten lag sie über den Winter auf genau demselben Platz wie die Blodughadda jetzt.

Als wir nach Potami fahren, finden wir den dritten einzigen freien Parkplatz direkt beim Beginn des Fußweges zum Wasserfall. Nach 20 Minuten erreichen wir das Ende des zum Schluss recht mühsam zu begehenden Urwaldpfades. Ich will unbedingt zum Wasserfall waten und schwimmen aber Beate verzichtet diesmal darauf. Es ist schon nicht so einfach, die vielleicht 30-40 Meter durch die wassergefüllte enge Felsspalte zum Wasserfall an deren Ende zu kommen. Aber es lohnt sich! Viel Wasser fällt die etwa drei Meter nicht herunter, aber als ich mich darunter stelle, bekomme ich eine herrliche Kopf- und Nackenmassage und wundere mich, welche Kraft so ein Wasserchen haben kann. Naja, ist sicherlich doch die Mehrfache Menge eines künstlichen Wasserfalls in einem Schwimmbad.
Wir waren schon zwei Mal hier, siehe 18.7.2019 und 26.8.2021. Trotzdem wieder meine Beschreibung, weil es ein besonders tolles Erlebnis ist.

Und wie schon früher müssen wir im malerischen Bergdorf Lekka im „the nest of taste“ essen. Neu ist, dass jetzt das Lokal mit der großen Terrasse einen Teil für Tische des anderen frei gegeben hat. Die schlanke Wirtin begrüßt uns und freut sich, dass wir wieder da sind. Ich bezweifle, dass sie uns nach vier Jahren wiedererkennt, aber egal. Wir essen eine herrliche Vorspeisenplatte an einem Tisch mit herrlicher Aussicht auf das grüne Tal und Karlovassi.
Da es auf der kleinen Platia nur eine Parkmöglichkeit gibt, und sonst kein Auto da ist, ist es kein Problem, den vierten einzigen Parkplatz zu bekommen.

Auf dem Rückweg schauen wir noch kurz das Dorf Kastania an. Es ist genau so verschlafen, wie wir es in Erinnerung haben. Die neu asphaltierte Straße hinauf zum Bergsattel mit Windrädern führt durch üppig grüne Natur pur, wie kaum wo sonst in Griechenland.

2025-08-02 Samos Platanos Platia
Samos Platanos Platia
2025-08-02 Samos Platanos Platia
Samos Platanos Platia
2025-08-02 Samos Platanos Zum Parkplatz gehts durch eine Engstelle, Beate geht ins Geschäft
Samos Platanos Zum Parkplatz gehts durch eine Engstelle, Beate geht ins Geschäft
2025-08-02 Samos Platanos Platia
Samos Platanos Platia
2025-08-02 Samos Platanos Beate überlegt Kleidkauf
Samos Platanos Beate überlegt Kleidkauf
2025-08-02 Samos Platanos Beate probiert Kleid
Samos Platanos Beate probiert Kleid
2025-08-02 Samos Karlovassi The Sloop JB
Samos Karlovassi The Sloop JB
2025-08-02 Samos Potami Beate auf Urwaldpfad
Samos Potami Beate auf Urwaldpfad
2025-08-02 Samos Potami Tom nach Wasserfalldusche
Samos Potami Tom nach Wasserfalldusche
2025-08-02 Samos Potami Ab hier ist der Pfad eine Wat- und Schwimmstrecke zum Wasserfall
Samos Potami Ab hier ist der Pfad eine Wat- und Schwimmstrecke zum Wasserfall
2025-08-02 Samos Potami Beate mit Urwaldbaum
Samos Potami Beate mit Urwaldbaum
2025-08-02 Samos Lekka Taverna
Samos Lekka Taverna ‚the nest of taste‘
2025-08-02 Samos Lekka Taverna
Samos Lekka Taverna ‚the nest of taste‘
2025-08-02 Samos Lekka Taverna
Samos Lekka Taverna ‚the nest of taste‘
2025-08-02 Samos Lekka Taverna
Samos Lekka Taverna ‚the nest of taste‘
2025-08-02 Samos Lekka Taverna 'the nest of taste' Vorspeisenplatte
Samos Lekka Taverna „the nest of taste“ Vorspeisenplatte

03.08.2025 Sonntag
12:30 Sámos / Marathókampos Karte Abfahrt
13:16 Sámos / Limnionas Karte Ankern
Zeit unterwegs: 00:46 Strecke: 3,7 Seemeilen Ø Fahrt: 4,8 Knoten

Wir gönnen uns noch ein letztes Buffetfrühstück in Kerkis Bay Tavern bevor wir abfahren. Der Wind hat deutlich nachgelassen. Trotzdem fahren wir nur knapp 4 Seemeilen zum Ankern in Limnionas. Es weht ein leichter Wind aus Südost, der allerdings zwischen 15 und 16 Uhr auf West schwenkt und mit bis zu 30 Knoten heftig und laut daher kommt. Typisch für hier. Eine leichte Winddrehung auf der Nordseite von Samos und schon schwappt der Fallwind über den Bergsattel. Dann noch eine leichte Drehung und es ist wieder ruhig.

Wir essen die mitgenommenen Reste der gestrigen Vorspeisenplatte und dazu einen Griechischen Salat.

2025-08-03 Samos Ormos Marathokampos Beate im neuen Kleid auf der Promenade
Samos Ormos Marathokampos Beate im neuen Kleid auf der Promenade
2025-08-03 Samos Ormos Marathokampos Kerkis Bay Tavern
Samos Ormos Marathokampos Kerkis Bay Tavern
2025-08-03 Samos Ormos Marathokampos Frühstücksbuffet und Wirtin
Samos Ormos Marathokampos Frühstücksbuffet und Wirtin
2025-08-03 Samos Limnionas Ankerplatz
Samos Limnionas Ankerplatz

04.08.2025 Montag
08:37 Sámos / Limnionas Karte
11:13 Ikaría / Fáros Karte
Zeit unterwegs: 02:36 Strecke: 14,7 Seemeilen Ø Fahrt: 5,7 Knoten

Da ich weiß, wie heimtückisch die Überfahrt nach Ikaria sein kann, fahren wir recht früh bei beinahe Windstille los, um womöglich eine angenehme zu haben. Nach 20 Minuten ist es aber vorbei mit der Windstille und nach Passieren der Südwestspitze von Samos kommen scharfer Wind und Wellen von schräg gegenan. Das Boot stampft und rollt in den ca 1 m hohen Wellen. Ich überlege, ob wir umkehren, Kurs auf Patmos nehmen oder weiter fahren sollen. Das es gerade noch geht und die Duschen nicht zu arg sind, entscheide ich mich fürs Letztere. Statt mit 7 kommen wir zwar nur mit 4,5 Knoten voran, aber nach einer halben Stunde nehmen die kurzen scharfen Wellen ab. Die letzten 5 Seemeilen sind dann direkt angenehm und der Wind beruhigt sich von 22 auf 14 Knoten.

Vor Faros (oder heißt die Strandortschaft Fanari?) ist der Wind wieder fast weg und es ist heiß. Er kommt aber um 15 Uhr wieder und zwar aus West mit ordentlicher Stärke. Das war hier eigentlich immer so.

Am Abend fahren wir zum Strand direkt an der Wurzel des Betonstegs. Sonst ist das Anlanden schwierig, da vor dem langen Sandstrand praktisch überall Felsplatten sind. Der Betonsteg ist auch etwas zu hoch und vor allem auch am Abend für viele Kinder als Inswasserhupfanlage stark genützt.

Wie schon immer gehen wir durch den kleinen Ferienort zum Minimarkt und danach zu einem der beiden direkt benachbarten Standtavernen. Beide sind voll mit Familien, die den Strandtag mit einem Essen abschließen. Wir bekommen doch einen guten Tisch im O Leonídas etwas erhöht und nicht mitten im Trubel. Das Essen dauert wie angekündigt und ich mache derweil Fotos. Es ist sehr gut und preiswert – wie schon bisher alle Male. Wir essen Saganaki, frittierte Zucchinischeiben und Bifteki. Der offene Weißwein ist auch sehr gut und kostet nur acht Euro per Kilo.

Bei der Rückfahrt zum Boot um 21:30h hat sich der Wind wieder gelegt.

2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Auf dem Weg zum Minimarkt
Ikaria Faros(Fanari) Auf dem Weg zum Minimarkt

2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Minimarkt
Ikaria Faros(Fanari) Minimarkt
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Der Fußweg zum Strand ist auch Mopedparkplatz
Ikaria Faros(Fanari) Der Fußweg zum Strand ist auch Mopedparkplatz
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Strandbar
Ikaria Faros(Fanari) Strandbar
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Zwei Strandtavernen
Ikaria Faros(Fanari) Zwei Strandtavernen
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Die Bude ist voll
Ikaria Faros(Fanari) Die Bude ist voll
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Fischtaverna - Restaurant klingt besser als nur Taverna
Ikaria Faros(Fanari) Fischtaverna – Restaurant klingt besser als nur Taverna
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Strand Richtung West
Ikaria Faros(Fanari) Strand Richtung West
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Betonsteg und Schlauchboot
Ikaria Faros(Fanari) Betonsteg und Schlauchboot
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Strand Richtung Ost
Ikaria Faros(Fanari) Strand Richtung Ost
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Strandtaverna
Ikaria Faros(Fanari) Strandtaverna
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Beate an unserem Tisch
Ikaria Faros(Fanari) Beate an unserem Tisch
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz
Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz
Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz
2025-08-04 Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz
Ikaria Faros(Fanari) Ankerplatz

05.08.2025 Dienstag
Ikaría / Fáros
Ein schöner, ruhiger und fauler Tag endet unerwartet. Der übliche Nachmittagswind aus West beginnt erst um 17 Uhr und das recht heftig mit bis zu 27 Knoten. Zunächst sehen wir das entspannt, denn er wird sich ja mit dem Sonnenuntergang wieder beruhigen wie gestern. Tut er aber heute nicht. Es wäre nicht möglich trocken an Land zu fahren. Also essen wir an Bord. Auch gut.

06.08.2025 Mittwoch
11:20 Ikaría / Fáros (Fanári) Karte
15:26 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) Karte
Zeit unterwegs: 04:06 Strecke: 27,1 Seemeilen Ø Fahrt: 6,6 Knoten

Obwohl dieser Ort so nett und die Tavernen so gut, werde ich wohl nicht noch ein Mal hierher kommen. Es sei denn, es ist Flaute für mehrere Tage angesagt. Am Ankerplatz wird man im wahrsten Sinne des Wortes verschaukelt: Von der Dünung aus Süd, von den Wellen aus West, vom hinterlistigem Wind und in der Früh von der unbarmherzig ins Cockpit scheinende Sonne.

Bei immer noch ordentlichem Westwind fahren wir los. Nach einer Seemeile ist totale Flaute! Nach weiteren 4 Seemeilen kommt er mit 3 Kn aus Südwest. Danach geht es auch weiter bequem und schnell bis zum Ziel mit abwechselnd Flaute und bis zu 8 Kn aus SW.

In der Bucht ankern neun Boote, aber es gibt noch Platz genug. Wir ankern etwas weiter draußen an der Ostseite auf 8 m Tiefe mit großem Abstand zu den anderen Booten.

Beim Herumschauen sehe ich die CARA MIA, das Boot von Manfred und Nora. Ich rufe an und eine halbe Stunden später sitzen Manfred und ich beim Schachspielen in der Taverna. Diese schließt bereits um 20 Uhr. Ich hole Beate zum Abendessen. Manfred und Nora fahren nach Meloi.

2025-08-06 Patmos Livadi Geranou Ankerplatz
Patmos Livadi Geranou Ankerplatz

2025-08-06 Patmos Livadi Geranou Schöne Bucht
Patmos Livadi Geranou Schöne Bucht
2025-08-06 Patmos Livadi Geranou Manfred bereitet das Schachspiel vor
Patmos Livadi Geranou Manfred bereitet das Schachspiel vor
2025-08-06 Patmos Livadi Geranou Schöne Bucht mit Mond
Patmos Livadi Geranou Schöne Bucht mit Mond

07.08.2025 Donnerstag
Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay)
Nach einem ruhigen Tag ist der Wind wieder ordentlich stark. Und soll bis Montag so bleiben. Die Wellen sind aber nicht so arg, weil sie nur 200 Meter Anlaufstrecke haben.

Wir haben vor, heute auch nach Meloi zu fahren. Aber Manfred ruft an und berichtet, dass die Bucht voll mit türkischen Booten ist. Er ist schon in die Nachbarbucht Agriolivadia geflüchtet. Also bleiben wir da. Das Essen gestern in der Taverna war ja nicht so schlecht wie erwartet.

Manfred ruft an und erkundigt sich, ob ich Schach spielen möchte. Ja gerne. 45 Minuten später um 16h sitzen wir wieder in der Taverna. Um 19:30h fährt er wieder nach Meloi, weil er nicht vor 21h essen und den Abend in einem Lokal verbringen möchte. (So ein Spleen…).
Ich bestelle Essen zum Mitnehmen. Leider sind die guten Zucchinibällchen aus und andere Vorspeisenbällchen gibt es nicht. Nur Hauptspeisenbällchen, nämlich aus Fleisch. Dazu nehme ich noch einen gebratenen Fisch. Die Speisekarte ist wirklich mickrig und die Pommes letschat. Aber an Bord essen wir alles auf und werden satt.

08.08.2025 Freitag
10:44 Patmos / Livadi Geranou (Ubuntu-Bay) Karte
11:16 Patmos / O. Meloï Karte
Zeit unterwegs: 00:32 Strecke: 1,9 Seemeilen Ø Fahrt: 3,6 Knoten

Der Wind ist schon in der Früh mit 25 bis 30 Kn echt penetrant. Manfred ruft aus Meloi an. Es gibt einen Ankerplatz und viel weniger Wind. Also nix wie hin.
Beides stimmt. Obwohl schon neun Boote in der Bucht ankern, bekommen wir den bevorzugten Platz nahe dem Nordufer, wo der Ankergrund mit wenig Seegras am besten ist.

Nach einiger Zeit kommt der türkische Bootsnachbar in einem Schlauchboot daher und meint, wir würden zu nahe bei ihm ankern, weil er 80 Meter Ankerkette gelegt hat und bei zunehmendem Wind und Windrichtungsänderung die Boote kollidieren könnten. 80 Meter auf 10 m Tiefe – das macht nur ein rücksichtsloser Hosenscheißer! Nimmt anderen Booten den Platz weg und die halbe Länge wäre mehr als ausreichend. Das sage ich ihm aber nicht, sondern, dass meine 30 Meter sicher genug sind. Was ihn nicht beeindruckt. Dass ein Anker besser halten würde, wenn 50 Meter Kette zusätzlich auf dem Grund liegt, glauben viele, die nicht wissen, dass eine Kette praktisch null Haltekraft hat. Die kann man auf Land mit einer Hand hinter sich herschleppen.
Na gut, ein Platz vor dem Sandstrand, wo die Windböen weniger stark zu sein scheinen, ist mir eh recht. Beim zweiten Versuch greift der Anker.

Schachspielen mit Manfred in der Meloi Taverna muss dann natürlich sein. Kurz vor 20h hole ich Beate zum Abendessen ab. Um 21:30h kommen Manfred und Nora dazu. Wie üblich teilen sie sich eine Portion und trinken dazu jede Menge Bier. Beate und ich teilen auch die riesigen Essenportionen, aber immerhin hatten wir zu den Hühnerkroketten auch eine Schüssel voll mit Grünem Salat, Zwiebeln, Oliven und Dill – und nur zwei kleine Flaschen Retsína.
Wir plaudern bis nach Mitternacht.
Als wir zahlen überreicht der Wirt ein Plastiksackerl mit Griechischen Salat und Brot dem Manfred. Warum weiß niemand. Aber er will ihn nicht. Wir schon.

09.08.2025 Samstag
Patmos / O. Meloï
Während ich mit Thomas bei ihm das Update auf die neueste Version vom 1bisX Hausverwaltungsprogramm mache, kommt die Hafenpolizei mit Boot und Blaulicht daher: Wir ankern zu nahe am Badestrand! Ja eh, es sind nicht die vorgeschriebenen 200 Meter. Aber für die maximal 10 Schwimmer gleichzeitig im Wasser ist bei 80 Meter mehr als genug Platz und wir absolut keine Gefahr für sie. Die depperten Schwimmer müssen halt durch Vorschriften geschützt werden und die Boote sollen sich über die Häuser hauen und bei dem starken Wind hoffen, dass der Anker weiter draußen im miserablen tiefen Ankergrund mit hohem Seegras auch hält. Tut er sehr oft nicht, was der Hafenpolizei und den depperten Schwimmern völlig wurscht ist.

Es ist aber sinnlos, darüber mit irgendwem zu diskutieren. Wir fahren wieder zum Ankerplatz nahe dem Nordufer, diesmal mit 70 m Abstand zum depperten Türken. Aber ein depperter Italiener fuchtelt und meckert, dass wir zu nahe an seinem sehr eleganten Segelboot ankern. Bei 60 m Abstand zwischen den Booten! Der Abstand zum Ufer auf der anderen Seite beträgt 40 m. Ich ankere bestimmt nicht jetzt nochmals. Also wenn ich mich über Skipper anderer Boote ärgere, dann haben diese zu 99% eine türkische oder italienische Flagge am Heck oder unter der BB-Saling bei Charterbooten. Üblich ist, dass ich mich darüber ärgere, dass diese den Anker direkt neben meinem ankernden Boot fallen lassen.

Um 17:30h fahren wir an Land mit dem Plan
1. Mist ausleeren
2. Taxi nach Skala nehmen
3. Im Arion was trinken, was traditionell sein muss
4. Durch die pittoreske Fußgängerzone schlendern und dabei evtl. Mitbringsel kaufen
5. Irgendwo abendessen
6. Im Proton Supermarkt Proviant einkaufen
7. Taxi zurück nach Meloi nehmen

Das gelingt besser als perfekt.
2.: Während wir auf das Taxi auf dem Mäuerl sitzend auf das Taxi warten, fragt uns eine Frau, ob wir mit ihr in ihrem Auto mitfahren wollen. Na klar! Es ist Angeliki, die in Meloi schwimmen war, die in Athen lebt aber jetzt eine Kunstausstellung ihres Mannes auf Patmos gemanagt hat und die perfekt Englisch spricht obwohl sie Französichlehrerin ist. Sie lässt uns beim Arion aussteigen und wir bedanken und herzlich. Eine sehr nette Begegnung!

5.: Kurz vor Ende der Fußgängerzone ist das sehr einladend aussehende Restaurant Yiamas. Kurz gesagt: Extrem gut! Und das zu normalen Preisen. Geröstetes Brot mit Joghurtaufstrich und Cocktailtomaten und Oliven in Kräuteröl, Frittierte Käsebällchen auf pikanter Marmelade, Schweinefleischstücke Tigania in Wein-Honigsosse und Pommes. Nachspeise from the house Wassermelone und Weintrauben.

7.: Die Inhaberin des Supermarktes bietet uns an, ein Taxi zu rufen, was uns ja sehr recht ist. Während wir draußen darauf warten bringt sie uns zwei kleine gekühlte Tetrapaks mit Apfelsaft. Das erste haben wir noch nicht ausgetrunken kommt schon das Taxi und bringt uns samt großen Einkauf nach Meloi um € 15.

2025-08-09 Patmos Skala im Arion
Patmos Skala im Arion

2025-08-09 Patmos Skala Das gute Restaurant Yiamas
Patmos Skala Das gute Restaurant Yiamas
2025-08-09 Patmos Skala Das gute Restaurant Yiamas
Patmos Skala Das gute Restaurant Yiamas
2025-08-09 Patmos Skala Fußgängerzone
Patmos Skala Fußgängerzone
2025-08-09 Patmos Skala Hausgemachter Joghurtaufstrich, Cocktailtomaten und Oliven in Kräuteröl, geröstetes Brot
Patmos Skala Hausgemachter Joghurtaufstrich, Cocktailtomaten und Oliven in Kräuteröl, geröstetes Brot

10.08.2025 Sonntag
Patmos / O. Meloï
Wir frühstücken erst als die Sonne so hoch steht, dass das Bimini Schatten im Cockpit spendet. Und zwar außergewöhnlich: Den vorgestern erhaltenen Griechischen Salat und das Brot. Reicht aus für uns.
Der Wind ist den ganzen Tag penetrant stark.
Am Abend essen wir in der Meloi Taverna.

11.08.2025 Montag
Patmos / O. Meloï
In der Früh immer noch starker Wind, der aber im Laufe des Tages schwächer wird.
Am Abend gehen wir in 35 Minuten über den Bergsattel nach Skala. Unser Vorhaben, im Obst- und Gemüsegeschäft am Hafen was einzukaufen, gelingt nur teilweise. Es gibt keine Bananen und keine Tomaten aber jede Menge leere Verkaufskisten.

Wir gehen weiter bis zur Pizzeria-Taverna Toxotis, den Tipp der Müllers und essen das beste Dokos bisher in Griechenland und auch ein sehr gutes Schweinskotlett.

Zurück wollen wir ein Taxi nehmen, was aber mangels freier Taxis nicht gelingt. Nach Fußmarsch entlang der viel befahrenen engen und lauten Straße bleibt auf dem halben Weg nach Meloi vor dem Bergsattel, wo der Verkehr wieder dünn ist, ein kleines Auto aufgrund meines ausgestreckten Daumens stehen. Es ist Nikolas, der hier eine Appartmentanlage betreibt. Wir klemmen uns ins Auto hinein, in dem am Rücksitz bereits zwei Frauen sitzen, und er bringt uns zum Meloi Strand.

12.08.2025 Dienstag
11:33 Patmos / O. Meloï Karte
13:10 Arkí / O. Augústa (Hafenbucht) Karte
Zeit unterwegs: 01:37 Strecke: 10,3 Seemeilen Ø Fahrt: 6,4 Knoten

Es wird Zeit, weiter zu fahren. Manfred Müller meldet sich per Telefon und teilt mit, dass er und Nora mit der Cara Mia in Porto Augusta auf Arkí ankern. Für uns wäre noch Platz und er würde gerne mit mir Schach spielen. Also fahren wir hin.

In der recht engen Hafenbucht legen wir uns nahe zum Ostufer ausnahmsweise auch mit Landleine. Es herrscht ein unglaublicher Verkehr zum und vom Hafenkai im Scheitel der Bucht. Als wir nach einigen Stunden Schachspiel im Tripas am Abend zum Essen dorthin mit dem Schlauchboot fahren, ist nicht nur der Kai sondern auch südlich der Blodughadda alles vollgeparkt. Mitte August ist wirklich Höchstsaison in Porto Augusta. Trotzdem bekommen wir einen schönen Tisch direkt beim Modellboothafen.
Manfred und Nora kommen wie üblich erst nach 21h nachdem wir bereits ganz gut gegessen haben. Sie haben schon eine mächtige Schrulle: Früher essen geht gar nicht und dann essen sie zu zweit einen Taramasalat. Und trinken dazu 6 Flaschen Bier.
Aber sie sind nett und unterhaltsam, was ja die Hauptsache ist.

2025-08-12 Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
Arkí Porto Augusta Wir ankern in der Hafeneinfahrt mit Landleine
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Modellboothafen
Arkí Porto Augusta Modellboothafen
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Ortsplatz mit Taverna Tripas
Arkí Porto Augusta Ortsplatz mit Taverna Tripas
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Ortsplatz mit Taverna LEFA, früher Nicolas
Arkí Porto Augusta Ortsplatz mit Taverna LEFA, früher Nicolas
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Modellboothafen dahinter unser Schlauchboot
Arkí Porto Augusta Modellboothafen dahinter unser Schlauchboot
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Der Hafen ist voll, Blodughadda links hinten
Arkí Porto Augusta Der Hafen ist voll, Blodughadda links hinten
2025-08-12 Arkí Porto Augusta Die Müllers
Arkí Porto Augusta Die Müllers

13.08.2025 Mittwoch
15:05 Arkí / O. Augústa (Hafenbucht) Karte
16:20 Lipsi / O. Kulúra Koklakura Karte
Zeit unterwegs: 01:15 Strecke: 7,5 Seemeilen Ø Fahrt: 6 Knoten

Arkí ist zwar sehr nett, aber bei diesem Rummel nicht. Wir fahren südwärts und finden einen ruhigen Ankerplatz.

14.08.2025 Donnerstag
13:10 Lipsi / O. Kulúra Koklakura Karte
14:10 Léros / N. Archángelos Ankerbucht Karte
Zeit unterwegs: 01:00 Strecke: 5,6 Seemeilen Ø Fahrt: 5,6 Knoten

In Archangelos ankern viele Boote. Trotzdem finden wir einen guten Ankerplatz abseits der anderen. Die Flottilie Mondovela ist mit acht Booten vertreten. Leiden fahren nur vier davon ab. Leider, weil von den restlichen bis spät in der Nacht grölende italienische Gesänge über die glatte See zu uns und auch zu den anderen Ankerliegern getragen werden. Nur unterbrochen von Fröhlichkeitsbekundungen.

Am Abend wollen wir in der Taverna Stigma essen. Am Strand sieht es nach wenig Besuch aus, weil nur zwei Schlauchboote da sind. Aber auf der Terrasse gibt es keinen Tisch für uns. Alles besetzt oder reserviert! Wie sind die vielen Leute hierher gekommen? Essen zum Mitnehmen gibt es auch nicht. Würde die Küche wohl überfordern. Egal, wir kaufen ein Brot und essen an Bord. So richtig geschmeckt hat uns das Essen dort sowieso noch nie.

2025-08-14 Lipsi O. Kulúra Koklakura Morgenstimmung um 6:08h
Lipsi O. Kulúra Koklakura Morgenstimmung um 6:08h
2025-08-14 Lipsi O. Kulúra Koklakura Morgenstimmung um 9:06h
Lipsi O. Kulúra Koklakura Morgenstimmung um 9:06h
2025-08-14 Lipsi O. Kulúra Koklakura Die Nachbarboote
Lipsi O. Kulúra Koklakura Die Nachbarboote
2025-08-14 Archangelos Ankerplatz ziemlich voll
Archangelos Ankerplatz ziemlich voll
2025-08-14 Archangelos Nach der Schlauchbootfahrt
Archangelos Nach der Schlauchbootfahrt
2025-08-14 Archangelos Die Taverna Stigma
Archangelos Die Taverna Stigma
2025-08-14 Archangelos Nicht viele Schlauchboote da
Archangelos Nicht viele Schlauchboote da

15.08.2025 Freitag
11:03 Léros / N. Archángelos Ankerbucht Karte
12:13 Léros / Lakkí Kuluki Karte
Zeit unterwegs: 01:10 Strecke: 7,9 Seemeilen Ø Fahrt: 6,8 Knoten

Beate macht uns ein tolles Brötchen-Frühstück und allmählich machen wir uns auf den Weg. Nach langer Zeit haben wir es wieder mit größeren Wellen zu tun.
Obwohl der Wind nicht stark ist, werden wir an der NW-Spitze von Leros ordentlich geschaukelt bevor wir Richtung Süd abbiegen können. Mit den Wellen geht es dann wieder angenehm und nach Errerichen der Lakkí-Bucht sind sie wieder weg.

Es ist der wichtigste kirchliche Feiertag und entsprechend wenig ist los. Wir, d.h. ich, nehmen ein Glas Ouzo me Meze, d.h. zwei, in La Palma und essen danach Spießchen mit Pitabrot und Salat in I Thraka.

Als wir zum Boot zurückkehren kommt plötzlich kein Wasser aus den Hähnen und die Pumpe läuft leer. Dabei zeigt der Gardena-Wasserzähler, dass noch genügend da sein müsste. Er ist aber wieder mal stecken geblieben, was ich vorher nicht bemerkt hatte. Noch dazu sind die Trinkwasserflaschen bis auf kleiner Rest leer. Prickelndes Mineralwasser haben wir aber noch genug.

2025-08-15 Archangelos Mein allerköstlichstes Frühstück
Archangelos Mein allerköstlichstes Frühstück

16.08.2025 Samstag
10:55 Léros / Lakkí Kuluki Karte
11:15 Léros / Lakkí Marina Karte
13:50 Léros / Lakkí Marina Karte
14:15 Léros / Lakkí Kuluki Karte
Zeit unterwegs: 00:45 Strecke: ,5 Seemeilen Ø Fahrt: ,7 Knoten

In der Marina ist es kein Problem, einen Platz zu bekommen. Beate geht einkaufen und frühstücken. Ich fülle ich die Wassertanks auf. Der andere, ältere aber funktionierende Gardena-Wasserzähler zeigt 200 l für den größeren und 155 l für den kleineren Tank. Damit werden wir wieder ca. 14 Tage auskommen.
Während ich auf den Dieseltankwagen warte, spritze ich den Staub vom Salondach und Deck und untersuche die Ursache für das Versagen des Literzählers. Zuletzt hatte sich ein Partikelchen durch das Sieb geschwindelt und den Drehflügel blockiert. Da ist aber nix. Kaum sichtbar hat sich aber auf den Reibungsflächen minimal Kalk abgesetzt. Nachdem ich den in Zitronensaft aufgelöst habe, schnurrt das Ding wieder, wenn man hineinbläst. Kleine Ursache, große Wirkung.
Der Dieselwagen kommt mit einer Stunde Verspätung um 13 Uhr. 71 Liter um € 127,80 gehen in den Tank.
Beate kommt auch und nach Auskehren des Schlauchbootes fahren wir wieder um die Ecke nach Kuluki.

Der schachspielsüchtige Manfred ankert in der Partheni Bucht, hat ein Moped gemietet und möchte mit mir in der Kuluki Pizzeria spielen. Wir treffen uns um 16:30h. Das Lokal hat noch nicht offen. Um 17h kommen die Inhaber und wir bekommen was zu trinken. Zur offiziellen Öffnungszeit um 18h startet auch die Musikberieselung – laut und mit fürchterlicher griechischer Popmusik. Wir flüchten ins Leon Liman am Fähranleger, wo wir bis 19:45h in Ruhe spielen können.

17.08.2025 Sonntag
Léros / Lakkí Kuluki
Der Hafenpolizei gefällt unser gut vor Wind geschützter Ankerplatz nicht. Aber sie hat recht. Wir ankern wirklich zu nahe am Strand. Vor dem steilen Felsufer und der Pizzeria ist ein guter Platz frei geworden, den wir guten Gewissens nehmen. Denn hier ist wirklich kein Strand.

Mit Manfred spiele ich wieder Schach in Leon Limani.

18.08.2025 Montag
Léros / Lakkí Kuluki
Wir bringen drei Lidlsäcke Wäsche zur Wäscherei Dimitrios und gehen anschließend frühstücken ins Coffee Lab.

Zurück auf dem Boot fange ich an, den Victron Smart Shunt zu installieren. Mittlerweile habe ich Material und Lust dazu und habe mir überlegt, wie es am einfachsten zu machen ist. Nämlich von der Batterie zum Shunt ein neues Kabel und an der Verbraucherseite ein kurzes Kabel zum alten Shunt, der nur mehr als Verbindungselement dient.
Gerade als ich werke, kommt eine junge Hafenpolizistin im Boot der Lakki Marina mit Marinero Kiriakos als Steuermann daher. Sie keift mich an und fordert auf, sofort, weiter draußen zu ankern, nämlich 300 Meter vor dem Strand. Was gar nicht möglich ist, weil man dann von den Fähren überfahren wird. Ich zeige ihr das dicke Kabel und sage, dass ich gerade was repariere und keife zurück, dass wenn schon, dann nicht 300 sondern 200 Meter vor DEM STRAND. Sie notiert den Bootsnamen, sagt, dass wir bis Nachmittag verschwinden müssten und rauscht ab.

Ich montiere den Shunt fertig und freue mich darüber, was er alles in der VictronConnect App anzeigt. Das Boot bleibt wo es ist.

Die Freunde Inge und Toni aus Wien, die ihr Segelboot auch bei Moor & Dock auf Land stehen haben, kommen mit der Nachmittagsmaschine von Athen an. Wir treffen einander zum Abendessen in I Thraka. Große Wiedersehensfreude. Als wir um 21:30h gegessen haben, kommen auch Manfred und Nora ungeplant dazu. Obwohl sie morgen die Heimreise haben, bleiben sie noch sitzen, als wir anderen uns in die Betten begeben.

Und übrigens: Als wir an der Lakki Marina vorbeigehen, frage ich den Kiriakos, was das für eine neue Aktion war. Er meint nur, dass er der Polizistin gesagt hätte, dass unser Ankerplatz eh in Ordnung wäre. Sie war wohl eine frisch gefangte übereifrige.

19.08.2025 Dienstag
Léros / Lakkí Kuluki
Um ca. 16h treffen wir Inge und Toni in La Palma. Weil sie ein Auto haben, darf Toni mich chauffieren: Zum Supermarkt zwei Tragerln prickelndes Mineralwasser, zur Tankstelle vier Liter Benzin für den Außenborder kaufen, die Wäsche abholen und alles zum Schlauchboot am Strand bringen.

Am Abend fahren wir nach Xirokampos zum Abendessen in Trehantiri – sehr gut! Obwohl Fischrestaurant ist das gegrillte Schweinskotlett perfekt.

20.08.2025 Mittwoch
Léros / Lakkí Kuluki
Inge und Toni kommen am Nachmittag aufs Boot zum Plaudern und Baden. Dann fahren und gehen wir ins Marietta’s Bistro, wo ich ein kleines Seglertreffen organisiert habe. Michael von der SIONED, Paul von der PATRICIA, Herbert und Silvia von der SUSANKA kommen auch dazu. Ein netter Abend, aber bei acht Leuten gelingt eine gemeinsame Plauderei natürlich nicht.

21.08.2025 Donnerstag
Léros / Lakkí Kuluki
Beate hat auf https://the-leros-way.com einen Kochkurs gefunden. Eigentlich war der für Montag geplant, ist aber auf heute verschoben worden.
Wir werden um 17:45h beim Hub von Marietta abgeholt – der Wirtin von gestern und heutige Organisatorin. Sie bringt uns und den Fahrzeugkonvoi zum Haus ihres Großvaters in einem grünen Tal unweit von Lakki, wo er mit seinen 12 Kindern gewohnt hat. Es ist nicht sehr groß, hat aber einen großen betonierten Hof auf dem ein langer gedeckter Tisch unter zwei Bäumen.

… Text und Fotos kommen noch

22.08.2025 Freitag
Léros / Lakkí Kuluki

23.08.2025 Samstag
Léros / Lakkí Kuluki

24.08.2025 Sonntag
Léros / Lakkí Kuluki

25.08.2025 Montag
Léros / Lakkí Kuluki

26.08.2025 Dienstag
Léros / Lakkí Kuluki

27.08.2025 Mittwoch
Léros / Lakkí Kuluki
Heute machen wir einen Ausflug mit der kleinen Inselhupfer-Fähre SAONISOS nach Patmos. Planmäßige Abfahrt 7:30h, tatsächlich nur 15 Minuten später. Nach einer Stunde und 50 Minuten ein wenig wackeliger aber angenehmer Fahrt via Lipsi steigen wir in Patmos mit zahlreichen anderen Passagieren aus. Auch ein paar Autos und Motorräder wollen praktisch gleichzeitig über die Heckrampe. Aber die Fußgänger haben Vorrang.

Im Café Houston am Hauptplatz in Skala treffen wir eine Stunde später Inge und Toni, die noch ein paar Tage Urlaub auf der Insel angehängt haben. Dann viel Plauderei, Schlendern durch den stimmungsvollen Ort, Essen im Toxotis und Abschiedsdrink im Arion.

Um 16:50h, tatsächlich nur 15 Minuten später fahren wie wieder ab. In Leros angekommen gehen wir noch auf ein Club Sandwich ins La Palma. Eines genügt für uns zwei.

28.08.2025 Donnerstag
Léros / Lakkí Kuluki
Beate hat um 10:30h Friseurtermin. Ich gehe derweil frühstücken und einkaufen. Wir treffen uns im Steakhouse Costas, wo ich ein köstliches halbes Grillhendl esse, und kaufen dann noch was im Express Market ein.
Am Abend essen wir den eingekauften Leros-Saganaki, Tomatensalat und frischen Baguette an Bord.

29.08.2025 Freitag
Léros / Lakkí Kuluki
Also meine Bloguch-Schreibblockade ist einerseits darauf zurückzuführen, dass ich in den letzten Tagen sehr viel mit meinem Hausverwaltungsprogramm 1bisX beschäftigen musste und andererseits darauf, dass mich ein Muskeleinriss im Musculus deltoideus an der rechten Schulter beschäftigt bzw. behindert. Eh schon seit vier Wochen. Mittlerweile geht es schon viel besser und ich kann denn Oberarm mit weniger Schmerzen heben und bewegen. Nach Einnahme von Ibuprofen und Paracetamol geht es sogar ganz gut. Aber anstrengen kann ich den Arm nicht und seltsamerweise rebelliert der Muskel wenn ich mich hinlege.
Nach sehr ausführlicher Internetrecherche auch unter KI-Anwendung und Symptombeobachtung habe ich diese Selbstdiagnose gemacht. Es kann eigentlich nichts anderes sein. Wahrscheinlich habe ich irgendwas Schweres mit ausgestrecktem Arm ruckartig gehoben. Oder es war der Außenbordmotor, der beim Ziehen der Starschnur diese plötzlich heftig hinein gezogen hat ohne dass der Motor startet. Das passiert immer wieder. Aber mittlerweile ziehe ich mit beiden Händen an der Schnur.

Auch wegen der Behinderung will ich den Ankerplatz nicht verlassen bis Herbert und Silvia zu uns kommen. Es ist aber eh sehr schön hier an meinem liebsten Ankerplatz, wo ich bis heute an 171 Tagen gewesen bin.

30.08.2025 Samstag
Léros / Lakkí Kuluki

31.08.2025 Sonntag
Léros / Lakkí Kuluki

01.09.2025 Montag
Léros / Lakkí Kuluki

02.09.2025 Dienstag
10:24 Léros / Lakkí Kuluki Karte
10:44 Léros / Lakkí Marina Karte
11:25 Léros / Lakkí Marina Karte
12:02 Léros / Lakkí Kuluki Karte
Zeit unterwegs: 00:57 Strecke: ,8 Seemeilen Ø Fahrt: ,8 Knoten

In den Tanks sind nur mehr 25 Liter übrig. Ich rufe in der Lakkí Marina an, ob ich heute oder morgen zum Auftanken kommen könnte. Ja, wenn wir gleich kommen, gibt es einen Platz für eine Stunde.
20 Minuten später legen wir in der Marina an. Beate geht einkaufen und ich fülle die zwei Wassertanks voll, gehe dann der Beate entgegen und bald danach ankern wir wieder am selben Platz wie vorher in Kuluki.

03.09.2025 Mittwoch
Léros / Lakkí Kuluki

04.09.2025 Donnerstag
Léros / Lakkí Kuluki
Wir fahren mit dem Schlauch zum Betonsteg im „Zentrum“ und bringen zwei Lidl-Säcke mit Wäsche zum Waschen zum Dimitrios, kaufen was im express-Market ein, frühstücken im Café Di Lago und kaufen nebenan Hühnerfleischlaberln für den Abend ein.

05.09.2025 Freitag
Léros / Lakkí Kuluki
Ich stelle wieder fest, dass meine rechte Schulter, eigentlich Oberarm, mit Medikamentenhilfe recht brauchbar ist. Aber das Schreiben auf dem Computer ist trotzdem weiterhin qualvoll. Es tut sich aber ohnehin nichts wirklich Erzählenswertes.

06.09.2025 Samstag
Léros / Lakkí Kuluki

07.09.2025 Sonntag
15:03 Léros / Lakkí Kuluki Karte
15:19 Léros / Lakkí Marina Karte
Zeit unterwegs: 00:16 Strecke: ,2 Seemeilen Ø Fahrt: ,7 Knoten

1 Kommentar (Öffnen | Schließen)

1 Kommentar Empfänger "2025-07-31 mit Beate ab Samos"

#1 Kommentar Von Tom am 2026-03-26 um 14:14 Uhr

Nachtrag hinsichtlich Schulter: Wie es sich nach Rückkehr nach Mödling heraus gestellt hat, waren in der rechten Schulter eine Schleimbeutelentzündung und ein kompletter Riss der SSP-Sehne. Kein Wunder, dass ich Schmerzen und Einschränkungen hatte. Ab Ende Novembar waren die Beschwerden aber wieder fast verschwunden.