Aktualisierung 01.08.2021 07:26:57 Anzahl Tage: 13
19.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
20.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
21.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
22.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
23.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
24.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
25.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine
26.07.2021 Léros / O. Parthéni Agmar Marine – Léros / N. Archángelos Ankerbucht
27.07.2021 Léros / N. Archángelos Ankerbucht
28.07.2021 Léros / N. Archángelos Ankerbucht – Kálymnos / Emboriós
29.07.2021 Kálymnos / Emboriós – Kos / Kefalos, Kamari
30.07.2021 Kos / Kefalos, Kamari
31.07.2021 Kos / Kefalos, Kamari
Crew:
Tötterström Tom
Tötterström Beate
Gesamt Törn:
Zeit unterwegs: 9:39 Strecke: 44,4 Seemeilen Ø Fahrt: 4,6 Knoten
19.07.2021 Montag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Nach dem Frühstück fahre ich zur Werft und wundere mich zunächst, dass alle Tore geschlossen sind. Ich rufe an und erhalte sogleich Einlass. Im neu umgebauten Marinabüro begrüßen mich die beiden Irenes. Nach kurzem Smalltalk erfahre ich, dass die Tore jetzt immer geschlossen sind und man eben eine Sesam öffne dich Karte braucht. Früher war die tagsüber nicht notwendig.
Beim Tony bespreche ich die für von mir bestellten Arbeiten, die also alle erledigt sind, und hole das Paket mit dem neuen Bugnetz ab.
Am Boot stelle ich fest, dass das kleine Wintersolarmodul nicht funktioniert hat und die Batterien daher komplett leer sind, Kühlschrankbatterie mit 11,2, Bordbatterie mit 9,9 Volt. Hoffentlich haben sie keinen Schaden erlitten. Ich schließe den Landstrom an, damit das Ladegerät arbeiten kann. Das funktioniert zumindest, aber ob die Batterien noch die vollen 160 bzw. 220 Ampérestunden aufnehmen können, wird sich erst zeigen. Sie haben ja schon 10 bzw. 11 Jahre auf dem Buckel.
Dann Bootwasch. Alles Richtung Himmel ist gelb, gesprenkelt von ca. 123 Vogelschissen. Mit Decksbürste und Geschirrspülmittel geht das eh weg, aber langsam. Nach vier Stunden sieht das Boot wieder recht sauber aus.
Ich brauche eine Pause und fahre zum Hotel. Auf den vom Boot mitgenommenen Strandsesseln machen es Beate und ich bequem 2 m vom Wasser entfernt und nicht viel mehr zu den nächsten anderen Badegästen. Alles Griechen. Der lange schmale Strand ist ziemlich voll von ihnen.
Nach einem langen Schwimm und anschließender Dusche im Zimmer fahren wir wieder zum Boot. Beate putzt das Nirogestänge fürs Bimini während ich das neue Bugnetz auspacke und auf dem alten Netz auflege – sieht gut aus!
Dann wollen wir das Bimini samt den drei Solarmodulen drauf montieren, schaffen es aber nicht, das Bimini so stark zu spannen, dass die heckseitigen Reißverschlüsse zugemacht werden können. Also Abbruch und morgen Hilfe holen.
Wir fahren nach Lakkí. Nach kurzer Fahrt entsteht auf der Windschutzscheibe unten in der Mitte ein Halbkreis von praktisch undurchsichtigem Kondensat von der eiskalt blasenden Klimaanlage. Mit dem Scheibenwischer ginge er weg, wäre der Wischergummi nicht kaputt. Und würde der Wahlschalter für die Blasrichtung funktionieren, könnte man vielleicht die Füße statt die Windschutzscheibe kühlen. Na gut, dann keine Klimaanlage sondern Fenster öffnen, wobei sich die Scheibe innen beschlägt…
20.07.2021 Dienstag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Tony stellt einen jungen Mann als Biminimontagehilfe zur Verfügung. Zu dritt geht das dann schon, wenn auch mühsam.
Nun kommt das neue Bugnetz dran. Nach einem Telefonat mit dem Hersteller, Christoph Wentland http://www.yacht-netze.de weiß ich auch schon wie ich die Länge der 10 mmØ GFK-Stäbe messen und wie ich sie entlang der Netzkanten einfädeln soll. Letzteres funktioniert zu zweit gut, alleine wahrscheinlich gar nicht.
Das wirklich Spannende ist die Verspannung. Die Gummischnur an allen vier Seiten muss eingefädelt werden und danach nach und nach bis zur maximalen Dehnung angezogen werden. Das ist sehr anstrengend und dauert den ganzen Tag. Aber das Resultat ist wunderbar: Auch mit meinen Lockdown-Fillup-Zusatzkilos kann ich sehr bequem darauf herumlaufen. Äh, sorry, zu viel deutsches Fernsehen geguckt. Meinte natürlich -gehen.

21.07.2021 Mittwoch
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Die Auswinterungsarbeiten werden fortgesetzt, insbesondere innen und außen putzen und Sachen auf ihre Sommerplätze räumen.
Die Batterien sind mittlerweile voll geladen, die große statt letztes Jahr mit 220 Ah mit 212 Ah laut philippi Batteriemonitor, die Kühlschrankbatterie zu 95% laut NASA Batteriemonitor. Na gut, es scheint dass die Batterien auch diese Saison noch brauchbar sein werden.
Jetzt ist auch klar, warum das Großsegel so wahnsinnig schwer die letzten Meter hochzuziehen war (es muss jetzt leichter gehen): Die Umlenkrolle des Großfalls im Masttopp war komplett verschlissen. Der mastseitige Steg der Rolle fehlte einfach. Also klar, dass sich dann das Fall unter Last gegen den Mast mit immer stärkerer Bremswirkung klemmte. Die Werft hat neue Rollen (auch die für die Dirk, obwohl die nicht verschlissen war) montiert. Leider nicht mit Kugel- oder Nadellager, weil die nicht zu haben waren, sagte Tony.

22.07.2021 Donnerstag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Wir bringen drei Lidl-Einkaufstaschen voll mit Wäsche in die Wäscherei in Lakkí. Auf dem Weg dorthin bleiben wir beim Tapezierer stehen. Im September hatte ich ihm den Auftrag gegeben, aus dem unhandlichen großen Matratzenteil vom Stb. Achterkabine zwei halb so große zu machen. Arbeit noch nicht erledigt! Dimitris entschuldigt sich, dass er diesen Miniauftrag vergessen hatte. Wir sollen morgen um die selbe Zeit wieder kommen.
23.07.2021 Freitag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Ich fahre zum Boot, um das Unterwasser für den Antifoulinganstrich anzuschleifen. Zunächst verwende ich den Exzenterschleifer. Nach etwa einer Stunde zittern meine Hände als ob sie unter Strom stünden. Ich probiere es mit einem Schleifschwamm und siehe da, das geht sehr gut, eigentlich sogar besser, weil besser dosierbar, kein Gewicht, Ecken und Kanten gut erreichbar und es fliegt weniger Schleifstaub durch die Gegend. Es muss ja nur die oberste Schicht der alten Farbe aufgeraut und natürlich die Reste vom Algenbewuchs entfernt werden.
Nach drei Stunden kann ich die Rümpfe mit dem Wasserschlauch abspritzen und mich in die Dusche begeben, um wieder einen weißen Mann aus mir zu machen.
Nach einer Pause bis 16 Uhr kommen Beate und ich wieder am Boot an und die öde Malerei fängt an. Als der erste 2,5 Literkübel leer ist, fahren wir nach drei Stunden ab. Der Tapezierer verlangt kein Geld für die schön gemachte Matratzenteilung.

24.07.2021 Samstag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
Vormittag: Der zweite 2,5 L Kübel „Million“ Antifouling wird aufgemacht und fast aufgebraucht. Nachmittag: Beate fährt Vorräte einkaufen, ich räume auf und erneuere die Ankerkettenmarkierungen mit Leuchtfarbenspray. Danach: Pause im Hotel. Abend: Wäsche aus der Wäscherei holen, Mario auf seiner Nessaja in der Evros Marina kurz begrüßen und dann „vornehm“ (=teuer) im Marinarestaurant Skippers essen.
Davor mit Mühe eine leere 3 kg Camping Gas Flasche gegen eine volle getauscht. In Lakkí gibt es drei Stellen, wo dies möglich ist: Das Feinkostgeschäft Takis bei der Taxistation, der teure Supermarkt bei der alten Markthalle und die BP Tankstelle an der Einfahrtsstraße in den Ort.
Takis hatte geschlossen. Der Supermarkt weigerte sich, die alte ziemlich verrostete leere Flasche zurück zu nehmen, ich müsste eine neue nehmen und 27 Euro Pfand zahlen. Bei der BP Tankstelle auch, nur 20 statt 27 Euro Pfand + 3 kg Gas um 13 = 33. Dabei weiß ich nicht, ob es sich wirklich um ein Pfand handelt. Ich glaube eher, dass man die leere Flasche kauft und sie nicht leer gegen Geld zurückgeben kann. Wenn doch, würde ich sie im Supermarkt zurück geben und dann eine neue bei BP besorgen…
Übrigens: Eine volle Flasche wiegt 6,4 kg, eine leere 3,4 kg. Also mit der Kofferwaage kann man feststellen, wie viel Gas noch drin ist.
25.07.2021 Sonntag
Léros / O. Parthéni Agmar Marine
26.07.2021 Montag
10:37 Léros / O. Parthéni Agmar Marine Karte Boot im Wasser
11:01 Léros / N. Archángelos Ankerbucht Karte Ankern
Zeit unterwegs: 00:24 Strecke: 1,6 Seemeilen Ø Fahrt: 4 Knoten
Um 8 Uhr sind wir, wie immer von der Werft vorgeschrieben, fix fertig zum Abheben in den Tragegurten. Noch immer ist die Werft nicht in der Lage, einen ungefähren Zeitpunkt oder zumindest die geplante Reihenfolge der Kranbewegungen mitzuteilen. Also warten wir, aber doch weniger als zwei Stunden.
Weil vor uns ein Katamaran und hinter dem Boot ausreichend Platz ist, fährt der Kran diesmal von hinten über die Blodughadda. In die Höhe gehoben, bekommen auch die Abstellflächen einen Antifoulinganstrich bevor es Richtung Wasser geht.
50 Minuten später sind wir unterwegs. Herrlich, wieder auf dem Wasser zu sein! Und der erste Schwimm vom Boot aus in Archangelos ist auch wunderbar. Wasser zwei Grad kühler als die Luft, nämlich 25.
Die drei Solarmodule werden angeschlossen und fangen ihre lautlose Arbeit sofort brav an.
Nach dem Abendessen an Bord frischt der Wind auf und es ist nicht mehr so gemütlich. Also einfach früh ins Bett gehen.




27.07.2021 Dienstag
Léros / N. Archángelos Ankerbucht
Der Wind orgelt die ganze Nacht mit 25 bis 30 Knoten genau aus Nord. Um genau 14:14 Uhr wird es plötzlich still. Der Wind hört fast auf und schwenkt nach links, also auf NW. Wird nicht lange dauern bis die Fallböen von Archangelos herunter kommen werden.
Um ca. 18h ist es soweit und die 10 hier ankerndenden Segelboote drehen sich in unterschiedlichen Richtungen.
Heute den neuen Mastervolt 300 Watt Wechselrichter montiert. Funktioniert, aber der interne Ventilator läuft ständig auf Hochtouren und pfeift dabei mit einem unangenehmen hohen Ton. Auch wenn er gar keinen 230 Volt Wechselstrom liefern muss. Da stimmt was nicht.
28.07.2021 Mittwoch
11:25 Léros / N. Archángelos Ankerbucht Karte
11:59 Genua setzen, Motoren aus
13:38 Genua bergen, Motoren an
13:59 Kálymnos / Emboriós Karte An Boje
Zeit unterwegs: 02:34 Strecke: 13 Seemeilen Ø Fahrt: 5 Knoten
Schöner Morgen = wenig Wind. Beate meint, wir könnten die Genua anschlagen. Um 8:34h fangen wir damit an. Gerade als es darum geht, das Segel hoch zu ziehen, fängt auch der Wind an. Jetzt gibt es aber kein Zurück mehr, also hoch damit. Soll es eben deppert flattern und die Schoten durch die Gegend peitschen. Um 8:58 sind wir unverletzt fertig und das Segel eingerollt.
Ich stelle das vorläufige Blogbuch online bevor wir abfahren. Der Wind kommt immer noch mit zwischen 18 und 22 Kn aus N. W von Leros rolle ich die Genua aus (damit sie gleich arbeiten darf und weil der Wind günstig ist). Nur mit dem Segel geht es mit 5 bis 6 Knoten voran, also um ca. einen weniger als mit den Motoren.
In Emborios nehmen wir wie üblich eine Boje, ankern könnte man eh kaum hier. Es ist etwas trickisch, weil der Wind sehr böig ist. Beate schmeißt die Nerven beim Steuern. Also darf sie auf dem Bauch liegend das Seil durch die Öse der Boje fädeln während ich sie ansteuere. Das geht nur mit herzhaftem und abwechselndem Vorwärts-Rückwärtsfahrt jeweils eines Motors. Das Ruder hat bei so langsamer Fahrt keine Wirkung.
Der Wechselrichter pfeift immer noch. Ich rufe SVB an. Herr Drexhagen (ich hoffe für ihn, er schreibt sich mit x) weiß auch keinen Rat. Ich soll morgen früh mit Herrn Pohl telefonieren.
Wir warten bis kurz vor Sonnenuntergang mit der Überfahrt zum Strand, weil der Wind vorher zu stark war – die stärkste Bö lauf Windanzeige 39,9 Knoten. Das Essen im Dreamcatcher ist diesmal nicht überzeugend.
29.07.2021 Donnerstag
09:51 Kálymnos / Emboriós Karte Ab Boje
10:10 Kálymnos / Emboriós Karte Buchtausfahrt
11:11 Genua setzen, Motoren aus
14:20 Genua weg, Motoren an
15:42 Kos / Kefalos, Kamari Karte Ankern
Zeit unterwegs: 05:51 Strecke: 28,3 Seemeilen Ø Fahrt: 4,8 Knoten
Auch heute geht es drei Stunden lang gut mit der Genua zu segeln, wenn auch langsamer. Das Großsegel haben wir noch nicht angeschlagen. Als W von Kos der Wind auf unter 10 und die Fahrt auf unter 3 Knoten fällt, kommen die Motoren wieder daran. Die Windpause dauert nicht lange, aber egal, nach Umrundung der Südspitze kommt er eh auf die Nase. Und wie! Mit bis zu 30 Knoten donnert er die steilen Berghänge herunter – von wegen Leeseite! Aber das ist ja eh üblich bei den griechischen Inseln ohne Waldbestand.
Bemerkenswert: Auf dem Meer NW von Kos hatten wir 27°C im Cockpit. Näher zur Südspitze wurde es merkbar wärmer. Und nach Umrundung der Südspitze haben wir 32°C – fünf Grad mehr! Nur weil der Wind über ein kurzes Stück Land streicht.
In Kefalos ankern nur zwei Segelboote, gar kein Boot an der Pier. Recht unüblich hier. Wir ankern zwischen den beiden schräg vor Kefalos Market mit 350 m Abstand zur Cold Stream und 424 m zur Mariela. Also Platz ist hier wirklich genug.
Romos hat seine Santa Barbara in quasi eine Fresskathedrale umgebaut. Naja, Geschmäcker sind verschieden. Er und seine Frau begrüßen uns wieder herzlich, haben aber keine Zeit zum Plaudern, weil eine große griechische Tauffeiergesellschaft ausnahmsweise ein Touristenlokal gewählt hat (vielleicht wegen der kirchlichen Anmutung…). Auf seine Empfehlung bestelle ich ein Beafsteak und erhalte das größte Stück Fleisch ever. Ist sogar sehr gut.
So eine griechische Festgesellschaft ist wirklich interessant zu beobachten. Da ist vom weiß gekleideten Taufkind bis zur gekrümmten, schrumpeligen Uroma in schwarzen Kleid mit schwarzem Kopftuch alles dabei. Viele sehr festlich und auch bunt gekleidet, einige in Sonntagsgewand, einige in Alltagsgewand und einer, der sicherlich gerade vorher auf seinem Traktor gesessen ist. Die hübsche vermutliche Taufkindesmutter trägt ein lachsfarbenes bodenlanges Tüllkleid mit Rüschen, vielleicht ihr Hochzeitskleid – und dazu Flipflops…

30.07.2021 Freitag
11:32 Kos / Kefalos, Kamari Karte Anker auf
11:44 Kos / Kefalos, Kamari Karte Leinen fest längsseits
13:43 Kos / Kefalos, Kamari Karte Ablegen
14:03 Kos / Kefalos, Kamari Karte Ankern
Zeit unterwegs: 00:32 Strecke: 1 Seemeilen Ø Fahrt: 1,9 Knoten
Der Wind kommt moderat aus N, die Wellen sind auch moderat, kommen aber genau auf die Stbd-Seite = Boot wackelt wie blöd. Zu Mittag wird Dimitris kommen, um das Ölleck am Bb-Motor zu inspizieren. Dann verlegen wir uns zur Pier und danach werden wir ganz im NW der Bucht ankern, wo eigentlich keine seitlichen Wellen kommen können. Anderrseits dreht der Wind nachmittags immer gegen West, was das Wackelproblem auch lösen würde.
Wir legen längsseits an der Pier an und warten auf Dimitris. Vom „besten Wasser Griechenlands“ kann ich 141 Liter vom Hahn direkt neben dem Boot kostenlos auffüllen, auch das Boot abspritzen und die Fenster waschen. Also haben wir per Tag etwa 15 Liter per Person verbraucht.
Dimitris kommt mit einem superschnittigen roten Mazda RX7 ! Er klettert gleich in den Bb-Motorraum und hat wieder sehr schnell eine Diagnose: Der Simmerring der Kurbelwelle ist undicht. Der Motor muss vom Getriebe getrennt werden um den durch einen neuen zu ersetzen. Macht er jetzt nicht, sondern im September, wenn Beate nach Hause fliegt. Auch die Ölpumpe und die Pumpe für den inneren Kühlkreislauf sind leicht leck. Aber bis September kann ich den Motor problemlos verwenden, wenn ich die Pegelstände jede Woche kontrolliere und ggf. nachfülle.
Als er abgerauscht ist, legen wir ab und ankern eben ganz im NW der Kefalos Bay auf 36° 44′ 57.030″ N, 026° 58′ 58.757″ E. Das ist direkt vor der Taverna Kastri, in der wir abends sehr gut und günstig essen. Der Sandstrand ist hier sehr schön und gut zum anlanden und ablegen mit dem Schlauchboot. Und die Felseninsel Paleókastro ist auch ganz malerisch.



31.07.2021 Samstag
16:45 Kos / Kefalos, Kamari Karte Anker auf
17:03 Kos / Kefalos, Kamari Karte Längsseits anlegen
Zeit unterwegs: 00:18 Strecke: ,5 Seemeilen Ø Fahrt: 1,7 Knoten
Von Manolis mieten wir einen Hyundai i20 um 40 Euro und fahren nach Kos Stadt, besser gesagt, in die Marina. Kurz vor der Stadteinfahrt frühstücken wir im neuen Selbstbedienungscafé Coffee Time. In den zwei Yachtzubehörgeschäften kaufen wir neue Flaggen für die Saling und einen kleinen „Welcome Aboard“-Teppich. Relings-Leitösen gibt es aber nicht, schon gar nicht für RohrØ 28 mm. Solche möchte ich am Biminigestell montieren.
Dann ab zum Lidl und vorher Badetücher, Schirmkappen und Kleiderbügel im Sklavenitis Supermarkt kaufen. Aus dem vollgepackten Auto nehmen wir zunächst nur die Sachen für den Kühlschrank und zwei weitere Taschen mit aufs Boot. Ein dringend benötigtes Meeresbad geht sich gut aus bevor ich Beate um 16:15h wieder zum Strand führe. Sie fährt zum Flughafen Harald und Isabel abholen und ich zur Pier, um sie und die restlichen Einkäufe dort einzuladen.
5 Gedanken zu “2021-07-19 Auswintern”
Dass es gehen und nicht laufen heißt, hast Du völlig richtig erkannt. Aber es heißt auch schauen und nicht gucken. Geh bitte! herzliche Grüße Herbert
Ich weiß, war ja beabsichtigt. Übrigens, wie sagt ein Deutscher diesen Satz?:
Zuerst schauen wir nach links und rechts und gehen danach gemütlich über die Straße.
Meiner ZDF/ARD-Erfahrung nach so:
Erstmal gucken wir nach links und rechts und laufen hinterher gemütlich über die Straße.
LG Tom
Hi Tom, bin froh dass du wieder schriebst! Köstlich zu lesen { …..Herr Drexhagen (ich hoffe für ihn, er schreibt sich mit x) } :-))
Liebe Grüße und schönen Urlaub weiterhin !
Heinrich
Gute Reise, euch zwei Lieben!
Eveline, Heinrich,
danke für die Wünsche.