Aktualisierung 28.07.2026 13:33:35 Anzahl Tage: 10
18.07.2026 Léros / O. Xirokampos
19.07.2026 Léros / O. Xirokampos
20.07.2026 Léros / O. Xirokampos
21.07.2026 Léros / O. Xirokampos – Kálymnos / Emboriós Maiks Beach
22.07.2026 Kálymnos / Emboriós Maiks Beach – Astypálea / O. Maltezana
23.07.2026 Astypálea / O. Maltezana
24.07.2026 Astypálea / O. Maltezana
25.07.2026 Astypálea / O. Maltezana
26.07.2026 Astypálea / O. Maltezana
27.07.2026 Astypálea / O. Maltezana
Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate
Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 7:44 Strecke: 46,7 Seemeilen Ø Fahrt: 6,1 Knoten
18.07.2026 Samstag
Léros / O. Xirokampos
Nachdem Vivienne und Florian mit dem Taxi abgefahren sind, genehmige ich mir noch ein Bier in Porto Nicola bevor ich zum Boot zurück fahre.
Beate nützt die neue Frischwasserquelle indem sie die Bettwäsche von Vivienne und Florian wäscht. So etwas war in Vorwatermakerzeiten undenkbar.
Am Abend gibt es gutes vegetarische Essen an Bord.
19.07.2026 Sonntag
Léros / O. Xirokampos
Ausnahmsweise heute kaum Wind aber sehr warm. Am Nachmittag kommt Paul mit dem Schlauchboot von seiner PATRICIA zu uns zum Plaudern.
Um 19:30h nehmen wir ein zu Porto Nikola bestelltes Taxi mit dem wir nach La Palma fahren, um uns wieder mit Inge und Toni zu treffen. Jetzt das letzte Mal für lange Zeit. Denn morgen werden sie ihre lange Reise zu ihrem neuen Bootsliegeplatz in Novigrad antreten.


20.07.2026 Montag
Léros / O. Xirokampos
Ein angenehmer ruhiger Tag. Am Abend fahren wir zum Aloni. Der weiße Tarama ist köstlich wie auch die Krautrulladen. Der Schweins-Souvlaki nicht besonders obwohl angeblich aus dem Filet gemacht.
Bevor wir zum Boot zurückfahren spazieren wir zum Fischerhafen. Recht viele kleine Fischerboote und auch ein spezielles Kunstwerk gibt es zu sehen. Wir sehen auch, dass der Waldbrand vom Freitag nach wie vor raucht.





21.07.2026 Dienstag
10:53 Léros / O. Xirokampos Karte
12:17 Kálymnos / Emboriós Maiks Beach Karte
Zeit unterwegs: 01:24 Strecke: 6,3 Seemeilen Ø Fahrt: 4,5 Knoten
Ich zähle 19 Boote in der Bucht, davon eine Motoryacht. Also ziemlich voll, aber Platz wäre noch genug. Weil wir auf nur 3 Meter Tiefe ankern, kommt uns kein Boot zu nahe.
Mit recht viel Rückenwind motoren wir die 6 Seemeilen nach Emporios. Noch sind keine Bojen da. In der Bucht ankern drei Segelboote. Ich fahre entlang des Strandes und stelle wieder mal fest, dass es auch in kurzer Distanz schon 10 – 14 Meter tief ist. Außerdem weiß ich, dass der Grund mit Seegras stark bewachsen ist und man Glück haben muss, wenn der Anker halten soll. Also kein guter Ankerplatz. Aber der kleine Sandfleck auf 3 m Tiefe vor Maiks Beach bewährt sich wieder. Allerdings brauche ich 2 Versuche, um den zu erwischen.
Wir beobachten noch viele Ankerversuche in der Bucht. Erfolgreich ist keiner. Hinter uns gehts und drei Segelboote ankern da und bleiben über Nacht.
Die Windverhältnisse in Emporios machen das Ankern auch nicht leichter. Den ganzen Tag kommt der Wind immer wieder aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlicher Stärke. Weil es sehr warm ist, muss der Kühlschrank mehr arbeiten. Als es ganz windstill ist, lege ich das Solarmodul für die Kühlschrankbatterie auf das Bimini, damit es mehr Sonne bekommt. Kaum liegt es dort, kommt eine extrem heftige Windbö von hinten. Das Bimini fängt zu flattern und das Modul zu hupfen an. Obwohl ich sofort zur Stelle bin, aber eine Sekunde zu langsam, stellt sich das Modul auf und durchbohrt das Bimini mit seinem scharfen Eck. Zum Glück geht es nicht über Bord und die Bö verklingt so plötzlich wie sie gekommen ist. Damit das Tuch nicht weiter reißt, verkleben wir den Riss beidseitig mit Gaffa-Tape. Für den Segelmacher wird es im Winter eine Kleinigkeit sein, darauf ein Stück Stoff zu nähen.
Wir fahren zum Strand, kaufen im Mini Markt ein wenig ein und essen in Captain Kostas gut aber ziemlich teuer. Noch vor Sonnenuntergang fahren wir zurück zum Boot.



22.07.2026 Mittwoch
09:35 Kálymnos / Emboriós Maiks Beach Karte
15:55 Astypálea / O. Maltezana Karte
Zeit unterwegs: 06:20 Strecke: 40,4 Seemeilen Ø Fahrt: 6,4 Knoten
Seit Tagen versprichen die Prognosen für heute weniger Wind. Tatsächlich können wir die lange Strecke nach Astypálea ohne Wasserspritzer bei 10 bis 12 Kn recht kommod absolvieren. Per SMS frage ich Antonis, ob ich wieder seine Mooring nehmen darf. Darf ich. Sobald wir fest gemacht haben und die Motoren ausgeschaltet sind, fällt wieder die wohltuende Ruhe dieses Platzes auf. Aber es ist entsetzlich heiß und praktisch kein Wind.
Als es um 20h immer noch über 30°C hat, haben wir keine Lust an Land zu fahren, sondern essen Brötchen und Salat an Bord. Die Abendstimmung ist wunderbar.

23.07.2026 Donnerstag
Astypálea / O. Maltezana
Für heute ist mehr Wind und weniger Temperatur angesagt – angenehmer.
Beate hat ein bei refurbed.com um € 117,84 gekauftes iPhone SE (2022) mitgebracht. Die Idee war, 1. die Anker-Überwachungs-App Anchor Sentry darauf laufen zu lassen und 2. ein Reservetelefon zu haben, sollte meiner kaputt oder verloren gehen.
1. Habe ich 92 Stunden lang in Xirokampos getestet. Funktioniert perfekt, wenn das iPhone am Strom hängt und mit dem Boots-WLAN verbunden ist (und auch dieses funktioniert…). Ich werde es ab jetzt immer auf dem Boot eingeschaltet und die Daten an den Server von Anchor Sentry alle 60 Sekunden senden lassen. Damit kann nicht nur ich wenn ich an Land bin kontrollieren, ob der Anker hält, indem ich die Daten auf meinem iPad oder Haupt-iPhone empfange wo immer ich bin und Internet habe.
Mit Zusatzfunktion: Auf der Webseite von Anchor Sentry kann jeder, der die Zugangsdaten hat, sehen, wo sich die Blodughadda gerade befindet: Klick hier, anmelden mit User: hugo PW Tomolof1952 dann Klick auf „Karte“.
In nächster Zeit wird sich aber wenig ändern, weil wir hier eine Zeitlang bleiben wollen bevor es danach Richtung Nordwest nach Schinusa geht.
2. Werde ich hoffentlich nie testen müssen.
Der Unterschied zu gestern ist riesig: mit 28°C ist 10°C weniger Temperatur, 20-28 Kn Wind gegenüber praktisch Null. Ist so schon angenehmer. Würde der Wind noch um 10 Kn abnehmen, wäre es super.
Zusätzlich zum einen Seil zur Mooringöse bringe ich zwei aus, die ich an den Bugklampen befestige, damit das Boot etwas weniger hin und her schwojt. Außerdem ist es wohl auch sicherer, vorausgesetzt das Mooringtau hält, was es verspricht.
Am 27. Juni habe ich aus der Stbd Bilge ca. 2,5 l Wasser aufgetunkt. Nach einem knappen Monat denke ich, dass es wieder Zeit dafür wäre. Mache Schwamm und Kübel bereit und hebe das Bodenbrett. Und was sehe ich? Kein Wasser! Sehr gut so, aber woher kam dann das Wasser zuletzt?
Trotz des heftigen Gegenwindes ist es am Abend kein Problem, die 200 Meter zum perfekten Sandstrand zu fahren und dort aus dem Schlauchboot zu steigen. Wir gehen ins nette Rodino essen, dann ins nette Café nebenan und dann zur netten Katerina im Mini Market was einkaufen.

24.07.2026 Freitag
Astypálea / O. Maltezana
Ein sehr angenehmer Tag mit angenehmer Temperatur und angenehmem Wind. Am Abend gehen wir nach Schinotas in die Stolen Lamb Taverna auf vier Vorspeisen. Alle sehr gut aber nicht billig. Zum Schluss gönnen wir uns einen Limoncello Sprizz und einen Ouzo.



25.07.2026 Samstag
Astypálea / O. Maltezana
Huch! Starker Wind den ganzen Tag, bis zu 33,2 Knoten. Nicht besonders gemütlich. Am Abend essen wir an einem windgeschützten Platz bei Maltezana Mam. Das ist gemütlich.


26.07.2026 Sonntag
Astypálea / O. Maltezana
Wir fahren mit dem öffentlichen Bus nach Skala/Pera Gialos um 11:14h, d.h. 10 Minuten später. Der rundliche Fahrer kennt mich schon und wir begrüßen einander fröhlich. Die Fahrt kostet € 2,50 per Person.
Mit Aussicht auf den Hafen frühstücken wir im Café Dapia und wundern uns darüber, dass nur zwei Segelboote im Hafen liegen.
Im Supermarkt Delmadoros George am Eck bei der Bushaltestelle kaufen wir ein wenig ein. Das Geschäft ist klein aber das Warensortiment so riesig, dass man in den voll verrammelten sehr engen Gängen kaum gehen kann. Der Inhaber an der Kassa macht einen unsympathischen Eindruck. Aber auch am Sonntag hat er durchgehend bis 23h offen.
Um 14:15h, d.h. 10 Minuten später nehmen wir den Bus zurück. Wir haben schon die Befürchtung, nicht ankommen zu können. Denn der alte Bus ruckelt ganz arg beim Bergauffahren.
Am Abend macht Beate einen köstlichen Nudelsalat mit Thunfisch.

27.07.2026 Montag
Astypálea / O. Maltezana
Ein herrlich ruhiger Tag mit wenig Wind und angenehmer Temperatur. Am Abend gehen wir in etwa 20 Minuten auf den Hügel hinauf zur Taverne 7 Asteria (7 Sterne). Schöne Aussicht, schönes Lokal, gutes normalpreisiges Essen und gute Bedienung.
Auf dem Heimweg kaufen wir bei Katerina ein wenig ein: Eier und Wein.
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