Blodughadda-Blogbuch
Die Reisen der Blodughadda
Die Reisen der Blodughadda

2011-08-13 B&T wieder zu zweit

Seite drucken Aktualisierung 21.08.2018 20:53:33 Anzahl Tage: 12
13.08.2011 Nisyros / Páli – Gyali
14.08.2011 Gyali
15.08.2011 Gyali – Astypálea / O. Livadia
16.08.2011 Astypálea / O. Livadia
17.08.2011 Astypálea / O. Livadia
18.08.2011 Astypálea / O. Livadia
19.08.2011 Astypálea / O. Livadia
20.08.2011 Astypálea / O. Livadia
21.08.2011 Astypálea / O. Livadia – Astypálea / O. Schinunta
22.08.2011 Astypálea / O. Schinunta – Kálymnos / Emboriós
23.08.2011 Kálymnos / Emboriós – Psérimos / O. Vathy
24.08.2011 Psérimos / O. Vathy – Kos / Marina

Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate

Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 19:43 Strecke: 115,7 Seemeilen Ø Fahrt: 5,9 Knoten


13.08.2011 Samstag
12:10 Nisyros / Páli Karte
13:14 Gyali / Strand Karte
Zeit unterwegs: 01:04 Strecke: 3,5 Seemeilen Ø Fahrt: 3,2 Knoten


Mit dem knallgelben Hundai Atos bringe ich Elisabeth und Christian zur Fähre nach Mandraki. Es ist die Panagia Spiliani, eine leicht verrostete Fähre mit Platz für 5 bis 6 Autos. Abfahrtszeit 7:30h nach Kos Stadt, Fahrzeit 2 Stunden. (Mo., Mi, Do, Sa.) Zur selben Zeit nach Kardamena / Kos am Di., sonst nach Kardamena um 15:00h am Sa. und So.
Ich bringe das Auto zum Vermieter zurück, der vor der Taverna Afrodite schon auf mich wartet. Nach diversen Einkäufen und der Information, dass das Konzert im Vulkan heute doch nicht statt finden wird, legen wir um 12:10h ab. Obwohl der Wind wesentlich schwächer als die letzten zwei Tage ist, sind die Wellen immer noch groß. Daher tuckern wir ganz langsam dagegen an und ankern um 13:15 am Strand von Gyali.

Es folgt die heiß ersehnte Abkühlung im Meer. Diese fällt allerdings unnötig effektiv aus. Knappe 23° sind doch mitten im August ungewöhnlich. Trotzdem bleibe ich lange im Wasser und wische den beginnenden Bewuchs mit einem Küchenschwamm vom beinahe dem gesamten Unterwasserschiff. Es ist deutlich erkennbar, dass die in Juli neu gestrichenen Stellen weniger Bewuchs haben als die mit älterem Anstrich und dass die Außenseiten stärker befallen sind als die Innenseiten des Rumpfes. Da scheint ja auch die Sonnen nicht hin.

Am Abend gibt es Spaghetti mit Pesto und einen Tatort-Krimi danach. Der Vollmond eignet sich hervorragend als stimmungsvolle Fernsehbeleuchtung. Darunter noch die komplette Silhuette von Nisyros mit den Lichtern von Pali und Mandraki, kitschig schön!


14.08.2011 Sonntag
Gyali
Wir verbringen den ganzen Tag auf dem Boot und warten auf weniger Wind für die Überfahrt nach Astypalea.


15.08.2011 Montag
10:15 Gyali / Strand Karte
16:35 Astypálea / O. Livadia Karte
Zeit unterwegs: 06:20 Strecke: 36,2 Seemeilen Ø Fahrt: 5,7 Knoten


Sehr angenehme Überfahrt nach Astypalea in 6:20 Stunden.


16.08.2011 Dienstag
Astypálea / O. Livadia


17.08.2011 Mittwoch
Astypálea / O. Livadia


18.08.2011 Donnerstag
Astypálea / O. Livadia
Und wieder Mal ein Tag mit Elektrikproblemen verschissen. Was war: Bei der Überfahrt am Montag funktioneren beide Lichtmaschinen perfekt. Als wir ankommen, ist auch die Zeit für die Ausgleichsladung auf BB abgelaufen und die Erhaltungsladung beginnt nach ca. 5 Stunden. Die Batterie 1 ist mit 223Ah fast voll. Die Erhaltungsladung ist etwas zu gering und ich schraube am Poti links unten minimal, damit sie 13,56 Volt hat.
Dann werfen wir Anker und vergessen den Strom bis gestern 14 Uhr: Der Batteriemonitor meldet Kapazitätsalarm bei Batterie 1. Sie hat auch nur mehr 96Ah, also weniger als die 45% der 225Ah Gesamtkapazität. Auch die Kühlschrankbatterie hat nur mehr 12,3Volt. Beide haben also 45 Stunden ohne Nachladen gehalten. Ich starte die Motoren und stelle fest, dass die BB-LiMa nicht ordentlich lädt. Weder die Spannung noch der Strom erreicht normale Werte. Die Spannung knapp über 13V, der Strom kaum 10 Amp. Ich vermute blödsinnigerweise meine Minimalstjustierung vom Montag als Ursache und schraube wieder Mal an den Potis herum. Es tut sich aber absolut nichts. Also schalte ich die Motoren ab und die BB-Batterien zur Stbd-Batterie und den Stbd Motor wieder an. Es klappt. Die Batterie 1 wird vom Stbd Motor mit knapp 20 Amp geladen.
Heute sehe ich mir die Sache nochmals an und kontrolliere die Anschlüsse auf der LiMa. Tatsächlich ist das Kabel am BAT-Terminal nicht ganz fest. Ich nehme es ab und spanne die Terminalmutter etwas nach. Als ich dann mit dem Pluskabel am Terminal wieder ankomme, um es wieder zu montieren, gibt es einen Funken! Das ist gar nicht gut, denn das bedeutet Verbindung zwischen + und – an der LiMa. Ich schraube sie sogleich ab und messe die Widerstände. Tatsächlich, der + Terminal hat volle Verbindung zu allen anderen Schrauben und sogar zum Gehäuse selbst.
Ich zerlege die LiMa und stelle fest, dass die Plastikisolation zwischen Halteblech des + Terminals und der Diodenplatte gebrochen ist. Mit einer Wasserpumpenzange kann ich den M5 Bolzen etwas hinein drücken, wodurch der Kontakt zu den übrigen Metallteilen gelöst wird. Zwischen + und – ist nicht mehr 0 sondern 550 Ohm Widerstand.
Aber ich hole die Reservelichtmaschine und montiere sie. Starte den Motor zunächst ohne Sterling PDAR. Die Spannung und Leistung sind sehr gut aber auch sehr drehzahlabhängig. Bei 2500 RPM bringt die LiMa 50 Amp mit 15 Volt heraus. Da ich die Batterie vorsorglich an der Trenndiode angeschlossen habe, ist die Spannung an der Batterie so um die 14,2V, was ja passt. Ich lasse den Motor eine Weile auf 2000 RPM und entsprechend niedrigerer Spannung und „nur“ 45 Amp Strom laufen und freue mich schon, dass die LiMa so weit in Ordnung ist.
Dann schalte ich den Motor ab und schließe den Sterling an. Das funktioniert auch, aber durch meine Justierungen an den Potis mit falscher Spannung. Während der Motor läuft lässt sich jetzt nix verändern. Ich schalte ihn als aus , schraube ein wenig und starte dann wieder. Jetzt schlägt der Sterling sofort Hochspannungs-Alarm! 15,5V bekommt die Batterie ab. Also sofort Motor aus. Ich versuche jetzt wieder ohne Sterling aber der interne Regler, der vorhin bestens funktioniert hat, fängt sofort an, die Spannung in die Höhe zu treiben.
Ich bin fassungslos und kann nicht verstehen, was da geschehen ist. Es wird nichts übrig bleiben, als auch an dieser LiMa den F-Kontakt abzuzwicken, damit der interne Regler kastriert wird. Dann will ich noch probieren, ob die andere LiMa vielleicht doch noch funktioniert. Tut sie. Aber nicht anders als vorher, also mit minimaler Spannung und Leistung.
Mittlerweile ist es Abend geworden und Beate kocht Thunfischsugo mit Farfalle während ich den ganzen Mist wegräume. Nach dem Essen schreibe ich ein Mail an SVB, um zu fragen, ob eine von ihnen angebotene Lichtmaschine passen könnte.

Ach ja noch was: Heute war es bewölkt! Erst am späten Nachmittag haben sich die Wolken verzogen.


19.08.2011 Freitag
Astypálea / O. Livadia
Die spinnerte LiMa wird zerlegt und der F-Anschluss des internen Reglers durchgezwickt. Die Maschine hat innen viel Kohlestaub und die Bürsten sind schon ziemlich abgenützt. Ich überlege, die kürzere, die mit F verbunden ist, durch die längere L-Bürste der kaputten LiMa. Als ich sie aber auslöte, überkommen mir Zweifel, ob ich sie in der anderen LiMa auch richtig einlöten könnte. Ich lasse es lieber bis eine weitere Ersatzmaschine an Bord ist.
Die LiMa liefert jetzt ordentlich Strom, 45 Amp. wobei die Spannung nur bei 13,2V liegt. Die fast leere Batterie „saugt“ die Elektronen. Nach einer Stunde sinkt der Strom aber die Spannung steigt nicht. Also wieder an den Potis fummeln: Links unten voll nach rechts, rechts oben ein wenig nach links. Mit dieser Einstellung geht die Spannung nach 2,5 Stunden auf 14,1 und der Strom ist bei 190Ah gefüllter Batterie immer noch ca. 20 Amp. Das ist gut! Nach 3,5 Stunden drehe ich den Motor ab. Batterie hat 209 Ah Ladung.
Auch der Stbd. Motor darf die Kühlscharankbatterie laden. Da genügen 2 Stunden bis auf Erhaltungsladung mit 13,6V und 4,4 Amp geschaltet wird.

Die nächste Reparatur: Das Rückschlagventil der Wasserpumpe dürfte verkalkt sein, weshalb sie sich ca. alle 2 Stunden einschaltet auch wenn kein Wasser entnommen wird. Also auch in der Nacht, was nicht wenig stört. Um die extrem schwer zugängliche Pumpe nicht ausbauen zu müssen teste ich was Neues: Ich hänge einen kurzen Schlauch an den Pumpeingang, gieße mit einem Trichter 1/2 Liter Cilit-Entkalkungslösung hinein und lasse die Pumpe saugen. Dann warte ich eine Stunde bis ich die Pumpe wieder normal anschließe. 30160 zeigt der Literzähler.

Wir fahren zum Strand und gehen entlang der Hautpzufahrtsstraße von Livadia, die auch als Flussbett dient, wenn es schüttet. Auf beiden Seiten sind hohe Mauern und alle Hauseingänge und Hofzufahrten können mit Stahlblechtüren verschlossen werden. Wir versuchen an einer Abzweigung einen Verbindungsweg zur Straße, die hinter dem Ort über einen Hügel zum südwestlichen Teil der Insel führt, zu finden. Der zunächst breite betonierte Gehweg endet nach ein paar hundert Metern in einem gut ausgetretenen Pfad, der zum Schluss ganz eng zwischen Mauern zu einer verschlossenen Eisentür einer Landwirtschaft führt. Es ist ein sehr fruchtbares Tal mit vielen Bäumen und Feldern.

Auf dem Rückweg kommen wir zwangsläufig am Restaurant To Gerani nicht vorbei, sondern hinein. Wir essen wieder sehr gut hier und beobachten, wie der Grillmeister einen großen Fisch grillt. Es dauert sicher 45 Minuten.


20.08.2011 Samstag
Astypálea / O. Livadia
Die Entkalkung der Wasserpumpe dürfte geklappt haben. Jedenfalls war sie in der Nacht nicht zu hören.
Um 13:33h ruft Inge, eine Arbeitskollegin der Beate, an und sagt, dass sie mit ihrem Mann Toni mit dem Segelboot in der Bucht Vathy im Norden von Astypalea sind. Wir überlegen, wie wir uns treffen könnten. Bei dem Wind ist es extrem mühsam, um die halbe Insel mit dem Boot zu fahren. Nach Vathy fahren keine Busse und dort gibt es nichts außer einer Taverne und ein paar Häuser. Wir fahren zum Strand und die Inhaber der Supermärkte bestätigen, dass Moped- und Autoverleih nur im Hafen Pera Gialos vorhanden sind. Ich habe schon früher deren Telefonnummern aufgeschrieben, aber nach 14h antwortet niemand.
Um 15h nehmen wir den Bus nach Pera Gialos und stellen fest: Alles bis 17h geschlossen. Im Café Dapia warten wir bei einem Capuccino und einem grauslichen Capuccino freddo, dass die Zeit vergeht. Kurz nach 17h klappern wir die drei Vermieter ab: Weder Moped noch Auto ist zu bekommen. Und auch die Supermärkte hier haben keinen Zitronensaft im Sortiment! Frustriert nehmen wir wieder den Bus zurück nach Livadia, wo wir Zutaten für Schinken-Käse-Toasts einkaufen bevor wir zum Boot zurückkehren.
Aus dem Bus gelingt mir ein gutes Foto zur Lage:


21.08.2011 Sonntag
16:31 Astypálea / O. Livadia Karte
17:27 Astypálea / O. Schinunta Karte
Zeit unterwegs: 00:55 Strecke: 3,9 Seemeilen Ø Fahrt: 4,2 Knoten


Nach vier Tagen kommt wieder Mal ein Boot vorbei, um hier zu ankern:
Die fette „illusion“ mit über 55m Länge
Die Internetverbindung über das offene NETGEAR Netzwerk funkt heute prima, so dass ich wieder die GPS-Route aktualisieren kann:
Blodughadda unterwegs 2011

Beate klebt die gestern ausgedruckten Fotos in ihr Reisetagebuch – eine ganz neue Aktualitätsqualität

Die nächste Luxusyacht ankert um 14:30h gleich hinter uns:
UBI BENE, ein 44m Schonergetakelter Motorsegler Die sieht aus wie ein Gulet mit dem Wunsch eine Perini zu sein. Die seitliche Badeleiter an der niedrigsten Stelle des Decks hat ganze 10 Stufen bis zum Wasser.

Bevor wir um 16:25 abfahren, kaufen wir ein im Supermarket Gefira und machen einen Schwimm. Beate gleich vom Strand weg. In genau einer Stunde erreichen wir unseren gewohnten Platz in O.Schinunta. In der Bucht ankern sogar zwei Segelboote. Hier bläst der Wind höchstens mit halber Kraft.

Das Abendessen in Asti…fagia ist wieder sehr gut.


22.08.2011 Montag
11:20 Astypálea / O. Schinunta Karte
18:10 Kálymnos / Emboriós Karte
Zeit unterwegs: 06:50 Strecke: 42,1 Seemeilen Ø Fahrt: 6,2 Knoten


Um 11:11 werden die Motoren angeworfen und wir machen uns auf den langen Weg. Am E-Kap von Astypalea setzen wir die Segel. Es ist enorm anstrengend, das Groß hinauf zu ziehen. Ein Reff kommt hinein, weil es mit 20 bis 24 Knoten bläst. Kaum haben wir die Insel etwas verlassen, bläst es nur halb so stark aber die Wellen sind immer noch nervig und können sich nicht entscheiden, ob sie von der Seite oder von vorne kommen sollen. Die Motoren dürfen mithelfen. Aber nach ca. 10sm kommt der Wind wieder mit 19-22 Knoten. Es geht gut dahin bis etwa 10sm vor Kalymnos, wo die Motoren wieder mitschieben dürfen.
Nach knapp 7 langweiligen und schaukeligen Stunden nehmen wir eine Boje in Emborios und hupfen ins Wasser.
Die Boje gehört zum Restaurant Artistico, das wir nach einem Abendspaziergang durch den kleinen Ort aufsuchen. Es wird sehr elegant serviert mit Tischsets statt dem obligaten Papiertischtuch. Der Thunfischsuvlaki und der gefüllte Tintenfisch haben aber ihren Preis, sind ihm aber wert.


23.08.2011 Dienstag
14:40 Kálymnos / Emboriós Karte
17:50 Pserimos / O. Vathy Karte
Zeit unterwegs: 03:10 Strecke: 20,8 Seemeilen Ø Fahrt: 6,6 Knoten


Bereits vor unserem Frühstück gibt es Bootwechsel an der Nachbarboje. Die Schweden fahren ab und ein kleines Segelboot „Amun“ aus Wien kommt an mit nur einem Mann als Besatzung. Eine Stunde später sitzen wir zusammen am Strandtisch der Taverna Kostas und plaudern. Es ist der sympathische Klaus Erharter aus Brunn am Gebirge, also praktisch ein Nachbar! Nach ein paar Stunden haben wir nicht nur Meinungen und Erfahrungen sondern auch Kontaktdaten ausgetauscht und verabschieden uns von einander.

Um 14:40 fahren wir los. Der ziemlich starke Wind aus NW hört in Höhe Vlychadia schlagartig auf. Bis zum E-Kap von Pserimos haben wir Flaute und dann, wie erwartet, kommt der Wind auf die Nase als wir in die Bucht einbiegen, aber nicht sehr stark.
Der Anker fällt am gewohnten Platz ins Wasser und wir auch gleich danach. Beim Abduschen meldet das Geräusch der Wasserpumpe, dass der Wassertank fast leer ist. Dabei müssten laut Literzähler noch 80 Liter noch drinnen sein. Also wieder ein Trum, das nicht richtig funktioniert.
Auch die Gasflasche ist leer, aber da haben wir ja eine in Reserve. Sicherheitshalber checke ich noch den Dieselvorrat. Mit knapp über 40 Litern wird es wahrlich kein Problem geben, morgen nach Kos zu kommen.

Diesen Sommer hatten wir fast nie eine Fliegenplage. Aber bereits heute in Emborios haben uns diese beißenden Biester geärgert. Hier in Vathy kommt es aber zu FLAPS 6 bis 7 (siehe 23.8.2006 – genau vor 5 Jahren!). Die Attacken gehen fast nur auf die Füße und Unterschenkel. Es ist beinahe unmöglich, diese Zeilen zu schreiben, da ich nicht gewohnt bin, mit einem Fliegenpracker in der Hand zu schreiben. Es sind gar nicht so viele auf ein Mal, zwei bis drei, aber sie haben eine Kamikatze-Ausbildung absolviert: Sturzflug und sofort beißen. Das ergibt eine Prackerfrequenz von durchschnittlich ca. 10 Sekunden. Während Beate kocht, stehe ich neben ihr und verscheuche die Fliegen.
Mit Fortschreiten der Dämmerung verschwinden sie endlich. Sie haben glücklicherweise noch keine Nachtsichtgeräte. So können wir in Ruhe den gebratenen Astypalea-Käse und das köstliche Gemüse Omelett essen und dazu den guten Chazimichali-Wein trinken.


24.08.2011 Mittwoch
10:44 Pserimos / O. Vathy Karte
12:07 Kos / Marina Karte bei Marinaeinfahrt
Zeit unterwegs: 01:22 Strecke: 9,2 Seemeilen Ø Fahrt: 6,7 Knoten


Koffer einpacken und noch ein letzter Morgenschwimm für Beate und dann Abfahrt um 10:44h. Mit der ausgerollten Genua motorsegeln wir in 1:22 Stunden bis zur Marinaeinfahrt. An der Tankstelle wird der Dieseltank mit 88 Litern aufgefüllt und die leere Gasflasche gegen eine volle getauscht.
Pünktlich wie gestern telefonisch reserviert, melden wir uns um 12:30h per VHF Kanal 77 in der Marina an, müssen gar nicht lange vor der Einfahrt warten und bekommen dann einen Platz am Pier D. Heute bzw. um diese Zeit gibt es viele freie Plätze.
Nun ist das Wasser im Tank endgültig aus – punktgenau. Denn genau hinter dem Boot ist die Versorgungssäule mit Wasserhahn. Zu zweit sind wir also 10 Tage mit dem Wasservorrat von ca. 500 Liter ausgekommen.

Die Wäscherei erhält einen riesigen Haufen Schmutzwäsche bevor sie um 13h Mittagspause bis 17h macht. Stamatis hat wie ausgemacht ein Auto auf den Marinaparkplatz mit Schlüssel unter der Fußmatte gestellt, ein Ssangyong Roxton oder so, ein SUV mit Platz für 7. Damit fahren wir kurz nach 14h los zum Flughafen. Nach dem Eincheck setzen wir uns in die Taverna gegenüber dem Flughafengebäude. Dabei beobachten wir so etwas wie einen öffentlichen Bus, der dort wartende Leute in Richtung Kos einsteigen lässt. Das ist insofern interessant als alle Auskünfte bisher lauteten „es gibt keinen Bus zum Flughafen“

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